Amarettini-Cheesecake mit Erdbeer-Coulis

Kürzlich flatterte mir mit einem Newsletter der lecker dieses Rezept ins Haus: ein kleiner Käsekuchen in der 18 cm Form, getoppt mit einer Baiserschicht, Amarettini und Mandelblättchen. Perfekt für 2 Personen als Wochenend-Kuchen!

Anschnitt

Da bei mir ein Eigelb im Kühlschrank auf Verwendung wartete, habe ich das noch in den Teig eingebaut. Den eigentlich vorgesehenen Mandellikör in der Mascarpone-Frischkäsemasse habe ich vergessen weggelassen, der hat nicht gefehlt.

Was ich aber hinzugefügt habe, ist eine fruchtige Erdbeersauce, bei mir aus Tiefkühl-Erdbeeren (frische gehen in der Saison natürlich auch) – und auf die wollte ich nicht verzichten, die ist eine ausgezeichnete Ergänzung.

Amarettini-Cheesecake mit Erdbeer-Coulis

Die kleine Torte im Ganzen: gut gekühlt schmeckt sie meiner Meinung nach am besten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Amarettini-Cheesecake mit Erdbeer-Coulis
Kategorien: Kuchen, Käse, Keks, Sauce, Früchte
Menge: 8 Stücke (Springform 18 cm)

Zutaten

H TEIG
100 Gramm Mehl
50 Gramm Brauner Zucker
1 Prise Salz
25 Gramm Gemahlene Mandeln
1/2 Teel. Vanille-Essenz
50 Gramm Butter
1 Eigelb*; ersatzweise 1-2 El kaltes Wasser
H BELAG
25 Gramm Zerlassene Butter
1 Ei
2 Eigelb (Eiweiß für Baiser verwenden)
60 Gramm Zucker
1 Teel. Vanille-Essenz
250 Gramm Doppelrahm-Frischkäse (P: 200 g Buko Balance und
-50 g saure Sahne*)
250 Gramm Mascarpone
20 Gramm Speisestärke
H BAISER
2 Eiweiß
100 Gramm Zucker
H SOWIE
25 Gramm Kleine Amarettini
2 Essl. Mandelblättchen
Butter; für die Form
H ERDBEER-COULIS
300 Gramm TK-Erdbeeren
1 Essl. Zitronensaft
2-3 Essl. Zucker, nach Geschmack

Quelle

Kuchen modifiziert nach
lecker
Erfasst *RK* 21.03.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, braunen Zucker, 1 Prise Salz und Mandeln im Food Processor mischen. Vanille-Essenz und die Butter in Flöckchen zufügen und pulsierend mischen. Das Eigelb (alternativ Wasser) hinzugeben und nochmal mischen (alternativ alles mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten). Anschließend die Masse mit den Händen zu einem Teig zusammendrücken (P: war noch etwas bröselig). Den Boden einer Springform (18 cm Ø) mit Backpapier bespannen, den Rand buttern. 2/3 des Teiges als Boden in die Form geben, von dem Rest
einen Rand formen, alles gut andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Form etwa 30 Minuten kalt stellen oder kurz einfrieren.

Den Boden im auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten auf der untersten Schiene vorbacken. (P: Combi- Dampfgarer: Vorbacken und Backen auf der untersten Schiene).

Inzwischen das Ei, die Eigelbe, Vanille-Essenz und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig schlagen. Zerlassene Butter, Frischkäse und Mascarpone hinzufügen und unterrühren. Zuletzt die gesiebte Speisestärke unterrühren.

Den Boden aus dem Ofen nehmen, die Käsemasse gleichmäßig darauf verteilen und bei gleicher Temperatur auf unterster Schiene etwa 40 Minuten weiterbacken.

Die Eiweiße und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen. Die Eiweißmasse auf den Kuchen geben und locker verstreichen, dabei einen etwa 1 cm breiten Rand lassen. Baiser mit Amarettini und Mandelblättchen bestreuen und nochmals bei gleicher Temperatur etwa 15-20 Minuten weiterbacken. (Normaler Ofen: mittlere Schiene)

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und warten, bis sich die Baisermasse etwas gesetzt hat, dann den Rand vorsichtig von der Form lösen und auf einem Kuchengitter in der Form komplett auskühlen lassen.

Für das Coulis die Erdbeeren fast auftauen lassen, mit Zitronensaft und Zucker in ein schmales Gefäß geben und mit dem Mixstab glatt pürieren.

Den Cheesecake mit der Erdbeersauce servieren.

Anmerkung Petra: sehr leckerer Kuchen, bei mir gerne gekühlt serviert. Die Käsemasse schmeckt angenehm leicht und nicht zu süß. Im Original ohne Erdbeer-Coulis, ich finde aber die Kombination mit der fruchtigen Sauce besonders gelungen.

*ich hatte ein Eigelb im Kühlschrank und wollte das verwerten. Die Frischkäse-Packung hatte nur 200 g – ich habe die restlichen 50 g mit saurer Sahne ergänzt.

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Himbeerkonfitüre und eine Britische Bakewell Tart mit Frangipane

Im Tiefkühler liegen noch einige Schätze aus dem letzten Gartenjahr, darunter jede Menge Himbeeren – die Ernte war ausgesprochen gut. Normalerweise dampfentsafte ich die Himbeeren und koche Gelee bzw. Sirup daraus, weil ich die Kerne nicht so gerne mag.

Himbeerkonfitüre

Auf einer englischen Seite fand ich nun aber den Tipp, zuerst die Hälfte der Früchte zu pürieren, aufzukochen und durch ein Sieb zu streichen, um die Kerne abzutrennen. Dem entstandenen Coulis setzt man dann die restlichen Früchte und den Gelierzucker zu und kocht alles wie üblich zu Konfitüre. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und die Himbeeren nach dem Pürieren ohne Kochen durch die Flotte Lotte gestrichen, mit den restlichen Früchten und Gelierzucker Saft ziehen lassen und dann zu Konfitüre gekocht. Die schmeckt ungemein fruchtig, hat aber nur die Hälfte der Kerne. Klasse, das mache ich jetzt öfter!

Bakewell Tart

Ein Teil der feinen Himbeerkonfitüre ist gleich (gemischt mit einem Rest Heidelbeerkompott) in eine britische Bakewell Tart gewandert.

Bakewell Tarte Boden

Die neu und ausgesprochen günstig im 2-er Pack erworbene kleine Tarteform (22 cm Durchmesser)* mit herausnehmbarem Boden fand ich ja beim Auspacken zuerst etwas wackelig, da der Einlegeboden einen kleinen Randwulst aufweist, in der Praxis hat sie sich aber prima bewährt.

Anschnitt

Bakewell Tart im Anschnitt – hier ohne viel Schnickschnack fotografiert, da sie für unterwegs eingepackt wurde. Ein bisschen wenig gesüßte Schlagsahne dazu ist übrigens keine schlechte Idee 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Himbeerkonfitüre
Kategorien: Konfitüre, Früchte
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

1,1 kg Himbeeren
1 Zitrone: Saft
1 kg Gelierzucker; Menge anpassen

Quelle

eigenes Vorgehen nach bbcgoodfood
Erfasst *RK* 15.01.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

600 g Himbeeren pürieren und durch die Flotte Lotte streichen. Das Mark zusammen mit den restlichen Himbeeren in einen Topf geben und abwiegen. Die gleiche Gewichtsmenge Gelierzucker und den Zitronensaft zugeben, die Himbeeren einige Stunden oder über Nacht Saft ziehen lassen.

Die Mischung auf dem Herd zum Kochen bringen und nach Anweisung bis zur Gelierprobe kochen. Heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen.

Anmerkung Petra: super fruchtige Konfitüre mit angenehm wenig Kernen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Britische Bakewell Tart mit Himbeerkonfitüre und Frangipanecreme
Kategorien: Kuchen, Dessert, England
Menge: 1 Tarte 22 cm (Original 9 inch

Zutaten

H TEIG
170 Gramm Weizenmehl Type 405
25 Gramm Puderzucker
1/4 Teel. Salz
115 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
1 groß. Eigelb (das Eiweiß für Füllung aufbewahren)
2 Essl. Kaltes Wasser
H FÜLLUNG
115 Gramm Weiche Butter
100 Gramm Zucker
1 Prise Salz
120 Gramm Gemahlene Mandeln
25 Gramm Mehl
1 groß. Ei
1 groß. Eiweiß (s.o.)
130-150 Gramm Himbeerkonfitüre*; nicht zu süß
40-50 Gramm Mandelblättchen

Quelle

nach King Arthur Flour
Erfasst *RK* 31.01.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Weizenmehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermischen. die Butter mit den Händen einarbeiten, bis eine sandige Mischung entsteht. Eigelb und Wasser zugeben und alles sanft vermischen, bis sich ein Teigball bildet. (P: ich habe den Teig im Foodprocessor hergestellt). Den Teig flach drücken und in Klarsichtfolie eingepackt etwa 20 Minuten kalt stellen.

Den Teig auf etwa 28 cm Durchmesser** ausrollen und eine 22 cm Tarteform mit herausnehmbarem Boden damit auslegen. Den überstehenden Teig nach innen falten, damit der Rand doppelt so dick ist, gut andrücken. Überstehenden Teig abschneiden, den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Form für 30 Minuten einfrieren. Den Backofen mit einem Blech auf unterster Schiene auf 200°C vorheizen.

Den Tarteboden zum Blindbacken mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten oder Reis beschweren, etwa 20 Minuten backen. Das Backpapier mit den Gewichten herausnehmen und den Boden noch weitere 5-10 Minuten backen, bis er anfängt, braun zu werden.

Die Form herausnehmen und leicht abkühlen lassen. Die Backofentemperatur auf 175°C reduzieren

Währenddessen die Frangipanecreme zubereiten: Die weiche Butter glatt rühren, dann mit dem Zucker hellcremig aufschlagen. Ei und Eiweiß unterschlagen, dann die mit dem Mehl gemischten Mandeln unterrühren.

Den Boden mit der Konfitüre bestreichen, die Creme darauf verteilen und glatt streichen. Die Creme mit den Mandelblättchen bestreuen.

Den Kuchen wieder in den Backofen schieben und etwa 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Die Tarte herausnehmen, auf einem Rost abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Anmerkung Petra:

*ich habe eine Mischung aus Himbeerkonfitüre mit wenig Kernen und einem Rest säuerlichem Heidelbeerkompott verwendet, im Original sind 80 g angegeben.

**im Rezept stand, man solle auf 30 cm ausrollen, dann blieb aber ziemlich viel Teig übrig: ich habe damit noch ein kleines Tartelettförmchen ausgelegt.

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Zarter Apfel-Kastenkuchen

Kürzlich habe ich mir Pastry Love* von Joanne Chang zugelegt. Dort war mir ein Kastenkuchen aufgefallen, bei dem die Zutaten für den Rührteig in etwas (zumindest für mich) ungewöhnlicher Reihenfolge verarbeitet wurden – French-style pound cake nannte das die Autorin.

Apfel-Kastenkuchen

Im Prinzip ähnelt die Vorgehensweise der bei einem Biskuitkuchen: zuerst werden Eier und Zucker schaumig gerührt, dann Mehl und eine Butter-Sahnemischung untergehoben. Das Ganze ist schnell erledigt, obendrauf kommen noch ein paar Apfelscheibchen.

Apfe-Kastenkuchen Anschnitt

Das Ergebnis ist ein kleiner, leichter und saftiger Rührkuchen mit sparsam verteilten Apfelscheibchen. Wer es apfeliger haben möchte: als Grundlage für einen versunkenen Apfelkuchen in einer Springform könnte ich mir den Teig durchaus auch vorstellen – wird getestet :-).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zarter Vanille-Apfel-Kastenkuchen
Kategorien: Kuchen, Kasten
Menge: 1 Kuchen 23-25 cm Kastenform (9 inch)

Zutaten

115 Gramm Butter
1/2 Vanilleschote: ausgekratztes Mark
45 Gramm Sahne
1/2 Teel. Vanilleextrakt
3 Eier (etwa 150 g Ei netto)
150 Gramm Feinster Backzucker
165 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1/8 Teel. Salz
1 mittl. Apfel (Original Granny Smith, hier Jonagold);
-geschält, geviertelt, entkernt, in dünnen
-Scheiben
Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

nach
Joanne Chang
Pastry Love
Erfasst *RK* 17.01.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen mit einem Rost auf mittlerer Schiene auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (25 cm Länge, Original 9 inch) mit Backpapier auslegen.

In einem kleinen Topf die Butter schmelzen. Das ausgekratzte Vanillemark, den Vanilleextrakt und die Sahne einrühren, alles auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Die Eier und den Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Schneebesen etwa 5-6 Minuten dickschaumig aufschlagen. Währenddessen Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Wenn die Eiermischung aufgeschlagen ist, die Mehlmischung darüber sieben und mit einem Spatel unterziehen. Jetzt einige große Löffel der Schaummasse unter die Buttermischung geben und gut verrühren. Diese Mischung jetzt wieder zur Schaummasse geben und unterziehen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Apfelscheiben in zwei Reihen in den Teig stecken.

Die Form in den Backofen schieben und etwa 50-60 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und fest ist (Stäbchenprobe, P: 55 Minuten).

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einen Rost stellen. Nach etwa 10-20 Minuten aus der Form nehmen und mit Puderzucker besieben.

Den Kuchen mit einem scharfen Sägemesser aufschneiden.

Anmerkung Petra: leichter, zarter Kuchenteig, der Apfelbelag ist eher sparsam. Ich könnte mir den Kuchen auch als versunkenen Apfelkuchen vorstellen: Teig in eine Springform geben, darauf eingeschnittene Apfelhälften verteilen.

Die Vorgehensweise beim Rührteig bezeichnet Chang als „French-style pound cake“.

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Ungarische Kastanientorte – Gesztenyetorta

Auch im neuen Jahr begeben wir uns mit der kulinarischen Weltreise von Volkermampft in fremde Länder. Den Anfang macht Ungarn.

Tatsächlich sind wir 1977 auf einer 6-Länderreise mit dem Zelt auch durch Ungarn gekommen, Station haben wir damals in Budapest und am Balaton (Plattensee) gemacht. Leider gibt es von dieser Reise nur eine Handvoll verblichene Fotos. Ich erinnere mich an ein furchtbar liebloses Essen in einer Gaststätte in Campingplatznähe (der Campingplatz war übrigens der schlimmste, den ich je erlebt habe)  und an ein grandioses Essen (Rinderfilet mit Gänseleber) im Burgviertel, außerdem an Reisende aus der DDR, die sich an Autohaus-Schaufenstern die Nasen plattdrückten.

Kastanientorte

„Ein Winter ohne Schnee kann vorkommen, ein Winter ohne Kastanienpüree ist in Ungarn undenkbar“, habe ich im sehr informativen Buch Ungarische Spezialitäten* aus der Culinaria Könemann-Reihe gelesen. Das passt wunderbar zur momentanen Wetterlage, selbst hier im Bayerischen Wald liegt bisher nur auf den höchsten Gipfeln Schnee. Aber Kastanienpüree ist im Haus!

Zum Auftakt der aktuellen Ungarn-Reise habe ich also eine Kastaniencreme-Torte gebacken.

Kastanienpüree

Verwendung fand echt ungarisches Kastanienpüree, was in solchen Blockpackungen tiefgefroren angeboten wird. Meines habe ich anlässlich eines Einkaufstrips für die kulinarische Weltreise in Tschechien erstanden.

Torte im Anschnitt

Als Boden dient ein dreilagiger Biskuit. Ich habe eine Wiener Masse gebacken, weil die schön saftig und recht stabil ist. Den Kommentaren zur Kastaniencreme entnahm ich schon, dass diese von der Menge her nicht sehr üppig bemessen ist. Ich habe deshalb die Teigmenge auf eine 24 cm Springform heruntergerechnet, dafür hat die Füllung gerade eben gereicht. Deshalb ist diese Torte nicht so mächtig, sondern kommt eher leicht daher. Das geht auch ganz anders (auch gerade, was die Deko angeht), wie der Hashtag #gesztenyetorta bei Instagram zeigt 😉

Weitere ungarische Rezepte im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kastanientorte – Gesztenyetorta
Kategorien: Kuchen, Biskuit, Esskatanie, Ungarn
Menge: 1 Kuchen 24 cm

Zutaten

H WIENER MASSE
4 Eier L (P: hier 237 g Ei ohne Schale)
113 Gramm Feinster Backzucker
135 Gramm Mehl
1 Prise Salz
1/2 Zitrone: abgeriebene Schale
38 Gramm Zerlassene Butter (hier 32°C)
H KASTANIENCREME*
100 Gramm Weiche Butter
2 Essl. Puderzucker
2 Essl. Rum
250 Gramm TK-Kastanienpüree (P: hier 200 g); aufgetaut
100 Gramm Geschlagene Sahne*; mehr nach Belieben für die
-Deko
H DEKORATION
Schokolade; zum Raspeln
Sahnetupfen
Kastanien-Vermicelles; nach Belieben

Quelle

Wiener Masse nach e&t
Füllung nach Klari, nosalty.hu
Erfasst *RK* 03.01.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag beginnen: Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Springform (24 cm) mit Backpapier bespannen.

Die Eier mit Zucker und Salz in einem Schlagkessel mit dem Schneebesen über dem heißen Wasserbad bis auf eine Temperatur von etwa 40°C aufschlagen. Die Masse in die Rührschüssel der Küchenmaschine umfüllen und etwa 8-10 Minuten schlagen, bis sie auf etwa 25°C abgekühlt ist. Die Masse sollte schön cremig-fest sein.

Das Mehl in zwei Portionen über die Eimasse sieben und zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale unterheben. Die Butter dazugeben und vorsichtig unterheben. Sobald die Masse anfängt, zusammenzufallen mit dem Unterheben aufhören. Die Masse in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und sofort auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben, etwa 25-30 Minuten backen. Die Form herausnehmen, umgedreht auf einen Kuchenrost stellen und den Biskuit in der Form erkalten lassen. Den Kuchen
aus der Form schneiden und über Nacht abgedeckt ruhen lassen.

Zum Füllen den Kuchen mit einem scharfen Sägemesser oder einem Tortenschneider waagrecht in drei Platten schneiden.

Für die Kastaniencreme Butter und Zucker schaumig rühren. Den Rum unterrühren, dann die Kastaniencreme unterrühren. Die geschlagene Sahne locker untermengen.

Die drei Böden mit jeweils 1/4 der Creme bestreichen und zusammensetzen, den Rest auf dem Rand der Torte glatt verstreichen.

Die Torte mit geraspelter Schokolade und nach Belieben Sahnetupfen mit Kastanienpüree verzieren.

Anmerkung Petra: Sehr feine Torte! Die Kastaniencreme ist nicht sehr üppig bemessen, zumal meine Püreepackung nur 200 g enthielt, die Cremeschichten sind dementsprechend dünn – wir fanden sie aber ausreichend, so ist die Torte nicht so mächtig.

Man kann jeden Biskuitboden nach Wahl verwenden, ich habe einen Boden aus Wiener Masse gemacht, der schön saftig ist. Weil ich nach den Kommentaren schon damit rechnete, dass die Füllung etwas knapp ist, habe ich auch nur einen 24 cm-Boden gebacken, daher die krummen Zahlen bei den Teig-Zutaten.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Küchenlatein: Petersilienwurzel-Cremesuppe
Turbohausfrau: Suppe nach Paloczen-ArtL
SilverTravellers: Pörkölt – Ungarisches Gulasch mit Paprika
Küchenmomente: Ungarische Lángos
Backmaedchen 1967: Pogácsa ungarisches Gebäck
zimtkringel: Ungarischer Apfelkuchen Almás pite
Coffee2Stay: Scharfes Paprikahuhn nach ungarischem Vorbild
Fränkische Tapas: Ungarische Fischsuppe mit Aischgründer Karpfen
magentratzerl: Paprikás krumpli
Pane-Bistecca: Töltött Káposzta – Ungarische Kohlrouladen
Brittas Kochbuch: Székelygulyás aka Szegediner Gulasch
Brittas Kochbuch: Lángos aus der Heißluftfritteuse
magentratzerl: Ungarische Paprikapilze
slowcooker.de: Ungarische Mohnbuchteln mit Vanillesauce
Mein wunderbares Chaos: Ungarische Gundel-Palatschinken
Mein wunderbares Chaos: Lángos ganz einfach selber machen
Brittas Kochbuch: Lescó/Letscho
Brotwein: Szegediner Gulasch – Ungarisches Sauerkraut Gulasch
Brotwein: Ungarische Gulaschsuppe Rezept
Mein wunderbares Chaos: Somlauer Nockerl im Glas
Paprika meets Kardamom: Hausgemachte ungarische Kolbasz (Paprikawurst)
Paprika meets Kardamom: Unbekannte ungarische Köstlichkeiten: Dödölle – Schupfnudeln mal anders
volkermampft: Ungarisches Schweinegulasch mit Paprika – Sertes Pörkölt
our food creations: Töltett Paprika – Gefüllte Paprika
our food creations: Túrós Csusza – Quarknudeln
Kaffeebohne: Diós és mákos beigli – Beigel
Möhreneck: Veganes Szegediner Gulasch
Chili und Ciabatta: Rinder-Pörkölt nach Károly Gundel mit Tarhonya und Gurkensalat
Chili und Ciabatta: Gefüllte Zwiebeln nach Makóer Art
Chili und Ciabatta: Nachtschwärmer-Suppe – Korhelyleves

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Weihnachts-Nachlese: Cranberry-Orangen-Kranzbrot mit Mandeln

Zum gemütlichen Frühstück am 1. Weihnachtsfeiertag stand dieses fruchtige Kranzbrot mit getrockneten Cranberries, Orange und Mandeln auf dem Tisch, die Anregung kam von King Arthur Flour.

Cranberry-Orangen-Brot mit Mandeln 4

Ich habe allerdings schon am Vorabend mit einem Vorteig begonnen und die Cranberries mit etwas Orangenschale in Orangensaft eingelegt.

Cranberry-Orangen-Brot mit Mandeln 1

Der  gegangene Hauptteig wird sehr dünn ausgewellt und mit einer Vanillebutter bestrichen, darauf kommen die gequollenen Cranberries und (bei mir geröstete) gehackte Mandeln. Dann wird alles zusammengerollt, die Rolle der Länge nach aufgeschnitten und die beiden Stränge verdrillt.

Cranberry-Orangen-Brot 2 mit Mandeln

Den entstandenen Strang legt man in eine gefettete Kranzform, verflicht die Enden und lässt den Teig nochmal gehen.

Cranberry-Orangen-Brot mit Mandeln 3

Nach dem Backen sollte man das Brot mit abgenommenem Rand noch ein Weilchen in der Form abkühlen lassen, damit es sich stabilisiert. Dann hebt man es aus der Form, legt es auf eine Platte und überzieht es mit dem Orangenguss.

Cranberry-Orangen-Brot mit Mandeln 5

Besonders köstlich mit etwas kalter Butter – wir sind begeistert!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cranberry-Orangen-Kranzbrot mit Mandeln
Kategorien: Brot, Brunch, Dörrobst, Mandel, Weihnachten
Menge: 1 Kranz

Zutaten

H CRANBERRIES
100 Gramm Getrocknete Cranberries
2 Essl. Orangensaft; frisch gepresst
1/2 Bio-Orange: abgeriebene Schale
H VORTEIG
50 Gramm Weizenmehl (P: T65)
25 Gramm Wiener Griessler
75 Gramm Wasser
0,3 Gramm Hefe
H TEIG
Vorteig
225 Gramm Weizenmehl (P: T65)
35 Gramm Bio-Kartoffelflocken
25 Gramm Zucker
100 Gramm Milch
1 Ei (L)
12 Gramm Frischhefe
1 Bio-Orange: abgeriebene Schale
1 Teel. Gemahlener Kardamom
6 Gramm Salz
60 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H FÜLLUNG
45 Weiche Butter
25 Gramm Vanillezucker; selbst gemacht
Eingeweichte Cranberries
100 Gramm Gehackte Mandeln; geröstet
2 Essl. Mehl
H GUSS
75 Gramm Puderzucker; gesiebt
1/2 Bio-Orange: abgeriebene Schale
1 Essl. Orangensaft; frisch gepresst, Menge nach Bedarf

Quelle

modifiziert nach King Arthur Flour
Erfasst *RK* 27.12.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag die Cranberries grob hacken und in eine kleine Schale geben. Mit dem Orangensaft und der Orangenschale vermischen und über Nacht zugedeckt quellen lassen. Die Flüssigkeit soll aufgesogen werden.

Alle Zutaten für den Vorteig verrühren und bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen, dann für 12-16 Stunden bei 4°C in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag alles Zutaten für den Teig außer Butter und Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Teig 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann auf Stufe 2 schalten und flöckchenweise die Butter und das Salz zugeben, 8 Minuten auskneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in eine saubere Schüssel füllen und abgedeckt 2-2 1/2 Stunden gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Währenddessen die weiche Butter mit dem Vanillezucker cremig rühren. Eine Springform (26 cm) mit Rohrboden gut buttern.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, flach drücken und zu einem Rechteck von etwa 35 x 60 cm ausrollen. Die Vanillebutter auf den Teig streichen, dabei auf einer langen Seite ewa 2,5 cm frei lassen. Die Butter gleichmäßig mit den eingeweichten Cranberries und den gerösteten Mandeln bestreuen und mit dem Mehl besieben. Den Teig nun zur unbestrichenen Seite hin aufrollen, das Ende festdrücken. Die Teigrolle sollte jetzt etwa 66 cm lang sein. Die Teigrolle der Länge nach durchschneiden und die Schnittflächen
nach oben drehen. Beide Stränge nun zusammenflechten, dabei sollen die Schnittflächen weiterhin nach oben gerichtet bleiben (P: ich fand es praktisch, dafür die Stränge zuerst in der Mitte übereinander zu legen und dann erst die eine und dann die andere Seite zu verdrillen).

Die Stränge in die Kranzform einlegen und die Enden miteinander verflechten. Den Teig abgedeckt nochmal 60-75 Minuten gehen lassen, bis er die Form schön ausfüllt.

Den Backofen rechtzeitig auf 175°C vorheizen.

Die Form in den Backofen schieben und das Brot etwa 30-35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist. Die Form herausnehmen und das Brot in der Form mit abgenommenem Ring abkühlen lassen, bis es sich etwas stabilisiert hat und man es (am besten zu zweit) aus der Form heben kann.

Für den Guss den Puderzucker mit der Orangenschale und so viel Saft verrühren, dass er gut streichbar ist. Den Guss auf dem Brot verteilen.

Anmerkung Petra: superleckeres, aromatisches Kuchenbrot, schmeckt fantastisch mit etwas kühler Butter. Die Krume ist schön zartflauschig.

Ich habe dem Brot im Gegensatz zum Original einen Vorteig spendiert und mehr Cranberries und Mandeln hineingepackt, dafür die kandierte Orangenschale weggelassen.

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Brownie-Bäumchen

Weihnachten rückt unerbittlich näher! Für Moritz, der am Wochenende aus Teneriffa kommt, wo er derzeit an der deutschen Schule unterrichtet, habe ich jetzt noch ein Päckchen mit Plätzchen gepackt – er wird die Feiertage mit seiner Freundin bei deren Eltern verbringen. Da er eine Nuss- und Mandel-Allergie hat, sind viele meiner gebackenen Weihnachtsplätzchen nicht für ihn geeignet.

Brownie-Baeumchen

Also habe ich nochmal nachgelegt und neben Limoncello-Bällchen und Zimtgebäck mit Schokolade noch Lebkuchen-Brownie-Bäumchen gebacken.

Bäumchen schneiden

Dafür habe ich den Brownieteig in einem Backrahmen (20 x 30 cm) gebacken, die Platte in 4 Streifen geschnitten und diese in Dreiecke geteilt.

Brownie-Bäumchen

Die Brownies wurden dann in dunkle Kuvertüre getaucht und nach dem Erstarren mit Fäden von weißer Kuvertüre und bunten Zuckerkügelchen verziert (ähnlich wie bei den Vanillesand-Bäumchen).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lebkuchen-Brownie-Bäumchen
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Schokolade, Weihnachten
Menge: 44 Stück

Zutaten

100 Gramm Butter
125 Gramm Zartbitterschokolade (P: Zartbitterkuvertüre-
-Vollmilchkuvertüre 1:1)
2-3 Eier (P: 125 g Ei ohne Schale gewogen)
250 Gramm Brauner Zucker (P: Muscovado)
10 Gramm Vanillezucker
125 Gramm Mehl
20 Gramm Backkakao
1/2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
2 Teel. Lebkuchengewürz
H GLASUR
100 Gramm Kuvertüre (P: Zartbitterkuvertüre-
-Vollmilchkuvertüre 1:1)
10 Gramm Kokosfett
Etwas Weiße Kuvertüre
Zuckerkügelchen

Quelle

stark modifiziert nach
Landedition 6-2016 Himmlische Plätzchen
Erfasst *RK* 19.12.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, einen Backrahmen (20 cm x 30 cm) darauf stellen.

Butter und Schokolade hacken und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen.

Den braunen Zucker, Vanillezucker und die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer schaumig aufschlagen. Die lauwarme Butter-Schoko-Mischung langsam zugeben und unterrühren.

Mehl, Kakao, Backpulver sowie 1 Prise Salz zusammen sieben und unter die Ei-Schoko-Masse heben. Den Teig in den Backrahmen gießen und glattstreichen. Das Blech in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten backen. Nicht zu lange, der Teig soll noch saftig sein. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Den Rand abnehmen und die Teigplatte der Länge nach in Streifen von 5 cm schneiden. Den ersten Streifen unten im Abstand von 5 cm markieren, oben mittig versetzt im Abstand 5 cm und dann in Dreiecke schneiden. Bei den anderen Streifen genau so vorgehen.

Zum Glasieren die dunkle Kuvertüre schmelzen und die Dreiecke in die Schokolade tauchen, auf ein mit Alufolie belegtes Blech setzen und fest werden lassen.

Sobald der Guss fest ist, etwas weiße Kuvertüre schmelzen und in einen Einmal-Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel füllen. eine kleine Ecke abschneiden und die Bäumchen streifenförmig damit verzieren. Sofort Zuckerkügelchen auf die noch weichen Streifen streuen und alles fest werden lassen.

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