Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Eine neue Runde (schon die 18.!) von Koch mein Rezept steht an. Diesmal wurde mir ninamanie zugelost. Dort bloggt Martina, genannt Nina, was sich im Blognamen wiederfindet. Laut ihren Worten ist NINAmanie ein Food- und Lifestyle-Blog rund um Ausflugstips, Gedankenanstöße, DiY-Ideen und viele Rezepte, wobei Nina schnelle, unkomplizierte und dennoch leckere Küche bevorzugt. Der Blog exisitert schon seit 2015, entprechend groß ist die Auswahl. Das geht quer durch alle Bereiche: da findet sich Süßes und Salziges, Kaltes und Warmes, Gekochtes und Gebackenes. Dazu kommen saisonale Empfehlungen, viele Buchrezensionen und Reisetipps.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Ich habe mich für ein fruchtiges Gebäck entschieden. Ihre Johannisbeer-Cheesecake Rolls wurden bei mir zu Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls – damit konnte ich meine Tiefkühltruhe wieder um ein paar Sommerschätze erleichtern.

Making of Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Den Teig habe ich leicht abgewandelt mit etwas weniger Hefe und kalten Zutaten gemacht und dafür etwas länger gehen lassen. Schon mal gut: er lässt sich sehr angenehm verarbeiten. Auf den gegangenen, ausgerollten Teig habe ich die Mischung aus Mascarpone, Frischkäse und etwas Zucker aufgestrichen und die noch angefrorenen, in Speisestärke gewälzten Beeren aufgestreut. Dann wird alles aufgerollt…

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls vor dem Backen

…und in 12 Schnecken geschnitten. Beim Aufgehen füllt sich die Form allmählich.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Frisch aus dem Ofen werden die Schnecken mit einem zitronigen Zuckerguss beträufelt – der dürfte beim nächsten Mal für meinen Geschmack noch ein wenig üppiger ausfallen.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Wir haben einen Teil der fruchtig-cremigen Rolls mit großem Genuss gleich lauwarm verspeist.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls
Kategorien: Gebäck, Beeren
Menge: 12 Schnecken

Zutaten

H TEIG
200 ml Kalte Milch
10 Gramm Frischhefe
50 Gramm Zucker
500 Gramm Weizenmehl Type 405
3 Gramm Salz
2 Eier (M)
100 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H FÜLLUNG
150 Gramm TK-Johannisbeeren
150 Gramm TK-Heidelbeeren
2 Essl. Speisestärke
250 Gramm Mascarpone
100 Gramm Frischkäse
1 Teel. Vanilleextrakt
50 Gramm Zucker
H GLASUR
100 Gramm Puderzucker; gesiebt
Zitronensaft; Menge anpassen

Quelle

modifiziert nach
Ninamanie
Erfasst *RK* 08.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Milch, Hefe, Zucker, Mehl, Salz und Eier in die Schüssel der Küchenmaschine geben.

Alles auf Stufe 1 etwa 5 Minuten verkneten.

Nun auf Stufe 2 schalten und die Butter in Flöckchen zugeben. Etwa 6-8 Minuten kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Den Teig in eine saubere Schüssel legen und zugedeckt etwa 2 Stunden zu doppeltem Volumen aufgehen lassen.

Für die Füllung Mascarpone und Frischkäse mit dem Vanilleextrakt und dem Zucker verrühren.

Die TK-Beeren noch gefroren mit der Speisestärke vermischen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (P: etwa 35×36 cm).

Die Creme auf den Teig streichen und die Beeren gleichmäßig darauf verteilen.

Den Teig von der kürzeren Seite her zu einer Rolle aufrollen.

Die Teigrolle in 12 Stücke von etwa 3 cm Dicke schneiden.

Eine Auflaufform (P: gusseiserne Le Creuset-Form 24×35 cm) buttern.

Die Teigschnecken in die Form legen und abgedeckt nochmal 60-90 Minuten aufgehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Form in den Backofen schieben und die Schnecken etwa 40-45 Minuten goldbraun backen.

Für die Glasur den Puderzucker mit soviel Zitronensaft verrühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht. Diesen über die Schnecken träufeln und alles abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: schönes fruchtiges Kaffeegebäck! Die Schnecken schmecken uns noch lauwarm am besten. Reste haben wir im Airfryer wieder kurz erwärmt, schmecken dann fast wie frisch.

Im Original nur mit (frischen) Johannisbeeren. Ich habe weniger Hefe verwendet und die Butter kalt eingearbeitet, das erfordert eine etwas längere Gehzeit. Die Gussmenge des Originals mit 50 g Puderzucker fand ich etwas sparsam, ich habe sie im Rezept verdoppelt.

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Salat mit gebratener Ananas, Fenchel und Burrata

Im Kühlschrank ein Rest Ananas, außerdem eine Burrata, die dringend verwertet werden sollte.

Salat mit gebratener Ananas, Fenchel und Burrata

Das passende Rezept lieferte Ui: ein Kochbuch für heute* von Carsten Brück und Christian Nevesely. Während mich das erste Gericht aus dem Buch (Pasta mit Rosenkohl, Tomaten, Pinienkernen, Sardellen und einem Pesto aus alledem) sowohl optisch als auch geschmacklich nicht vom Hocker gerissen hat, gefällt mir diese Kombination ausnehmend gut. Anders als im Buch habe ich die Ananasscheiben in etwas Butter angebraten und zum besseren Karamelisieren mit einem Hauch Zucker bestreut. Den Mozzarella habe ich gegen Burrata getauscht und das Gericht mit frischer Minze aufgepeppt – diese verträgt sich ausgezeichnet mit Ananas.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Salat mit gebratener Ananas, Fenchel und Burrata
Kategorien: Salat, Snack, Gemüse, Käse
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Essl. Butter
1/4 Ananas, geschält, Stunk entfernt, in Scheiben
-von gut 1/2 cm Dicke
2 Prisen Zucker
1 klein. Fenchelknolle
1 klein. Rote Zwiebel; geschält
H DRESSING
1 1/2 Essl. Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1/2 Teel. Senf (P;´: Honig-Senf)
3 Essl. Olivenöl
H ZUM BESTREUEN
Abgeriebene Zitronenschale
Frische Minze
Fenchelgrün

Quelle

modifiziert nach
Carsten Brück, Christian Nevesely
Ui
Erfasst *RK* 21.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten fürs Dressing verrühren.

Die Fenchelknolle von Stielen und evtl. der obersten Schicht befreien (diese kann für Gemüsebrühe verwendet werden). Schönes Fenchelgrün beiseite legen.

Fenchel und rote Zwiebel fein hobeln oder in feine Scheiben schneiden, mit dem Dressing vermischen und etwa 30 Minuten marinieren lassen.

Die Butter in einer großen Pfanne aufschäumen lassen und die Ananasscheiben nebeneinander hineinlegen. Braten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft. Die Ananas mit wenig Zucker bestreuen und umdrehen, braten bis die Unterseite bräunt. Nochmal etwas Zucker aufstreuen, umdrehen und auch die zweite Seite leicht bräunen.

Die Ananasscheiben auf einer Platte verteilen. Den Salat aus dem Dressing nehmen und auf den Ananas anrichten. Die Burrata in die Mitte legen und mit 2 Gabeln leicht öffnen. Den Salat mit abgeriebener Zitronenschale, Minze und Fenchelgrün garnieren, etwas Dressing darüberträufeln.

Anmerkung Petra: eine tolle Kombination von süß, säuerlich, knackig und cremig!

Im Original wird die Ananas ohne Fett und ohne Zucker gebraten und der Salat mit Mozzarella serviert. Die Minze stammt von mir, macht sich sehr gut.

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Geschmortes Hähnchen in gehaltvoller Sauce mit Gewürzreis aus Bangladesch

Für die kulinarische Weltreise im Februar nach Bangladesch wollte ich noch ein Hähnchengericht ausprobieren.

BangladeschHuhn

Nach einigem Hin- und Herblättern in den einschlägigen Kochbüchern habe ich mich für Whole braised chicken in a rich gravy aus Made in Bangladesh* von Dina Begum entschieden.

Bei mir war es kein ganzes Hähnchen, sondern die Hälfte eines großen Biohähnchens – der besseren Handhabung wegen habe ich den Schenkel zum Schmoren abgetrennt. Bei allen Hähnchenrezepten aus Bangladesch, die ich gelesen habe, wird übrigens die Haut vor der Zubereitung entfernt, so auch hier.

Making of BangladeschHuhn

Zuerst darf man wieder tief in die Gewürzschublade greifen, was ich ja sehr liebe! Hergestellt wird ein trockener Gewürzmix und ein feuchter Gewürzmix, die werden dann vereint und damit das Hähnchenfleisch eingerieben.

Making of BangladeschHuhn

Nach dem Marinieren simmert das Hähnchen zuerst in Wasser, später kommt eine Mischung aus Milch und wenig Joghurt dazu. So entsteht eine zwar dünnflüssige, aber doch sehr aromatisch-pikante Sauce. Das Tüpfelchen auf dem i sind knusprig braun gebratene Zwiebeln, die das Gericht vollenden.

Gewürzreis

Dazu empfiehlt Begum Shada pulao, einen Gewürzreis, der mit Lorbeerblatt, Zimt, Chilis und Kardamom aromatisiert ist und ebenfalls mit gebratenen Zwiebeln auf den Tisch kommt.

Gewürzreis

Als frische Beilage habe ich noch einen bengalisch inspirierten Salat aus Radicchio, Snackgurken, roten Zwiebeln, Zitronenscheibchen, grünem Chili und Koriandergrün dazu gemacht. Auch dieses Essen aus Bangladesch hat uns nicht enttäuscht!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmortes Hähnchen in gehaltvoller Sauce – Duruj Kura
Kategorien: Hähnchen, Sauce, Bangladesch
Menge: 3 Personen

Zutaten

H HÄHNCHEN
1/2 Bio-Hähnchen, hier 1,2 kg mit Hals
250 ml Wasser
75 ml Öl
2 Zwiebeln; in Streifen
75 ml Milch (3,7%)
30 Gramm Griechischer Joghurt
H TROCKENE GEWÜRZMISCHUNG
1 Essl. Sesamsaat
1/2 Essl. Kreuzkümmel
1/2 Essl. Koriander
1/8 Teel. Nelken
1/8 Teel. Schwarze Pfefferkörner
1/8 Teel. Panch phoron*
H FEUCHTE GEWÜRZMISCHUNG
1 klein. Zwiebel
2 groß. Knoblauchzehen
2 Grüne Chilischoten
1 Teel. Salz
1/8 Teel. Kurkuma
1/2 Teel. Kashmiri Chilipulver

Quelle

modifiziert nach
Dina Begum
Made in Bangladesch
Erfasst *RK* 06.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die trockene Gewürzmischung alle Zutaten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen und in einer Gewürzmühle mahlen.

Für die feuchte Gewürzmischung alle Zutaten in einem Mixer (P. kleine Gewürzmühle) fein zerkleinern.

In einer Schüssel die trockene und die nasse Mischung verrühren.

Das Hähnchen häuten und das Fleisch mehrfach einstechen (P: Maiskolbenhalter). Die Gewürzmischung komplett und gleichmäßig auf das Hähnchen auftragen und im Kühlschrank 1-2 Stunden marinieren lassen.

Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten in einen Topf legen, in dem es gerade Platz hat. Etwa 250 ml Wasser angießen, dan Deckel auflegen und das Hähnchen etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die 75 ml Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebelstreifen darin in etwa 12-15 Minuten tief goldbraun braten. Die Hälfte davon herausnehmen und auf Küchenpapier verteilt abtropfen lassen.

Nun das Hähnchen umdrehen (Brustseite jetzt nach oben) und zugedeckt weitere 30 Minuten simmern lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. In einem Gefäß Milch und Joghurt verrühren und langsam zum Hähnchen gießen, die Mischung soll nicht gerinnen. Den Topf nochmal bei schwacher Hitze auf den Herd stellen und offen etwa 10 Minuten garen, dabei das Hähnchen immer wieder mit der Sauce begießen.

Die Pfanne mit den restlichen Zwiebeln nochmal bei hoher Temperatur erhitzen und den Pfanneninhalt nach 1-2 Minuten auf das Hähnchen gießen. Zudecken und noch einmal 10 Minuten simmern lassen.

Dazu passt Shada Pulao, Gewürzreis

Anmerkung Petra: schmeckt sehr fein! Die Sauce ist trotz ihrer dünnen (nicht cremigen) Konsistenz sehr würzig, mit deutlicher, aber angenehmer Schärfe. Hier gab es Gewürzreis dazu sowie einen bengalisch inspirierten Salat aus Radicchio, Snackgurken, roten Zwiebeln, Zitronenscheibchen, grünem Chili und Koriander, angemacht mit 2 Tl Zitronensaft, Salz und 1 El Öl, das passte super.

Im Original verwendet Begum ein ganzes Hähnchen (1,7 kg) mit der doppelten Menge an Zutaten für 6. Ich habe zur besseren Handhabung bei meinem Hähnchen den Schenkel und den Hals abgetrennt und alles nebeneinander im Topf gegart.

*panch phoron lässt sich leicht selbst machen: jeweils gleiche Mengen schwarze Senfkörner, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Fenchel und Bockshornkleesaat vermischen (P: je 1 Tl).

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gewürzreis aus Bangladesch – Shada Pulao
Kategorien: Beilage, Reis, Bangladesch
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm Basmatireis
20 Gramm Ghee
1 mittl. Zwiebel; in Streifen
1 klein. Lorbeerblatt
1/2 Zimtstange
2 Grüne Kardamomkapseln
1/2 Teel. Salz
1-2 Grüne Chilis
250 Gramm Kochendes Wasser

Quelle

modifiziert nach
Dina Begum
Made in Bangladesch
Erfasst *RK* 06.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Reis mehrfach waschen, bis das Wasser klar abläuft. In ein Sieb abgießen.

Das Ghee in einem Topf erhitzern. Zwiebeln, Lorbeerblatt und die ganzen Gewürze hineingeben. Alles etwa 10-12 Minuten braten, bis die Zwiebeln goldgelb sind.

Die Hälfte der Zwiebeln aus dem Topf nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Jetzt Salz und Reis in den Topf geben und den Reis im Würzfett etwa 1 Minute anrösten, dann das heiße Wasser dazugießen und umrühren, zum Schluss die grünen Chilis zugeben.

Die Hitze etwas erhöhen und offen etwa 5 Minuten kochen lassen, bis die meiste Flüssigkeit verkocht ist und sich im Reis Krater bilden. Nun einmal umrühren, die Temperatur auf niedrige Stufe reduzieren, den Deckel auflegen und weitere 12-15 Minuten quellen lassen. Den Deckel abnehmen, den Reis mit einer Gabel auflockern und noch 5 Minuten bei abgeschalteter Hitze ziehen lassen.

Den Reis mit den Röstzwiebeln bestreut servieren.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Nimki – pikante Schwarzkümmel-Cracker aus Bangladesch
Susanne von magentratzerl mit Doi Chira – Reisflocken mit Hoghurt, Banane und Dattelsirup
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Chotpoti – Streetfood aus Bangladesch
Wilma von Pane-Bistecca mit Doi Murgi – Jogurt Huehner Curry
Britta von Brittas Kochbuch mit Goru mangshor diye aloo – Rindfleisch-Kartoffel-Curry
Susanne von magentratzerl mit Dimer Korma mit Porota
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Bengalische Ruti – Fladenbrot aus der Pfanne
Friederike von Fliederbaum mit Bengalisches Fischcurry
Cornelia von SilverTravellers mit Mango Lassi selber machen
Britta von Brittas Kochbuch mit Ruhi maacher jhol – Rohufischcurry
Regina von bistroglobal mit Khichuri mit Huhn
Britta von Brittas Kochbuch mit Mango Lassi
Cornelia von SilverTravellers mit Blumenkohlcurry „Gobi Masala“
Cornelia von SilverTravellers mit Bangladeshi Curry mit Putenfleisch

Gratiniertes Schweinesteak auf Backofenkartoffeln

Heute gibt’s mal ein Gericht, was ich aus dem Vorrat zusammengeschustert habe:

Gratiniertes Schweinesteak auf Backofenkartoffeln mit Erbsen-Möhren-Gemüse

gratiniertes Schweinesteak auf Ofenkartoffeln. Da das Ganze gut funktioniert hat, habe ich euch das Rezept gleich mal aufgeschrieben.

Making of Gratiniertes Schweinesteak auf Backofenkartoffeln

2 Nackensteaks aus dem Tiefkühler mussten weg, die habe ich in der Pfanne scharf, aber kurz angebraten. Schon vorher habe ich einen Rest glattschalige Drillinge halbiert in einem Blech im Ofen gebraten, darauf habe ich die Steaks gesetzt. Auf die angebratenen Steaks kam etwas Senf und eine Masse aus Zwiebeln, die mit etwas Bacon (Rest) angebraten wurden, Pfefferfrischkäse, einem Rest mittelalten Gouda, einem Eigelb und einem Schluck Sahne (war ebenfalls ein Rest).

Gratiniertes Schweinesteak auf Backofenkartoffeln

So in etwa hatte ich mir das Ergebnis vorgestellt, sieht gar nicht nach Resteverwertung aus 🙂 Dazu gab es ein Gemüse aus in etwas Butter gedünsteten Möhren und TK-Erbsen mit Petersilie. Ein frischer Salat würde auch prima passen – ich wollte aber nicht extra dafür einkaufen gehen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gratiniertes Schweinesteak auf Backofenkartoffeln
Kategorien: Fleisch, Schwein, Käse, Gratin, Kartoffel
Menge: 2 Personen

Zutaten

H KARTOFFELN
300-400 Gramm Kleine glattschalige festkochende Kartoffeln
-(Drillinge); geschrubbt
1/2 Essl. Olivenöl
Salz
Pfeffer
1/2 Teel. Paprikapulver
H STEAKS
1/2 Essl. Butterschmalz
2 Schweinesteaks à 150 g (hier vom Nacken)
Salz
Pfeffer
1 Essl. Mittelscharfer Senf
1 mittl. Zwiebel; gewürfelt
50 Gramm Bacon; gewürfelt
1 Eigelb
25 Gramm Frischkäse (P: Castello mit Pfeffer)
50 Gramm Mittelalter Gouda; gerieben
50 Gramm Sahne

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 06.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Gratinmasse Zwiebel und Speck zusammen in einer Pfanne braten, bis der Speck ausgelassen ist und die Zwiebeln gelb werden. Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Frischkäse und etwa 4/5 vom geriebenen Käse zusammen mit dem Eigelb in eine kleine Schüssel geben und gut verrühren. Nun die Speckmasse zugeben, mischen, dann alles mit der Sahne verrühren.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Kartoffeln halbieren und in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver gut durchmischen. Die Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten ein ofengeeignetes Blech legen. Das Blech für 20 Minuten in den Backofen schieben. Kartoffeln mit der Messerspitze prüfen: sie sollten schon recht gar sein.

In der Zwischenzeit die Steaks auf einer Seite salzen und pfeffern. Das Butterschmalz in einer Pfanne auf hoher Stufe erhitzen. Die Steaks mit der gewürzten Seite nach unten 2 Minuten scharf anbraten, dann umdrehen und eine weitere Minute braten. Steaks herausnehmen und auf einen Teller legen, die ungewürzte Seite mit Senf bestreichen.

Das Blech mit den Kartoffeln aus dem Backofen nehmen, einmal durchmischen und die Steaks zwischen die Kartoffeln legen. Die Gratinmasse auf die beiden Steaks verteilen, den restlichen Käse über alles streuen.

Das Blech noch einmal für 15-20 Minuten in den Backofen schieben, bis die Oberfläche goldgelb ist.

Dazu passt ein frischer Salat oder Gemüse.

Anmerkung Petra: prima! Das Fleisch war schön saftig und durch die Gratinmasse würzig. Hier gab es ein Gemüse aus gedünsteten Möhren und TK-Erbsen mit Petersilie dazu.

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Knusprige Backkartoffeln aus dem Ofen

Ich liebe Kartoffeln in allen Formen, wobei ich knusprige Kartoffeln besonders gerne mag. Die Versprechung The Best Crispy Roast Potatoes Ever bei Serious Eats musste deshalb unbedingt überprüft werden.

Röstkartoffeln nah

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: die Kartoffeln habe eine knackig-knusprige Kruste – da mehlige Kartoffeln verwendet werden, ist das Innenleben allerdings sehr cremig-weich. Solo fand ich sie etwas trocken, da sie bei uns aber Begleitung für einen saucigen Rest aus dem Tiefkühler waren, fand ich das ok. Etwas mehr Bratfett wäre aber sicher auch nicht verkehrt.

Making of

Wie komme ich nun zu diesem Ergebnis? Wichtig ist es, die Kartoffeln nicht in kaltes, sondern in kochendes Wasser mit etwas Backnatron und reichlich Salz zu geben. Das führt dazu, dass die Außenseite der Kartoffeln schneller gart und dadurch weicher wird. Beim anschließenden Rütteln und Vermischen mit Bratfett  bildet sich eine Kartoffelpüree-artige Schicht auf den Stücken, die in diesem Zustand recht fragil sind. Als Bratfett eignet sich wahlweise Entenschmalz, Gänseschmalz oder auch Olivenöl, bei mir war es gewürztes Gänseschmalz mit Grieben. Dieses Bratfett kann nach Belieben auch mit Knoblauch und Rosmarin aromatisiert werden, die festen Bestandteile siebt man in diesem Fall allerdings vor dem Vermischen mit den Kartoffeln ab, damit sie im Ofen nicht verbrennen. Zum Servieren kann man sie wieder zugeben.

Röstkartoffeln auf Blech

Nach 20 Minuten im Backofen bei 200°C Umluft lassen sich die Kartoffeln gut wenden.

Röstkartoffel

Nach weiteren 30 Minuten und mehrfachem Wenden kann man diese knusprigen Teilchen aus dem Ofen holen. Mein Fazit: sehr schön und absolut wiederholenswert. Ob es allerdings „The Best Crispy Roast Potatoes Ever“ sind, wage ich zu bezweifeln. Aber ich bin auf eure Meinungen gespannt!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Knusprige Röstkartoffeln aus dem Ofen
Kategorien: Beilage, Kartoffel
Menge: 2 Personen

Zutaten

500 Gramm Große mehlige Kartoffeln
1/4 Teel. Backnatron
12 Gramm Salz
1 Ltr. Wasser
40-50 Gramm Gänseschmalz, Entenschmalz oder Olivenöl; hier
-30 g Gänsegriebenschmalz gewürzt (Original 20 g)
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe; gehackt, optional
Rosmarinnadeln; fein gehackt, optional

Quelle

modifiziert nach
Serious Eats
Erfasst *RK* 02.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in große Stücke schneiden (Original mindestens 5 cm Kantenlänge, etwas kleiner sollte aber auch gehen).

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Das Wasser in einem Topf zu Kochen bringen, Salz, Backnatron sowie die Kartoffeln zugeben. Etwa 10-12 Minuten köcheln lassen, bis ein Messer mit leichtem Widerstand in die Kartoffel gleitet.

Währenddessen das Fett in einem Topf erhitzen. Nach Wunsch Knoblauch und Rosmarin im Fett hellbraun braten.

Die Kartoffeln abgießen, den Topf zum Abdampfen nochmal kurz auf den Herd stellen, salzen und pfeffern. Dann das (aromatisierte) Fett durch ein Sieb zu den Kartoffeln gießen (Rückstände im Sieb aufheben!), den Deckel aufsetzen und den Topf kräftig schütteln. Auf den Kartoffeln soll sich ein dicker Film Kartoffelpüree bilden.

Die Kartoffelstücke einlagig auf ein Blech geben, breiige Reste auf den Kartoffeln verteilen. Die Kartoffeln für 20 Minuten im Ofen rösten, dann mit einem Spatel vorsichtig lösen und umdrehen. Die Kartoffeln weitere 30-40 Minuten rösten (P: 30 Minuten), dabei Kartoffeln alle 10 Minuten wenden.

Zum Servieren die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit den Knoblauch-Rosmarin-Bröseln und/oder gehackter Petersilie bestreuen

Anmerkung Petra: das Rezept liefert sehr knusprige Kartoffelstücke mit mehligem Innenleben. Da die relativ großen Kartoffelstückchen solo etwas trocken schmecken, würde ich sie beim nächsten Mal mit etwas mehr Fett zubereiten oder sie zu saucigen Gerichten servieren.

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Chotpoti – Streetfood aus Bangladesch

Mein zweiter Beitrag für die kulinarische Weltreise nach Bangladesch im Februar kommt aus dem Bereich Streetfood.

Chotpoti

Auf den Tisch kommt Chotpoti, ein vegetarischer Kichererbsen-Tamarinden-Eintopf.  Chotpoti bedeute auf Bengali soviel wie „würzig“. Und genau so schmeckt dieses Gericht auch, es vereint dabei durch ein reichhaltiges Topping ein breites Spektrum an Aromen und Texturen. In diesem Video (ab Minute 2.35) kann man übrigens sehen, wie „rustikal“ das Essen auf der Straße auf den Teller kommt.

Making of chotpoti

Die Basis bildet eine sehr kräftige „Suppe“ aus Zwiebeln, vielen Gewürzen inklusive Chat Masala sowie nach Ei schmeckendem Schwarzsalz (Kala Namak), Kichererbsen (in Bangladesch werden auch oft weiße Erbsen verwendet) und mehlig kochenden Kartoffeln, die für Bindung sorgen.

Chotpoti mit Toppings

Dazu gesellt sich zum Abschluss eine pikant gewürzte Tamarindensauce und ein bunter Topping-Mix aus roten Zwiebeln, Gurken, grüne Chilis, gehacktem oder geriebenem Ei, Koriandergrün und zerbröseltem knusprigem Gebäck. Ich habe dafür die Nimki aus meinem letzten Beitrag genommen, sehr häufig verwendet man auch Fuska/Fuchka, die knusprig frittierten Puri-Bällchen. Als Ersatz könnten Tortilla Chips oder sogar Kartoffelchips dienen – Hauptsache ist hier die knusprige Textur.

Chotpoti

Bei jedem Löffel erwartet einen ein aromatisches Feuerwerk aus scharf, süß-sauer und salzig, dazu gibt’s den Kontrast von knusprigen Crackerbröseln, knackig-frischen Gemüsestückchen und heißer, cremiger Kicherbsen-Kartoffel-Basis. Das Ganze ist für meinen Geschmack unglaublich lecker!

Mein Basis-Rezept stammt aus My Bangladesh Kitchen* von Saira Hamilton. Ich habe es allerdings ergänzt mit Anregungen, die mir verschiedene Zubereitungs-Videos im Netz gegeben haben. Den Tipp, für das Topping Nimki zu nehmen, habe ich Made in Bangladesh* von Dina Begum entnommen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chotpoti – Streetfood aus Bangladesch
Kategorien: Eintopf, Hülsenfrüchte, Bangladesch
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Essl. Öl
1 Zwiebel; gehackt
1 Grüne Chilischote; halbiert
2 Knoblauchzehen; in Scheiben
1 Teel. Knoblauch-Ingwerpaste
1 Essl. Chat Masala
3/4 Teel. Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Teel. Gemahlener Koriander
1/2 Teel. Kashmiri-Chilipulver
1/2 Teel. Salz
1/4 Teel. Schwarzsalz, Kala Namak
2 Teel. Brauner Zucker
1/4 Teel. Pfeffer
1/4 Teel. Kurkuma
1/2 Teel. Chiliflocken
200 Gramm Gehackte Tomaten (P: TK-Sommertomaten gehäutet)
240 Gramm Kichererbsen (Dose oder hier selbst gekocht)
Wasser; nach Bedarf
100 Gramm Mehlige Kartoffeln, gekocht; gewürfelt
H TAMARINDENSAUCE
1-2 Essl. Tamarindenpaste*
75 ml Wasser
1/4 Teel. Schwarzsalz, Kala Namak
1/4 Teel. Salz
1/2 Essl. Zucker
1/2 Teel. Chat Masala
1/4 Teel. Kashmiri-Chilipulver
H TOPPINGS
1 Rote Zwiebel; in kurzen Streifen
Etwas Gurke; gewürfelt (P: 2 Minigurken)
1 Grüne Chilischote; in Ringen
4 Essl. Koriandergrün; gehackt
1 Hart gekochtes Ei; gewürfelt oder geraffelt
1 Handvoll Nimki oder Fuska/Fuchka; ersatzweise
-Tortillachips; zerbröselt

Quelle

Basis-Rezept modifiziert nach
Saira Hamilton
My Bangladesch Kitchen
Nimki nach Dina Begum
Made in Bangladesch
Erfasst *RK* 31.01.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin in etwa 10 Minuten goldbraun anbraten. Knoblauch und Chilischote zugeben und etwa 1 Minute mitbraten, dann die Gewürze zugeben und alles gut verrühren. Die Tomaten zufügen und die Sauce etwa 5 Minuten köcheln lassen. Nun die Kichererbsen zugeben und so viel Wasser angießen, dass eine suppige Konsistenz entsteht. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann die Kartoffeln einrühren. Weiterköcheln, bis die Kartoffeln die Suppe andicken, nach Bedarf noch Wasser angießen. Abschmecken.

Für die Tamarindensauce die dickflüssige Tamarindenpaste mit Wasser aufgießen, mit den restlichen Zutaten verrühren, abschmecken.

Zum Servieren die Kichererbsensuppe auf zwei Teller verteilen, jeweils 1/4 vom Topping außer den Crackern daraufgeben und mit etwas Tamarindesauce begießen. Alles vorsichtig mischen, dann das restliche Topping sowie Tamarindensauce nach Geschmack darauf verteilen und mit den zerbröselten Crackern bestreuen.

Anmerkung Petra: scharf-süß-säuerlich-salzig, ein Feuerwerk von Aromen und Texturen, klasse!

*Für die Tamarindenpaste (mehr als benötigt) habe ich 50 g Tamarinde vom Block etwas zerkleinert mit 75 ml heißem Wasser übergossen und ziehen lassen. Dann so gut wie möglich durchgeknetet und durch ein Sieb gestreichen.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Nimki – pikante Schwarzkümmel-Cracker aus Bangladesch
Susanne von magentratzerl mit Doi Chira – Reisflocken mit Hoghurt, Banane und Dattelsirup
Wilma von Pane-Bistecca mit Doi Murgi – Jogurt Huehner Curry
Britta von Brittas Kochbuch mit Goru mangshor diye aloo – Rindfleisch-Kartoffel-Curry
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Geschmortes Hähnchen in gehaltvoller Sauce mit Gewürzreis
Susanne von magentratzerl mit Dimer Korma mit Porota
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Bengalische Ruti – Fladenbrot aus der Pfanne
Friederike von Fliederbaum mit Bengalisches Fischcurry
Cornelia von SilverTravellers mit Mango Lassi selber machen
Britta von Brittas Kochbuch mit Ruhi maacher jhol – Rohufischcurry
Regina von bistroglobal mit Khichuri mit Huhn
Britta von Brittas Kochbuch mit Mango Lassi
Cornelia von SilverTravellers mit Blumenkohlcurry „Gobi Masala“
Cornelia von SilverTravellers mit Bangladeshi Curry mit Putenfleisch