Shrimp mit Parmesankruste auf Tomaten-Zoodles

Schon oft habe ich in letzter Zeit – vor allem im Rahmen des 5:2 Intervall-Fastens – wahre Lobeshymnen auf Gemüsenudeln, vor allem Zucchini-Gemüsenudeln, kurz "Zoodles" singen hören. Lange habe ich mich gesträubt, irgendwann hat dann meine Neugier gesiegt 😉

Shrimp mit Parmesankruste und Tomaten-Zoodles

Und nach dem Verspeisen unseres ersten Gerichts kann ich nur sagen: Volltreffer! Gefunden habe ich die Vorlage für die Shrimp mit Parmesankruste auf Tomaten-Zoodles bei Skinnytaste, die auch noch weitere mundwässernde Gemüsenudel-Rezepte im Angebot hat. Da werde ich sicher noch das eine oder andere nachkochen.

Ich habe die Zucchininudeln bei diesem Gericht nicht vorgekocht oder angebraten, sondern direkt in der vorbereiteten dicken Tomatensauce erhitzt. So bleiben sie angenehm knackig, wir waren wirklich begeistert!

Zoodles

Natürlich musste zuerst einmal überlegt werden, mit was für einem Gerät man die Gemüsenudeln herstellen will. Ich habe mich für den Lurch Spiralschneider* entschieden. Das Gerät ist zwar etwas größer, die Zucchini sind aber fix und ohne Kraftaufwand durchgedreht. Micha hat letzte Woche Möhrennudeln vorgestellt und dafür den GEFU Spiralschneider* verwendet. Zur Not kann man die Zucchini auch in breite Streifen schneiden und diese dann in dünne "Spaghetti" teilen – für größere Mengen ist das aber auf Dauer sicher keine Option.

Zoodles

Was von der Zucchino übrig blieb: wirklich nur ein langer schmaler Kern mit einem kleinen Endstück.

Making of Shrimp mit Parmesankruste

Die Garnelen werden paniert und im Backofen gebacken, was wunderbar geklappt hat. Man kommt so tatsächlich mit 5 g Olivenöl für etwa 300 g Shrimp aus! Die sind nach dem Backen innen saftig und außen schön knusprig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Shrimp mit Parmesankruste auf Tomaten-Zoodles
Kategorien: Gemüsenudel, Krustentier, Lowcarb, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H SHRIMP
310 Gramm   Shrimp (P: Atlantik Prawns roh mit Schale)
40 Gramm   Trockene Brotbrösel oder Panko (P: selbstgemacht
      -aus frischem Weißbrot, dann getrocknet)
10 Gramm   Frisch geriebener Parmesan
1     Ei
      Salz
      Pfeffer
5 Gramm   Olivenöl
H ZOODLES
5 Gramm   Olivenöl
2     Junge Knoblauchzehen; fein zerdrückt
400 Gramm   Gehackte Tomaten (Dose)
      Salz
      Pfeffer
1 Spritzer   Zitronensaft
      Basilikum; in Streifchen
600 Gramm   Zucchini (2 mittlere)
30 Gramm   Schafskäse oder Mozzarella*

Quelle

  modifiziert nach Skinnytaste
  Erfasst *RK* 15.06.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Shrimp im Kühlschrank auftauen lassen, Schale entfernen, entdarmen, abspülen und trockentupfen.

Das Ei in einem Schüsselchen verschlagen. Brotbrösel in ein zweites Schälchen geben, mit dem Parmesan mischen, pfeffern. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, das Papier mit wenig Olivenöl bepinseln. Den Backofen auf 225°C vorheizen. Die Zucchini mit dem bevorzugten Gerät zu Gemüsenudeln (Zoodles) verarbeiten.

Das Olivenöl in einer großen Backofen-tauglichen Pfanne erhitzen, den Knoblauch darin anbraten. Die Tomaten zugeben, Dose mit etwas Wasser ausspülen, ebenfalls zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und etwa 8-10 Minuten sanft köcheln lassen, bis eine dicke Sauce entstanden ist. Basilikum unterrühren.

Die Shrimp salzen und pfeffern und erst im Ei, dann in den Bröseln wenden, auf das Backpapier legen. Mit dem restlichen Olivenöl betupfen.

Das Blech in den Backofen schieben, nach 7 Minuten die Shrimp mit einer Zange wenden, weitere 3 Minuten backen.

Währenddessen die Zoodles in die Tomatensauce geben und unter Wenden etwa 2 Minuten darin erhitzen, nochmal abschmecken. Die gebackenen Shrimp auf den Zoodles verteilen, den Schafskäse darüberbröckeln. Die Pfanne nochmal für 2-3 Minuten in den Backofen schieben, dann servieren.

Anmerkung Petra: schmeckt super! Die Zoodles haben noch richtig schön Biss, die Shrimp sind sehr saftig. Man kommt tatsächlich mit 5 g Öl zum Backen aus!

*Im Original wird zum Überbacken geriebener Mozzarella auf den Shrimp verteilt – ich hatte noch einen Rest Schafskäse, der mir hier gut gefällt, da er noch etwas Würze mitbringt.

Etwa 400 kcal pro Person

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Faschingsgebäck: Schneeballen

Beim Wegräumen der weihnachtlichen Keksdosen ins Kellerregal ist mir wieder einmal ein Gerät in die Hände gefallen, was mir vor vielen, vielen Jahren eine in Rothenburg wohnende Freundin aus Studientagen besorgt hat: ein Schneeballeneisen. Diesmal habe ich es aber nicht wie sonst nach hinten geschoben, sondern es für die Faschingszeit in Sichtweite platziert.

Rothenburger Schneeballen

Fettgebackene Schneeballen haben eine lange Tradition und wurden gerne zu besonderen Anlässen wie etwa Hochzeiten, aber auch als Fastengebäck gebacken. Besonders verbreitet sind sie in Franken – vor allem im Raum Rothenburg kommt man ihnen kaum aus – aber auch im Hohenlohischen und in Österreich finden sich die puderzuckerbestäubten Kugeln aus verdrillten Teigstreifen.

Auffädeln des Teiges

Rezepte für den Mürbeteig gibt es wie Sand am Meer. Grundzutaten sind Mehl, oft nur Eigelb, aber auch ganze Eier, Butter, süße oder saure Sahne, Salz und Zwetschgenschnaps (ersatzweise auch Rum oder Arrak, auch Zitronenschale wird eingesetzt), Zucker findet sich nicht überall. Ich habe mich hier an das Rezept gehalten, was mit dem Eisen kam, musste aber etwas mehr Mehl verwenden, damit ich den Teig ausrollen konnte.

Nach einer Ruhezeit im Kühlschrank teilt man den Teig in Portionen à etwa 70 g, wallt sie zu gut Handtellergröße aus und radelt mit dem Teigrädchen parallele Schnitte in den Teig, der Rand soll aber noch zusammenhalten. Nun fädelt man einen Kochlöffelstiel durch die Teigbänder, hebt alles hoch und lässt den Teig locker in die untere Schale des Eisens gleiten (ich habe mit der Hand etwas nachgeholfen), schließt es…

Teig im Topf

…und taucht das Eisen ins heiße Fett.

Schneeballen fertig

Wenn man alles richtig gemacht hat, kullern nach etwa 4 Minuten goldbraune Kugeln aus der Form.  Nach kurzem Abtropfen bestäubt man sie kräftig mit Puderzucker – und schon hat man auch in einem weitgehend schneefreien Winter haltbare Schneebälle in der Hand 🙂

Bei der Bewertung scheiden sich in der Familie die Geister. Helmut liebt sie nicht gerade, er findet sie zu trocken. Ich mag es, nach und nach die knusprigen, leicht süßen Streifen abzubrechen und aufzuknabbern, aber ich bin ja auch ein Fan von Scherben, Hasenöhrl, Fastnachtschüechli und Verwandtem.

Screenshot Schneballen

Beim Backen kamen übrigens Erinnerungen hoch. Ich habe daraufhin mal in alten Kisten und Alben gekramt und bin tatsächlich auf zwei Fotos von 1975 gestoßen. Damals habe ich in Würzburg studiert, nach Rothenburg war's ja nicht weit – und natürlich standen da auch Schneeballen auf dem touristischen Programm. Ich habe die Bilder mal eingescannt, viel Spaß mit dem Screenshot!

Hier eine Zusammenfassung der weiteren im Blog vorgestellten faschingstauglichen Gebäcke:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rothenburger Schneeballen
Kategorien: Gebäck, Fasching, Frittieren, Franken
Menge: 8 Stück

Zutaten

2     Eier (P: L)
55 Gramm   Zucker
55 ml   Sahne
15 Gramm   Zwetschgenwasser
55 Gramm   Butter; zerlassen, aber nicht warm
1 Prise   Salz
275 Gramm   Mehl (P: Weizendunst, Original 222 g)
  Reichlich   Fett; zum Ausbacken (P: frittiertaugliches Öl)
      Puderzucker; zum Bestreuen

Quelle

  Menge heruntergerechnet nach einer
  Beilage zu einer Schneeballenform aus
  Rothenburg/Tauber
  Erfasst *RK* 12.02.2014 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig die Eier mit Zucker schaumig schlagen. Sahne und Zwetschgenwasser hineinschlagen und die zerlaufene, aber nur lauwarme Butter langsam darunterarbeiten. Jetzt das Mehl und Salz zugeben und gut unterkneten. Der Teig soll glatt sein (P: meiner war mit der Originalmenge Mehl nicht ausrollbar, ich habe deshalb nach und nach noch 50 g untergeknetet – der Teig ist aber immer noch ziemlich weich). Den Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Stücke von etwa 70 g abteilen und zu Kugeln rollen.

Das Fett in einem nicht zu breiten Topf* auf 175°C bringen.

Die Kugeln auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu gleichmäßigen, etwa 1 mm dicken gut handtellergroßen Platte ausrollen.

Mit dem gezackten Teigrädchen im Abstand von etwa 1 cm parallele Schnitte in der Platte anbringen, der Rand der Platte (auch 1 cm breit) muss aber unverletzt bleiben.

Nun einen Kochlöffelstiel so durch die Streifen fädeln, so dass immer einer oben, der nächste unten zu liegen kommt; leicht zusammenschieben und den letzten Streifen über den ersten ziehen.

Diese Teigknödel in die untere Hälfte der durchlöcherten Backkugel schieben, die obere Hälfte darüberklappen und die Form in das heiße Fett tauchen. Unter gelegentlichem Drehen in etwa 4 Minuten goldbraun ausbacken.

Die Form aus dem Fett heben, abtropfen lassen und den Schneeballen zum weiteren Abtropfen auf ein mit Küchenpapier belegtes Gitter setzen. Noch warm rundum mit Puderzucker bestreuen.

Die fertigen Schneeballen sind in einer Gebäckdose gut haltbar.

Anmerkung Petra: schön knuspriges, nicht zu süßes Gebäck, was allerdings etwas trocken ist – nicht jeder mag das.

*zum Ausbacken einen schmalen hohen Topf verwenden (Spargeltopf), damit man nicht zu viel Fett braucht.

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Sahniger Joghurt

Steter Tropfen höhlt den Stein – zuletzt tropfte Joghurt so eindringlich, dass der nette, in einem Kommentar als R2D2-ähnlich bezeichnete Bio Joghurt-Maker jetzt auch hier im Hause werkelt.

Da vor Ort türkischer oder griechischer Joghurt mit höherem Fettgehalt in ungesüßter Variante nicht zu haben ist, ich aber oft (Joghurtsauce, bisher habe ich als Grundlage dafür meist Vollmilchjoghurt und etwas Schmand verrührt)und gerne damit gekocht habe, gingen die ersten Tests in diese Richtung.

sahniger Joghurt

Den ersten Versuch habe ich mit einem 3,5 %igen Bulgara-Joghurt als Starter unternommen. Das Ergebnis war erwartungsgemäß etwas säuerlicher als das mit einem griechischen 10%igen Joghurt, der letztere dafür etwas fester. Ich habe mich mit soviel Sahne-Zusatz begnügt, dass ein etwa 7 %iger Joghurt dabei herauskommt – der ist schön stichfest und schmeckt wunderbar cremig. Wer auf 10% kommen möchte, muss den Sahnezusatz noch etwas erhöhen.

Mit dem günstig erworbenen Gerät bin ich jedenfalls vollauf zufrieden, der Arbeitseinsatz ist fast Null und der Joghurt-Vorrat im heimischen Kühlschrank gesichert. Und Helmut hat sich zum morgendlichen Joghurt-Esser entwickelt 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sahniger Joghurt
Kategorien: Joghurt
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

125 Gramm   Sahne 32% (P: heute 200 g Bio-Sahne 32%*)
100 Gramm   Naturjoghurt als Starterkultur* (heute 150 g Bio-
      -Naturjoghurt 3,8%)
875 Gramm   Vollmilch 3,5%; Menge anpassen, zum Auffüllen
      -(heute 750 g Bio-Vollmilch 3,8%)

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 25.01.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Joghurtbereiter bis etwa zur Hälfte mit Milch füllen, dann Sahne und Joghurt zugeben und mit dem Schneebesen unterrühren. Mit der Milch auffüllen, nochmal vorsichtig umrühren. Den Joghurtbereiter schließen, anstellen und etwa 10 Stunden laufen lassen (ich benütze eine Zeitschaltuhr).

Nach Ablauf der Zeit in den Kühlschrank stellen und etwa 12 Stunden durchkühlen lassen.

*Mit Bulgara-Joghurt bekommt man einen etwas säuerlicheren Joghurt, der mit griechischem 10%igen war einen Tick stichfester. Schön cremig waren beide.

Ich habe 125 g Sahne verwendet, das ergibt einen etwa 7%igen Joghurt.

Anmerkung Petra: alle Packungen frisch geöffnet. Andernfalls Milch und Sahne erhitzen und auf etwa 40°C abkühlen, dann Joghurt einrühren.

*in Klammern die Mengen, die ich heute verwende, damit bleiben keine Reste bei Joghurt und Sahne.

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Update: inzwischen mache ich meinen sahnigen Joghurt aus 150 g Bio-Joghurt 3,8% (= 1 Becher), 200 g Bio-Sahne 32% (= 1 Becher) und fülle mit etwa 750 g frisch geöffneter Bio-Milch 3,8% auf. 100 g haben etwa 109 kcal.

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Nachgebacken: Paderborner Dombrot

Nach und nach sind mir doch noch einige interessante Blogeinträge untergekommen, die ich während der Weihnachtspause verpasst habe. Dazu gehörte auch Ketex Vorstellung eines Brotstempels, den er sich auf Anregung einer Sendung über's Brotbacken zugelegt hat – ich nehme an, es war Frisch und knusprig – Hausgebackenes Brot aus der Reihe Unter unserem Himmel des BR, bei der ich auch einen kleinen Part übernehmen durfte und das rustikale Kartoffelbrot gebacken habe. Als Dankeschön durfte ich mir etwas aussuchen – und auch ich habe mich damals für einen Brotstempel entschieden. Wie Frau Seidl mir erzählte, wurde er von einem alten Handwerker hergestellt (Bezugsquelle habe ich leider keine).

Brotstempel

Ketex Rezept für das Paderborner Dombrot war dann Anlass, den Stempel hervorzuholen. Da mein Roggenmehl Type 1370 fast aufgebraucht war, aber noch reichlich Roggenvollkornmehl der Adlermühle da war, was aufgebraucht werden sollte, habe ich den Teig damit angesetzt. Stipprolle habe ich keine, da musste eine zweizinkige Gabel zum Aufspießen von Maiskolben herhalten. 

Leider war nach dem Backen so gut wie nichts mehr vom Stempel mehr zu sehen, gerade mal die runden Löcher waren eingestanzt – deshalb gibt's auch kein Foto davon. Ich werde mein Glück aber nochmal versuchen.

Paderborner Dombrot mit Roggenvollkornmehl

Das Brot an sich ist aber prima: kompakt, wie es der Roggenanteil erwarten lässt, aber dennoch sehr saftig und aromatisch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Paderborner Dombrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten

H SAUERTEIG TA 180
260 Gramm   Roggenmehl 1370 (Petra: Vollkornroggenmehl)
208 Gramm   Wasser
26 Gramm   ASG
H HAUPTEIG
      Sauerteig; gesamte obere Menge
240 Gramm   Roggenmehl 1370 (Petra: Vollkornroggenmehl)
170 Gramm   Weizenmehl 1050
245 Gramm   Wasser
14 Gramm   Salz
10 Gramm   Frischhefe; nach Belieben (Petra: ja)

Quelle

  nach Ketex
  Erfasst *RK* 10.01.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Sauerteig: Alles gut verrühren und 16-18 Std. bei Raumtemperatur reifen lassen (Petra: in Mikrowelle mit angelehnter Türe).

Hauptteig: Alles in der Küchenmaschine 7 Minuten kneten und dann 30 Minuten Teigruhe.

Danach rund wirken und abgedeckt für etwa 75 Minuten geben in ein rundes Garkörbchen (Petra: in Mikrowelle mit angelehnter Türe). Jetzt auf eine Backschaufel vorsichtig stürzen und mit kaltem Wasser abstreichen. Mit dem gut geölten Brotstempel stempeln und mit der Stipprolle einmal um den Teigling fahren.

Rechtzeitig vorher den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen.

Einschießen, Wasser einschütten oder einspritzen und mit 250°C 15 Minuten anbacken, dann kurz die Backofentüre öffnen, um den Restdampf abzulassen, bei 180°C noch weitere 40 Minuten fertig backen.

Auf einem Rost auskühlen lassen. Vor dem Anschneiden am besten 12-24 Stunden ruhen lassen. Bei Aufbewahrung in einer Plastiktüte hält das Brot sehr gut frisch.

Anmerkung Petra: ich habe Roggenvollkornmehl der Adlermühle eingesetzt, was verbraucht werden musste. Kompaktes, aber sehr saftiges Brot.

Paderborner Dombrot

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Neue Küche im Ferienhaus

Wie immer in den Ferien im Tessin ist ein Lesen von Blogs wegen der schlechten
Internet-Anbindung leider nicht möglich. Heute war der erste Regentag und deshalb
habe ich mal meine Mails durchgesehen – ein Update-Benachrichtigung
vom Kochtopf hat mich dann doch mal klicken lassen. Im Kommentar
fragt Zorra

"und wie sehen Ferienwohnungen-Küchen denn aus?"

Noch im September
letzten Jahres habe ich diese Frage hier im Blog so beantwortet

Küche September 2008

Ganz anders haben wir sie nun nach dem Umbau vorgefunden:

Küche April 2009

Luxus pur mit einer Arbeitsplatte aus hiesigem Granit – sowas habe ich nicht
mal zu Hause 😉

Küche Herd April 2009

Auch der alte nur 50 cm breite Herd ist einer modernen Keramik-Glasfeld-Variante
mit 60 cm Breite gewichen. Der neue Backofen ist jetzt Niedertemperatur-tauglich, wie sich schon bald zeigen sollte.

Ihre erste Bewährungsprobe hatte die Küche an Ostern,
als drei Leute locker den Brunch darin vorbereiten konnten: für jeden gab es
ein Stückchen Arbeitsplatz! Da wurde von Herrn und Frau Kochfrosch ein Rhaberkuchen
mit Baiser-Haube
sowie von mir eine Grüne-Spargel-Morchel-Tarte in Anlehnung
an lamiacucina
gebacken, ein Forellen-Häckerle gemacht (was ich etwas trocken
fand, deshalb gibt's kein Rezept) sowie eine ganz einfache, aber doch rafiinierte Tomatensuppe hergestellt.
Rezept gibt es morgen!

Abschied von der Küche

Keine Angst, ich verabschiede mich nicht vom Bloggen, auch wenn es urlaubsbedingt eine längere Pause gab.

Wovon wir uns im Ferienhaus bei der Abreise allerdings verabschiedet haben, ist die alte Kücheneinrichtung:

alte Küche

Spüle und eingebauter tiefer Buffet-Schrank (letzterer hinter der Tür, die sich durch den Schrank leider nicht weiter öffnen lässt) stammen wie das Haus aus den 40er oder 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und sind nun einfach fällig geworden.

In unserer letzten Urlaubswoche (vorher waren noch Bauferien im Tessin) wurde also die Küche ausgemessen, geplant (gar nicht so einfach bei einem kleinen Raum von 2,10×2,75 m, der gerade mal Platz für 2 Leute bietet), von mir kleine Veränderungen vorgenommen, Besprechungen mit 6 verschiedenen Handwerkern geführt (Küchenbauer, Fliesenleger, Sanitärgeschäft, Elektriker, Maler und Fensterbauer), Fliesen und Küchenmöbel ausgesucht sowie Lampen eingekauft. Leider war gerade in dieser Woche das schönste Sommerferienwetter 😉

Nun gilt es Daumen drücken, dass wir beim nächsten Besuch alles auch so antreffen, wie wir es uns vorstellen. Es wird jedenfalls alles ganz anders!