Poulet Mafé – Hähnchen Mafé

Über den Newsletter von Food & Wine stieß ich auf das Poulet Mafé des senegalesischen Koches Pierre Thiam. Thiam kenne ich als Autor des Kochbuchs Senegal: Modern Senegalese Recipes from the Source to the Bowl*, das hier (allerdings noch jungfräulich…) im Regal steht. Das Rezept klang spannend, alles Zutaten waren im Haus, also habe ich es gleich mal für’s Wochenende auf den Plan gesetzt.

Poulet Mafé

Die Zubereitung ist völlig entspannt zu machen, die meiste Zeit köchelt das Gericht – eine tomatige Erdnusssauce, der nach und nach Hähnchen, Kohl, Möhren, Kartoffeln und Süßkartoffeln zugegeben werden – sanft vor sich hin. Im Video empfiehlt Thiam, am Schluss eine Chilischote unzerteilt mitzugaren. Ich habe eine meiner gelben Habaneros verwendet (sie liegt im Foto auf dem Reis), nach 5 Minuten war allerdings überhaupt keine Schärfe ins Gericht übergegangen. Also habe ich eine zweite geviertelt und entkernt zugegeben. Hui, da sah die Sache nach 5 Minuten schon ganz anders aus! Chöncharf, jetzt hatte die Sauce den erwünschten Kick! Wer nicht so sehr auf Schärfe steht, sollte evtl. gemahlene Chilis zum Abschmecken verwenden.

Serviert habe ich das Poulet Mafé mit weißem Reis. Typisch für den Senegal wäre stattdessen auch Foniohirse, eine der ältesten kultivierten Getreidearten, deren Anbau von der EU gefördert werden soll.

Ein weiteres Hähnchengericht aus dem Senegal kann ich auch empfehlen: Yassa-Huhn, Hähnchen mit Zitronen-Senf-Sauce

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Poulet Mafé – Hähnchen Mafé
Kategorien: Hähnchen, Erdnuss, Gemüse, Sauce, Senegal
Menge: 2 Personen

Zutaten

2 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Teel. Ingwer; fein gehackt oder gerieben
Salz
Pfeffer
2 mittl. Hähnchenschenkel; enthäutet, im Gelenk geteilt
-(hier 360 g)
1 1/2 Essl. Öl
1 Zwiebel; gehackt
75 Gramm Tomatenmark
2 Essl. Fischsauce; mehr nach Geschmack
750 ml Wasser
100 Gramm Cremige Erdnussbutter
2 Spalten Spitzkohl; P: hier Wirsing (zusammen 180
-g)
2 mittl. Möhren; in 2-3 cm Stücken
1 mittl. Festkochende Kartoffel; in Würfeln von 2-3 cm
1 klein. Süßkartoffel; in Würfeln von 2-3 cm
1 Scotch Bonnet (P: Habanero); halbiert; falls
-gewünscht; alternativ gemahlene Chilis
H ZUM SERVIEREN
Weißer Reis oder
Foniohirse

Quelle

modifiziert nach
Pierre Thiam via
Food & Wine
Erfasst *RK* 21.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Knoblauch, Ingwer, Salz und Pfeffer vermischen und die Hähnchenteile damit einreiben. Zugedeckt im Kühlschrank 3-12 Stunden marinieren.

Das Öl in einem Schmortopf erhitzen. Die Zwiebeln darin unter mehrfachem Rühren etwa 3 Minuten glasig dünsten. Tomatenmark und Fischsauce zugeben und unter häufigem Rühren etwa 6-8 Minuten schmoren, bis das Tomatenmark karamellisiert und eine etwas dunklere Farbe annimmt. Das Wasser zugießen und zum Kochen bringen, dabei den Bratrückstand vom Topfboden lösen. Die Hähnchenteile mitsamt der Marinade zugeben und umrühren. Die Erdnussbutter in eine hitzebeständige Schüssel geben und nach und nach mit etwas von der heißen Schmorflüssigkeit cremig rühren, dann die Mischung zum Fleisch in den Topf gießen. Alles etwa 20 Minuten fast zugedeckt köcheln lassen.

Den Kohl und die Möhren zugeben und weitere 10 Minuten fast zugedeckt köcheln lassen. Abschmecken und gegebenenfalls mit Fischsauce und Salz nachwürzen.

Zum Schluss die Kartoffeln und Süßkartoffeln zugeben und nochmal 30-35 Minuten köcheln lassen. Die Sauce soll am Schluss eingedickt sein. In den letzten 5 Minuten nach Belieben die halbierte Chilischote mitköcheln lassen, dann wieder herausfischen (unzerteilt gab sie überhaupt keine Schärfe ab). Nochmal abschmecken (P: Spritzer Zitronensaft) und mit Reis servieren.

Anmerkung Petra: hat uns ausgezeichnet geschmeckt! Das Hähnchenfleisch ist wunderbar saftig, das Gemüse passt super zu der cremigen Erdnusssauce, vor allem auch den Wirsing fand ich prima. Ein tolles Gästeessen, allerdings sollte man den Schärfegrad dann anpassen. Mit unserer geviertelten, entkernten gelben Habanero hatte das Gericht ordentlich Wumms.

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Kokos-Käsekuchen mit Johannisbeeren

Aktuell läuft schon Runde 5 der Blogger-vernetzenden Aktion Koch mein Rezept. Zugelost wurde mir diesmal Nora von Haferflocke. Ihr Blog trägt den Untertitel Blog über bewusstes Backen – mit Absicht hat sie nicht den Begriff gesundes Backen verwendet, da darunter jeder etwas anderes versteht. Im Vordergrund steht bei ihr das Geschmackserlebnis mit bewusst ausgesuchten Zutaten, gerne verwendet sie Vollkornprodukte wie Haferflocken (daher der Name!) oder natürliche Alternativen zu raffiniertem Zucker. Nora bloggt seit Anfang 2015 und stellt neben süßem Gebäck wie Kuchen oder Keksen auch Herzhaftes wie Brote oder Brötchen vor – immer vegetarisch, oft auch vegan.

Kokos-Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe mich für ihren Kokos-Käsekuchen mit Johannisbeeren entschieden.

Making of

Mit ausschlaggebend war eine Packung Kokosmehl, die Helmut mir mal aus Regensburg mitgebracht hat. Der Kuchen enthält nämlich Kokosprodukte in allen erdenklichen Formen: Kokosmehl, Kokosflocken, Kokosöl und Kokosblütenzucker im Boden, der vorgebacken wird, sowie Kokosmilch und Kokosblütenzucker in der Käsekuchenmasse. Den Zucker habe ich allerdings durch indischen Jaggery ersetzt, den wollte ich nicht extra kaufen. Nora hat ihren Kuchen in einer 18 cm Springform gebacken. Ich habe eine 24 cm Form verwendet, weil mir die Menge an Füllung ziemlich üppig erschien – und tatsächlich war meine Form gut gefüllt. Nach 20 Minuten im Ofen bestreut man den Kuchen mit einigen Johannisbeeren (hier TK-Ware aus eigener Ernte) und bäckt ihn dann zu Ende.

Anschnitt Kokos-Käsekuchen mit Johannisbeeren

Gespannt haben wir den Kuchen nach dem Auskühlen angeschnitten. Er schmeckt durch die luftige Käsekuchenmasse angenehm leicht, natürlich nach Kokos, der Geschmack wird aber durch die fruchtig-säuerlichen Johannisbeeren angenehm ausbalanciert. Nora hat ihrem Kuchen im Sommer zum Servieren noch ein paar frische Johannisbeeren spendiert, die haben jetzt natürlich keine Saison. Ich habe deshalb einige meiner dänischen Schüttel-Johannisbeeren (Rysteribs) darübergegeben, auch wenn die ganz schnöde mit Kristallzucker angesetzt wurden und damit natürlich nicht die gesunden Kriterien des Haferflocke-Blogs erfüllen ;-), sie passen hervorragend dazu.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kokos-Käsekuchen mit Johannisbeeren
Kategorien: Kuchen, Kokos, Früchte
Menge: 1 Kuchen 24 cm

Zutaten

H FÜR DEN BODEN
100 Gramm Dinkelmehl Type 630
30 Gramm Kokosraspeln
50 Gramm Kokosmehl
1 Prise Salz
1 Eigelb
70 Gramm Kokosöl
30 Gramm Kokosblütenzucker (P: Jaggery)
3 Essl. Wasser
H FÜR DIE KÄSEKUCHEN MASSE
400 ml Kokosmilch
250 Gramm Magerquark
2 Eier; getrennt
1 Eiweiß
1 Prise Salz
110 Gramm Kokosblütenzucker (P: Jaggery)
2 Essl. Dinkelgrieß (P: Weichweizengrieß)
1 Bio-Limette: Saft und Schale
100 Gramm Johannisbeeren (P: TK)
H ZUM SERVIEREN
Johannisbeeren (P: Rysteribs, dänische Schüttel-
-Johannisbeeren)

Quelle

modifiziert nach Haferflocke der Blog
Erfasst *RK* 01.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier bespannen, den Rand fetten.

Alle Zutaten für den Boden miteinander verkneten (P: ich habe den Teig im Food Processor gemacht) und in die Form drücken, dabei einen kleinen Rand formen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und 12 Minuten backen.

Währenddessen Quark, Kokosmilch, Eigelbe, Salz, Grieß, Limettensaft und -schale sowie Zucker verrühren. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Quarkmasse ziehen.

Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und die Käsekuchen-Masse darauf verteilen. Den Kuchen für 20 Minuten in den Backofen schieben, dann 100 g Johannisbeeren darauf verteilen und weitere 40 Minuten backen (P: ich habe den Kuchen anschließend noch 30 Minuten im ausgeschalteten Backofen belassen).

Den Kuchen gut gekühlt nach Belieben mit frischen Johannisbeeren (P: geschüttelten Johannisbeeren, Rysteribs) servieren.

Anmerkung Petra: schöner frischer Kuchen mit lockerer Käsemasse, die Rysteribs machen sich prima dazu. Trotz der vielen Kokosprodukte schmeckt er nicht übermäßig nach Kokos.

Das Originalrezept sieht eine Springform mit 18 cm Durchmesser vor, die hätte bei mir nicht gereicht.

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Masala Khichdi – Reis und Mungbohnen

Meine große Vorratsdose an Mango Pickles schreit nach weiteren Verwertungsmöglichkeiten. Eine davon habe ich schon im entsprechenden Blogbeitrag erwähnt: man isst die Pickles gerne zu Khichdi, auch Khichri, Khichari oder Khichadi; Hindi खिचड़ी khicaṛī [ˈkʰɪt͡ʃɽi]; bengalisch খিচুড়ি khicuṛi, Khichuri). Diese Gericht mit den Grundzutaten Reis, Hülsenfrüchten, Butter und Gewürzen gilt als eines der ältesten Indiens und existiert in unzähligen regionalen Varianten. Die Briten haben zu Kolonialzeiten das Gericht abgewandelt, die Linsen weggelassen, Fisch und Eier hinzugefügt, daraus entstand Kedgeree. Khichdi gilt als Wohlfühlessen und wird gerne auch Kleinkindern und Kranken verabreicht.

Khichdi

Ich habe mich hier am Rezept von Manjula’s Kitchen orientiert, die das Gericht mit einer würzigen Tomatenpaste aufpeppt. Serviert wird es mit Joghurt, Pickles nach Wahl und knusprigen Papadums.

Zutaten im Instant Pot

Manjula kocht Reis und Mung Dal im Schnellkochtopf, ich habe den Instant Pot verwendet. Alternativ kann das Gericht natürlich auch in einem ganz normalen Kochtopf gegart werden, es dauert dann nur entsprechend länger.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Masala Khichdi mit Reis und Mungbohnen
Kategorien: Reis, Hülsenfrüchte, Vegetarisch, Indien, InstantPot
Menge: 3 Personen

Zutaten

H FÜR DEN INSTANT POT
100 Gramm Mung Dal
100 Gramm Reis (P: Basmati)
130 Gramm Grüne Bohnen; in 1,5 cm Stücken (P: TK)
1 mittl. Kartoffel; in Würfeln
1 Teel. Salz
1/4 Teel. Kurkuma
1 Essl. Ghee
720 Gramm Wasser
H SOWIE
2 Essl. Ghee
1/2 Teel. Kreuzkümmelsaat
1/2 Teel. Braune Senfsaat
1/8 Teel. Asafoetida
200 Gramm Tomaten; gehäutet, gehackt (P: TK)
1 Grüne Chilischote; gehackt
1/4 Teel. Gemahlene Chilis (P: Kashmiri)
1/2 Teel. Salz; mehr nach Bedarf
5 cm Frischer Ingwer; fein gehackt oder gerieben
2 Essl. Gehacktes Koriandergrün
1/4 Teel. Garam masala
H ZUM SERVIEREN
Joghurt
Pickles; nach Belieben, (P: Mango Pickles)
Papadums

Quelle

nach Manjula’s Kitchen
Erfasst *RK* 17.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Reis und Mung Dal jeweils mehrmals waschen und dann kurz einweichen, während man die anderen Zutaten vorbereitet.

Abgetropften Mung Dal und Reis zusammen mit Bohnen, Kartoffel, Salz, Kurkuma, Ghee und Wasser in den Instant Pot geben. Auf Pressure Cook High 4 Minuten kochen, dann 10 Minuten natürlich abdampfen lassen.

Währenddessen das Ghee in einem breiten Topf erhitzen. Kreuzkümmel, Senfsaat und Hing zugeben, die Samen sollen gleich springen. Tomaten, Chili, Ingwer, Salz und Chilipulver unmrühren und etwa 6-7 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten zu einer sämigen Masse eingekocht sind. Koriandergrün und Garam masala einrühren und bei geringer Hitze nochmal einige Minuten simmern lassen.

Den restlichen Dampf des Instant Pot ablassen. Reis und Mung Dal sollen breiig und sehr weich sein. Die Tomatenmasse zum Reis geben, alles nochmal abschmecken. Die Konistenz soll etwas flüssig sein, gegebenenfalls mit heißem Wasser anpassen. Beim Abkühlen wird das Gericht schnell dicker.

Masala Khichdi mit Joghurt, Pickles und Papadums servieren.

Anmerkung Petra: sehr variables Gericht, man kann auch anderes Gemüse einsetzen. Die Pickles bringen Würze, die Papadums eine knusprige Komponente mit.

Bei Manjula’s Kitchen wird Reis und Mung Dal im Schnellkochtopf gegart, deshalb gart sie die restlichen Würzzutaten separat in einem Kochtopf. Wer den Instant Pot nutzt, kann auch das Gemüse erst auf Sauté im Pot garen, dann Reis und Mung Dal zugeben und alles zusammen auf Pressure Cook fertigstellen.

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Gezupftes Mojo-Schwein aus dem Instant Pot mit schwarzen Bohnen und Limetten-Korianderreis

Christopher Kimball stellt in seinem Buch Milk Street Fast and Slow* Rezepte für Instant Pot Cooking at the Speed You Need vor, d.h. die Rezepte für den Instant Pot werden zum einen für den schnellen Pressure Cooking-Prozess (ähnlich wie im Dampfdrucktopf)  und zum anderen für den langsamen SlowCooker-Prozess beschrieben.

Mojo-Schwein mit schwarzen Bohnen

Ich habe hier gerade Bitterorangen liegen und da kam mir das Rezept für das Mojo-shredded Pork gerade recht. Mojo (sprich mo-ho) ist eine typisch kubanische Sauce oder Marinade bestehend aus Bitterorangensaft, Zwiebel, Salz, Pfeffer, viel Knoblauch, Oregano, Koriandergrün und Olivenöl. Sind Bitterorangen gerade nicht greifbar, kann der Saft durch eine Mischung von Orangensaft und Limettensaft ersetzt werden. Bei diesem Rezept wird Schweineschulter in der Marinade gegart und anschließend zerzupft, ähnlich wie pulled pork. Kimball hat der Schmorflüssigkeit noch etwas geräuchertes Paprikapulver sowie Chipotles en adobo* spendiert, dafür bin ich immer zu haben 🙂

Making of

Ich habe mich für die langsame Variante entschieden und das Fleisch 6 Stunden im Slow Cook-Modus gegart. Richtig angebraten wird das Fleisch hier nicht, das bringt aber noch mehr Aroma  und würde ich deshalb beim nächsten Mal bevorzugen.

Mojo-Schwein

Das aromatisch-säuerliche Fleisch hat kann man mit Reis, schwarzen Bohnen und nach Belieben Avocado servieren, wie ich es hier gemacht habe, oder man verwendet es als Füllung für Tortillas, in Eintöpfen oder Salaten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gezupftes Mojo-Schwein aus dem Instant Pot
Kategorien: Schwein, Instant Pot
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
1 Essl. Geräucherter Paprika (P: 1/4 hot, 3/4 sweet)
1 Teel. Getrockneter Oregano (P: mexikanischer)
1 Teel. Salz
1/2 Teel. Pfeffer
900 Gramm Schweineschulter; in Würfeln von 2 1/2 cm
-Kantenlänge
1 Essl. Olivenöl
1 groß. Zwiebel; gehackt
8 Knoblauchzehen; fein gehackt
2 Chipotle Chilis en adobo*; gehackt sowie
2 Essl. Von der Sauce
250 ml Bitterorangensaft**; frisch gepresst sowie
2 Teel. Abgeriebene Schale
100 ml Orangensaft**; frisch gepresst
50 Gramm Gehacktes Koriandergrün

Quelle

modifiziert nach
Christopher Kimball
Milk Street Fast and Slow: Instant Pot Cooking at the
Speed You Need
Erfasst *RK* 12.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einer Schüssel Kreuzkümmel, Paprika, Oregano, Salz und Pfeffer vermischen. Das Schweinefleisch zugeben und alles gut durchmischen.

In einem InstantPot das Öl auf Sauté High erhitzen. Sobald es heiß ist, die Zwiebeln zugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 3 Minuten braten, bis sie weich sind, dann den Knoblauch zugeben und noch 30 Sekunden weiterrühren. Die Chipotle Chilis samt Sauce sowie das Fleisch und 250 ml Bitterorangensaft hinzugeben. Alles gut durchrühren und gleichmäßig im Topf verteilen.

Wenn die Mischung kocht, den Kochvorgang mit Cancel abbrechen. Den Deckel auflegen, das Ventil auf Venting stellen (d.h. öffnen) Das Programm Slow Cook wählen, 6 Stunden, High einstellen und starten.

Nach Ablauf der Zeit den Topf vorsichtig öffnen. Das Fleisch mit einem Schaumlöffel herausheben, mit 2 Gabeln zerzupfen (shreddern). Die im Topf verbliebene Sauce nach Bedarf entfetten (war bei mir nicht nötig), dann auf Sauté/High einkochen, bis noch etwa 180 ml übrig sind. Den restlichen Orangensaft und die Orangenschale zugeben, kurz köcheln lassen und abschmecken. Das Fleisch wieder zugeben (ich habe das Gericht bis hierhin am Vortag vorbereitet).

Vor dem Servieren den Topfinhalt nochmal auf Sauté/low erhitzen und das Koriandergrün einrühren.

Ich habe das Fleisch mit Limetten-Koriander-Reis, schwarzen Bohnen nach kubanischer Art und Avodacos serviert, es eignet sich aber auch als Füllung für Tortillas etc..

Anmerkung Petra: Sehr würziges Fleisch in säuerlich-aromatischer Sauce. Beim nächsten Mal würde ich das Fleisch vor dem Garen portionsweise anbraten.

*ich kratze die Kerne aus den Chilis, bevor ich sie hacke.

**wer keine Bitterorangen hat, nimmt eine Mischung aus Orangen- und Limettensaft (300 ml Orangensaft, 50 ml Limettensaft)

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarze Bohnen nach kubanischer Art
Kategorien: Beilage, Hülsenfrüchte, Kuba
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 klein. Zwiebel; gehackt
1/4 Grüne Paprikaschote (P: 1 grüne Jalapeno);
-gehackt
Salz
Pfeffer
1 Prise Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe; gehackt
1/4 Teel. Getrockneter Oregano (P: mexikanischer)
50 ml Hühnerbrühe; nach Bedarf etwas mehr
240 Gramm Gekochte schwarze Bohnen
1 Teel. Rotweinessig

Quelle

modifiziert nach
Iowagirleats
Erfasst *RK* 12.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und grünen Paprika darin 5-7 Minuten anschwitzen. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen, den Knoblauch und das halbe Lorbeerblatt zugeben und eine Minute mitschmoren. Den getrockneten Oregano, Bohnen, Hühnerbrühe und Essig einrühren und etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Brühe aufgesogen ist. Nochmal abschmecken und servieren.

Anmerkung Petra: Gut. Die Bohnen waren hier eine Beilage zum gezupften Mojo- Schwein. Dazu gab es noch Limetten-Korianderreis: dafür den Reis nach der bevorzugten Methode mit etwas Öl und Salz kochen, am Schluss etwas Limettensaft und Koriandergrün untermischen.

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Linsen-Kartoffel-Topf

Heute habe ich wieder einmal eine Anregung für einen winterlichen 5:2-Fastentag.

Linsen-Kartoffel-Topf

Dieser deftige Linsen-Kartoffel-Topf hinterlässt einen wohlig gesättigten Magen, versprochen 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Linsen-Kartoffel-Topf
Kategorien: Eintopf, Hülsenfrüchte, Kartoffel, Diät
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Berglinsen
250 Gramm Festkochende Kartoffeln; geschält, gewürfelt
Salz
1 groß. Zwiebel; gewürfelt
150 Gramm Möhren; geschält, klein gewürfelt
1/2 Bund Glatte Petersilie; gehackt
10 Gramm Butter
1 Essl. Tomatenmark
1 Essl. Süßes Paprikamark
1 Essl. Mildes Paprikapulver
400 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
Pfeffer
Sherryessig; zum Abschmecken
Gehackte Petersilie; zum Bestreuen

Quelle

eigenes Rezept nach einer Idee aus Funkuhr 15/97
Erfasst *RK* 09.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Linsen nach Anweisung bissfest kochen, abgießen. Die Kartoffeln etwa 10 Minuten in kochendem Salzwasser garen, abgießen.

Die Butter in einem weiten Topf erhitzen. Zwiebeln, Möhren und Petersilie darin bei mittelhoher Temperatur etwa 5 Minuten andünsten. Tomatenmark, Paprikamark und Paprikapulver dazugeben und alles gut verrühren. Kartoffeln und Linsen einrühren und mit der Brühe aufgießen. Alles etwa 10-15 Minuten sanft köcheln lassen, bis sich die Aromen verbunden haben. Den Topf mit Salz, Pfeffer und etwas Sherryessig nach Geschmack würzen.

Den Linsen-Kartoffel-Topf mit gehackter Petersilie bestreuen udn servieren.

Anmerkung Petra: Wohlschmeckende Diätküche! Pro Person gut 475 kcal.

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Koreanische Chicken Wings mit süß-scharfer Sauce

Bekanntermaßen kaufe ich Hähnchen im Ganzen und zerlege sie dann, um alle Teile bestmöglichst zu verwerten. So fallen auch immer wieder Hähnchenflügel an, die ich im Tiefkühler sammle. Helmut ist ganz glücklich darüber, er nimmt sich im Zuge seiner #freitagskochtdermann-Aktion gerne ihrer an 🙂

Koreanische Chicken Wings

Diesmal hat er sich ein Rezept aus So kocht Korea* ausgesucht. Das Geheimnis der knusprigen Hähnchenschenkel ist zweimalige Frittieren bei steigender Temperatur, dadurch behalten sie ihre Konsistenz, auch wenn sie anschließend in der süß-scharfen Sauce gebadet werden. Ein ähnliches koreanisches Rezept habe ich übrigens schon einmal erfolgreich an Hähnchenschenkeln erprobt.

Dazu gab es sanft gebratene Zucchini mit Knoblauch und Sesamöl sowie etwas Kimchi und Reis.

Teller leer

Das sagt ja wohl alles: leere Teller, klebrige Finger und zwei glückliche und zufriedene Esser 🙂

Mehr Hähnchenflügel im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Koreanische Chicken Wings mit süß-scharfer Sauce
Kategorien: Hähnchen, Frittieren, Sauce, Korea
Menge: 2 Portionen

Zutaten

800 Gramm Hähnchenflügel, Chicken Wings
Pflanzenöl; zum Frittieren
2 Frühlingszwiebeln
1 Teel. Helle Sesamkörner
1 Teel. Schwarze Sesamkörner
H MEHLMISCHUNG
20 Gramm Speisestärke
20 Gramm Weizenmehl
15 Gramm Klebreismehl
1 Teel. Backpulver
Salz
Pfeffer
H SAUCE
5 Knoblauchzehen; zerdrückt
4 cm Ingwer; frisch gerieben
3 Essl. Gochujang Chilipaste*
1 Essl. Gochugaru Chilipulver*
4 Essl. Ahornsirup
1 Essl. Geröstetes Sesamöl
4 Essl. Reisessig
2 Essl. Brauner Zucker
1 Essl. Mirin (japanischer Reiswein)

Quelle

Jourdan Bourke, Rejina Pyo
So kocht Korea
Erfasst *RK* 12.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Mehlmischung in einer Schüssel bereitstellen.

Die Sesamsamen in einer trockenen Pfanne rösten und bereitstellen.

Die Frühlingszwiebeln längs halbieren, die Hälften in 5 cm lange Stücke schneiden und die Stückchen der Länge nach in sehr feine Streifchen schneiden. Diese in eine Schüssel mit Eiswasser geben, die einzelnen Streifen kräuseln sich auf diese Weise dekorativ. Nach einiger Zeit die Streifen aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und bereitstellen.

Für die Sauce alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze 8 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und zur Seite stellen. Sauce unmittelbar vor der Verwendung noch einmal erhitzen.

Die Hähnchenflügel im Gelenk mit einem Messer in 2 Teile teilen und in der Mehlmischung wälzen. Das Frittieröl auf 150°C erhitzen und die Fleischteile portionsweise etwa 12 Minuten frittieren. Fleischstücke herausnehmen und abtropfen lassen.

Die Öltemperatur nun auf 185°C erhöhen und die Hähnchenflügel ein zweites mal frittieren, diesmal nur 6 Minuten. Wieder herausnehmen und abtropfen lassen.

Die Flügelstücke mit der erwärmten Sauce mischen und auf einer Platte anrichten. Sesamsamen und die krausen Frühlingszwiebeln dekorativ darüber geben und sofort servieren.

Anmerkung Helmut: Durch das wiederholte Frittieren werden die Hähnchenteile herrlich knusprig und bleiben es auch in der Sauce. Ich würde das Essen jederzeit wieder machen.

*Achtung: Die Sauce soll süß und scharf sein. Sanfte Gemüter sollten bei den scharfen Zutaten vorsichtig sein, lieber mit weniger anfangen und eher nochmal nachschärfen. Das Original-Rezept sah 4 EL Gochujang Chilipaste vor. Ich habe auf drei reduziert und fand das völlig ausreichend. Für viele Esser wäre aber auch das schon eine Zumutung!

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