Berliner Pfannkuchen-Auflauf mit Orangen-Karamell

Anstelle von Kuchen stand hier am Wochenende ein warmer Auflauf nach Art eines Bread and Butter-Puddings auf dem Tisch.

Berliner Pfannkuchen-Auflauf mit Orangen-Karamell

Das Rezept für den Berliner Pfannkuchen-Auflauf mit Orangen-Karamell stammt von Johann Lafer aus einer essen & trinken von 1997 und machte wieder einmal klar: Süßspeisen kann er wirklich!

Making of

Verwendet werden normalerweise Faschingskrapfen vom Vortag. Ich hatte bei der letzten Krapfenherstellung extra einige Krapfen ohne Füllung eingefroren, habe das Gericht aber auch schon mit gefüllten Krapfen gemacht. Die schneidet man in Scheiben und schichtet sie abwechselnd mit gedünsteten Apfelwürfelchen in eine kleine Auflaufform. Dazu kommt ein Eier-Sahne-Gemisch (wer es etwas leichter haben möchte, kann sicher auch eine Sahne-Milch-Mischung verwenden).

Tellerbild

Serviert wird der warme Auflauf mit fruchtigem Orangenkaramell und – wenn man es ganz üppig und luxuriös möchte – mit einem Klecks eiskalter Schlagsahne.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Berliner Pfannkuchen-Auflauf mit Orangenkaramell
Kategorien: Auflauf, Früchte, Resteverwertung, Sauce
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H AUFLAUF
2 Berliner Pfannkuchen; Krapfen, vom Vortag
2 Säuerliche Äpfel
1 1/2 Essl. Zitronensaft
25 Gramm Neutraler Honig
1/2 Vanilleschote: ausgekratztes Mark
1 Prise Zimt
H FÜR DIE FORM
Etwas Weiche Butter
Semmelbrösel
H GUSS
3 Eier
20 Gramm Zucker
125 ml Schlagsahne
1 Prise Salz
H ORANGEN-KARMELL
30 Gramm Zucker
125 ml Orangensaft; frisch gepresst
1 Orangen: abgeriebene Schale
20 ml Orangenlikör (P: Cointreau)
H SOWIE OPTIONAL
75 Gramm Schlagsahne

Quelle

modifiziert nach
essen & trinken 1/97 (Lafer)
Erfasst *RK* 06.02.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Orangenkaramell den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen. Den Orangensaft zugießen und kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Orangenschale untermischen und leicht sirupartig einkochen. Den Orangenlikör einrühren. Die Sauce durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.

Die Berliner in jeweils 5 Scheiben schneiden. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden.

Zitronensaft, Honig, Vanillemark und Zimt in einer Pfanne heiß werden lassen. Die Äpfel darin etwa 3-5 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umwenden.

Eine kleine flache, feuerfeste Form (P: meine ist am Boden gemessen 12×16 cm groß) buttern und mit Semmelbröseln bestreuen. Die Krapfenscheiben hineinsetzen, dabei die Äpfel so mit einschichten, dass die Scheiben etwas Abstand haben und fast aufrecht stehen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eier mit Zucker, einer Prise Salz und der Sahne verschlagen. Den Eierguss löffelweise zwischen den Scheiben und außen herum verteilen.

Den Auflauf im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten etwa 30-35 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist. Falls die Krapfenscheiben zu braun werden, mit Alufolie abdecken.

Die Form aus dem Ofen nehmen, die Oberfläche mit etwas Puderzucker bestäuben.

Den Auflauf warm mit dem Orangenkaramell und nach Belieben etwas eiskalter Schlagsahne servieren.

Anmerkung Petra: schmeckt ganz wunderbar. Prima Resteverwertung! Ich habe einen Teil meiner gebackenen Krapfen extra dafür nicht gefüllt.

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Bougatsa me Krema – Grießcreme-Schnitten

Von einer Packung Filoteig (300 g ) hatte ich gut die Hälfte (4 Blätter, knapp 200 g) übrig. Was damit anstellen? Beim Suchen in der Rezeptdatenbank stieß ich auf Galaktoboureko, das griechische Dessert, bei dem eine Art Grießpudding zwischen Filoteig geschichtet wird und das nach dem Backen mit einem Zuckersirup getränkt wird. Klang im Prinzip nicht schlecht, allerdings süß, um nicht zu sagen zuckersüß – so süß wollte ich es nicht haben.

Bougatsa

Ginge nicht auch eine Art Galaktobouriko ohne Sirup? Googlen brachte schnellen Erfolg: ja, das gibt es und das entprechende Rezept nennt sich Bougatsa.

Bougatsa making of

Eine Hälfte der Teigblätter schichtet man überlappend in eine Auflaufform, dabei werden die Teigbahnen immer wieder mit flüssiger Butter bestrichen. Nun kommt die vorbereitete Grießcreme darauf (ich habe sie mit etwas Orangenschale und -saft aromatisiert), den Abschluss machen die restlichen Teigblätter.  Mit einem scharfen Messer schneidet man die obersten Teigbahnen in Portionsstücke, das erleichtert später das Aufteilen des sehr splittrigen Backwerks. Jetzt geht es ab in den Backofen!

Bougatsa, Anschnitt

Uns hat die Bougatsa frisch und noch leicht lauwarm wunderbar geschmeckt.Hoffentlich bleiben bald wieder Filoteig-Reste 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bougatsa me Krema – Grießcreme-Schnitten
Kategorien: Gebäck, Frühstück, Dessert, Creme, Griechenland
Menge: 1 Backform von 17×25 cm

Zutaten

350 ml Milch
30 Gramm Zucker
1/2 Zitrone: abgeriebene Schale
1/2 Orange; abgeriebene Schale
40 Gramm Feiner Weichweizen-Grieß
2 Eier
15 Gramm Vanillezucker (selbst gemacht)
1 Teel. Vanilleextrakt
2 Essl. Orangensaft; frisch ausgepresst
200 Gramm Filo-Teig (hier 4 Blätter Henglein)
50 Gramm Butter; geschmolzen
H ZUM SERVIEREN
Puderzucker
Zimt

Quelle

modifiziert nach
kochen und backen.ch
Erfasst *RK* 19.01.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Milch mit 30 g Zucker sowie der abgeriebenen Zitronen- und Orangenschale zum Kochen bringen. Unter Rühren langsam den Grieß einrieseln lassen. Weiterrühren, bis ein dicker Grießbrei entstanden ist. Den Topf vom Herd nehmen.

In einer Schüssel die Eier mit dem Vanillezucker hellschaumig aufschlagen. Nun esslöffelweise den heißen Grießbrei unterschlagen. Vanilleextrakt und Orangensaft unterrühren. Eine Klarsichtfolie direkt auf die Grießmasse legen, damit sich beim Abkühlen keine Haut bildet.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter schmelzen.

Die Filoteigblätter in zwei Teile (für Boden und Deckel) aufteilen (ich habe meine Blätter jeweils in 6 Stücke – einmal quer und zweimal längs – geteilt).

Die Form gut mit Butter bestreichen, alle Blätter vor dem Einlegen mit Butter bepinseln. Den Boden mit der Hälfte der gebutterten Blätter überlappend so auslegen, dass diese über den Rand der Form ragen.

Nun die Grießcreme darauf verteilen, die überlappenden Teile nach innen klappen und die Form mit den restlichen gebutterten Blättern belegen (P: ich habe dafür nicht mehr alle Stücke verwendet).

Mit einem scharfen Messer die obersten Teigstücke so einschneiden, dass 8 Portionen entstehen. Dic Schichten sollten nicht ganz durchgeschnitten werden, damit die Grießmasse nicht herausquillt.

Die Form für etwa 40 Minuten in den Backofen schieben, bis die Oberfläche schön gebräunt und knusprig ist.

Die Bougatsa mit Puderzucker und etwas Zimt bestäuben. Sie kann warm oder kalt gegessen werden.

Anmerkung Petra: ausgesprochen lecker! Die Bougatsa ist die wesentlich weniger süße Verwandte des Galaktoboureko, sie wird nicht mit Sirup übergossen. Eine tolle Resteverwertung für übrige Filoteigblätter. Lauwarm fanden wir sie am besten, Reste kann man aber auch noch am zweiten Tag essen.

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Meine Nidelzältli – mürbe Rahmkaramellen mit Fleur de Sel

Dem allgemeinen Trend entgegen starte ich ins neue Jahr mit einem „ungesunden“ Rezept 😉 Nix kalorienarm, nix lowcarb, nix clean eating 😉 Aber immerhin ist es eine Resteverwertung!

Rahmkaramellen

Vom Silvester-Dessert (Rezept folgt in Kürze) hatte ich noch etwas gezuckerte Kondensmilch aka Milchmädchen übrig. Ein Blick in die Datenbank förderte ein Rezept zutage, was ich vor vielen Jahren mal in einem Schweizer Rezeptforum aufgesammelt hatte: Nidelzältli oder auch Rahmtäfeli, das sind Rahmkaramellen. Diese gibt es bekanntermaßen in zwei Formen: einmal relativ fest und zäh, sogenannte Plombenzieher und dann in der mürben, etwas bröckeligen Form. Mit der ersten kann man mich nicht hinterm Ofen hervorlocken, mit der zweiten schon 😉

Köstliche Salz-Rahmkaramellen habe ich vor vielen Jahren mal in Arcachon erstanden, deshalb habe ich dem mir vorliegenden Originalrezept noch zwei kräftige Prisen Fleur de Sel spendiert. Der Plan ist voll aufgegangen: das Konfekt ist genau so, wie ich es liebe 🙂 Glücklicherweise habe ich nur eine relativ kleine Menge gemacht, der Suchtfaktor ist nämlich beträchlich. Aufopfernderweise beteiligt sich auch Helmut bei der Vernichtung der gefährlichen Ware.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Meine Nidelzältli – mürbe Rahmkaramellen mit Fleur de Sel
Kategorien: Konfekt, Schweiz
Menge: 1 Rezept

Zutaten

125 Gramm Gezuckerte Kondensmilch; Milchmädchen
50 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
2 Prisen Fleur de Sel
H SOWIE
1 Essl. Kaltes Wasser

Quelle

modifiziert nach
BettyBossi.Kochforum
nach Tiptopf
Erfasst *RK* 15.04.2002 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine kleine Kastenform (am Boden 17,5 x 8,4 cm) mit Backpapier auslegen. Ersatzweise ein Blech mit Backpapier belegen.

Gezuckerte Kondensmilch, Butter, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben und unter ständigem Rühren etwa 15 Minuten kochen lassen, bis die Masse hellbraun und eingedickt ist. Probe: Wenn man etwas von dieser Masse auf einen kalten Löffel gibt, sollte sie erstarren.

Das kalte Wasser zugeben und glatt rühren. Die Masse sofort flächendeckend in die Kastenform oder auf das Backpapier gießen und 1 cm dick ausstreichen.

Die Karamellmasse auskühlen lassen. Dann das Backpapier herausheben und die Karamellen in etwa 2 cm große Stücke schneiden.

Anmerkung Petra: ich habe die Karamellen auf Backpapier etwa 2 Tage nachtrocknen lassen. Ergibt mürbe, „bröckelige§ Karamellen mit sehr leckerer Salzkaramell-Note.

Im Original doppeltes Rezept ohne Salz.

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Gemüse-Hähnchen-Pot Pie

Das Rezept für die Herby Spring Chicken Pot Pie habe ich bei BBC goodfood entdeckt: ein bunter Gemüsemix mit Resten von gegartem Hähnchen in einer cremigen Kräutersauce gepaart mit knusprigem Filoteig – wer könnte nein sagen? Ich nicht!

Pot Pie 1

Das Ganze lässt sich gut vorbereiten und wird dann in einem Topf in den Ofen geschoben. Sieht doch schon sehr appetitlich aus 🙂

Pot Pie 2

Nach dem Durchstoßen des splittrig gebackenen Teigdeckels zeigt sich die Füllung der „Pie“

Pot Pie 3

eine gelungene Kombination auf dem Teller.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüse-Hähnchen Pot Pie
Kategorien: Gemüse, Hähnchen, Resteverwertung, Teig, Onepot
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Essl. Butter
50 Gramm Möhrenwürfelchen
3 Frühlingszwiebeln; das Weiße und Grüne getrennt
-in Ringen
125 Gramm Zuckererbsen
125 Gramm TK-Spinat; an- oder aufgetaut
200 Gramm Gegartes Hähnchenfleisch
250 ml Hühnerbrühe
100 Gramm Schmand
100 Gramm TK-Erbsen
1 Teel. Beurre manié (weiche Butter und Mehl zu gleichen
-Teilen verknetet)
Etwas Gehackte Petersilie
Etwas Gehackter Estragon
1 Teel. Grober Senf (P: Moutarde de Meaux)
150 Gramm Filoteig
35 Gramm Zerlassene Butter

Quelle

modifiziert nach
BBC Goodfood März 2020
Erfasst *RK* 20.08.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

1 El Butter in einem breiten Topf (P: kleiner Gussbräter) erhitzen. Möhren und das Weiße der Frühlingszwiebeln darin 3 Minuten andünsten, dann die Zuckererbsen und das Grün der Frühlingszwiebeln zugeben und weitere 3 Minuten dünsten. Den Spinat zugeben, 2 Minuten mitschmoren und dann das Hähnchenfleisch unterrühren, mit der Hühnerbrühe und dem Schmand aufgießen. Alles zum Kochen bringen, dann die TK-Erbsen einrühren, weitere 5 Minuten köcheln. Die Sauce mit der Beurre manié binden und die Kräuter sowie den groben Senf zugeben, abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen.

Die Filoteig-Scheiben jeweils mit der flüssigen Butter bestreichen und etwas zusammenknüllen, nebeneinander auf die Fleisch- Gemüsemischung setzen.

Den Topf in den Backofen schieben und etwa 20-22 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Sofort servieren. Dazu passt ein grüner Salat.

Anmerkung Petra: Sieht toll aus und schmeckt ausgezeichnet. Die Gemüsemischung lässt sich nach Belieben anpassen.

Angeblich kann man das Gericht komplett mit dem Filotopping vorbereiten und mit einem feuchten Tuch bedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

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Pyttipanna mit eingelegten roten Beten

Am Wochenende stand ein weiteres schwedisches Gericht für die kulinarische Weltreise von volkermampft auf dem Tisch. Pyttipanna oder auch Pytt i panna („winzig in der Pfanne“) ist ein echtes Resteessen, bei dem neben Kartoffeln Braten- oder Wurstreste Verwendung finden. Dazu gesellt sich ein Spiegelei (oder auch ein rohes Eigelb) sowie eingelegte rote Bete. Wichtig ist es, alle Zutaten gleichmäßig klein zu würfeln.

In Schweden gibt es Pyttipanna als Fertiggericht, doch viel besser schmeckt es natürlich selbst gemacht 🙂

Pyttipanna

Ich habe zuerst in einer Pfanne die rohen Kartoffelwürfelchen angebraten, dann in einer zweiten Zwiebeln, Speck und das Fleisch (bei mir Reste von der Hohen Rippe) und etwas selbst geräucherten Speck. Beides kommt dann in einer Pfanne zusammen, in der anderen brät man die Spiegeleier.

Hier gab es Scheiben von roten Beten dazu, die ich gerade wieder frisch eingelegt habe. Das Rezept für Pickled Baked Beets existiert zwar schon seit 2007 im Blog, ich setze es jetzt aber nochmal angepasst hier herein.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pyttipanna
Kategorien: Resteverwertung, Kartoffel, Fleisch, Schweden
Menge: 2 Personen

Zutaten

500 Gramm Festkochende Kartoffeln
Butter; zum Anbraten
Öl; zum Anbraten
1 Zwiebel; gewürfelt
150-250 Gramm Bratenreste; Wurst geht auch
50 Gramm Durchwachsener Speck; nach Belieben, gewürfelt
Salz
Pfeffer
2 Eier
Eingelegte rote Bete
Gehackte Petersilie; zum Bestreuen

Quelle

eigene Variante
nach diversen Rezepten im Netz
Erfasst *RK* 20.07.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden (geht am besten mit der Aufschnittmaschine), diese dann in 1 cm breite Streifen und anschließend in Würfel schneiden. Die Kartoffeln in kaltes Wasser legen, um überschüssige Stärke zu entfernen, dann in einem Sieb abtropfen lassen.

Die Bratenreste ebenfalls in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden.

In einer großen schweren Pfanne zu gleichen Teilen Butter und Öl erhitzen und die Kartoffeln darin unter gelegentlichem Wenden in etwa 20 Minuten rundum braun braten.

In einer zweiten Pfanne die Zwiebeln anbraten, dann den Speck dazugeben und knusprig ausbraten. Zum Schluss die Bratenreste zugeben und anbraten. Den Pfanneninhalt nun zu den gebratenen Kartoffeln geben und noch etwas weiterbraten, dabei salzen und pfeffern.

In der jetzt leeren Pfanne etwas Butter erhitzen und die Eier als Spiegeleier braten, mit Salz würzen.

Pyttipanna auf Teller verteilen, mit etwas gehackter Petersilie bestreuen. Das Spiegelei dazu setzen und einige rote Bete-Scheiben dazulegen.

Anmerkung Petra: sehr leckere Kartoffelpfanne, hier gemacht mit Resten von der Hohen Rippe. Dazu gab’s meine eingelegten Roten Bete.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Rote Bete mit Zwiebeln und Ingwer
Kategorien: Einlegen, Gemüse
Menge: 2 Gläser à 1 l

Zutaten

1 kg Rote Bete; gerne kleinere Exemplare
30 Gramm Frischer Ingwer; geschält, in dünnen Scheiben
200 Gramm Zwiebeln; geschält, in Streifen
500 ml Wasser
250 ml Weinessig
1 Essl. Salz
2 Essl. Zucker

Quelle

modifiziert nach
essen & trinken
Einmachen
Erfasst *RK* 20.07.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Rote Bete waschen, gegebenenfalls vorhandene Blätter abbrechen.

Rote Bete einzeln in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backofen bei 200°C so lange backen, bis sie weich sind (Messerprobe), das dauert je nach Größe 1 1/2-2 Stunden.

Die Bete aus der Folie wickeln und die Schale unter fließendem Wasser abpellen. Bete in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, größere Scheiben halbieren.

Die Scheiben abwechselnd mit Zwiebelringen und Ingwer in zwei saubere Bügelgläser schichten.

Das Wasser mit Weinessig, Salz und Zucker aufkochen, heiß über die roten Bete gießen. Die Gläser verschließen, mindestens 2 Tage durchziehen lassen.

Im Kühlschrank halten sich die roten Bete mindestens 3 Monate.

Anmerkung Petra: Prima! Im Original werden die roten Bete in Wasser gekocht – ich mag sie lieber gebacken. Sehr gute Haltbarkeit!

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka – schwedischer Schokokuchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor – Schwedische Kartoffelkloesse
Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe – Haselnusskuchen mit Kaffee
Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa – Schwedische Sommersuppe
Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sockerkringlor mit Zitronenfüllung
Wilma von Pane-Bistecca mit Svenska Koettbullar – Schwedische Hackfleischbaellchen
Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums
Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan – Schweinefilet mit Banane
Ulrike von Küchenlatein mit Citrondrömmar – Zitronentraum
Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob
Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta – Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren
Ulrike von küchenlatein mit Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian
Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk – schwedische Kartoffelpfannkuchen
Ulrike von Küchenlatein mit Stachelbeerkuchen mit Mandel – Krusbärspaj med mandel
Conny von food for the soul mit Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken
Britta von Brittas Kochbuch mit Krispig Blåbärpaj – Knusperblaubeerkuchen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf
Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse – Janssons Versuchung
Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME – mit Moosbeeren
Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen – Kanelbullesockerkaka
Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping
Sus von CorumBlog 2.0 mit Hallongrottor – Himbeertörtchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd – Knäckebrot
Katja von Kaffeebohne mit Sommersalat

Spinat-Käse-Strata

Manch einer mag sich jetzt fragen: Strata, was soll das denn sein? Für den, der es noch nicht kennt: ein wunderbar gästetauglicher, meist herzhafter Frühstücksauflauf aus den USA, der ganz ohne Stress am Vortag vorbereitet wird. Über Nacht kann er dann im Kühlschrank so richtig schön durchziehen und wird am Morgen nur noch in den Backofen geschoben und goldbraun gebacken. Immer drin ist Brot (gerne auch nicht mehr ganz taufrisches) und ein Eierguss.

Spinat-Käse-Strata Teller

Die übrigen Zutaten sind sehr variabel: in meiner Strata tummeln sich Spinat und Käse nach einer Vorlage von Gourmet, aber auch Schinken, Pilze und anderes Gemüse wie Tomaten, Paprika, Mais oder Artischocken sind denkbar.

Spinat-Käse-Strata ungebacken

So sieht das Ganze am Vortag aus: in diesem Zustand wird die Form abgedeckt und für mindestens 8 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank geschoben.

Spinat-Käse-Strata

Goldbraun und knusprig, frisch aus dem Backofen:  jetzt kann die Strata serviert werden.

Wen die zweite Auflaufform dahinter interessiert: darin befinden sich wunderbar fluffige Zimtschnecken, die ebenfalls die Nacht im Kühlschrank verbracht haben – eine Spende von Tochter Kathi. Auch die werden am Morgen nur noch in den Backofen geschoben und liefern dann den süßen Part. Das Rezept gibt’s beim Kochfrosch 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spinat-Käse-Strata
Kategorien: Auflauf, Brot, Gemüse, Käse, Brunch
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

400 Gramm TK-Spinat; aufgetaut
1 groß. Zwiebel; gehackt
2 Essl. Butter
Salz
Pfeffer
Muskatnuss; frisch gerieben
400 Gramm Landbrot; in Würfeln von 2,5 cm Kantenlänge (hier
-Schwarzwälder Kruste)
180 Gramm Gruyère; frisch gerieben
60 Gramm Parmesan; frisch gerieben
660 ml Milch
8 groß. Eier

Quelle

modifiziert nach
Gourmet February 2003
Erfasst *RK* 28.01.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend beginnen.

Den aufgetauten Spinat gut ausdrücken, dann hacken.

Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln zugeben und in etwa 4-5 Minuten glasig dünsten. Den Spinat einrühren, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Topf vom Herd nehmen.

Eine Gratinform (etwa 20×30 cm) buttern. Die Brotwürfel in der Form verteilen, den Käse darübergeben, den Spinat gleichmäßig darauf und dazwischen verteilen, dabei alles locker durchmischen.

Milch und Eier verquirlen, salzen und pfeffern. Die Eiermilch über die Masse in der Form gießen, Brot etwas in die Milch drücken. Die Form mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich das Brot mit dem Guss vollsaugen kann.

Die Form 30 Minuten vor Backbeginn aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Strata etwa 45-55 Minuten ohne Abdeckung backen, bis sie schön aufgegangen und die Oberfläche goldbraun ist.

Anmerkung Petra: klasse Frühstücks- oder Brunchrezept für Gäste, muss am Morgen nur gebacken werden. Kann komplett bis zu einem Tag im Voraus vorbereitet werden.

Man könnte auch noch Schinken- oder Speckwürfel einarbeiten.

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