Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen

In diesem frühsommerlichen Gericht konnte ich wieder eine gute Handvoll meiner Zuckererbsen unterbringen. Und eine Portion grüner Spargel war auch noch mit dabei – die Saison neigt sich leider unabwendbar dem Ende zu.

Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen

Dazu gab es hier einen Rest vom rosa Kalbstafelspitz, diesmal kalt aufgeschnitten – im Original ist es Roastbeefaufschnitt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen
Kategorien: Salat, Gemüse, Getreide
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm   Brühe
125 Gramm   Couscous
1 Essl.   Olivenöl
50 Gramm   TK-Erbsen
H SOWIE
1 Essl.   Olivenöl
250 Gramm   Grüner Spargel
100 Gramm   Zuckererbsen
8     Radieschen mit schönem Grün
2 Essl.   Gehackte Petersilie
H DRESSING
3 Essl.   Zitronensaft
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Olivenöl

Quelle

  stark modifiziert nach
  LECKER-Sonderheft 2/2017
  Erfasst *RK* 07.06.2018 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Brühe in einem kleinen Topf aufkochen. Olivenöl und die TK- Erbsen zugeben, erneut zum Kochen bringen, dann den Couscous einstreuen, Topf zudecken. Topf vom Herd nehmen, Couscous etwa 5 Minuten quellen lassen.

Währenddessen die Zutaten für's Dressing verrühren.

Den Couscous mit 2 Gabeln auflockern und in eine Schüssel geben. Das Dressing darüber geben, alles mischen.

Den Spargel putzen und schräg in 1 cm Scheiben schneiden. Die Zuckererbsen putzen, der Länge nach in Streifen schneiden.

In einer Pfanne 1 El Olivenöl kräftig erhitzen. Den Spargel zugeben und unter Rühren etwa 5 Minuten braten, dann die Zuckererbsenstreifen zugeben und 2-3 Minuten weiterbraten, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Die Pfanne vom Herd nehmen, das Gemüse unter den Couscoussalat heben. Salat etwas abkühlen lassen.

Die Radieschen in Stifte schneiden, schöne Radieschenblätter hacken. Beides zusammen mit der Petersilie unter den Salat mischen, nochmal abschmecken.

Anmerkung Petra: Prima! Den Salat gab es hier zu Resten von rosa Kalbstafelspitz, dünn aufgeschnitten mit Kräuterquark (ein Joghurt- Kräuter-Dipp wäre auch fein, Minze würde mir auch im Salat gefallen). Im Original mit Roastbeefaufschnitt.

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Philippinischer Mungbohnentopf mit Tomaten, Spinat und knusprigem Bacon – Mongo guisado

Die kulinarische Weltreise führt uns im April auf die Philippinen. Allzuviel Erfahrung habe ich nicht mit dieser Länderküche, auch wenn ich 2005 schon einmal ein Chicken & Pork Adobado gekocht habe.

Immerhin steht mit Memories of Philippine Kitchens* von Amy Besat und Romy Dorotan ein informatives Kochbuch im Regal, was mir erste Ideen vermittelt. Die Küche vereint Einflüsse aus China, Spanien, Mexiko und Amerika. Sehr verbreitet ist Adobo, bei dem Fleisch oder Fisch in einer Essig-betonten Sauce geschmort wird, Pancit, ein Nudelgericht mit chinesischen Wurzeln, Lechón, Spanferkel bzw. überhaupt Schweinefleich, aber auch Gebäck wie Pan de Sal, geschnittene Brötchen, die oft in Semmelbröseln gewälzt werden.

Bei weiterer Recherche im Netz stoße ich dann auf den Blog Burnt lumpia – discovering Filipino Food. Der gefällt mir so gut, dass ich das Buch von Blogger Marvin Gapultos The Adobo Road: a Filipino Food Journey* bestelle. Nun habe ich nur ein Problem: ich habe viel zu viele spannende Gerichte, die ich ausprobieren möchte 😉

Philippinischer Mungbohnentopf mit Tomaten, Spinat und knusprigem Bacon - Mongo guisado

Den Anfang macht Mongo guisado, auch Balatong genannt: ein Mungbohnentopf mit Tomaten und Spinat (auf den Philippinen kommen oft auch anderes Blattgemüse wie z.B. Moringa, Malungay, die Blätter des Meerrettichbaumes zum Einsatz), aromatisiert wird mit Fischsauce. Weitere Zutaten sind häufig Schweinefleisch (lechon kawali), Shrimps, aber auch eine Kombination von beiden, nicht selten garniert mit knuspriger Schweineschwarte (chicharon).

Ich habe hier eine herzhafte Version des Eintopfs mit gebratenem Bacon gemacht, die uns ausgesprochen gut geschmeckt hat.

Mungbohnen

Die Mungbohnen habe ich im Asialaden erstanden. Obwohl wir Hülsenfrüchte lieben, habe ich bisher noch nie mit ihnen gekocht. Gut, dass sich das jetzt geändert hat 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Philippinischer Mungbohnentopf mit Tomaten, Spinat und knusprigem Bacon – Mongo guisado
Kategorien: Eintopf, Gemüse, Hülsenfrüchte, Schwein, Philippinen
Menge: 4 Personen

Zutaten

200-250 Gramm   Bacon; in Streifchen
1 groß.   Zwiebel; gehackt
4     Knoblauchzehen; gehackt
250 Gramm   Mungbohnen
400 Gramm   Gehackte Dosentomaten
1 Ltr.   Wasser zum Aufgießen; mehr nach Bedarf
2-3 Essl.   Fischsauce; mehr nach Bedarf
      Salz
      Pfeffer
250-300 Gramm   Frischer Spinat

Quelle

  nach
  Marvin Gapultos
  The Adobo Roas Cookbook
  Erfasst *RK* 10.04.2018 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend die Mungbohnen in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Den Speck in einem ausreichend großen Kochtopf ausbraten, bis er braun und knusprig ist. Den Speck mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Speckfett bis auf etwa 1 El abgießen und anderweitig verwenden.

Zwiebel und Knoblauch im verbliebenen Speckfett bei nicht zu hoher Temperatur in etwa 5-7 Minuten anbraten, bis sie weich sind. Nun die abgegossenen Mungbohnen in den Topf geben und etwa 2 Minuten unter Rühren mitschmoren. Wasser, Tomaten und die Fischsauce zugeben. Alles unter gelegentlichem Rühren etwa 1 Stunde köcheln, bis die Bohnen weich sind und der Eintopf eindickt. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugießen.

Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Belieben noch Fischsauce zugeben. Den gewaschenen Spinat portionsweise zugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen.

Den Eintopf mit dem beiseite gestellten knusprigen Bacon bestreut servieren.

Anmerkung Petra: Kräftiger Eintopf, hat uns prima geschmeckt! Die Fischsauce schmeckt nicht sehr vor, gibt aber feines Aroma.

Man kann den Eintopf auch mit knusprigem Schweinebauch (lechon kawali) kochen, aber auch mit Krustentierbrühe aufgießen und mit Shrimps servieren. Auch gebratene Wurstscheiben gehen oder eine Kombination von verschiedenen Einlagen.

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Ratatouille mit Datteln

Zur langsam gegarten Lammschulter mit Labneh, Walnüssen und Granatapfelkernen wollte ich noch eine Gemüse-Beilage servieren.

Ratatouille mit Datteln

Meine Wahl fiel auf ein orientalisches Ratatouille in Rezepte aus der Kasbah*, einem schon älteren Kochbuch mit marokkanischen Gerichten von Kitty Morse. Den besonderen Touch bekommt das Schmorgemüse durch die mitgegarten Datteln. Auch dieses Gericht wurde schon am Vortag vorbereitet und dann einfach noch einmal kurz aufgewärmt. Es passt sicher auch gut zu pikanten Bratwürstchen wie etwa Merguez.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ratatouille mit Datteln
Kategorien: Beilage, Gemüse, Marokko
Menge: 3 bis 4 Personen

Zutaten

4 Essl.   Olivenöl
1 groß.   Zwiebel; gehackt
1 groß.   Rote Paprika; geschält und gewürfelt
3     Tomaten; grob gehackt
1     Frischer Rosmarinzweig
1     Lorbeerblatt
4     Knoblauchzehen; gehackt
1     Aubergine; gewürfelt
2     Zucchini; gewürfelt (P: 350 g)
80-100 Gramm   Datteln; entsteint und gehackt
2 Teel.   Süßes Paprikapulver
      Salz
      Pfeffer
2 Essl.   Mandelblättchen geröstet (P: hier weggelassen)

Quelle

  modifiziert nach
  Kitty Morse
  Rezepte aus der Kasbah
  Erfasst *RK* 27.10.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 190°C vorheizen. In einer mittelgroßen emaillierten Kasserolle (P: ovaler Staub-Bräter) 2 El Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und die Paprikaschote in 4-5 Minuten darin weich schmoren. Die Tomaten, den Rosmarin, das Lorbeerblatt und den Knoblauch zufügen, kurz durchrühren und beiseite stellen.

In einer großen Pfanne die restlichen 2 El Olivenöl erhitzen und Aubergine und Zucchini bei Mittelhitze unter mehrmaligem Wenden goldbraun braten, das dauert etwas. Den Pfanneninhalt zusammen mit Datteln, Salz, Pfeffer und Paprikapulver in die Kasserolle geben, alles gut vermischen.

Den Deckel aufsetzen und 25-30 Minuten im Ofen garen, bis das Gemüse weich ist. Aus dem Ofen nehmen, den Rosmarinzweig und das Lorbeerblatt entfernen, nochmal abschmecken.

Die Ratatouille mit gerösteten Mandelblättchen garnieren und heiß oder lauwarm servieren.

Anmerkung Petra: Gab es hier als Beilage zur langsam geschmorten Lammschulter mit Walnüssen, deshalb Mandelblättchen weggelassen. Das Gericht lässt sich gut schon am Vortag zubereiten und dann auf dem Herd nochmal aufwärmen. Falls es zu trocken wird, etwas Brühe (hier von der Lammbrühe) zugeben.

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Tarte mit Tomaten und Schafskäse

So langsam aber sicher geht die heimische Tomatenproduktion dem Ende entgegen. Einige Pflanzen sind schon komplett abgeerntet und wurden abgeschnitten, bei anderen warten noch ein paar letzte Früchte auf Sonnenstrahlen und etwas Wärme. Ob das noch was wird? Zur Zeit sieht es ja eher nicht so aus.

Tarte mit Tomaten und Schafskäse

Mit einer (letzten?) Schüssel voll bunter Cocktail- und Kirschtomaten habe ich jetzt noch eine Tarte gebacken. Damit der Boden nicht durchweicht , habe ich sie gehäutet, aufgeschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und abtropfen lassen. Letzte Feuchtigkeit fangen ein paar Semmelbrösel auf dem Teigboden auf. Etwas Würze bekommt der pikante Kuchen durch Schafskäse, den ich großzügig auf den Tomaten verteilt habe. Wenn man die Tarte auf dem untersten Rost in den Ofen schiebt, wird der Teig wunderbar knusprig 🙂

Eine (ganz ähnliche) Tomatentarte mit Ziegenfrischkäse habe ich übrigens schon 2009 gebacken, eine Tomatentarte mit Oliven und Sardellen 2007.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tarte mit Tomaten und Schafskäse
Kategorien: Kuchen, Pikant, Gemüse, Käse
Menge: 4 Personen

Zutaten

1     Rund ausgewellten Blätterteig 32 cm
      -Durchmesser
750 Gramm   Tomaten (Petra: Mix aus kleinen Cocktail- und
      -Kirschtomaten)
      Salz
      Pfeffer
2 Essl.   Semmelbrösel
200 Gramm   Schafskäse
175 Gramm   Sahne (P: 130 g Sahne, Rest saure Sahne)
2     Eier (L)
1 Teel.   Frische Thymianblättchen; gehackt

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 06.10.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Tomaten überbrühen, häuten und je nach Größe halbieren oder vierteln (größere Tomaten achteln). Die Tomaten in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer bestreuen und etwa 1 Stunde ziehen lassen. Saft durch ein Sieb abgießen und anderweitig verwenden.

Den Backofen mit einem Rost auf unterster Schiene auf 220°C vorheizen.

Den Blätterteig mit Backpapier in eine Tarteform (30 cm Durchmesser) legen. Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit den Semmelbröseln bestreuen. Die Tomatenstücke gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Schafskäse in kleine Würfel schneiden und auf die Tomaten streuen.

Die Sahne mit den Eiern und dem Thymian verrühren, pfeffern und leicht salzen. Den Guss auf den Tomaten verteilen.

Die Form auf der untersten Schiene einschieben und etwa 35-40 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und servieren.

Anmerkung Petra: Prima. Ich habe das Rezept in einer Variante mit Ziegenfrischkäse schon 2009 gemacht und gepostet.

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In Scheiben eingelegte Kurkuma-Gurken

Zu der Zeit, als ich meine ersten Einlegegurken aus dem Garten verarbeiten musste, hatte ich bei Claudia von Dinner um Acht diese Kurkuma-Gurken entdeckt. Für Neues bin ich immer aufgeschlossen, außerdem reizte mich der Gedanke, dickere Gurken in Scheiben einzulegen.

Kurkumagurken

Anders als Claudia habe ich die Gurken nicht längs geschnitten sondern quer gescheibelt – das passte besser in die von mir vorgesehenen kleinen Weckgläser*. Beim genauen Durchlesen des Rezepts kam mir die dort verwendete Menge an Zucker dann doch sehr hoch vor, die habe ich kräftig reduziert.

Kurkumagurken fertig

Anders als eingelegte ganze Gurken müssen diese glücklicherweise nicht drei Wochen durchziehen. Ich habe es nach dem Einkochen gerade mal 3 Tage ausgehalten, dann musste ich probieren. Wow, die schmecken ja senationell! Sehr aromatisch mit perfekter Süße-Säure-Balance. Da muss unbedingt Nachschub für einen größeren Ansatz her!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: In Scheiben eingelegte Kurkuma-Gurken
Kategorien: Einlegen, Gemüse, Einkochen
Menge: 3 Weckgläser* à 250 ml

Zutaten

600 Gramm   Etwas dickere Einlegegurken
50 Gramm   Salz
1 Ltr.   Wasser
10-12 klein.   Zwiebelchen; Perlzwiebeln
H FÜR DEN ERSTEN SUD
300 ml   Wasser
300 ml   Weißweinessig (Tafelessig tut's wohl auch)
H FÜR DEN EINLEGESUD
250 ml   Weißweinessig
125 ml   Wasser
75 Gramm   Weißer Zucker
50 Gramm   Brauner Zucker
5 Gramm   Salz
1/2 Essl.   Gelbe Senfkörner
1/2 Teel.   Schwarzer Pfeffer
1/2 Teel.   Kurkumapulver
3     Dillblüten

Quelle

  stark modifiziert nach
  Dinner um Acht
  Erfasst *RK* 12.08.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gurken quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen.

Das Salz im Wasser auflösen und über die Gurken gießen. 3 Stunden an einem nicht zu warmen Platz ziehen lassen.

Die Gurken in ein Sieb gießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Salzlake wird nicht mehr benötigt.

Die Weckgläser vorbereiten: Gläser und Deckel spülen, mit heißem Wasser nachspülen, dann alles auf einen Rost in den kalten Ofen geben, auf 120°C schalten und sobald die Temperatur erreicht ist, mindestens 10 Minuten darin stehen lassen.

In einem Topf 300 ml Wasser mit 300 ml Essig mischen und aufkochen lassen. Die Gurken und geschälten Zwiebelchen hineingeben und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Abgießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr gebraucht.

Für den Einlegesud im Topf nun 250 ml Essig mit 125 ml Wasser mischen, beide Zuckersorten und die Gewürze dazugeben, aufkochen lassen. Die Temperatur zurückschalten und etwa 4 Minuten köcheln lassen.

Die heißen trockenen Gläser und Deckel aus dem Ofen holen und auf ein Holzbrett stellen. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze schalten.

Die Gurkenscheiben in die vorbereiteten Einmachgläser füllen (nicht zu fest), jeweils eine Dillbüte obenauf legen und mit der heißen Einmachflüssigkeit begießen (bis etwa 1-2 Fingerbreit unter den Rand). Mit Gummi und Klammern verschließen.

Die Gläser in eine größere Auflaufform (oder ein tiefes Blech) stellen, so dass sie sich nicht berühren. Die Auflaufform samt Gläser auf den mittleren Rost in den Ofen stellen. Dann etwa 5 cm hoch kochendes Wasser einfüllen (P: eine Wasserkocherfüllung, etwa 2 l).

Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen, dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

*Einmachgläser mit Gummiring und Klammern

Anmerkung Petra: perfekter Sud, Gurken schmecken wunderbar würzig. Favorit!

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Spargel-Flammkuchen mit Bärlauch-Schmand

Mit Bärlauch aus dem eigenen Garten hatte ich kürzlich wieder einmal eine Bärlauchpaste hergestellt: dafür püriere ich einfach gehackte Blätter mit Salz und Öl, hier waren es 50 g Bärlauchblätter, 1/2 Tl Salz (so bleibt die Farbe schön erhalten) und 50 g Öl. Im Kühlschrank mit Öl bedeckt hält sich der Mix eine Weile.

Spargel-Flammkuchen mit Bärlauch-Schmand

Prima eignet sich diese Bärlauch-Paste zum Aromatisieren von Crème fraiche, Schmand oder Frischkäse als Belag für einen Flammkuchen, den ich hier mit Frühlingszwiebeln, weißem Spargel und Schinkenwürfeln belegt habe. Der Teig ist schnell gemacht, wenn man einen Boden ohne Hefe wählt, ich habe diesmal Nickys Rezept für einen Hefeteig mit kleinem Roggenanteil verwendet, der sich wunderbar verarbeiten und sehr dünn ausrollen lässt.

Spargel-Flammkuchen mit Bärlauch-Schmand

Der Flammkuchen braucht bei 275°C auf einem Backstein nur etwa 10 Minuten, dann kann geschmaust werden. Die zweite Portion habe ich sogar eine Minute kürzer im Ofen gelassen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Flammkuchen mit Bärlauch-Schmand
Kategorien: Kuchen, Pikant, Gemüse, Schinken
Menge: 2 Personen

Zutaten

250 Gramm   Flammkuchenteig nach Belieben (hier: Nickys
      -Flammkuchenteig)
100 Gramm   Schmand
50 Gramm   Mascarpone; oder Frischkäse
1 Spritzer   Zitronensaft
      Salz
      Pfeffer
3 Teel.   Bärlauchpaste*
400-500 Gramm   Weißer Spargel; geschält
3     Frühlingszwiebeln; Helles schräg geschnitten,
      -Dunkles in Ringen zum Bestreuen
80 Gramm   Luftgetrockneter Schinken; gewürfelt (hier
      -Lachsschinken)

Quelle

  Mix aus verschiedenen Rezepten
  Erfasst *RK* 17.04.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Rechtzeitig vorher den Backofen mit einem Backstein auf mittlerem Rost auf 275°C vorheizen.

Für den Belag Schmand, Mascarpone und Bärlauchpaste verrühren, abschmecken.

Den Spargel sehr schräg in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden, es sollen längliche Scheiben entstehen, Spitzen längs halbieren.

Den Flammkuchenteig halbieren, dünn ausrollen und auf einen mit Backpapier belegten Brotschieber legen. Teig mit etwa der Hälfte vom Bärlauch-Schmand bestreichen, mit der Hälfte der Frühlingszwiebeln und der Hälfte des Spargels belegen, nach Belieben noch etwas Bärlauchcreme auf den Spargel träufeln. Die Hälfte des Schinkens und etwas Frühlingszwiebelgrün darüberstreuen. Den Flammkuchen auf den Backstein einschießen und etwa 9-10 Minuten backen, dabei nach etwa 5-6 Minuten das Backpapier entfernen. Währenddessen die zweite Portion genauso verarbeiten.

Anmerkung Petra: fix gemacht und prima! Der Mascarpone musste verwertet werden, sonst eignet sich auch Frischkäse.

*Für die Bärlauchpaste püriere ich 50 g gehackte Bärlauchblätter mit 1/2 Tl Salz und 50 g Öl.

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