Linguine mit Pistazienpesto und Thunfisch

Zitrusfrüchte liebe ich in allen Variationen. So konnte ich auch nicht an Gennaro Contaldos Kochbuch Gennaros Limoni* vorbeigehen, Untertitel: Italienisch kochen und backen mit Zitronen.

Linguine mit Pistazienpesto und Thunfisch

Da gerade sehr schöne grüne Pistazien im Haus waren, habe ich mir als erstes Versuchsrezept die Linguine con Pesto al Pistacchio e Tonno ausgesucht.

Zutaten

Hier die Zutaten im Überblick.

Das Pesto schmeckt klasse, keine Frage. Mir war aber die Pastamenge im Verhältnis zur Sauce einfach zu gering, sprich die Sauce zu dominant und zu üppig. Hier würde ich mein nächsten Mal an der Stellschraube drehen und entweder weniger Pesto verwenden oder mehr Pasta zugeben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Linguine mit Pistazienpesto und Thunfisch
Kategorien: Nudel, Fisch, Pesto
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

160-240 Gramm Linguine*
2 Essl. Olivenöl
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
165 Gramm Thunfisch in Olivenöl; abgetropft, fein
-zerpflückt
Pfeffer
1 Bio-Zitrone: abgeriebene Schale und etwas Saft
-nach Geschmack
H PESTO
100 Gramm Pistazienkerne
18 Gramm Parmesan; frisch gerieben
1 Bio-Zitrone: abgeriebene Schale
5 Basilikumblätter
70 ml Warmes Wasser
80 ml Olivenöl

Quelle

modifiziert nach Gennaro Contaldo
Gennaros Limoni
Erfasst *RK* 24.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Pesto alle Zutaten im Mixer glatt pürieren, beiseite stellen.

Die Linguine in kochendem Salzwasser al dente kochen.

Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin etwa 1 Minute andünsten. Die Thunfischstücke zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 1 Minute erhitzen, damit sich die Aromen verbinden.

Die Linguine abgießen und tropfnass zum Thunfisch in die Pfanne geben, das Pesto zufügen und alles mischen. Mit Zitronensaft abschmecken und zum Servieren mit abgeriebener Zitronenschale bestreuen.

Anmerkung Petra: Im Prinzip gut, ich fand nur das im Original angegebene Mengenverhältnis von Sauce und Pasta unausgewogen – mir war es deutlich zu viel Pesto für die 160 g Linguine, die für 2 Personen vorgeschlagen waren.

*Ich würde die Sauce wie oben mit 240 g Pasta für 3 Personen servieren. Das Pistazien-Pesto hat uns aber gut gefallen.

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Açma – weiche türkische Frühstücksbrötchen

In einer Facebook-Gruppe wurde kürzlich ein Rezept für Açma gepostet, das sind weiche, oft kranzförmige Brötchen, die in der Türkei gerne zum Frühstück gegessen werden. Oft (aber wohl nicht immer) wird in den Teig bei der Herstellung noch lagenweise weiche Butter eingearbeitet, so dass eine leicht faserige Struktur entsteht. Solche Teige reizen mich ungemein, so dass ich das natürlich ausprobieren musste. Grundlage für das Rezept war ein Youtube-Video von Aynur, bei dem aber ziemlich viel Hefe verwendet wird. In der Gruppe wurde dann angeregt, einen Vorteig zu verwenden und die Hefe etwas zu reduzieren.

Da die Brötchen so gut gelungen sind, schicke ich sie auf die kulinarische Weltreise, die im Mai Brot und Brötchen aus aller Welt zum Thema hat.

Açma

Die fertig gebackenen Açma – oft werden sie wie hier mit Sesam bestreut

Açma

Wir mussten gleich mal reinbeißen: mmmhhh!

Making of 1

Ein paar Fotos von der Herstellung: der weiche Teig wird auf geölter Fläche und mit geölten Händen ausgezogen, dann zusammengefaltet und dabei immer wieder mit weicher Butter bestrichen

Making of 2

Die gefaltete Teigplatte zieht man wieder etwas auseinander, schneidet sie in Streifen, die in sich verdrillt und zu Kränzchen zusammengelegt werden. Allzu pingelig muss man dabei nicht vorgehen 🙂

Açma

Deutlich sichtbar: die faserige Struktur.

Açma

Absolut köstlich: Açma mit Butter und Rhabarber-Himbeer-Konfitüre

Als nächstes probiere ich mit Schafskäse gefüllte Açma so wie hier aus!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Açma – buttrige türkische Frühstücksbrötchen
Kategorien: Brot, Brötchen, Türkei
Menge: 9 Brötchen

Zutaten

H POOLISH
60 Gramm Weizenmehl Type 405 (Petra 550)
60 Gramm Wasser
0,6 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
120 Gramm Poolish
315 Gramm Weizenmehl Type 405 (Petra 550)
100 Gramm Öl
40 Gramm Wasser
100 Gramm Milch
1/2 Ei* (Rest zum Bestreichen)
7 Gramm Zucker
8 Gramm Salz
10 Gramm Frischhefe
H ZUM BEARBEITEN
Öl; für Arbeitsfläche und Hände
Reichlich Weiche Butter (P: etwa 40 g gebraucht)
H ZUM BESTREICHEN
1/2 Ei* (bzw. 1 Eigelb)
Wenig Milch
H ZUM BESTREUEN
Sesam

Quelle

modifiziert nach
Aynur bzw. Wolfgang Nott bei FB/Breadmania
Erfasst *RK* 23.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend alle Zutaten für den Poolish verrühren und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Poolish, Mehl, Öl, Wasser, Milch, Ei, Zucker und Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 3 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 4 Minuten auf Stufe 2. Ich habe den Teig am Schluss noch kurz auf Stufe 2,5 geknetet. Der Teig hat eine weiche, klebrige Konsistenz und löst sich nicht von der Schüssel.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und 1 Stunde bei Raumtemperatur aufgehen lassen, dabei nach 20 und 40 Minuten dehnen und falten. Das Volumen soll sich etwa verdoppeln.

Die Arbeitsfläche mit Öl einreiben, die Hände ölen. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit geölten Händen zu einem großen Rechteck auseinanderziehen. Dann die Oberfläche mit der weichen Butter bestreichen (dafür die Hände benutzen, das muss nicht vollkommen gleichmäßig sein).

Das obere Drittel des Teiges nach innen klappen, die unbestrichene Fläche wieder mit Butter bestreichen. Nun das untere Drittel darüber klappen. Den entstandenen länglichen Streifen ebenfalls mit Butter bestreichen, das linke Drittel nach innen klappen, die unbestrichene Fläche mit Butter bestreichen und das rechte Drittel darüberklappen, so dass man in etwa ein Quadrat erhält.

Den Teig auf der Arbeitsfläche abdecken und 30 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Nun den Teig wieder etwas auseinanderziehen und am besten mit dem Pizzaschneider in 9 etwa 2-3 cm breite Streifen schneiden.

Jeden Streifen der Länge nach zusammenklappen, dann verdrillen und zu einem Kranz zusammenstecken. Die Kränze auf das vorbereitete Backblech legen und abgedeckt 1 Stunde aufgehen lassen.

Etwa 30 Minuten vor Backbeginn den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen

Ei(gelb) und wenig Milch mischen, die Teiglinge mit der Eistreiche bepinseln und mit Sesam bestreuen.

Das Blech in den Backofen schieben und die Brötchen ohne Dampf etwa 25 Minuten goldbraun backen. Das Blech aus dem Backofen nehmen und die Brötchen für etwa 5-10 Minuten mit einem dünnen Küchentuch abdecken, damit sie schön weich bleiben.

Anmerkung Petra: klasse, wird garantiert wiederholt! Das Rezept ergibt weiche, saftig-buttrige und sehr aromatische flachere Brötchen, die sich sowohl für süßen als auch für herzhaften Belag eignen.

*bei Verdoppelung des Rezepts 1 Ei + 1 Eiweiß für den Teig verwenden, das restliche Eigelb zum Bestreichen.

Youtube-Video von Aynur: https://www.youtube.com/watch?v=8GuIE0Pn14g

Original Zutaten für den Teig:

200 ml Öl 200 ml Wasser 200 ml Milch 1 Ei 1 EL Zucker 1 EL Salz 1 1/2 Würfel frische Hefe 750 g Mehl; Öl und Butter zum Bearbeiten, Eigelb zum Bestreichen

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Carina von Coffee2Stay mit Le faraoa coco: Tahitianisches Kokosbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Lambert’s geworfene Broetchen – Broetchen aus Amerika
Liane von DieReiseEule mit Dinkel-Kräuter-Brötchen zum Grillen
Cornelia von SilverTravellers mit BANANENBROT Rezept à la Amerika
Rene von Brooot.de mit Panini All’Olio
Britta von Brittas Kochbuch mit Ciabatta mit Lievito Madre aus Italien
Carina von Coffee2Stay mit Blumiges Brot: Muttertags-Focaccia
Marta von Marta Ullmann mit Moña gallega (pan gallego) mit Dinkel
Susanne von magentratzerl mit Ro Jai Mao – Chinesische Brötchen mit geschmortem Lamm
Simone von zimtkringel mit Dinner Rolls
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Ukrainische Pampuschki – Knoblauchbrötchen
Ulrike von Küchenlatein mit Ukrainisches Weizenmischbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Katryas Exilbrot
Sonja von fluffig & hart mit Toasties – English Muffins
Wilma von Pane-Bistecca mit Italienische Olivenoel Broetchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau – Плачинди з щавелем
Wilma von Pane-Bistecca mit Glutenfreie Bao Buns – Dampfbroetchen aus China
Gabi von USA kulinarisch mit Basic Buttermilk Maple Bread
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit La Fouace – briocheartiges Brot aus dem Département Aveyron
Tina von Küchenmomente mit Fougasse
Silke von Rezepte Silkeswelt mit Focaccia vom Grill
Edyta von mein-dolcevita mit Fladenbrot aus Finnland
Wilma von Pane-Bistecca mit Einfache Brioche – Brot aus Frankreich
Sylvia von Brotwein mit Burebrot – Schweizer Bauernbrot
Regina von bistroglobal mit Brioche – Zupfbrot
Britta von Backmaedchen 1967 mit Lagana – griechisches Fladenbrot
Anja von GoOnTravel mit Rezept: Sweet Alabama Pecan Bread – Süßes Alabama Pekannuss Brot
Bine von Einfach Bine mit Mafalde siciliana – das Brot Siziliens
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Picos, Colines & Regañás – spanisches Knabber-Hefegebäck

Rhubarb Diamond Gin Fizz

Aus der aktuellen essen & trinken kam die Anregung für diesen spritzigen Rhabarber Diamond Gin Fizz. Zum Diamond Fizz wird ein Fizz, wenn anstelle von Soda Schaumwein zum Aufspritzen verwendet wird.

Der Rhabarber-Limetten-Sirup ist schnell gemacht und liefert mehr als für 2 Gläser benötigt wird – da könnte man für ein weiteres Getränk auch noch diesen Rhabarber-Grapefruit-Cocktail mit Ginger Ale in Erwägung ziehen.

Rhubarb Diamond Gin Fizz

Beim ersten Nippen waren wir uns einig: dürfte etwas mehr Säure haben! Also gab’s für jeden noch 1 cl frisch gepressten Limettensaft dazu: passt! Hier das angepasste Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rhubarb Diamond Gin Fizz
Kategorien: Getränk, Cocktail, Alkohol
Menge: 2 Gläser

Zutaten

H RHABARBER-LIMETTEN-SIRUP (MEHR ALS BENÖTIGT)
300 Gramm Rotfleischiger Rhabarber (netto); in 1-2 cm
-Stücke geschnitten
1 Bio-Limette; abgeriebene Schale
100 Gramm Zucker
100 ml Wasser
H FIZZ
60 ml Rhabarber-Limetten-Sirup
80 ml Gin
20 ml Limettensaft; frisch gepresst
Eiswürfel
100 ml Prosecco, Sekt oder Champagner
H ZUM SERVIEREN
2 Dünne Limettenscheiben

Quelle

modifiziert nach essen & trinken 6/2022
Erfasst *RK* 20.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Limette waschen, Limettenschale fein abreiben. Limette halbieren und 2 dünne Scheiben abschneiden, den Rest auspressen.

Rhabarber, abgeriebene Limettenschale, Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben. Aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat, dann bei niedrigster Hitze 10-15 Minuten sanft köcheln lassen. Den Sirup durch ein Sieb abgießen und abkühlen lassen, kalt stellen (ergibt gut 150 ml Sirup)

Gin mit Sirup, Limettensaft und Eiswürfeln in einen Shaker geben und kräftig shaken. Den Drink durch ein Sieb auf 2 mit Eiswürfeln gefüllte Tumbler verteilen und die Gläser mit dem Prosecco aufgießen.

Anmerkung Petra: Im Original ohne den Limettensaft, der rundet unserer Meinung das Ganze aber harmonisch ab.

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La Fouace – briocheartiges Brot aus dem Département Aveyron

Mein zweiter Beitrag für die kulinarische Weltreise im Mai kommt aus Frankreich. Ich habe mich für eine Fouace entschieden, ein briocheartiges, süßes Frühstücksbrot, was auch gerne zu besonderen Gelegenheiten wie Hochzeit, Taufe, aber auch zum Dreikönigstag serviert wird.

Diese Fouace ist eine Spezialität des Départements Aveyron im Süden Frankreichs – übrigens auch die Heimat des Roquefort. Aber auch in anderen Gegenden Frankreichs gibt es ähnliche Brote, wie etwa die von mir auch schon vorgestellte Gâche vendéenne. Der Begriff Fouace leitet sich im übrigen vom lateinischen Focus ab, was Foyer (Feuerstelle) bedeutet. Daraus entwickelten sich die Begriffe focacia, fouasse, fougasse oder auch fouace – ursprünglich war es einfach ein in der Asche der Feuerstelle gebackener Weizenfladen.

Fouace

Später kamen bei der Fouace dann Eier und Butter sowie Orangenblütenwasser dazu. Letzteres habe ich durch Orangenschale und etwas Orangensaft ersetzt, da ich kein großer Freund des oft sehr parfümiert schmeckenden Orangenblütenwassers bin. Meist wird die Fouace in Form einen Kranzes gebacken, der mit Perlzucker, aber auch Puderzucker bestreut wird.

Das Rezept, das ich verwendet habe stammt aus Tours de main, Pains spéciaux et recettes régionales* von Christian Vabret. Christian Vabret, der die Auszeichnung Meilleur Ouvrier de France tragen darf, betreibt inzwischen die École Christian Vabret Boulangerie – Pâtisserie – Cuisine.

Making of

Der weiche, buttrige Teig wird nach dem ersten Gehen gedehnt und gefaltet (oben rechts), dann zu einer Kugel geformt (unten links), die für 24 Stunden in den Kühlschrank kommt (unten rechts). Danach ist der Teig durch die kalt gewordene Butter deutlich fester (oben links).

Fouace formen

Den Teig habe ich in 2 Hälften geteilt und zun einer Kugel mit glatter Oberfläche geformt. In die Kugel bohrt man mit eiem Finger ein Loch

Fouace

und erweitert dieses durch Rotieren des Teiges auf mindestens 10-15 cm – ansonsten schließt sich das Loch beim Backen nämlich wieder komplett, wie ich bei meinem ersten Backversuch erfahren durfte. Ich habe den Teig länger gehen lassen als Vabret, um ein zu starkes Aufreißen des Brotes duch zu viel Ofentrieb zu unterbinden.

Fouace und Vorlage

Das Loch hat sich beim zweiten Backversuch trotz der stärkeren Dehnung auch fast geschlossen, in der Vorlage im Buch sieht das Brot allerdings genau so aus.

Fouace Anschnitt

das Brot im Anschnitt: es hat eine zarte, saftige Krume und schmeckt sehr aromatisch mit einem leichten Orangenaroma.

Fouace Anschnitt

Ein wunderbares Brot mit einem sehr guten Frischhaltevermögen!

Nicht vorenthalten möchte ich Neugierigen einen Blick auf meine erste, verbrannte Version der Fouace 😉 Bei der habe ich mich an die  Angaben bezüglich Temperatur und Backdauer im Buch gehalten, zwischendurch aber leider keinen Blick in den Backofen geworfen. Beim zweiten Versuch habe ich beides angepasst wie im Rezept vermerkt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: La Fouace
Kategorien: Brot, Frankreich
Menge: 2 Brote

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl Type 550
250 Gramm Weizenmehl Type 405
7 1/2 Gramm Salz
75 Gramm Zucker
12 1/2 Gramm Frischhefe
1 Bio-Orange*: abgeriebene Schale und
25 Gramm Orangensaft
250 Gramm Frischei (P: etwa 5 Eier M)
150 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H ZUM FERTIGSTELLEN
1 Ei
Wenig Milch
1 Prise Salz
Hagelzucker; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach
Christian Vabret
Tours de main, Pains spéciaux et recettes régionales
Erfasst *RK* 15.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Mehle, Salz, Zucker, Hefe, Orangenschale und -saft zusammen mit den Eiern in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 3 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann 5 Minuten auf Stufe 2, dabei die Butter in Flöckchen zugeben. Weitere 8 Minuten auf Stufe 2 1/2 kneten, bis ein glatter, weicher Teig entstanden ist, der sich nicht komplett von der Schüssel löst (Teigtemperatur hier 27,5°C).

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und zu einem relativ dünnen Rechteck auseinanderziehen, dieses dann zuerst von oben und unten zusammenfalten, dann von den Seiten her zusammenklappen, so dass ein handliches Viereck entsteht, dieses durch Einschlagen der Ränder nach unten zu einem Teigball formen. Diesen wieder in die Schüssel legen, die Schüssel abdecken und für 24 Stunden bei 6°C in den Kühlschrank stellen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den jetzt relativ festen Teig aus der Schüssel auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 2 Hälften à etwa 500 g teilen, die Teiglinge durch Einschlagen der Ränder zu Kugeln mit glatter Oberfläche formen. Mit dem Finger in jede Kugel ein Loch bohren und dieses durch Drehen des Teiges auf etwa 10-12 cm erweitern, so dass ein Kranz entsteht.

Die Kränze mit möglichst viel Abstand auf das Backblech legen, dabei die „Löcher“ nochmal etwas erweitern.

Die Teiglinge mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 1/2 Stunden aufgehen** lassen.

Etwa 1/2 Stunde vor Backbeginn den Backofen auf 220°C* vorheizen.

Ei, Milch und eine Prise Salz verquirlen und die Teiglinge (P: hier nach 2 1/2 Stunden) mit der Eistreiche bepinseln, nochmals 20-30 Minuten gehen lassen und erneut bepinseln sowie großzügig mit Hagelzucker bestreuen.

Das Blech ohne Dampf in den Backofen schieben und die Temperatur auf 180°C reduzieren. Die Brote etwa 30 Minuten backen, bis sie tief goldbraun sind. Die Brote evtl. am Schluss mit Alufolie abdecken, damit sie nicht verbrennen. (P: Kerntemperatur mit Einstichthermometer gemessen war bei mir dann 96°C, prima).

Die Brote herausnehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: ein wunderbares Frühstücksbrot mit zarter Krume und feinem Orangenaroma, das sich sehr gut frisch hält und prima einfrieren lässt.

*Im Original mit 25 g Orangenblütenwasser oder Rum sowie zusätzlich 50 g Wasser. Letzteres habe ich aber beim ersten Versuch überlesen und da der Teig gut war, habe ich es auch beim zweiten weggelassen.

**Bei Vabret geht der Teig nur 1 1/2 Stunden, einen Temperatur ist nicht angegeben. Beim ersten Versuch habe ich das Brot insgesamt nur 2 1/4 Stunden gehen lassen, der Ofentrieb war mir da aber noch zu stark, das Brot riss auf.

*** Die Backtemperatur ist im Original mit 230°C und einer Backdauer von 25 Minuten angegeben – damit ist mir beim ersten Versuch die Oberfläche verbrannt – zum Glück nur so dünn, dass man sie abschneiden konnte und das Brot noch gut essbar war.

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Cornelia von SilverTravellers mit BANANENBROT Rezept à la Amerika
Rene von Brooot.de mit Panini All’Olio
Britta von Brittas Kochbuch mit Ciabatta mit Lievito Madre aus Italien
Carina von Coffee2Stay mit Blumiges Brot: Muttertags-Focaccia
Marta von Marta Ullmann mit Moña gallega (pan gallego) mit Dinkel
Susanne von magentratzerl mit Ro Jai Mao – Chinesische Brötchen mit geschmortem Lamm
Simone von zimtkringel mit Dinner Rolls
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Ukrainische Pampuschki – Knoblauchbrötchen
Ulrike von Küchenlatein mit Ukrainisches Weizenmischbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Katryas Exilbrot
Sonja von fluffig & hart mit Toasties – English Muffins
Wilma von Pane-Bistecca mit Italienische Olivenoel Broetchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau – Плачинди з щавелем
Wilma von Pane-Bistecca mit Glutenfreie Bao Buns – Dampfbroetchen aus China
Gabi von USA kulinarisch mit Basic Buttermilk Maple Bread
Tina von Küchenmomente mit Fougasse
Silke von Rezepte Silkeswelt mit Focaccia vom Grill
Edyta von mein-dolcevita mit Fladenbrot aus Finnland
Wilma von Pane-Bistecca mit Einfache Brioche – Brot aus Frankreich
Sylvia von Brotwein mit Burebrot – Schweizer Bauernbrot
Regina von bistroglobal mit Brioche – Zupfbrot
Britta von Backmaedchen 1967 mit Lagana – griechisches Fladenbrot
Anja von GoOnTravel mit Rezept: Sweet Alabama Pecan Bread – Süßes Alabama Pekannuss Brot
Bine von Einfach Bine mit Mafalde siciliana – das Brot Siziliens
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Picos, Colines & Regañás – spanisches Knabber-Hefegebäck
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Açma – buttrige türkische Frühstücksbrötchen

Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau – Плачинди з щавелем

Im Mai hat die kulinarische Weltreise ein Spezialthema: gesucht sind diesmal Brot- und Brötchenrezepte aus der ganzen Welt.

Mein erster Beitrag stammt aus dem Buch Mamushka – Recipes from Ukraine & beyond* (die im Oktober erscheinende deutsche Neu-Ausgabe des vergriffenen Titels* von 2015 wird übrigens den Titel Mamusia – Familienrezepte aus der Ukraine* tragen) von Olia Hercules, die zusammen mit ihrer russischen Freundin Alissa Timoshkina die Aktion #CookForUkraine ins Leben gerufen hat, von der ich schon in diesem Blogartikel berichtet hatte.

Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer

Im Buch stellt sie ein Rezept aus der an die Ukraine angrenzenden Republik Moldau vor, Moldovan breads with cheese & sorrel bzw. Plachindy z shchavelem, das sind mit Käse und Sauerampfer gefüllte Brotfladen, die in der Pfanne in heißem Öl knusprig ausgebacken werden. Sehr verbreitet scheint auch ein Plachinda-Rezept mit Kürbisfüllung zu sein, auch dafür findet sich ein Rezept im Buch. Im benachbarten Rumänien gibt es die verwandten Plăcintă, auch die gibt es mit Kürbisfüllung. Von Plăcintă leiten sich dann übrigens Palatschinken ab.

Making of

Doch zurück zu den mit Käse gefüllten Plachindy: zuerst wird ein Teig auf Basis von Kefir hergestellt, anstelle von Kefir kann man aber auch Molke oder verdünnten Joghurt nehmen. Auf die ausgerollten Teigkreise verteilt man den fein zerkrümelten und mit Kräutern vermischten Feta. Der Teig wird dann zur Mitte hin eingefaltet, etwas flachgerollt

gebratenes Brot

und in Öl in der Pfanne knusprig ausgebacken. Vor dem Genuss leicht abkühlen lassen, die würzige Füllung ist heiß!

Sauerampfer

Sauerampfer aus dem Garten, dazu gesellen sich noch Dill und Frühlingszwiebeln für die Füllung.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau
Kategorien: Fladenbrot, Pfanne, Käse, Kräuter, Moldau
Menge: 2 Brote

Zutaten

H TEIG
125 Gramm Kefir
3/4 Teel. Sonnenblumenöl (P: 4 g)
3/4 Teel. Weißweinessig (P: 3 g)
3/4 Teel. Zucker
3 Gramm Salz
175 Gramm Weizenmehl Type 405
1/2 Teel. Backnatron
H FÜLLUNG
200 Gramm Feta; fein zerkrümelt
25 Gramm Sauerampfer; fein gehackt (ersatzweise frischer
-Spinat)
2 Frühlingszwiebeln; fein gehackt
1 Essl. Dill; fein gehackt
2 Essl. Sonnenblumenöl
H SOWIE
Mehl; zum Bearbeiten
Öl; zum Braten

Quelle

Olia Hercules
Mamushka – Recipes from Ukraine & beyond
Erfasst *RK* 11.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Kefir, Öl, Essig, Zucker und Salz in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren.

Das Mehl zusammen mit dem Backnatron sieben, dann die Mischung nochmal auf die Kefirmischung sieben und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und so viel Mehl einkneten, bis der Teig kaum noch klebt. Der Teig soll aber noch weich und elastisch sein.

Für die Füllung Feta, Sauerampfer, Frühlingszwiebeln und Dill vermischen (P: zusätzlich etwas Pfeffer dazugegeben).

Den Teig halbieren und die Stücke zu Bällen formen, dann auf bemehlter Arbeitsfläche zu Kreisen von etwa 20 cm Durchmesser ausrollen (P: etwas größer).

Einen Teigkreis mit knapp einem El Öl bestreichen und die Hälfte der Füllung darauf verteilen. Nun den Rand des Kreises an einer Stelle nehmen und in die Mitte klappen. Die neu entstandene Ecke nehmen und ebenfalls in die Mitte falten. So weitermachen, bis man nach etwa 7 Faltungen den Kreis komplett eingefaltet hat. Den Teig an der überlappenden Stelle gut zusammendrücken, damit keine Füllung herausquillt. Die Fladen mit dem Wellholz sanft wieder etwas flach rollen.

Den zweiten Teigkreis genauso füllen.

Eine ausreichend große Pfanne mit etwa 3 El Öl füllen, dieses erhitzen. Eine Plachinda hineinlegen (ich habe sie zuerst auf der gefalteten Seite gebraten) und etwa 3 Minuten knusprig braun braten, dann umdrehen und die andere Seite genauso braten. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann auf einem Teller warm stellen und das zweite Fladenbrot genauso backen.

Anmerkung Petra: knusprige Fladenbrote mit würziger Füllung. Ich habe einen Salat dazu serviert. Im Buch ist noch ein weiteres Plachinda-Rezept mit Kürbisfüllung, das ist laut Google-Suche wohl verbreiteter.

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Carina von Coffee2Stay mit Le faraoa coco: Tahitianisches Kokosbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Lambert’s geworfene Broetchen – Broetchen aus Amerika
Liane von DieReiseEule mit Dinkel-Kräuter-Brötchen zum Grillen
Cornelia von SilverTravellers mit BANANENBROT Rezept à la Amerika
Rene von Brooot.de mit Panini All’Olio
Britta von Brittas Kochbuch mit Ciabatta mit Lievito Madre aus Italien
Carina von Coffee2Stay mit Blumiges Brot: Muttertags-Focaccia
Marta von Marta Ullmann mit Moña gallega (pan gallego) mit Dinkel
Susanne von magentratzerl mit Ro Jai Mao – Chinesische Brötchen mit geschmortem Lamm
Simone von zimtkringel mit Dinner Rolls
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Ukrainische Pampuschki – Knoblauchbrötchen
Ulrike von Küchenlatein mit Ukrainisches Weizenmischbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Katryas Exilbrot
Sonja von fluffig & hart mit Toasties – English Muffins
Wilma von Pane-Bistecca mit Italienische Olivenoel Broetchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Glutenfreie Bao Buns – Dampfbroetchen aus China
Gabi von USA kulinarisch mit Basic Buttermilk Maple Bread
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit La Fouace – briocheartiges Brot aus dem Département Aveyron
Tina von Küchenmomente mit Fougasse
Silke von Rezepte Silkeswelt mit Focaccia vom Grill
Edyta von mein-dolcevita mit Fladenbrot aus Finnland
Wilma von Pane-Bistecca mit Einfache Brioche – Brot aus Frankreich
Sylvia von Brotwein mit Burebrot – Schweizer Bauernbrot
Regina von bistroglobal mit Brioche – Zupfbrot
Britta von Backmaedchen 1967 mit Lagana – griechisches Fladenbrot
Anja von GoOnTravel mit Rezept: Sweet Alabama Pecan Bread – Süßes Alabama Pekannuss Brot
Bine von Einfach Bine mit Mafalde siciliana – das Brot Siziliens
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Picos, Colines & Regañás – spanisches Knabber-Hefegebäck
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Açma – buttrige türkische Frühstücksbrötchen

Tarte à la Rhubarbe – französischer Rhabarberkuchen

Bei der Suche nach Brot-Ideen aus Frankreich für die aktuelle kulinarische Weltreise habe ich auch das 2005 erschienene Buch Paris Boulangerie Patisserie – Recipes from Thirteen Outstanding French Bakeries* von Linda Dannenberg wieder einmal durchgeblättert. Die Brotrezepte fand ich allesamt wenig inspirierend, hängengeblieben bin ich aber bei einer Tarte à la Rhubarbe, einem Rezept der ältesten Patisserie in Paris, Stohrer, gegründet 1730.

Rhabarbertarte

Ich habe den Kuchen am Vortag gebacken und dann gut gekühlt serviert.

Anschnitt

Wie man hier sieht, ist der Mürbteig-Boden auch bei einer Springformgröße von 23 cm relativ dick (alternativ waren 20 cm angegeben),  den würde ich mir dünner wünschen und deshalb beim nächsten Mal auf eine noch größere Springform zurückgreifen. Der Boden wird blind vorgebacken, darauf kommt eine Schicht gekochter, abgetropfter Rhabarber und darüber ein Guss aus Crème fraîche, Eiern, Zucker, Vanille und Butter. Das ergibt eine cremige Schicht, die die Säure des Rhabarbers sehr schön auffängt. Hat uns gut gefallen!

Rhabarberernte

Erste Rhabarberernte aus dem Garten

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tarte à la Rhubarbe – französischer Rhabarberkuchen
Kategorien: Kuchen, Frankreich
Menge: 1 Kuchen 23 cm (P: besser größer)

Zutaten

H MÜRBTEIG
240 Gramm Mehl
3/4 Teel. Salz
30 Gramm Gemahlene blanchierte Mandeln
85 Gramm Puderzucker*
150 Gramm Butter; in Flöckchen
1 Ei
H RHABARBERFÜLLUNG
500 Gramm Rhabarber; geputzt gewogen, in 1 cm Stücke
-geschnitten
160 Gramm Zucker
3 Eier
300 Gramm Crème fraîche oder Sahne
1 Teel. Vanilleextrakt
75 Gramm Butter; geschmolzen und leicht abgekühlt
H ZUM BESTÄUBEN
Puderzucker

Quelle

Linda Dannenberg
Paris Boulangerie Patisserie
Recipes from Thirteen Outstanding French Bakeries
hier: Patisserie Stohrer
Erfasst *RK* 06.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einem Food Processor Mehl, Salz, Zucker und Mandeln mischen. Die Butter in Flöckchen zugeben und pulsierend mixen. Nun das Ei zugeben und so lange pulsierend mixen, bis der Teig zusammenkommt. Den Teig auf der Arbeitsfläche zusammenkneten. 1 Stunde kalt stellen, bevor man eine 23 cm Springform damit auslegt (P: ich habe den Teig gleich ausgerollt: 1/3 für den Rand abgenommen, den Rest auf 23 cm Durchmesser ausgerollt und die Springform damit ausgelegt. Aus dem abgenommenen Teig den Rand geformt, er soll etwa 5 cm hoch sein. Springform dann 1 Stunde in den Tiefkühler gestellt).

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Springform auf ein Backblech stellen und mit (zerknülltem und wieder aufgefaltetem) Backpapier belegen, mit Reis oder Bohnen zum Blindbacken füllen. Das Blech mit der Form für 15 (P: 18) Minuten in den Backofen schieben, dann herausnehmen, die Blindbackfüllung und das Papier entfernen, den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und nochmal für 5 (P: 10) Minuten backen, bis der Boden blass goldbraun ist.

Für die Rhabarberfüllung den Rhabarber mit 100 g Zucker in einen Topf geben und unter Rühren etwa 7 Minuten kochen, bis der Rhabarber weich ist. Den Rhabarber in ein Sieb kippen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.

In einer Schüssel die Eier, die restlichen 60 g Zucker, Crème fraîche und Vanileextrakt glatt rühren. Die geschmolzene Butter unterschlagen.

Den abgetropften Rhabarber in den vorgebackenen Boden löffeln. Die Form wieder auf das Backblech im Backofen stellen und die Crème fraîche-Mischung vorsichtig hineingießen.

Den Kuchen 30-35 Minuten backen, bis die Füllung fest geworden ist. Den Kuchen herausnehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen, dann den Rand der Springform abnehmen. Den Kuchen für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

10 Minuten vor dem Servieren die Tarte aus dem Kühlschrank nehmen. Unmittelbar vor dem Servieren den äußeren Rand des Kuchens mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Schöne cremige Tarte, hat uns prima gefallen. Der Rhabarber bringt angenehme Säure ins Spiel, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Kuchen kann gut am Vortag gemacht werden.

*Ich habe aus Versehen beim Teig normalen Zucker genommen, mit Puderzucker dürfte der Boden noch etwas zarter sein.

Im Rezept steht, man kann alternativ auch eine 20 cm Form nehmen. Ich fand schon bei 23 cm den Boden relativ dick und würde beim nächsten Mal eine größere Form bevorzugen.

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