Korokke コロッケ – japanische Kroketten aus Kartoffeln und gebratenem Hackfleisch

Die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volkermampft führt uns im September nach Japan. Ich weiß nicht, wieso das so ist, aber japanische Küche spielt in meinem kulinarischen Denken keine große Rolle, selbst Sushi reizt mich nicht allzu sehr.  Ich würde wahrscheinlich nie sagen: ach, lass doch mal wieder japanisch kochen! Asiatische Küche an sich liebe ich ja, ich denke dann aber meist an chinesische, koreanische, vietnamesische, indonesische oder thailändische Gerichte. Aber man soll ja seinen Horizont erweitern und so freue ich mich, Neues ausprobieren zu dürfen.

Mein erstes Rezept stammt aus Japanese Soul Cooking* von Tadashi Ono und Harris Salat. Zum Kauf hat mich u.a. folgendes Statement von Matt Gross, einem früheren Bon Appetit-Herausgebers verlockt: „Sushi? Bah! Japanese food is so much more than raw fish, and this book is a joyful (and useful!) exploration of the earthy, fatty, meaty, rib-sticking, lip-smacking fare—the noodles and curries and deep-fried delights—that millions of Japanese depend on every day.“

Korokke

Nun dann – hier also das Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann: knusprige Korokke – das Wort leitet sich von der japanischen Aussprache des Wortes „croquette“ ab –  mit fluffigem Spitzkohl und Tonkatsu-Sauce, die ich hier schon einmal vorgestellt habe. Im Hintergrund ist noch ein Tomatensalat mit einem Zwiebel-Ingwer-Dressing zu sehen.

Korokke Making of

Das Innere der frittierten „Kroketten“ besteht hauptsächlich aus gegarten Kartoffeln (hier wurden sie im Backofen gebacken, um den Feuchtigkeitsgehalt zu minimieren), etwas gebratenen Zwiebeln und gebratenem Hackfleisch. Essentiell ist es, die Masse vort dem Panieren mit Panko längere Zeit kalt zu stellen, sonst fallen die Patties beim Frittieren auseinander. Hier hat aber alles sehr gut geklappt: die gegarten Kartoffeln verbanden sich mit den anderen Zutaten zu einer klebrigen Masse, die sich sehr gut formen, panieren und ausbacken ließ.

Kohlsalat

Klassische Beilage ist ein Berg aus sehr dünn geschnittenem, durch ein Bad in Eiswasser richtig schön knackig gewordenem Spitzkohl. In Japan wird der gerne als Rohkostbeilage pur serviert, ich habe mich an einem Rezept aus Japanisch Grillen* von Jonas Gramby orientiert und ein Sesamdressing dazu serviert, das man erst im letzten Augenblick über den Salat träufelt. Uns hat das sehr gut gefallen!

Korokke Anschnitt

Der erste Bissen verblüfft dann schon etwas: unter der knusprigen Panko-Kruste kommt das durchs Braten weich gewordene Innere hervor, das schmeckt ein bisschen wie panierter Kartoffelbrei 😉

Weitere japanische Rezepte im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Korokke – japanische Kroketten aus Kartoffeln und gebratenem Hackfleisch
Kategorien: Kartoffel, Hackfleisch, Japan
Menge: 8 Stück

Zutaten

450 Gramm Mehlige Kartoffeln
2 Essl. Butter
120 Gramm Gemüsezwiebel-Würfelchen
240 Gramm Hackfleisch; Schwein oder Rind (P: gemischt)
2 Essl. Sojasauce
3/4 Essl. Zucker (Original 2 El)
Schwarzer Pfeffer
Salz; nach Geschmack
60 ml Sahne
Mehl; zum Panieren
2 Eier, verschlagen; zum Panieren
Reichlich Panko; zum Panieren
Ol; zum Frittieren
H SOWIE
Tonkatsu-Sauce; zum Servieren (P: s. Rezept)
Kohlsalat

Quelle

modifiziert nach
Tadashi Ono, Harris Salat
Japanese Soul Cooking
Erfasst *RK* 04.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln in eine Schale oder ein Blech legen und im Backofen backen, bis sie ganz weich sind und ein Messer sie mühelos durchsticht (Original 20 Minuten – das ist aber deutlich zu kurz. Bei mir waren es gut 45 Minuten, obwohl ich relativ kleine Kartoffeln hatte).

Die Kartoffeln herausnehmen und noch heiß pellen, dann mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken – es sollen noch Stücke bleiben.

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Hackfleisch zugeben und unter dauerndem Rühren etwa 5 Minuten anbraten, bis es gar ist und alle Flüssigkeit verkocht ist, die Masse muss ganz trocken sein. Den Topf vom Herd nehmen und die Kartoffeln zugeben, alles kurz mit dem Kartoffelstampfer durcharbeiten. Sojasauce, Zucker und Pfeffer zugeben, dann die Sahne untermischen, bis sich alles gut verbunden hat – es sollen immer noch grobe Stücke der Kartoffeln erkennbar sein. Die Masse abschmecken (P: noch etwas Salz dazu gegeben).

Die klebrige Masse in 8 Stücke teilen und diese zu flachen Patties in Hamburgergröße formen. Die Patties auf ein Blech legen und unbedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Das ist wichtig, damit die Korokke nachher beim Braten nicht auseinanderfallen.

Eine Panierstraße mit 4 Tellern vorbereiten: auf einen Teller Mehl geben, in den nächsten (tiefen) Teller die verschlagenen Eier, in einen dritten Panko. Ein vierter Teller ist für die panierten Patties.

Den Backofen auf 80°C bringen. Eine große Pfanne mit reichlich Öl füllen, es soll mindestens 2,5 cm hoch stehen. Eine flache Schale mit Küchenpapier zum Abtropfen bereit stellen.

Unmittelbar vor dem Panieren das Öl auf 175°C bringen (am besten ein Frittierthermometer verwenden).

Erst jetzt die Patties aus dem Kühlschrank nehmen. Nacheinander erst in dem Mehl wenden, dann in Ei und zuletzt in Panko, diesen etwas andrücken und darauf achten, dass die Kroketten rundum von der Paniermasse umschlossen sind. Die Korokke portionsweise im heißen Öl goldbraun ausbraten, erst wenden, wenn eine Seite goldbraun ist. Die Temperatur des Öls soll während des Frittiervorgangs möglichst gleich bleiben. Die fertigen Kroketten auf dem Küchenpapier abtropfen lassen, dann im Backofen auf einer Platte warm stellen.

Zum Servieren jeweils einen fluffigen Berg knackigen Kohl auf einen Teller häufen und 2 Korokke daneben legen. Mit Tonkatsu-Sauce servieren.

Anmerkung Petra: Die Kroketten haben eine interessante Textur: außen sehr schön knusprig, das Innere ist relativ weich. Der Kohlsalat ergänzt das Gericht prima. Wir hatten noch einen japanischen Tomatensalat dazu.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kohlsalat – kyabetsu no sarada
Kategorien: Salat, Gemüse, Kohl, Japan, Dressing
Menge: 2 bis 4 Personen

Zutaten

1 klein. Spitzkohl
H GOMA TARE – SESAM-DRESSING
2 Essl. Kewpie-Mayonnaise; ersatzweise normale Mayo
1 Essl. Japanische Sesampaste; ersatzweise Tahini
1 Essl. Helles oder dunkles Miso; P: Shiro-Miso
1 Essl. Wasser
1-2 Teel. Reisessig
1 Teel. Mirin
2 Essl. Schwarze Sesamsaat, geröstet

Quelle

nach
Jonas Cramby
Japanisch grillen
Erfasst *RK* 04.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Kohl von den unschönen Blättern befreien und vierteln. Den Stunk herausschneiden und den Kohl in so feine Streifen wie möglich schneiden. Die Streifen in Eiswasser legen, damit er sehr knackig wird. Dann in einer Salatschleuder trocken schleudern. Wenn man ihn nicht gleich verwendet, kann man ihn in einer Gefriertüte im 0°C- Fach bis zum Servieren frischhalten.

Für das Dressing alles Zutaten verrühren, abschmecken.

Zum Servieren häuft man einen fluffigen Berg aus knackigem Spitzkohl auf den Teller und träufelt das Dressing erst unmittelbar vor dem Essen darüber.

Anmerkung Petra: In Japan wird der Kohl oft ungewürzt als Beilage zu Tonkatsu oder Shogayaki auf den Teller gegeben. Mir schmeckt er mit etwas Dressing besser.

Cramby gibt noch etwas Möhre in feinen Streifen und Koriandergrün dazu – meint aber, das sei nicht ganz authentisch, also habe ich es weggelassen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tonkatsu Sauce
Kategorien: Sauce, Japan
Menge: 300 Ml

Zutaten

100 ml Worcestershiresauce
2 Essl. Sojasauce
1 Essl. Mirin
1 Essl. Dunkelbrauner Zucker
3/4 Essl. Reisessig
1 klein. Zwiebel; fein gehackt
4 Datteln; gehackt
1/4 Granny Smith Apfel; geschält und gerieben (P:
-1/2 Idared)
1/2 Teel. Scharfer Senf
1 Prise Knoblauchpulver
1 Prise Pfeffer
100 ml Ketchup

Quelle

nach
Tim Anderson
JapanEasy
Erfasst *RK* 10.01.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Worcestersauce, Sojasauce, Mirin, Zucker, Essig, Zwiebeln, Datteln und Apfel in einem kleinen Topf vermengen, zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis Zwiebel und Datteln sehr weich sind. Den Senf, Knoblauchpulver, Pfeffer und Ketchup unterrühren und die Mischung anschließend im Mixer pürieren, bis sie homogen ist.

Hält sich im Kühlschrank fast unbeschränkt. Passt neben japanischen Gerichten wie Okonomiyaki (etwas süßer halten, mehr Zucker verwenden), Takoyaki, Tonkatsu (etwas säuerlicher halten, mehr Essig, Worcestersauce) und Yakisoba (etwas dünner und würziger halten, mehr Sojasauce, Worcestersauce) auch zu Bratwurst oder einem Specksandwich.

Anmerkung Petra: aromatische süß-säuerliche Sauce, verwendet für Yaki Udon.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Wilma von Pane-Bistecca mit Chicken Karaage – frittiertes Huehnerfleisch Japanisch
Wilma von Pane-Bistecca mit Miso Broccolini – Japanisches Gemuese
Sonja von fluffig&hart mit Hähnchen Yakitori
Sonja von fluffig&hart mit Japanischer Milchpudding
Cornelia von SilverTravellers mit Heilbutt Filet à la Miso Glazed Seabass
Ute von Wiesengenuss mit Japanische Küche – Saibling Karaage
Simone von zimtkringel mit Nasu Dengaku – mit Miso glasierte Auberginen
Wilma von Pane-Bistecca mit Nasu Dengaku japanische Miso Auberginen
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Japanische Pfannkuchen – Okonomiyaki
Cornelia von SilverTravellers mit Okonomiyaki – herzhafte japanische Pfannkuchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Japanische Gyoza Dumplings
Wilma von Pane-Bistecca mit Spargel und Auberginen Tempura
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Enten-Gyoza-Hot Pot – Kamo Gyoza Nabe
Simone von zimtkringel mit Miso-Ramen mit Pilzen und Zuckerschoten
Wilma von Pane-Bistecca mit Tamagoyaki – japanische Eierrolle
Britta von Brittas Kochbuch mit Ein paar Gedanken zu Japan
Britta von Brittas Kochbuch mit Champignon-Tofu-Spieße mit Edamamepesto
Tina von Küchenmomente mit Kasutera – Castella Cake
Cornelia von SilverTravellers mit Teriyaki Lachs mit Sesam – einfaches schnelles Gericht aus Japan
Michael von SalzigSüssLecker mit Okonomoiyaki-Puffer mit Tomatensalat und Wasabi-Vinaigrette
Cornelia von SilverTravellers mit Kürbisgemüse auf Japanische Art – Kabocha no Nimono
Volker von Volkermampft mit Gebackene Aubergine mit Sojasauce – ein einfaches japanisches Rezept
Volker von Volkermampft mit Japanische Hackbällchen (Niku-dango) in Süß-Saurer Soße

Fritada mit Hominy-Erbsen-Salat

Mein dritter Beitrag in dieser Woche ist noch einmal ein ecuadorianisches Gericht für die kulinarische Weltreise.

Wie ich bei Laylita gelesen habe, ist Fritada de chancho (gebratenes Schwein) eine typische ecuadorianische Mahlzeit, die man gerne am Wochenende bei Ausflügen aufs Land mit Freunden in kleinen Restaurants oder Essensständen zu sich nimmt. Ergänzt wird das Schweinefleisch durch diverse Beilagen wie Mote (Hominy, also weißer nixtamalisierter, d.h. in einen speziellen Prozess geschälter Mais), Yuca, gebratene Kochbananen, Abschnitte von Maiskolben (choclos), Popcorn, llapingachos (Kartoffelküchlein) oder gebratene ganze Kartoffeln, Zwiebel-Tomaten-Salsa und Aji.

Normalerweise wird für die Fritada das mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzte Fleisch zuerst in Wasser oder Brühe – gegebenenfalls mit etwas Orangensaft oder Bier vermischt –  gegart, bis die Flüssigkeit verkocht ist und das Fleisch im eigenen Fett knusprig braun brät.

Fritada Teller

Ich habe in The Latin Road Home* eine etwas aufwändigere Zubereitungsart gefunden, die Garces von seiner Mutter übernommen hat.

Fleisch für Fritada

Dafür brät er die Fleischstücke – er verwendet Schweineschulter in etwas größeren und Schweinebauch in kleineren Stücken – in Öl an und gibt zum Schmoren zusätzlich eine relativ große Menge Öl dazu, das Fleisch wird also nicht nur in der Flüssigkeit gegart, sondern auch confiert. Am Schluss wird das fertige Fleisch nochmal im Öl knusprig braun gebraten. Ob sich der größere Aufwand wirklich lohnt, kann ich mangels eines direkten Vergleichs leider nicht sagen. Ich werde die „einfache“ Methode aber sicher bald einmal ausprobieren – geschmeckt hat uns das Essen mit seinen verschiedenen Komponenten nämlich sehr gut.

Fritada Komplett

Garces serviert das fertige Schweinefleisch dann gerne in kleinere Stücke geteilt mit einem Hominy-Erbsen-Salat vermischt, den er Las Cosas Finas (die feinen Sachen) nennt. Ich habe Salat und Schwein aufgeteilt: einen Teil wie vorgeschlagen als warmen Kombi-Salat auf den Tisch gestellt, den Rest als Hominy-Salat pur mit den gebratenen Fleischstücken, einer Tomaten-Zwiebel-Salsa (das Rezept hat euch Wilma schon vorgestellt) sowie Aji costeño in separaten Schüsseln gereicht.

Fritada-Hominy-Salat

Hier nochmal der Salat-Mix etwas näher: ganzer Hominy, also Hominy aus ganzen Maiskörnern, war bei meinem Shop leider gerade ausverkauft, so habe ich mir mit grob gebrochenem Hominy (White Hominy broken) beholfen, was gut geklappt hat. Garces verwendet frisch gepulte Erbsen in seinem Rezept, meint aber, seine Mutter würde oft auch frische Favabohnen oder Kichererbsen dazugeben. Bei mir sind gerade die Zuckererbsen reif, also habe ich die mit eingebaut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fritada mit Hominy-Erbsen-Salat
Kategorien: Fleisch, Schwein, Beilage, Salat, Ecuador
Menge: 4 Personen

Zutaten

H GEWÜRZMISCHUNG
1 Essl. Salz
1/2 Essl. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Essl. Knoblauchpulver
H FRITADA
750 Gramm Schweineschulter ohne Knochen; in etwa 12 Stücke
-geschnitten
500 Gramm Schweinebauch; in mundgerechten Stücken von etwa
-1-2 cm Kantenlänge
400 Gramm Öl
1 groß. Zwiebel; gehackt
4 Knoblauchzehen; gehackt
400 ml Hühnerbrühe; schwach gesalzen
100 ml Orangensaft*; frisch gepresst
H HOMINY-SALAT
100-150 Gramm Hominy; über Nacht eingeweicht (P: white Hominy
-broken)
100-150 Gramm Zuckererbsen*; geputzt, in kurzen Stücken, 2-3
-Minuten blanchiert
50-75 Gramm TK-Erbsen; 2-3 Minuten in kochendem Wasser
-aufgetaut
1 Möhre; fein geschnitten
1 klein. Rote Zwiebel; gehackt
2 Limetten: Saft; nach Geschmack mehr
2 Knoblauchzehen; fein zermust
Salz
3 Essl. Olivenöl; nach Geschmack mehr
1 Essl. Gehacktes Koriandergrün
H ZUM SERVIEREN
Aji costeño
Zwiebel-Tomaten-Curtido

Quelle

modifiziert nach
Jose Garces
The Latin Road Home
Erfasst *RK* 14.07.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Salat das Hominy am Vortag einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abgießen und das Hominy mit frischem Salzwasser zum Kochen bringen. Nach Packungsanweisung kochen, bis der Mais weich ist (P: bei meinem broken Hominy 90 Minuten), dann abgießen und abtropfen lassen, beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Gewürzmischung verrühren. Die Fleischwürfel (P: habe ich für große und kleine Fleischstücke getrennt gemacht) damit bestreuen und alles gut durchmischen.

2 El Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin portionsweise braun anbraten. Das Fleisch herausnehmen, Zwiebeln und Knoblauch ins Bratfett geben und etwa 10 Minuten glasig braten.

Die Brühe sowie das Öl angießen, das Fleisch wieder zugeben und alles bei nicht zu hoher Temperatur köcheln lassen, bis der Hauptteil der Brühe verkocht ist, dann den Orangensaft zugießen und weiterköcheln, bis das Fleisch nur noch im Öl simmert (das dauert gut 2 Stunden, P: bis hierher am Vortag vorbereitet).

Für den Salat Hominy, blanchierte Zuckererbsen, Erbsen, Möhre, Zwiebeln und Koriandergrün in eine Schüssel geben. Limettensaft, Knoblauch, Salz und Öl verrühren und mit dem Salat vermischen. Abschmecken und etwas durchziehen lassen.

Die größeren Fleischstücke mit einem Schaumlöffel herausnehmen, das Öl durch ein Sieb abgießen (die kleineren Fleischstücke sind mit würzigen Bratrückständen vermischt im Sieb und lassen sich schlecht davon separieren).

Den Topf säubern, das Öl wieder hineingeben und erhitzen. Das Fleisch im Öl nochmal 2-3 Minuten pro Seite goldbraun braten.

Garces serviert das Fleisch grob gehackt mit dem Hominysalat vermischt. Ich habe die goßen Fleischwürfel ganz gelassen und separat serviert, einen Teil der kleinen mit einem Teil Salat vermischt, den Rest Salat ohne Fleisch gereicht.

Dazu passt Zwiebel-Tomaten-Salsa (Curtido de cebolla y tomate) und Aji costeño.

Anmerkung Petra: Sehr leckere Zusammenstellung. Uns hat sowohl der Salat mit dem würzigen Schweinebauch gefallen als auch der Salat solo. Curtido und Aji sind eine schöne Ergänzung.

Das ist ein deutlich aufwändigeres Rezept als die üblichen Zubereitungen, bei denen das gewürzte Fleisch zuerst einfach in Brühe (gegebenenfalls mit Orangensaft oder Bier) gegart wird , bis die Flüssigkeit verkocht ist und das Fleisch dann im eigenen Fett angebraten wird. Warum Garces Schulter und Bauch in unterschiedlich große Stücke schneidet, erschließt sich mir nicht ganz.  Evtl. soll der Bauch so besser ausbraten?

*ich habe einen Teil der Brühe durch Orangensaft ersetzt wie beim Rezept von Laylita gesehen.

Beim Salat habe ich die Mengenverhältnisse etwas verändert. Nach Garces kann man neben Erbsen auch noch Favabohnen oder Kichererbsen im Salat verwenden.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Mango-Shrimp-Ceviche mit Avocado und knusprigen Chifles
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Pan de yuca – Käsebrötchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Pescado encocado – Fisch in Kokossauce
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pan Reventado – aufgerissene Brötchen aus Ecuador
Wilma von Pane-Bistecca mit Llapingachos – gefuellte Kartoffelpuffer aus Ecuador
Ulrike von Küchenlatein mit Chupe de maní – Erdnuss-Suppe
Simone von zimtkringel mit Chaulafan de pollo
Wilma von Pane-Bistecca mit Pescado Encocado – Ecuadorianischer Fisch in Kokosnuss Milch
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Caldo de Bolas de Verde – Suppe mit gefüllten Knödeln aus grünen Kochbananen
Susanne von magentratzerl mit Encocado
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Cremige Quinoasuppe mit Mais und Strohkartoffeln
Wilma von Pane-Bistecca mit Seco de Pollo
Wilma von Pane-Bistecca mit Curtido de Cebolla y Tomate
Susanne von magentratzerl mit Llapingachos con Ají de Maní
Britta von Backmaedchen 1967 mit Flan de Piña-Ananas Flan
Britta von Brittas Kochbuch mit Coctél de Aguacates y Camerones – Avocado-Garnelencocktail
Britta von Brittas Kochbuch mit Bistec de res ecuatoriano – Ecuadorianisches Rindersteak
Britta von Brittas Kochbuch mit Arroz con „Pollo“ vegano – Reis mit „Hühnchen“ vegan
Jenny von Jenny is baking mit Espumillas aus Ecuador
Gabi von Langsam kocht besser mit Shrimp-Ceviche
Dirk von low-n-slow mit Kochbananen-Empanadas
Tina von Küchenmomente mit Come y Bebe – Fruchtsalat aus Ecuador
Volker von Volkermampft mit Ecuadorianisches Hähnchen Rezept – Seco de pollo

Rasta-Ribs mit Mango-Coleslaw und jamaikanischen Festivals

Manchmal erfüllen sich Wünsche schnell 🙂 Als ich kürzlich sagte, ich würde gerne mal wieder Ribs vom Grill essen, kam Helmut 2 Stunden später mit Spareribs im Gepäck vom Einkaufen. Und schon kurz danach sah ich ihn mit einem Stapel Bücher im Garten sitzen und Rezepte wälzen.

Rasta-Ribs mit Mango-Coleslaw

Das Rennen gemacht haben die Rasta-Ribs aus Das große Buch vom Barbecue!* von Grill-Altmeister Steven Raichlen.

Making of Rasta-Ribs

Die gut gerubten Ribs werden erst über indirekter Hitze, dann eingepackt in Alufolie und am Schluss nochmal ohne Folie mit Rauch in der  Kugel gegrillt.

Mango-Coleslaw

Fruchtig-frischer Beilagensalat aus Spitzkohl, Möhre, Paprika, Zwiebel und Mango, inspiriert von dieser Seite, aber mit meinem eigenen Dressing.

Jamaikanische Festivals

Raichlen empfahl  zu den Rasta-Ribs u.a. „frisches Brot aus Jamaika“, was natürlich meine Aufmerksamkeit erweckte. Beim Rezept für die Festivals, wie das frittierte „Brot“ genannt wird, habe ich mich ebenfalls bei Immaculate Bites bedient. Jamaicanische Festivals werden immer mit einem Zusatz von Maismehl hergestellt und sind leicht süß. Dennoch sind sie eine Beilage zu pikanten Gerichten wie Jerk-Hähnchen, Escovitch-Fisch oder frittiertem Fisch. Wir fanden die knusprig frittierten Gebäckstücke, die ein wenig Hush Puppies ähneln, im Prinzip nicht schlecht – als Beilage zu den Ribs würde ich sie aber nicht wieder machen, da waren sie uns einfach zu viel und zu trocken.

Rasta-Ribs

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rasta-Rippchen
Kategorien: Schwein, Grill, Jamaika
Menge: 2 Portionen

Zutaten

900 Gramm Spareribs; Schälrippchen
100 ml Brauner Rum
2 Handvoll Räucherspäne
H RUB
1 Teel. Scharfes Chilipulver* aus Scotch Bonnets oder
-Habaneros (P: gelbe Habaneros/Lemon Drop)
1/2 Essl. Zwiebelpulver
1/2 Essl. Knoblauchpulver
1/2 Essl. Salz
1 Teel. Koriandersaat
1 Teel. Ingwerpulver
1/2 Teel. Gemahlenem Piment
1 Messersp. Zimtpulver
1 Messersp. Gemahlene Nelken
Muskatnuss
Pfeffer

Quelle

nach
Steven Raichlen
Das große Buch vom Barbecue
Erfasst *RK* 16.06.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Von den Rippchen auf der Innenseite die Haut entfernen, wenn das der Metzger nicht schon erledigt hat. Dazu mit einem Tafelmesser an den Knochen entlang die Haut etwas lösen. Sobald man einen Zipfel frei hat, den mit Küchenpapier anfassen und mit einem Ruck die ganze Haut runterziehen. Die Rippchen in einen TK-Beutel geben, den Rum dazugießen, verschließen und 4-5 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, dabei gelegentlich wenden.

Das Fleisch herausnehmen, trockentupfen und in eine Arbeitsschale legen. Den Rum weggießen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Rub mischen. Die Rippchen damit beidseitig bestreuen und zum Ruhen mit der Knochenseite unten für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Eine Stunde vor Grillbeginn herausnehmen und Raumtemperatur nehmen lassen. Die Späne wässern.

Einen Kugelgrill für indirektes Grillen bei mittlerer Temeratur (160 bis 180 °C) vorbereiten.

Zwischen den beiden heißen Zonen eine Alu-Schale positionieren. Den Rost auflegen und leicht ölen. Die Rippchen über der Schale auflegen, Knochenseite unten. Einige Späne in die heißen Kohlen geben, Deckel drauf und 45 Minuten garen.

Die Ribs herausnehmen und in Alu-Folie einpacken. Für weitere 60 Minuten mit geschlossenem Deckel zurück auf den Rost legen.

Die Päckchen herausnehmen, die Alufolie entfernen und das Fleisch für weitere 30-45 Minuten zurück auf den Grill legen, Knochenseite wieder unten. Noch einmal die restlichen Späne auf die Kohle geben und den Deckel schließen.

Die Ribs sind fertig, wenn sie schön braun aussehen und sich auf Gabeldruck vom Knochen lösen. Mit einem schweren Messer teilen: 1 Rippenknochen = 1 Stück.

Hier gab es Mango-Coleslaw und frittiertes jamaikanisches Brot, sog. Festivals, dazu.

Anmerkung Helmut vom 4.06.2021: Ein großartiger, sehr entspannter Grillspaß! Das Fleisch war butterweich und fiel vom Knochen.

Der Geschmack war super, allerdings hatte ich die oben angegebene Chili-Menge halbiert. Das war zu wenig. Der TL Habanero- Chilipulver muss es schon sein. Im Originalrezept von Raichlen sind es sogar bis zu 1 EL. Die Salzmenge würde ich verdoppeln.

Ich verwende Kohlebrikett, die aus Kokosnuss-Schalen hergestellt werden. Die halten die ganze Zeit von 2,5 Stunden durch. Bei anderem Heizmaterial muss man wohl nachlegen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mango-Coleslaw
Kategorien: Salat, Beilage, Grill
Menge: 2 Personen

Zutaten

H SALAT
300 Gramm Spitzkohl; in feinen Streifen
1 groß. Möhre; in feinen Streifen
1/2 Rote Paprika; in feinen Streifen
1 klein. Rote Zwiebel; in feinen Streifen
1/2 Reife, aber feste Mango; in Streifen
Koriandergrün; nach Belieben
H DRESSING
50 Gramm Joghurt
30-50 Gramm Mayonnaise
1 Essl. Milch
1-2 Essl. Limettensaft; frisch gepresst
1 Essl. Weißweinessig
1/2 Teel. Senf
1 Teel. Zucker
1/2 Teel. Sriracha; oder eine andere Chilisauce

Quelle

sehr frei nach
africanbites.com
Erfasst *RK* 16.06.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben.

Die Zutaten fürs Dressing in einer kleinen Schüssel verrühren und über den Salat geben, gut mischen, nochmal abschmecken.

Bis zum Servieren kalt stellen.

Anmerkung Petra: fruchtig-frischer Beilagensalat, bestens Grill-geeignet. Gab es bei uns zu Rasta-Ribs.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jamaikanische Festivals – frittiertes Brot
Kategorien: Brot, Beilage, Frittieren, Jamaika
Menge: 7 bis 8 Stück

Zutaten

135 Gramm Mehl
60 Gramm Maismehl (P: feine Polenta)
6 Gramm Backpulver
4 Gramm Salz
18-20 Gramm Zucker
20 Gramm Weiche Butter
120 ml Milch; Menge anpassen
Muskatnuss; frisch gerieben
H SOWIE
Maismehl; zum Wenden
Öl; zum Frittieren
Nach
Africanbites.com

Quelle

Erfasst *RK* 16.06.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einer Schüssel Mehl, Maismehl, Backpulver, Zucker, Muskatnuss und Salz vermischen. Die weiche Butter einarbeiten. Nun nach und nach die Milch zugeben und zun einem weichen Teig verarbeiten (P: mit 120 ml Milch war der Teig bei mir eher wie Spätzleteig, ich habe ihn kräftig geschlagen und dann 2 Stunden quellen lassen).

Den Teig in etwa etwa 7-8 Portionen teilen und daraus ovale Würste formen. Ich habe die Stücke nochmal in Maismehl gewendet und bis zum Frittieren kalt gestellt.

Das Frittieröl auf 175°C erhitzen und die Festivals portionsweise in etwa 7 Minuten goldbraun ausbacken. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und abkühlen lassen.

Sofort servieren.

Anmerkung Petra: die süßlichen Gebäckteile werden auf Jamaika als Beilage zu herzhaftem Essen wie etwa Jerk-Hähnchen, frittiertem Fisch oder Escovitch-Fisch serviert. Wir hatten sie nach einer Raichlen-Empfehlung zu Rasta-Ribs, fanden sie da aber entbehrlich.

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Tösstaler Sunntigsbroote mit prötlete Härdöpfel

Die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volkermampft führt uns im März in die Schweiz. So ein bisschen Heimspiel ist die Schweiz ja schon für mich: zum einen war meine Großmutter Schweizerin, zum anderen ging es im Alter von 3 Monaten zum erstenmal mit den Eltern in den Urlaub in die Südschweiz und das blieb die ganze Kindheit über so. Anfang der 60er Jahre haben meine Eltern dann „unser“ Ferienhäuschen gekauft, noch heute dürfen wir die Ferien dort verbringen.  Schweizer Freunde haben uns sogar einmal einem strengen Test zwecks Erteilung der lebenslangen Durchreise-Erlaubnis unterzogen, das war wirklich kein Kinderspiel 😉 Im Blog finden sich eine ganze Reihe Schweizer Rezepte, eine Auswahl habe ich unten verlinkt.

Im Laufe der Jahre sind auch ganz schön viele Kochbücher zum Thema Schweiz eingezogen, hier ist nur ein Teil davon aufgestapelt. Eine interessante Quelle ist Aus Schweizer Küchen*, in dem Marianne Kaltenbach überlieferte Rezepte aus den 26 Kantonen der Schweiz gesammelt hat, geordnet sind sie nach dem Jahreslauf.

Sunntigsbroote

Ich habe mir daraus den Tösstaler Sunntigsbroote herausgesucht, einen Sonntagsbraten mit Gemüse und gebratenen Kartoffeln, alles in einem Bräter fertig gestellt.

Das Tösstal liegt im Osten des Kantons Zürich. Die kleinbäuerliche Bevölkerung verdiente sich neben der Arbeit in den Fabriken das Geld durch Schnitzen von Holzlöffeln, was der Region den Namen Chellenland (schweizerdeutsch: Chelle = deutsch: Kochlöffel) einbrachte. Diese Gegend war ausgesprochen ärmlich, „schon frisches Brot galt als Leckerbissen. Zum Frühstück und vielfach auch zum Abendessen begnügte man sich vielerorts, gerade in der kalten und an frischen Produkten vom eigenen „Pflanzblätz“ armen Winterszeit, mit Milchkaffee und altbackenen Brotbrocken. Dafür schlemmte man aber an Sonn- oder Feiertagen, wenn die Arbeit ruhte und sich die ganze Familie am Mittagstisch zusammenfand. Dann sparte man weder mit Fleisch, Gemüse noch allerlei teuren Zutaten wie kostbaren Gewürzen, Anke [Butter], Nidel [Rahm] und Zuckerwaren. Dabei war die Hausfrau darauf bedacht, dass möglichst alles in konzentrierter Form und großen Portionen auf den Tisch kam. Als kulinarische Höhepunkte galten etwa Tösstaler Sunntigsbroote mit prötlete Härdöpfel, Rüebli, Bölle… (NZZ v. 21./22.01.1984)

Making of

Ich konnte für meinen Braten auf ein schönes Stück Nackenkern (Presa) vom Duroc zurückgreifen. Als Ersatz für den empfohlenen Sauergrauech-Most musste ganz untypisch Frankfurter Apfelwein herhalten.

Anschnitt

Senf, Bratensaft, Most und Brühe verbinden sich während der Garzeit zu einer aromatischen konzentrierten Sauce, die das saftige Fleisch und das geschmorte Gemüse begleitet. Ein echtes Sonntags-Familien-Essen!

Eine Auswahl von Schweizer Rezepten im Blog:

Tessin:

Wallis:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tösstaler Sunntigsbroote mit prötlete Härdöpfe
Kategorien: Fleisch, Schwein, Gemüse, Beilage, Sauce
Menge: 4 Personen

Zutaten

1 kg Magerer Schweinehals (P: 800 g Presa
-(Nackenkern) vom Duroc)
Pfeffer
3 Essl. Mittelscharfer Senf
4 Essl. Butterschmalz
300 ml Apfelmost; Apfelwein oder Weißwein
200 ml Fleischbrühe; mehr nach Bedarf (P: etwa 300 ml)
1 Teel. Thymian
1/2 Teel. Majoran
Salz; nach Bedarf
5 Möhren; grob geschnitten
2 Zwiebeln; in Spalten
1 kg Kleine Kartoffeln*; wenn möglich neue

Quelle

modifiziert nach
Marianne Kaltenbach
Aus Schweizer Küchen
Erfasst *RK* 27.03.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Fleisch mit Pfeffer bestreuen und dick mit Senf einstreichen.

Den Backofen auf 240°C vorheizen.

2 El Butterschmalz in einen flachen Bräter geben und den Bräter im Ofen erhitzen.

Das Fleisch hineinlegen und von beiden Seiten im Ofen jeweils 7-10 Minuten gut anbraten.

Den Apfelmost und die Brühe angießen, mit Thymian, Majoran und nach Bedarf Salz würzen. Die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Fleisch immer wieder mit dem Bratensaft begießen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen (neue Kartoffeln nur bürsten), in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser in etwa 10 Minuten halbweich kochen. Kartoffeln abgießen und ausdämpfen lassen.

Nach 40 Minuten die Möhren und Zwiebeln um das Fleisch legen, etwas salzen und weitere 40 Minuten (P: 60 Minuten) schmoren, bis das Gemüse weich ist. Nach Bedarf noch etwas Brühe angießen.

Die Kartoffeln im restlichen Butterschmalz goldgelb braten, leicht salzen. 5 Minuten vor dem Anrichten die Kartoffeln zum Fleisch legen und mit dem Bratenfond begießen.

Anmerkung Petra: ein richtig schönes Sonntags-Familien-Essen! Das Fleisch und der Bratfond waren sehr aromatisch, obwohl ich das Fleisch gar nicht gesalzen hatte.

*da wir zu zweit waren, habe ich nur 500 g Kartoffeln dazu gemacht. Für 4 würde ich auch etwas mehr Gemüse nehmen.

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Cornelia von SilverTravellers mit Zürcher Geschnetzeltes – ohne Fix schnell auf den Tisch
Britta von Brittas Kochbuch mit Schweizer Rösti
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Rüeblicake (Schweizer Karotten-Mandel-Kastenkuchen)
Wilma von Pane-Bistecca mit Soledurner Wysuppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Aargauer Rüeblitorte
Sonja von fluffig & hart mit Aargauer Rüeblitorte
Dirk von low-n-slow mit Grillierte Forelle mit Mandelbutter
Conny von food for the soul mit Pane Ticinese – das Tessiner Brot
Wilma von Pane-Bistecca mit Salzige Zigerchrapfen
Tina von Küchenmomente mit Roggenbrot Walliser Art
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Schweizer Butterweggli
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit St. Galler Käsekugeln auf Löwenzahn-Rucola-Salat
Britta von Backmaedchen 1967 mit Schweizer Apfel-Wähe mit Joghurtguss
Wilma von Pane-Bistecca mit Gemuese Suelzli
poupou von poupous geheimes laboratorium mit Zuger Kirschtorte
Susanne von magentratzerl mit Ghackets mit Baumnüssen und Kartoffelstock
Tina von Küchenmomente mit Rhabarber-Quark-Wähe
Britta von Brittas Kochbuch mit Älplermagronen
Wilma von Pane-Bistecca mit Schweizer Ruchbrot
Volker von Volkermampft mit Bürli – leckere Frühstücksbrötchen aus der Schweiz
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit la torta da üdrion – Tessiner Heidelbeertarte
Wilma von Pane-Bistecca mit Chuegeli Pastetli
Britta von Brittas Kochbuch mit Minestrone ticinese
Britta von Brittas Kochbuch mit Zürcher Geschnetzeltes
Simone von zimtkringel mit Zibelechueche und Zibelemärit
Edyta von mein-dolcevita mit Badener Chräbeli
Tom & Kathi von Mehr Genuss mit Trinser Birnenravioli
Wilma von Pane-Bistecca mit St. Galler Handbuerli
Wilma von Pane-Bistecca mit Birewegge – so typisch Schweizerisch
Gabi von slowcooker.de mit Lauwarmer Quark-Rhabarberauflauf
Sonja von fluffig & hart mit Churer Birnenpizokels
Britta von Brittas Kochbuch mit Solothurner Brot
Wilma von Pane-Bistecca mit Schpaeck und Bohne
Michael von SalzigSüssLecker mit Schweizer Nusskipferli
Susanne von magentratzerl mit Bündner Gerstensuppe
Susi von Turbohausfrau mit Waadtländer Flammkuchen
Sylvia von Brotwein mit Käsewähe – Rezept für Schweizer Käse Tarte
Wilma von Pane-Bistecca mit Meitschibei
Anja von GoOnTravel mit Basler Brunsli – Leckere Plätzchen aus der Schweiz
Gabi von slowcooker.de mit Gruyere-Risotto mit Schmortomaten
Frederike von Fliederbaum mit Engadiner Nusstorte (nach Evelin Wild)

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Thai-Schweinshaxe auf Reis – khao kha moo

Vor gut einem Jahr habe ich mich mit der ungarischen Küche beschäftigt, dafür wurden hier im Hause Schweinshaxen geräuchert. Ein treuer Leser dieses Blogs hat mich damals auf ein thailändisches Rezept aufmerksam gemacht, was ebenfalls Schweinshaxen, allerdings ungeräuchert, verwendet:

Thai-Haxe

khao kha moo, das sind in einem würzigen Sud gegarte Schweinshaxen, die zusammen mit gekochten Eiern auf Reis serviert werden. Den Link auf ein entsprechendes Rezept-Video hat er gleich mitgeliefert.

Bei der nächsten Bestellung im Asialaden habe ich daraufhin eine Packung eingelegten Senfkohl mitbestellt, der gerne mit der Haxe zusammen serviert wird. Peter meinte zwar: der eingelegte chinesische Senf ist eigentlich optional und eine Liebhaberangelegenheit. Man kann ihn auch weglassen. Ich fand aber: wenn schon original dann richtig 🙂

Makinbg of

Genau diese Packung ist mir jetzt beim Aufräumen meines Apothekerschrankes wieder in die Hände gefallen. Um sie endlich der vorgesehenen Verwendung zuführen zu können, wurde gleich eine hintere Schweinshaxe gekauft. Und weil es Pailin von Hot Thai Kitchen empfahl, haben wir auch gleich noch einen Schweinsfuß mitgegart, der gibt der Sauce etwas Stand.

Die Herstellung an sich ist überhaupt nicht kompliziert, allerdings sollte die Asia-Speisekammer schon gut gefüllt sein: drei verschiedene Sojasaucen und Austernsauce würzen das Gericht, Szechuanpfeffer, Shiitakepilze und Korianderwurzeln sollten im Idealfall auch vorhanden sein (letztere hatte ich eingefroren), hier kann man sich aber mit Stängelabschnitten behelfen. Zimt und Sternanis dürften dagegen wieder gebräuchlicher sein. Dann braucht es im Grunde nur etwas Geduld, bis das Haxenfleisch so weich gekocht ist, dass es vom Knochen fällt.

Zum Servieren wird etwas Reis auf den Teller gegeben, darauf Haxenfleisch, Senfkohl, gedämpftes Gemüse (im Idealfall Pak kanaa, chinesischer Brokkoli, bei mir normaler Brokkoli) und im Sud mitgekochtes Ei sowie natürlich von dem aromatischen, dunklen Garsud. Zum Schluss nach Belieben noch etwas Chili-Essig darüberträufeln (ja, unbedingt!) und genießen 🙂

Lieber Peter, herzlichen Dank für diese feine Anregung! Das Kochen und das Essen haben uns große Freude bereitet 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Thai-Haxe auf Reis – khao kha moo
Kategorien: Fleisch, Schwein, Thailand
Menge: 4 Personen

Zutaten

1 Schweins-Hinterhaxe (P: 1,4 kg)
1 Schweinsfuß; optional
1 Essl. Golden Mountain Sauce; ersatzweise Sojasauce
3-4 Essl. Sojasauce
3-4 Essl. Austernsauce
2 Essl. Black Sojasauce; ersatzweise Dark Soja Sauce
75 Gramm Palmzucker
6-8 Korianderwurzeln; ersatzweise 4 El gehackte
-Stängel
5 Knoblauchzehen; geschält
2 Zimtstangen
2 Sternanis
1 Teel. Szechuanpfeffer
1/2 Teel. Weiße Pfefferkörner; angequetscht (P: schwarze)
10 Scheiben Galgant (P: Ingwer)
2 Getrocknete Shiitake-Pilze
4-6 Eier; 8 Minuten hart gekocht, geschält
1 Pack. Pickled Mustard Greens; ersatzweise Sauerkraut,
-gepickelte Möhren oder Bohnen
H SOWIE
200 Gramm Grünes Blattgemüse wie z.B. Pak Kanaa (Gai lan,
-Chinesischer Broccoli); blanchiert (P: Brokkoli)
Jasminreis; zum Servieren
H CHILI-ESSIG
2 Chilis nach Wahl (P: Thai-Chilis, aber auch
-Serranos oder Habaneros, je nach gewünschtem
-Schärfegrad); grob zerteilt
2 Knoblauchzehen; grob gehackt
1/2 Teel. Zucker
1 Prise Salz
60-120 ml Reisessig (P: 60 ml)

Quelle

nach
Hot Thai Kitchen
Erfasst *RK* 23.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Haxe abspülen und gut trockentupfen.

Optional, aber zu empfehlen: die Haxe in nicht zu wenig Öl rundum braun anbraten. Am besten einen tiefen Topf nehmen, es spritzt leicht.

Die Haxe und den Schweinsfuß in einen Topf geben, in dem sie gerade gut Platz haben, mit Wasser bedecken. Die Golden-Mountain-Sauce, 3 El Sojasauce, 3 El Austernsauce, dunkle Sojasauce und Palmzucker zugeben (mehr von den Sojasaucen evtl. später zum Abschmecken benutzen). Den Topfinhalt zum Kochen bringen und 45 Minuten simmern lassen, dabei immer wieder abschäumen.

Nun Korianderwurzeln, Knoblauchzehen, Zimtstangen, Sternanis, Szechuanpfeffer, weiße Pfefferkörner, Galgant und Shiitake-Pilze zugeben. Den Topf zudecken und etwa 2 1/2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch ganz weich ist.

Währenddessen den Chiliessig herstellen: dafür alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren.

20 Minuten, bevor das Fleisch fertig ist, die geschälten hartgekochten Eier und das abgespülte und grob zerteilte Senfgemüse in den Topf geben und bis zum Schluss mitgaren.

Den Schweinsfuß entfernen, er wird nicht mehr benötigt. Die Haxe, das Senfgemüse, die Pilze und die Eier herausnehmen und beiseite stellen. Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf gießen oder die Gewürze mit einem Schaumlöffel herausfischen. Die Brühe mit Sojasauce, Austernsauce, Salz und gegebenenfalls dunkler Sojasauce (falls man sie noch dunkler haben möchte) abschmecken.

Zum Servieren etwas Jasminreis auf einen tiefen Teller oder in eine Schale geben. Etwas vom in Stücke geschnittenen Haxenfleisch daraufgeben, falls gewünscht mit Schwarte – diese ist ganz weich geworden. Dazu kommt ein halbiertes gekochtes Ei, etwas Senfgemüse und etwas vom blanchierten Blattgemüse. Das Ganze mit reichlich von der Garflüssigkeit begießen und mit etwas Chiliessig beträufeln.

Anmerkung Petra: das Gericht hat uns sehr gut geschmeckt. Fein sind die unterschiedlichen Texturen, selbst die Schwarte fanden wir gut, wir haben allerdings das darunterliegende Fett abgeschnitten. Die Säure des Senfkohls balanciert das fettere Schweinefleisch gut aus. Der Chili-Essig ist das Tüpfelchen auf dem i. Übriger Garsud ist eine feine Nudelsuppen-Grundlage.

Peter empfiehlt: Das Fleisch (mit Sauce) kann mehrmals aufgekocht werden und wird von mal zu mal weicher und „durchgezogener“.

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Gezupftes Mojo-Schwein aus dem Instant Pot mit schwarzen Bohnen und Limetten-Korianderreis

Christopher Kimball stellt in seinem Buch Milk Street Fast and Slow* Rezepte für Instant Pot Cooking at the Speed You Need vor, d.h. die Rezepte für den Instant Pot werden zum einen für den schnellen Pressure Cooking-Prozess (ähnlich wie im Dampfdrucktopf)  und zum anderen für den langsamen SlowCooker-Prozess beschrieben.

Mojo-Schwein mit schwarzen Bohnen

Ich habe hier gerade Bitterorangen liegen und da kam mir das Rezept für das Mojo-shredded Pork gerade recht. Mojo (sprich mo-ho) ist eine typisch kubanische Sauce oder Marinade bestehend aus Bitterorangensaft, Zwiebel, Salz, Pfeffer, viel Knoblauch, Oregano, Koriandergrün und Olivenöl. Sind Bitterorangen gerade nicht greifbar, kann der Saft durch eine Mischung von Orangensaft und Limettensaft ersetzt werden. Bei diesem Rezept wird Schweineschulter in der Marinade gegart und anschließend zerzupft, ähnlich wie pulled pork. Kimball hat der Schmorflüssigkeit noch etwas geräuchertes Paprikapulver sowie Chipotles en adobo* spendiert, dafür bin ich immer zu haben 🙂

Making of

Ich habe mich für die langsame Variante entschieden und das Fleisch 6 Stunden im Slow Cook-Modus gegart. Richtig angebraten wird das Fleisch hier nicht, das bringt aber noch mehr Aroma  und würde ich deshalb beim nächsten Mal bevorzugen.

Mojo-Schwein

Das aromatisch-säuerliche Fleisch hat kann man mit Reis, schwarzen Bohnen und nach Belieben Avocado servieren, wie ich es hier gemacht habe, oder man verwendet es als Füllung für Tortillas, in Eintöpfen oder Salaten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gezupftes Mojo-Schwein aus dem Instant Pot
Kategorien: Schwein, Instant Pot
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
1 Essl. Geräucherter Paprika (P: 1/4 hot, 3/4 sweet)
1 Teel. Getrockneter Oregano (P: mexikanischer)
1 Teel. Salz
1/2 Teel. Pfeffer
900 Gramm Schweineschulter; in Würfeln von 2 1/2 cm
-Kantenlänge
1 Essl. Olivenöl
1 groß. Zwiebel; gehackt
8 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Chipotle Chilis en adobo*; gehackt sowie
2 Essl. Von der Sauce
250 ml Bitterorangensaft**; frisch gepresst sowie
2 Teel. Abgeriebene Schale
100 ml Orangensaft**; frisch gepresst
50 Gramm Gehacktes Koriandergrün

Quelle

modifiziert nach
Christopher Kimball
Milk Street Fast and Slow: Instant Pot Cooking at the
Speed You Need
Erfasst *RK* 12.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einer Schüssel Kreuzkümmel, Paprika, Oregano, Salz und Pfeffer vermischen. Das Schweinefleisch zugeben und alles gut durchmischen.

In einem InstantPot das Öl auf Sauté High erhitzen. Sobald es heiß ist, die Zwiebeln zugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 3 Minuten braten, bis sie weich sind, dann den Knoblauch zugeben und noch 30 Sekunden weiterrühren. Die Chipotle Chilis samt Sauce sowie das Fleisch und 250 ml Bitterorangensaft hinzugeben. Alles gut durchrühren und gleichmäßig im Topf verteilen.

Wenn die Mischung kocht, den Kochvorgang mit Cancel abbrechen. Den Deckel auflegen, das Ventil auf Venting stellen (d.h. öffnen) Das Programm Slow Cook wählen, 6 Stunden, High einstellen und starten.

Nach Ablauf der Zeit den Topf vorsichtig öffnen. Das Fleisch mit einem Schaumlöffel herausheben, mit 2 Gabeln zerzupfen (shreddern). Die im Topf verbliebene Sauce nach Bedarf entfetten (war bei mir nicht nötig), dann auf Sauté/High einkochen, bis noch etwa 180 ml übrig sind. Den restlichen Orangensaft und die Orangenschale zugeben, kurz köcheln lassen und abschmecken. Das Fleisch wieder zugeben (ich habe das Gericht bis hierhin am Vortag vorbereitet).

Vor dem Servieren den Topfinhalt nochmal auf Sauté/low erhitzen und das Koriandergrün einrühren.

Ich habe das Fleisch mit Limetten-Koriander-Reis, schwarzen Bohnen nach kubanischer Art und Avodacos serviert, es eignet sich aber auch als Füllung für Tortillas etc..

Anmerkung Petra: Sehr würziges Fleisch in säuerlich-aromatischer Sauce. Beim nächsten Mal würde ich das Fleisch vor dem Garen portionsweise anbraten.

*ich kratze die Kerne aus den Chilis, bevor ich sie hacke.

**wer keine Bitterorangen hat, nimmt eine Mischung aus Orangen- und Limettensaft (300 ml Orangensaft, 50 ml Limettensaft)

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarze Bohnen nach kubanischer Art
Kategorien: Beilage, Hülsenfrüchte, Kuba
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 klein. Zwiebel; gehackt
1/4 Grüne Paprikaschote (P: 1 grüne Jalapeno);
-gehackt
Salz
Pfeffer
1 Prise Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe; gehackt
1/4 Teel. Getrockneter Oregano (P: mexikanischer)
50 ml Hühnerbrühe; nach Bedarf etwas mehr
240 Gramm Gekochte schwarze Bohnen
1 Teel. Rotweinessig

Quelle

modifiziert nach
Iowagirleats
Erfasst *RK* 12.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und grünen Paprika darin 5-7 Minuten anschwitzen. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen, den Knoblauch und das halbe Lorbeerblatt zugeben und eine Minute mitschmoren. Den getrockneten Oregano, Bohnen, Hühnerbrühe und Essig einrühren und etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Brühe aufgesogen ist. Nochmal abschmecken und servieren.

Anmerkung Petra: Gut. Die Bohnen waren hier eine Beilage zum gezupften Mojo- Schwein. Dazu gab es noch Limetten-Korianderreis: dafür den Reis nach der bevorzugten Methode mit etwas Öl und Salz kochen, am Schluss etwas Limettensaft und Koriandergrün untermischen.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!