Linsentopf mit Chorizo, Kartoffeln und Blutwurst

Von der Chorizo unseres Hofmetzgers, die uns so gut geschmeckt hat, habe ich ja schon berichtet.

In The Spanish Home Kitchen* von José Pizarro fand ich eine weitere Verwendungsmöglichkeit dafür: da gibt es einen Linsentopf mit Chorizo, Kartoffeln und Möhren. Gereizt hat mich daran auch die Zugabe von Morcilla, also Blutwurst gegen Ende der Garzeit. Diese löst sich auf und verleiht dem Gericht eine sattbraune Färbung.

Einige Fotos von der Herstellung: direkt nach Zugabe der Blutwurst hat der Eintopf eine noch deutlich hellere Farbe..

Ein wunderbares Winter-Essen, was nicht viel Arbeit macht!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Linsentopf mit Chorizo, Kartoffeln und Blutwurst
Kategorien: Eintopf, Hülsenfrüchte, Gemüse, Wurst, Spanien
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Essl. Olivenöl
125 Gramm Chorizo; pikante Paprikawurst, in Scheiben
1 Zwiebel; in Streifen
1 Knoblauchzehe; in Scheiben
1 Möhre; gehackt
150 Gramm Mehlige Kartoffeln; in mundgerechten Stücken
1 Frisches Lorbeerblatt
125 Gramm Berglinsen; oder Puylinsen; abgespült
600 ml Hühnerbrühe; selbstgemacht; mehr nach Bedarf
Salz
Pfeffer
75 Gramm Weiche Blutwurst
Knuspriges Brot; zum Servieren

Quelle

modifiziert nach
José Pizarro
The Spanish Home Kitchen: Simple, Seasonal Recipes and
Memories from My Home
Erfasst *RK* 11.12.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem Bräter auf mittlere Temperatur bringen. Die Chorizoscheiben zugeben und unter Rühren von beiden Seiten goldbraun braten. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseite stellen.

Die Zwiebeln ins Chorizoöl geben und 5 Minuten schmoren, bis sie etwas weich geworden sind. Nun den Knoblauch zugeben und eine weitere Minute braten. Möhren, Kartoffeln sowie das Lorbeerblatt hinzufügen und einige Minuten unter gelegentlichem Rühren mitschmoren. Die Linsen und die Brühe zugießen, kräftig würzen und alles zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und den Eintopf etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen bis die Linsen weich sind, sie sollen aber noch etwas Biss haben. Falls der Eintopf zu sehr eindickt, noch etwas Brühe zugeben, die Konsistenz soll eher suppig sein.

Jetzt die Chorizo wieder in den Topf geben, die Blutwurst einrühren und alles noch 5-7 Minuten offen kochen lassen, nochmal abschmecken (P: gerne ein Spritzer Sherryessig oder Zitronensaft).

Den Eintopf in vorgewärmten Tellern oder Schalen mit Brot servieren.

Anmerkung Petra: Ich mag noch etwas Säure im Eintopf: ein Spritzer Zitronensaft oder Sherryessig ist nicht verkehrt. Das ist dann ein wunderbar würziger und runder Eintopf, echtes Wohlfühlessen für kalte Tage! Die Blutwurst macht den Eintopf schön sämig und verleiht ihm eine tiefdunkle Farbe.

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Nepalesische Joghurtsuppe mit knusprigen Zwiebelplätzchen

Auch mein zweites Gericht für die kulinarische Weltreise nach Nepal stammt aus Ayla* von Santosh Shah.

Joghurtsuppe mit Zwiebelplätzchen

Diesmal habe ich mir ein vegetarisches Rezept herausgesucht. Nein, eigentlich sind es gleich zwei Rezepte: zum einen kleine knusprige Zwiebelplätzchen, zum anderen eine würzige Joghurtsuppe. Beides wird aber gerne zusammen verspeist und genau so haben wir es auch genossen.

Joghurtsuppe Collage

Die Joghurtsuppe klingt eigentlich ganz schlicht und ist im Prinzip einfach etwas Joghurt mit Wasser aufgegossen und mit Kichererbsenmehl gebunden. Beim zugehörigen Würzöl darf man aber die Gewürzschublade ganz weit aufmachen! Ich hatte das Glück, alles dazuhaben, auch die etwas exotischeren Sachen wie Ajowan, Amchurpulver (das aus getrockneter Mango besteht) und Asafoetida. Am besten stellt man sich die fürs Öl benötigten Gewürze schon in der richtigen Reihenfolge abgemessen bereit, die Zugabe zum heißen Öl muss dann nämlich ganz schön flott gehen. Das Würzöl hebt dann die schlichte Suppe in ganz neue Dimensionen 🙂

Making of Zwiebelplätzchen

Die Zutaten für die Zwiebelplätzchen werden ebenfalls mit Kichererbsenmehl gebunden.

Zwiebelplätzchen Frittieren

Die Plätzchen lässt man dann ins heiße Öl gleiten

Zwiebelplätzchen Frittieren

und brät sie bei 160°C goldbraun aus. Zu heiß sollte das Öl nicht sein, damit die Zwiebeln nicht verbrennen, bevor das Innere gar ist.

Die Plätzchen kann man wie hier in der Suppe servieren oder man isst sie als Snack mit einem Chutney, Shah empfiehlt dazu ein Koriander&Erdnuss-Chutney.

Wir waren jedenfalls von der Kombination begeistert: so etwas Gutes hatten wir gar nicht erwartet. So waren die eigentlich für 4 Personen gedachten Plätzchen von uns zweien im Nu verputzt. Allerdings haben wir die Suppe auch solo und nicht mit Reis und/oder Roti Brot verspeist.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nepalesische Joghurtsuppe mit knusprigen Zwiebelplätzchen
Kategorien: Suppe, Einlage, Nepal
Menge: 2 Personen

Zutaten

H ZWIEBELPLÄTZCHEN – PYAJ KE KACHARI
150 Gramm Feine Zwiebelspalten (weiß oder rot) oder
-Streifen (Original 2 kleine Zwiebeln)
2 Knoblauchzehen; fein zermust
1 Teel. Geriebener frischer Ingwer
2 Frische grüne Chilis; fein gehackt
3 Essl. Gehacktes Koriandergrün
1/2 Teel. Ajowansamen
Salz
4 geh. EL Kichererbsenmehl; mehr nach Bedarf
H UND
1 Ltr. Öl; zum Frittieren
H SUPPE – KADI
100 Gramm Saurer Joghurt (P: mein sahniger Joghurt)
15 Gramm Kichererbsenmehl
1/4 Teel. Kurkumapulver
1 1/2 Teel. Fein gehackter Ingwer
3/4 Teel. Salz
350 ml Wasser
H WÜRZÖL
2 Essl. Öl
1/2 Teel. Bockshornkleesamen
1/4 Teel. Kreuzkümmelsamen
1/4 Teel. Senfsaat
2 Getrocknete rote Chilis: zerkrümelt (P: 1/2 El
-Chiliflocken)
4 Frische Curryblätter
1/2 Teel. Gemahlener Kreuzkümmel
1/8 Teel. Amchur (getrocknetes Mangopulver)
1/8 Teel. Hing; Asafoetida
H SOWIE NACH BELIEBEN
Reis
Roti Brot

Quelle

nach Santosh Shah
Ayla
Erfasst *RK* 14.12.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Zwiebelplätzchen das Frittiertöl in einem Topf auf 160°C bringen.

Alle Zutaten außer dem Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben und am besten mit der Hand mischen, dabei etwas kneten. Nun das Kichererbsenmehl unterrühren und gut vermischen, die Zwiebeln sollen etwas Feuchtigkeit abgeben und sich dadurch eine klebrige Masse bilden. Nach Bedarf noch etwas mehr Kichererbsenmehl zugeben.

Die Mischung in 10-12 Stücke teilen und mit feuchten Händen zu Plätzchen formen, diese dürfen gerne etwas unregelmäßig sein. Die Plätzchen portionsweise im heißen Öl etwa 5-6 Minuten (Original 8-9 Minuten) frittieren, dabei einmal wenden. Die Plätzchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm in einer Schüssel mit Joghurtsuppe oder mit einem Chutney nach Wahl servieren.

Für die Suppe Joghurt, Kichererbsenmehl, Kurkuma, Ingwer, und Salz in einer Schüssel verrühren. Nach und nach das Wasser unterschlagen, die Mischung soll ganz glatt sein.

Die Joghurtmischung in einen Kochtopf geben und bei mäßiger Hitze unter gelegentlichem Rühren erhitzen, bis die Suppe eindickt.

Während die Suppe simmert, das Würzöl herstellen. Dafür das Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Wenn es heiß ist, die Bockshornkleesamen zugeben und erhitzen, bis sie dunkel werden. Nun Kreuzkümmel und Senf zugeben und erhitzen, bis sie knistern. Die Chilis und Curryblätter zugeben und 1 Minute rührbraten (P: etwas kürzer). Zum Schluss gemahlenen Kreuzkümmel, Amchur und Hing einrühren und den Topf sofort vom Herd nehmen, die Gewürze sollen nicht verbrennen.

Das Würzöl in die Suppe rühren und abschmecken (P: war perfekt so).

Anmerkung Petra: eine tolle Kombination! Die Zwiebelplätzchen sind im Original für 4 Personen, wir haben die aber locker zu zweit verputzt. Ich habe die Zwiebelplätzchen zuerst gemacht: frittiert und dann im Ofen warm gestellt – die Suppe ist dann nämlich sehr schnell aufgekocht. Man sollte aber die Zutaten für das Würzöl am besten schon vorher abmessen und bereitstellen, die Zugabe erfolgt nämlich Schlag auf Schlag.

Bei den Zwiebelplätzchen ist kein Salz erwähnt, das braucht es meiner Meinung nach aber unbedingt. Das Rezept für die Zwiebelplätzchen soll angeblich für 4 Personen reichen, wir haben die aber locker zu zweit verputzt. Man kann die Plätzchen auch als Snack mit einem Erdnuss-Koriander-Chutney servieren.

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Die Gerichte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats aktualisiert):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Glasierter rührgebratener (Wild-)Schweinebauch aus Nepal – Badel ko masu
Wilma von Pane-Bistecca mit Chatanmari – Nepalesische Pizza
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Nepalesische Momos – vegetarisch
Regina von bistroglobal mit Thupka – eine nepalesische Nudelsuppe
Wilma von Pane-Bistecca mit Aloo Dum – Nepalesische Kartoffeln
Susanne von magentratzerl mit Ranga Masu – Nepalesisches Fleischcurry
Wilma von Pane-Bistecca mit Nepalesisches Huehner Curry
Britta von Brittas Kochbuch mit Dal Bhat – Linsen mit Reis und Gemüse
Britta von Brittas Kochbuch mit Nepalesisches Cardamom-Huhn
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Forellen in Senf-Zwiebelsauce mit würzigen Röstzwiebeln
Susanne von magentratzerl mit Kadi – Nepalesische Joghurtsuppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Nepalesischer Masala Chai
Friederike von Fliederbaum mit Momos wie in Nepal, vegan
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Puten Pakwaan und Bohnen mit Kartoffeln
Regina von bistroglobal mit Nepalesisches Thail
Volker von Volkermampft mit Nepalesisches Pulao Rezept – vegetarisches Reisgericht
Volker von Volkermampft mit Dal Bhat – nepalesisches Linsen-Gemüse mit Reis

Lietuviški šaltibarščiai – litauische kalte Rote-Bete-Suppe

Eigentlich sollte uns die kulinarische Weltreise im August nach Grönland führen. Nachdem sich aber die Suche nach traditionellen Gerichten eher schwierig und unergiebig zeigte, switchte unser Reiseleiter Volkermampft kurzerhand um und sucht nun die besten Gerichte gegen Hitze aus aller Welt.

Lietuviški šaltibarščiai

Ich serviere aus diesem Anlass eine erfrischende kalte Rote-Bete-Suppe aus Litauen, eine Šaltibarščiai (die korrekte Aussprache könnt Ihr euch hier anhören). Unseren ersten, aber intensiven Kontakt mit Litauen brachte 2000/2001 die Aufnahme unserer Gastschülerin Ruta aus der Hauptstadt Vilnius, die für ein Jahr bei uns lebte, während im Gegenzug unsere Tochter Kathi ein Jahr in Brasilien verbrachte.

Gegen Ende ihres Aufenthalts meinte Ruta, bei uns stünden so selten Suppen auf dem Tisch – in Litauen gäbe es dagegen fast jeden Tag Suppe!

Kalte Rote-Bete-Suppe

Meine Rote-Bete-Suppe besteht aus Kefir, etwas Schmand, gekochten roten Beten, Gurken, Frühlingszwiebeln, Dill und gekochten Eiern. In Litauen serviert man gerne gekochte Kartoffeln dazu – mir hat die Idee aus dem Buch Die baltische Küche* sehr gut gefallen, dafür gekochte Babykartoffeln mit Schale rundum anzubraten und diese auf einem Spieß dazu zu reichen. Die Suppe sollte mindestens einige Stunden, gerne auch über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Sie schmeckt richtig gut und ist ausgesprochen erfrischend!

Die Suppe gibt es in diversen Variationen im ganzen Baltikum: in Estland heißt sie Külm peedisupp, in Lettland aukstā zupa. Tochter Kathi war ja während ihres Pharmazie-Studiums einige Zeit für ein Praktikum in Lettland und erzählte erst jetzt wieder, wie gut ihr die Suppe in einem kleinen Café in Riga geschmeckt hätte. Auch in weiteren slawischen Ländern wie Polen wird die Suppe serviert, dort heißt sie Chłodnik.

Die hübsche Tischdecke auf dem Foto oben stammt übrigens aus Litauen – sie war ein Geschenk von Rutas Familie.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lietuviški šaltibarščiai – litauische kalte Rote-Bete- Suppe
Kategorien: Suppe, Kalt, Sommer, Gemüse, Litauen
Menge: 2 Personen

Zutaten

500 ml Kefir*
2 Essl. Schmand
2 Minigurken
200 Gramm Rote Bete (hier 2 kleinere)
Salz
Pfeffer
2 Frühlingszwiebeln; fein gehackt
1 Essl. Dill; frisch gehackt
1 Teel. Meerrettich; nach Belieben
Zitronensaft oder Apfelessig; nach Geschmack
Wasser zum Verdünnen; nach Belieben
H ZUM SERVIEREN
2 Eier
Gehackter Dill und
Einige Dillzweiglein
H SOWIE
250 Gramm Kartoffeln* (P: Babykartoffeln mit Schale)
Öl; zum Braten

Quelle

diverse Quellen u.a.
Simon Bajada
Die Baltische Küche und
baltos lankos
Lithuanian Traditional Foods
Erfasst *RK* 23.08.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Roten Bete je nach Größe etwa 45-60 Minuten in Salzwasser gar kochen (ein Messer sollte ohne Widerstand hineingleiten), dann abgießen, abschrecken und unter fließend Wasser schälen. Die Bete grob raffeln.

Die Gurken schälen, halbieren, die Kerne auskratzen und ebenfalls grob raffeln.

Den Kefir in eine Schüssel geben, rote Bete, Gurken, Frühlingszwiebeln, Dill und wenn gewünscht Meerrettich dazugeben, alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft pikant abschmecken. Wenn man eine dünnere Konsistenz bevorzugt, kann man die Suppe noch mit Wasser verdünnen. Die altibar ciai mindestens einige Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Zum Servieren die Eier etwa 9 Minuten kochen, abschrecken und 5 Minuten in kaltes Wasser legen, dann pellen und grob würfeln.

Die kleinen Kartoffeln etwa 15 Minuten in Salzwasser gar kochen, dann abgießen und ausdampfen lassen. Die Kartoffeln samt Schale in einer Pfanne mit etwas Öl rundum braten, dann auf einen Spieß stecken. Man kann aber auch einfach Salzkartoffeln dazu reichen.

Die gut gekühlte Suppe in Teller füllen, mit den gehackten Eiern und Dill bestreuen und die Kartoffeln getrennt dazu servieren.

Anmerkung Petra: schmeckt ausgezeichnet und ist sehr erfrischend, perfekt für heiße Tage!

*In Litauen wird Kefir verwendet, es eignet sich aber auch Buttermilch oder eine Mischung.

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Friederike von Fliederbaum mit grönländische Suppe Suaasat
Wilma von Pane-Bistecca mit Gefuellte Mozzarella Kugeln (Italien)
Cornelia von SilverTravellers mit Erfrischende Gurken-Limonade selbst gemacht
Carina von Coffee2Stay mit Die beste zitronige Limonade aus Amerika
Wilma von Pane-Bistecca mit Carne Tonnata besser bekannt als Vitello Tonnato
Regina von bistroglobal mit Grönländisches Fischgericht
Sonja von Cookie und Co mit Italienischer Brotsalat – Panzanella einfach & schnell
Sylvia von Brotwein mit Okroschka – Rezept für kalte russische Suppe
Ute von wiesengenuss mit Chili, Hitze und ein Chicken Chettinad
Wilma von Pane-Bistecca mit BBQ Sauce mit geroesteten Erdbeeren
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Salmorejo andaluz
Wilma von Pane-Bistecca mit Pollo alla Diavola
Britta von Brittas Kochbuch mit Radieschenblätterpesto (Italien/Deutschland)
Britta von Brittas Kochbuch mit Spaghetti mit Zucchinispiralen (Italien/Deutschland)
Carina von Coffee2Stay mit Erfrischung auf Amerikanisch: Der Arnold Palmer
Francesco von volkermampft mit Cicchetti – I mesi ovi – Aperitivo mit Ei und Anchovis
Britta von Backmaedchen 1967 mit No bake-Tiramisu-Torte/italienisches Dessert mal anders
Sonja von fluffig & hart mit Frozen Yogurt
Michael von SalzigSüssLecker mit Grönländer Kaffeemik in der heißen Sommerzeit
Sylvia von Brotwein mit Gazpacho Andaluz – Rezept für original spanische Suppe
Volker von Volkermampft mit Kalte Erbsen-Joghurt-Minz Suppe – gegen die sommerliche Hitze
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Lietuviški šaltibarščiai – litauische kalte Rote-Bete-Suppe
Sylvia von Brotwein mit Rote Grütze Rezept – Omas Klassiker selber machen
Nadja von Little Kitchen and more mit Schweizer Wurst Käse Salat
Simone von zimtkringel mit persischer Gurken-Apfelsalat
Manuela von Vive la Réduction mit Bolo de Caco
Susan von Labsalliebe mit Brot Salat mit frischen Kräutern

Hähnchen-Reistopf mit Grünkohl und Knoblauch-Chili-Öl

Dieser schlichte Reistopf besteht nur aus wenigen Zutaten – neugierig haben mich die vielen positiven Kommentare zum Rezept bei Bon Appetit gemacht. Tatsächlich vereint sich alles beim Köcheln zu einer sättigenden Wohlfühl-Suppe, wobei das Tüpfelchen auf dem i das Knoblauch-Chili-Öl ist, das zum Schluss darüber geträufelt wird.

Hähnchen-Reis-Topf mit Grünkohl

Zu Zwiebel, Reis, Wasser (das würde ich beim nächsten Mal allerdings gegen Hühnerbrühe tauschen) und dunkles Hähnchenfleisch (hier das Fleisch von zwei Hähnchenunterschenkeln) kommt im Original Palmkohl in Streifen. Den habe ich durch blanchierten Grünkohl aus eigener Ernte ersetzt, fand die Menge aber zu viel im Verhältnis zur Suppe. Als Alternative könnte man auch gut Blattspinat nehmen. Durch das längere Köcheln gibt der Reis Stärke ab und verleiht der Suppe Bindung.

Vom Knoblauch-Chil-Ööl kann man gut auch gleich die doppelte Menge machen, das lässt sich vielseitig einsetzen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hähnchen-Reistopf mit Grünkohl und Knoblauch-Chili-Öl
Kategorien: Eintopf, Reis, Gemüse, Hähnchen
Menge: 2 Personen

Zutaten

H KNOBLAUCH-CHILI-ÖL
3 Knoblauchzehen; in Scheiben
50 ml Öl
1 Teel. Chiliflocken (P: Maras)
H SOWIE
1 mittl. Zwiebel; fein gewürfelt
70 Gramm Risottoreis
1 Ltr. Wasser (P: besser Hühnerbrühe)
225 Gramm Entbeintes Hähnchenschenkelfleisch
Salz
150 Gramm Grünkohl*; 5 Minuten blanchiert und fein
-geschnitten (Original unblanchierter Palmkohl,
-Toskanischer Kohl)
Zitronensaft; frisch gepresst
Pfeffer

Quelle

Bon Appetit February 2019
Erfasst *RK* 02.02.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Würzöl das Öl in einem für den Eintopf ausreichend großen Topf erhitzen. Die Knoblauchscheiben dazugeben und unter Schwenken 3-5 Minuten goldbraun braten. Das Öl mit dem Knoblauch in eine hitzebeständige Schüsselchen umgießen, dabei 1 El Öl im Topf lassen. Die Chiliflocken ins heiße Knoblauchöl in der Schüssel rühren und beiseite stellen.

Die Zwiebel ins Öl geben und etwa 5 Minuten braten, bis sie anfängt, Farbe zu bekommen. Das Wasser zugießen und umrühren, den Reis und das Hähnchenfleisch hinzugeben und salzen. Alles zum Kochen bringen und etwa 20 Minuten offen köcheln. Das Hähnchenfleisch herausnehmen und etwas abkühlen lassen, dann in kleinere Stücke zupfen, dabei die Suppe weiter offen köcheln lassen.

Den Kohl und das Hähnchenfleisch in die Suppe geben und köcheln lassen, bis der Kohl die gewünschte Konsistenz hat.

Den Topf vom Herd nehmen und mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Die Suppe auf zwei Schüsseln verteilen, das Chiliöl daraufträufeln, mit Pfeffer übermahlen.

Anmerkung Petra: erstaunlich, mit wie wenig Zutaten eine wohlschmeckende Suppe erhält. Das Knoblauch-Chili-Öl ist das Tüpfelchen auf dem i.

*ich hatte einen Rest von 250 g blanchiertem Grünkohl eingefroren und verwendet, das war mir aber im Verhältnis zur Suppe zu viel. Der im Original verwendete Palmkohl ist milder, wird roh in die Suppe gegeben und 4 Minuten gegart. Im Original kommen noch Dillzweige auf die fertige Suppe.

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Marokkanische Chorba mit Lamm, Gemüse und Safran

Im November führt uns die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter volkermampft nach Marokko. Gerichte aus Marokko standen hier schon relativ früh auf der Familien-Speisekarte, da die oft leicht süßlichen, kaum scharfen Speisen auch von den Kindern geschätzt wurden und das Essen somit gut familientauglich war. Im Blog finden sich deshalb schon eine ganze Reihe von Gerichten, ich habe sie unten verlinkt.

Chorba

Angesichts des nasskalten November-Wetters habe ich mich spontan für eine Suppe entschieden. Chorba (Schorba) ist eine leichtere Variante der Fastensuppe Harira, die ohne Bindung auskommt.

Making of

Bei mir kam Lammfleisch zum Einsatz (alternativ kann man auch Rindfleisch verwenden), da sich im Tiefkühler noch 2 Lammhaxen fanden. Das Bindegewebe löst sich während der langen Garzeit auf und das Fleisch wird schön zart. Als Gemüse habe ich Zwiebeln, Selleriestangen, Möhren, Kartoffeln und Zucchini verwendet, dazu kamen noch einige Linsen sowie eine Handvoll Fadennudeln.

Chorba

Gehört meiner Meinung nach unbedingt dazu: etwas Zitrone zum Abschmecken.

Weitere Rezepte aus Marokko im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marokkanische Chorba mit Lamm, Gemüse und Safran
Kategorien: Suppe, Lamm, Gemüse, Hülsenfrüchte, Marokko
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2-3 Essl. Olivenöl; zum Anbraten
1 Zwiebel; fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe; fein gewürfelt
500-600 Gramm Lammfleisch oder Rindfleisch zum Schmoren;
-entfettet, in 1 cm große Würfel geschnitten (P:
-Fleisch von zwei Lammhaxen)
Salz
2 Teel. Süßes Paprikapulver
1 Teel. Ras-el-Hanout
1/2 Teel. Ingwerpulver
1/2 Teel. Harissa
1 Essl. Tomatenmark
2 Selleriestangen mit Blättern; entfädelt, fein
-gehackt
150 Gramm Kartoffel; geschält und in 1 cm große Würfel
-geschnitten
300 Gramm Möhren; in 1 cm große Würfel geschnitten
1 1/2 Ltr. Wasser; mehr nach Bedarf
250 Gramm Tomaten; enthäutet; grob gehackt
8 Korianderstängel; grob gehackt
12 Stängel Glatte Petersilie; mit Küchengarn
-zusammengebunden
10 Safranfäden; angeröstet und zerdrückt (P: 2
-Briefchen Safran)
300 Gramm Zucchini; in 1 cm große Würfel geschnitten
50 Gramm Linsen
30-50 Gramm Gramm kurze Vermicelli; feine Fadennudeln oder
-Sternchennudeln
Pfeffer
Zitronensaft; nach Geschmack
Glatte Petersilie; oder Koriander; zum Bestreuen
Zitronenviertel; zum Servieren

Quelle

modifiziert nach
Kitty Morse
Rezepte aus der Kasbah
Erfasst *RK* 02.11.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Olivenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten, gegen Ende den Knoblauch zugeben. Die Hitze erhöhen und das Fleisch anbraten, dabei erst wenden, wenn die Unterseite braune Röststellen aufweist.

Sobald das Fleisch gebräunt ist, das Paprikapulver unterrühren und salzen. Sellerie, Möhren und Kartoffelwürfel zugeben und unter Rühren anschmoren. Tomatenmark und Harissa einrühren, dann das Wasser angießen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten, Koriander und Petersilie zugeben und alles etwa 45 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.

Nun Zucchini und Linsen sowie Ras-el-Hanout, Ingwer und Safran zufügen. Die Suppe noch 30 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Nach Bedarf noch Wasser nachgießen, die Suppe soll nicht zu dick sein.

Zum Schluss die Pasta zugeben und in weitere 8 Minuten garen. Das Petersiliensträußchen entfernen. Die Suppe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe in tiefe Teller schöpfen, mit frischer Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Zitronenschnitzen servieren.

Anmerkung Petra: ausgesprochen wohlschmeckende, gehaltvolle Suppe.

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Die Rezepte der Mitreisenden (die Liste wird im Laufe des Monats ergänzt):

Britta von Backmaedchen 1967 mit Mandel Ghriba
Wilma von Pane-Bistecca mit Marokkanisches Fischgericht mit Couscous und Jogurt Sauce
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Marokkanisches Fladenbrot aus der Pfanne
Sonja von fluffig & hart mit Marokkanisches Kofta Kebab
Sonja von fluffig & hart mit Baghrir – marokkanische Pfannkuchen
Simone von zimtkringel mit Marokkanisches Schmorhähnchen
Jill von Kleines Kuliversum mit Salzzitronen
Jill von Kleines Kuliversum mit Harira – marokkanische Suppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Bunte Gemüsetajine mit Falafel
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Amlou – marokkanischer Mandel-Honig-Dip mit Arganöl
Tina von Küchenmomente mit Zitronen-Ghriba
Anja von GoOnTravel mit Marokkanische Linsensuppe – Harira (vegan)
Susanne von magentratzerl mit Harira
Edyta von mein-dolcevita mit Marokkanische Ingwer- Kekse
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Shrimps-Gemüse-Tagine mit Salzzitronen
Dirk von low-n-slow mit Dafina aus dem Slowcooker
Michael von SalzigSüssLecker mit Briouats – dreimal lecker
Marie-Louise von Küchenliebelei mit Rindfleisch-Tajine mit Datteln
Sonja von fluffig & hart mit gegrilltes marokkanisches Hähnchen
Carina von Coffee2Stay mit Harira: Marokkanische Hühnersuppe
Volker von Volkermampft mit Marokkanisches Meloui (Malawi) – Leckeres Pfannenbrot
Volker von Volkermampft mit Marokkanische Hackbällchen aus Lamm in Tomatensoße
Susan von Labsaliebe mit Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse und Orangen
poupou von poupous geheimes Laboratorium mit Bastilla

Enten-Gyoza-Hot Pot – Kamo Gyoza Nabe

Fondue chinoise oder auch der durchaus pikante Sichuan Hot Pot stehen hier hoch im Kurs und immer mal wieder auf dem Tisch. Als zweiten Beitrag für die kulinarische Weltreise mit Ziel Japan habe ich mich jetzt an einem japanischen Hot Pot versucht. Für diesen „heißen Topf“ verwendet man eine Mischung aus Gemüse mit Tofu, Nudeln, Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel oder auch Fleisch. Meist werden die Nabe in der kälteren Jahreszeit serviert, aber viele davon gibt es das ganze Jahr über. Oft wird zum Abschluss noch einmal Reis oder Nudeln in der Brühe aufgetischt, die inzwischen durch die anderen Zutaten ein intensives Aroma erhalten hat.

Enten-Gyoza-Hot Pot

Ich habe mich nach ausführlicher Lektüre von Japanese Hot Pots* für einen Kamo Gyoza Nabe entschieden: einen Hot Pot, in dem mit Entenfleisch gefüllte Gyoza schwimmen. Dazu gehört eine pikante Dipsauce aus Sojasauce, Reisessig, japanischem Chiliöl und Frühlingszwiebeln.

Rayu japanisches Chiliöl

Das japanische Chiliöl habe ich selbst gemacht, das Rezept findet Ihr übersetzt unten.

Gyoza sind Teigtaschen, ähnlich den chinesischen Wontons. Meist werden die in Japan in der Pfanne braun angebraten und mit etwas Wasser fertiggedämpft, solche Gyoza hat euch Wilma vorgestellt. Sie werden aber auch in einem Hot Pot serviert und das zeige ich euch hier.

Making of Füllung

Neben Entenbrust, Frühlingszwiebeln, Ingwer, Miso enthält die Füllung fein zerkleinerten Weißkohl, der nach dem Salzen sehr gut ausgepresst wird.

Making of Gyoza

Im Buch wird auf fertige Wonton-Hüllen verwiesen. Hier gibt’s aber keinen Asialaden, also habe ich die Blätter selbst gemacht. Ich habe mich an diesem Rezept orientiert, der Teig ist wunderbar zu verarbeiten. Ich habe die Blätter etwas kleiner gemacht (8 cm Durchmesser anstelle von 9 cm) als angegeben und wahrscheinlich den Teig auch etwas dünner ausgerollt, ich habe nämlich 30 und nicht nur 20 Hüllen aus dem Teig bekommen. Wenn er etwas dicker ist, sind die Teigtaschen allerdings stabiler. Zum Herstellen und Falten kann man sich verschiedene Videos anschauen (darunter auch so kuriose wie cooking with dog).

Making of Hot Pot

Dann bleibt nur noch das finale Zusammenstellen des Hot Pots. Etwas Kombu dient nur zum kurzen Aromatisieren und wird sofort nach dem Aufkochen entfernt. Als Gemüse habe ich Chinakohl, Spinat, etwas Brokkoli und Pilze verwendet, ein paar Glasnudeln schwimmen auch noch in der Brühe. Diese ist in der japanischen Küche sehr „pur“ erwünscht und wird ohne die hier üblichen Gemüse- und Gewürzzusätze nur aus Geflügelteilen und Wasser gekocht. Weil in der Füllung Ente verwendet wird, habe ich eine Entenbrühe verwendet, die ich aus einer Bratentenkarkasse gekocht hatte.

Enten-Gyoza Hot Po

Hot Pot mit den Enten-Gyoza, bereit zum Servieren.

Normalerweise stellt man den Topf einfach auf den Tisch: jeder bedient sich daraus und tunkt die Zutaten in die Dipsauce. Man kann die einzelnen Zutaten auch auf Platten geben und alles bei Tisch köcheln, dabei evtl. zuerst nur die Hälfte der Zutaten verwenden und die Gyoza nach und nach köcheln. Im Buch wird  zum Abschluss des Essens (shime) noch eine Schale der aromatischen Brühe mit gekochtem Reis empfohlen.

Wir haben jeweils Portionen in große Schalen gefüllt und daraus gegessen – für weniger geübte Stäbchenessern durchaus empfehlenswert, da man doch leicht kleckert 😉 Gegen Ende rissen auch einige der Gyoza auf – man sollte sie nicht zu lange in der Brühe lassen. Auf den Reis haben wir verzichtet, dafür mehr Gyoza gegessen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Enten-Gyoza-Hot Pot – Kamo Gyoza Nabe
Kategorien: HotPot, Teigtasche, Gefüllt, Ente, Japan
Menge: 2-4 Personen

Zutaten

120 Gramm Fein gehackter Weißkohl
Salz
250 Gramm Entenbrust mit Haut; grob gehackt
2 Essl. Gehackte Frühlingszwiebeln
1/4 Teel. Salz
1 Teel. Fein gehackter Ingwer
1 Knoblauchzehe; gehackt
1 Essl. Sake (P: Shaoxing Reiswein)
1 Essl. Shiro Miso; helles Miso
30 Gramm Schnitt-Knoblauch; fein gehackt; Nira (P:
-ersetzt mit Schnittlauch und Knoblauch)
25 Runde Wonton-Teigblätter (P: 30 selbst gemacht,
-s. Rezept)
1 Teel. Speisestärke; gemischt mit
120 ml Warmem Wasser
H DIPSAUCE
4 Essl. Sojasauce
2 Essl. Reisessig
1 Essl. Rayu; japanisches Chiliöl (P: selbst gemacht, s.
-Rezept)
2 Essl. Fein geschnittene Frühlingszwiebeln
H HOT POT
2 Stücke Kombu
225 Gramm Chinakohl; schräg in grobe Stücken geschnitten
30 Gramm Glasnudeln; Harusame, 15 Minuten in Wasser
-eingeweicht
1,2 Ltr. Japanische Hühnerbrühe* (P: Entenbrühe pur)
120 ml Sake
1 Teel. Salz; mehr nach Bedarf
1 Japanische Frühlingszwiebel, Negi (P:
-Frühlingszwiebel), in 5 cm Stücken
120 Gramm Shiitake-Pilze; Stiele entfernt
100 Gramm Enoki-Pilze (P: mit 100 g blanchierten längeren
-Brokkoliröschenstielen ersetzt)
125 Gramm Junger Spinat; Stiele entfernt

Quelle

nach
Tadashi Ono & Harris Salat
Japanese Hot Pots
Erfasst *RK* 17.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Gyoza-Füllung: Den Weißkohl in einer Schüssel mit etwas Salz bestreuen, gut durchmischen und etwa 15 Minuten stehen lassen. Dann den Kohl portionsweise in einem Küchenhandtuch sehr fest auspressen und beiseite stellen.

Ente, Frühlingszwiebel, Salz, Ingwer, Knoblauch, Sake und Miso in einem FoodProcessor (P: Uralt-Thremomix) zu einer groben Paste verarbeiten. Trocken gepressten Kohl und Schnitt-Knoblauch dazu geben und alles gut durchmischen.

Jeweils ein Gyoza-Blatt in die Hand nehmen, einen Teelöffel Füllung in die Mitte setzen, einen Finger in das Stärkewasser tauchen und den Rand damit befeuchten. Das Gyoza-Blatte mittig zusammenfalten und die Ränder gut aneinanderdrücken, dabei eine Seite jeweils etwas einfalten, so dass ein hübsches Muster entsteht. Fertige Teigtasche auf einen Teller setzen und den Rest genauso verarbeiten, bis alle Füllung aufgebraucht ist (P: reichte bei mir gerade eben für meine 30 8-cm- Teigblätter).

Für die Dippsauce alle Zutaten vermischen.

Die Kombu-Blätter auf den Boden eines Hot Pots oder Schmortopfs geben. Den Chinakohl und die Glasnudeln darauf häufen. Hühnerbrühe, Sake und Salz zugeben und alles bei starker Hitze zum Kochen bringen. Kombu entfernen, die Hitze reduzieren. Negi, Shiitake und Enoki- Pilze (P: Brokkoli) zugeben und 2 Minuten köcheln lassen. Nun die Gyoza zugeben, dabei aufpassen, dass alle von Brühe bedeckt sind. Etwa 5 Minuten köcheln, bis die Teigtaschen gar sind (zur Sicherheit eine Teigtasche öffnen), bei Bedarf noch etwas länger. Den Spinat zugeben und 1 Minute köcheln lassen.

Während des Kochens die Dipsauce in Schälchen füllen.

Den Hot Pot auf den Tisch stellen und die Zutaten jeweils in die Sauce tunken und essen.

Reis-Zosui: Japaner servieren gerne zum Abschluss des Essens (shime) noch eine Schale Brühe mit gekochtem Reis. Hierfür gibt man 2 Tassen gekochten japanischen Kurzkornreis in die verbliebene Brühe und lässt sie nochmal kurz aufkochen.

Anmerkung Petra: Sehr lecker! Wir haben von allen Zutaten aus dem Hot Pot etwas in große Portionsschalen gefüllt und daraus gegessen für Nicht-Stäbchen-Spezialisten durchaus empfehlenswert. Gegen Ende rissen allerdings einige Gyoza auf – man sollte sie nicht zu lange in der Brühe lassen. Auf den Reis haben wir verzichtet, dafür mehr Gyoza gegessen.

Man kann die einzelnen Zutaten auch auf Platten geben und alles bei Tisch köcheln, dabei evtl. zuerst nur die Hälfte der Zutaten verwenden und die Gyoza nach und nach köcheln.

*japanische Hühnerbrühe wird nur aus Hühnerteilen und Wasser gekocht, Gemüse wird dabei nicht verwendet. Ich habe Brühe aus einer Entenkarkasse gekocht.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gyoza Blätter selber machen – Gyoza no Kawa
Kategorien: Teigtasche, Japan
Menge: 2 Portionen, 20 Stück (P: 30)

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl
25 Gramm Kartoffelstärke
1/2 Teel. Salz
140 ml Wasser

Quelle

nach
1mal1japan.de
Erfasst *RK* 02.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Wasser aufkochen lassen und in einer Schüssel abmessen. Das Salz ins heiße Wasser geben und auflösen.

Das Weizenmehl und die Stärke in eine größere Schüssel sieben und kurz miteinander vermischen.

Das heiße Salzwasser zum Mehl gießen und den Teig zuerst mit einem Löffel und dann mit den Händen in der Schüssel vermischen. Danach den Teig mit den Händen circa 5 Minuten auf der Arbeitsfläche kneten und zu einer Kugel formen, der Teig soll seidig-glatt sein.. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigkugel mit den Handflächen zu einer flachen Scheibe auseinanderdrücken und auf eine mit Stärke bestäubte Fläche legen. Die Teigscheibe mit etwas Stärke bestreuen. Den Teig mit einem Nudelholz etwa 2 bis 3 mm (also sehr dünn) ausrollen. Falls du unsicher bist wegen der Teigdicke, dann lieber etwas dicker belassen und die Gyoza dafür später etwas länger dünsten!

Nun aus dem Teig mit einer Ausstechform (Durchmesser 9 cm) 20 Kreise ausstechen (P: Ausstecher 8 cm Durchmesser, ergab hier etwa 30 Stück. Evtl. etwas dicker lassen).

Jedes Gyozablatt vorsichtig herauslösen, mit etwas Stärke bepinseln, damit die Blätter beim Stapeln nicht aneinanderkleben und aufeinandergestapelt zur Seite stellen. Wenn die Teigblätter schön eng ausgestochen wurden, sollte nur sehr wenig Restteig übrigbleiben.

Bis zur Verwendung sollte der Stapel mit den Teigblättern mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt werden, damit der Teig nicht austrocknet und schön elastisch zum Falten der Gyoza bleibt.

Gyoza (auch bekannt als japanische Teigtaschen, Dumplings oder Maultaschen) sind ein typisches und sehr beliebtes japanisches Beilagengericht, wobei kreisrunde Teigblätter mit einer (für japanische Verhältnisse) intensive Füllung aus Hackfleisch, Weißkohl, Frühlingszwiebeln und Knoblauch plus Gewürze gefüllt werden.

Die Teigblätter werden dann in eine traditionelle Faltenform zusammengelegt, scharf in einer heißen Pfanne angebraten und anschließend schnell und kräftig mit etwas Wasser abgelöscht und fertig gedämpft.

Typischerweise werden sie in Japan gerne als Beilage zu Ramen Nudelsuppen oder anderen Gerichten mit chinesischer Herkunft gegessen.

Anmerkung Petra: Der Teig ist wunderbar und völlig komplikationslos zu verarbeiten. Ich habe sie etwas dünner ausgerollt, etwas dicker sind sie stabiler. Teigblätter für Enten-Gyoza verwertet, die in einen Hot Pot kamen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Japanisches Chiliöl Rayu
Kategorien: Würzöl, Japan
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

1 Essl. Fein gehackter Ingwer
1 Essl. Fein gehackter Knoblauch
1 Essl. Fein gehackte Frühlingszwiebel, nur weiße Teile
120 ml Geröstetes Sesamöl
1 Essl. Ichimi Tgarashi; scharfes japanisches
-Chilipulver (P: oder Gochugaru)
1 Essl. Grobe chinesische Paprikaflocken

Quelle

nach
Tadashi Ono und Harris Salat
Japanese Soul Cooking
Erfasst *RK* 27.08.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel und 60 ml Sesamöl in einen kleinen Topf geben. Den Topf bei schwacher Hitze auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen oder bis die Zutaten golden werden. Den Topf während des Kochens vorsichtig schwenken, damit die Zutaten nicht verbrennen. Das Öl in eine Rührschüssel geben.

Ichimi-Tgarashi und grobe rote Pfefferflocken hinzufügen und mischen. Das Öl auf Raumtemperatur kommen lassen und dann das restliche geröstete Sesamöl hinzufügen. Das Rayu in ein Glas geben.

Zur Verwendung das rote Rayu-Öl von der Oberfläche löffeln, damit die gehackten Zutaten auf dem Boden bleiben. Sie können das Rayu auch durch ein feines Sieb passieren, um die gehackten Zutaten aus dem Öl zu entfernen, bevor Sie es in ein Glas geben.

Verwendung: in einer Dip-Sauce für klassische Schweinefleisch- Gyoza.

Anmerkung Petra: gut ist auch etwas Shichimi Togarashi darin. Verwendet in der Dippsauce für den Enten-Gyoza-Hot Pot.

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats aktualisiert):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Korokke コロッケ- japanische Kroketten aus Kartoffeln und gebratenem Hackfleisch
Wilma von Pane-Bistecca mit Chicken Karaage – frittiertes Huehnerfleisch Japanisch
Wilma von Pane-Bistecca mit Miso Broccolini – Japanisches Gemuese
Sonja von fluffig&hart mit Hähnchen Yakitori
Sonja von fluffig&hart mit Japanischer Milchpudding
Cornelia von SilverTravellers mit Heilbutt Filet à la Miso Glazed Seabass
Ute von Wiesengenuss mit Japanische Küche – Saibling Karaage
Simone von zimtkringel mit Nasu Dengaku – mit Miso glasierte Auberginen
Wilma von Pane-Bistecca mit Nasu Dengaku japanische Miso Auberginen
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Japanische Pfannkuchen – Okonomiyaki
Cornelia von SilverTravellers mit Okonomiyaki – herzhafte japanische Pfannkuchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Japanische Gyoza Dumplings
Wilma von Pane-Bistecca mit Spargel und Auberginen Tempura
Simone von zimtkringel mit Miso-Ramen mit Pilzen und Zuckerschoten
Wilma von Pane-Bistecca mit Tamagoyaki – japanische Eierrolle
Britta von Brittas Kochbuch mit Ein paar Gedanken zu Japan
Britta von Brittas Kochbuch mit Champignon-Tofu-Spieße mit Edamamepesto
Tina von Küchenmomente mit Kasutera – Castella Cake
Cornelia von SilverTravellers mit Teriyaki Lachs mit Sesam – einfaches schnelles Gericht aus Japan
Michael von SalzigSüssLecker mit Okonomoiyaki-Puffer mit Tomatensalat und Wasabi-Vinaigrette
Cornelia von SilverTravellers mit Kürbisgemüse auf Japanische Art – Kabocha no Nimono
Volker von Volkermampft mit Gebackene Aubergine mit Sojasauce – ein einfaches japanisches Rezept
Volker von Volkermampft mit Japanische Hackbällchen (Niku-dango) in Süß-Saurer Soße