Fritada mit Hominy-Erbsen-Salat

Mein dritter Beitrag in dieser Woche ist noch einmal ein ecuadorianisches Gericht für die kulinarische Weltreise.

Wie ich bei Laylita gelesen habe, ist Fritada de chancho (gebratenes Schwein) eine typische ecuadorianische Mahlzeit, die man gerne am Wochenende bei Ausflügen aufs Land mit Freunden in kleinen Restaurants oder Essensständen zu sich nimmt. Ergänzt wird das Schweinefleisch durch diverse Beilagen wie Mote (Hominy, also weißer nixtamalisierter, d.h. in einen speziellen Prozess geschälter Mais), Yuca, gebratene Kochbananen, Abschnitte von Maiskolben (choclos), Popcorn, llapingachos (Kartoffelküchlein) oder gebratene ganze Kartoffeln, Zwiebel-Tomaten-Salsa und Aji.

Normalerweise wird für die Fritada das mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzte Fleisch zuerst in Wasser oder Brühe – gegebenenfalls mit etwas Orangensaft oder Bier vermischt –  gegart, bis die Flüssigkeit verkocht ist und das Fleisch im eigenen Fett knusprig braun brät.

Fritada Teller

Ich habe in The Latin Road Home* eine etwas aufwändigere Zubereitungsart gefunden, die Garces von seiner Mutter übernommen hat.

Fleisch für Fritada

Dafür brät er die Fleischstücke – er verwendet Schweineschulter in etwas größeren und Schweinebauch in kleineren Stücken – in Öl an und gibt zum Schmoren zusätzlich eine relativ große Menge Öl dazu, das Fleisch wird also nicht nur in der Flüssigkeit gegart, sondern auch confiert. Am Schluss wird das fertige Fleisch nochmal im Öl knusprig braun gebraten. Ob sich der größere Aufwand wirklich lohnt, kann ich mangels eines direkten Vergleichs leider nicht sagen. Ich werde die „einfache“ Methode aber sicher bald einmal ausprobieren – geschmeckt hat uns das Essen mit seinen verschiedenen Komponenten nämlich sehr gut.

Fritada Komplett

Garces serviert das fertige Schweinefleisch dann gerne in kleinere Stücke geteilt mit einem Hominy-Erbsen-Salat vermischt, den er Las Cosas Finas (die feinen Sachen) nennt. Ich habe Salat und Schwein aufgeteilt: einen Teil wie vorgeschlagen als warmen Kombi-Salat auf den Tisch gestellt, den Rest als Hominy-Salat pur mit den gebratenen Fleischstücken, einer Tomaten-Zwiebel-Salsa (das Rezept hat euch Wilma schon vorgestellt) sowie Aji costeño in separaten Schüsseln gereicht.

Fritada-Hominy-Salat

Hier nochmal der Salat-Mix etwas näher: ganzer Hominy, also Hominy aus ganzen Maiskörnern, war bei meinem Shop leider gerade ausverkauft, so habe ich mir mit grob gebrochenem Hominy (White Hominy broken) beholfen, was gut geklappt hat. Garces verwendet frisch gepulte Erbsen in seinem Rezept, meint aber, seine Mutter würde oft auch frische Favabohnen oder Kichererbsen dazugeben. Bei mir sind gerade die Zuckererbsen reif, also habe ich die mit eingebaut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fritada mit Hominy-Erbsen-Salat
Kategorien: Fleisch, Schwein, Beilage, Salat, Ecuador
Menge: 4 Personen

Zutaten

H GEWÜRZMISCHUNG
1 Essl. Salz
1/2 Essl. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Essl. Knoblauchpulver
H FRITADA
750 Gramm Schweineschulter ohne Knochen; in etwa 12 Stücke
-geschnitten
500 Gramm Schweinebauch; in mundgerechten Stücken von etwa
-1-2 cm Kantenlänge
400 Gramm Öl
1 groß. Zwiebel; gehackt
4 Knoblauchzehen; gehackt
400 ml Hühnerbrühe; schwach gesalzen
100 ml Orangensaft*; frisch gepresst
H HOMINY-SALAT
100-150 Gramm Hominy; über Nacht eingeweicht (P: white Hominy
-broken)
100-150 Gramm Zuckererbsen*; geputzt, in kurzen Stücken, 2-3
-Minuten blanchiert
50-75 Gramm TK-Erbsen; 2-3 Minuten in kochendem Wasser
-aufgetaut
1 Möhre; fein geschnitten
1 klein. Rote Zwiebel; gehackt
2 Limetten: Saft; nach Geschmack mehr
2 Knoblauchzehen; fein zermust
Salz
3 Essl. Olivenöl; nach Geschmack mehr
1 Essl. Gehacktes Koriandergrün
H ZUM SERVIEREN
Aji costeño
Zwiebel-Tomaten-Curtido

Quelle

modifiziert nach
Jose Garces
The Latin Road Home
Erfasst *RK* 14.07.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Salat das Hominy am Vortag einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abgießen und das Hominy mit frischem Salzwasser zum Kochen bringen. Nach Packungsanweisung kochen, bis der Mais weich ist (P: bei meinem broken Hominy 90 Minuten), dann abgießen und abtropfen lassen, beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Gewürzmischung verrühren. Die Fleischwürfel (P: habe ich für große und kleine Fleischstücke getrennt gemacht) damit bestreuen und alles gut durchmischen.

2 El Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin portionsweise braun anbraten. Das Fleisch herausnehmen, Zwiebeln und Knoblauch ins Bratfett geben und etwa 10 Minuten glasig braten.

Die Brühe sowie das Öl angießen, das Fleisch wieder zugeben und alles bei nicht zu hoher Temperatur köcheln lassen, bis der Hauptteil der Brühe verkocht ist, dann den Orangensaft zugießen und weiterköcheln, bis das Fleisch nur noch im Öl simmert (das dauert gut 2 Stunden, P: bis hierher am Vortag vorbereitet).

Für den Salat Hominy, blanchierte Zuckererbsen, Erbsen, Möhre, Zwiebeln und Koriandergrün in eine Schüssel geben. Limettensaft, Knoblauch, Salz und Öl verrühren und mit dem Salat vermischen. Abschmecken und etwas durchziehen lassen.

Die größeren Fleischstücke mit einem Schaumlöffel herausnehmen, das Öl durch ein Sieb abgießen (die kleineren Fleischstücke sind mit würzigen Bratrückständen vermischt im Sieb und lassen sich schlecht davon separieren).

Den Topf säubern, das Öl wieder hineingeben und erhitzen. Das Fleisch im Öl nochmal 2-3 Minuten pro Seite goldbraun braten.

Garces serviert das Fleisch grob gehackt mit dem Hominysalat vermischt. Ich habe die goßen Fleischwürfel ganz gelassen und separat serviert, einen Teil der kleinen mit einem Teil Salat vermischt, den Rest Salat ohne Fleisch gereicht.

Dazu passt Zwiebel-Tomaten-Salsa (Curtido de cebolla y tomate) und Aji costeño.

Anmerkung Petra: Sehr leckere Zusammenstellung. Uns hat sowohl der Salat mit dem würzigen Schweinebauch gefallen als auch der Salat solo. Curtido und Aji sind eine schöne Ergänzung.

Das ist ein deutlich aufwändigeres Rezept als die üblichen Zubereitungen, bei denen das gewürzte Fleisch zuerst einfach in Brühe (gegebenenfalls mit Orangensaft oder Bier) gegart wird , bis die Flüssigkeit verkocht ist und das Fleisch dann im eigenen Fett angebraten wird. Warum Garces Schulter und Bauch in unterschiedlich große Stücke schneidet, erschließt sich mir nicht ganz.  Evtl. soll der Bauch so besser ausbraten?

*ich habe einen Teil der Brühe durch Orangensaft ersetzt wie beim Rezept von Laylita gesehen.

Beim Salat habe ich die Mengenverhältnisse etwas verändert. Nach Garces kann man neben Erbsen auch noch Favabohnen oder Kichererbsen im Salat verwenden.

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Mango-Shrimp-Ceviche mit Avocado und knusprigen Chifles
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Pan de yuca – Käsebrötchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Pescado encocado – Fisch in Kokossauce
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pan Reventado – aufgerissene Brötchen aus Ecuador
Wilma von Pane-Bistecca mit Llapingachos – gefuellte Kartoffelpuffer aus Ecuador
Ulrike von Küchenlatein mit Chupe de maní – Erdnuss-Suppe
Simone von zimtkringel mit Chaulafan de pollo
Wilma von Pane-Bistecca mit Pescado Encocado – Ecuadorianischer Fisch in Kokosnuss Milch
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Caldo de Bolas de Verde – Suppe mit gefüllten Knödeln aus grünen Kochbananen
Susanne von magentratzerl mit Encocado
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Cremige Quinoasuppe mit Mais und Strohkartoffeln
Wilma von Pane-Bistecca mit Seco de Pollo
Wilma von Pane-Bistecca mit Curtido de Cebolla y Tomate
Susanne von magentratzerl mit Llapingachos con Ají de Maní
Britta von Backmaedchen 1967 mit Flan de Piña-Ananas Flan
Britta von Brittas Kochbuch mit Coctél de Aguacates y Camerones – Avocado-Garnelencocktail
Britta von Brittas Kochbuch mit Bistec de res ecuatoriano – Ecuadorianisches Rindersteak
Britta von Brittas Kochbuch mit Arroz con „Pollo“ vegano – Reis mit „Hühnchen“ vegan
Jenny von Jenny is baking mit Espumillas aus Ecuador
Gabi von Langsam kocht besser mit Shrimp-Ceviche

Griechischer Rote Bete-Salat mit Knoblauch-Joghurt

Und noch ein letztes griechisches Rezept für die kulinarische Weltreise im Juni habe ich ausprobiert: Patzaria me giaourti skordato,

Rote Bete-Salat mit Knoblauch-Joghurt

einen Salat aus Roten Beten, Knoblauch-Joghurt und Walnüssen. Das Rezept stammt wieder aus dem dicken Band von Vefa’s Kichen*. Als ich es las, fand ich gleich, das sei die perfekte Verwertung für die ersten jungen Exemplare meiner im Hochbeet angepflanzten Roten Bete.

Junge Rote Bete

Diese 5 Exemplare wogen geputzt gerade 500 g. So jung geerntet brauchen sie tatsächlich nur 30 Minuten Garzeit, bis sie weich sind.

Rote Bete Salat

Bei der Zubereitung muss man die lange Marinierzeit berücksichtigen: zuerst werden die aufgeschnittenen Scheiben nur mit Essig, Öl, Salz (und bei mir Pfeffer) beträufelt und dürfen 2-3 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Dann kommt der gewürzte Knoblauchjoghurt darüber und sie sollten noch einmal 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Fertig ist ein köstlicher, erfrischender und doch cremiger Salat. Eine echte Entdeckung 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote Bete-Salat mit Knoblauch-Joghurt
Kategorien: Salat, Gemüse, Walnuss, Vegetarisch, Griechenland
Menge: 2 Personen

Zutaten

500 Gramm Junge Rote Bete
1 1/2-2 Essl. Rotweinessig nach Geschmack (Original 2 El)
2 Essl. Olivenöl
Salz
Pfeffer
150 Gramm Griechischer Joghurt
2 Knoblauchzehen; fein zermust
30 Gramm Grob gehackte Walnüsse; geröstet

Quelle

modifiziert nach
Vefa’s Kitchen
Erfasst *RK* 22.06.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Roten Bete in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und etwa 30 Minuten garen, bis sie weich sind (Messertest!). Das Wasser abgießen, die Haut der Bete abreiben, Wurzeln und Stängelansatz abschneiden.

Die Bete in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf eine flache Platte legen. Jeweils 1 El Rotweinessig und Olivenöl darüberträufeln, pfeffern und salzen und so 2-3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Den Knoblauch mit dem restlichen Rotweinessig und Olivenöl verrühren, den Joghurt untermischen und salzen. Die Knoblauchcreme auf den Rote Bete-Scheiben verteilen und alles für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit der Salat gut duchzieht.

Vor dem Servieren mit den Walnusskernen bestreuen.

Anmerkung Petra: Ausgesprochen lecker! Ich hatte junge Bete aus dem Garten, die waren nach 30 Minuten Garzeit butterzart. Die Marinierzeit ist relativ lange, die sollte man dem Salat aber gönnen. Passt auch sehr gut mit etwas Fladenbrot zu Gegrilltem oder Kurzgebratenem (hier einem Rehfilet).

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats aktualisiert):

Anja von GoOnTravel.de mit Kourabiedes (Butterplätzchen mit Mandeln) aus Griechenland
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Octopus-Stifado (Χταπóδι Στιφáδο) und Patates riganates
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Sesamkringel
Simone von zimtkringel mit Paximadi – kretischer Zwieback
Ulrike von Küchenlatein mit Auberginen-Stifado
Wilma von Pane-Bistecca mit Ellinikos Lemoni Patatas – griechische Zitronen Kartoffeln
Susanne von magentratzerl mit Gefüllte Paprika mit zitronigen Kritharaki und Zaziki
Britta von Brittas Kochbuch mit παστίτσιο – Pastitsio
Wilma von Pane-Bistecca mit Moderner griechischer Salat
Ulrike von küchenlatein mit Gyros mit Metaxa-Sauce
Susanne von magentratzerl mit Lammragout mit Zucchini, Artischocken und Zitronensauce
Simone von zimtkringel mit Dakos
Jens von Der Reiskoch mit Rindfleisch-Giouvetsi aus Griechenland
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Auberginenhappen mit Tomaten und Feta
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Hähnchen mit Trahanas
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Spanakopita – griechischer Spinatkuchen
Britta von Backmaedchen 1967 mit Horiatiko Psomi griechisches Landbrot
poupou von poupous geheimes laboratorium mit Apfelkuchen mit Olivenöl und Walnüssen
Sylvia von Brotwein mit Olivenbrot Rezept
Sylvia von Brotwein mit Gyros vom Grill mit selbst gemachter Marinade
Ulrike von Küchenlatein mit Griechischer Bauernsalat – Choriatiki
Ulrike von Küchenlatein mit Griechische Linsensuppe – Fakes
Dirk von low-n-slow mit Moussaka a la Mijoteuse
Volker von volkermampft mit Melitzanosalata – griechischer Auberginen-Dip
Volker von volkermampft mit Griechische Kartoffeln mit Zitrone – Ellinikos Lemoni Patatas
Volker von volkermampft mit Gebackener griechischer Schafskäse mit Tomaten – Feta Psiti
Volker von volkermampft mit Griechisches Walnuss-Joghurt-Eis mit Honig und karamellisierten Walnüssen
Volker von volkermampft mit Griechisches Weißbrot – einfaches Hefebrot wie im Restaurant
Tina von Küchenmomente mit Lagana – Griechisches Fladenbrot mit Sesam
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Lamm mit Kartoffeln, griechisch inspiriert
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Griechische Urlaubsküche beim Segeln
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Karpouzopita (Wassermelonen-Kuchen)
Britta von Brittas Kochbuch mit Μπακλαβα – Baklava
Frederike von Fliederbaum mit gefüllte Paprika für die kulinarische Weltreise nach Griechenland

Spitzpaprika-Schnitzel mit Backofenfritten und Würzmayonnaise

Ein Rezept aus der Reihe #freitagskochtdermann muss ich hier unbedingt noch nachtragen, das hat uns nämlich absolut begeistert! Es stammt wieder einmal aus dem ausgesprochen ergiebigen und schon mehrfach erwähnten Flavour* von Yotam Ottolenghi und Ixta Belfrage.

Spitzpaprika-Schnitzel mit Backofenfritten

Diesmal hatte sich Helmut streng genommen gleich drei Rezepte aus dem Buch herausgesucht. Die Hauptrolle auf dem vegetarischen Teller, der hier am Karfreitag auf den Tisch kam, spielen Rote Spitzpaprika. Die werden erst im Backofen gegart,  bis die Haut Blasen schlägt und man sie gut abziehen kann, dann werden sie mit einer Panko-Nori-Sesam-Limetten-Panade paniert und in Frittieröl knusprig ausgebacken. Das Ergebnis ist einfach sensationell gut!

Dazu hat Helmut noch Ofenpommes gemacht und die dazu im Buch empfohlene Würzmayonnaise mit Curryblättern, Kardamom und Limetten. Mit dieser Mahlzeit hat er von mir höchstes Lob eingeheimst 🙂

Würzmayo

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitzpaprika-Schnitzel mit Backofenfritten und Würzmayonnaise
Kategorien: Hauptgericht, Gemüse, Beilage, Vegetarisch
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H PAPRIKASCHNITZEL
4 Spitzpaprika rot (H: hier zusammen 500 g);
-möglichst gleich groß
50 Gramm Mehl
Salz
Pfeffer
2 Eier
30 Gramm Sesamkörner weiß und/oder schwarz
50 Gramm Panko
1/2 Noriblatt; in der Gewürzmühle zerkleinert
1 Bio-Limette: abgeriebene Schale (Original 8
-Kaffir-Limettenblätter; ohne Stiel fein
-zerkleinert)
Öl zum Frittieren
1/2 Limette, in Spalten geschnitten, zum Servieren
H FRITTEN
500 Gramm Mehlig-kochende Kartoffeln mit Schale, in 1 bis
-1,5 cm große Fritten geschnitten
20 ml Sonnenblumenöl
1/4 Teel. Salz
1 Bio-Limette: abgeriebene Schale
H WÜRZMAYONNAISE
7 Kardamomkapseln, Samen herausgelöst und in der
-Gewürzmühle gemahlen (H: 1/4 Tl Samen)
15 Frische Curryblätter, davon 5 ganz und 10 sehr
-fein geschnitten
60-80 ml Sonnenblumenöl; mehr nach Bedarf
1 Eigelb
1 Teel. Dijon-Senf
1 klein. Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
1 Teel. Limettensaft

Quelle

modifiziert nach
Yotam Ottolenghi, Ixta Belfrage
Flavour
Erfasst *RK* 03.04.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mayonnaise: Für das Würzöl Kardamomsamen und fein geschnittene Curryblätter ohne Fett 1 Minute bei starker Hitze in einem kleinen Topf rösten. Das Öl dazugeben und 30 Sekunden erhitzen. Die ganzen Curryblätter dazu geben und 30 Sekunden knusprig frittieren. Mit dem Schaumlöffel die frittierten Blätter herausnehmen und zur Seite stellen, den Topf von der Platte ziehen und das Würzöl 30 Minuten ziehen lassen.

1 TL von dem Würzöl mit Gewürzen abnehmen und zum Servieren beiseite stellen. Das restliche Würzöl durch ein Sieb gießen und vollständig erkalten lassen, die Gewürze wegwerfen.

Für die Mayonnaise Eigelb, Senf, Salz und Limettensaft mit einem Handrührer auf hoher Geschwindigkeit 4-5 Minuten aufschlagen, dann das Würzöl tröpfchenweise dazu geben. Wieviel von dem Öl gebraucht wird, hängt von der Größe des Eigelbs ab: so viel Öl dazugeben, dass die Mayonnaise „Stand“ hat. Mayonnaise nochmal abschmecken und in ein Servierschälchen umfüllen. Das zuvor abgenommene Löffelchen Würzöl samt Gewürzen darüber geben, die frittierten Curryblätter dekorativ darüber streuen.

Für die Paprikaschoten den Backofengrill vorheizen.

Die Spitzpaprika waschen und gut trocknen. Paprika am Stielansatz 5 cm senkrecht einschneiden, damit hier später der Saft ablaufen kann. In eine Arbeitsschale legen und für ca. 20 Minuten unter den Grill legen, bis sie durchgegart sind, die Haut Blasen wirft und sich stellenweise schwarz färbt. Zur Hälfte der Grillzeit einmal wenden.

Die fertig gegrillten Paprikaschoten herausnehmen (dabei sollen sie so liegen, dass der Einschnitt unten ist) und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. Sobald sie abgekühlt sind, die verbrannte Haut abziehen, ohne das Fruchtfleisch zu verletzen. Die Schoten salzen und zur Seite legen.

Für die Fritten den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Die geschnittenen Fritten* auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, mit dem Öl übergießen, salzen und mit den Fingern durchmischen. Sofort in den Ofen schieben und 20 Minuten backen. Die Fritten wenden und weitere 25 Minuten weiterbacken, dabei zur Hälfte dieser Zeit ein weiteres mal wenden. Den Limettenschalen-Abrieb mit etwas Salz mischen und über die fertigen Fritten streuen (Achtung, nicht zu viel Salz verwenden!). Noch einmal sanft durchheben.

Während die Fritten im Ofen garen, werden die Paprikaschoten paniert.

Drei flache Schalen oder ausreichend große Teller zum Panieren vorbereiten: In der ersten Schale das Mehl mit 1/2 Tl Meersalzflocken und reichlich schwarzem Pfeffer vermischen. In der zweiten Schale die Eier verschlagen. In der dritten Schale Panko, Sesam, Nori, Limettenblätter oder -abrieb, Salz und Pfeffer vermischen.

Zum Ablegen der panierten Paprikaschoten ein Metallgitter auf ein Blech setzen, ein zweites Blech mit reichlich Küchenpapier zum Enfetten der panierten Schoten belegen.

Die Schoten nun zuerst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in der Pankomischung wenden. Überschüssigen Pankomix vorsichtig abklopfen und die Schoten auf das vorbereitete Gitter legen.

Währenddessen reichlich Frittieröl einem ausreichend großen Topf auf 180°C erhitzen. Jeweils 2 Schoten zusammen ins heiße Öl gleiten lassen und von jeder Seite etwa 2 Minuten frittieren. Herausnehmen und auf dem vorbereiteten Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Spitzpaprika-Schnitzel auf einer vorgewärmten Platte mit Limettenspalten servieren. Dazu die Backofenfritten und die Würz- Mayonnaise reichen.

Anmerkung Helmut vom 02.04.2021: Ein wirklich gelungenes Karfreitags- Essen, was auch auf dem Teller zu gefallen weiß. Höchstes Lob von der Chefin der Küche erhalten, deshalb: Jederzeit wieder!

Anmerkung Petra: Die Paprikaschnitzel sind genial, insgesamt wirklich ein köstliches Essen!

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Gegrillte Romanasalatherzen mit Knoblauch-Joghurt-Dressing und Chili-Kürbiskernen

Ende März gab es schon richtig frühlingshafte Tage. Passend dazu hat Helmut für ein #freitagskochtdermann-Essen den Grill angeworfen.

Lammkotelett mit gegrilltem Romana-Salat

Der Star des Tellers war nicht etwa das (durchaus feine) Lammkotelett, sondern der gegrillte Mini-Romanasalat nach einem Rezept von Nik Sharma aus seinem neuen Kochbuch The Flavour Equation*. Der bekommt als Topping eine sahnig-würzige Joghurtsauce und pikant geröstete Kürbiskerne. Wer dafür nicht den Grill nutzen möchte, der bereitet den Salat einfach in einer Grillpfanne zu, so macht es Sharma der Einfachheit halber selbst.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gegrillter Romanasalat mit Knoblauch-Joghurt-Dressing und Chili-Kürbiskernen
Kategorien: Grill, Beilage, Gemüse
Menge: 2 Personen

Zutaten

2 Mini-Romana-Salate; möglichst feste Stücke
-Köpfe
1 Essl. Olivenöl
Salz
1 Unbehandelte Limette
H FÜR DIE KÜRBISKERNE
35 Gramm Kürbiskerne
1 Essl. Olivenöl
Salz
1/2 Teel. Süßes Paprikapulver
1 Teel. Nicht zu scharfe Chiliflocken (Aleppo, Maras
-oder Urfa)
H FÜR DAS DRESSING
150 Gramm Griechischer Joghurt (10 % Fett)
50 Gramm Schmand
2 Essl. Granatapfelsirup (hier aserbeidschanischer)
2 Essl. Limettensaft
3 Knoblauchzehen; fein zermust
1/2 Teel. Kurkuma
1 Essl. Ahornsirup; falls gewünscht
H AUSSERDEM
15 Gramm Parmesan, in Spänen

Quelle

nach
Nik Sharma
The Flavor Equation
Erfasst *RK* 27.03.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Kürbiskerne, Öl und Paprikapulver in einer kleinen Schüssel mischen, mit Salz würzen. Einen kleinen Topf trocken auf dem Herd erhitzen, die Kürbiskernmischung in den heißen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 1-1 1/2 Minuten leicht goldbraun rösten. Den Topf vom Herd nehmen, die Chiliflocken zugeben und gut unterrühren. Die Kürbiskerne zum Abkühlen auf einen Teller geben.

Für das Dressing alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstabstab einige Sekunden durchmixen und abschmecken (Helmut: mir war es zu sehr säurelastig, deshalb habe ich noch Ahornsirup zugegeben, der nicht im Original stand). Das fertige Dressing beiseite stellen.

Einen Grill für direktes Grillen über großer Hitze vorbereiten (alternativ kann man den Salat auch in der Grillpfanne zubereiten).

Die Salatköpfe längs halbieren, leicht ölen und salzen. Die Salathälften mit der Schnittfläche nach unten für 3 Minuten auf den heißen Grill legen. Wenden und nochmal 3 Minuten auf der Rückseite grillen.

Während der gesamten Zeit die Limettenhälften mit der Schnittfläche nach unten mitgrillen.

Zum Servieren die Salathälften mit der Schnittfläche nach oben auf eine Platte legen. Einige Esslöffel vom Dressing darüberträufeln, mit den Kürbiskernen sowie dem Parmesan bestreuen.

Den Salat mit den gegrillten Limettenhälften servieren, das restliche Dressing separat dazu reichen.

Anmerkung Helmut: Eine sehr schöne und originelle Salatbeilage zu allem Gegrillten. Sieht hübsch aus, geht schnell, schmeckt knackig und frisch. Jederzeit wieder! Bei mir gab es als „Beilage“ zum Salat gegrilltes Lammkotelett: 1 Stunde in gewürztem Olivenöl mariniert, dann 2 mal 2 Minuten gegrillt sowie in der Pfanne gebräunte Pellkartoffeln.

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Lamm-Curry mit Pickled Mangos und Möhren-Sambal

Wir erinnern uns: hier steht eine große Dose mit scharfen Mango Pickles, die es zu verwerten gilt. Bei einer Suche nach Rezepten damit bin ich auf ein bestens bekanntes Kochbuch gestoßen: 660 Curries* von Raghavan Iyer, aus dem ich schon viel gekocht habe.

Lamm mit Pickled Mangos und Joghurt

Dahi Achar Gosht ist normalerweise ein Curry, bei dem das Fleisch mit Senföl und den Gewürzen gegart wird, die auch beim Pickeln von Mangos verwendet werden (Achari Masala, Achar = pickeln) und das dadurch den typischen Geschmack erhält. Iyer nimmt eine Abkürzung und verwendet gleich gepickelte Mangos im Gericht, was die Sache wesentlich vereinfacht und die Zutatenliste deutlich verkürzt.

Ich habe dazu noch eine frische Beilage aus fein geraffelten Möhren gemacht – ein feines und ganz unkompliziertes Essen..

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lamm mit Mangos Pickles und Joghurt – Dahi Achar Gosht
Kategorien: Lamm, Sauce, Indien
Menge: 2 Personen

Zutaten

1-2 Essl. Öl
400 Gramm Lammkeule; vom Fett befreit, in Stücken von
-2 1/2 cm Kantenlänge
1 Essl. Fein gehackter Knoblauch
150 Gramm Joghurt (P: mein sahniger Joghurt)
50 Gramm Scharfe Mango Pickles (P: gekauft); Kerne
-entfernt, fein gehackt
2 Essl. Fein gehacktes Koriandergrün
Etwas Wasser; nach Bedarf

Quelle

modifiziert nach Rahghavan Iyer
660 Curries
Erfasst *RK* 15.03.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem schweren Topf auf mittlere Temperatur erhitzen. Das Lammfleisch und den Knoblauch zugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 5-8 Minuten anbraten. Dabei brät das Fleisch erst an, lässt dann etwas Saft und beginnt erst zu bräunen, wenn dieser wieder verdampft ist.

Den Joghurt und die Mangos einrühren und die Bratrückstände lösen. Die Temperatur etwas reduzieren und das Fleisch etwa 30-45 Minuten sanft simmern, bis das Fleisch weich ist.

Das Gericht mit Koriandergrün bestreuen und mit Reis servieren.

Anmerkung Petra: ganz einfach und prima. Hier gab es noch Möhren-Sambal und Chapatis dazu.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Karotten-Sambal
Kategorien: Salat, Gemüse, Indien
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Essl. Ghee oder Öl
40 Gramm Kokosraspel
1 Essl. Schwarze Senfkörner
3 Karotten; Möhren, geraspelt
4 Essl. Zitronensaft
80 Gramm Sultaninen (P: 30 g)
4 Essl. Frische Minze; gehackt (ich hatte deutlich
-weniger)
1 Essl. Öl (P zusätzlich)

Quelle

modifiziert nach
einem von Karlheinz Boller erfassten Rezept
Erfasst *RK* 04.03.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Sambal das Ghee in einer kleinen Pfanne erhitzen. Kokosraspeln und Senfkörner bei geringer Hitze unter Rühren 2 Minuten rösten, bis die Kokosraspel goldbraun sind. Die Mischung in eine Schüssel geben, mit den anderen Zutaten gut vermischen und beiseite stellen.

Anmerkung Petra: gemacht zu Lamb with Pickled Mangoes and Yogurt Dahi Achar Gosht.

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Hörnchennudeln mit geschmorten Möhren und Schafskäse-Möhren-Sauce

Den Apéro zum heutigen Essen habe ich euch ja schon am Freitag vorgestellt: den Karott-Gini, für den man frisch gepressten Möhrensaft braucht.

Der Hauptteil des frisch gepressten Möhrensaftes geht allerdings in eine gehaltvolle Sauce für Hörnchennudeln (im Originalrezept aus Kochen zu zweit* von Dani & Roland Trettl sind es italienische Gobbetti), die mit Schafskäse aromatisiert wird und leichten Biss durch geröstete Ölsaat wie Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Pistazien erhält. Frische Kresse rundet die Pasta ab, die in der Sauce fertiggart und dadurch eine goldgelbe Farbe bekommt.

Möhren

Als Beilage kommen langsam in der Pfanne geschmorte Bundmöhren dazu, gewürzt mit etwas Curry und Koriander.

Hörnchennudeln mit geschmorten Möhren und Schafskäse-Möhren-Sauce

Fazit: es hat sich absolut gelohnt, dafür den schon lange nicht mehr benutzten Entsafter aus dem Keller zu holen. Wir fanden die Kombination superlecker, das Gericht kommt garantiert wieder auf dem Tisch!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hörnchennudeln mit geschmorten Möhren und Schafskäse-Möhren-Sauce
Kategorien: Nudel, Sauce, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 2 Personen

Zutaten

H GESCHMORTE KORIANDER-MÖHREN
300 Gramm Bundmöhren
15 Gramm Butter
1 Essl. Olivenöl
Mittelscharfes Currypulver
1 Teel. Korianderkörner; grob gemörsert
Salz
H NUDELN
300 ml Frisch gepresster Möhrensaft* (dafür werden gut
-600 g Möhren benötigt)
200 Gramm Hörnchennudeln (Original Gobbetti)
Salz
25 Gramm Butter
1 Teel. Mittelscharfes Currypulver
25 Gramm Ölsaaten-Mix (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne,
-Pinienkerne)
75 Gramm Feta; Schafskäse
20 Gramm Eiskalte Butter; zum Binden
20 Gramm Parmesan; frisch gerieben
Piment d’Espelette
1 Spritzer Limettensaft
1 Beet Kresse oder entprechend Gartenkresse

Quelle

modifiziert nach Dani & Roland Trettl
Kochen zu zweit
Erfasst *RK* 15.03.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Geschmorte Koriander-Möhren: die Möhren schälen, bei jungen Möhren einen Teil vom Grün dekorativ stehen lassen.

Butter und Olivenöl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Möhren darin bei nicht zu starker Hitze langsam rundum braten. Mit Curry und Koriander würzen und weitere 15 Minuten unter gelegentlichem Wenden braten, sie sollen leichte Röstaromen bekommen. Zum Schluss salzen.

Für die Nudelsauce die Möhren in einem Zentrifugal-Entsafter zu Möhrensaft verarbeiten. Benötigt werden etwa 300 ml.

Die Hörnchennudeln sehr knapp weich kochen (hier 10 Minuten bei einer angegebenen Kochzeit von 12-14 Minuten)

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen, das Currypulver und die Ölsaaten zugeben und anrösten. Mit dem Großteil des Möhrensaftes ablöschen, zum Kochen bringen und etwas einkochen lassen. Den Schafskäse zerbröckeln und zugeben, mit einem Schneebesen einrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die Sauce mit Salz würzen und mit der Butter binden. Die Nudeln abgießen und tropfnass in die Sauce geben, gut durchschwenken und noch einige Minuten bei geringer Temperatur in der Sauce fertiggaren, dabei nach Bedarf noch Möhrensaft angießen. Den frisch geriebenen Parmesan und das Piment d’Espelette einschwenken und die Nudeln mit einem Spritzer Limettensaft abschmecken. Zum Schluss reichlich Kresse zugeben.

Die geschmorten Möhren auf vorgewärmte Teller legen, die Nudeln daneben anrichten und mit frischer Kresse bestreut servieren.

Anmerkung Petra: ganz ausgezeichnet! Die Möhren-Nudeln schmecken wunderbar rund und würzig. Ich habe die Mengen teilweise angepasst und deutlich weniger Butter/Olivenöl verwendet. Zum Möhrensaft gab es keine Angabe, ich habe die Mengen geschätzt.

*Für einen tollen Apéro entsaftet man am besten gleich ein paar mehr Möhren und zweigt 100 ml für einen Karott-Gini ab 🙂

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