Geschmorter Lammhals auf persischem Reis mit Dill und Favabohnen

Für ein #freitagskochtdermann-Essen hatte sich Helmut einen Lammhals aus dem persischen Kochbuch Teheran – Die Kultrezepte* herausgesucht. Enttäuscht stellte er dann fest, dass die Tiefkühltruhe keinen Lammhals mehr hergab. Seit einiger Zeit steht hier aber ein Metzger auf dem Viechtacher Wochenmarkt, der auch Lammfleisch anbietet. Und der nahm eine Bestellung für Lammhals auf.

Geschmorter Lammhals mit persischem Reis

Wir hatten eigentlich an Lammhals mit Knochen wie im Rezept vorgesehen (und hier sonst auch verwendet) gedacht, geliefert wurde aber ausgebeintes Fleisch. Das hat Helmut im Backofen geschmort, bis es sich mit dem Löffel zerteilen ließ.

Persischer Reis mit Dill und Favabohnen

Serviert wird Khorak-e Garan-e Goosale traditionell mit Shiwid Baghali Polo, einem persischen Reis mit viel(!) Dill und Favabohnen. Der wurde (zumindest im letzten Zubereitungsschritt) wieder in unserem neuen digitalen Mini-Reiskocher* zubereitet und glänzt erneut mit einer wunderbar knusprigen Kruste.

Tellerbild

Dazu gab es noch einen frischen Salat aus Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Minze, Sumach, Limettensaft und Olivenöl. Dieser Salad-e Shirazi wird gerne zu gegrilltem Fleisch serviert, hat uns aber auch in dieser Kombination sehr gut gefallen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmorter Lammhals – Khorak-e Gardan-e Goosale
Kategorien: Lamm, Persien
Menge: 2 Portionen

Zutaten

450 Gramm Lammhals; hier ohne Knochen
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Essl. Olivenöl
3/4 Teel. Kurkuma, gemahlen
250 ml Lammbrühe oder Wasser
1 Essl. Granatapfelmelasse (hier aserbaidschanische)
Salz
Pfeffer

Quelle

modifiziert nach
Parvin Razavi
Teheran – Die Kultrezepte
Erfasst *RK* 13.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Den Lammhals in große Würfel (3-4 cm Kantenlänge) schneiden und salzen. Einen Hals mit Knochen (ist durchaus vorzuziehen) in 3-4 cm dicke Scheiben sägen (lassen).

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten. In den letzten 2 Minuten das Kurkuma mitrösten. Die Mischung in einen ofenfesten Schmortopf geben.

Einen weiteren EL Öl in die gleiche Pfanne geben. Die Hitze erhöhen (hier Stufe 8 von 9) und das Fleisch rundherum scharf anbraten. Das Fleisch in den Schmortopf auf die Zwiebeln geben.

Den Bratensatz in der Pfanne mit der Brühe loskochen, die Granatapfel-Melasse einrühren, salzen und pfeffern und alles über das Fleisch gießen.

Den Bräter zudecken (Deckel oder Alufolie) und für 60-90 Minuten in den Ofen schieben. Dann den Deckel abnehmen und 30-40 Minuten weitergaren, dabei die Fleischstücke immer wieder mit der Garflüssigkeit begießen. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit 2 Löffeln zerteilen lässt. Sauce nochmal abschmecken.

Die Garflüssigkeit abschmecken. Das Fleisch mit einem Löffel der Garflüssigkeit auf dem Reis servieren, der Rest der Sauce separat dazu reichen.

Anmerkung Helmut vom 12.05.2020: Ein ausgesprochen feines Essen! Bei uns gab es persischen Reis mit Dill und Favabohnen sowie einen orientalischen Salat aus Tomaten-, Gurken- und Zwiebelwürfelchen (und natürlich Minze!) dazu.

Empfehlung: Vor dem Servieren etwa mitgegarte Knochen auslösen, auf jeden Fall aber einen ungenießbaren, weißlichen, ca. 1 cm breiten Sehnenstrang, der über den gesamten Rücken des Tieres verläuft, entfernen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Persischer Reis mit Dill und Favabohnen – Shiwid- Baghali Polo
Kategorien: Beilage, Reis, Persien, Hülsenfrüchte, Reiskocher
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Sadri-Reis; oder Basmati
60 Gramm Getrocknete Favabohnen, Saubohnen
150 Gramm Frischer Dill
1 Essl. Öl

Quelle

nach
Parvin Razavi
Teheran – Die Kultrezepte
Erfasst *RK* 25.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die getrockneten Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

Das Einweichwasser abgießen, die Bohnen in frischem Wasser weich kochen. Favabohnen abgießen, etwas abkühlen lassen und aus der ledrigen Schale drücken. Bohnen nach Belieben in Scheiben schneiden oder ganz lassen.

Von dem Dill die harten Stängel entfernen und die feinen Blättchen fein hacken. Dill mit den Bohnen vermischen und beiseite stellen.

Den Reis mehrmals kräftig waschen, bis sich das Waschwasser nicht mehr milchig eintrübt. In gesalzenem Wasser 1 Stunde einweichen, abgießen und in 1,5-2 Liter kräftig gesalzenem Wasser 6 Minuten bissfest kochen. Reis in ein Sieb gießen.

Reis mit Bohnen und Dill vermischt in den Topf des Reiskochers geben. Das Öl dazu darüber verteilen, alles vorsichtig mischen und für 1 Stunde das Programm „crispy“ laufen lassen. Stürzen und mit der Kruste nach oben servieren.

Falls kein Reiskocher vorhanden ist: Die Reismischung in einen beschichteten Topf geben, Öl vorsichtig untermischen, Deckel auflegen, dabei zwischen Topf und Deckel ein Küchentuch legen. Bei mittlerer Hitze 45-60 Minuten zu Ende garen.

Anmerkung Petra: Der Reis wird im digitalen Mini-Reiskocher perfekt! Er war hier Beilage zum geschmorten Lammhals, eine köstliche Kombination!

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Lammhaxen Madras

Für die Haxen unseres Bauernlamms hatte ich mir ein Rezept von BBC GoodFood ausgesucht.

Lammhaxe Topf

Wer auf pikante indische Küche und butterzartes Fleisch steht, dem kann ich dieses Rezept nur wärmstens ans Herz legen 🙂 Die meiste Zeit der Zubereitung schmugeln die Haxen im Backofen vor sich hin – bestens geeignet für einen entspannten Kochtag oder für Gäste.

Lammhaxen Madras

Hier gab es dazu ein Kokos-Chapati aus dem TK-Vorrat und ein schnell zusammengerührtes Gurken-Radieschen-Raita. Anstelle des im Rezept geforderten Madras-Currypulvers habe ich übrigens mein scharfes kapmalaiisches eingesetzt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lammhaxen Madras
Kategorien: Lamm, Indien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

4 Essl. Joghurt (P: mein sahniger)
1 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
1 Teel. Kurkuma
1 Teel. Salz; mehr nach Bedarf
4 Lammhaxen
2 Essl. Öl
4 Zwiebeln; in Streifen
4 Essl. Madras Curry Pulver (P: mein kapmalaiisches
-Currypulver)
8 Knoblauchzehen; zerdrückt
1 Daumengroßes Ingwerstück; gerieben
400 Gramm Stückige Dosentomaten
3 Getrocknete rote Chilis
5 Curryblätter (P: TK)
4 Kardamomkapseln; angedrückt
3 Essl. Lime Pickles (P: ersetzt durch Hot Mango Sauce)
400 ml Lammbrühe (Original Hähnchenbrühe)
Gehackte Minze; zum Bestreuen
H ZUM SERVIEREN
Naan (P: Chapati)
Reis

Quelle

Good Food magazine, August 2017
Erfasst *RK* 04.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Joghurt, Kreuzkümmel, Kurkuma und Salz verrühren, zusammen mit den Lammhaxen in einen Gefrierbeutel geben und gut einmassieren. Mindestens einige Stunden, besser über Nacht marinieren.

Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze oder 140°C Heißluft vorheizen.

Das Öl in einem großen ofenfesten Bräter erhitzen und die Lammhaxen darin von allen Seiten in etwa 10 Minuten braun anbraten, dann herausnehmen.

Die Zwiebeln ins Bratfett geben und in etwa 10 Minuten goldbraun anbraten. Currypulver, Knoblauch und Ingwer zugeben und alles etwa 3 Minuten anbraten. Die Lammhaxen wieder zurück in den Bräter geben, Tomaten, Chilis, Curryblätter, Kardamomkapseln und wenn verwendet Lime Pickles zugeben. Alles gut durchrühren, die Brühe angießen und zum Kochen bringen. Den Deckel auflegen und den Topf für 3 Stunden in den Ofen schieben.

Nun den Deckel abnehmen und die Haxen eine weitere Stunde offen garen, damit sie etwas Farbe annehmen und die Sauce reduziert wird. Das Fleisch sollte jetzt ganz weich sein. Nochmal abschmecken (P: ich habe hier Hot Mango Sauce zugegeben). 30 Minuten ruhen lassen (man kann das Gericht jetzt auch komplett abkühlen lassen und am nächsten Tag wieder erhitzen, das bringt maximales Aroma).

Vor dem Servieren mit gehackter Minze bestreuen, dazu Naan und Reis reichen.

Anmerkung Petra: sehr leckeres, angenehm scharfes Schmorgericht mit butterzartem Fleisch, das vom Knochen fällt. Ich habe dazu mein kenianisches Kokos-Chapati serviert, passte super.

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Rhabarber-Khoresh – persisches geschmortes Lamm mit Rhabarber

Vor gut einer Woche ist hier ein neuer Hausgenosse eingezogen, ein digitaler Mini-Reiskocher*, der auch persische Knusperkrusten (Tahdig) beherrschen soll. Das wollte natürlich überprüft werden.

Dazu hatte ich mir ein Schmorgericht vorgestellt und deshalb wieder einmal New Food of Life – Ancient Persian and Modern Iranian Cooking and Ceremonies* in die Hand genommen. Dort bin ich schnell bei einem Khoresh gelandet. Bei diesen Schmorgerichten wird Fleisch (Lamm, Kalb oder Rind), Geflügel oder auch Fisch mit Gemüsen, frischen oder getrockneten Früchten, aber auch Hülsenfrüchten oder Nüssen kombiniert und lange bei niedriger Temperatur geschmort. Aromatisiert wird mit Kräutern und Gewürzen. Optimal werden dabei natürlich die Gemüse verwendet, die gerade Saison haben.

Rhabarber-Khoresh

Ich habe mir deshalb ein Rhabarber-Khoresh vorgenommen. Helmut, der bekanntermaßen nicht der größte Freund von Rhabarber ist, wiegte zwar bedenklich den Kopf, ergab sich dann aber in sein Schicksal 😉

In Persische Küche* von Mohamad Nader Asfahani werden die Rhabarberstückchen für den Khoresh kurz in Butter angedünstet und nicht nur einfach roh auf das Schmorgericht gelegt, das habe ich übernommen. Nach dem ersten Probelöffel tat Helmut sehr erfreut seine Meinung kund: schmeckt ja richtig gut – der Rhabarber hat seine Agressivität verloren, bringt aber eine angenehme Säure mit. Das kann ich nur bestätigen!

Während das Khoresh schmurgelte, hat der Reiskocher übrigens still, leise und völlig stressfrei eine absolut perfekte Kruste produziert. Ich bin begeistert!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rhabarber-Khoresh
Kategorien: Fleisch, Gemüse, Iran
Menge: 3 bis 4 Personen

Zutaten

2 Zwiebeln; in dünnen Streifen
450 Gramm Schmorfleisch; hier Lammkeule
80 ml Öl
Salz
Pfeffer
1/4 Teel. Kurkuma
600 ml Wasser; Menge anpassen
50 Gramm Gehackte glatte Petersiie
15 Gramm Gehackte Minze
1-2 Briefchen Safran; aufgelöst in
1 Essl. Wasser
1 Essl. Tomatenmark
2 Essl. Limettensaft; oder Zitronensaft
1 Essl. Butter
300 Gramm Frischer Rhabarber; geputzt, in 2,5 cm Stücken
Wenig Zucker; nach Geschmack

Quelle

modifiziert nach
Najmieh Batmanglij
New Food of Life
und
Mohamad Nader Asfahani
Persische Küche
Erfasst *RK* 30.04.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einem schweren Bräter 3 El Öl erhitzen und das Fleisch rundum braun anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Die Zwiebeln zugeben und braten, bis sie goldbraun sind. Das Fleisch wieder in den Topf geben, mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen. 600 ml Wasser angießen, zum Kochen bringen und zugedeckt bei sanfter Hitze etwa 1 Stunde schmoren lassen. Bei Bedarf noch Wasser zugeben.

In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und Petersilie und Minze etwa 10-15 Minuten braten.

Angebratene Kräuter, Safranwasser, Tomatenmark und Limettensaft zum Fleisch geben.

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Den Bräter in den Backofen stellen und eine weitere Stunde schmoren, bis das Fleisch weich ist.

Den Rhabarber in einer Pfanne in etwas Butter kurz andünsten, mit einer Prise Salz und nach Belieben etwas Zucker abschmecken und auf dem Schmorgericht verteilen. Den Bräter nochmal für 10 Minuten zugedeckt in den Backofen schieben.

Das Gericht im Bräter mit Reis (Reis mit Tahdig-Kruste oder chelow, mit Safran gedünstetem Reis) servieren.

Anmerkung Petra: Hat uns sehr gut gefallen, sogar dem Rhabarber- Verächter! Der Rhabarber bringt eine angenehme säuerliche Note mit. Hier mit Thadig-Reis aus dem digitalen Mini-Reiskocher, passte prima. Das Rezept stammt im Prinzip aus New Life of Food, das Andünsten des Rhabarbers in Butter aus Persische Küche.

Das Gericht kann mit Lamm, Kalb oder Rind gemacht werden, aber auch mit Scheiben von der Kalbshaxe oder Hähnchenkeulen (900 g, kürzere Garzeit).

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Persischer Tahdig-Reis aus dem Digitalen Mini-Reiskocher
Kategorien: Reis, Persien, Reiskocher
Menge: 2 bis 4 Portionen

Zutaten

200 Gramm Basmati-Reis (P: Sadri)
300 ml Wasser
1 Essl. Ghee oder Butterschmalz
1 Prise Safran (P: 1 Briefchen)
Salz
H TOPPINGS
Berberitzen
Minze

Quelle

nach
Reishunger
Erfasst *RK* 21.04.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Ghee in den Digitalen Mini-Reiskocher geben und im Warmhaltemodus schmelzen lassen.

Währenddessen die Safranfäden mörsern und mit 300 ml Wasser aufgießen. Das Safran-Wasser-Gemisch zum Ghee in den Reiskocher geben.

Den Reis gut waschen und mit etwas Salz ebenfalls in den Reiskocher geben. Das Programm „Crispy“ auswählen und die gewünschte Zeit (bzw. Bräunungsgrad) einstellen. Optimal sind 90 Minuten. Die Kruste gelingt auch mit 60 Minuten, ist dann aber etwas weniger braun.

Nach Ablauf der Zeit den Topf mit einem Geschirrtuch vorsichtig herausnehmen, einen Teller auf den Topf legen und beides zusammen stürzen, so dass die fertige Tahdig mit der Kruste nach oben auf dem Teller liegt.

Nach Belieben mit Berberitzen und Minzblätter toppen und direkt servieren.

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Chanakhi – georgischer Lammeintopf mit Aubergine

Und schon geht es weiter auf der kulinarischen Weltreise mit Ziel Georgien.

Benannt ist Chanakhi laut Supra – ein Fest der georgischen Küche* von Tiko Tuskadze nach dem Tongefäß, in dem es traditionell gegart wird. Oft werden die Zutaten gewürfelt in den Topf geschichtet und dann gegart – diese Zubereitungsart könnt Ihr euch bei Britta ansehen.

Auberginen gefüllt

Tuskadze geht bei ihrem Rezept allerdings von quer geteilten, ausgehöhlten Auberginen aus, die mit sehr klein gewürfelter Lammschulter und dem Inneren der Auberginen gefüllt werden. Hiervon bin ich in zwei Dingen abgewichen: zum einen habe ich Lammhack verwendet, das noch vom Zerlegen unseres letzten Lamms im Tiefkühler war, zum anderen habe ich die Zwiebeln und das ausgekratzte Auberginenfleisch für die Füllung angedünstet. Mit den deutlich voluminöseren rohen Zutaten hätte ich die Fülle nie in den Auberginenhälften untergebracht.

Die Auberginenhälften kommen mit Zwiebeln, Paprika und Kartoffeln in den Schmortopf

Chanakhi vor dem Backofen

und werden dann mit einer gewürzten Tomaten-Staudensellerie-Mischung übergossen. Deckel drauf und für 2 Stunden ab in den Backofen.

Chanakhi nach dem Backofen

Nach dieser Zeit duftet es schon äußerst verlockend 🙂 Im Topf hat sich die Tomatensauce mit den übrigen Zutaten zu einem appetitlichen Schmorgemüse verwandelt, in dem die Auberginen erhalten geblieben sind (im Rezept war die Rede davon, sie würden zerfallen).

Chanakhi Teller

Serviert wird Chanakhi mit Reis. Uns hat das Essen absolut begeistert, das bekommen hier bestimmt einmal Gäste aufgetischt – es gibt kaum entspannteres Kochen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chanakhi – Lammeintopf mit Aubergine
Kategorien: Eintopf, Backofen, Gemüse, Lamm, Georgien
Menge: 3 Personen

Zutaten

2 Auberginen à etwa 300 g
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen; zerdrückt
2 Grüne Chilischoten; fein gehackt (P: Jalapeños)
300 Gramm Lammhack (Original: Lammschulter, sehr fein
-gewürfelt)
1 Essl. Basilikum (Original: getrocknet)
1 Essl. Getrocknetes Bohnenkraut (P: hatte ich nicht)
Salz
Gemahlene Chilis
2 Essl. Sonnenblumenöl
1 Rote Paprikaschote; halbiert, entkernt, in
-Halbringen
1 groß. Kartoffel; in 2.5 cm großen Würfeln
600 Gramm Stückige Tomaten (Dose)
2 Stangen Staudensellerie; entfädelt, fein gehackt
2-3 Essl. Petersilie; gehackt
Weißer Reis; zum Servieren

Quelle

modifiziert nach
Tiko Tuskadze
Supra – ein Fest der georgischen Küche
Erfasst *RK* 16.04.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die beiden Enden der Aubergine abschneiden und entsorgen. Die Auberginen quer halbieren, so dass zwei Zylinder entstehen. Die Hälften mit einem scharfkantigen Löffel nicht ganz bis zum Boden aushöhlen. Das Fruchtfleisch fein hacken.

Die Hälfte der Zwiebeln fein hacken. 1 El Öl erhitzen und die gehackten Zwiebeln, Knoblauch, Chilis und das gehackte Auberginenfruchtfleisch anschmoren, bis das Gemüse weich und glasig ist. Abkühlen lassen.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, mit der Schmormischung, den Kräutern, Salz und Chilipulver gut verkneten. Das Hackfleisch in das Aubergineninnere füllen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das restliche Öl in einen Bräter geben. Die restlichen Zwiebeln in Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen. Die Hälfte der Paprika darüberstreuen, die Auberginen darauf stellen, sie sollen beim Garen nicht umfallen. Die Kartoffeln in die Lücken verteilen, restliche Paprika darüber streuen.

Tomaten, Staudensellerie und Petersilie in einer Schüssel vermischen, mit Chili und Salz abschmecken. Die Mischung über die Auberginen gießen.

Den Bräter zudecken und für etwa 2 Stunden in den Backofen schieben, bis das Lammfleisch gar ist und duftet.

Den Eintopf heiß zu Reis servieren.

Anmerkung Petra: Meine Variante mit dem Hackfleisch und dem angeschmorten Zwiebel-Auberginen-Fruchtfleisch gefällt mir ausnehmend gut. Im Original werden Zwiebeln und Fruchtfleisch roh mit kleinst gewürfeltem Lammfleisch vermischt und als Fülle verwendet – das passt aber vom Volumen her kaum in die ausgehöhlten Auberginen.

Perfektes Gästeessen, da man es wunderbar vorbereiten kann und dann 2 Stunden Ruhe hat.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Britta von Backmaedchen 1967 mit Chatschapuri georgisches Käsebrot
Susi von Turbohausfrau mit Georgischer Käsefladen – Chatschapuri adschraruli
Ulrike von Küchenlatein mit Chartscho – Scharfe georgische Rindfleischsuppe
Ronald von Fränkische Tapas mit Tschurtschchela
Wilma von Pane-Bistecca mit Shkmeruli – Georgisches Huhn in Milch gekocht
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Chinkali – Teigtaschen aus Georgien
Petra von Chili und Ciabatta mit Schqmeruli – georgisches Milch-Knoblauch-Hähnchen und ein Bohnen-Paprikasalat
Simone von zimtkringel mit Adzhika – scharfe Würzpaste
Volker von volkermampft mit Chashushuli – ein georgisches Gulasch Rezept
Susanne von magentratzerl mit Chartscho – Rindfleischeintopf in Walnusssauce
Wilma von Pane-Bistecca mit Khinkali – Georgische Dumplings
Ulrike von Küchenlatein mit Georgischer Kirschkuchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Georgischer Apfelkuchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Tschanachi aus dem Slow Cooker
Wilma von Pane-Bistecca mit Georgische Auberginen/Badridschani
Susi von Turbohausfrau mit Georgische Melanzaniröllchen mit Walnussfülle – Badrijani Nigvzit
Carina von Coffee2Stay mit Satsivi mit süßem Pilav-Reis
Sylvia von Brotwein mit Mzwadi – Georgische Schaschlik Spieße vom Grill
Petra von Chili und Ciabatta mit Mzwadi – georgische Grillspieße, gebratene Tomaten mit Walnüssen und Zucchini mit Knoblauch-Joghurt
Susanne von magentratzerl mit Ossetische Hefeteigfladen mit Spinat und Käse
Sylvia von Brotwein mit Spinat mit Walnuss – Spinatsalat georgischer Art
Sylvia von Brotwein mit Rote Bete Salat mit Walnuss auf georgische Art
Sylvia von Brotwein mit Chartscho – Georgischer Fleisch Eintopf
Sylvia von Brotwein mit Chatschapuri – georgische Käse-Brot-Fladen
Sascha von The Gourmet Apron mit Rezension: Olia Hercules – Kaukasis – Eine kulinarische Reise durch Georgien und Aserbaidschan
Britta von Brittas Kochbuch mit Odschakhuri
Ulrike von Küchenlatein mit Georgischer Kidneybohneneintopf mit fermentiertem Rotkohl
Britta von Brittas Kochbuch mit Chatschapuri und georgischer Salat mit Walnusspaste
Petra von Chili und Ciabatta mit Georgisches Lobiani – eine Art Chatchapuri mit Bohnenfüllung
Tina von Küchenmomente mit Gozinaki – Süßes aus Georgien
Petra von Chili und Ciabatta mit Pkhali – Rote Bete-Paste, Spinatpaste und ein nussiger Tomaten-Gurken-Salat
Frederike von Fliederbaum mit Kalte Walnuss-Granatapfel Sauce zu gebratener Forelle
Sabine von Schmeckt nach mehr mit Der Geschmack von Georgien und Rezept für Wildkräuter-Walnuss-Paste (Pchali)

Kenianisches Koriander-Lamm mit Kokos-Chapati

Auch für meinen zweiten Beitrag zur kulinarischen Weltreise mit Ziel Kenia habe ich mich bei der indisch-beeinflussten Swahili-Küche bedient.

Kenianisches Korianderlamm mit Kokos-Chapatis

Wieder gibt es ein Curry, diesmal aber vom Lamm (Ziege wäre bestimmt noch authentischer) und nicht mit Kokosmilch, sondern mit etwas Joghurt.

Die Kokosnuss steckt dafür in den begleitenen Chapati, die ich bei Jiconi Magic gefunden habe: zum einen als Kokosmilch, aber auch als Kokoswasser und als Kokosöl. Die Herstellung der Kokos-Chapati habe ich in der folgenden Fotostrecke dokumentiert:

Chapati 1

Der Teig (bestehend aus einem Mix von normalem und Vollkornmehl, dazu etwas geriebene Möhre und Koriandergrün, Kokosmilch und Kokoswasser) wird gut geknetet und darf ausgiebig entspannen, bevor er portioniert und zu Bällen geformt wird.

Chapati 2

Diese werden ausgerollt (hier bewährt sich die neu erworbene Backmatte* 🙂 ) und mit Kokosöl bestrichen.

Die Technik zum Aufrollen der Fladen stammt aus diesem Video von Jiconi Magic. Weitere 4 Möglichkeiten werden in diesem kurzen Video von Pika Chakula gezeigt. Alle Techniken dienen dazu, mehrere Teigschichten zu erhalten, die durch eine dünne Fettschicht voneinander getrennt sind und so zur blättrigen Konsistenz der fertig gebackenen Chapati führen.

Chapati 3

Wie auch immer man zu den Teigsträngen kommt: diese werden zu Spiralen aufgerollt. Bei Jiconi Magic sind das gegenläufige Spiralen wie man sie auch von Lussekatter kennt. Die beiden Spiralen klappt man aufeinander. Den entstehenden Teigball rollt man nun erneut auf Pfannengröße aus.

Chapati 4

Die dünnen Fladen werden nun in der leicht geölten Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gebacken, dabei sollen die Chapati biegsam bleiben.

Chapati 6

Etwaige Blasen lassen sich gut mit einem Kochtopf nach unten drücken.

Auch wenn meine Technik sicher noch optimierbar ist: die Chapati haben uns als Beilage zum Lamm-Curry gut gefallen. Wir fanden allerdings den Kokos-Geschmack nicht sehr ausgeprägt – man könnte das Fladenbrot also auch einfach mit Wasser und Öl herstellen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kenianisches Koriander-Lamm
Kategorien: Fleisch, Lamm, Sauce, Kenia
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

2 Knoblauchzehen
3/4 Essl. Geriebener Ingwer
1 1/4 Essl. Zitronensaft; frisch gepresst
500 Gramm Lammkeule oder Lammschulter
3/4 Essl. Koriandersaat
1/8 Teel. Schwarze Pfefferkörner
1 Tomate; gehäutet, gehackt (P: 150 g)
1 Teel. Tomatenmark
2 Lange grüne Chilis; entkernt, gehackt (P:
-Jalapeños)
1/2 Handvoll Korianderstängel und Wurzeln (P: nur Stängel);
-grob gehackt
1 1/2 Essl. Öl
Salz
125 ml Hühnerbrühe
1-2 Essl. Joghurt
2 Essl. Gehacktes Koriandergrün

Quelle

goodfood.com.au
Erfasst *RK* 10.02.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Knoblauch, Ingwer, Zitronensaft und evtl. wenig Wasser in einen Mörser oder Mixer geben und zu einer glatten Paste verarbeiten.

Das Lammfleisch in nicht zu große Würfel schneiden und mit der Paste vermischen. Zugedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Koriander und Pfefferkörner in einer trockenen Pfanne 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen und im Mörser oder einer Gewürzmühle fein mahlen.

Die gemahlenen Gewürze, Tomate, Tomatenmark, Chilis und Korianderstängel in einen Mixer geben und fein pürieren.

Das Öl in einem schweren Bräter erhitzen und das Lammfleisch darin portionsweise braun anbraten, salzen. Das Fleisch wieder in den Topf geben, den Tomatenmix und die Brühe zugeben und zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren, den Topf zudecken und alles etwa 1 1/2 Stunden köcheln lassen, dann den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten offen köcheln lassen bis das Fleisch sehr weich ist. Bei Bedarf überschüssiges Öl abschöpfen (P: war bei mir nicht vorhanden).

Den Topf vom Herd nehmen, den Joghurt einrühren und abschmecken. Das Gericht mit gehacktem Koriandergrün bestreuen und servieren.

Anmerkung Petra: schmeckt prima. Das Gericht hat durch das Marinieren mit Zitronensaft eine angenehme Säurenote. Hier gab es Kokos-Chapati dazu.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kokos-Chapati
Kategorien: Beilage, Pfanne, Brot, Kenia
Menge: 10 Stück

Zutaten

220 Gramm Weizenvollkornmehl
405 Gramm Weizenmehl
Salz; nach Geschmack (P: 10 g)
1 Prise Zucker
1/2 Tasse Möhre; fein geraffelt (P: 65 g)
4 Essl. Koriandergrün; gehackt
100 Gramm Dicke Kokosmilch
330 ml Kokoswasser; Menge anpassen
Kokosöl; zum Bestreichen
Öl; zum Braten

Quelle

jikoni magic
Erfasst *RK* 10.02.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die geriebenen Möhren und den Koriander zugeben, alles gut mischen. Die dicke Kokosmilch zugeben und mit den Händen ins Mehl reiben.

So viel vom Kokoswasser in kleinen Mengen zugeben, dass ein relativ weicher Teig entsteht, der kaum klebt (man muss aber berücksichtigen, dass der Teig von den Möhren auch noch etwas Feuchtigkeit aufnimmt). Den Teig etwa 10 Minuten kneten, bis er ganz glatt und seidig ist. Die Schüssel abdecken und den Teig 2 Stunden ruhen lassen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 10 Stücke teilen, diese rund formen.

Nacheinander jeden Ball zu einer runden Teigplatte mit gut 20 cm Durchmesser ausrollen. Die Teigplatte mit etwas Kokosöl bestreichen. Nun ein Loch in die Mitte der Teigplatte machen und den Teig von innen nach außen fest aufrollen, so dass man am Schluss einen geschlossenen Teigstrang hat. Diesen an einer Stelle durchtrennen und den Strang von beiden Enden her gegengleich zur Mitte hin aufrollen. Beide Spiralen aufeinanderklappen und zusammendrücken. Die restlichen Teigbälle genauso verarbeiten, abgedeckt beiseite stellen.

Nun die Teigbälle einzeln auf leicht bemehlter Arbeitsfläche eneut rund ausrollen (Original 20 cm – dünner, also 23-25 cm fand ich aber besser).

Die Chapati nacheinander in einer nicht zu stark vorgeheizten* und leicht geölten gusseisernen Pfanne auf jeder Seite etwa 2 Minuten braten: dafür auf der ersten Seite etwa 30 Sekunden braten, bis sich Blasen bilden, dann umdrehen, Fladen bepinseln, erneut umdrehen und so fort bis zum erwünschten Gargrad. Sich aufblähende Blasen kann man dabei mit einem Topf nach unten drücken, außerdem lässt sich der Fladen mit Hilfe des Topfes auch gut in der Pfanne drehen und so gleichmäßig backen.

Die gebackenen Fladen auf einen Teller schichten und abdecken, damit sie weich und biegsam bleiben.

*Bei zu hoher Hitze verbrennen die Chapati schnell, bei zu niedriger werden sie hart.

Anmerkung Petra: durch diese Methode des zweifachen Ausrollens entstehen mehrschichtige blättrige Teigfladen, die als Beilage zu kenianischen Curries gegessen werden.

Es gibt verschiedene Methoden, die Teigfladen aufzurollen – mir hat die oben beschriebene gut gefallen, da sie relativ lange Stränge ergibt.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Küchenlatein: Eier-Curry Kenia-Stil
Chili und Ciabatta: Kuku Paka (kenianisches Kokosnuss-Hähnchen) mit Kokosnussreis
Fränkische Tapas: Sambusa mit fränkischer Jura-Lamm-Gemüsefüllung
zimtkringel: Sakuma Wike
Backmaedchen 1967: Mandazi kenianische Donuts
Brittas Kochbuch: Saitanragout mit Mataha und Sukuma wiki
Pane-Bistecca: Kuku Paka – Kenyan Chicken Curry
magentratzerl: Mais de Mombasa
Chili und Ciabatta: Viazi Karai – kenianischer Kartoffel-Snack mit Chili-Tamarinden-BBQ-Sauce
Küchenmomente: Kenianischer Bananenkuchen mit N´Dizi
Labsalliebe: Cessbaar mit Pilipili Ya Papaya -Kochbananen Küchlein mit Papaya-Chili-Sauce
Volkermampft: Karanga – Kenianisches Rindergulasch
Kulturgut: Uji – das kenianische Porridge

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Les petits farcis – gefüllte Gemüse

Dieses Jahr habe ich neben normalen grünen Zucchini (die gelben hat die Wühlmaus auf dem Gewissen) auch Kugelzucchini angebaut. Als mir die Marktfrau Anfang Mai die Pflanzen anpries, hatte ich sofort  Petits farcis vor meinem geistigen Auge, diese kleinen gemischten gefüllten Gemüse, die ich aus der Provence kenne.

Les petits farcis

Als jetzt die ersten Früchte erntereif waren, habe ich mich gleich an die Umsetzung gemacht. Das Wetter könnte in Südfrankreich derzeit auch kaum besser sein 🙂

Making of

Für’s Rezept habe ich mich an Meuth-Duttenhofers Klassiker Provence: Küche, Land und Leute* orientiert. Im Buch sind gleich drei verschiedene Variationen dieses Gerichts aufgeführt 🙂

Ich habe die Hackfleischmasse für die Zucchini mit dem gedünsteten ausgeschabten Zucchinifleisch angereichert, wie ich das auch bei meiner lowcal-Version mache. Helmut gefiel diese Füllung am besten, da sie besonders locker ist. Nach Belieben kann man damit natürlich alle Gemüse füllen.

Mit einem Stückchen Baguette ein wunderbares Sommeressen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Les petits facrcis – gefüllte Gemüse
Kategorien: Gemüse, Hackfleisch, Backofen, Frankreich
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

2 Kugelzucchini, hier à 250 g
2 Tomaten; hier à 160 g
1 Gelbe Paprika
Salz
H FÜLLUNG
300-350 Gramm Hackfleisch (Rind, gerne auch Lamm oder Kalb
-oder gemischt)
1 Scheibe Toastbrot; in Milch eingeweicht
1 Ei
1 Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
Olivenöl
1/2 Bund Glatte Petersilie; gehackt
1 Handvoll Basilikumblätter; geschnitten
Salz
Pfeffer
Piment d’Espelette
Inneres der Zucchini; gehackt
1 Essl. Parmesan; gerieben; nach Belieben
H ZUM FERTIGSTELLEN
Semmelbrösel
Geriebener Parmesan
Olivenöl

Quelle

modifiziert nach
Martina Meuth
Bernd Neuner-Duttenhofer
Provence: Küche, Land und Leute
Erfasst *RK* 03.07.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Von den Zucchini einen Deckel abschneiden, das Innere mit einem scharfen Löffel aushöhlen. Zucchinifleisch hacken und beiseite stellen.

Von den Tomaten einen Deckel abschneiden, das Innere aushöhlen. Tomatenfleisch grob hacken und in ein Sieb geben, gut ausdrücken, den Saft auffangen. Tomatensaft leicht salzen und pfeffern.

Die Paprika horizontal in der Mitte durchschneiden, aushöhlen. Alle Gemüse salzen und umgedreht auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Toastbrot in etwas Milch einweichen.

Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Petersilie dazugeben und kurz mitdünsten, aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Das gehackte Zucchinifleisch in wenig Olivenöl so lange dünsten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdunstet ist, abkühlen lassen.

Für die Füllung das Hackfleisch mit gedünsteter Zwiebelmasse, ausgedrücktem Toastbrot, Ei, Basilikum und nach Belieben Parmesan verkneten, mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette kräftig abschmecken. Etwas von der Masse in die Paprikahälften und die Tomaten füllen. Den Rest der Hackfleischmasse mit dem Zucchinifleisch vermischen und in die Zucchini füllen.

Den Backofen auf 240°C vorheizen.

Eine passende Auflaufform mit Olivenöl auspinseln. Die gefüllten Gemüse hineinstellen und mit wenig Semmelbröseln und Parmesan bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln.

Die Form für etwa 20 Minuten in den Backofen schieben, dann die Deckel auf Tomaten und Zucchini setzen und weitere 20 Minuten garen. Wenn gegen Ende der Garzeit der Bratensatz braun wird, den vorher aufgefangenen Tomatensaft in die Auflaufform gießen.

Das gefüllte Gemüse mit Baguette zu Tisch bringen.

Anmerkung Petra: wunderbare Sommerküche. Helmut gefiel die Füllung der Zucchini am besten, diese ist duch das gedünstete Zucchinifleisch sehr saftig. Also evtl. gesamtes Hackfleisch damit vermischen und alles Gemüse gleich füllen.

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