Asia-Pasta mit Schweinehack und würziger Erdnusssauce

Ihr mögt Nudeln, aber auch schnelle und pikante Asiaküche?

Asia-Pasta mit Schweinehack und würziger Erdnusssauce

Dann lege ich euch dieses unkomplizierte Pastagericht mit Schweinehackfleisch und einer würzigen Erdnusssauce ans Herz. Gefunden habe ich das Rezept von einigen Jahren in einer Fine Cooking.

Wie so oft bei Asia-Gerichten sollte man alle Zutaten vor Kochbeginn schnibbeln oder abmessen und bereit stellen, da der eigentliche Kochprozess nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Belohnt wird man von einem Teller voller Nudelglück 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Asia-Pasta mit Schweinehack und würziger Erdnusssauce
Kategorien: Nudel, Sauce, Hackfleisch, Erdnuss, Asien
Menge: 2 Personen

Zutaten

200 Gramm Saucenfreundliche Nudeln (Rotini, Shipli,
-Fusilli)
Salz
3/4 Essl. Geröstetes Sesamöl
3 Frühlingszwiebeln; Weiß und Grün getrennt in
-Scheiben geschnitten
1 Essl. Fein gehackter Ingwer
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
250 Gramm Schweinehackfleisch
2 Essl. Sojasauce
1 Essl. Reisessig
1/2 Essl. Sriracha oder Sambal Oelek; mehr nach Geschmack
1/2 Essl. Zucker
60 Gramm Stückige Erdnussbutter (crunchy)
80-100 ml Hühnerbrühe
Frisches Koriandergrün; falls vorhanden
1 Limette; in Vierteln, zum Servieren

Quelle

Fine Cooking Issue 136
Erfasst *RK* 16.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Einen Topf mit 2 l Salzwasser erhitzen. Sojasauce, Essig, Sriracha (oder eine andere Chilisauce nach Wahl) und Zucker in einem Gefäß mischen.

Eine ausreichend große Pfanne erhitzen und das Sesamöl hineingeben. Das Weiße der Frühlingszwiebeln darin etwa 1 Minute rührbraten. Ingwer und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Jetzt das Schweinefleisch hineingeben und etwa 5 Minuten krümelig braten.

Gegen Ende dieser Zeit die Nudeln ins kochende Wasser geben und nach Anweisung kochen.

Die Sojasaucen-Mischung zum Hackfleisch geben und aufkochen lssen, dann die Erdnussbutter hinzufügen und alles glatt rühren. Zum Schluss die Brühe zufügen und etwa 2 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abgießen, dabei etwas vom Nudelwasser auffangen, und wieder in den Topf zurückgeben. Die Erdnuss-Hackfleischsauce sowie das Frühlingszwiebelgrün zu den Nudeln geben und alles gut vermischen. Nach Bedarf noch etwas Nudelwasser einrühren.

Die Nudeln nach Belieben mit Koriandergrün bestreuen und mit Limettenvierteln servieren.

Anmerkung Petra: schnell gemacht und sehr lecker!

=====

Curry mit gebratenen Eiern, Lauch temperadu und Pol Roti aus Sri Lanka

Für die kulinarische Weltreise habe ich mich noch einmal bei srilankischen Curries umgeschaut.

Eier-Curry, Lauch und Pol Roti

Ausgesucht habe ich ein vegetarisches Eier-Curry. Dazu gab es (wegen Lauchschwemme) Lauch temperadu und Pol Roti, für Sri Lanka typische Kokosfladen, die in der Pfanne gebacken werden.

Eier-Curry

Die Besonderheit des Curries in diesem Rezept aus Sri Lanka – das Kochbuch*: die Eier werden zuerst hart gekocht, dann gepellt und in Kokosöl gebraten und zum Schluss in einer kräftig gewürzten Kokosmilchsauce erhitzt. Die Prozedur dauert schon ein bisschen und – ganz ehrlich –  der Vorteil des Anbratens hat sich uns nicht so wirklich erschlossen. Nichtsdestotrotz kann sich das Ergebnis sehen lassen 🙂

Lauch Sri Lanka

Lauch temperadu: Die Bezeichnung temperadu (tempering) stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet anbraten und würzen, siehe auch hier.

Pol Roti

Pol Roti werden normalerweise mit geriebener frischer Kokosnuss zubereitet. Es gibt aber auch Rezepte, in denen getrocknete Kokosflocken eingesetzt werden. Ich habe mich an diesem ausführlich dokumentierten Rezept orientiert, was problemlos geklappt hat

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Curry aus gebratenen Eiern
Kategorien: Eiergericht, Curry, SriLanka
Menge: 3 Personen; 4-6 als Beilage

Zutaten

6 Eier
100 Gramm Kokosöl
1 klein. Rote Zwiebel; in Scheiben
2 Knoblauchzehen; fein zermust
1-2 Dünne grüne Chilischoten; geputzt, gedrittelt
1 Rampe-Blatt (16 cm); in 2 cm lange Stücke
-geschnitten
4 Cocktailtomaten; (P: gehäutet), geachtelt
1 Teel. Geröstetes Currypulver
1/2 Teel. Kurkuma
1 Teel. Chilipulver Sri Lanka
Salz
3/4 Teel. Schwarze Senfkörner
3/4 Teel. Bockshornkleesamen
250 ml Kokoscreme (P: dicke Fraktion einer Dose
-Kokosmilch)

Quelle

modifiziert nach
Bree Hutchins
Sri Lanka – das Kochbuch
60 authentische Rezepte aus der Küche Ceylons
Erfasst *RK* 13.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Eier 10 Minuten hart kochen. Abgießen, abschrecken, pellen und jedes Ei mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Das Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Eier darin braten, dabei immer wieder drehen, damit sie von allesn Seiten goldbraun werden. Eier herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Kokosöl bis auf einen El abgießen.

Zwiebeln, Knoblauchpaste, Chilischoten und rampe-Blatt hineingeben und anschmoren, dann die Tomaten zugeben und unter Rühren etwa 5 Minuten garen, bis die Zwiebeln weich sind. Nun Currypulver, Kurkuma Chilipulver, Salz, Senfkörner und Bockshornkleesamen zugeben, umrühren und weitere 2 Minuten garen. Die Kokoscreme in den Topf gießen und alles gut verrühren. die Eier hineingeben und bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen, dann 10 Minuten simmern lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz abschmecken und mit Reis oder Pol Roti servieren.

Anmerkung Petra: die Prozedur des Anbratens der Eier erschließt sich mir hier nicht ganz – geschmacklich bringt das wenig, könnte man gut weglassen, fanden wir. Die Würzung des Curries ist aber prima, die Sauce schön cremig. Hier gab es Pol Roti und Sri Lanka Lauchgemüse dazu.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauch temperadu
Kategorien: Beilage, Gemüse, SriLanka
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

225 Gramm Lauch; in feinen Streifen
1 Essl. Ghee oder Öl
1 Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
2 1/2 cm Ingwer; fein gehackt
1-2 Grüne Chilischoten; in Streifen
Einige Frische Curryblätter
1/4 Teel. Chiliflocken
1 Cocktailtomate; gehäutet; gehackt
1/2 Essl. Rohes Currypulver; s.u
1/8 Teel. Kurkuma
Salz
H ROHES CURRYPULVER
1 Essl. Korandersaat
1 Essl. Kreuzkümmel
1 Teel. Fenchelsaat
1/3 Teel. Kurkuma

Quelle

S.H. Fernando jr.
Rice & Curry
Sri Lankan Home Cooking
Erfasst *RK* 13.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Fett in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chilis, Curryblätter und Chiliflocken anbraten, bis die Zwiebeln weich sind.

Lauch, Tomaten, Currypulver, Kurkuma und Salz zugeben. Alles bei nicht zu großer Temperatur 7-10 Minuten rührbraten, bis der Lauch weich ist.

Für das rohe Currypulver alle Zutaten in einer Gewürzmühle mahlen. Rohes Currypulver wird für Gemüsecurries eingesetzt.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pol Roti – Kokos-Fladenbrot aus Sri Lanka
Kategorien: Brot, Fladen, Pfanne, Kokos, SriLanka
Menge: 4 Brote

Zutaten

200 Gramm Weizenmehl Type 405
75 Gramm Kokosflocken
4 Gramm Salz
1 klein. Rote Zwiebel; fein gehackt
2 Lange grüne Chilis; längs halbiert und fein
-geschnitten, nach Belieben entkernt
60 ml Wasser
60 ml Kokosmilch

Quelle

the flavor bender
Erfasst *RK* 13.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Kokosflocken, Salz und Chilis in eine Schüssel geben und mischen. Wasser und Kokosmilch verrühren. Die Flüssigkeit unter Rühren mit einem Löffel nach und nach zu der Mehlmischung geben, dann alles mit den Händen zu einem Teig kneten. Falls dieser sehr fest ist, noch 1-2 El Wasser zugeben – der Teig soll aber noch trockene Stellen auf der Oberfläche aufweisen. Den Teig grob rund formen und abgedeckt in einer Schüssel mindestens 3-4 Stunden ruhen lassen. Bis 12 Stunden kann er bei Raumtemperatur ruhen, bis 24 Stunden im Kühlschrank.

Den Teig etwas flach drücken und in 4 gleiche Stücke teilen. Jedes Stück auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen von 12-15 cm Durchmesser ausrollen (Dicke knapp 1/2 cm).

Eine schwere Pfanne auf mittelheiße Temperatur bringen (P: Stufe 7 von 9), dann leicht einölen und einen Fladen einlegen. Etwa 2-3 Minuten (P: 3 Minuten) braten, bis die Unterseite braune Stellen bekommt. Den Fladen umdrehen und die andere Seite genauso braten. Fertige Rotis im Backofen bei 60°C warm halten oder auf einem Rost auskühlen lassen. Die restlichen Fladen genauso fertigstellen.

Anmerkung Petra: normalerweise wird Pol Roti mit frischer Kokosnuss hergestellt, es geht aber auch mit getrockneten Kokosflocken. Zur Verstärkung des Kokosgeschmacks wird der Teig in diesem Fall mit einer Mischung aus Kokosmilch und Wasser hergestellt. Die Brote sind völlig problemlos zu machen und passen gut zu Sri Lanka Curries.

=====

Die Rezepte der Mireisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Wilma von Pane-Bistecca mit Sri Lankan Schweinefleisch Curry
Britta von Brittas Kochbuch mit Fisch-Curry mit Kokos-Sambal aus Sri Lanka
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot aus Sri Lanka
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Tintenfisch-Curry mit duftendem Reis, Tomaten-Sambol und Möhren-Sambol
Wilma von Pane-Bistecca mit Auberginen Curry aus Sri Lanka
Simone von zimtkringel mit Okra Curry – Bandakka Curry

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

World Bread Day 2020: Landbrot nach französischer Art – Essential’s Columbia

Schon zum 15. Mal lädt zorra uns ein, mit ihr am World Bread Day Brot zu backen. Diesen fixen Termin lasse ich natürlich auch dieses Jahr nicht an mir vorbeigehen, schließlich bin ich seit Anbeginn ohne Unterbrechung dabei 🙂 Ich habe mir dafür ein Brot vorgenommen, was ich schon 2002 (!) gebacken habe, der Beweis ist in meinem alten Brotkasten zu finden. Im Blog fehlt es aber bisher, das soll sich nun ändern.

Landbrot nach französischer Art

Das Rezept für das Landbrot nach französischer Art (Essential’s Columbia) stammt im Original von der Essential Baking Company aus Seattle und ist in Maggie Glezers Artisan Baking Across America* zu finden. Ich habe dieses Mal französisches Mehl verwendet, weil mein 550er komplett aufgebraucht war. Die Weizenkeime habe ich mit den gemälzten gerösteten Eclats** von bon’gu ersetzt. Seine appetitlich braune Kruste verdankt das Brot dem eingesetzten Backmalz.

Anschnitt

Die Krume ist mittelporig und elastisch, das Brot hat einen kräftigen, angenehm säuerlichen Geschmack.

Hier findet Ihr übrigens die Zusammenfassungen aller bisherigen Events zum World Bread Day.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Landbrot nach französischer Art – Essential’s Columbia
Kategorien: Brot, Sauerteig, USA
Menge: 2 Brote

Zutaten

H LEVAIN
30 Gramm Fester Weizensauerteig ; 8-12 Stunden vorher
-aufgefrischt
95 Gramm Wasser
150 Gramm Weizenmehl Type 550 (P: T65)
H TEIG
300 Gramm Weizenmehl Type 550 (P: 450 g T65)
300 Gramm Weizenmehl Type 405 (P: 150 g T55)
55 Gramm Vollkorn-Weizenmehl; Rotkornweizen-Vollkornmehl
15 Gramm Vollkorn-Roggenmehl; P:
-Lichtkornroggen-Vollkornmehl
20 Gramm Weizenkeime; geröstet, P: Eclats
20 Gramm Gerstenmalz-Sirup
450 Gramm Warmes Wasser
Fermentierter Levain (s.o.)
16 Gramm Salz

Quelle

nach Maggie Glezer
Artisan Baking Across America
Erfasst *RK* 13.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Beginn am Vorabend

Für den Levain den festen Sauerteig im Wasser auflösen. Das Mehl hinzufügen und verrühren, diesen festen Teig kneten, bis er weich wird. Den Teig abgedeckt 8-12 Stunden aufgehen lassen.

Alle Mehle und die Weizenkeime in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Gerstenmalzssirup im Wasser auflösen. Das Malzwasser zu dem Mehl geben und kurz durchmischen, abdecken und 20-30 Minuten ruhen lassen (Autolyse).

Den Levain und das Salz zufügen und 5 Minuten auf Stufe 1 und 3 Minuten auf Stufe 2 kneten (P: der Teig hat sich bei mir von der Schüssel gelöst).

Der Teig sollte sich weich, trocken und fest anfühlen.

Den Teig in eine große Schüssel geben, abdecken und 1 Stunde fermentieren lassen. Dann den Teig einmal dehnen und falten (entweder wie im Original auf der Arbeitsfläche oder (P:) in der Schüssel).

Den Teig weitere 3-5 Stunden gehen lassen, bis der Teig sich gut ausgedehnt, sein Volumen aber noch nicht verdoppelt hat (P: 3 Stunden).

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Den Teig in zwei Hälften teilen (P: à etwa 720 g). Den Teigstücken eine rundliche Form geben und lose mit Klarsichtfolie bedeckt 10-15 Minuten entspannen lassen.

Den Teig in längliche Laibe (Batards) von etwa 25 cm Länge formen. Diese Laibe mit dem Saum nach oben auf ein bemehltes Tuch (Couche) oder in einen bemehlten Gärkorb (Banneton) legen (P: Gärkorb 750 g), in eine Plastiktüte stecken und 3 1/2-4 1/2 Stunden gehen lassen, bis der Teig noch leicht elastisch auf einen Fingerdruck reagiert.

45 Minuten vor dem Backen den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 220°C vorheizen.

Die Brote so weit wie möglich voneinander entfernt auf Backpapier kippen. Jedes Brot mit 5 Einschnitten versehen: an einem Ende beginnen und einen Schnitt mit schräg gehaltener Kinge auf die eine Seite machen, den zweiten auf der Höhe der Mitte des ersten beginnen und auf die andere Seite führen, noch dreimal im Wechsel wiederholen.

Die Brote 35-40 Minuten mit Dampf backen, bis sie dunkel und gleichmäßig gebräunt sind.

Anmerkung Petra: Knusprige, dunkle Kruste, mittel- bis grobporige Krume, kräftiger, angenehm säuerlicher Geschmack.

=====

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

**[Werbung wegen Nennung der Bezugsquelle, Eclats wurde selbst gekauft]

Heidelbeer-Frischkäse-Crostata

In der Ottolenghi-Kolumne im Guardian hatte ich im Sommer eine Frischkäse-Heidelbeer-Crostata entdeckt.

Heidelbeer-Frischkäse-Crostata

Die gab es am Wochenende zum Abbau der Tiefkühl-Beerenvorräte mit selbst gesammelten Wald-Heidelbeeren. Der Aufbau ist ganz einfach: auf den dünn ausgerollten Boden kommt eine Schicht Frischkäsecreme, darauf die mit etwas Puderzucker gemischten Heidelbeeren. Ottolenghi verwendet nur die Hälfte der Beeren auf dem Kuchen und serviert den Rest als Beilage dazu – mir gefällt der Kuchen mit mehr Belag aber besser. Die Frischkäsecreme wird bei Ottolenghi mit Limettenschale und -saft aromatisiert. Ich habe stattdessen Bitterorangenschale und -saft verwendet, ebenfalls Vorratsware aus dem Tiefkühler.

Ganz wunderbar ist der knusprig-blättrige Boden – sehr empfehlenswert!

Making of

Hier einige Fotos von der Herstellung. Deutlich sind im gefalteten Teig links oben die „Butterinseln“ sichtbar, die nachher für die spezielle „Flakiness“ sorgen. Schon beim Ausrollen hat mir meine Alu-Tortenunterlage* gute Dienste als Muster geleistet, da sie genau die geforderten 32 cm Durchmesser hat. Besonders hilfreich ist sie dann aber beim Transport des gefüllten Teiges in den Kühlschrank und anschließend auf das Backblech.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidelbeer-Frischkäse-Crostata
Kategorien: Kuchen, Dessert, Früchte, Käse, Italien
Menge: 8 Stück

Zutaten

H TEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 405
50 Gramm Vollkornweizenmehl
30 Gramm Puderzucker
1/4 Teel. Salz
145 Gramm Kalte Butter; in Würfelchen von 1 1/2 cm
50-65 ml Eiskaltes Wasser (Original 65 ml)
H FRISCHKÄSEFÜLLUNG
200 Gramm Doppelrahmfrischkäse; Raumtemperatur
50 Gramm Puderzucker
2 Teel. Speisestärke
2 Unbehandelte Limetten: abgeriebene Schale und 1
-El Saft (P: 20 g Bitterorangenschale in
-Bitterorangensaft)
1/2 Teel. Vanilleextrakt
H HEIDELBEEREN
200 Gramm Heidelbeeren (P: hier TK-Waldheidelbeeren,
-angetaut)
20 Gramm Puderzucker
H SOWIE
1 Eigelb; zum Bestreichen
Puderzucker; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach Yotam Ottolenghi im Telegraph
Erfasst *RK* 12.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die TK-Heidelbeeren in einer Schüssel mit dem Puderzucker vermischen. Während sie antauen, immer mal wieder mit einer Gabel durchrühren und dabei einen Teil der Beeren zerdrücken.

Für den Teig beide Mehle in einer Schüssel mit Puderzucker und Salz mischen. Nun die Butterwürfelchen zugeben und mit den Händen durch Zerdrücken ins Mehl einarbeiten, dabei sollen deutliche Butterinseln erhalten bleiben. Das kalte Wasser zugeben und alles mit den Händen zu einem groben Teig zusammendrücken.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und auf etwa 30×20 cm ausrollen. Den Teig von beiden kurzen Seiten in die Mitte falten, mit dem Wellholz zum Andrücken darüberfahren, um 90° drehen und erneut auf 30×20 cm ausrollen. Die Enden nochmals wie vorher in die Mitte falten, etwas ausrollen, dann den Teig mittig zusammenfalten und nochmal zusammenfalten, so dass man am Ende ungefähr ein Quadrat erhält. Dieses in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Währenddessen die Frischkäsemasse zubereiten: In einer Schüssel den Frischkäse mit Puderzucker, Speisestärke, Limettenschale und -saft (P: Bitterorangenschale in Saft) und Vanilleextrakt glattrühren.

Ein Backpapier in Backblechgröße bereitlegen.

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf einen Durchmesser von etwa 32 cm ausrollen (P: entspricht der Größe meiner Alu- Tortenunterlage). Das Backpapier unter den ausgerollten Teig schieben, die Tortenunterlage unter das Backpapier schieben. Das Backpapier an den Seiten etwas kleiner schneiden, so dass nicht allzuviel übersteht.

Nun die Frischkäsemasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von etwa 1 cm frei lassen. Darauf kommen die Heidelbeeren*, die Verteilung darf etwas unregelmäßig sein. Jetzt den Rand mit einem Messer im Abstand von etwa 8 cm 12 mal etwa 2 cm tief einschneiden. Einen Abschnitt nehmen und nach innen über die Füllung klappen, den nächsten anschließen, die Naht etwas andrücken. So fortfahren, bis der gesamte Rand nach innen geklappt ist. Die Crostata jetzt nochmal für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (P: ich habe sie mitsamt der Tortenunterlage 20 Minuten eingefroren).

Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Die Crostata aus der Kälte holen und mitsamt dem Backpapier auf ein Backblech gleiten lassen. Den Rand mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Crostata für 10 Minuten in den Backofen schieben. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 25 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und mitsamt dem Backpapier auf einem Rost mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Sehr schöne Crostata! Der Boden ist wunderbar blättrig (flaky), der Belag nicht sehr süß – geht so auch gut als Dessert.

*Ottolenghi verteilt nur die Hälfte der Beeren auf dem Frischkäse und serviert den Rest erst zum fertigen Kuchen dazu. Mir gefällt es mit mehr Beeren auf dem Boden besser. Ich habe die Faltung des Teiges etwas anders gemacht als Ottolenghi, man muss da nicht besonders exakt arbeiten.

Die Crostata aus der Kälte holen und mitsamt dem Backpapier auf ein Backblech gleiten lassen. Den Rand mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Crostata für 10 Minuten in den Backofen schieben. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 25 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und mitsamt dem Backpapier auf einem Rost mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Sehr schöne Crostata! Der Boden ist wunderbar blättrig (flaky), der Belag nicht sehr süß – geht so auch gut als Dessert.

*Ottolenghi verteilt nur die Hälfte der Beeren auf dem Frischkäse und serviert den Rest erst zum fertigen Kuchen dazu. Mir gefällt es mit mehr Beeren auf dem Boden besser. Ich habe die Faltung des Teiges etwas anders gemacht als Ottolenghi, man muss da nicht besonders exakt arbeiten – Hauptsache, die Butterinseln bleiben erhalten.

=====

Tintenfisch-Curry mit duftendem Reis, Tomaten-Sambol und Möhren-Sambol

Und schon geht es weiter mit Rezepten für die kulinarische Weltreise nach Sri Lanka. Ich habe das Glück, dass eine liebe Blogleserin mich schon zweimal mit wunderbaren Zutaten direkt aus Sri Lanka bedacht hat, hier und hier zu sehen.

Tintenfisch-Curry

So konnte konnte ich beim Kochen des Tintenfisch-Curries samt Beilagen auf Original-Currypulver, Chilis, Zimt, Curryblätter und Rampe-Blätter (Pandanus) zurückgreifen 🙂 Schon seit vielen Jahren bin ich übrigens ein großer Fan von geröstetem Sri Lanka Currypulver, darüber habe ich hier schon einmal etwas geschrieben und mich an einem (sosolala) Nachbau versucht. Das Currypulver taucht hier immer mal wieder im Blog bei den Zutaten auf, ich schrecke nicht einmal vor dem Kauf eines 900 g Vorrats* zurück 😉

Teller

Bei Tintenfisch gibt es ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten: entweder man brät ihn kurz und knackig, damit er nicht zäh wird, oder man gart ihn relativ lange. Hier wurde letzteres praktiziert. Allerdings fand ich die Mengen-Angaben im Buch nicht ganz schlüssig: ich musste die Flüssigkeitszugabe kräftig reduzieren, sonst hätte ich eine reine Suppe gehabt. Näheres habe ich im Rezept unten angefügt.

Alleine hätte mich das Tintenfisch-Curry jetzt gar nicht so vom Hocker gerissen, aber das Zusammenspiel mit dem knackigen Möhren-Sombal und dem fruchtig-säuerlichen Tomaten-Sombal sowie dem duftenden Reis (der duftet wirklich sehr!) ergibt ein wunderbar rundes Geschmackserlebnis.

Ananastomate

Die letzte reife Ananastomate fand im Tomaten-Sombal ein würdiges Ende 🙂

Weitere Gerichte aus Sri Lanka im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tintenfisch Curry – Kanavai Kari
Kategorien: Tintenfisch, Curry, SriLanka
Menge: 2 Portionen

Zutaten

400 Gramm TK-Tintenfisch; aufgetaut
1 klein. Zwiebel; fein gehackt
4 Knoblauchzehen; geviertelt
2 Teel. Ingwer; fein gehackt
2 Grüne Chilis; aufgeschlitzt, entkernt
4 Frische Curryblätter (P: TK)
1/4 Teel. Bockshornkleesamen
Salz
250 ml Wasser*; Menge anpassen
200 Gramm Kokosmilch*
1/2 Essl. Geröstetes Sri Lanka Currypulver

Quelle

Nach
Prakash K. Sivanathan, Niranjala M. Ellawala
Sri Lanka The Cookbook
Erfasst *RK* 09.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Tintenfische putzen, waschen, in Stücke von 2,5 cm schneiden und in einen kleinen Topf geben.

Alle Zutaten außer Kokosmilch und Currypulver zugeben. Das Wasser sollte den Tintenfisch gerade eben bedecken. Den Topf halb zudecken und den Inhalt zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und alles 15-30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht und der Tintenfisch weich ist.

Nun die Kokosmilch und das Currypulver zugeben, wieder halb zudecken und weitere 10-20 Minuten köcheln, bis die Sauce die erwünschte Konsistenz hat. Das Curry mit Salz abschmecken und vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. P: ich habe noch einen Spritzer Limettensaft hinzugefügt.

Anmerkung Petra: Feines Curry, was aber erst durch die Beilagen Tomaten-Sambol und Möhren-Sambol eine perfekte Mahlzeit ergibt, da diese beiden Säure und Frische mitbringen. Zusammen einen klasse Kombination!

*Im Original wird wesentlich mehr Wasser verwendet (600 ml Wasser für 500 g, dazu 400-600 ml Kokosmilch!), das kocht aber nie im Leben ein. Im Buch sind die Garzeiten dazu im unteren Bereich gehalten, damit war der Tintenfisch bei mir noch etwas fest.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Duftender Reis
Kategorien: Beilage, Reis, SriLanka
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Reis (Original Samba, P: Basmati)
Salz
1 Teel. Ghee
3-4 cm Rampe-Blatt (Padanus)
2-3 cm Zimtstange
1 Grüne Kardamomkapsel; zerdrückt

Quelle

nach
Sri Lanka – das Kochbuch
Erfasst *RK* 09.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Reis waschen. Reis mit den übrigen Zutaten und Wasser in einen Topf geben und nach der gewünschten Art dämpfen oder in einem Reiskocher garen.

Anmerkung Petra: Gemacht im Reiskocher zu Tintenfisch-Curry mit Tomaten-Sambol und Möhren-Sambol.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Sambol
Kategorien: Beilage, SriLanka, Gemüse, Vegan
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Tomaten (P: 1 Ananastomate)
Salz
1/2 Teel. Gemahlene Chilis (P: Sri Lanka)
2 Knoblauchzehen; in feinen Scheiben
3 cm Zimtstange
1 Essl. Kokosöl
1 mittl. Zwiebel; fein gehackt
1/2 Limette: abgeriebene Schale und Saft
Zucker; zum Abschmecken (P: nein)

Quelle

Kittens in the Kitchen
nach einem Sri Lanka Workshop
Erfasst *RK* 09.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf einen Teller legen. Die Schnittflächen mit gemahlenen Chilis und Salz bestreuen und marinieren lassen.

Das Kokosöl in einem kleinen Topf erhitzen. Den Knoblauch zugeben und braten, bis er beginnt, sich zu verfärben. Den Zimt zugeben und mitbraten, bis der Knoblauch goldbraun ist (nicht zu dunkel werden lassen, er wird dann bitter).

Nun die Zwiebeln einrühren und schmoren, bis sie weich sind. Jetzt die marinierten Tomaten zugeben und alles 15 Minuten sanft simmern lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, dann Limettenschale und -saft einrühren. Optional mit Zucker abschmecken.

Dieses Sambal wird als Teil einer Mahlzeit gereicht und begleitet gewöhnlich ein Curry.

Anmerkung Petra: mit einer Ananastomate ein wunderbar fruchtiges Sambol. Gemacht zum Tintenfisch-Curry mit duftigem Reis und Möhren- Sambol.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Sambol
Kategorien: Beilage, Gemüse, SriLanka
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Möhren; fein geraspelt (P: Roko-Reibe)
1 klein. Rote Zwiebel; in feinen Streifen
1 Grüne Chilischote; entkernt und fein gehackt
1 Cocktailtomate; fein gehackt
1 Essl. Kokosraspeln
Schwarzer Pfeffer
Salz
1/2 Limette: Saft

Quelle

nach
Prakash K. Sivanathan, Niranjala M. Ellawala
Sri Lanka The Cookbook
Erfasst *RK* 09.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die geraspelten Möhren in eine Schüssel geben. Zwiebeln, Chili, Tomate, Pfeffer, Limettensaft und Salz zugeben. Alles gut vermischen und nochmal abschmecken.

Auf die gleiche Art kann auch Rote Bete-Sambol hergestellt werden: dafür aber die Kokosrapseln weglassen.

Anmerkung Petra: Schön frische, knackige Beilage. Gemacht zu Tintenfisch-Curry mit duftendem Reis und Tomaten-Sambol. Sehr fein, klasse Kombination!

=====

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot aus Sri Lanka

Im Oktober führt uns die kulinarische Weltreise von volkermampft nach Sri Lanka.

Natürlich interessiere ich mich immer für die Brote, die in den Ländern unserer kulinarischen Weltreise gebacken werden. In meinen Sri Lanka-Kochbüchern sind das meist Fladenbrote wie etwa Pol Roti (Kokos Fladenbrot). Aber es gibt auch anderes:

fertiges Roast Paan

Das Roast Paan habe ich über dieses Video von Shobanas Kitchen entdeckt, die Zutaten stammen aus diesem Rezept.

Making of

Dafür wird ein einfacher Weißbrot-Hefeteig erst zu Bällchen geformt, diese dann fladenförmig ausgerollt und entweder direkt mit einem Butter-Kokosöl-Mix bestrichen in Formen geschichtet oder wie hier erst nochmal aufgerollt und dann mit jeweils einem Blatt Backpapier getrennt in eine Kastenform gegeben. Nach dem Aufgehen wird das Brot gebacken,

Roast Paan

die Scheiben dann sofort auseinandergenommen und nochmal kurz von beiden Seiten im heißen Backofen geröstet. Roast Paan ist eine perfekte Beilage zu würzig-scharfen Curries.

Das geröstete Brot wird aber auch mit verschiedenen pikanten Füllungen als Sandwich verkauft. Man kann es auch süß zu einer Art French Toast weiter verarbeiten, bei dem das Brot in eine mit Zimt und Kardamom gewürzte Milchmädchen-Eier-Mischung getaucht wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot
Kategorien: Brot, Beilage, SriLanka
Menge: 6 Scheiben

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl Type 405
5 Gramm Frischhefe (Original 2 Tl Trockenhefe oder
-10 g Frischhefe)
10 Gramm Zucker
130 Gramm Wasser; mehr nach Bedarf (P: zusätzlich noch
-13 g zugegeben)
5 Gramm Salz
15 Gramm Butter
10 Gramm Kokosöl
H ZUM BEPINSELN
Butter
Kokosöl

Quelle

Sin-a-mon Tales und Shobanas kitchen
Erfasst *RK* 07.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Zucker und Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Das Wasser zugießen und alles auf Stufe 1 zu einem Teig zusammenkneten. Auf Stufe 2 schalten, Kokosöl und Butter in Flöckchen zugeben, das Salz einrieseln lassen. Falls gewünscht, schluckweise noch etwas Wasser zugeben. Es soll ein glatter, wenig klebender Teig entstehen.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und ungefähr 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Butter und Kokosöl in einem Schüsselchen verflüssigen (P: Mikrowelle). Eine kleine Kastenform (P: 20×11 cm oben gemessen) mit der Mischung gut einfetten. 5 Blätter Backpapier zuschneiden, Größe etwa 10 x 10 cm.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 Stücke (P à 72 g) teilen. Die Stücke zu Bällen abdrehen.

Jeweils einen Ball nehmen und zu einem länglichen Rechteck ausrollen*. Den Teig mit dem Butter-Kokosölgemisch bepinseln und von der kurzen Seite aufrollen. Die Rolle soll jetzt quer in die Backform passen. Die restlichen Teigbälle genauso verarbeiten.

Die Rollen jetzt quer in die Backform legen, dazwischen jeweils ein Blatt Backpapier setzen. Die Oberseite der Rollen mit dem Fettgemisch bepinseln. Das Brot abgedeckt etwa 1 1/2 Stunden aufgehen lassen, bis es den oberen Teil der Form erreicht hat.

Rechtzeitig den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die Form in den Backofen schieben und das Brot etwa 25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Die Backofentemperatur auf 200°C erhöhen.

Die Form herausnehmen, das Brot aus der Form stürzen, die Scheiben voneinander trennen und auf ein Blech legen.

Das Blech für 5 Minuten in den Backofen schieben, dann herausnehmen, die Scheiben umdrehen und nochmal 5 Minuten im Ofen rösten.

Die Scheiben auf einem Rost abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: das Brot wird gerne mit Dal oder Sambol gegessen. Man kann es auch füllen oder süß als French Toast servieren (s. separates Rezept).

Ich habe die Hefemenge reduziert, deshalb muss der Teig etwas länger gehen.

*Alternativ kann man auch die Teigbälle etwas auseinanderziehen, dann einmal von der langen Seite her zusammenklappen und flachdrücken, einölen und die entstandenen „Fladen“ in eine Backform schichten. Wenn sie gut eingeölt sind, lösen sich die Scheiben auch ohne Backpapier nach dem Backen gut voneinander.

=====

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):