Klassische Lemon Bars

Meine neue Backform musste getestet werden. Da im Keller noch diverse Zitronen aus der letzten Mallorca-Lieferung liegen, fiel meine Wahl auf Lemon Bars, diese klassischen amerikanischen Schnitten mit Mürbteigboden und einem cremigen Zitronen-Belag. Das erste gedruckte Rezept für die Schnitten ist angeblich 1962 in der Chicago Daily Tribune aufgetaucht, enthielt aber noch wesentlich weniger Zitronensaft als die heutigen Rezepturen.

Lemon Bars

Bei der Süße-Säure-Balance des Belags unterscheiden sich die Rezepte ziemlich. Ich habe mich an The Best Lemon Bars von allrecipes orientiert, bin allerdings der Empfehlung einiger Kommentatoren gefolgt und habe mit 160 ml etwas mehr Zitronensaft als die 120 ml des Originals verwendet, die Zuckermenge von 300 g habe ich unverändert gelassen. Bei den Lemon Bars von Ina Garten würde man umgerechnet auf diese Menge 450 g Zucker nehmen! Da muss jeder sehen, wie säuretolerant er ist. Bei meinen alten Zitronen-Kokos-Schnitten von 2005 habe ich auch deutlich mehr Zucker verwendet – die Geschmäcker ändern sich eben.

Making of

Die Herstellung der Schnitten ist ganz einfach: man macht einen krümeligen Mürbteig und presst diesen in die Form. Dieser wird vorgebacken, darauf kommt dann der flüssige Belag und wird fertiggebacken. Nach dem Kaltstellen hebt man die Kuchenplatte aus der Form. Mit dem Hebeboden meiner neuen Form ist das ein Kinderspiel. Sie hat zudem noch eine Gittereinteilung, mit der man die Schnittstellen ganz einfach markieren kann.

Lemon Bars

Bei meiner Zutatenmenge entstehen etwa 18 Schnitten. Wem das zuviel ist, der kann die Menge natürlich auf kleinere Formen umrechnen. Die Lemon Bars lassen sich aber angeblich sehr gut einfrieren – ich habe schon einen Teil in der Tiefkühltruhe versenkt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Klassische Lemon Bars
Kategorien: Kuchen, Gebäck, Dessert, USA
Menge: 18 Stück, 23×33 cm Backform

Zutaten

H BODEN
225 Gramm Butter; Raumtemperatur
100 Gramm Zucker
270 Gramm Mehl
1/4 Teel. Salz
H BELAG
4 groß. Eier
300 Gramm Zucker
3 Zitronen: abgeriebene Schale
120-160 ml Zitronensaft (3-4 Zitronen); je nach Geschmack
35-45 Gramm Mehl
H ZUM BESTÄUBEN
Puderzucker

Quelle

Erfasst *RK* 15.01.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter und Zucker cremig rühren. Mehl und Salz verrühren und auf niedriger Stufe nur so lang unter die Buttermischung mischen, bis sich ein grob-krümeliger Teig gebildet hat. Man kann den Teig auch in einem Food Processor herstellen. Diesen in die ungefettete Backform geben und mit den Händen flach andrücken, so dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Die Form etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Form in den Backofen stellen und den Boden etwa 20 Minuten backen, er soll goldbraun und fest sein.

Währenddessen in einer Schüssel Eier, Zucker, Zitronenschale und saft mit dem Schneebesen verrühren. Das Mehl nach und nach unterrühren, es soll eine glatte Masse entstehen.

Diese Mischung über den vorgebackenen Boden gießen und die Form für weitere 20-25 Minuten in den Backofen schieben, bis der Belag fest ist. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen.

Den erkalteten Kuchen in gleichmäßige Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: ein klassisches amerikanisches Rezept, das sich wahrscheinlich aus einer Lemon Meringue Pie entwickelt hat. Man sollte den Säuregrad den eigenen Vorlieben anpassen.

Lemon Bars lassen sich gut einfrieren, in dem Fall am besten erst nach dem Auftauen mit Puderzucker bestreuen.

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Vasina Torta – serbische Vasa Torte

Im Januar führt uns die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volker von volkermampft nach Serbien. Ich finde die Aufgabe, ein typisch serbisches Essen zu finden, gar nicht so ganz einfach. Viele Gerichte des ehemaligen Jugoslawiens sind in den Nachfolgestaaten Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien verbreitet und lassen sich nicht immer regional eindeutig zuordnen.

Vasina Torta

Die Torta Vasina oder auch Vasa-Torte hat ihren Ursprung immerhin eindeutig in Serbien, wenn sie auch gerne in Mazedonien oder Kroatien an Geburtstagen auf dem Tisch steht. Die Torte haben wir Vasa Čokrljan zu verdanken, einem langjährigen Junggesellen, der erst spät heiratete. Als seine Frau ein Kind erwartete, sagte der Hausarzt Komplikationen voraus, worauf Herr Vasa seine Frau nach Wien zur Entbindung brachte. Zum Dank dafür, dass er keine Kosten und Mühen scheute und alles ein glückliches Ende nahm, kreierte die Schwiegermutter ihm zu Ehren die Vasina Torta.

Die Torte besteht im Prinzip aus einem Biskuitboden mit Mandeln, einem Belag aus Mandeln, Hasel- oder Walnüssen, Schokolade, Eigelb, Orange und Butter sowie einer dekorativen Baisercreme. Da wir nur zu zweit sind, habe ich das Rezept halbiert und in einer 18 cm Springform gebacken.

Anschnitt

Der Biskuitboden war etwas unregelmäßig aufgegangen, ich habe ihn mit dem Sägemesser begradigt und dann mit etwas Orangensaft und Grand Marnier beträufelt. Boden und Nussbelag hatte ich schon am Vortag vorbereitet, die Baisercreme dann frisch gemacht. Für diese gibt es verschiedene Herstellungsweisen (hier sind zwei genannt), ich habe mich für die dritte entschieden, bei man unter andauerndem Schlagen heißen Zuckersirup langsam in Eischnee laufen lässt und anschließend kalt schlägt. Diese Baisercreme ist eine echte Entdeckung: voluminös und dickcremig glänzend, damit lässt sich wunderbar dekorieren. Süße Baisercreme und nicht so süßer Belag und Biskuit ergänzen sich aufs beste.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vasina Torta – Vasa Torte
Kategorien: Kuchen, Nuss, Creme, Klein, Serbien
Menge: 1 Torte 18 cm

Zutaten

H BISKUIT
3 groß. Eier
50 Gramm Zucker
60 Gramm Gemahlene Mandeln
20 Gramm Mehl
1 Teel. Vanilleextrakt
1/2 Essl. Grand Marnier; zum Tränken
2 Essl. Orangensaft; zum Tränken
H BELAG
90 ml Milch
100 Gramm Gemahlene Haselnüsse (P: geröstet) oder Walnüsse
2 Eigelb
2 Essl. Zucker
50 Gramm Schokolade (P: Lindt 50%)
75 Gramm Butter; Zimmertemperatur
1/2 Essl. Grand Marnier
1 Bio-Orange: Schale; abgerieben sowie
1-2 Essl. Orangensaft
H BAISERCREME
2 Eiweiß
1 Prise Salz
125 Gramm Zucker
50 ml Wasser
H NACH BELIEBEN
Gerapselte Schokolade; zum Bestreuen

Quelle

diverse Rezepte/Videos im Netz
Erfasst *RK* 09.01.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier bespannen. Den Rand buttern und bemehlen*.

Für den Biskuitboden die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine etwa 15 Minuten aufschlagen. Das Mehl aufsieben und mit den Mandeln und dem Vanilleextrakt unterziehen. Die Masse in die vorbereitete Form füllen und den Boden etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den Boden herausnehmen, auf einem Rost abkühlen lassen und nach Belieben mit einer Mischung aus Orangensaft und Grand Marnier tränken.

Für den Belag die Milch aufkochen. Die Nüsse zugeben und alles unter Rühren kochen, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Masse fester wird. Topf vom Herd nehmen.

Die 2 Eigelb mit 2 EL Zucker in einem Schlagkessel über dem Wasserbad mit einem Schneebesen aufschlagen, bis die Masse hell wird und eindickt. Die Schokolade zugeben und noch einige Minuten rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Nussmasse zugeben und alles verrühren, dann Orangensaft und Grand Marnier unterrühren. Den Schlagkessel in kaltes Wasser stellen und rühren, bis die Masse Zimmertemperatur hat.

Die Butter mit dem Handrührer cremig aufschlagen. Nun esslöffelweise die Nussmasse unterschlagen. Die Nusscreme auf den Kuchen geben und glatt streichen (nach Belieben einen Tortenring verwenden). Die Torte kalt stellen (ich habe sie bis hierher am Vortag vorbereitet).

Für die Baisercreme aus dem Zucker und dem Wasser einen dicken Sirup kochen (idealerweise bis 116°-117°C, ich habe die Temperatur aber nicht gemessen). Währenddessen die Eiweiße mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine zu Schnee aufschlagen. Nun ganz langsam unter permanentem Weiterschlagen den heißen Sirup zufließen lassen. Die Baisercreme wird dadurch zunehmend voluminöser und glänzend. Nach beendeter Zugabe noch 5-7 Minuten weiterschlagen, bis die Creme nicht mehr warm ist.

Die Torte nach Belieben mit der Baiercreme dekorieren: man kann nur Tuffs aufspritzen oder die gesamte Torte mit der Creme einstreichen und dann Tuffs aufspritzen oder eine dicke Schicht Creme auftragen und dann mit einem Messer oder Löffel unregelmäßige Locken formen.

Man kann den Kuchen ganz Weiß servieren, ihn mit Schokoraspeln/ Schokostreuseln bestreuen oder die Eiweißschicht mit einem Küchenbrenner abflämmen.

Anmerkung Petra: Sehr leckere Torte! Biskuit und Belag sind nicht sehr süß, dafür aber die Baisercreme, das ergänzt sich gut.

*normalerweise soll der Rand bei Biskuit nicht gefettet werden. Da es bei allen Rezepte für die Torte gemacht wurde, habe ich es auch getan. Der Boden war aber nicht schön gleichmäßig aufgegangen, ich habe ihn nach dem Abkühlen mit einem Sägemesser begradigt.

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Die Gerichte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Britta von Brittas Kochbuch mit Serbische Bohnensuppe vegan
Susi von Turbohausfrau mit Serbische Bohnensuppe
Simone von zimtkringel mit Krempita
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Serbischer Mohnkranz
Wilma von Pane-Bistecca mit karadordeva snicla
Susanne von magentratzerl mit Sirnica
Tina von Küchenmomente mit Serbische Vasina Torta
Carina von Coffee2Stay mit Serbischer Burger: Leskovačka Pljeskavica auf Lepinje-Brot
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Podvarak – serbischer Sauerkrauttopf mit Fleisch

Apfel-Walnuss-Kuchen

Und schon geht es in eine neue Runde von Koch mein Rezept, dem interaktiven Foodblogger-Event von volkermampft. Auch in Ausgabe 4 darf ich mich wieder bei einer „alten“ Bekannten bedienen: diesmal ist mir Katja von Kaffeebohne zugelost worden. Katja betreibt ihr Blog schon seit 2005, ist also gleich im Jahr nach mir an den Start gegangen. Schon vorher kannte ich sie aus Mailinglisten, in denen Rezepte getauscht wurden. Da wir dieselbe Rezeptverwaltung benutzen, ist das ausgesprochen komfortabel zu bewerkstelligen.

Katja kocht jeden Tag frisch und bevorzugt regionale und saisonale Lebensmittel, oft aus Bio-Anbau. Sie mag gerne Suppen, wie ihr Suppenprojekt 2006 und Suppenprojekt 2014/2015 deutlich macht.  Aber auch Nudelgerichte sind im Haus Kaffeebohne sehr beliebt, oft kommt Vegetarisches auf den Tisch. Die Auswahl ist wirklich groß und ich habe mir gleich einige Rezepte zum Nachkochen vorgemerkt.

Ganz überrascht war ich übrigens, als mir nach der Auslosung eine Advents-Postkarte von Katja ins Haus flatterte – was für eine nette Idee! Vielen Dank nochmal von hier aus!

Apfel-Walnuss-Tarte

Da bei uns im Keller noch eine Kiste mit eigenen Lageräpfeln steht und die letzten Walnüsse aus alter Ernte zu verwerten waren, fiel meine erste Wahl auf einen Kuchen, genauer gesagt ist es bei Katja eine Apfel-Walnuss-Tarte.

Apfel-Walnuss-Tarte Making of

Weil meine große Tarteform nur einen sehr niedrigen Rand hat, hatte ich Zweifel, ob ich die Apfelmenge darin unterbringen würde. Nach kurzem Abwägen habe ich mich deshalb für meine Springform entschieden. Den Rand des Mürbeteigs habe ich etwa bis zur Mitte hochgezogen. Auf den Boden kommt dann eine Walnusscreme, die einer Frangipane-Creme ähnelt.

Apfel-Walnuss-Tarte Anschnitt

Nach 25 Minuten Vorbackzeit kommt noch eine Art Bienenstich-Kruste (hier allerdings mit gehackten Walnüssen) auf den Kuchen, die ihm einen angenehmen Biss verleiht. Wir haben uns zum Kuchen noch einen Klecks Sahne gegönnt.

Meine Apfelsorte (Ida Red) blieb beim Backen übrigens recht fest – bei denen könnte ich mir auch ein kurzes Vorgaren wie bei meinen Apfelschnitten vorstellen.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Walnuss-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Apfel, Walnuss
Menge: 28 Cm

Zutaten

H TEIG
250 Gramm Mehl
70 Gramm Zucker
1 Prise Salz
130 Gramm Kalte Butter
1 Ei
H BELAG
1 kg Säuerliche Äpfel (P: Ida Red)
2 Essl. Zitronensaft
H CREME
50 Gramm Weiche Butter
50 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillezucker (P: 15 g selbst gemacht)
1 Prise Salz
1 Ei
50 Gramm Gemahlene Walnüsse
50 Gramm Mehl
H NUSSKRUSTE
100 Gramm Walnusskerne; grob gehackt
20 Gramm Butter
50 Gramm Neutraler Honig
80 ml Schlagsahne
1 Messersp. Zimtpulver

Quelle

modifiziert nach
essen&trinken, für jeden Tag 09/2019
Erfasst *RK* 04.12.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine Springform (28 cm Durchmesser) mit Backpapier bespannen, den Rand buttern. Eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden geht auch, der Rand sollte aber nicht zu niedrig sein.

Mehl, Zucker und Salz in den Foodprocessor geben, die Butter in Flöckchen darauf setzen. Alles pulsierend mischen. Nun das Ei zugeben und alles pulsierend mischen, bis die Masse zusammenkommt. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz zusammenkneten. Den Teig auf etwa 32 cm rund ausrollen und in die gebutterte Form legen. Den Rand gut andrücken und begradigen, er sollte bis zur Hälfte des Formrandes reichen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Die Äpfel vierteln, entkernen, schälen und in Spalten (P: dünne Scheibchen) schneiden. Die Apfelscheiben mit dem Zitronensaft mischen.

Für die Creme weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Handrührers sehr cremig rühren. Das Ei unterrühren. Die gemahlene Walnüsse und das Mehl unterheben.

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Creme auf den vorbereiteten Boden streichen, mit den Apfelspalten belegen (P: die Apfelscheibchen darauf verteilen). Den Kuchen auf die unterste Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und 25 Minuten vorbacken.

Inzwischen für die Nusskruste Honig, Sahne, Zimt und restliche Butter unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Die gehackten Walnüsse untermischen. Die Masse nach 25 Minuten auf den Äpfeln verteilen und den Kuchen weitere 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Den Kuchen in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf eine Kuchenplatte geben.

Den Kuchen mit Schlagsahne servieren.

Anmerkung Petra: Der Kuchen ist schön fruchtig mit angenehm herber Walnuss-Note, allerdings nicht sehr süß (Kinder wären wahrscheinlich nicht so begeistert). Meine Lageräpfel (Ida Red) blieben beim Backen recht fest, man könnte sie auch gut kurz vorgaren wie bei meinen Apfelschnitten. Da meine Äpfel unterschiedlich groß waren, habe ich keine Spalten, sondern Scheibchen geschnitten und die einfach auf dem Boden verteilt. Die Walnuss-Kruste ist von der Menge her eher sparsam.

Im Original wird der Kuchen in einer Tarteform gemacht. Bei meiner ist der Rand sehr niedrig und ich hatte wegen der Apfelmenge Bedenken, deshalb habe ich eine Springform verwendet.

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Marmorierter Schokomousse-Kuchen aus Irland

Die kulinarische Weltreise kommt im November aus Asien wieder zurück nach Europa: unser Reiseleiter Volker hat das Ziel Irland ausgerufen.

Marmormousse-Kuchen

Ich habe dafür wieder einmal in meinem Irish Pub Cookbook* geblättert und bin bei einem Marbled Chocolate Mousse Cake hängengeblieben. Wenn schon die Zeiten bitter sind, dann soll wenigstens etwas Süßes auf dem Teller landen 😉

Kuchen ganz

Der Kuchen besteht aus einem schokoladigen saftig-weichen (fudgy) Teig und zwei Mousse-Massen aus Zartbitter- und weißer Schokolade, die miteinander verstrudelt werden. Die weiße Schokomousse wird dabei mit Baileys Irish Cream aromatisiert, die dunkle Mousse mit Irish Mist*, einem klaren Honig-Whiskey-Likör.

Was soll ich sagen – Helmut war begeistert von der Komposition, ich nicht minder 🙂 Der Kuchen kommt trotz seiner Üppigkeit locker daher, die nicht sehr süße Zartbitterschicht fängt die süßere weiße Mousseschicht perfekt ab. Wir fanden übrigens, dass der Kuchen an Tag 2 mindestens genausogut, wenn nicht so gar besser schmeckt – dann ist der feine Likörgeschmack so richtig schön durchgezogen.

Wenn man den Boden weglässt, könnte man die beiden Mousses auch prima als Dessert in ein Glas schichten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorierter Schokomousse-Kuchen aus Irland
Kategorien: Kuchen, Schokolade, Likör, Irland
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H BODEN
120 Gramm Zartbitterschokolade (P: Lindt 52%)
3 groß. Eier
100 Gramm Zucker
65 Gramm Mehl
H MOUSSE-BELAG
120 Gramm Weiße Schokolade
180 Gramm Zartbitterschokolade (P: Lindt 52%)
4 Blätter Gelatine
3 Eier (L)
3 Essl. (45 ml) Baileys Irish Cream Likör
4 Essl. (60 ml) Irish Mist (Whiskey-Honig-Likör)
450 Gramm Gramm Sahne

Quelle

modifiziert nach
Margaret M. Johnson
The Irish Pub Cookbook
Erfasst *RK* 30.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Kuchen den Backofen auf 150°C vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier bespannen, die Seiten buttern.

In einem kleinen Topf die Zartbitterschokolade bei niedriger Temperatur schmelzen. In einer goßen Schüssel die Eier und den Zucker etwa 5 Minuten mit dem Handmixer aufschlagen. Zuerst die geschmolzene Schokolade, dann das gesiebte Mehl unterziehen.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und den Kuchen etwa 20-25 Minuten (P: 23 Minuten, Original 15-18 Minuten!) backen (Stäbchenprobe). Die Form aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Den Kuchenboden vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Kuchenplatte legen. Einen hohen Tortenring um den Boden spannen.

Die 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Für die weiße Mousse die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.

Für die dunkle Mousse die Zartbitterschokolade bei niedriger Temperatur schmelzen.

Alle 3 Eier über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen.

Baileys und Irish Mist in getrennten Gefäßen erhitzen, aber nicht kochen (P: Mikrowelle). In jedem Likör 2 Blatt ausgedrückte Gelatine auflösen.

Die weiße Schokolade mit dem Baileys verrühren, mit einem Schneebesen 60 g aufgeschlagene Eimasse unterrühren.

Die dunkle Schokolade mit dem Irish Mist verrühren, mit einem Schneebesen die restliche Eimasse unterrühren.

Die Sahne steif schlagen. 150 g davon unter die weiße Masse ziehen, den Rest unter die Zartbittermasse.

Die dunkle Moussemasse auf den Kuchenboden geben, darauf die weiße Mousse. Ein Messer so durch die beiden Schokomassen ziehen, dass ein Marmoreffekt entsteht.

Den Kuchen mindestens 4 Stunden kalt stellen, er lässt sich prima auch  schon am Vortag machen.

Anmerkung Petra: der Teig ist saftig-weich und etwas klebrig (fudgy), die Zartbittermousse nicht sehr süß, die weiße deutlich süßer. Das ergänzt sich prima! Ich habe die Vorgehensweise gegenüber dem Original etwas angepasst, hat prima funktioniert. Mit je 2 Blatt Gelatine sind die Moussemassen sehr schön locker und zart, halten aber dennoch gut. Im Original werden 2 x 1/4 oz Päckchen verwendet, das ist deutlich mehr.

Ich schmelze die dunkle Schokolade direkt im Topf auf dem Induktionskochfeld, die hitzeempfindlichere weiße über dem Wasserbad.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Weitere irische Rezepte im Blog:

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Carina von Coffee2Stay mit Irisches Sodabread
Cornelia von SilverTravellers mit Irish Stew mit Rindfleisch und Guinnes
Sonja von fluffig & hart mit Irish Soda Bread
Sonja von fluffig & hart mit Traditional Irish Stew aus der Cook4Me
Simone von zimtkringel mit Irish Cream
Andrea von our food creations mit Whiskey-Schokoladen-Kuchen
Andrea von our food creations mit Colcannon
Britta von Brittas Kochbuch mit Colcannon
Andrea von our food creations mit Dublin Coddle
Andrea von our food creations mit Irish Seafood Chowder
Andrea von our food creations mit Guinness-Hähnchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Soda Bread
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Fish Chowder
Andrea von our food creations mit Waterford Blaas
Andrea von our food creations mit Boxty – irische Kartoffelküchlein
Andrea von our food creations mit Irish Whiskey Cream Liqueur
Andrea von our food creations mit Irish Apple Crumble
Andrea von our food creations mit Caife Gaelach – Irish Coffee
Andrea von our food creations mit Apple-Cider-Cake
Carina von Coffee2Stay mit Guinness-Schokoladen-Aufstrich
Andrea von our food creations mit Irish Champ
Wilma von Pane-Bistecca mit Irisches Gulasch mit Kraeuterbroetchen Topping
Susanne von magentratzerl mit Guinness Stew
Michael von SalzigSüssLecker mit Sheperds Pie
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Weihnachtliche Scones
Andrea von our food creations mit Strong Farmer’s Beef & Barley Soup
Andrea von our food creations mit Rich & Creamy Sunday Porridge
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Irischer Käseauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Irischer Apfelkuchen
Tina von Küchenmomente mit Irish Cream Cheesecake mit Whiskey-Karamell
Sylvia von Brotwein mit Scones backen – Rezept für klassisches Gebäck zum 5-Uhr-Tee
Carina von Coffee2Stay mit Der Sneaky Stanley

Heidelbeer-Frischkäse-Crostata

In der Ottolenghi-Kolumne im Guardian hatte ich im Sommer eine Frischkäse-Heidelbeer-Crostata entdeckt.

Heidelbeer-Frischkäse-Crostata

Die gab es am Wochenende zum Abbau der Tiefkühl-Beerenvorräte mit selbst gesammelten Wald-Heidelbeeren. Der Aufbau ist ganz einfach: auf den dünn ausgerollten Boden kommt eine Schicht Frischkäsecreme, darauf die mit etwas Puderzucker gemischten Heidelbeeren. Ottolenghi verwendet nur die Hälfte der Beeren auf dem Kuchen und serviert den Rest als Beilage dazu – mir gefällt der Kuchen mit mehr Belag aber besser. Die Frischkäsecreme wird bei Ottolenghi mit Limettenschale und -saft aromatisiert. Ich habe stattdessen Bitterorangenschale und -saft verwendet, ebenfalls Vorratsware aus dem Tiefkühler.

Ganz wunderbar ist der knusprig-blättrige Boden – sehr empfehlenswert!

Making of

Hier einige Fotos von der Herstellung. Deutlich sind im gefalteten Teig links oben die „Butterinseln“ sichtbar, die nachher für die spezielle „Flakiness“ sorgen. Schon beim Ausrollen hat mir meine Alu-Tortenunterlage* gute Dienste als Muster geleistet, da sie genau die geforderten 32 cm Durchmesser hat. Besonders hilfreich ist sie dann aber beim Transport des gefüllten Teiges in den Kühlschrank und anschließend auf das Backblech.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidelbeer-Frischkäse-Crostata
Kategorien: Kuchen, Dessert, Früchte, Käse, Italien
Menge: 8 Stück

Zutaten

H TEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 405
50 Gramm Vollkornweizenmehl
30 Gramm Puderzucker
1/4 Teel. Salz
145 Gramm Kalte Butter; in Würfelchen von 1 1/2 cm
50-65 ml Eiskaltes Wasser (Original 65 ml)
H FRISCHKÄSEFÜLLUNG
200 Gramm Doppelrahmfrischkäse; Raumtemperatur
50 Gramm Puderzucker
2 Teel. Speisestärke
2 Unbehandelte Limetten: abgeriebene Schale und 1
-El Saft (P: 20 g Bitterorangenschale in
-Bitterorangensaft)
1/2 Teel. Vanilleextrakt
H HEIDELBEEREN
200 Gramm Heidelbeeren (P: hier TK-Waldheidelbeeren,
-angetaut)
20 Gramm Puderzucker
H SOWIE
1 Eigelb; zum Bestreichen
Puderzucker; zum Bestreuen

Quelle

modifiziert nach Yotam Ottolenghi im Telegraph
Erfasst *RK* 12.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die TK-Heidelbeeren in einer Schüssel mit dem Puderzucker vermischen. Während sie antauen, immer mal wieder mit einer Gabel durchrühren und dabei einen Teil der Beeren zerdrücken.

Für den Teig beide Mehle in einer Schüssel mit Puderzucker und Salz mischen. Nun die Butterwürfelchen zugeben und mit den Händen durch Zerdrücken ins Mehl einarbeiten, dabei sollen deutliche Butterinseln erhalten bleiben. Das kalte Wasser zugeben und alles mit den Händen zu einem groben Teig zusammendrücken.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und auf etwa 30×20 cm ausrollen. Den Teig von beiden kurzen Seiten in die Mitte falten, mit dem Wellholz zum Andrücken darüberfahren, um 90° drehen und erneut auf 30×20 cm ausrollen. Die Enden nochmals wie vorher in die Mitte falten, etwas ausrollen, dann den Teig mittig zusammenfalten und nochmal zusammenfalten, so dass man am Ende ungefähr ein Quadrat erhält. Dieses in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Währenddessen die Frischkäsemasse zubereiten: In einer Schüssel den Frischkäse mit Puderzucker, Speisestärke, Limettenschale und -saft (P: Bitterorangenschale in Saft) und Vanilleextrakt glattrühren.

Ein Backpapier in Backblechgröße bereitlegen.

Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig auf einen Durchmesser von etwa 32 cm ausrollen (P: entspricht der Größe meiner Alu- Tortenunterlage). Das Backpapier unter den ausgerollten Teig schieben, die Tortenunterlage unter das Backpapier schieben. Das Backpapier an den Seiten etwas kleiner schneiden, so dass nicht allzuviel übersteht.

Nun die Frischkäsemasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von etwa 1 cm frei lassen. Darauf kommen die Heidelbeeren*, die Verteilung darf etwas unregelmäßig sein. Jetzt den Rand mit einem Messer im Abstand von etwa 8 cm 12 mal etwa 2 cm tief einschneiden. Einen Abschnitt nehmen und nach innen über die Füllung klappen, den nächsten anschließen, die Naht etwas andrücken. So fortfahren, bis der gesamte Rand nach innen geklappt ist. Die Crostata jetzt nochmal für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (P: ich habe sie mitsamt der Tortenunterlage 20 Minuten eingefroren).

Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Die Crostata aus der Kälte holen und mitsamt dem Backpapier auf ein Backblech gleiten lassen. Den Rand mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Crostata für 10 Minuten in den Backofen schieben. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 25 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und mitsamt dem Backpapier auf einem Rost mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Sehr schöne Crostata! Der Boden ist wunderbar blättrig (flaky), der Belag nicht sehr süß – geht so auch gut als Dessert.

*Ottolenghi verteilt nur die Hälfte der Beeren auf dem Frischkäse und serviert den Rest erst zum fertigen Kuchen dazu. Mir gefällt es mit mehr Beeren auf dem Boden besser. Ich habe die Faltung des Teiges etwas anders gemacht als Ottolenghi, man muss da nicht besonders exakt arbeiten.

Die Crostata aus der Kälte holen und mitsamt dem Backpapier auf ein Backblech gleiten lassen. Den Rand mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und die Crostata für 10 Minuten in den Backofen schieben. Dann die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 25 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und mitsamt dem Backpapier auf einem Rost mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Sehr schöne Crostata! Der Boden ist wunderbar blättrig (flaky), der Belag nicht sehr süß – geht so auch gut als Dessert.

*Ottolenghi verteilt nur die Hälfte der Beeren auf dem Frischkäse und serviert den Rest erst zum fertigen Kuchen dazu. Mir gefällt es mit mehr Beeren auf dem Boden besser. Ich habe die Faltung des Teiges etwas anders gemacht als Ottolenghi, man muss da nicht besonders exakt arbeiten – Hauptsache, die Butterinseln bleiben erhalten.

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Apfel-Sandkuchen nach Lafer

Dieser Apfelkuchen nach Johann Lafer steht hier seit 2014 fast jedes Jahr einmal auf dem Tisch. Höchste Zeit, ihn endlich auch so im Blog zu verewigen, wie ich ihn backe.  Gefunden habe ich das Rezept damals bei From Snuggs Kitchen und auch gleich ausprobiert. Tochter Kathi habe ich dann davon vorgeschwärmt und sie ist sofort auf den Zug aufgesprungen 🙂

Apfel-Sandkuchen

Der saftige Kuchen besteht aus einem sehr dünnen, sandigen Mürbteigboden und einem saftig-flaumigen Rührteig – eine geniale Kombination, die ich so noch nirgends verwendet habe.

Darauf kommen Apfelviertel (bei mir gerne die eigenen Äpfel vom Geheimrat Oldenburg, die gerade reif werden) und ein Zimt-Zucker-Gemisch. Einen Belag aus Zwetschgen könnte ich mir übrigens auch sehr gut darauf vorstellen! Ich streue immer noch gerne Mandeln darüber: das können Mandelstifte, aber auch Mandelblättchen sein.

Apfelsandkuchen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lafers Apfel-Sandkuchen (Petra)
Kategorien: Kuchen, Früchte, Klein
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

H MÜRBETEIG
80 Gramm Weiche Butter
30 Gramm Puderzucker
1 Teel. Zimtpulver
150 Gramm Weizenmehl Type 405
H SANDMASSE
150 Gramm Weiche Butter
1/2 Zitrone: abgeriebene Schale
150 Gramm Zucker
2 Eier; getrennt
1 Prise Salz
150 Gramm Weizenmehl Type 405
1 Teel. Backpulver
H BELAG
4-5 Äpfel (P: 4 Stück Geheimrat Oldenburg)
25 Gramm Zerlassene Butter
2 Essl. Zucker gemischt mit
1/2 Teel. Zimt
1 Handvoll Mandelstifte oder Mandelblättchen
Etwas Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

modifiziert nach
Lafer
Das große Backen via
From Snuggs kitchen
Erfasst *RK* 03.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Brownieform (20×20 cm) mit herausnehmbarem Boden mit Backpapier auslegen (Original: eine Springform Ø 20cm oder eine Brownieform 28x18cm).

Für den Mürbeteig Butter und Puderzucker mit dem Knethaken vermischen. Dann Zimt und Mehl zugeben und unterkneten. Den bröseligen Teig nun mit den Händen durchkneten, in die Form geben und gleichmäßig fest drücken. Die Form in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Die Oberseite mehrmals quer mit einem Messer fein einschneiden.

Für die Sandmasse die Eier trennen. Die Butter mit dem Zucker und Zitronenschale schaumig schlagen, dann die Eigelbe nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver vermengen und auf die Masse sieben, unterrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen. Ein Drittel des Eischnees per Hand unterrühren, den Rest vorsichtig unterheben. Die Form aus dem Kühlschrank holen und die Sandmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Die Äpfel nun gleichmässig in die Sandmasse drücken. Die Äpfel mit der zerlassenen Butter bepinseln. Den Kuchen mit den Mandelstiften und dem Zimt-Zuckergemisch bestreuen.

Den Kuchen in den Ofen schieben und etwa 50-55 Minuten backen (Stäbchenprobe), bis er goldbraun ist. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann aus der Form holen. Auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet, absoluter Lieblingskuchen! Die Kombination aus sehr dünnen, sandigen Mürbteigboden und einem saftigflaumigen Rührteig ist genial. Ich setze jeweils 4 Apfelviertel in 4 Reihen untereinander, bei der letzten werden die Äpfelviertel etwas gekürzt. Bei meiner quadratischen Form schneide ich den Kuchen in 8-12 Stücke.

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