Gugelhupf mit Apple Butter-Füllung und Karamellguss

Obwohl hier noch einige Rezepte aufs Verbloggen warten, muss ich doch den Kuchen vom Wochenende zuerst mit euch teilen – wir waren nämlich absolut begeistert! Es ist zwar ein Pound Cake, der Kuchen schmeckt aber viel feiner und flaumiger als ein normaler Rührteigkuchen.

Angefangen hatte es am Freitag mit einem Eimer aufgelesener Äpfel unseres Geheimrats Oldenburg. Zur Verwertung hatte ich mich an mein altes Rezept für Apple Butter aus dem Slowcooker erinnert und das auch gleich in die Tat umgesetzt. Apple Butter hat übrigens nichts mit Butter zu tun – es ist einfach eine Art Apfelmus, das mehrere Stunden gekocht wird und für seine samtige Konsistenz fein püriert wird. Beim langen Kochen karamellisiert der Zucker, daraus resultiert die braune Farbe. Sehr komfortabel lässt sich das Kochen im 6,5 l Slowcooker wie z.B. diesem hier* erledigen. Früher habe ich es für meine Lancaster Apple Butter in einem Topf im Backofen gemacht, das geht genauso.

Gugelhupf mit Apple Butter-Füllung und Karamellguss

Beim Googlen nach Verwendungsmöglichkeiten stieß ich auf einen Apple Butter Pound Cake with Caramel Frosting. Nachdem alles dafür im Haus war, habe ich schon am Abend Butter, Eier und Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, damit ich am nächsten Tag gleich loslegen konnte.

making of

Den Teig rühren durfte die Küchenmaschine. Die Basis für den Rührteig ist eine Mischung aus Butter und Frischkäse, das hatte ich so noch nie. Es dauert etwas, bis sich beides zu einer geschmeidigen Masse vereint hat. Oben rechts sieht man die Apple Butter, die mit einigen gerösteten Pecannüssen verrührt wird (Walnüsse gehen natürlich auch). Für die Füllschicht rührt man noch etwas vom inzwischen fertig gestellten Teig darunter.

Gugelhupf mit Apple Butter-Füllung und Karamellguss

Als krönender Abschluss kommt ein Karamellguss auf den Gugelhupf. Hier sollte man flott arbeiten, da der Guss schnell fest wird: am besten man gießt den Guss zügig auf den Kuchen.

Wie schön, dass jetzt wieder ein Apple Butter-Vorrat im Keller steht, der Kuchen verdient nämlich unbedingt eine Wiederholung! Zur Abwechslung könnte ich natürlich auch die schnellen Apfelschnitten mit Apple Butter wieder einmal backen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gugelhupf mit Apple Butter-Füllung und Karamellguss
Kategorien: Kuchen, Früchte
Menge: 1 Gugelhupf 2,8 l

Zutaten

H KUCHEN
250 Gramm Apple Butter; P: selbst gemacht s. Rezept
25 Gramm Pecannüsse; geröstet und grob gehackt
Butter; für die Form
Semmelbrösel; für die Form
300 Gramm Butter Raumtemperatur
200 Gramm Frischkäse Raumtemperatur (P: Buko Balance)
300 Gramm Feiner Backzucker*
1/4 Teel. Salz
6 Eier M
325 Gramm Mehl
2 Teel. Vanilleextrakt
H GUSS**
65 Gramm Brauner Zucker
40 Gramm Butter
2 Essl. Milch
80 Gramm Puderzucker; gesiebt

Quelle

modifiziert nach
Southern Living
Erfasst *RK* 26.09.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter, Frischkäse und Eier müssen unbedingt Raumtemperatur haben.

Apple Butter und geröstete Pecannüsse in einer kleinen Schüssel verrühren und beiseite stellen. Eine Gugelhupfform (hier 2,8 l, 12 c) buttern und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Backofen auf 165°C vorheizen.

Die Butter mit dem Frischkäse in der Schüssel der Küchenmaschine glatt und cremig schlagen (P: es hat etwas gedauert, bis sich beides verbunden hat – evt. geht es mit Vollfett-Frischkäse schneller). Nach und nach den Zucker zugeben und weiterschlagen, bis die Masse ganz fluffig ist. Jetzt nach und nach die Eier zugeben, dabei jedes gut einarbeiten. Salz und Vanilleextrakt unterrühren. Nun das Mehl auf niedrigster Stufe portionsweise zugeben, dabei jeweils nur kurz rühren.

75 g vom Teig abnehmen und unter die Apple Butter-Mischung rühren.

Die Hälfte des Teiges (P: etwa 600 g) in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glattstreichen. Mit einem Löffel ringsum eine Vertiefung in den Teig ziehen und die Apple Butter-Mischung hineingeben. Den restlichen Teig darüber geben und glattstreichen. Die Form in den Backofen schieben und den Kuchen etwa 90 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen herausnehmen und auf einem Rost etwa 10 Minuten abkühlen lassen (er sackt dabei etwas zusammen), dann aus der Form stürzen.

Während der Kuchen abkühlt, den Guss zubereiten. Dafür braunen Zucker, Butter und Milch in einem kleinen Topf unter Rühren zum Kochen bringen und 1 Minute kochen. Dann den Topf vom Herd nehmen und nach und nach den gesiebten Puderzucker einrühren bis die Masse glatt ist und eindickt. Den Guss über den Kuchen gießen, so dass er seitlich herunterläuft (P: flott arbeiten, der Guss wird schnell fest).

Anmerkung Petra: ein genial schmeckender Kuchen! Wunderbar fluffiger Teig, die Fülle passt ausgezeichnet und der Guss ist eine feine Ergänzung.

*Ich habe das Originalrezept von einer 14 c Form auf meine 12 c (2,8 l) Form heruntergerechnet, beim Zucker allerdings „nur“ 300 g anstelle von 512 g(!) verwendet, das ist immer noch reichlich süß.

**Beim Guss habe ich die Menge für 2/3 des Originals angegeben, da ich einiges übrig hatte. Wer den Kuchen komplett überziehen möchte, kann auch etwas mehr machen.

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