Frittierte und gefüllte Pambacitos – Pambacitos fritos y rellenos

Bei meinen Erkundungsgängen durch die mexikanische Küche für die kulinarische Weltreise im Juni stieß ich irgendwann auf  Pambazos, das sind meist mit Chorizo con papas (Chorizo mit Kartoffeln, s.u.) gefüllte weiche Sandwichbrötchen, die in eine rote, eher milde Chilisauce getaucht und anschließend in der Pfanne gebraten werden, wie z.B. in diesem Video oder auch bei Bon Appetit (leider nur noch für Abonnenten) zu sehen. Diese Pambazos, die es je nach Region in unterschiedlichen Variationen gibt, werden als antojito (kleiner Snack) verspeist und sind typisches Street Food.

Pambacitos

Bei weiterer Recherche kam ich auf diese Seite, die eine etwas andere Variante vorstellt: hier werden keine Brötchen, sondern frittierte Teigfladen aufgeschnitten und gefüllt. Eine gewisse Joaquina Salinas verkaufte diese Pambacitos (kleine Pambazos) ab dem Jahr 1947 aus einem Fenster ihrer Wohnung in der Benjamin Franklin Avenue in Mexico City heraus, weswegen sie auch “los pambacitos de Benjamín Franklin” genannt wurden. Der Laden mit Namen Los Pambacitos musste dann mehrfach den Standort wechseln, ist aber immer noch in Familienbesitz (hier ein Video von 2018).

Pambacitos

Ich habe mich bei der Herstellung der Teigfladen am Rezept von My Slice of Mexico orientiert, was wiederum auf ein Rezept aus Mexikanische Feste – Die Fiestas der Frida Kahlo* beruht. Aus einem Backpulver-Teig sticht mal Kreise aus, diese werden oval geformt und dann in heißem Öl ausgebacken, wobei sich die Fladen aufplustern. Nun schneidet man in die Pambacitos eine Tasche und füllt sie nach Belieben.

Chorizo mit Kartoffeln

Ich habe die Pambacitos mit zwei Füllungen ausprobiert: zum einen mit einem Rest vom Hähnchen in Erdnuss-Mole, zum anderen mit den klassischen Papas con Chorizo, wobei natürlich meine selbst gemachte Chorizo zum Einsatz kam. Ein Test mit Poblanos in Cremesauce (Rajas con crema) steht noch aus.

Pambacitos

Mein Favorit: die Pambacitos mit den gebratenen Chorizo-Kartoffelwürfelchen und Chilisauce. Die sind richtig schön würzig, ein Genuss! Wie schön, dass die Pambacitos schnell gemacht sind, die wird es sicher wieder geben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Frittierte und gefüllte Pambacitos – Pambacitos fritos y rellenos
Kategorien: Gebäck, Frittieren, Sandwich, Mexiko
Menge: 15 Stück

Zutaten

225 Gramm Weizenmehl Type 405
5 Gramm Salz
1/2 Teel. Backpulver (P: Weinsteinbackpulver)
1/4 Teel. Weinstein*; Cream of Tartar
50 Gramm Butter; in Flöckchen
2 Eier
60 ml Milch; nach Bedarf
Öl; zum Frittieren
H ZUM FÜLLEN
Blattsalat; in Streifen
Gebratene Kartoffeln mit Chorizo; Chorizo con
-papas
Hähnchen in Mole
Poblanos in Cremesauce; Rajas con crema
H SAUCEN ZUM SERVIEREN
Salsa verde mit Tomatillos
Chilisauce
Guacamole

Quelle

nach
MysliceofMexico
Erfasst *RK* 14.06.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Salz, Backpulver und Weinstein in eine Schüssel sieben. Die Butter zugeben und mit den Händen einarbeiten, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind, die Masse soll eine grießartige Konsistenz haben. Die verschlagenen Eier zugeben und alles zu einem weichen, aber nicht klebrigen Teig vermischen, dabei nach Bedarf noch esslöffelweise Milch zugeben (P: war bei mir nicht nötig). Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und leicht durchkneten, dann zu einer Dicke von etwa 1/2 cm ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 6,3-7 cm, P: 7 cm) dicht an dicht Kreise ausstechen. Teigreste nochmal zusammenkneten, ausrollen und ebenfalls ausstechen. Es sollen etwa 15 Kreise entstehen (Original 18). Die Kreise mit einem Wellholz oder den Händen in eine leicht ovale Form bringen.

Bis hierher kann man den Teig gut vorbereiten: die Teiglinge können auf einem Blech zugedeckt im Kühlschrank bis zu einem Tag ruhen, man kann die Teiglinge aber auch mit Backpapier getrennt aufeinanderstapeln und in Dosen oder Tiefkühlbeuteln bis zu drei Monaten einfrieren – dann gefroren ins Frittierfett geben.

Unmittelbar vor dem Servieren das Frittieröl in einem Topf auf 175°C bringen. Die Teiglinge portionsweise hineingeben und frittieren, bis die Unterseite goldbraun ist, dann wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. Pambacitos mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Pambacitos auf einer Seite mit einem Sägemesser aufschneiden, so dass sich eine Tasche zu bildet. Die Pambacitos erst mit einigen Salatstreifen und dann dem gewünschten Gericht füllen und sofort mit den Saucen nach Wahl servieren.

Anmerkung Petra: Klasse! Obwohl die Pambacitos frittiert werden, wirken sie nicht fettig. Das Essen ist prima zur Resteverwertung geeignet, hier war es Hähnchen in Erdnuss-Mole, was ich beim Erwärmen noch etwas auseinandergezupft habe. Mein Favorit war allerdings Chorizo con papas und darauf Chilisauce.

Die Teilchen sind recht klein, zu zweit haben wir 7 Stück gegessen, dazu gab es Guacamole und meine fruchtige Chilisauce. Der Test von Rajas con Crema und Salsa verde steht noch aus.

*Weinsteinbackpulver alleine reicht sicher auch.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratene Kartoffeln mit Chorizo – Chorizo con papas
Kategorien: Kartoffel, Wurst, Schwein, Mexiko
Menge: 4 Pambacito-Füllungen

Zutaten

175 Gramm Rotschalige Kartoffeln (P: Chérie)
1 Essl. Öl
100 Gramm Chorizo
1/2 Essl. Öl; nach Bedarf
Salz
Pfeffer

Quelle

nach foodnetwork
Erfasst *RK* 10.06.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in Würfelchen mit 1/2 cm Kantenlänge schneiden. Die Würfelchen etwa 3 Minuten in kochendem Salzwasser knapp bissfest kochen, in ein Sieb abgießen und auskühlen lassen.

In einer Pfanne 1 El Öl erhitzen und die Chorizo darin etwa 10 Minuten krümelig anbraten, bis sie gut gebräunt ist. Chorizo aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nach Bedarf noch ein wenig Öl in die Pfanne geben und die Kartoffeln darin unter gelegentlichem Umrühren etwa 12 Minuten braten. Nun die Chorizo wieder zugeben, alles durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die oben angegebene Menge reicht für die Füllung von 4 Pambacitos.

Mit der dreifachen Menge für 4 Personen geeignet als Füllung für Soft- Tacos: dann einfach geriebenen Käse, Bohnen oder weitere Zutaten nach Wahl zugeben.

Man kann über das fertige Gericht auch verquirlte Eier gießen und diese unter Wenden mit anbraten und hat dann ein Frühstücksgericht, lässt sich auch in Tortillas füllen (Burrito).

Anmerkung Petra: Meine Lieblings-Pambacito-Füllung (auf Salatstreifen geben, darauf etwas Chilisauce) – schmeckt klasse, schön würzig!

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Sonja von fluffig & hart mit Enchilada Suizas
Sonja von fluffig & hart mit Red Enchilada Sauce
Silke von Rezepte-Silkeswelt mit Black Bean Burger
Wilma von Pane-Bistecca mit Margarita! – Wer hat ihn erfunden?
Wilma von Pane-Bistecca mit Schwarze Bohnen und Rindfleisch Tacos
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Hähnchen in Erdnuss-Mole
Britta von Brittas Kochbuch mit Rückkehr nach Mexiko – Eine kleine Zusammenfassung
Britta von Brittas Kochbuch mit Crema de Elote 2.0 – Maiscrèmesuppe mit Popcorn
Britta von Brittas Kochbuch mit Brochetas de Pollo vegano – vegane Hähnchenspieße
Britta von Brittas Kochbuch mit Ensalada de Aguacate, Tomate y Elote – Avocado-Tomaten-Mais-Salat
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Mexikanischer grüner Reis
Wilma von Pane-Bistecca mit Huehnerfleisch Tacos mit Limetten Saure Sahne Sauce
Simone von zimtkringel mit Mole de Querétaro
Regina von bistroglobal mit Garnelencocktail auf mexikanische Art
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Chorizo mexicano casero und Sopa seca de fideos
Wilma von Pane-Bistecca mit Chinesisch angehauchte Huehnerbrust Tacos
Wilma von Pane-Bistecca mit Rindfleisch Tacos in Tomatensauce
Ute von wiesengenuss mit TOMATILLO SALSA mit frischem Koriander und Thunfisch
Sonja von fluffig & hart mit Churros aus dem Waffeleisen
Ute von wiesengenuss mit Salsa verde mit rauchichen Pimientos, gelben Tomaten und Koriander
Dirk von low-n-slow mit Pan de Maiz
Jenny von Jenny is baking mit Baiserkuchen auf Mexikanisch: mostachón de fresas
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Mexikanische Conchas
Sylvia von Brotwein mit Maissuppe / Maiscremesuppe Rezept einfach & schnell
Cornelia von SilverTravellers mit Quesadillas mit Guacamole – eine wirklich einfache Variante
Sylvia von Brotwein mit Tomatensalsa Rezept als Salsa Roja & Pico de Gallo Dip
Philippe von el Gusto mit Conchas Mexicanas
Britta von Backmaedchen 1967 mit Tres Leches – mexikanischer Milchkuchen
Sonja von Cookie und Co mit Tres-leches-kuchen: Rezept für mexikanischen „Milchkuchen“

Hähnchen in Erdnuss-Mole

Im Juni führt uns die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volkermampft nach Mexiko. Mexiko war zwar im September 2018 schon einmal Thema, damals konnte ich urlaubsbedingt nur mit einem Beitrag, einem Chipotle-Ketchup teilnehmen. Dabei gab es durchaus schon Zeiten, in denen ich ziemlich viel mexikanisch gekocht habe: eine Liste der bereits im Blog vorgestellten Rezepte im Blog findet sich unten. Aber jetzt ist Zeit für Neues 🙂

Hähnchen in Erdnuss-Mole

Den Anfang macht ein Hähnchen in Erdnuss-Mole aus Thomasina Miers Cantina Mexicana* (das Buch ist in neuer Auflage unter dem Titel Tacos, Burritos & Co.* erschienen).

Zutaten Mole

Miers meint, das sei eher ein Alltagsgericht, da bei dieser Mole nur Erdnüsse und zwei  Chilisorten (im Bild die großen milden Anchos und etwas schärfere Chipotles) zum Einsatz kämen, bei Festtagsgerichten seien das durchaus auch mal fünf Nussorten und deutlich mehr Chilis. Ich zitiere dazu Wikipedia: „Je nach Rezept kann eine Mole aber auch aus bis zu 75 verschiedenen Zutaten bestehen“! Aber auch in dieser abgespeckten Version ist die Herstellung schon recht zeit- und arbeitsintensiv.

1/2 Bio-Huhn

Man beginnt mit dem Garen des Huhns: Miers verwendet ein großes 2 kg-Hähnchen, ich habe fürs halbe Rezept ein großes halbes Bio-Hähnchen (es wog 1100 g) in den Topf gegeben. Die Brühe bleibt eher schlicht: dabei sein sollte eine Zwiebel, Pfefferkörner und Lorbeerblätter, optional sind Möhre und Sellerie. Das Huhn sollte nur schwach köcheln und darf dann in der Brühe erkalten.

Making of I

Parallel beginnt man mit der Mole: zuerst werden Tomaten, Knoblauchzehen und Zwiebeln in der trockenen Pfanne (traditionell auf dem Comal) so lange geröstet, bis sie schwarze Stellen aufweisen und weich werden. Dann werden Zimt und Pimentkörner geröstet und gemörsert, dann kommen die zuvor entstielten und entkernten Chilis in die Pfanne. Auch sie werden trocken angeröstet und anschließend in heißem Wasser eingeweicht. Zum Schluss röstet man Erdnüsse und Rosinen getrennt in etwas Schmalz an.

Making of II

Alle Zutaten kommen nun zusammen in den Mixer und werden so lange unter Zugabe von etwas der inzwischen fertigen Hühnerbrühe püriert, bis man eine sämige Paste erhält. Diese Paste wird jetzt in weiterem Schweineschmalz angeröstet, und erst dann mit weiterer Hühnerbrühe auf die gewünschte Konsistenz („wie Sahne“) gebracht.

Bleibt nur noch, das vorher gegarte Huhn zu zerlegen, von Haut und Knochen zu befreien und in Stücken in die Sauce zu geben, worin man es sanft wieder erhitzt.

Huhn in Mole

Serviert wird das Gericht mit frischem Koriandergrün, gehackten roten Zwiebeln und etwas Crema Mexicana, die sich am besten durch Crème fraîche ersetzen lässt. Wie auf dem Bild ganz oben zu sehen ist, gab es hier einen mexikanischen grünen Reis dazu, den stelle ich im nächsten Beitrag vor.

Weitere mexikanische Rezepte im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hähnchen in Erdnuss-Mole
Kategorien: Hähnchen, Sauce, Chili, Erdnuss, Mexiko
Menge: 3 Personen

Zutaten

H HÄHNCHEN UND BRÜHE
1/2 groß. Bio-Hähnchen (P: à 1100 g)
1 Zwiebel; halbiert
2 Lorbeerblätter
1 Möhre; in groben Stücken, optional
1 Selleriestange; optional
10 Pfefferkörner
Salz
H MOLE
1 klein. Zwiebel; in Spalten geschnitten
1 groß. Tomate
3 Knoblauchzehen; ungeschält
3 Pimentkörner
1/2 Zimtstange
1 Ancho-Chili
2 Chipotle-Chilis
80 Gramm Ungesalzene Erdnüsse
25 Gramm Schweineschmalz
25 Gramm Rosinen
Salz
Schwarzer Pfeffer
H ZUM SERVIEREN
Koriandergrün
1 klein. Rote Zwiebel; fein gehackt
Creme fraiche (P: Schmand)

Quelle

modifiziert nach
Thomasina Miers
Cantina Mexicana
Erfasst *RK* 08.06.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Hähnchen mit Zwiebel, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und wenn vorhanden Möhre und Sellerie in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken, salzen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. die Temperatur reduzieren, so dass die Flüssigkeit sanft simmert und 25-30 Minuten köcheln lassen. Das Hähnchen zugedeckt in der Brühe abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit eine schwere Pfanne erhitzen. Zwiebelspalten, Tomaten und Knoblauch unter gelegentlichem Wenden trocken anrösten, bis sie weich sind und schwarze Flecken aufweisen. Tomaten abziehen, Knoblauch häuten, alles in den Mixer geben.

Piment und Zimtstange in der Pfanne etwa 20 Sekunden rösten, dann im Mörser fein mahlen und ebenfalls in den Mixer geben.

Ancho und Chipotles aufschneiden, Stiele und Kerne entfernen. Die flachen Chilistücke in der trockenen Pfanne ebenfalls 10-20 Sekunden pro Seite anrösten, dann in einen Topf mit kochend heißem Wasser geben und etwa 20 Minuten einweichen. Die Chilis in ein Sieb gießen, das Einweichwasser wegschütten. Die Chilis in den Mixer geben (wer es nicht ganz so scharf mag, verwendet erst nur eine Chipotle-Chili und gibt die zweite erst nach einem Test des Pürees zu – ich habe beide verwendet).

1/2 El Schmalz in die Pfanne geben und die Erdnüsse darin goldbraun anrösten, dann herausnehmen und in den Mixer geben. Die Rosinen ins Fett geben und unter Rühren etwas karamellisieren lassen, ebenfalls in den Mixer geben. Jetzt alles pürieren, dabei so viel Hühnerbrühe zugeben, dass eine dickflüssige, sämige Paste entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das restliche Schmalz in einem hohen Topf erhitzen. Die Chilipaste hineingeben und unter ständigem Rühren etwa 2-3 Minuten anbraten (Achtung, kann spritzen). Nun die Paste nach und nach mit soviel von der Hühnerbrühe verdünnen, dass die Saucedie Konsistenz von Sahne bekommt. Die Mole mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Hähnchen in grobe Stücke zerlegen, dabei Haut und Knochen entfernen. Das Fleisch in die Sauce geben und darin erhitzen.

Das Gericht in eine Schüssel füllen und mit saurer Sahne, gehackter Zwiebel und Koriandergrün garniert servieren.

Anmerkung Petra: Klasse! Sehr komplexe, dicke Sauce mit Röstaromen und schöner Schärfe. Ist zwar etwas arbeitsintensiv, lohnt sich aber.

Ich habe dazu einen mexikanischen grünen Reis gemacht. Das Hähnchen passt auch zu Tortillas, in Pambacitos und und und…

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Sonja von fluffig & hart mit Enchilada Suizas
Sonja von fluffig & hart mit Red Enchilada Sauce
Silke von Rezepte-Silkeswelt mit Black Bean Burger
Wilma von Pane-Bistecca mit Margarita! – Wer hat ihn erfunden?
Wilma von Pane-Bistecca mit Schwarze Bohnen und Rindfleisch Tacos
Britta von Brittas Kochbuch mit Rückkehr nach Mexiko – Eine kleine Zusammenfassung
Britta von Brittas Kochbuch mit Crema de Elote 2.0 – Maiscrèmesuppe mit Popcorn
Britta von Brittas Kochbuch mit Brochetas de Pollo vegano – vegane Hähnchenspieße
Britta von Brittas Kochbuch mit Ensalada de Aguacate, Tomate y Elote – Avocado-Tomaten-Mais-Salat
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Mexikanischer grüner Reis
Wilma von Pane-Bistecca mit Huehnerfleisch Tacos mit Limetten Saure Sahne Sauce
Simone von zimtkringel mit Mole de Querétaro
Regina von bistroglobal mit Garnelencocktail auf mexikanische Art
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Chorizo mexicano casero und Sopa seca de fideos
Wilma von Pane-Bistecca mit Chinesisch angehauchte Huehnerbrust Tacos
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Frittierte und gefüllte Pambacitos – Pambacitos fritos y rellenos
Wilma von Pane-Bistecca mit Rindfleisch Tacos in Tomatensauce
Ute von wiesengenuss mit TOMATILLO SALSA mit frischem Koriander und Thunfisch
Sonja von fluffig & hart mit Churros aus dem Waffeleisen
Ute von wiesengenuss mit Salsa verde mit rauchichen Pimientos, gelben Tomaten und Koriander
Dirk von low-n-slow mit Pan de Maiz
Jenny von Jenny is baking mit Baiserkuchen auf Mexikanisch: mostachón de fresas
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Mexikanische Conchas
Sylvia von Brotwein mit Maissuppe / Maiscremesuppe Rezept einfach & schnell
Cornelia von SilverTravellers mit Quesadillas mit Guacamole – eine wirklich einfache Variante
Sylvia von Brotwein mit Tomatensalsa Rezept als Salsa Roja & Pico de Gallo Dip
Philippe von el Gusto mit Conchas Mexicanas
Britta von Backmaedchen 1967 mit Tres Leches – mexikanischer Milchkuchen
Sonja von Cookie und Co mit Tres-leches-kuchen: Rezept für mexikanischen „Milchkuchen“

La Fouace – briocheartiges Brot aus dem Département Aveyron

Mein zweiter Beitrag für die kulinarische Weltreise im Mai kommt aus Frankreich. Ich habe mich für eine Fouace entschieden, ein briocheartiges, süßes Frühstücksbrot, was auch gerne zu besonderen Gelegenheiten wie Hochzeit, Taufe, aber auch zum Dreikönigstag serviert wird.

Diese Fouace ist eine Spezialität des Départements Aveyron im Süden Frankreichs – übrigens auch die Heimat des Roquefort. Aber auch in anderen Gegenden Frankreichs gibt es ähnliche Brote, wie etwa die von mir auch schon vorgestellte Gâche vendéenne. Der Begriff Fouace leitet sich im übrigen vom lateinischen Focus ab, was Foyer (Feuerstelle) bedeutet. Daraus entwickelten sich die Begriffe focacia, fouasse, fougasse oder auch fouace – ursprünglich war es einfach ein in der Asche der Feuerstelle gebackener Weizenfladen.

Fouace

Später kamen bei der Fouace dann Eier und Butter sowie Orangenblütenwasser dazu. Letzteres habe ich durch Orangenschale und etwas Orangensaft ersetzt, da ich kein großer Freund des oft sehr parfümiert schmeckenden Orangenblütenwassers bin. Meist wird die Fouace in Form einen Kranzes gebacken, der mit Perlzucker, aber auch Puderzucker bestreut wird.

Das Rezept, das ich verwendet habe stammt aus Tours de main, Pains spéciaux et recettes régionales* von Christian Vabret. Christian Vabret, der die Auszeichnung Meilleur Ouvrier de France tragen darf, betreibt inzwischen die École Christian Vabret Boulangerie – Pâtisserie – Cuisine.

Making of

Der weiche, buttrige Teig wird nach dem ersten Gehen gedehnt und gefaltet (oben rechts), dann zu einer Kugel geformt (unten links), die für 24 Stunden in den Kühlschrank kommt (unten rechts). Danach ist der Teig durch die kalt gewordene Butter deutlich fester (oben links).

Fouace formen

Den Teig habe ich in 2 Hälften geteilt und zun einer Kugel mit glatter Oberfläche geformt. In die Kugel bohrt man mit einem Finger ein Loch

Fouace

und erweitert dieses durch Rotieren des Teiges auf mindestens 10-15 cm – ansonsten schließt sich das Loch beim Backen nämlich wieder komplett, wie ich bei meinem ersten Backversuch erfahren durfte. Ich habe den Teig länger gehen lassen als Vabret, um ein zu starkes Aufreißen des Brotes duch zu viel Ofentrieb zu unterbinden.

Fouace und Vorlage

Das Loch hat sich beim zweiten Backversuch trotz der stärkeren Dehnung auch fast geschlossen, in der Vorlage im Buch sieht das Brot allerdings genau so aus.

Fouace Anschnitt

das Brot im Anschnitt: es hat eine zarte, saftige Krume und schmeckt sehr aromatisch mit einem leichten Orangenaroma.

Fouace Anschnitt

Ein wunderbares Brot mit einem sehr guten Frischhaltevermögen!

Nicht vorenthalten möchte ich Neugierigen einen Blick auf meine erste, verbrannte Version der Fouace 😉 Bei der habe ich mich an die  Angaben bezüglich Temperatur und Backdauer im Buch gehalten, zwischendurch aber leider keinen Blick in den Backofen geworfen. Beim zweiten Versuch habe ich beides angepasst wie im Rezept vermerkt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: La Fouace
Kategorien: Brot, Frankreich
Menge: 2 Brote

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl Type 550
250 Gramm Weizenmehl Type 405
7 1/2 Gramm Salz
75 Gramm Zucker
12 1/2 Gramm Frischhefe
1 Bio-Orange*: abgeriebene Schale und
25 Gramm Orangensaft
250 Gramm Frischei (P: etwa 5 Eier M)
150 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H ZUM FERTIGSTELLEN
1 Ei
Wenig Milch
1 Prise Salz
Hagelzucker; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach
Christian Vabret
Tours de main, Pains spéciaux et recettes régionales
Erfasst *RK* 15.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Mehle, Salz, Zucker, Hefe, Orangenschale und -saft zusammen mit den Eiern in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 3 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann 5 Minuten auf Stufe 2, dabei die Butter in Flöckchen zugeben. Weitere 8 Minuten auf Stufe 2 1/2 kneten, bis ein glatter, weicher Teig entstanden ist, der sich nicht komplett von der Schüssel löst (Teigtemperatur hier 27,5°C).

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und zu einem relativ dünnen Rechteck auseinanderziehen, dieses dann zuerst von oben und unten zusammenfalten, dann von den Seiten her zusammenklappen, so dass ein handliches Viereck entsteht, dieses durch Einschlagen der Ränder nach unten zu einem Teigball formen. Diesen wieder in die Schüssel legen, die Schüssel abdecken und für 24 Stunden bei 6°C in den Kühlschrank stellen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den jetzt relativ festen Teig aus der Schüssel auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 2 Hälften à etwa 500 g teilen, die Teiglinge durch Einschlagen der Ränder zu Kugeln mit glatter Oberfläche formen. Mit dem Finger in jede Kugel ein Loch bohren und dieses durch Drehen des Teiges auf etwa 10-12 cm erweitern, so dass ein Kranz entsteht.

Die Kränze mit möglichst viel Abstand auf das Backblech legen, dabei die „Löcher“ nochmal etwas erweitern.

Die Teiglinge mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 1/2 Stunden aufgehen** lassen.

Etwa 1/2 Stunde vor Backbeginn den Backofen auf 220°C* vorheizen.

Ei, Milch und eine Prise Salz verquirlen und die Teiglinge (P: hier nach 2 1/2 Stunden) mit der Eistreiche bepinseln, nochmals 20-30 Minuten gehen lassen und erneut bepinseln sowie großzügig mit Hagelzucker bestreuen.

Das Blech ohne Dampf in den Backofen schieben und die Temperatur auf 180°C reduzieren. Die Brote etwa 30 Minuten backen, bis sie tief goldbraun sind. Die Brote evtl. am Schluss mit Alufolie abdecken, damit sie nicht verbrennen. (P: Kerntemperatur mit Einstichthermometer gemessen war bei mir dann 96°C, prima).

Die Brote herausnehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: ein wunderbares Frühstücksbrot mit zarter Krume und feinem Orangenaroma, das sich sehr gut frisch hält und prima einfrieren lässt.

*Im Original mit 25 g Orangenblütenwasser oder Rum sowie zusätzlich 50 g Wasser. Letzteres habe ich aber beim ersten Versuch überlesen und da der Teig gut war, habe ich es auch beim zweiten weggelassen.

**Bei Vabret geht der Teig nur 1 1/2 Stunden, einen Temperatur ist nicht angegeben. Beim ersten Versuch habe ich das Brot insgesamt nur 2 1/4 Stunden gehen lassen, der Ofentrieb war mir da aber noch zu stark, das Brot riss auf.

*** Die Backtemperatur ist im Original mit 230°C und einer Backdauer von 25 Minuten angegeben – damit ist mir beim ersten Versuch die Oberfläche verbrannt – zum Glück nur so dünn, dass man sie abschneiden konnte und das Brot noch gut essbar war.

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Cornelia von SilverTravellers mit BANANENBROT Rezept à la Amerika
Rene von Brooot.de mit Panini All’Olio
Britta von Brittas Kochbuch mit Ciabatta mit Lievito Madre aus Italien
Carina von Coffee2Stay mit Blumiges Brot: Muttertags-Focaccia
Marta von Marta Ullmann mit Moña gallega (pan gallego) mit Dinkel
Susanne von magentratzerl mit Ro Jai Mao – Chinesische Brötchen mit geschmortem Lamm
Simone von zimtkringel mit Dinner Rolls
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Ukrainische Pampuschki – Knoblauchbrötchen
Ulrike von Küchenlatein mit Ukrainisches Weizenmischbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Katryas Exilbrot
Sonja von fluffig & hart mit Toasties – English Muffins
Wilma von Pane-Bistecca mit Italienische Olivenoel Broetchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau – Плачинди з щавелем
Wilma von Pane-Bistecca mit Glutenfreie Bao Buns – Dampfbroetchen aus China
Gabi von USA kulinarisch mit Basic Buttermilk Maple Bread
Tina von Küchenmomente mit Fougasse
Silke von Rezepte Silkeswelt mit Focaccia vom Grill
Edyta von mein-dolcevita mit Fladenbrot aus Finnland
Wilma von Pane-Bistecca mit Einfache Brioche – Brot aus Frankreich
Sylvia von Brotwein mit Burebrot – Schweizer Bauernbrot
Regina von bistroglobal mit Brioche – Zupfbrot
Britta von Backmaedchen 1967 mit Lagana – griechisches Fladenbrot
Anja von GoOnTravel mit Rezept: Sweet Alabama Pecan Bread – Süßes Alabama Pekannuss Brot
Bine von Einfach Bine mit Mafalde siciliana – das Brot Siziliens
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Picos, Colines & Regañás – spanisches Knabber-Hefegebäck
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Açma – buttrige türkische Frühstücksbrötchen
Sylvia von Brotwein mit Ciabatta Rezept – den Klassiker selber backen
An Ke von volkermampft (ein Gastbeitrag) mit Lavas – dünne türkische Fladenbrote als Beilage zum Grillen
Volker von volkermampft mit Ultimatives Bagel-Rezept nach King Arthur Baking
Jenny von Jenny is baking mit Arepas con queso – mit Käse gefüllte Maisfladen aus Kolumbien
Nadja von Little Kitchen and more mit Pane Ticinese
Sylvia von Brotwein mit Finnenbrot
Maike von justbread.de mit La Ficelle
Philippe von el Gusto mit Bao Buns
Sonja von Cookie und Co mit Açma – Einfaches Rezept für Brötchen nach türkischer Art
Britta von Backmaedchen 1967 mit Shokupan – japanisches Milchbrot
Volker von volkermampft mit Pampuschki – Rezept für ukrainische Knoblauchbrötchen zum Grillen

Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau – Плачинди з щавелем

Im Mai hat die kulinarische Weltreise ein Spezialthema: gesucht sind diesmal Brot- und Brötchenrezepte aus der ganzen Welt.

Mein erster Beitrag stammt aus dem Buch Mamushka – Recipes from Ukraine & beyond* (die im Oktober erscheinende deutsche Neu-Ausgabe des vergriffenen Titels* von 2015 wird übrigens den Titel Mamusia – Familienrezepte aus der Ukraine* tragen) von Olia Hercules, die zusammen mit ihrer russischen Freundin Alissa Timoshkina die Aktion #CookForUkraine ins Leben gerufen hat, von der ich schon in diesem Blogartikel berichtet hatte.

Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer

Im Buch stellt sie ein Rezept aus der an die Ukraine angrenzenden Republik Moldau vor, Moldovan breads with cheese & sorrel bzw. Plachindy z shchavelem, das sind mit Käse und Sauerampfer gefüllte Brotfladen, die in der Pfanne in heißem Öl knusprig ausgebacken werden. Sehr verbreitet scheint auch ein Plachinda-Rezept mit Kürbisfüllung zu sein, auch dafür findet sich ein Rezept im Buch. Im benachbarten Rumänien gibt es die verwandten Plăcintă, auch die gibt es mit Kürbisfüllung. Von Plăcintă leiten sich dann übrigens Palatschinken ab.

Making of

Doch zurück zu den mit Käse gefüllten Plachindy: zuerst wird ein Teig auf Basis von Kefir hergestellt, anstelle von Kefir kann man aber auch Molke oder verdünnten Joghurt nehmen. Auf die ausgerollten Teigkreise verteilt man den fein zerkrümelten und mit Kräutern vermischten Feta. Der Teig wird dann zur Mitte hin eingefaltet, etwas flachgerollt

gebratenes Brot

und in Öl in der Pfanne knusprig ausgebacken. Vor dem Genuss leicht abkühlen lassen, die würzige Füllung ist heiß!

Sauerampfer

Sauerampfer aus dem Garten, dazu gesellen sich noch Dill und Frühlingszwiebeln für die Füllung.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot mit Käse und Sauerampfer aus Moldau
Kategorien: Fladenbrot, Pfanne, Käse, Kräuter, Moldau
Menge: 2 Brote

Zutaten

H TEIG
125 Gramm Kefir
3/4 Teel. Sonnenblumenöl (P: 4 g)
3/4 Teel. Weißweinessig (P: 3 g)
3/4 Teel. Zucker
3 Gramm Salz
175 Gramm Weizenmehl Type 405
1/2 Teel. Backnatron
H FÜLLUNG
200 Gramm Feta; fein zerkrümelt
25 Gramm Sauerampfer; fein gehackt (ersatzweise frischer
-Spinat)
2 Frühlingszwiebeln; fein gehackt
1 Essl. Dill; fein gehackt
2 Essl. Sonnenblumenöl
H SOWIE
Mehl; zum Bearbeiten
Öl; zum Braten

Quelle

Olia Hercules
Mamushka – Recipes from Ukraine & beyond
Erfasst *RK* 11.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Kefir, Öl, Essig, Zucker und Salz in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren.

Das Mehl zusammen mit dem Backnatron sieben, dann die Mischung nochmal auf die Kefirmischung sieben und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und so viel Mehl einkneten, bis der Teig kaum noch klebt. Der Teig soll aber noch weich und elastisch sein.

Für die Füllung Feta, Sauerampfer, Frühlingszwiebeln und Dill vermischen (P: zusätzlich etwas Pfeffer dazugegeben).

Den Teig halbieren und die Stücke zu Bällen formen, dann auf bemehlter Arbeitsfläche zu Kreisen von etwa 20 cm Durchmesser ausrollen (P: etwas größer).

Einen Teigkreis mit knapp einem El Öl bestreichen und die Hälfte der Füllung darauf verteilen. Nun den Rand des Kreises an einer Stelle nehmen und in die Mitte klappen. Die neu entstandene Ecke nehmen und ebenfalls in die Mitte falten. So weitermachen, bis man nach etwa 7 Faltungen den Kreis komplett eingefaltet hat. Den Teig an der überlappenden Stelle gut zusammendrücken, damit keine Füllung herausquillt. Die Fladen mit dem Wellholz sanft wieder etwas flach rollen.

Den zweiten Teigkreis genauso füllen.

Eine ausreichend große Pfanne mit etwa 3 El Öl füllen, dieses erhitzen. Eine Plachinda hineinlegen (ich habe sie zuerst auf der gefalteten Seite gebraten) und etwa 3 Minuten knusprig braun braten, dann umdrehen und die andere Seite genauso braten. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann auf einem Teller warm stellen und das zweite Fladenbrot genauso backen.

Anmerkung Petra: knusprige Fladenbrote mit würziger Füllung. Ich habe einen Salat dazu serviert. Im Buch ist noch ein weiteres Plachinda-Rezept mit Kürbisfüllung, das ist laut Google-Suche wohl verbreiteter.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

 

Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Carina von Coffee2Stay mit Le faraoa coco: Tahitianisches Kokosbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Lambert’s geworfene Broetchen – Broetchen aus Amerika
Liane von DieReiseEule mit Dinkel-Kräuter-Brötchen zum Grillen
Cornelia von SilverTravellers mit BANANENBROT Rezept à la Amerika
Rene von Brooot.de mit Panini All’Olio
Britta von Brittas Kochbuch mit Ciabatta mit Lievito Madre aus Italien
Carina von Coffee2Stay mit Blumiges Brot: Muttertags-Focaccia
Marta von Marta Ullmann mit Moña gallega (pan gallego) mit Dinkel
Susanne von magentratzerl mit Ro Jai Mao – Chinesische Brötchen mit geschmortem Lamm
Simone von zimtkringel mit Dinner Rolls
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Ukrainische Pampuschki – Knoblauchbrötchen
Ulrike von Küchenlatein mit Ukrainisches Weizenmischbrot
Ulrike von Küchenlatein mit Katryas Exilbrot
Sonja von fluffig & hart mit Toasties – English Muffins
Wilma von Pane-Bistecca mit Italienische Olivenoel Broetchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Glutenfreie Bao Buns – Dampfbroetchen aus China
Gabi von USA kulinarisch mit Basic Buttermilk Maple Bread
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit La Fouace – briocheartiges Brot aus dem Département Aveyron
Tina von Küchenmomente mit Fougasse
Silke von Rezepte Silkeswelt mit Focaccia vom Grill
Edyta von mein-dolcevita mit Fladenbrot aus Finnland
Wilma von Pane-Bistecca mit Einfache Brioche – Brot aus Frankreich
Sylvia von Brotwein mit Burebrot – Schweizer Bauernbrot
Regina von bistroglobal mit Brioche – Zupfbrot
Britta von Backmaedchen 1967 mit Lagana – griechisches Fladenbrot
Anja von GoOnTravel mit Rezept: Sweet Alabama Pecan Bread – Süßes Alabama Pekannuss Brot
Bine von Einfach Bine mit Mafalde siciliana – das Brot Siziliens
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Picos, Colines & Regañás – spanisches Knabber-Hefegebäck
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Açma – buttrige türkische Frühstücksbrötchen
Sylvia von Brotwein mit Ciabatta Rezept – den Klassiker selber backen
An Ke von volkermampft (ein Gastbeitrag) mit Lavas – dünne türkische Fladenbrote als Beilage zum Grillen
Volker von volkermampft mit Ultimatives Bagel-Rezept nach King Arthur Baking
Jenny von Jenny is baking mit Arepas con queso – mit Käse gefüllte Maisfladen aus Kolumbien
Nadja von Little Kitchen and more mit Pane Ticinese
Sylvia von Brotwein mit Finnenbrot
Maike von justbread.de mit La Ficelle
Philippe von el Gusto mit Bao Buns
Sonja von Cookie und Co mit Açma – Einfaches Rezept für Brötchen nach türkischer Art
Britta von Backmaedchen 1967 mit Shokupan – japanisches Milchbrot
Volker von volkermampft mit Pampuschki – Rezept für ukrainische Knoblauchbrötchen zum Grillen

Käsehappen mit Röstzwiebeln und ein Spezial-Campari Tocco Rosso

Für die Runde 11 des vernetzenden Blogevents Koch mein Rezept wurde mir the cooking knitter zugelost. Wie der Name schon vermuten lässt, widmet Julia ihren Blog zwei Leidenschaften: dem Stricken und dem Kochen. Julia kommt aus Hessen und bloggt schon seit 2009. Süßes wie Kuchen oder Desserts sind weniger ihr Ding, dafür liebt sie Fingerfood, Tapas und Sushi, grillt gerne und nützt auch gerne ihren Slowcooker.

Spezial-Tocco Rosso

Ich präsentiere euch hier gleich zwei Rezepte aus Julias Repertoire – ganz einfach, weil sich beide prima verbinden lassen. Im Glas ist ein etwas abgewandelter Campari Tocco Rosso, der uns mit seiner Bitternote und der angenehm zitronigen Note sehr gut gefallen hat,

Käsehappen mit Röstzwiebeln

dazu dürfen ein paar Käsehappen mit Röstzwiebeln geknabbert werden. Diese kleinen knusprigen Teilchen erinnern von der Herstellungsweise etwas an pikante Biscotti.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Campari Tocco Rosso
Kategorien: Cocktail, Alkohol
Menge: 1 Glas

Zutaten

40 ml Campari
20 ml Holunderblütensirup
20 ml Zitronensaft
100 ml Trockener Sekt
Eiswürfel

Quelle

modifiziert nach
the cooking knitter
Erfasst *RK* 27.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Campari, Sirup und Zitronensaft mit Eiswürfeln shaken und in ein Glas mit 2-3 Eiswürfeln abseihen. Mit Sekt aufgießen.

Anmerkung Petra: Schöner Drink, angenehm bitter-säuerlich. Im Original bei Julia mit 120 ml Sekt und nur 1 cl Zitronensaft ohne Shaker gemacht.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Käsehappen mit Röstzwiebeln
Kategorien: Apero, Gebäck, Keks, Pikant, Käse
Menge: 72 Kekse

Zutaten

320 Gramm Weizenmehl
2 Teel. Weinsteinbackpulver
1 Teel. Salz (Menge nach Geschmack, am besten testen!)
Frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
100 Gramm Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
100 Gramm Kalte Butter
120 Gramm Geriebener würziger Cheddar
125 Gramm Sahne*; Menge anpassen (Original 75 g)

Quelle

nach the cooking knitter bzw.
Lisa Lemke
Sommerküche
Erfasst *RK* 02.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Pfeffer und Röstzwiebeln mischen. Die kalte Butter in Flöckchen zugeben und mit den Fingern ins Mehl einarbeiten. Nun den geriebenen Käse untermischen und so viel von der Sahne, dass beim Kneten ein homogener Teig entsteht, der nicht mehr bröselt.

Vom Teig 20 g Portionen abnehmen, diese zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Das Blech für etwa 15 Minuten in den Backofen schieben, bis die Kugeln leicht Farbe nehmen.

Das Blech herausnehmen, die Backofentemperatur auf 100°C reduzieren.

Die Kugeln mit einem scharfen Sägemesser halbieren und nochmal für 40-60 Minuten (P: 60 Minuten) zum Trocknen in den Backofen schieben.

Die Happen abkühlen lassen und in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Anmerkung Petra: würzig-knuspriges Knabbergebäck zu Wein oder Apero. Ich habe noch kräftig frisch gemahlenen Pfeffer zugegeben, auch Paprika oder etwas Chilipulver wäre denkbar.

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Freestyle-Spare Ribs mit scharfer Honigglasur und Sprossenbrokkoli

Diese köstlichen Spareribs in würziger Sauce sind mein nächster Beitrag für die kulinarische Weltreise mit Ziel Singapur. Das Rezept habe ich in dem empfehlenswerten Shiok Singapur* von Alt-Bloggerkollegin Nicole Stich gefunden.

Freestyle Ribs

Die Rippchen sind einfach zum Finger abschlecken gut!

Making of

Die Spareribs (hier St. Louis Style vom Ibérico) werden erst im Bräter angebraten, dann mit Aromaten im Ofen geschmort und zum Schluss nochmal auf dem Blech mit einer süßlich-scharfen Glasur unter dem Grill „aufgeknuspert“, wie Nicky es nennt, bevor sie zum Schluss mit der eingekochten Sauce überzogen werden.

Sprossenbrokkoli

Als Beilage habe in Ermangelung von chinesischem Blütenkohl Sprossenbrokkoli verwendet, kein ganz schlechter Ersatz.

Ribs und Sprossenbrokkoli

Sonst überlasse ich Spareribs ja meist dem Grillmeister, siehe hier. Diese können es aber auf jeden Fall mit Grill-Rippchen aufnehmen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Freestyle-Spare Ribs mit scharfer Honigglasur
Kategorien: Schwein, Sauce, Singapur
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Möhre; in dicken Scheiben
1 Walnussgroßes Stück Ingwer; in dicken Scheiben
2 Schalotten; grob gewürfelt
3-4 Knoblauchzehen; grob gewürfelt
1 kg Spareribs*; Schweinerippchen, (hier 750 g St.
-Louis Style vom Ibérico)
Salz
2 Essl. Öl
4 Gewürznelken
3 Sternanis
5 Getrocknete Shiitake-Pilze; 2 Stunden in warmem
-Wasser eingelegt
300 ml Hühnerbrühe (hier selbst gemacht); mehr nach
-Bedarf
50 ml Schwarzer Reisessig, Chinkiang Essig
2 Essl. Dunkle Sojasauce
2 Essl. Brauner Zucker
1 Teel. Schwarze Pfefferkörner
1-2 Teel. Maisstärke
35 Gramm Honig
1 Essl. Chilisauce; hier Sriracha mit Knoblauch

Quelle

modifiziert nach Nicole Stich
Shiok Singapur
Erfasst *RK* 10.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen.

Die Silberhaut auf der Unterseite der Rippchen abziehen. Die Rippchen in Stücke schneiden und leicht salzen. Die Shiitakepilze aus dem Einweichwasser nehmen, die Stiele abschneiden, Pilze in Streifen schneiden.

Einen gusseisernen Bräter auf dem Herd stark erhitzen. Das Öl hineingeben, umschwenken und die Rippchen darin portionsweise rundum kräftig anbraten. Ribs herausnehmen und im Bratfett Möhre, Ingwer, Schalotten, Knoblauch, Nelken und Sternanis anrösten. Shiitakepilze mit der Brühe, Essig, Sojasauce, Zucker und Pfefferkörnern dazugeben, aufkochen lassen, die Rippchen einlegen und alles zugedeckt auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. Die Rippchen nach 1 Stunde wenden. Nach 2 Stunden sollten die Rippchen sehr weich sein, das Fleisch aber noch nicht vom Knochen fallen.

Den Bräter aus dem Ofen nehmen, die Rippchen auf das vorbereitete Backblech legen. Die Ofentemperatur auf 250°C mit Grillfunktion schalten.

Die Sauce aus dem Bräter durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf gießen. Das Fett mit einem Löffel so gut es geht abschöpfen. Von der Sauce 3 El abnehmen und in ein kleines Schüsselchen geben, beiseite stellen.

Die Sauce im Topf bei starker Hitze um etwa 1/3 einkochen lassen, dabei am Schluss nach Belieben mit wenig in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden, abschmecken.

Die abgenommene Sauce mit Honig und Chilisauce nach Geschmack zu einer Glasur verrühren. Mit dieser Glasur die Rippchen rundum bestreichen und im oberen Drittel des Backofens unter den Grill einschieben. Die Rippchen etwa 4-6 Minuten anrösten, sie dürfen aber keinesfalls verbrennen.

Die Rippchen auf eine vorgewärmte Platte legen, mit der Sauce überziehen und servieren.

Dazu passt Reis, ich habe noch Sprossenbrokkoli dazu gemacht.

Anmerkung Petra: ein köstliches würzig-aromatisches Essen! Wir hatten für 2 Personen nur ein Rack Rippchen mit 750 g im TK, 1 kg wäre auch locker weggegangen. Die Saucenmenge oben ist für 1 kg ausreichend, evtl. 100 ml mehr Brühe verwenden.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sprossenbrokkoli mit Shiitake und Sesam
Kategorien: Gemüse, Beilage, Singapur
Menge: 2 Personen

Zutaten

3-4 Getrocknete Shiitakepilze
400 Gramm Sprossenbrokkoli; Broccolini, Bimi (Original
-chinesischer Blütenkohl, choi sum)
2 Knoblauchzehen; geschält
1-2 Rote Chilischoten; entkernt, in Streifen
2-3 Essl. Öl
1 Teel. Helle Sesamsaat
2 Essl. Helle Sojasauce
Zucker
Salz
Pfeffer
1 Teel. Sesamöl

Quelle

modifiziert nach Nicole Stich
Shiok Singapur
Erfasst *RK* 10.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Shiitakepilze in einer Schüssel mit warmem Wasser übergießen und mindestens 2 Stunden einweichen. Die Pilze herausnehmen, die ledrigen Stiele abschneiden, Hüte in grobe Würfel schneiden, Einweichwasser aufbewahren.

Den Sprossenbrokkoli putzen, dabei nach Bedarf festere Stängel abziehen, in etwa 5 cm lange Stücke schneiden. Kohl waschen und abtropfen lassen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Ganze Knoblauchzehen, Pilzwürfel und Chilistreifen in die Pfanne geben und kurz anrösten. Den Kohl dazugeben und kurz rührbraten, dann 3-4 El Einweichwasser der Pilze dazugeben. Etwa 3-4 Minuten weiter braten, dann den Sesam zugeben und noch 2-3 Minuten rührbraten, bis der Kohl die gewünschte Garheit hat. Die Kohlpfanne mit heller Sojasauce, Zucker, Salz, Pfeffer und Sesamöl pikant abschmecken.

Anmerkung Petra: Ich habe den Choisum (Choy sum) des Originals durch Sprossenbrokkoli ersetzt. Sehr schöne Beilage zu den Freestyle- Spareribs!

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Britta von Brittas Kochbuch mit Korean Popcorn Chicken
Britta von Brittas Kochbuch mit Shiok Singapur – Ein Buch und ein paar Gedanken zum Reiseziel
Cornelia von SilverTravellers mit SINGAPUR Essen und Trinken (+Rezept Singapore Sling)
Sonja von fluffig & hart mit Nasi goreng Singapore-Style
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Singapur Nudeln
Wilma von Pane-Bistecca mit Singapore Style Noodles, ein Gericht, das den falschen Namen traegt
Britta von Backmaedchen 1967 mit Strawberry Mousse Jelly Cake
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Gedämpfter Klebreis nach Hokkien-Art
Cornelia von SilverTravellers mit Afternoon Tea – ein stilvolles Erlebnis in Singapur
Gabi von Langsam kocht besser mit Chicken Satay & Nasi Impit
Simone von zimtkringel mit Asem-Asem Daging
Susanne von magentratzerl mit Garnelencurry mit Ananas
Susanne von magentratzerl mit Chicken Murtabak
Sonja von fluffig & hart mit Chicken Satay
Cornelia von SilverTravellers mit Papaya Salat – die Rettung für unreife Papayas
Regina von bistroglobal mit Singapur Laksa mit Fisch und Hähnchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Schnelles Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma
Wilma von Pane-Bistecca mit Curry Puffs – Food from Singapore
Britta von Brittas Kochbuch mit Teh Tarik Crème brûlée mit Erdbeer-Bananen-Sorbet
Britta von Brittas Kochbuch mit Duck Fried Rice
Wilma von Pane-Bistecca mit Five-Spice Shrimp Cakes
Ute von wiesengenuss mit Singapur – Laksa mit Garnelen, Kokos und rau ram
Britta von Backmaedchen 1967 mit Kokos Flower Buns
Manuela von Vive la réduction! mit Bombay-Kartoffeln und Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma
Cornelia von SilverTravellers mit Pomelo Salat mit Minze
Michael von SalzigSuessLecker mit Sugee-Cake
Tina von Küchenmomente mit Semifreddo-Dessert aus Singapur
Britta von Brittas Kochbuch mit Ban Mian – Nudelschale mit Schweinehack und Pak Choi
Dirk von low-n-slow mit Nasi Biryani und Singapur
Sus von CorumBlog 2.0 mit Frühstück wie in Singapur mit Kaya-Toast
Volker von volkermampft mit Singapore Chili Crab – Königskrabben Rezept aus Singapur