Kubaneh auf traditionelle Art gebacken

Für die kulinarische Weltreise iniitiert von volkermampft mit Ziel Israel hatte ich letzte Woche ein jüdisch-jemenitisches Kubaneh vorgestellt, gebacken in einer offenen Form im relativ heißen Backofen.

Nachdem ich von diesem Brot so begeistert war, wollte ich natürlich auch die zweite im Rezept erwähnte Möglichkeit ausprobieren, so ein Kubaneh zu backen.

Kubaneh nach 12 Stunden Backzeit

Da das Brot traditionell am Sabbat serviert wird, verwenden strenggläubige Juden nämlich eine Methode, bei der das Brot schon am Vortag in einer geschlossenen Form in den Backofen geschoben wird und über eine lange Zeit von 12 Stunden bei niedriger Temperatur von 105°C eher gedämpft als gebacken wird. Moderne Backöfen bieten für solche lange gegarten Gerichte eine Sabbatfunktion an.

Ich habe also den Teig gleich in doppelter Menge hergestellt und eine Hälfte der Teigrollen in einen gut gebutterten Bräter gestellt. Bei Verwendung kleinerer Töpfe kann man die Rollen auch aufeinanderschichten.

Kubaneh mit Eiern gestürzt

Gestürzt präsentiert sich das Brot nach 12 Stunden Backzeit dann so wie hier. Zwischen den einzelnen Teigrollen  sind die Eier zu erkennen, die auf den Boden der Form gerutscht sind und deshalb auf ersten Bild nicht zu sehen sind.

zweierlei Kubaneh mit Zough

Beim Auseinanderreißen der Brötchen zeigt sich der deutliche Unterschied zum kurz gebackenen Brot: die Krume ist komplett karamellisiert und braun geworden. Die Butter zwischen den einzelnen Schichten wurde nicht so gut aufgenommen wie beim herkömmlich gebackenen Brot, das Brot wirkt dadurch fettiger.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jemenitisches Kubaneh traditionell gebacken
Kategorien: Brot, Israel, Jemen
Menge: 1 Brot

Zutaten

H VORTEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 550
100 Gramm Wasser
1/2 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
Vorteig
400 Gramm Weizenmehl Type 550
190 Gramm Kaltes Wasser
9 Gramm Frischhefe
40 Gramm Zucker (Original 60 g)
12 Gramm Salz (Original 20 g)
150 Gramm Sehr weiche Butter (P: verwendet etwa 125 g)

Quelle

modifiziert nach
Uri Scheft
Breaking Breads: A New World of Israeli Baking
Erfasst *RK* 15.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend den Vorteig herstellen: Alle Zutaten gut verrühren und abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Vorteig, Mehl, Wasser, Hefe und Zucker in die Küchenmaschine geben und etwa 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann das Salz einrieseln lassen und weitere 3-4 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich komplett von der Schüssel löst. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, vom Rand her jeweils nach außen ziehen und nach innen falten, Den Teig etwas drehen und diese Bewegung mehrmals wiederholen, bis man eine gleichmäßig gerundete Teigkugel erhält. Diese mit
der glatten Seite nach oben in eine saubere Schüssel geben und zugedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen.

Eine Kuchenplatte mit weicher Butter bestreichen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 8 Stücke à etwa 105 g teilen, zu runden Teiglingen abdrehen und auf die gebutterte Platte setzen. Abdecken und etwa 40-50 Minuten gehen lassen.

Eine geeignete Backform mit Deckel* (hier Bräter mit 24 cm Durchmesser) großzügig mit 2 El Butter bestreichen.

Eine saubere Arbeitsfläche (hier Rückseite eines großen glatten Holzschneidebretts) großflächig mit einem El Butter bestreichen. Einen Teigling darauflegen, einen El weiche Butter daraufgeben und den Teigling mit den Händen flach drücken, dabei immer weiter nach außen drücken, so dass ein hauchdünner Teigfladen mit etwa 30-33 cm Durchmesser entsteht. Nun zuerst die linke Seite des Teiges über die Mitte falten, dann die rechte über die linke, so dass ein dreilagiger Teigstreifen entsteht. Diesen wieder mit
etwas Butter bestreichen und dann von der unteren Seite her straff zu einem Zylinder aufrollen. Den Zylinder in der Mitte durchschneiden und mit den Schnittflächen nach oben in die vorbereitete Form setzen. Diese Prozedur mit den anderne Teiglingen wiederholen. Die Form abdecken und den Teig etwa 40-60 Minuten aufgehen lassen, bis die Zwischenräume weitgehend gefüllt sind.

Nach Belieben kann man auf den Teig oder in die Zwischenräume rohe Eier legen, die mitgebacken werden.

Den Backofen auf 105°C vorheizen.

1 El Butter schmelzen und damit die Teigoberfläche bepinseln. Die Form schließen und über Nacht für 12 Stunden in den Backofen schieben (Petra: Backofen auf ein Backende nach 12 Stunden programmiert. Strenge Juden benutzen die Sabbatfunktion, die hat bei mir aber eine Mindestlaufzeit von 24 Stunden).

Den Deckel der Backform abnehmen und das Brot auf eine Platte stürzen. Nach Belieben mit der Ober- oder Unterseite nach oben gedreht servieren.

Jeder reißt sich nun nach Wunsch Brötchen ab, die traditionell am Sabbat-Morgen noch warm mit geriebenen Tomaten und Zhoug, einer scharfen Chili-Kräuterpaste serviert werden. Falls Eier mitgebacken wurden, isst man diese dazu.

Anmerkung Petra: die traditionelle Backart, die ja eher ein Dämpfen ist, ergibt ein komplett anderes Brot als das auf moderne Art gebackene: die Krume ist komplett dunkel karamellisiert, die Butter nicht so gut aufgenommen wie herkömmlich gebackenen Brot, das Brot wirkt dadurch fettiger. Man kann auch einfach Teigbälle formen und diese vor dem Einschichten in der Form in Butter wenden. Die Eier sind nach 12 Stunden im Backofen ziemlich fest, die Farbe auch eher bräunlich.

*die traditionelle Backform ist ein relativ hoher Aluminiumtopf mit Deckel, die auch für Jachnun verwedet wird (Jachnun Pot).

Im Original bei Uri Scheft ohne Vorteig, mit 60 g Zucker und 20 g Salz – das wären 4%, bezogen auf die Mehlmenge! Normal sind 2-2,2%.

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Gegrilltes Hähnchen-Sandwich mit Caesar-Dressing und Fenchelsalat

Kürzlich habe ich wieder einmal meine Hamburger Brötchen gebacken und eingefroren – mit solchen Vorräten steht einem schnellen Burger nichts im Wege.

Chicken Sandwich

Bei Bon Appetit hatte ich schon die erste Anregung bekommen: Molly Baz legt keine Hackfleisch-Patties, sondern gegrilltes entbeintes Hähnchenschenkelfleisch zwischen die gerösteten Brötchenhälften. Dazu gesellt sich ein sehr leckeres Spezial-Dressing und ein knackiger Fenchelsalat. Eine klasse Kombination!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gegrilltes Hähnchen-Sandwich mit Caesar-Dressing und Fenchelsalat
Kategorien: Hähnchen, Sandwich, Sauce, Salat
Menge: 4 Stück

Zutaten

H MARINADE
1 Essl. Dijonsenf
2 Teel. Worcestershire Sauce
2 Knoblauchzehen; fein zermust
2 Essl. Zitronensaft
2 Teel. Frisch gemahlener Pfeffer
80 ml Olivenöl
H SPEZIALSAUCE
1/2 Marinade
90 Gramm Mayonnaise
60 Gramm Fein gewürfelte kleine Cornichons
Salz
H HÄHNCHEN
4 klein. Hähnchenschenkel
1/2 Marinade
Salz
H FENCHELSALAT
1 groß. Fenchelknolle; äußeres Blatt und Stiele entfernt,
-in feinen Streifen
Salz
1/4 Teel. Chiliflocken (P: Piment d’Espelette)
Fenchelgrün; gehackt
2 Teel. Zitronensaft
2 Teel. Olivenöl
1 Handvoll Basilikum
H SOWIE
4 Burger Brötchen; aufgeschnitten
4-8 Knackige Salatblätter
1-2 Tomaten; in Scheiben

Quelle

Bon Appetit June/July 2019
Erfasst *RK* 13.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Dijonsenf, Worcestershire Sauce, Knoblauch, Zitronensaft und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren. Unter stetigem Rühren das Olivenöl einlaufen lassen, so dass man eine Emulsion erhält. Die Hälfte der Marinade in eine kleine Schale geben, mit der Mayonnaise und den Cornichons verrühren und mit Salz abschmecken. Dies ist das Caesar-Dressing, bis zum Gebrauch kalt stellen.

Die Hähnchenschenkel so entbeinen, dass man jeweils ein zusammenhängendes, flaches Fleischstück erhält: dafür die Schenkel mit der Haut nach unten flach auf das Schneidbrett legen und das Fleisch auf beiden Seiten der Knochen einschneiden, dabei das Messer möglichst dicht entlang der Knochen führen. Dann die Knochen mit der Messerspitze heraushebeln. Das Hähnchenfleisch salzen und in einen Gefrierbeutel geben.

Den Rest der Marinade zum Hähnchenfleisch geben, gut einmassieren. Entweder 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen oder bis zu 4 Stunden kalt stellen (P: 4 Stunden Kühlschrank).

Für den Salat Fenchelstreifen mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, grob geschnittenem Basilikum, Zitronensaft und Olivenöl vermischen.

Den Grill auf mittlere Hitze bringen, den Grillrost ölen. Die Hähnchenstücke etwa 8-10 Minuten unter Wenden grillen, bis die Hautseite schön gebräunt und das Fleisch gar ist. Das Fleisch vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Währenddessen die aufgeschnittenen Brötchen mit der Schnittfläche nach unten knapp eine Minute auf den Grill legen, bis Grillmarks zu sehen sind.

Die gerösteten Schnittflächen der Brötchen mit dem Caesar Dressing bestreichen. Auf den Unterteil 1 oder 2 Salatblätter und Tomatenscheiben legen, darauf die Hähnchenschenkel. Etwas Fenchelsalat obenauf geben und mit dem Brötchenoberteil bedecken. Sofort servieren.

Anmerkung Petra: ausgesprochen leckere Sandwiches! Wenn man Burger Buns im Tiefkühler hat, ist das ein Essen, was nicht sehr viel Arbeit macht. Gute Esser verdrücken 2 Stück davon. Im Original mit „skinless, boneless chicken thighs“. Wer keinen Grill hat, nimmt zum Braten einfach die (Grilll-)Pfanne.

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Kubaneh – jemenitisch-jüdisches Sabbat-Brot

Die kulinarische Weltreise von Volkermampft macht im Juni Halt in Israel.

In Uri Schefts Breaking Breads: A New World of Israeli Baking* habe ich ein interessantes Pull apart-Brot der jemenitischen Juden in Israel gefunden: Kubaneh (Rezept hier auch online verfügbar).

Nach genauerem Hinschauen  habe ich das Rezept allerdings etwas abgewandelt: ich habe dem Brot für mehr Geschmack einen Vorteig spendiert, den Zucker und vor allem das Salz (Im Original 4% bezogen auf die Mehlmenge!) reduziert.

Kubaneh

Herausgekommen ist ein richtig hübsches Brot, ein absoluter Hingucker. Auch mit dem Geschmack bin ich sehr zufrieden! Das Brot vereint eine ausgesprochen knusprig-splittrige Kruste mit einem wattig-weichen Inneren.

Die Herstellung ist einfacher als man denkt – ich habe die einzelnen Schritte dokumentiert:

Kubaneh Making of 1

Der fertige Teig nach dem Gehen

Kubaneh Making of 2

wird in 8 Teile geteilt, diese dreht man zu runden Teiglingen ab, die man auf einer gebutterten Platte nochmal etwas aufgehen lässt.

Kubaneh Making of 3

Nun wird ein Teigling mit Butter bestrichen und auf gebutterter Fläche hauchdünn auseinandergedrückt. Das geht ganz schnell und völlig unkompliziert.

Kubaneh Making of 4

Nun schlägt man die linke Seite nach innen und klappt die rechte darüber, so erhält man eine dreilagige Teigbahn. Diese wird wieder gebuttert – Butter, man braucht viel Butter! 🙂

Kubaneh Making of 5

und von unten her straff aufgerollt.

Kubaneh Making of 6

Die Teigrolle schneidet man mit einem scharfen Messer mittig durch

Kubaneh Making of 7

und setzt die Teigrollen mit der Schnittfläche nach oben in eine üppig gebutterte Form.

Kubaneh Making of 8

Nach dem erneuten Aufgehen füllen die Rollen die Form gut aus.

Kubaneh Making of 9

Jetzt noch einmal kräftig mit flüssiger Butter bepinseln und ab in den Backofen, wo es knapp eine Stunde bei 175°C fallend auf 160°C gebacken wird..

Kubaneh Making of 10

Nach kurzer Ruhezeit kann dann das Brot aus der Form gestürzt werden.

Scheft meint, man kann das Brot nach den eigenen Vorlieben entweder mit der Unter- oder mit der Oberseite nach oben gedreht servieren. Am besten schmeckt das Brot leicht warm. Ich habe einzelne Brötchen dafür etwa 2-3 Minuten im Airfryer bei 175°C erwärmt – es schmeckt dann wie frisch, auch noch nach 2 Tagen.

Traditionell wird das Brot (im Yemen als Kubana bezeichnet) über Nacht bei  niedriger Temperatur in speziellen Backformen mit Deckel gebacken, die auch für Jachnun, ein anderes Sabbat-Gebäck, verwendet werden. Dadurch kann das Brot schon am Vortag in den Ofen geschoben werden und ist zum Frühstück am Schabbat fertig. Ein interessanter Artikel beschreibt diese Tradition und die Veränderung, die das Rezept im Lauf der Zeit erfahren hat.

Schon früher ausprobierte Brote aus Israel

Ein weiteres empfehlenswertes Rezept aus Israel, was hier immer mal wieder auf dem Speiseplan steht:

  • Hühnchen mit Senf, Orange und Honig, dazu Latkes
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jemenitisches Kubaneh
Kategorien: Brot, Israel, Jemen
Menge: 1 Brot

Zutaten

H VORTEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 550
100 Gramm Wasser
1/2 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
Vorteig
400 Gramm Weizenmehl Type 550
190 Gramm Kaltes Wasser
9 Gramm Frischhefe
40 Gramm Zucker (Original 60 g)
12 Gramm Salz (Original 20 g)
150 Gramm Sehr weiche Butter (P: verwendet etwa 125 g)

Quelle

modifiziert nach
Uri Scheft
Breaking Breads: A New World of Israeli Baking
Erfasst *RK* 10.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag den Vorteig herstellen: Alle Zutaten gut verrühren und abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Vorteig, Mehl, Wasser, Hefe und Zucker in die Küchenmaschine geben und etwa 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann das Salz einrieseln lassen und weitere 3-4 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich komplett von der Schüssel löst. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, vom Rand her jeweils nach außen ziehen und nach innen falten, Den Teig etwas drehen und diese Bewegung mehrmals wiederholen, bis man eine gleichmäßig gerundete Teigkugel erhält. Diese mit
der glatten Seite nach oben in eine saubere Schüssel geben und zugedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen.

Eine Kuchenplatte mit weicher Butter bestreichen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 8 Stücke à etwa 105 g teilen, zu runden Teiglingen abdrehen und auf die gebutterte Platte setzen. Abdecken und etwa 40-50 Minuten gehen lassen.

Eine geeignete Backform (hier eine geschlossene Kuchenform*, Moule à manqué) mit 24 cm Durchmesser großzügug mit 2 El Butter bestreichen.

Eine saubere Arbeitsfläche (hier Rückseite eines großen glatten Holzschneidebretts) großflächig mit einem El Butter bestreichen. Einen Teigling darauflegen, einen El weiche Butter daraufgeben und den Teigling mit den Händen flach drücken, dabei immer weiter nach außen drücken, so dass ein hauchdünner Teigfladen mit etwa 30-33 cm Durchmesser entsteht. Nun zuerst die linke Seite des Teiges über die Mitte falten, dann die rechte über die linke, so dass ein dreilagiger Teigstreifen entsteht. Diesen wieder mit
etwas Butter bestreichen und dann von der unteren Seite her straff zu einem Zylinder aufrollen. Den Zylinder in der Mitte durchschneiden und mit den Schnittflächen nach oben in die vorbereitete Form setzen. Diese Prozedur mit den anderne Teiglingen wiederholen. Die Form abdecken und den Teig etwa 40-60 Minuten aufgehen lassen, bis die Zwischenräume weitgehend gefüllt sind.

Rechtzeitig den Backofen auf 175°C vorheizen.

1 El Butter schmelzen und damit die Teigoberfläche bepinseln. Die Form in den Backofen schieben. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 160°C reduzieren und das Brot weitere 30-40 Minuten backen, bis es tief goldbraun ist (P: 40 Minuten).

Das Brot in der Form mindestens 20 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Nach Belieben mit der Ober- oder Unterseite nach oben gedreht servieren. Jeder reißt sich nun nach Wunsch Brötchen ab.

Anmerkung Petra: Ein wunderschönes Brot, optisch ein echter Hingucker! Sehr aromatisches „Zupfbrot“ mit krachend knuspriger, splittriger Kruste und wattig-weichem Inneren. Die „Brötchen“ lassen sich auch nochmal in Lagen auseinanderreißen.

Die Herstellung klingt vielleicht kompliziert, ist aber eigentlich völlig problemlos.

Schmeckt leicht warm am besten. Übriges Brot kann man in Gefriertüten aufbewahren und nochmal 2-3 Minuten im Airfryer bei 175°C erwärmen – es schmeckt dann wie frisch, auch noch nach 2 Tagen.

Im Original bei Uri Scheft ohne Vorteig, mit 60 g Zucker und 20 g Salz – das wären 4%, bezogen auf die Mehlmenge! Normal sind 2-2,2%.

Dies ist die moderne Form, ein Kubaneh zu backen. Traditionell wird es in einer geschlossenen Form bei etwa 105°C über Nacht gebacken (eher gedämpft) und am Sabbat-Morgen noch warm mit geriebenen Tomaten und Zhoug, einer scharfen Chili-Kräuterpaste serviert.

Hier Vorteig 17 Uhr, Hauptteig 10.30 Uhr.

*Bei Verwendung einer Springform diese am besten mit Alufolie umwickeln, damit keine Butter heraustropft.

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Vegetarischer Reisnudelsalat mit Omelettröllchen

So ganz streng sind wir mit den Kohlehydraten an den 5.2-Fastentagen nicht, auch wenn ich meist versuche, sie im niedrigen Bereich zu halten.

Vegetarischer Reisnudelsalat mit Eierstreifen

Deshalb habe ich ganz fix diesen Asia-Nudelsalat ins Programm genommen, der mit dem Brigitte-Newsletter hier eintrudelte. Glasnudeln waren zwar nicht im Haus, dafür aber dünne Reisnudeln, die ich sehr gerne mag. Im Salat konnte ich gleich noch einen kleineren Salatkopf und etwas Koriander aus dem Hochbeet sowie auf dem Markt in Straubing erstandenes Thai-Basilikum unterbringen. Nach meinen Berechnungen komme ich auf etwa 500 kcal (im Brigitte-Rezept stehen 395), das liegt damit aber immer noch an der Grenze des Erlaubten 😉 Kommt garantiert wieder mal auf den Tisch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vegetarischer Reisnudelsalat mit Omelettröllchen
Kategorien: Salat, Nudel, Eiergericht, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

2 Eier
90 ml Milch
1 Teel. Currypulver
Salz
1 Essl. Sonnenblumenöl
100 Gramm Romanasalat oder ähnlicher fester Salat; in
-Streifen
1-2 Rote Chilischoten; entkernt, in Streifen
2 Frühlingszwiebeln; in Ringen
100 Gramm Möhre; gestiftelt (P: Roko-Reibe)
1 Walnussgroßes Stück Ingwer; gerieben
100 Gramm Glasnudeln oder Reis-Vermicelli
3 Essl. Reisessig
2 Essl. Sojasauce
2 Essl. Geröstetes Sesamöl
1 Essl. Ahornsirup
H ZUM ANRICHTEN
Thai Basilikum
Koriandergrün
1 Essl. Sesam (P: vergessen)

Quelle

modifiziert nach
Brigitte 6/2019
Erfasst *RK* 21.05.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eier, Milch, Curry und 1/2 TL Salz verquirlen. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl bepinseln und darin nacheinander 3 sehr dünne Omeletts backen. Omeletts am besten noch in der Pfanne aufrollen, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen, dann in Streifen schneiden.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten (mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen).

Reisessig, Sojasauce, Sesamöl, Ahornsirup und Salz verrühren.

Je eine Handvoll Salat auf 2 große Tellern verteilen. Restliche Salatstreifen und die übrigen Salatzutaten mischen und auf den Salat häufen. Mit Omelettröllchen belegen und mit Kräutern und Sesam bestreuen.

Anmerkung Petra: große Portion, schmeckt richtig gut! Ohne Sesamsaat etwa 500 kcal pro Person. Mit 75 g Glasnudeln etwa 450 kcal.

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Spargel-Erbsensuppe mit geräuchertem Forellenfilet

In der Spargelzeit baue ich gerne kalorienarme Spargelgerichte in unseren 5:2-Plan ein.

pargel-Erbsensuppe mit geräucherter Forelle

Hier habe ich eine Suppe von Brigitte so umgemodelt, dass die Menge für jeden 2 Teller ergibt – und das bei einem Kaloriengehalt von unter 400 kcal pro Person.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Erbsensuppe mit geräucherter Forelle
Kategorien: Suppe, Gemüse, Fisch, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

150 Gramm Kartoffeln; geschält, in Würfeln
50 Gramm Zwiebel; gewürfelt
500 Gramm Weißer Spargel
20 Gramm Butter
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
600 ml Spargelbrühe; von den Schalen
100 ml Kochsahne
100 Gramm TK-Erbsen
3 Stiele Kerbel; grob gehackt
3 Stiele Dill; grob gehackt
Zitronensaft; zum Abschmecken
125 Gramm Geräuchertes Forellenfilet; in grobe Stücke
-zerpflückt

Quelle

modifiziert nach Brigitte 12/2018
Erfasst *RK* 29.05.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Spargel schälen, die Enden abschneiden. Spargelschalen und enden in etwa 700 ml Salzwasser mit einer Prise Zucker 20 Minuten sanft auskochen. Brühe absieben, Schalen entsorgen.

Den Spargel in Stücke schneiden, die Spargelköpfe beiseitelegen.

Butter und Öl in einem Topf erhitzen. Kartoffeln, Zwiebeln und Spargelstücke farblos andünsten, dabei salzen.

Spargelbrühe und Kochsahne zugießen und etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In den letzten 5 Minuten die Erbsen dazugeben und mitkochen. Einige Erbsen wieder herausfischen, die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren.

Die Spargelköpfe und die herausgefischten Erbsen dazugeben und 5 Minuten sanft garen.

Die Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Forellenfilet und den Kräutern servieren.

Anmerkung Petra: Schmackhafte Suppe, pro Person knapp 400 kcal.

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Röstkartoffelsalat mit gepickelten Zwiebeln und Speck-Dressing

Der Salat auf dem Hochbeet kommt in die Erntephase. Da kam mir der Röstkartoffelsalat aus der aktuellen essen & trinken gerade recht.

Röstkartoffelsalat

Die im Backofen knusprig braun gerösteten Kartoffelscheiben im Mix mit Blattsalat, angemacht mit einem würzigen Kräuterdressing auf Basis des ausgelassenen Speckfetts und üppig garniert: das ergibt eine sehr gute Portion für zwei hungrige Esser.

Zutaten

Mindestens 2 Stunden vor dem Essen sollten die rote Zwiebel mariniert werden. Die Zwiebelringe bringen dem Salat eine knackig-frische Säure mit und lassen sich bestimmt auch anderweitig gut einsetzen. Die Kräuter stammen aus dem Garten 🙂

Mise en Place

Mise en place der vorbereiteten Zutaten vor dem Anrichten:  Röstkartoffelscheiben, die Toppings in Form von gepickelter roter Zwiebel, gehacktes Ei, Speckwürfelchen, frische Kräuter und bei mir baden noch einige Radieschen im Dressing, die auch gerade fällig waren.

Ein schönes Frühlingsgericht!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Röstkartoffelsalat mit gepickelten Zwiebeln und Speck-Dressing
Kategorien: Salat, Hauptgericht, Kartoffel
Menge: 2 Hungrige Personen

Zutaten

H GEPICKELTE ZWIEBELN
1 klein. Rote Zwiebel (40 g); in Ringen
1/2 Teel. Salz
1/2 Teel. Zucker
1/2 Teel. Kümmelsaat
4 Schwarze Pfefferkörner
50 ml Rotweinessig
H SALAT
500 Gramm Neue glattschalige Kartoffeln
2 Essl. Öl
75 Gramm Bacon oder Speck; gewürfelt
2 Eier
1/2 Kopfsalat (P. gemischtes Grün); geputzt, in
-mudgerechten Stücken
6 Radieschen; in Scheiben
H DRESSING
Fett; vom Auslassen des Specks
75 ml Gemüsebrühe
1 Teel. Scharfer Senf
2-3 Essl. Vom Pickelsud der Zwiebeln
Salz
Pfeffer
1 Essl. Gehackte glatte Petersilie
2 Essl. Schnittlauchröllchen
2 Essl. Gehackter Kerbel
Einige Kerbelblättchen; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach essen & trinken 6/2019
Erfasst *RK* 26.05.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Zwiebelringe in einem Schüsselchen mit Salz und Pfeffer mischen. In einem kleinen Topf Kümmel und Pfefferkörner anrösten, zusammen mit dem Rotweinessig zu den Zwiebeln geben und alles gut mischen. Mindestens 2 Stunden gut durchziehen lassen.

Die gewaschenen Kartoffeln in gut 1 cm breite Scheiben schneiden und in ener Schüssel mit 1 El Öl und Salz vermischen. Die Kartoffelscheiben auf einem Backblech verteilen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten knusprig braun rösten, dabei mindestens einmal wenden.

Die Eier etwa 7 Minuten kochen, abschrecken und grob hacken.

Die Speckwürfel in einem Topf knusprig braun auslassen, aus dem Topf heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Brühe zum Speckfett geben, einmal aufkochen lassen, dabei Röstrückstände loskratzen. Den Topf vom Herd nehmen, Senf, 2-3 El vom Pickelsud der Zwiebeln und 1 El Öl zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch und Petersilie einrühren. Einen Großteil des Dressings in eine große Schüssel geben und die Radieschenscheiben darin kurz marinieren.

Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und lauwarm abkühlen lassen, dann mit dem Salat und dem gehackten Kerbel in die Schüssel mit den Radieschen geben, alles mischen. Den Salat locker auf eine große Platte schichten. Das restliche Speckdressing darüberträufeln und den Salat mit gehacktem Ei, den gepickelten Zwiebeln, knusprigem Speck und Kerbelblättchen garnieren.

Anmerkung Petra: sehr schöne Kombination! Dressing ist klasse. Das Rezept ergibt eine wirklich üppige Portion. Die Radieschen sind eine Zugabe von mir, passen aber prima und sehen hübsch aus.

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