Süß-scharfe Reisnudeln mit Hackbällchen

Für die aktuelle Runde von Koch mein Rezept wurde mir Manuela aka Mrs. Flax von Vive la Réduction! zugelost. Manuela bloggt schon seit November 2008, anfangs zum Hausbau. Mich faszinieren ja sehr ihre unterhaltsam und mit trockenem Humor geschriebenen Urlaubsberichte, von denen es jede Menge gibt. Manuela reist leidenschaftlich gerne und scheut auch nicht vor längeren Anreisen zurück – der Rekord liegt momentan bei 46 Stunden mit drei Flügen, einer Fährfahrt und einem Bootstransfer… Überhaupt gibt es ganz vieles abseits von reinen Koch- und Backrezepten bei Manuela zu entdecken, aber da müsst Ihr am besten selbst in ihren Blog bzw. die Kategorieliste schauen!

Beim Stöbern bin ich auf ihr Pão de Queijo gestoßen und habe es ganz euphorisch nachgebacken, wie hier nachzulesen ist. Als ich dann aber beim Schreiben des Blogartikels sah, dass sich schon zwei weitere Koch-mein-Rezept-Bloggende auch dieses Themas angenommen hatten, musste doch noch ein zweites Rezept her. Kein Problem, die Auswahl ist ja üppig 🙂

Süß-scharfe Reisnudeln mit Hackbällchen Teller

Diesmal habe ich mir ihre süß-scharfen Reisnudeln mit Fleischbällchen ausgesucht – und es absolut nicht bereut! Bei (endlich mal!) warmem Sommerwetter mundeten sie auf der Terrasse ausgezeichnet.

Making of Süß-scharfe Reisnudeln mit Hackbällchen

Anders als Manuela habe ich die Fleischbällchen nicht aus Bratwurstbrät, sondern aus frischem Schweinehackfleisch hergestellt, wobei mir diese erprobten Asia-Fleischbällchen als Vorlage dienten. Die gegarten Reisnudeln werden erst in einer süß-sauer-scharfen Erdnusssauce erwärmt, dann kommen die braun gebratenen Hackbällchen mitsamt einer dunklen, süß-sauren Tomaten-Soja-Reduktion dazu.

Süß-scharfe Reisnudeln mit Hackbällchen

Finalisiert wird das Gericht mit kurz geschwenkten Tomaten und Frühlingszwiebeln sowie gerösteten Erdnüssen und frischem Koriandergrün.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Süß-scharfe Reisnudeln mit Hackbällchen
Kategorien: Hackfleisch, Nudel, Asien
Menge: 2 Hungrige Esser

Zutaten

H HACKBÄLLCHEN
300 Gramm Schweinehackfleisch
1 Teel. Ingwer; gerieben
1 Teel. Knoblauch; gerieben
1/2 Zitrone: Schale abgerieben
1 Teel. Sriracha; scharfe Chilisauce
1 Ei
1 Essl. Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
H SOWIE
1 Essl. Tomatenmark
1/2 Essl. Muscovadozucker; P: Jaggery
2 Essl. Dark Soy Sauce
2 Essl. Wasser
1 Teel. Honig
1 Essl. Reisessig
H REISNUDELN
150 Gramm Breite Reisnudeln
H REISNUDELSAUCE
30 Gramm Erdnussbutter cremig
2 Essl. Erdnussöl
2 Essl. Sojasauce
2 Essl. Reisessig
2 Teel. Sriracha; scharfe Chilisauce, mehr nach Belieben
1/2 Essl. Muscovadozucker; P: Jaggery
1 Zehe Knoblauch gerieben
2 Teel. Geriebener Ingwer
H SOWIE
2 Frühlingszwiebeln; in 2 cm Stücken
6 Cocktailtomaten; halbiert bzw. geviertelt
H ZUM BESTREUEN
2-3 Essl. Geröstete, gesalzene Erdnüsse; grob gehackt
2 Essl. Frisches Koriandergrün; gehackt

Quelle

modifiziert nach
Vive la Réduction!
Erfasst *RK* 18.06.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Schweinehackfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten bis die Masse bindet. Aus der Masse kleine Bällchen formen (P: 15 Stück à etwa 25 g), kalt stellen.

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung garen (P: Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, dann abgießen) und beiseite stellen.

Die Erdnussbutter zusammen mit den restlichen Zutaten für die Sauce in einen Topf geben und sanft erwärmen, dabei mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Sauce soll heiß werden, aber nicht kochen. Die vorbereiteten Nudeln hineingeben und vermischen, weiter warm halten.

Währenddessen die Hackbällchen in einer hohen Pfanne in wenig Erdnussöl rundherum anbraten. Wenn die Bällchen gleichmäßig gebräunt sind, Tomatenmark und Muscovadzucker zugeben und mit der dunklen Sojasauce und der gleichen Menge Wasser ablöschen. Alles zum Kochen bringen. Honig und Reisessig zugeben und zu einer dickflüssigen Sauce einköcheln lassen.

Nun den kompletten Pfanneninhalt zu den Nudeln geben und unterrühren.

Die Pfanne kurz auswischen, wenig Öl hineingeben und Frühlingszwiebeln und Tomaten in der noch heißen Pfanne anschwitzen.

Die Nudeln samt Hackbällchen auf Teller verteilen, Tomaten und Frühlingszwiebeln darauf verteilen. Mit gehackten Erdnüssen und Koriandergrün bestreuen und servieren.

Anmerkung Petra: Leckere süß-sauer-pikante Nudelpfanne! im Original wird das Rezept mit Brät aus 2 Bratwürsten gemacht, ich habe ein bewährtes Rezept für Asia-Hackbällchen verwendet. Die Nudel- und Saucenmenge habe ich auf 3/4 reduziert, wir fanden die Portionen für uns absolut ausreichend. Schön fand ich auch das kurz gebratene Gemüse dazu.

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Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Eine neue Runde (schon die 18.!) von Koch mein Rezept steht an. Diesmal wurde mir ninamanie zugelost. Dort bloggt Martina, genannt Nina, was sich im Blognamen wiederfindet. Laut ihren Worten ist NINAmanie ein Food- und Lifestyle-Blog rund um Ausflugstips, Gedankenanstöße, DiY-Ideen und viele Rezepte, wobei Nina schnelle, unkomplizierte und dennoch leckere Küche bevorzugt. Der Blog exisitert schon seit 2015, entprechend groß ist die Auswahl. Das geht quer durch alle Bereiche: da findet sich Süßes und Salziges, Kaltes und Warmes, Gekochtes und Gebackenes. Dazu kommen saisonale Empfehlungen, viele Buchrezensionen und Reisetipps.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Ich habe mich für ein fruchtiges Gebäck entschieden. Ihre Johannisbeer-Cheesecake Rolls wurden bei mir zu Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls – damit konnte ich meine Tiefkühltruhe wieder um ein paar Sommerschätze erleichtern.

Making of Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Den Teig habe ich leicht abgewandelt mit etwas weniger Hefe und kalten Zutaten gemacht und dafür etwas länger gehen lassen. Schon mal gut: er lässt sich sehr angenehm verarbeiten. Auf den gegangenen, ausgerollten Teig habe ich die Mischung aus Mascarpone, Frischkäse und etwas Zucker aufgestrichen und die noch angefrorenen, in Speisestärke gewälzten Beeren aufgestreut. Dann wird alles aufgerollt…

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls vor dem Backen

…und in 12 Schnecken geschnitten. Beim Aufgehen füllt sich die Form allmählich.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Frisch aus dem Ofen werden die Schnecken mit einem zitronigen Zuckerguss beträufelt – der dürfte beim nächsten Mal für meinen Geschmack noch ein wenig üppiger ausfallen.

Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls

Wir haben einen Teil der fruchtig-cremigen Rolls mit großem Genuss gleich lauwarm verspeist.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Johannisbeer-Heidelbeer-Cheesecake Rolls
Kategorien: Gebäck, Beeren
Menge: 12 Schnecken

Zutaten

H TEIG
200 ml Kalte Milch
10 Gramm Frischhefe
50 Gramm Zucker
500 Gramm Weizenmehl Type 405
3 Gramm Salz
2 Eier (M)
100 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H FÜLLUNG
150 Gramm TK-Johannisbeeren
150 Gramm TK-Heidelbeeren
2 Essl. Speisestärke
250 Gramm Mascarpone
100 Gramm Frischkäse
1 Teel. Vanilleextrakt
50 Gramm Zucker
H GLASUR
100 Gramm Puderzucker; gesiebt
Zitronensaft; Menge anpassen

Quelle

modifiziert nach
Ninamanie
Erfasst *RK* 08.02.2024 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Milch, Hefe, Zucker, Mehl, Salz und Eier in die Schüssel der Küchenmaschine geben.

Alles auf Stufe 1 etwa 5 Minuten verkneten.

Nun auf Stufe 2 schalten und die Butter in Flöckchen zugeben. Etwa 6-8 Minuten kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Den Teig in eine saubere Schüssel legen und zugedeckt etwa 2 Stunden zu doppeltem Volumen aufgehen lassen.

Für die Füllung Mascarpone und Frischkäse mit dem Vanilleextrakt und dem Zucker verrühren.

Die TK-Beeren noch gefroren mit der Speisestärke vermischen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (P: etwa 35×36 cm).

Die Creme auf den Teig streichen und die Beeren gleichmäßig darauf verteilen.

Den Teig von der kürzeren Seite her zu einer Rolle aufrollen.

Die Teigrolle in 12 Stücke von etwa 3 cm Dicke schneiden.

Eine Auflaufform (P: gusseiserne Le Creuset-Form 24×35 cm) buttern.

Die Teigschnecken in die Form legen und abgedeckt nochmal 60-90 Minuten aufgehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Form in den Backofen schieben und die Schnecken etwa 40-45 Minuten goldbraun backen.

Für die Glasur den Puderzucker mit soviel Zitronensaft verrühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht. Diesen über die Schnecken träufeln und alles abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: schönes fruchtiges Kaffeegebäck! Die Schnecken schmecken uns noch lauwarm am besten. Reste haben wir im Airfryer wieder kurz erwärmt, schmecken dann fast wie frisch.

Im Original nur mit (frischen) Johannisbeeren. Ich habe weniger Hefe verwendet und die Butter kalt eingearbeitet, das erfordert eine etwas längere Gehzeit. Die Gussmenge des Originals mit 50 g Puderzucker fand ich etwas sparsam, ich habe sie im Rezept verdoppelt.

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Koch mein Rezept: kolumbianische Empanadas

In der aktuellen 17. Runde des Blog-vernetzenden Events Koch mein Rezept durfte ich mich bei Jenny von Jenny is baking umschauen.

Jenny ist in Uruguay geboren, hat in den USA und in Kanada gelebt, aktuell ist sie mit ihrem kolumbianischen Mann in München zu Hause. Ihren prall gefüllten Blog gibt es in deutscher und englischer Sprache. Wie der Titel schon sagt, liegt Jennys Hauptaugenmerk auf Backrezepten, denn „Für mich ist Backen sehr entspannend, da man alles Schritt für Schritt nacheinander macht. Kochen treibt mich in den Wahnsinn, wenn drei Töpfe gleichzeitig vor sich hinblubbern und ich gefühlt bei allen irgendwas machen soll.“ Wer Gebäck wie Kuchen, Torten oder Plätzchen sucht, ist bei Jenny also bestens aufgehoben.

Ich habe lange im Blog gestöbert und konnte mich nur schwer entscheiden. Für die Vorweihnachtszeit hätte mich ihre festliche Baumstamm-Torte, aber auch die winterliche Cranberry-Torte mit Zitronenbiskuit gereizt. Oder doch lieber Omas Pfefferminz-Plätzchen?

Gelandet bin ich schließlich aber doch bei einem herzhaften Rezept 😉 Ihrem Werdegang haben wir zu verdanken, dass Jenny in ihrem Blog viele südamerikanische Rezepte gesammelt hat, darunter auch Empanadas (gefüllte Teigtaschen) aus Uruguay, Argentinien, Bolivien und Kolumbien. Auch süße Empanadas mit Dulce de leche oder Käse und Quittenpaste findet man in ihrer großen Empanada-Schule.

Empanadas finde ich sehr spannend: am Strand von Morro de Sao Paulo habe ich köstliche brasilianische gegessen, selbst gemacht schon argentinische und im Blog Empanadas de morocho aus Ecuador vorgestellt.

Kolumbianische Empanadas

Fürs Event habe ich mich für die kolumbianische Variante entschieden – schließlich habe wir eine besonderen Bezug zu Kolumbien: mehrere Jahre haben wir Gastschüler aus der deutschen Schule in Barranquila bei uns aufgenommen, allen voran José Mario, unseren kolumbianischen Sohn, mit dem wir immer noch in sehr engem Kontakt stehen. Er war Schuld daran, dass uns damals das Salsa-Fieber erwischt hat und wir jahrelang auf Salsa-Parties unterwegs waren.

Kolumbianische Empanadas, Zutaten

Jennys Blogeintrag beginnt mit den Worten „Warnung, klassische Empanadas aus Kolumbien sind ein Haufen Arbeit. Wenn man alles selbst vorbereitet, ist man einige Stunden zugange.“ Das kann ich bestätigen. Aber die Arbeit hat sich wirklich gelohnt, das Ergebnis ist köstlich!

Zuerst einmal bereitet man die Füllung vor. Dafür werden Kartoffeln gekocht und zerdrückt, dann Zwiebeln, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika und Gewürze zu einer Art hogao gekocht und mit angebratenem Rinderhackfleisch vermischt – alles zusammen ergibt eine würzige, gut bindige Masse.

Kolumbianische Empanadas, Making of

Nun geht es an die Herstellung des Teiges, die dagegen schnell und unkompliziert ist. Man muss nur darauf achten, dass die Masse aus vorgekochtem Maismehl, Gewürzen und kaltem Wasser nicht zu trocken ist, sonst lässt sie sich nicht gut ausrollen. Ich habe den Teig in Kugeln geteilt, diese zwischen aufgeschnittenen Tiefkühlbeuteln platt gedrückt und noch etwas größer ausgerollt. Jetzt gibt man etwas von der Füllung auf eine Teighälfte, klappt mit Hilfe der Folie die andere Hälfte darüber und drückt die Ränder gut zusammen. Begradigen lassen sich die Ränder sehr gut mit einem Teigrädchen.

Kolumbianische Empanadas frittieren

Wenn alle Empanadas so weit fertiggestellt sind, werden sie in heißem Öl goldbraun und knusprig frittiert.

Kolumbianische Empanadas, Aji

Dazu serviert man Aji, eine pikant-säuerliche Zwiebel-Tomaten-Koriander-Sauce mit Limette.

Kolumbianische Empanadas, Innenleben

Nun darf geschwelgt werden! Reste der Füllung lassen sich übrigens gut einfrieren, dann geht es beim nächsten Mal (und das gibt es garantiert wieder!) schneller 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kolumbianische Maismehl-Empanadas
Kategorien: Teigtasche, Gefüllt, Kartoffel, Hackfleisch, Kolumbien
Menge: 15 Empanadas

Zutaten

H FÜLLUNG
175 Gramm Kartoffeln; geschält gewogen
1 klein. Zwiebel; geschält, gewürfelt
1/2-1 Essl. Olivenöl
1/2 Rote oder gelbe Paprika; in Würfelchen
2 Cocktailtomaten; ; in Würfelchen
1/2 Bund Frühlingszwiebeln; fein gehackt
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
1 Teel. Annatto; gemahlen
1/2-1 Teel. Salz
1 Teel. Kreuzkümmel
1/2 Teel. Pfeffer
1/2 Teel. Getrockneter Oregano
250 Gramm Rinderhackfleisch (oder gemischtes Hack)
Öl; zum Frittieren
H TEIG
225 Gramm Vorgekochtes gelbes Maismehl (hier Marke PAN)
1/4 Teel. Salz
1/2 Teel. Getrockneter Oregano
1/4 Teel. Pfeffer
250-300 Gramm Kaltes Wasser* (P: 250 g waren zu wenig)
H AJI, DER KRÄUTER-DIP
1/2 Bund Frühlingszwiebeln; fein gehackt
1 klein. Zwiebel; fein gehackt
2 Cocktailtomaten; gehackt
1-2 Chilischoten; je nach Geschmack (P: Lemon Drop);
-fein gehackt
1/2 Bund Frischer Koriander; gehackt
Salz
1 Teel. Kreuzkümmel
1/4 Teel. Pfeffer
1 Limette: Saft
2 Essl. Öl
1 Essl. Weißweinessig
1/2-1 Essl. Wasser
H ZUM SERVIEREN
Limettenviertel

Quelle

modifiziert nach
Jenny is baking
Erfasst *RK* 17.11.2023 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für Aji, den Kräuterdip, alle Zutaten vermischen, abschmecken und einige Zeit durchziehen lassen.

Für die Füllung die Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Das Wasser abgießen, kurz ausdämpfen lassen und sofort mit Salz und Kreuzkümmel gewürzt zu Brei zerdrücken.

Das Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel darin glasig anschwitzen. Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Knoblauchzehe zu den Zwiebeln geben und alles etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze anschwitzen, dabei gelegentlich umrühren. Die Gewürze hinzugeben und alles noch etwas weiterschmoren lassen. Die Mischung aus der Pfanne in eine Schüssel geben.

Erneut etwas Olivenöl in die Pfanne geben und das Hackfleisch darin braun anbraten. Nun das geschmorte Gemüse hinzugeben und einige Minuten mitbraten. Die Mischung mit dem Kartoffelbrei verrühren, abschmecken und abkühlen lassen.

Für den Empanadateig alle Zutaten miteinander vermischen und kurz mit der Hand verkneten. Der Teig darf nicht zu trocken sein, sonst noch mehr Wasser einarbeiten. Wenn ein Teigball beim Flachdrücken an den Rändern einreißt, ist er zu trocken – beim Flachdrücken muss ein gleichmäßiger, glatter Rand entstehen.

Den Teig in 15 Teigbällchen von Golfballgröße (P: 32-34 g) teilen und abdecken.

Ich arbeite beim Formen am liebsten mit einem 3-l Tiefkühlbeutel, der an einer Seite und am Boden aufgeschnitten wird. Den Beutel so vor sich auf die Arbeitsfläche legen, dass die geschlossenen Seite zur Tischkante zeigt. Den Beutel aufklappen, ein Bällchen mittig hineinlegen, und die Folie wieder über das Bällchen klappen. Nun mit einem kleinen Brettchen gleichmäßig und fest auf das Bällchen drücken, so dass sich eine flache, runde Teigplatte bildet. Mit einem Rollholz die Seiten des (immer noch zwischen Folie liegenden) Teiges unter Drehen etwas weiter ausrollen, so dass man schließlich eine Platte mit etwa 11 cm Durchmessern erhält.

Die obere Folie zurückschlagen und etwa 2 Tl der Füllung (P: waren etwa 20 g) auf einer Seite der Teigplatte verteilen. Die untere Teighälfte nun mit Hilfe der Folie über die Füllung schlagen, die Empanada aus der Folie nehmen und die Ränder gut zusammendrücken. Ich habe nun den Rand des Halbmondes mit einem Teigrädchen glatt abgeschnitten. Die fertige Empanada auf ein Backblech legen und abdecken. Die restlichen Teigstücke genauso verarbeiten.

Die fertigen Empanadas mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen und auf einem mit Küchenpapier belegten Teller kurz abtropfen lassen.

Die Empanadas noch warm mit Aji und Limettenschnitzen servieren.

Jenny: Man kann sowohl die Füllung, den Teig und die fertig vorbereiteten Empanadas im Voraus zubereiten, jedoch sollte man immer gut darauf achten, dass alles gut luftdicht verpackt ist. Wenn man gefrorene Emapanadas frittieren möchte, sollte man die Öltemperatur etwas reduzieren (ca. 150 Grad) und einige Minuten länger frittieren.

Anmerkung Petra: Knusprig und würzig – absolut klasse, wir waren begeistert! Füllung und Dip herzustellen ist zwar zeitaufwändig, aber ganz unkompliziert. Der Teig ist dagegen schnell gemacht.

Bei mir war am Schluss noch 180 g Füllung übrig, die habe ich eingefroren, genau wie einige fertige, aber noch nicht frittierte Empanadas.

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Koch mein Rezept: Kastenpickert

Beim Blogevent Koch mein Rezept wurde mir in der aktuellen 16. Runde Mich(ael) von SalzigSüssLecker zugelost. Salzig, süß und lecker, damit benennt Michael die Geschmacksrichtungen, die ihn sein gesamtes kulinarisches Leben begleitet haben. Und daher findet sich konsequenterweise im Blog auch die gesamte Bandbreite, also Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Kuchen und Plätzchen. Neben Kochen und Backen ist das Fotografieren Michaels große Leidenschaft. So arbeitet er inzwischen als Food-Fotograf, was man den appetitlich angerichteten Fotos ansieht, die seine Rezepte illustrieren.

Was mir gut gefallen hat: Michael stellt in seinem Blog auch gerne deftige regionale Spezialitäten aus seiner Heimat Westfalen vor. Da finden sich z.B. Sauerländer Potthucke, Wurstebrei, Lappenpickert, Püfferchen oder auch Kastenpickert nach einem Rezept seines Urgroßvaters.

Mein Mann stammt ja auch aus Westfalen, genauer aus dem Sauerland – hatte aber von Kastenpickert noch nie etwas gehört. Das ist wohl nicht so verwunderlich, da die Verbreitung weitgehend auf den Raum Bielefeld und Gütersloh begrenzt ist. Den Kastenpickert kann man sich als eine Art Kartoffelbrot vorstellen, bei dem der Teig  zum überwiegenden Teil aus Kartoffeln besteht, geschmacksgebende Zutat sind Rosinen. Wie schon der Name sagt, wird der Pickert in einer Kastenform gebacken. Der Name tauchte übrigens um 1800 zum ersten Mal auf, damals noch in der Schreibweise „Pikker“. Erst am Tag nach dem Backen wird der Pickert in Scheiben geschnitten und in einer Pfanne in Butter gebraten. Dazu isst man Rübenkraut, aber auch grobe Leberwurst, getrunken wird dazu ein Pott Kaffee oder auch ein kühles Pils. Mich machte das Rezept neugierig, so richtig konnte ich mir Konsistenz und Geschmack nicht vorstellen.

Kastenpickert gebraten

In Michaels Familie kam der Kastenpickert übrigens traditionell in der kalten Jahreszeit als nicht zu spätes Abendessen auf den Tisch. Wir haben an einem herbstlichen Tag mittags sowohl süßen als auch salzigen Belag damit ausprobiert: es passt tatsächlich beides!

Zutaten Kastenpickert

Doch von vorne: Zutaten für den Kastenpickert

geriebene Kartoffeln

Die Kartoffeln werden auf der groben Seite der Kastenreibe gerieben. Ich habe die Kartoffeln dann ausgedrückt und das Kartoffelwasser dabei aufgefangen. Nach kurzem Stehen habe ich die wässrige Phase abgegossen und die sich am Boden absetzende Kartoffelstärke mit im Teig verwendet.

Kastenpickert in der Form

Der Pickert in der gebutterten Kastenform vor dem Gehen, fertig zum Backen und frisch aus dem Ofen

Kastenpickert aufgeschnitten

Am nächsten Tag ist die Mitte des Kastenpickerts etwas eingefallen – das ist typisch für dieses Gebäck.

Kastenpickerscheiben in der Pfanne

Kastenpickertscheiben beim Aufbacken in der Pfanne.

Danke Michael für die Erweiterung meines kulinarischen Horizonts!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Westfälischer Kastenpickert nach Michael
Kategorien: Brot, Kartoffel, Westfalen
Menge: 1 Brotbackform für 1,5 kg

Zutaten

900 Gramm Kartoffeln, vorwiegend festkochend
60 Gramm Milch
24 Gramm Frischhefe
3 Eier Größe L
10-12 Gramm Salz
450 Gramm Mehl
10 Gramm Zucker
120 Gramm Rosinen
H SOWIE
Butter; für die Form
Butterschmalz; zum Aufbacken

Quelle

modifiziert nach
Salzig Süss Lecker
Erfasst *RK* 22.09.2023 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, anschließend auf der goben Seite der Kastenreibe reiben. Die Kartoffeln in ein Sieb über einer Schüssel geben und ausdrücken, das Kartoffelwasser auffangen. Nach kurzem Stehen das Wasser von der Stärke abgießen, die sich am Boden abgesetzt hat. Die Kartoffelstärke im Teig mitverwenden.

Milch, Mehl, Hefe, Kartoffeln, Kartoffelstärke, Zucker, Salz und Eier in die Schüssel der Küchenmaschine geben und etwa 10 Minuten erst langsam, dann etwas schneller zu einem schwer reißenden Teig verkneten. Am Ende auf langsamer Stufe die Rosinen unterkneten.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt etwa 1 Stunde aufgehen lassen, das Volumen muss sich deutlich vergrößern. Währenddessen eine Kastenform (P: Schwarzblechform 1,5 kg) butttern und beiseite stellen.

Den Teig nochmal durchrühren und in die Form füllen. Abgedeckt etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis der Teig fast den oberen Rand erreicht hat.

Rechtzeitig den Backofen mit einem Rost auf zweitunterster Schiene auf 180°C vorheizen.

Den gegangenen Kastenpickert in den Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und der Pickert durch ist (P: KT war 99°C).

Die Form aus dem Backofen holen, kurz auf einem Rost abkühlen lassen, dann den Pickert aus dem Kasten stürzen und über Nacht auskühlen lassen.

Den Kastenpickert in fingerdicke Scheiben schneiden und portionsweise in Butterschmalz ausbacken.

Serviert wird der Pickert mit Butter, Rübenkraut und Marmelade, aber auch mit grober Leberwurst. Dazu trinkt man Kaffee oder ein Pils.

Anmerkung Petra: ich habe das Originalrezept auf 3/5 reduziert, aber etwas mehr Mehl, Zucker, Salz sowie die Kartoffelstärke, verwendet.

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Koch mein Rezept: Milchschokoladeneis mit dunkler Schokoladensauce

In Runde 15 des Events Koch mein Rezept ist mir eine sehr gute alte Bekannte zugelost worden, die mich quasi von Beginn der Bloggerei an begleitet hat: zorra hat 2004 kurz nach der Gründung von Chili und Ciabatta ihr Foodblog 1 x umrühren aka Kochtopf begonnen, zuerst als Gemeinschaftsprojekt, bald übernahm sie alleine das Ruder. Einen riesengroßen Verdienst hat sich Zorra durch die Organisation zahlreicher Events erworben und damit viel zur Vernetzung von Blogs beigetragen. Das erste war im Mai 2005 das Blog-Event Huhn, aktuell geht das das Blog-Event in die unglaubliche 198. Runde! Daneben organisiert sie seit 2012 den World Bread Day, an dem ich ohne Unterbrechung teilgenommen habe. Vom Bread Baking Day gab es 86 Ausgaben, seit 2012 veranstaltet sie das Synchronbacken, und seit 2005 den kulinarischen Adventskalender.

2013 habe ich aus Anlass von zorras 9. Bloggeburtstag schon mal ein Loblied auf sie gesungen und für sie mein Pollo al forno gekocht. Hähnchen zählen nämlich zu zorras Lieblingsspeisen 🙂

Zorra kocht unkomplizierte Alltagsküche, backt aber auch köstliche Kuchen. Ein weiterer Themen-Schwerpunkt der in Andalusien lebenden Schweizerin ist das Brotbacken. Und natürlich darf auch ihre Gelateria nicht vergessen werden, in der sie inzwischen 76 Eisrezepte gesammelt hat.

Milchschokoladeneis mit dunkler Schokosauce

Passend zur Jahreszeit und passend zu den aktuell heißen Temperaturen habe ich mich genau da bedient und ihr Milchschokoladen-Eis mit knackigen Schoko-Stückchen hergestellt, denn wie zorra bin ich ein Liebhaber von Schweizer Schokoladeneis wie dem Mövenpick Swiss Chocolate, das bei uns im Tessiner Ferienhaus fast immer im Tiefkühlfach zu finden war.

Milchschokoladeneis mit dunkler Schokosauce

Zorra serviert uns noch ein spezielles Schmankerl in Form einer dunklen Schokoladensauce dazu, die kann man bei der Eisherstellung mit einswirlen, aber auch auf das fertige Eis geben. Am besten macht man beides!

Zorras Eis kommt ohne Bindemittel wie Ei oder Zusatzstoffe in Form verschiedener Pülverchen aus, die es vielleicht von einen Tick cremiger machen würden. Es schmeckt aber wunderbar schokoladig, die knackigen Schokostücken tragen natürlich auch dazu bei.

Die Schokoladensauce stammt wohl vom französischen Star-Patissier Pierre Hermé. Etwas verwundert hat mich die Verwendung von Crème fraîche, die der Sauce wie erwartet eine leicht säuerliche Note verleiht. In Verbindung mit dem Eis macht sich das aber nicht negativ bemerkbar. Dennoch würde mich interessieren, wie sich eine fettreiche süße Sahne im Rezept macht – vielleicht teste ich das beim nächsten Mal.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Milchschokoladen-Eis mit knackigen Schoko-Stückchen
Kategorien: Eiscreme, Schokolade
Menge: 1 Liter

Zutaten

H EIS-GRUNDMASSE
150 Gramm Milchschokolade
150 Gramm Gesüsste Kondensmilch (Milchmädchen)
350 Gramm Vollmilch
1 Prise Salz
1 Spritzer Vanilleextrakt
H ZUM FERTIGSTELLEN
200 Gramm Sahne, kalt
Dunkle Schokoladensauce nach Belieben (s. Rezept)
50 Gramm Schokoladen-Stückchen

Quelle

Zorra im Kochtopf
Erfasst *RK* 05.06.2023 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Milchschokolade in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Kondensmilch, der Vollmilch und der Prise Salz in einen Topf geben und unter ständigem Umrühren bei mittelhoher Hitze erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Masse sollte dabei nicht kochen!

Diese Grundmasse in ein Gefäss geben, auskühlen lassen und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag Sahne halb steif schlagen. Kalte Grundmasse aus dem Kühlschrank dazugeben und gut unterrühren.

Eismasse in die vorgekühlte Eismaschine geben. Nach ca. 30 Minuten Schokoladen-Stückchen dazugeben, fertig gefrieren lassen.

Die Hälfte des fertigen Eis in einen Behälter geben, falls gewünscht etwas kalte Schokoladensauce darüber giessen. Restliches Eis in den Behälter geben, alles verswirlen.

Eis für mindestens 4 Stunden im Gefrierschrank fertig gefrieren lassen.

Das Eis ist nicht sehr hart und lässt sich direkt aus dem Gefrierschrank portionieren.

Anmerkung Petra: das meine Eismaschine nicht sehr groß ist, habe ich die Masse in 2 Portionen gefrieren lassen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dunkle Schokoladensauce
Kategorien: Sauce, Dessert, Schokolade
Menge: 500 Ml

Zutaten

130 Gramm Dunkle Schokolade
250 Gramm Wasser
70 Gramm Mit Vanille aromatisierter Zucker
125 Gramm Crème fraîche

Quelle

Zorra im Kochtopf
nach Pierre Hermé
Erfasst *RK* 05.06.2023 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Schokolade mit einem Brotmesser grob hacken und in einen Topf geben.

Wasser, Zucker, Crème fraîche dazugeben und alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen. Achtung nicht zu heiss, sonst kann die Schokolade anbrennen. Hitze etwas reduzieren und 10-15 Minuten köcheln bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, dabei die Sauce ständig umrühren.

Fertige Sauce kann warm aber auch kalt verwendet werden. Während des Auskühlen die Sauce ein paar Mal umrühren, so dass sich keine Haut bildet.

Die Sauce kann im Kühlschrank zugedeckt ca. 14 Tage aufbewahrt werden

Glatte glänzende Schokoladensauce herrlich schokoladig kann warm oder kalt zu Eiscreme, Waffeln, Milchshakes etc. serviert werden.

Anmerkung Petra: Sauce hat eine sehr schöne Konsistenz. Sie schmeckt durch die Crème fraîche pur etwas säuerlich, das merkt man aber in Kombination mit dem Eis nicht mehr. Beim nächsten Mal mit Sahne testen.

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Würziges Hähnchen mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen vom Blech

Beim vernetzenden Blogevent Koch mein Rezept sind wir inzwischen schon in Runde 14 angekommen. Diesmal wurde mir ein Blog aus der Pfalz zugelost, ich durfte mich bei Evchen kocht umschauen. Eva füttert ihr Blog schon seit 2015 mit Rezepten, kulinarischen Highlights und regionalen Tipps zum Thema Essen und Wein. Kein Wunder, dass da eine Menge an verlockenden Rezepten zusammen gekommen ist!

Evchen liebt es, an Kochwettbewerben teilzunehmen und war schon in verschiedenen Kochformaten zu bewundern. Ihre Leidenschaft für Gewürze kann ich absolut verstehen, auch mein Gewürzschrank ist prall gefüllt 😉 Sie kombiniert gerne Süßes mit Pikantem und kocht auch schon mal „farbig“ – daneben steht sie aber durchaus auf (Pfälzer) Hausmannskost.

Bei der großen Auswahl fiel es mir gar nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Ins Finale kam der verlockende Kardamom-Grapefruit-Cheesecake mit Pistazienkrokant, Helmut hat dann aber doch für ein pikantes Essen gevotet, und zwar für das

Knuspriges Hühnchen mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen auf dem Teller

knusprige Hühnchen aus dem Ofen mit Blumenkohl und Kartoffeln. Wie man sieht, keine schlechte Wahl 🙂

Knuspriges Hühnchen mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen vom Blech vorher-nachher

Ich bin ja ein großer Fan von Hähnchen auf dem Blech in unterschiedlichsten Varianten, diverse Rezepte beweisen das. Gerne habe ich also ein neues ausprobiert.

Evchen verwendet entbeinte Hähnchenschenkel – also habe ich zwei schöne Bio-Hähnchenschenkel vom Knochen befreit. Meiner Meinung nach kann man sich das aber auch sparen, wenn man nichts gegen Knochen auf dem Teller hat. Zum Fleisch gesellen sich Blumenkohl, Kichererbsen, Kartoffeln und Kokosmilch, die ich gleich mit pikantem Currypulver, Garam masala und abgeriebener Zitronenschale anstelle von Kaffirlimettenblättern verrührt habe – daher die goldgelbe Farbe.

Knuspriges Hühnchen mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen vom Blech

Wenn das Essen so appetitlich brutzelnd aus dem Ofen kommt, greift man doch liebend gerne zu Messer und Gabel. Danke fürs schöne Rezept, Evchen!

Koch mein Rezept

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Würziges Hähnchen mit Blumenkohl, Kartoffeln und Kichererbsen vom Blech
Kategorien: Hähnchen, Gemüse, Backofen
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 mittl. Zwiebel; gewürfelt
250-300 Gramm Kleine glattschalige festkochende Kartoffeln;
-halbiert
400 Gramm Blumenkohlröschen; nicht zu klein
3 Frühlingszwiebeln; in Ringen, Weißes und Grünes
-getrennt
2 Essl. Öl
2 Hähnchenschenkel; entbeint*
200 Gramm Gekochte Kichererbsen
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Salz
Pfeffer
2 Essl. Madras-Currypulver (meines ist eher pikant)
2 Teel. Garam Masala (P: Punjabi Garam Masala)
1 Bio-Zitrone: Schale abgerieben
H ZUM SERVIEREN
Frisches Koriandergrün; gehackt
1 Limette; in Vierteln, zum Darüberträufeln

Quelle

modifiziert nach
Evchenkocht
Erfasst *RK* 08.03.2023 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Das Öl auf dem Backblech verteilen. Die Kartoffeln im Öl wenden und mit den Schnittflächen nach oben aufs Blech legen. Die Hähnchenstücke mit der Hautseite nach oben flach auf dem Blech verteilen. Blumenkohlröschen und Kichererbsen in die Zwischenräume streuen, alles gut salzen und pfeffern.

Die Kokosmilch glattrühren, dann Zwiebelwürfel, das Weiße der Frühlingszwiebel, Currypulver, Garam masala und abgeriebene Zitronenschale untermischen, salzen und pfeffern. Die Kokosmilch gleichmäßig auf dem gesamten Blech verteilen.

Das Blech für 30 Minuten in den Backofen schieben, anschließend falls möglich noch 7-8 Minuten im Programm Thermogrillen bei 230°C bräunen (alternativ für 5-7 Minuten die Grillfunktion auf 230°C einschalten).

Das Blech aus dem Ofen nehmen und das Gericht zum Servieren mit Frühlingszwiebelgrün und Koriander bestreuen. Die Limettenviertel dazu reichen, damit sich jeder nach Bedarf Limettensaft über das Essen träufeln kann.

Anmerkung Petra: ein Hähnchengericht der Marke „entspanntes Kochen“, schön würzig und prima für hungrige Esser geeignet.

Ich habe anders als im Original Zwiebeln und die Gewürze gleich in die Kokosmilch eingerührt, das sorgt für eine schöne, gleichmäßige Gelbfärbung. Die Kaffirlimettenblätter habe ich durch Zitronenschale ersetzt und noch Limettensaft zum Finalisieren verwendet.

*Ich würde beim nächsten Mal die Schenkel gar nicht entbeinen, aber das ist sicher Geschmackssache. Dann die Temperatur evtl. auf 200°C erhöhen und die Gardauer anpassen.

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