Blätterteigtaschen mit Spargel und Schinken

Ich hoffe, Ihr habt die Osterfeiertage bei herrlichen Frühsommerwetter ausgiebig genossen! Hier war das Haus wieder richtig voll – in wechselnder Besetzung trafen alle drei Kinder, teilweise samt Partner und 2 gut einjährige Enkelkinder aufeinander. Da rührt sich etwas 🙂 Ostersonntag waren wir dann allerdings nur noch 4 Erwachsene und 2 Kleinkinder.

Spargeltaschen

Bei Fox and Briar hatte ich Prosciutto Asparagus Puff Pastry Bundles gesehen. Die machen wenig Arbeit und sind somit perfekt für’s Osterfrühstück oder einen entspannten Brunch.

Spargeltaschen offen

Den Butterblätterteig mit erfreulicher Zutatenliste (Weizenmehl, 30% Butter, Wasser, jodiertes Speisesalz (Speisesalz, Kaliumjodat)  hatte ich bei Edeka mitgenommen, den ersten deutschen grünen Spargel auf dem Wochenmarkt. Die gekürzten Stangen werden mit Olivenöl benetzt, gewürzt und dann auf den mit dünnem Rohschinken belegten Blätterteig gelegt. Etwas geriebenen Gruyère daraufgeben, jeweils zwei Ecken zusammenklappen, mit Ei bestreichen und ab geht’s in den Backofen.

Die abgeschnittenen Stängelreste und den restlichen Spargel habe ich übrigens wieder einmal zu diesem köstlichen Spargelpesto verarbeitet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Blätterteigtaschen mit Spargel und Schinken
Kategorien: Teigtasche, Gefüllt, Gemüse, Brunch, Ostern
Menge: 4 Stück

Zutaten

4 Scheiben Butterblätterteig (Edeka, 240 g)
16 Dünne Stangen grüner Spargel; auf 12-13 cm
-gekürzt (waren hier 125 g netto)
Etwas Olivenöl
Salz
Pfeffer
8 Scheiben Rohschinken; sehr dünn geschnitten
50 Gramm Gruyère; frisch gerieben
H ZUM BESTREICHEN
1 Ei; verschlagen

Quelle

nach
Fox and Briar
Erfasst *RK* 27.04.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die nach Anweisung aufgetauten Blätterteigscheiben auf bemehlter Arbeitsfläche leicht ausrollen, auf das Backpapier legen.

Die Spargelstangen mit Olivenöl benetzen, salzen und pfeffern.

Die Blätterteigscheibe mit je 2 Scheiben Schinken auslegen (ich habe die Scheiben quer geteilt und mit den Schnittflächen nach außen daraufgelegt). Jeweils 4 Spargelstangen diagonal darauflegen, mit geriebenem Käse bestreuen. Zwei gegenüberliegende Ecken über dem Spargel zusammenschlagen und gut zusammendrücken. Die Spargelpäckchen mit verquirltem Ei bestreichen und für 15-20 Minuten in den Backofen schieben, bis der Blätterteig schön gebräunt ist.

Anmerkung Petra: kleiner Snack, macht wenig Arbeit, perfekt für das Osterfrühstück.

Den Rest des grünen Spargels habe ich zu Sabines Spargelpesto verarbeitet.

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Ofen-confierte Lammhüfte mit gratiniertem Käse-Blumenkohl

Lamm beziehen wir normalerweise als ganzes oder halbes Tier vom Bauern. Helmut zerlegt es und wir frieren die Teilstücke ein.

Letzte Woche stießen wir beim Einkaufen auf frische australische Lammhüfte – ein Zuschnitt, der bei uns normalerweise nicht vorkommt. Also haben wir das Lammfleisch interessehalber mitgenommen.

Bei der Suche nach einem Rezept bin ich auf Betty Bossis confierte Lammhüftli  im Einmachglas gestoßen. Klang sehr entspannt – so etwas liebe ich ja 🙂 –  und wurde deshalb am Wochenende gleich in die Tat umgesetzt.

Um es vorweg zu nehmen: das Ergebnis hat uns absolut begeistert! Durch und durch rosa gebratenes, ausgesprochen zartes Fleisch. Knaller!

Die Lammhüften wurden zuerst gewürzt und von allen Seiten scharf angebraten, am Schluss kamen Knoblauchscheibchen und frische Salbeiblätter mit in die Pfanne.

Das angebratene Fleisch wanderte dann samt Aromaten in ein Einmachglas und wurde mit Öl aufgegossen. Nicht vergessen: ein Bratenthermometer zum Überprüfen der Kerntemperatur in die dickste Stelle des Fleisches einstechen. Zieltemperatur war hier 55°C (ich verwende dieses Modell* und bin damit sehr zufrieden). Das Glas kam dann bis zum Erreichen dieser Temperatur in den auf 80°C vorgeheizten Backofen, das dauerte gut 1 Stunde.

Beilage war bei uns ein feines Blumenkohl-Käse-Gratin aus Yotam Ottolenghis Simple*. Vegetariern schmeckt das sicher auch solo, ich würde dann ein paar Kartöffelchen dazu machen, obwohl es nicht viel Sauce mitbringt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ofen-confierte Lammhüfte
Kategorien: Fleisch, Lamm, Confit
Menge: 3 Personen

Zutaten

2 Lammhüften; hier zusammen 470 g
Salz
Pfeffer
1 Teel. Gemahlener Kreuzkümmel
Öl; zum Anbraten
2 Knoblauchzehen; in Scheibchen
8-10 Frische Salbeiblätter
1 Einmachglas 750 ml
Öl; zum Aufgießen (hier Raps-und Olivenöl
-gemischt)
Fleischthermometer

Quelle

Methode nach Wildeisen.ch
Erfasst *RK* 02.12.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen mit einem Rost auf zweitunterster Schiene auf 80° vorheizen.

Das Fleisch etwa 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, dann salzen, pfeffern und mit dem Kreuzkümmel einreiben.

Eine Pfanne stark erhitzen, das Öl hineingeben und umschwenken. Das Fleisch hineinlegen und von allen Seiten kräftig anbraten, das dauert etwa 5 Minuten. In der letzten Minute Knoblauchzehen und Salbeiblätter zugeben und leicht anbraten.

Die Pfanne vom Herd nehmen, ein Fleischthermometer in die dickste Stelle des Fleisches einstechen.

Fleisch, Knoblauch und Salbei in das Einmachglas füllen und mit Öl auffüllen, das Fleisch soll gerade eben bedeckt sein.

Das Glas in den vorgeheizten Backofen stellen und garen, bis die erwünschte Kerntemperatur erreicht ist, das waren hier 55°C und hat etwa 60-70 Minuten gedauert. Damit ist das Fleisch sehr rosa und wunderbar zart.

Das Glas herausnehmen, das Fleisch kurz auf Küchenpapier abtropfen lasssen, aufschneiden und auf vorgewärmten Tellern servieren.

Anmerkung Petra: eine Methode, die begeistert! Ich hatte australische Lammhüfte, das Fleisch war sensationell zart und saftig. Super als Gästeessen geeignet!

Laut Wildeisen kann man das auf Kerntemoperatur gebrachte Fleisch im Glas bis zu 2 Stunden bei 60°C warm halten. Als Alternative für Lammhüfte wird Schweinefilet (KT 65°C) genannt, Kalbsfilet würde mir auch gut gefallen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gratinierter Käse-Blumenkohl
Kategorien: Gemüse, Käse, Gratin, Beilage, Vegetarisch
Menge: 2 Portionen

Zutaten

350-400 Gramm Blumenkohl in größeren Röschen
1 Essl. Butter
1 Zwiebel; gehackt
3/4 Teel. Kreuzkümmelsamen
3/4 Teel. Mildes Currypulver
1/2 Teel. Senfpulver
1 Grüne Chilischote; entkernt, fein gehackt
1 Teel. Schwarze Senfsaat
125 ml Sahne
75 Gramm Gruyère; grob geraspelt (Original Cheddar)
1/4 Teel. Salz
H ZUM BESTREUEN
25 Gramm Gruyère; grob geraspelt (Original Cheddar)
1 Essl. Panko
1 Essl. Gehackte Petersilie

Quelle

modifiziert nach Yotam Ottolenghi
Simple
Erfasst *RK* 02.12.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Blumenkohl in Salzwasser 5 Minuten blanchieren, abtropfen lassen. Eine kleine Auflaufform (etwa 16×26 cm) buttern. Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 6-8 Minuten goldgelb schmoren. Kreuzkümmel, Curry, Senfpulver und Chilis zugeben und 3-4 Minuten mitschmoren, dann die Senfsaat einrühren und eine weitere Minute braten, mit Sahne ablöschen (ich habe das Gericht bis hierher einige Stunden vorher vorbereitet, in dem Fall vor dem Weitermachen die Sauce wieder erhitzen).

Nun den Käse und das Salz einrühren und 2-3 Minuten simmern lassen, bis die Sauce etwas eindickt, dann den Blumekohl zugeben und unter vorsichtigem Rühren heiß werden lassen.

Den Blumenkohl in die vorbereitete Form füllen und mit dem Gemisch aus Gruyère, Panko und Petersilie bestreuen. Die Form für etwa 15-20 Minuten in den Backofen schieben. Am Schluss den Grill zuschalten, die Oberfläche soll knusprig und braun sein.

Anmerkung Petra: Hat uns prima geschmeckt! Das Gericht kann laut Ottolenghi als Beilage zu Brathuhn, Würsten oder Steak serviert werden – wir hatten Ofen-confierte Lammhüfte dazu. Als Hauptgericht würde ich noch ein paar Kartöffelchen dazu reichen. Ene Sauce im eigentlichen Sinn ist allerdings fast nicht vorhanden, das Sahne- Käse-Gemisch umhüllt den Blumenkohl mehr oder minder völlig. Gegenüber dem Original habe ich schon etwas mehr Käse und Sahne verwendet.

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Im Speckmantel gebratene Käse-Kartoffeln mit Bohnengemüse

Helmut brachte mir kürzlich vom Einkaufen eine Tüte breite Bohnen mit: „dir fällt schon was damit ein“, meinte er. Beim Kramen in der Rezeptverwaltung stieß ich auf ein Lafer-Rezept für ein sahniges Bohnengemüse, dazu serviert er im Speckmantel gebratene Kartoffeln.

Hierfür werden Kartoffeln werden knapp gar gekocht, dann halbiert, mit einer dicken Käsescheibe gefüllt und mit Speck umwickelt gebraten. Ein Schmankerl für Speck-Vegetarier, zu dem das Bohnengemüse ausgezeichnet passt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Im Speckmantel gebratene Käse-Kartoffeln mit Bohnengemüse
Kategorien: Hauptspeise, Kartoffel, Gemüse, Käse
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H KARTOFFELN
400 Gramm Kartoffeln; hier 4 Stück Chérie à 100 g
Salz
Allgäuer Bergkäse (hier Tiroler Bergkäse) am
-Stück
Speckscheiben (hier Schweizer Rohessspeck)
Öl; zum Braten
3-4 klein. Rosmarinzweige
3-4 Thymianzweige
H BOHNENGEMÜSE
500 Gramm Breite Stangenbohnen
2 Schalotten; fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
20 Gramm Butter
100 ml Brühe
100 ml Sahne
Salz
Pfeffer
3 Bohnenkrautzweige
2 Essl. Geschlagene Sahne (P: 1-2 El Schmand)

Quelle

modifiziert nach
Johann Lafer „Himmel un Erd“,“Neue Kartoffeln“, 2001
Erfasst *RK* 24.10.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser in etwa 15 Minuten fast gar kochen, dann abgießen und ausdämpfen lassen. Noch warm schälen, dann erkalten lassen.

Erkaltete Kartoffeln der Länge nach halbieren. Zwischen die Hälften jeweils ein dickes Stück Bergkäse in Größe der Kartoffeln legen und die Hälften wieder zusammensetzen. Die Kartoffeln nun gut mit dem Speck umwickeln und, wenn notwendig, mit einem Zahnstocher zusammenstecken (P: nicht fixiert).

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Kartoffeln darin zuerst mit der Speck-Nahtseite nach unten anbraten. Rosmarin- und Thymianzweige beigeben und langsam rundum fertig braten.

Für das Bohnengemüse die breiten Stangenbohnen quer in etwa 1-2 cm breite Stücke schneiden, in Salzwasser knapp gar kochen, abgießen und kalt abschrecken. Schalotten und Knoblauch in der Butter glasig dünsten, mit Brühe und Sahne auffüllen und cremig einkochen lassen. Die Bohnen und das Bohnenkraut zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zu Ende garen. Zum Schluss die geschlagene Sahne oder den Schmand unterziehen.

Das Bohnengemüse mit den gebratenen Kartoffeln servieren.

Anmerkung Petra: ich hatte erst Bedenken, ob die gefüllten Kartoffeln zusammen halten, ging aber problemlos. Das Bohnengemüse passte ausgezeichnet dazu.

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Chipotle-Ketchup

Urlaubsbedingt blieb diesen Monat leider sehr wenig Zeit für die kulinarische Weltreise mit Ziel Mexiko. Um wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten, habe ich aus einem Teil der Tomaten, die meine Nachbarin für mich während der Zeit unserer Abwesenheit geerntet und eingefroren hat, ein Chipotle Ketchup gekocht.

Chipotles en adobo*, also Chipotle Chilis, die in eine Essig-Tomatensauce eingelegt wurden, verwende ich seit vielen Jahren mit Begeisterung – sie verleihen vielen mexikanischen Gerichten ein ganz spezielles rauchiges Aroma, das geradezu süchtig macht 😉

Das Rezept für meinen Chipotle Ketchup habe ich in Thomasina Miers‘ Mexican Food made simple**  gefunden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chipotle Ketchup
Kategorien: Sauce, Gemüse, Chili, Mexiko
Menge: 4 Flaschen à 300 ml

Zutaten

2 Essl. Olivenöl
2-3 Zwiebeln; in Streifen
8 Knoblauchzehen; in Scheiben
1 1/2 kg Reife Tomaten; Dose geht auch (P: TK, gehäutet,
-grob gehackt)
1 Selleriestange; geputzt, in Scheibchen
125 ml Apfelessig
70 Gramm Demerara Zucker; brauner Zucker
1/2 Zimtstange
1 Teel. Selleriesalz
1/2 Teel. Senfpulver
1/2 Teel. Nelken
1/2 Teel. Muskatblüte
2 Teel. Koriandersaat
2 Teel. Schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2-3 Essl. Chipotles en adobo; (P: Kerne entfernt, gehackt,
-Original 1-2 El)
Salz

Quelle

modifiziert nach
Thomasina Miers
Mexican Food made simple
Erfasst *RK* 23.09.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Ölivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Zwiebeln bei nicht zu großer Hitze darin anschwitzen, bis sie glasig werden. Den Knoblauch zugeben und weiterschmoren, bis die Zwiebeln gerade eben anfangen, Farbe zu nehmen.

Die Tomaten samt Saft zugeben und etwas zerdrücken. Die restlichen Zutaten zugeben, zum Kochen bringen und alles etwa 1 Stunde sanft simmern lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Nach einer Stunde die Lorbeerblätter entfernen und Mischung fein pürieren (P: Uralt-Thermomix), dann das Püree wieder in den Topf geben und bis zur gewünschten Konsistenz einköcheln lassen.

Den Ketchup kochend heiß in saubere Flaschen füllen. Hält sich im Kühlschrank mehrere Monate.

Anmerkung Petra: schmeckt prima, angenehm rauchig-scharf!

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Wer „etwas Richtiges“ zu essen sucht: im Blog finden sich eine ganze Reihe mexikanischer Gerichte, zum Stöbern bitte hier entlang.

Die Gerichte meiner „Mitreisenden“:

Volkermampft: Beef Barbacoa – oder pulled Beef auf mexikanisch | selbstgemachte Maistortillas | Mexikanische Conchas – die leckere Brötchen-Keks Kombi
Brittas Kochbuch: Chuletas de cerdo con frijoles (Schweinekoteletts mit Bohnen)
Gastbeitrag Sebastian Reichelt: Tacos aus Maistortillas mit scharfer Mango-Salsa
Mein wunderbares Chaos: Churros aus dem Backofen mit Schoko-Chili-Dip | Flan napolitano | Carnitas Fajitas mit Schwarze-Bohnen-Salsa und Salsa verde
Kleines Kuliversum: Schnelle Guacamole
zimtkringel: Empanadas de carne – Rindfleischpasteten
Brotwein: Tortilla-Chips selber machen – Nachos mit Guacamole und Salsa-DipChili con CarneWeizentortilla – mexikanische Tortilla-Fladen selber machenChicken Fajitas – mexikanische Wraps mit Hähnchen und Paprika
Küchenlatein:  Volteado de Piña – umgedrehter Ananaskuchen
Papilio Maackii:  Huevos Rancheros – Mexikanisches Frühstück
Stadt Land Gnuss: Memelas – mexikanische Teigfladen

*[Werbung wegen Nennung der Marke und der Bezugsquelle, die Chipotles en adobo wurden selbst gekauft]

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Schmortomatensauce

Bei dem Super-Sommer kriegen die Tomaten vor dem Haus viel Sonne und Wärme ab. Das zeigt sich bei der Ernte, die reichlich und sehr aromatisch ausfällt. So langsam wird es zu viel zum Sofortverzehr. Eine Konservierungsmöglichkeit, die ich sehr gerne nutze, ist die Herstellung von Schmortomatensauce. Diese wurde zwar im Blog in der Vergangenheit immer wieder mal erwähnt, ein genaueres Vorgehen habe ich bisher aber nicht beschrieben.

Ich halbiere die Früchte, lege sie auf ein Backblech (in früheren Jahren auch schon mal eine größere Wanne für den Elektrosteinbackofen)  gebe einen Mix aus in Olivenöl angedünsteten Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern darüber und schiebe sie für etwa 1 Stunde in den Backofen, bis sich leichte Röstaromen bilden und der austretende Saft etwas reduziert ist.

Seit ich bei meinem neuen Ofen Circotherm-Heißluft nutzen kann, geht das deutlich schneller als früher mit Ober- und Unterhitze.

Nach kurzem Abkühlen kommt die Schmormasse in die Flotte Lotte* und wird durchgedreht. Für eine kernfreie Tomatensauce nehme ich die feinste Scheibe, wenn es etwas grober sein darf, die mittlere. Anschließend wird die Sauce entweder in Gläser gefüllt und eingekocht oder in Gefrierdosen eingefroren.

Weitere Rezepte für eine Tomatenschwemme

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Meine Schmortomatensauce
Kategorien: Gemüse, Konservieren, Vorrat
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

2-3 kg Gemischte aromatische Tomaten, auch TK; halbiert
6 Essl. Olivenöl
2 Zwiebeln; gehackt
6 Knoblauchzehen; in Scheiben oder gehackt
Mediterrane Kräuter: Rosmarin, Thymian,
-evtl. Salbei; gehackt; nach Belieben
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Quelle

eigene Vorgehensweise
Erfasst *RK* 02.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch und die Kräuter sanft andünsten.

Die halbierten Tomaten nebeneinander mit der Schnittfläche nach oben auf ein tiefes Blech (Fettpfanne) geben. Die Zwiebelmasse darauf verteilen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

Alles bei 190°C Circotherm-Heißluft auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Sobald braune Stellen erscheinen, etwas umschichten und darauf achten, dass nichts verbrennt. Schmordauer je nach Größe der Tomaten 45-60 Minuten.

Die Masse anschließend etwas abkühlen lassen und durch die flotte Lotte drehen – wen Kerne stören, nimmt die feine Scheibe, sonst reicht die mittlere. Masse abschmecken und in Gefrierdosen füllen oder in Gläser, die man einkocht (Dampfgarer 20 Minuten).

Bei Verwendung von Ober- und Unterhitze den Backofen auf 220°C vorheizen und die Backofentüre einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeig besser verdunsten kann. Hier dauert es erfahrungsgemäß etwas länger. Ich habe große Mengen auch schon im Elektrosteinbackofen (große Edelstahlwanne) geschmort (290°C Oberhitze, 200°C Unterhitze, Dauer etwa 90 Minuten).

Man kann für eine scharfe Sauce auch Chilis mit in die Zwiebelmasse geben. Ich mag eine relativ neutrale Sauce aber lieber, die man bei der endgültigen Verwendung noch anpassen kann. Basilikum würde ich z.B. auch erst am Schluss zugeben.

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Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen

In diesem frühsommerlichen Gericht konnte ich wieder eine gute Handvoll meiner Zuckererbsen unterbringen. Und eine Portion grüner Spargel war auch noch mit dabei – die Saison neigt sich leider unabwendbar dem Ende zu.

Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen

Dazu gab es hier einen Rest vom rosa Kalbstafelspitz, diesmal kalt aufgeschnitten – im Original ist es Roastbeefaufschnitt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Couscous-Salat mit grünem Spargel und Zuckererbsen
Kategorien: Salat, Gemüse, Getreide
Menge: 2 Personen

Zutaten

150 Gramm   Brühe
125 Gramm   Couscous
1 Essl.   Olivenöl
50 Gramm   TK-Erbsen
H SOWIE
1 Essl.   Olivenöl
250 Gramm   Grüner Spargel
100 Gramm   Zuckererbsen
8     Radieschen mit schönem Grün
2 Essl.   Gehackte Petersilie
H DRESSING
3 Essl.   Zitronensaft
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Olivenöl

Quelle

  stark modifiziert nach
  LECKER-Sonderheft 2/2017
  Erfasst *RK* 07.06.2018 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Brühe in einem kleinen Topf aufkochen. Olivenöl und die TK- Erbsen zugeben, erneut zum Kochen bringen, dann den Couscous einstreuen, Topf zudecken. Topf vom Herd nehmen, Couscous etwa 5 Minuten quellen lassen.

Währenddessen die Zutaten für's Dressing verrühren.

Den Couscous mit 2 Gabeln auflockern und in eine Schüssel geben. Das Dressing darüber geben, alles mischen.

Den Spargel putzen und schräg in 1 cm Scheiben schneiden. Die Zuckererbsen putzen, der Länge nach in Streifen schneiden.

In einer Pfanne 1 El Olivenöl kräftig erhitzen. Den Spargel zugeben und unter Rühren etwa 5 Minuten braten, dann die Zuckererbsenstreifen zugeben und 2-3 Minuten weiterbraten, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Die Pfanne vom Herd nehmen, das Gemüse unter den Couscoussalat heben. Salat etwas abkühlen lassen.

Die Radieschen in Stifte schneiden, schöne Radieschenblätter hacken. Beides zusammen mit der Petersilie unter den Salat mischen, nochmal abschmecken.

Anmerkung Petra: Prima! Den Salat gab es hier zu Resten von rosa Kalbstafelspitz, dünn aufgeschnitten mit Kräuterquark (ein Joghurt- Kräuter-Dipp wäre auch fein, Minze würde mir auch im Salat gefallen). Im Original mit Roastbeefaufschnitt.

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