Hähnchenbrust mit pikanter Kokosmilchsauce – Frango naufrago

Die kulinarische Weltreise führt uns diesen Monat nach Portugal. Ich habe dafür ein Gericht aus The New Portuguese Table* von David Leite ausgesucht, Frango naufrago, gestrandetes Hähnchen. Das Rezept stammt ursprünglich aus der portugiesischen Kolonie Mosambik, hat aber auch Einflüsse aus Macau mitbekommen. Wie auch immer, es schmeckt ausgezeichnet!

Frango naufrago

Das Hähnchen mariniert über Nacht in einer aromatisierten Kokosmilch. Im Original wird das Fleisch dann gegrillt, ich habe es in der Grillpfanne kräftig angebraten und im Backofen fertiggegart. Eine absout stressfreie Zubereitungsart, bei der man mit ausgesprochen saftigem Fleisch belohnt wird. Dazu gibt es eine pikante Kokosmilchsauce, Reis

und natürlich scharfe Piri Piri Sauce, von der man sich nach Belieben bedient.

Als Gemüsebeilage habe ich blanchierten  Brokkoli (etwas ausgewachsen aus dem Hochbeet) einige Minuten  in einem Olivenöl mit Knoblauchzehen gebraten. In Portugal würde man Grelos, in etwa Rübstiel oder Stängelkohl, dazu servieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hähnchenbrust mit pikanter Kokosmilchsauce – Frango naufrago
Kategorien: Hähnchen, Sauce, Portugal
Menge: 2 Personen

Zutaten

H MARINADE
1 klein. Zwiebel; gehackt
2 Knoblauchzehen; gehackt
2 cm Ingwer; geschält; gerieben
120 ml Kokosmilch
1 Essl. Zitronensaft; frisch gepresst
1 1/4 Teel. Salz
1/4 Teel. Schwarzer Pfeffer; frisch gemahlen
1 Teel. Chiliflocken
H SOWIE
2 mittl. Hähnchenbrustfilets
H KOKOSMILCHSAUCE
1 Essl. Olivenöl
1 klein. Zwiebel; fein gehackt
1/2 Zitrone: Schale; abgerieben und etwas Saft zum
-Abschmecken
2 cm Ingwer; geschält; gerieben
1/2 Teel. Chiliflocken; mehr nach Geschmack
1 Teel. Tomatenmark
2 klein. Knoblauchzehen; gerieben
200 ml Kokomilch
2 Essl. Sahne
Salz
Schwarzer Pfeffer
H ZUM SERVIEREN
Gekochter Reis
Koriandergrün; zum Bestreuen (Original
-Schnittlauchröllchen)
Chiliflocken; zum Bestreuen
Piri Piri Sauce (s. Rezept)

Quelle

modifiziert nach David Leite
The New Portuguese Table
Erfasst *RK* 14.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Marinade am besten am Vortag alle Zutaten im Mixer pürieren. Die Hähnchenbrüste in einen Gefrierbeutel geben und die Marinade dazugießen, gut einmassieren, über Nacht (oder mindestens 4 Stunden) im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Hähnchenbrüste 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen, aus der Marinade nehmen, diese etwas abstreifen. Den Backofen auf 160°C bringen, eine Platte mit aufheizen.

Für die Sauce das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln unter Rühren in etwa 7 Minuten goldbraun anbraten, dann die Hitze reduzieren und Zitronenschale, Ingwer, Chiliflocken und Tomatenmark zugeben, weitere 3 Minuten braten, bis die Mischung dunkel wird und duftet. Den Knoblauch zugeben und eine weitere Minuten rühren.

Nun die Kokosmilch und die Sahne zugießen und zum Kochen bringen. Offen etwa 10 Minuten simmern lassen, bis die Flüssigkeit um 1/4 eingekocht ist und cremig wird. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, warm halten.

Die Grillpfanne stark erhitzen und mit etwas Olivenöl auspinseln. Die Hähnchenbrüste auf jeder Seite 2 Minuten anbraten, dann auf die Platte im Backofen legen und 15 Minuten fertiggaren.

Zum Servieren den gegarten Reis auf Teller verteilen, die Hähnchenbrüste quer in 3 Stücke schneiden und auf den Reis legen, etwas Sauce darauf löffeln, den Rest separat dazu reichen. Das Fleisch mit Koriandergrün oder Schnittlauch und mit Chiliflocken bestreuen. Die Piri Piri Sauce dazu servieren.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet! Im Original wird die Hähnchenbrust auf dem Holzkohlengrill gemacht. Die Zubereitung im Rezept ist aber ausgesprochen stressfrei und liefert wunderbar zartes und saftiges Fleisch. Mir gefällt hier mein Koriander auch besser als der ursprüngliche Schnittlauch. Mit der Piri Piri Sauce bekommt das Gericht eine schöne Schärfe.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Piri Piri-Sauce
Kategorien: Sauce, Chili
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

3 Knoblauchzehen; fein gehackt
80 ml Weißweinessig
6-8 Frische rote Chilis; z.B. Cayenne, Tabasco,
-Pequin oder Santaka; Stiel entfernt
240 ml Olivenöl
Salz

Quelle

nach
David Leite
The New Portuguese Table
Erfasst *RK* 14.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Knoblauch und Essig in einer kleinen Schüssel mischen und 20 Minuten ruhen lassen.

Die Chilis samt Samen mit der Knoblauchmischung in einen Mixer geben und pulsierend hacken. Mit laufendem Motor das Öl zuträufeln, mit Salz würzen und pürieren. Die Sauce in eine gut schließende Glasflasche füllen und einige Tage ziehen lassen.

Wer will, siebt die festen Bestandteile nach etwa einer Woche ab (habe ich nicht gemacht). Ansonsten vor Gebrauch gut schütteln.

Anmerkung Petra: halbes Rezept mit 5 Santaka-Chilis gemacht. Angenehm scharf! Zu Frango naufrago serviert.

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Mirabellen-Maracuja-Konfitüre

Das Mitbringsel der Freundin zum Kaffeeklatsch waren knapp 3 kg Mirabellen aus dem eigenen Garten. Was damit anstellen? Konfitüre ist immer eine gute Idee. Mirabellen solo erschien mir aber etwas langweilig, also schnell mal Tante Google angeworfen.

Die spuckte Mirabelle mit Maracuja aus. Maracuja, oh ja, kann ich mir sehr gut vorstellen 🙂 Die Ausführung hab ich dann aber doch ziemlich abgewandelt. Ich habe neben frischen Maracujafrüchten noch Passionsfruchtpüree (Metro) zugegeben. Das bringt eine kräftige Säure mit und verträgt damit gut „normalen“ Gelierzucker 1+1.

Der Rest der Früchte wandert erst mal entsteint in den Tiefkühler. Was würdet Ihr damit anstellen? Gibt es irgendwelche Lieblings-Mirabellen-Rezepte?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mirabellen-Maracuja-Konfitüre
Kategorien: Früchte, Konfitüre, Einmachen
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

1 kg Mirabellen; entsteint gewogen, geviertelt
300 Gramm Maracujapüree (P: Passionsfruchtpüree Metro)
3 Maracujas
1 Limette: Saft
1,3 kg Gelierzucker 1+1

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 09.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mirabellen, Maracujapüree und Limettensaft in einen großen Topf geben. Den Gelierzucker unterrühren. Die Maracujas halbieren, das Innere herauskratzen und ebenfalls in den Topf geben. Alles etwa 1 Stunde Saft ziehen lassen.

Den Topf auf den Herd stellen, die Fruchtmasse zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei gegen Ende der Kochzeit die Früchte mit einem Stabmixer pürieren.

Konfitüre kochend heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen, Deckel zuschrauben und die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Anmerkung Petra: klasse Aroma, schöne Säure.

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Beeren-Cappuccino-Kuchen

Sabine hat „Fünf Sommer bis zum Lieblingsbeerenkuchen“ gebraucht. Ich hab mir das Rezept im letzten November gespeichert und es tatsächlich geschafft, ihn jetzt in bester Beeren-Saison nachzubacken 🙂

Brombeeren, weiße und rote Johannisbeeren sowie Himbeeren kamen aus dem eigenen Garten, die Heidelbeeren haben wir letztes Wochenende auf dem Weg zum Hochzellschachten gepflückt.

Hier gab’s den Kuchen zum Kaffeeklatsch mit der Freundin. Ich habe deshalb das Blechkuchen-Teigrezept halbiert in einer 26 cm Springform gebacken. Wie von Sabine empfohlen habe ich den Guss verdoppelt – für mich hieß das,  die Zutaten-Mengen so zu belassen wie im Original. Wie man am Anschnitt sieht, ergibt das ein gutes Verhältnis von Kaffeeboden zu Schmand-Belag.

Die Dekoration von ungebackenen Beeren umhüllt in meinem Fall von Himbeer-Johannisbeer-Gelee macht den Kuchen angenehm erfrischend. Die Zuckermenge im Kuchen ist eher sparsam angesetzt, weiter würde ich nicht reduzieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Beeren-Cappuccino-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Creme, Früchte
Menge: 1 Kuchen 26 cm

Zutaten

H BELAG
600 Gramm Gemischte Beeren: hier
Brombeeren
Himbeeren
Johannisbeeren rot und weiß
Waldheidelbeeren
H TEIG
2 Pack. Lösliches Espressopulver (sticks à 1,8 g)
50 ml Kochendes Wasser
125 Gramm Weiche Butter
90 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (Kl. L, Zimmertemperatur)
200 Gramm Mehl
25 Gramm Speisestärke
1 3/4 Teel. Backpulver
3 1/2 Essl. Kaffeelikör (Kahlua)
H GUSS
1 Vanilleschote; ausgekratzes Mark
3 Eier (Kl. M)
400 Gramm Schmand
100 ml Milch
2 Essl. Speisestärke
25 Gramm Puderzucker
H BELAG
150 Gramm Himbeer-Johannisbeer-Gelee; anderes Gelee geht
-auch

Quelle

modifiziert nach
essen & trinken 8/2011 bzw.
Schmeckt nach mehr
Erfasst *RK* 08.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Beeren verlesen. 200 g davon für die Dekoration kalt stellen. Die übrigen Beeren mischen.

Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier bespannen, den Rand buttern.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für den Teig das Espressopulver in 50 ml kochendem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und sieben.

Weiche Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers mindestens 5 Minuten hell-cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis sie komplett aufgenommen sind.

Die Mehlmischung abwechselnd mit dem kalten Espresso und dem Kaffeelikör unter die Butter-Ei-Masse rühren. Jeweils nur ganz kurz auf niedriger Stufe rühren, bis die Zutaten gerade verbunden sind.

Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. Die 400 g gemischten Beeren gleichmäßig darauf verteilen.

Die Form für 25 Minuten auf die 2. Schiene von unten in den vorgeheizten Backofen schieben

Währenddessen für den Guss die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Eier, Schmand, Milch, Stärke und Puderzucker und Vanillemark mit einem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, den Guss darauf gießen. Bei gleicher Temperatur weitere 20 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist. Den Kuchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Dekoration das Gelee in einem kleinen Topf erhitzen und glatt rühren. Die kalt gestellten Beeren dazugeben, gut mischen und alles auf dem Kuchen verteilen.

Anmerkung Petra: Original wird mit doppelter Teig- und Beerenmenge (Him-, Brom-, Heidelbeeren), aber einfacher Gussmenge auf dem Blech gebacken. Nach Sabines Empfehlung habe ich den Guss verdoppelt, war prima so. Kuchen ist nicht sehr süß, durch die Beerendoko obendrauf sehr erfrischend. Beeren passen prima zum Kaffee-Aroma!

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Marokkanischer Auberginensalat – Zaalouk

Mögt Ihr Halloumi? Früher konnte ich dem „Quietschekäse“ ja nicht sehr viel abgewinnen, aber im letzten Winter habe ich ihn mehrfach zu einer absolut köstlichen Suppe gemacht, die ich bei der Frankfurter Kochbuchrezensentin entdeckt habe. Seitdem liegt immer eine Packung im Kühlschrank 🙂

In Honig & Orangenblüte* gibt es auch ein Rezept mit Halloumi, was mich sofort ansprach: Zaalouk – eingereiht unter „Salat“, entspricht dieses Gericht doch so gar nicht dem, was wir landläufig unter Salat verstehen, sondern eher einem Art Tomaten-Auberginen-Püree. Dieses Gericht serviert Gregory-Smith gerne mit kross gebratenem Halloumi und Fladenbrot zum Auftunken.

Verblüfft habe ich festgestellt, dass ich 2016 schon ein weiteres Rezept für Zaalouk in meine Datenbank aufgenommen habe, damals gefunden auf dem veganen Blog Lands & Flavors, der leider nicht mehr aktiv zu sein scheint. Hier gefiel mir die Vorgehensweise deutlich besser: anstatt die Auberginen über einer Gasflamme (habe ich nicht) oder unter dem Grill rundum zu rösten, zu schälen und dann das Fleisch zu verwenden, schält Omar die Auberginen vorab, schneidet sie in Scheiben und legt sie mit etwas Olivenöl auf ein Blech, das er dann für 35 Minuten in den heißen Ofen schiebt.

Klappt wunderbar,  der eine oder andere Abschnitt der gerösteten Scheiben wanderte schon bei der Zubereitung in meinen Mund 😉

Die grob geschnittenen Auberginenstücke werden nun in eine aromatische Tomatensauce  gegeben (wohl dem, der gerade auf sommergereifte Tomaten aus Eigenanbau zurückgreifen kann!), dann warm oder bei Raumtemperatur als Mezze oder wie hier – nicht gerade marokkanisch, aber ausgesprochen köstlich – mit Halloumi als Haupgericht serviert.

Wegen Helmut, der eigentlich kein großer Auberginenfreund ist, habe ich noch einen weiteren warmen Salat auf den Tisch gebracht, einen Rote-Bete-Zucchini-Salat (zu sehen im obersten Bild, Rezept folgt). Aber was meint Ihr, wer hat hier das letzte Fitzelchen vom Zaalouk mit dem letzten Stückchen Halloumi aus der Schüssel gekratzt? 😉 Das Gericht überzeugt also auf ganzer Linie!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marokanischer Auberginensalat – Zaalouk
Kategorien: Gemüse, Mezze, Marokko, Vegan
Menge: 2 Personen

Zutaten

2 Auberginen (500 g)
Olivenöl
2 Knoblauchzehen; gehackt
3/4 Teel. Paprikapulver
3/4 Teel. Gemahlener Kreuzkümmel
1/4 Teel. Chiliflocken
400 Gramm Tomaten; Haut abgezogen und grob gehackt
4 Essl. Wasser
Salz
Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 Teel. Zitronensaft
1 Handvoll Koriander; gehackt

Quelle

modifiziert nach
Lands & Flavors
Erfasst *RK* 07.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Auberginen schälen und in gut 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Backpapier mit etwas Olivenöl bepinseln, die Auberginen einlagig darauf verteilen, salzen und mit weiterem Olivenöl bepinseln. Das Blech für etwa 35 Minuten in den Backofen schieben, bis die Auberginen goldbraun sind (ich habe die Scheiben nach 20 Minuten einmal gewendet). Aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 1 El Olivenöl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch etwa 30 Sekunden darin anbraten. Paprika, Kreuzkümmel und Chiliflocken zugeben, kurz umrühren, dann die gehackten Tomaten und das Wasser zugeben, salzen und pfeffern. Das Lorbeerblatt einlegen und alles etwa 10 Minuten schmurgeln lassen, bis die Tomaten weich sind und ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist.

Die gerösteten Auberginenscheiben in grobe Stücke schneiden und in die Tomatenmasse geben, weitere 5 Minuten simmern lassen.

Den Topf vom Herd nehmen, Zitronensaft und Koriandergrün einrühren, nochmal abschmecken.

Zaalouk kann heiß, warm oder bei Raumtemperatur serviert werden. Dazu reichlich Brot servieren.

Anmerkung Petra: Der Name „Salat“ ist etwas irreführend, es handelt sich eher um ein grobes Püree. Wie auch immer, es schmeckt fantastisch aromatisch! Die oben angegebene Methode ist super zum Braten der Auberginenscheiben. Hier gab’s dazu noch gebratenen Halloumi.

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Orecchiette mit Brokkoli und Merguez-Brät

Dem Brokkoli im Hochbeet kann man derzeit beim Wachsen zuschauen.

In der Datenbank fand sich ein Rezept für eine Brokkoli-Nudelpfanne mit Orecchiette und italienischer Bratwurst – den Originaltitel Broccoli Bolognese with Orecchiette empfinde ich als etwas irreführend 😉 Salsiccia hatte ich zwar nicht mehr, doch einen allerletzten Rest Merguez-Brät aus eigener Herstellung gab der Tiefkühler noch her.

Perfekt geeignet für ein schnelles Abendessen nach einem faulen Sommernachmittag unter dem schattigen Walsnussbaum 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Orecchiette mit Brokkoli und pikantem Brät
Kategorien: Nudel, Gemüse, Wurst
Menge: 2 Portionen

Zutaten

250-375 Gramm Brokkoli; in Röschen geteilt, Stiel geschält und
-in Scheiben geschnitten
Salz
1 Essl. Olivenöl
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
200 Gramm Pikante Bratwurst: Salsiccia oder Merguez; Darm
-entfernt; in groben Stücken
Chiliflocken; Menge nach Belieben
180 Gramm Orecchiette
1 1/2 Essl. Butter
25 Gramm Parmesan; frisch gerieben
H SOWIE
Olivenöl zum Beträufeln
Parmesan; zum Bestreuen
Chiliflocken; zum Bestreuen

Quelle

nach
Bon Appetit November 2017
Erfasst *RK* 22.07.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Brokkoli in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren, mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen, in ein Sieb geben und kurz kalt abbrausen. Salzwassertopf beiseite stellen.

1 El Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Knoblauch etwa 2 Minuten darin anschmoren, dann das Bratwurstbrät und eine kräftige Prise Chiliflocken zugeben und etwa 6-8 Minuten braun braten, das Brät dabei mit einem Holzspatel so gut wie möglich zerdrücken.

Das Salzwasser wieder zum Kochen bringen, die Orecchiette hineingeben und knapp gar kochen – etwa 3 Minuten weniger als auf der Packung angegeben.

Währenddessen etwa 4 El Nudelkochwasser in die Pfanne geben, den Brokkoli einrühren. Die Mischung sanft simmern lassen, dabei immer mal wieder umrühren und die Wurststücke weiter zerdrücken.

Nun die Orecchiette mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser nehmen und ebenfalls in die Pfanne geben, 4 weitere El Nudelwasser zugießen. Unter Rühren etwa 4 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit fast absorbiert ist. Die Butter einrühren und schmelzen lassen, zum Schluss den Parmesan unterrühren, es soll eine glänzende Emulsion entstehen.

Die Orecchiette-Brokkoli-Brät-Mischung in eine vorgewärmte Schüssel füllen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Parmesan und Chiliflocken bestreuen.

Anmerkung Petra: im Original mit frischer italienischer Bratwurst, ich habe selbst gemachtes Merguez-Brät verwendet. Prima!

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Schmortomatensauce

Bei dem Super-Sommer kriegen die Tomaten vor dem Haus viel Sonne und Wärme ab. Das zeigt sich bei der Ernte, die reichlich und sehr aromatisch ausfällt. So langsam wird es zu viel zum Sofortverzehr. Eine Konservierungsmöglichkeit, die ich sehr gerne nutze, ist die Herstellung von Schmortomatensauce. Diese wurde zwar im Blog in der Vergangenheit immer wieder mal erwähnt, ein genaueres Vorgehen habe ich bisher aber nicht beschrieben.

Ich halbiere die Früchte, lege sie auf ein Backblech (in früheren Jahren auch schon mal eine größere Wanne für den Elektrosteinbackofen)  gebe einen Mix aus in Olivenöl angedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern darüber und schiebe sie für etwa 1 Stunde in den Backofen, bis sich leichte Röstaromen bilden und der austretende Saft etwas reduziert ist.

Seit ich bei meinem neuen Ofen Circotherm-Heißluft nutzen kann, geht das deutlich schneller als früher mit Ober- und Unterhitze.

Nach kurzem Abkühlen kommt die Schmormasse in die Flotte Lotte* und wird durchgedreht. Für eine kernfreie Tomatensauce nehme ich die feinste Scheibe, wenn es etwas grober sein darf, die mittlere. Anschließend wird die Sauce entweder in Gläser gefüllt und eingekocht oder in Gefrierdosen eingefroren.

Weitere Rezepte für eine Tomatenschwemme

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Meine Schmortomatensauce
Kategorien: Gemüse, Konservieren, Vorrat
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

2-3 kg Gemischte aromatische Tomaten, auch TK; halbiert
6 Essl. Olivenöl
2 Zwiebeln; gehackt
6 Knoblauchzehen; in Scheiben oder gehackt
Mediterrane Kräuter: Rosmarin, Thymian,
-evtl. Salbei; gehackt; nach Belieben
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Quelle

eigene Vorgehensweise
Erfasst *RK* 02.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch und die Kräuter sanft andünsten.

Die halbierten Tomaten nebeneinander mit der Schnittfläche nach oben auf ein tiefes Blech (Fettpfanne) geben. Die Zwiebelmasse darauf verteilen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

Alles bei 190°C Circotherm-Heißluft auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Sobald braune Stellen erscheinen, etwas umschichten und darauf achten, dass nichts verbrennt. Schmordauer je nach Größe der Tomaten 45-60 Minuten.

Die Masse anschließend etwas abkühlen lassen und durch die flotte Lotte drehen – wen Kerne stören, nimmt die feine Scheibe, sonst reicht die mittlere. Masse abschmecken und in Gefrierdosen füllen oder in Gläser, die man einkocht (Dampfgarer 20 Minuten).

Bei Verwendung von Ober- und Unterhitze den Backofen auf 220°C vorheizen und die Backofentüre einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeig besser verdunsten kann. Hier dauert es erfahrungsgemäß etwas länger. Ich habe große Mengen auch schon im Elektrosteinbackofen (große Edelstahlwanne) geschmort (290°C Oberhitze, 200°C Unterhitze, Dauer etwa 90 Minuten).

Man kann für eine scharfe Sauce auch Chilis mit in die Zwiebelmasse geben. Ich mag eine relativ neutrale Sauce aber lieber, die man bei der endgültigen Verwendung noch anpassen kann. Basilikum würde ich z.B. auch erst am Schluss zugeben.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!