Bubble & Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei

Weiter geht es bei der kulinarische Weltreise von Volker mampft mit einem englischen Klassiker : Bubble and Squeak.

Bubble and Squeak

Dieses Essen, ursprünglich eine Verwertung von Kartoffelpüree und Gemüseresten vom Sonntagsmahl, taucht zum ersten Mal 1806 in einem Kochbuch auf. Kartoffeln und Gemüse (Kohl, aber auch Rosenkohl, Möhren oder Erbsen) werden in der Pfanne gemischt und zu einer Art Rösti-artigen Kartoffelkuchen gebraten. Der Name leitet sich übrigens angeblich von den blubbernden und quietschenden Geräuschen ab, die beim Braten der Zutaten in der Pfanne entstehen – ich habe zwar die Ohren gespitzt, aber nichts gehört 😉 Anstelle von einem großen Kuchen kann man auch mehrere kleinere Küchlein formen.

Making of Bubble and Squeak

Heutzutage wird das Gericht meist aus frischen Zutaten hergestellt. Ich habe neben Kartoffeln einen Mix aus Weißkohl und Rosenkohl aus dem eigenen Garten verwendet.

Bubble and Squeak mit Spiegelei und Bacon

Hier gab es englischen Bacon (der aus dem Rücken geschnitten wird) und Spiegelei dazu. Eine richtig gute deftige Kombi, die in England gerne schon zum Frühstück verzehrt wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bubble and Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei
Kategorien: Kartoffel, Kohl, Resteverwertung, England
Menge: 2 Personen

Zutaten

400 Gramm Kartoffeln
200 Gramm Weißkohl
200 Gramm Rosenkohl
60 Gramm Butter
Salz
Pfeffer
90 Gramm Bacon nach englischer Art (aus dem Rücken)
Butter; zum Braten
4 Eier

Quelle

nach diversen Quellen aus dem Netz
Erfasst *RK* 13.11.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser 18-20 Minuten kochen.

Den Weißkohl in feine Streifen schneiden, Strunk und grobe Rippen dabei entfernen. Den Rosenkohl putzen und in feine Scheiben schneiden.

Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Weißkohl und Rosenkohl zugeben, salzen und bei nicht zu starker Hitze etwa 10 Minuten schmoren, bis der Kohl anfängt, Farbe zu nehmen.

Die Kartoffeln abgießen und auf der warmen Platte kurz ausdämpfen lassen, dann grob zerstampfen. Die Kartoffeln zum Kohl geben und alles gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse zu einem flachen Kuchen zusammendrücken und bei nicht zu starker Hitze (P: 6 von 9) etwa 10-15 Minuten braten, bis die Unterseite knusprig braun ist. Den Kartoffelkuchen mit Hilfe eines großen Deckels oder eines speziellen Wenders umdrehen, wieder in die Pfanne gleiten lassen und auch auf der zweiten Seite in etwa
10 Minuten braun braten.

In einer zweiten Pfanne erst Bacon, dann Spiegeleier braten.

Bubble and Squeak mit Bacon und Spiegeleiner getoppt servieren.

Anmerkung Petra: schmeckt richtig klasse! Ursprünglich aus Resten des Sonntagessens hergestellt: Kartoffeln und Gemüse wurde zu Bubble and Squeak, Reste vom Braten kalt dazu gegessen.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Pfannengebratener Rosenkohl mit Pistazien und Granatapfelkernen

Für die #freitagskochtdermann-Aktion hatte sich Helmut Gänsekeulen ausgesucht, als Beilage erwähnte er Kartoffelstampf und Rosenkohl.

Rosenkohl mit Pistazien und Granatapfelkernen

Zu der Zeit saß ich vor dem PC und scrollte durch weihnachtliche Rezepte bei bbcgoodfood, als mir eine auffallende Farbkombination in grün-rot ins Auge stach: Sizzled sprouts with pistachios & pomegranate. Das Rezept habe ich sofort weitergereicht: Granatapfelkerne lagen nämlich noch im Kühlschrank, Pistazien waren auch noch da 🙂

Gänsekeulen mit Rosenkohl

Vom Ergebnis waren wir richtiggehend begeistert: Der Rosenkohl erhält durch’s Pfannenbraten sehr schöne Röstaromen, die Granatapfelkerne bringen fruchtige Frische dazu. Und hübsch sieht das Ganze auch noch aus. Dicke Empfehlung für die kommenden Festtage!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratener Rosenkohl mit Pistazien und Granatapfelkernen
Kategorien: Beilage, Gemüse, Kohl, Vegan
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 1/2 Essl. Olivenöl
300 Gramm Geputzter Rosenkohl; halbiert
25 Gramm Pistazien; grob gehackt
50 Gramm Granatapfelkerne

Quelle

nach
Good Food magazine, November 2018
Erfasst *RK* 08.11.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen und etwa 10-15 Minuten braten, dabei ab und zu duchschwenken. Sobald die Röschen leicht braun werden noch 5 Minuten weiter braten, bis sich schöne Röststellen bilden.

Die Pistazien über den Rosenkohl streuen und rührbratend mitrösten, salzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Granatapfelkerne einrühren.

In eine Schüssel füllen und servieren.

Anmerkung Petra: eine tolle Kombination! Die Granatapfelkerne verleihen dem Kohl eine angenehme fruchtige Frische. Serviert zu Gänsekeulen.

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Israelischer Möhrensalat und Apfel-Radieschen-Schmand: zwei frische Grillbeilagen

Am Wochenende hatte Helmut den Smoker aktiviert und Rinderrippen nach einem etwas vagen Rezept der Beef! vom letzten Jahr gegrillt.

Essen

Bei der Grillzeit hatte er sich etwas verschätzt, das Fleisch hätte gut noch ein wenig länger verweilen dürfen. Aber irgendwann ist der Abend halt zu Ende 😉

Ausgesprochen gelungen waren dagegen die beiden Beilagen, die er aufgetischt hat: ein israelischer scharfer Möhrensalat und ein milder Apfel-Radieschen-Schmand.

Israelischer Möhrensalat

Der israelische Möhrensalat stammt leicht verändert aus Masel tov! Die moderne israelische Küche in aller Welt*. Anders als im Rezept wurde bei uns nur die zerkleinerte Schale der Zitrone und nicht die ganze ausgepresste Frucht gehackt verwendet.

Apfel-Radieschen-Schmand

Der Apfel-Radieschen-Schmand war als Beilage zur Rinderrippe in der Beef! vorgesehen. Die Zutaten sind schnell zusammengerührt und passen zu jeder Sorte Grillfleisch. Auch mit Pellkartoffeln kann ist mir den Dip gut vorstellen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Scharfer israelischer Möhrensalat
Kategorien: Salat, Beilage, Grill, Gemüse, Israel
Menge: 2 Personen

Zutaten

250 Gramm Möhren
1 Bio-Zitrone
1/2 Bund Koriander; die Stiele fein gehackt, Blätter grob
-geschnitten
1 Frühlingszwiebel; in feine Scheiben geschnitten
1 Scharfe grüne Chilischote (z.B. Jalapeno);
-entkernt, fein
-gewürfelt
1 Knoblauchzehe; fein gewürfelt
2 Essl. Olivenöl
Pfeffer
Salz
Zucker

Quelle

Liv Fleischhacker, Lukas Grossmann
Masel Tov! Die moderne jüdische Küche in aller Welt
Erfasst *RK* 07.07.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Möhren schälen und fein hobeln.

Die Zitrone dünn schälen, die Schale fein hacken, den Saft auspressen. Alle vorbereiteten Zutaten außer dem Öl in einer Schüssel vermengen. Salat mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und für einige Minuten ziehen lassen. Zum Schluss das Olivenöl untermischen.

Den Salat in einer Servierschüssel anrichten, mit frischen Korianderblättchen bestreuen.

Anmerkung Petra: im Original wird 1/2 ausgepresste Zitrone komplett gehackt und untergemischt. Uns hat der Salat so wie oben prima gefallen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Radieschen-Schmand
Kategorien: Beilage, Grill, Gemüse, Dip
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

125 Gramm Schmand
1/2 Säuerlicher Apfel; geschält, entkernt, fein
-gehackt
1/2 Bund Radieschen; fein gehackt
1 Schalotte; fein gehackt
1 Essiggurke; fein gehackt
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Quelle

nach
Beef! 6/2018
Erfasst *RK* 07.07.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten vermengen und mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

Anmerkung Petra: schöne knackig-frische Beilage zu gegrilltem Fleisch, aber auch zu Pellkartoffeln.

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Les petits farcis – gefüllte Gemüse

Dieses Jahr habe ich neben normalen grünen Zucchini (die gelben hat die Wühlmaus auf dem Gewissen) auch Kugelzucchini angebaut. Als mir die Marktfrau Anfang Mai die Pflanzen anpries, hatte ich sofort  Petits farcis vor meinem geistigen Auge, diese kleinen gemischten gefüllten Gemüse, die ich aus der Provence kenne.

Les petits farcis

Als jetzt die ersten Früchte erntereif waren, habe ich mich gleich an die Umsetzung gemacht. Das Wetter könnte in Südfrankreich derzeit auch kaum besser sein 🙂

Making of

Für’s Rezept habe ich mich an Meuth-Duttenhofers Klassiker Provence: Küche, Land und Leute* orientiert. Im Buch sind gleich drei verschiedene Variationen dieses Gerichts aufgeführt 🙂

Ich habe die Hackfleischmasse für die Zucchini mit dem gedünsteten ausgeschabten Zucchinifleisch angereichert, wie ich das auch bei meiner lowcal-Version mache. Helmut gefiel diese Füllung am besten, da sie besonders locker ist. Nach Belieben kann man damit natürlich alle Gemüse füllen.

Mit einem Stückchen Baguette ein wunderbares Sommeressen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Les petits facrcis – gefüllte Gemüse
Kategorien: Gemüse, Hackfleisch, Backofen, Frankreich
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

2 Kugelzucchini, hier à 250 g
2 Tomaten; hier à 160 g
1 Gelbe Paprika
Salz
H FÜLLUNG
300-350 Gramm Hackfleisch (Rind, gerne auch Lamm oder Kalb
-oder gemischt)
1 Scheibe Toastbrot; in Milch eingeweicht
1 Ei
1 Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
Olivenöl
1/2 Bund Glatte Petersilie; gehackt
1 Handvoll Basilikumblätter; geschnitten
Salz
Pfeffer
Piment d’Espelette
Inneres der Zucchini; gehackt
1 Essl. Parmesan; gerieben; nach Belieben
H ZUM FERTIGSTELLEN
Semmelbrösel
Geriebener Parmesan
Olivenöl

Quelle

modifiziert nach
Martina Meuth
Bernd Neuner-Duttenhofer
Provence: Küche, Land und Leute
Erfasst *RK* 03.07.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Von den Zucchini einen Deckel abschneiden, das Innere mit einem scharfen Löffel aushöhlen. Zucchinifleisch hacken und beiseite stellen.

Von den Tomaten einen Deckel abschneiden, das Innere aushöhlen. Tomatenfleisch grob hacken und in ein Sieb geben, gut ausdrücken, den Saft auffangen. Tomatensaft leicht salzen und pfeffern.

Die Paprika horizontal in der Mitte durchschneiden, aushöhlen. Alle Gemüse salzen und umgedreht auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Toastbrot in etwas Milch einweichen.

Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Petersilie dazugeben und kurz mitdünsten, aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Das gehackte Zucchinifleisch in wenig Olivenöl so lange dünsten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdunstet ist, abkühlen lassen.

Für die Füllung das Hackfleisch mit gedünsteter Zwiebelmasse, ausgedrücktem Toastbrot, Ei, Basilikum und nach Belieben Parmesan verkneten, mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette kräftig abschmecken. Etwas von der Masse in die Paprikahälften und die Tomaten füllen. Den Rest der Hackfleischmasse mit dem Zucchinifleisch vermischen und in die Zucchini füllen.

Den Backofen auf 240°C vorheizen.

Eine passende Auflaufform mit Olivenöl auspinseln. Die gefüllten Gemüse hineinstellen und mit wenig Semmelbröseln und Parmesan bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln.

Die Form für etwa 20 Minuten in den Backofen schieben, dann die Deckel auf Tomaten und Zucchini setzen und weitere 20 Minuten garen. Wenn gegen Ende der Garzeit der Bratensatz braun wird, den vorher aufgefangenen Tomatensaft in die Auflaufform gießen.

Das gefüllte Gemüse mit Baguette zu Tisch bringen.

Anmerkung Petra: wunderbare Sommerküche. Helmut gefiel die Füllung der Zucchini am besten, diese ist duch das gedünstete Zucchinifleisch sehr saftig. Also evtl. gesamtes Hackfleisch damit vermischen und alles Gemüse gleich füllen.

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Blätterteigtaschen mit Spargel und Schinken

Ich hoffe, Ihr habt die Osterfeiertage bei herrlichen Frühsommerwetter ausgiebig genossen! Hier war das Haus wieder richtig voll – in wechselnder Besetzung trafen alle drei Kinder, teilweise samt Partner und 2 gut einjährige Enkelkinder aufeinander. Da rührt sich etwas 🙂 Ostersonntag waren wir dann allerdings nur noch 4 Erwachsene und 2 Kleinkinder.

Spargeltaschen

Bei Fox and Briar hatte ich Prosciutto Asparagus Puff Pastry Bundles gesehen. Die machen wenig Arbeit und sind somit perfekt für’s Osterfrühstück oder einen entspannten Brunch.

Spargeltaschen offen

Den Butterblätterteig mit erfreulicher Zutatenliste (Weizenmehl, 30% Butter, Wasser, jodiertes Speisesalz (Speisesalz, Kaliumjodat)  hatte ich bei Edeka mitgenommen, den ersten deutschen grünen Spargel auf dem Wochenmarkt. Die gekürzten Stangen werden mit Olivenöl benetzt, gewürzt und dann auf den mit dünnem Rohschinken belegten Blätterteig gelegt. Etwas geriebenen Gruyère daraufgeben, jeweils zwei Ecken zusammenklappen, mit Ei bestreichen und ab geht’s in den Backofen.

Die abgeschnittenen Stängelreste und den restlichen Spargel habe ich übrigens wieder einmal zu diesem köstlichen Spargelpesto verarbeitet.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Blätterteigtaschen mit Spargel und Schinken
Kategorien: Teigtasche, Gefüllt, Gemüse, Brunch, Ostern
Menge: 4 Stück

Zutaten

4 Scheiben Butterblätterteig (Edeka, 240 g)
16 Dünne Stangen grüner Spargel; auf 12-13 cm
-gekürzt (waren hier 125 g netto)
Etwas Olivenöl
Salz
Pfeffer
8 Scheiben Rohschinken; sehr dünn geschnitten
50 Gramm Gruyère; frisch gerieben
H ZUM BESTREICHEN
1 Ei; verschlagen

Quelle

nach
Fox and Briar
Erfasst *RK* 27.04.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die nach Anweisung aufgetauten Blätterteigscheiben auf bemehlter Arbeitsfläche leicht ausrollen, auf das Backpapier legen.

Die Spargelstangen mit Olivenöl benetzen, salzen und pfeffern.

Die Blätterteigscheibe mit je 2 Scheiben Schinken auslegen (ich habe die Scheiben quer geteilt und mit den Schnittflächen nach außen daraufgelegt). Jeweils 4 Spargelstangen diagonal darauflegen, mit geriebenem Käse bestreuen. Zwei gegenüberliegende Ecken über dem Spargel zusammenschlagen und gut zusammendrücken. Die Spargelpäckchen mit verquirltem Ei bestreichen und für 15-20 Minuten in den Backofen schieben, bis der Blätterteig schön gebräunt ist.

Anmerkung Petra: kleiner Snack, macht wenig Arbeit, perfekt für das Osterfrühstück.

Den Rest des grünen Spargels habe ich zu Sabines Spargelpesto verarbeitet.

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Ofen-confierte Lammhüfte mit gratiniertem Käse-Blumenkohl

Lamm beziehen wir normalerweise als ganzes oder halbes Tier vom Bauern. Helmut zerlegt es und wir frieren die Teilstücke ein.

Letzte Woche stießen wir beim Einkaufen auf frische australische Lammhüfte – ein Zuschnitt, der bei uns normalerweise nicht vorkommt. Also haben wir das Lammfleisch interessehalber mitgenommen.

Bei der Suche nach einem Rezept bin ich auf Betty Bossis confierte Lammhüftli  im Einmachglas gestoßen. Klang sehr entspannt – so etwas liebe ich ja 🙂 –  und wurde deshalb am Wochenende gleich in die Tat umgesetzt.

Um es vorweg zu nehmen: das Ergebnis hat uns absolut begeistert! Durch und durch rosa gebratenes, ausgesprochen zartes Fleisch. Knaller!

Die Lammhüften wurden zuerst gewürzt und von allen Seiten scharf angebraten, am Schluss kamen Knoblauchscheibchen und frische Salbeiblätter mit in die Pfanne.

Das angebratene Fleisch wanderte dann samt Aromaten in ein Einmachglas und wurde mit Öl aufgegossen. Nicht vergessen: ein Bratenthermometer zum Überprüfen der Kerntemperatur in die dickste Stelle des Fleisches einstechen. Zieltemperatur war hier 55°C (ich verwende dieses Modell* und bin damit sehr zufrieden). Das Glas kam dann bis zum Erreichen dieser Temperatur in den auf 80°C vorgeheizten Backofen, das dauerte gut 1 Stunde.

Beilage war bei uns ein feines Blumenkohl-Käse-Gratin aus Yotam Ottolenghis Simple*. Vegetariern schmeckt das sicher auch solo, ich würde dann ein paar Kartöffelchen dazu machen, obwohl es nicht viel Sauce mitbringt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ofen-confierte Lammhüfte
Kategorien: Fleisch, Lamm, Confit
Menge: 3 Personen

Zutaten

2 Lammhüften; hier zusammen 470 g
Salz
Pfeffer
1 Teel. Gemahlener Kreuzkümmel
Öl; zum Anbraten
2 Knoblauchzehen; in Scheibchen
8-10 Frische Salbeiblätter
1 Einmachglas 750 ml
Öl; zum Aufgießen (hier Raps-und Olivenöl
-gemischt)
Fleischthermometer

Quelle

Methode nach Wildeisen.ch
Erfasst *RK* 02.12.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen mit einem Rost auf zweitunterster Schiene auf 80° vorheizen.

Das Fleisch etwa 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, dann salzen, pfeffern und mit dem Kreuzkümmel einreiben.

Eine Pfanne stark erhitzen, das Öl hineingeben und umschwenken. Das Fleisch hineinlegen und von allen Seiten kräftig anbraten, das dauert etwa 5 Minuten. In der letzten Minute Knoblauchzehen und Salbeiblätter zugeben und leicht anbraten.

Die Pfanne vom Herd nehmen, ein Fleischthermometer in die dickste Stelle des Fleisches einstechen.

Fleisch, Knoblauch und Salbei in das Einmachglas füllen und mit Öl auffüllen, das Fleisch soll gerade eben bedeckt sein.

Das Glas in den vorgeheizten Backofen stellen und garen, bis die erwünschte Kerntemperatur erreicht ist, das waren hier 55°C und hat etwa 60-70 Minuten gedauert. Damit ist das Fleisch sehr rosa und wunderbar zart.

Das Glas herausnehmen, das Fleisch kurz auf Küchenpapier abtropfen lasssen, aufschneiden und auf vorgewärmten Tellern servieren.

Anmerkung Petra: eine Methode, die begeistert! Ich hatte australische Lammhüfte, das Fleisch war sensationell zart und saftig. Super als Gästeessen geeignet!

Laut Wildeisen kann man das auf Kerntemoperatur gebrachte Fleisch im Glas bis zu 2 Stunden bei 60°C warm halten. Als Alternative für Lammhüfte wird Schweinefilet (KT 65°C) genannt, Kalbsfilet würde mir auch gut gefallen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gratinierter Käse-Blumenkohl
Kategorien: Gemüse, Käse, Gratin, Beilage, Vegetarisch
Menge: 2 Portionen

Zutaten

350-400 Gramm Blumenkohl in größeren Röschen
1 Essl. Butter
1 Zwiebel; gehackt
3/4 Teel. Kreuzkümmelsamen
3/4 Teel. Mildes Currypulver
1/2 Teel. Senfpulver
1 Grüne Chilischote; entkernt, fein gehackt
1 Teel. Schwarze Senfsaat
125 ml Sahne
75 Gramm Gruyère; grob geraspelt (Original Cheddar)
1/4 Teel. Salz
H ZUM BESTREUEN
25 Gramm Gruyère; grob geraspelt (Original Cheddar)
1 Essl. Panko
1 Essl. Gehackte Petersilie

Quelle

modifiziert nach Yotam Ottolenghi
Simple
Erfasst *RK* 02.12.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Blumenkohl in Salzwasser 5 Minuten blanchieren, abtropfen lassen. Eine kleine Auflaufform (etwa 16×26 cm) buttern. Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 6-8 Minuten goldgelb schmoren. Kreuzkümmel, Curry, Senfpulver und Chilis zugeben und 3-4 Minuten mitschmoren, dann die Senfsaat einrühren und eine weitere Minute braten, mit Sahne ablöschen (ich habe das Gericht bis hierher einige Stunden vorher vorbereitet, in dem Fall vor dem Weitermachen die Sauce wieder erhitzen).

Nun den Käse und das Salz einrühren und 2-3 Minuten simmern lassen, bis die Sauce etwas eindickt, dann den Blumekohl zugeben und unter vorsichtigem Rühren heiß werden lassen.

Den Blumenkohl in die vorbereitete Form füllen und mit dem Gemisch aus Gruyère, Panko und Petersilie bestreuen. Die Form für etwa 15-20 Minuten in den Backofen schieben. Am Schluss den Grill zuschalten, die Oberfläche soll knusprig und braun sein.

Anmerkung Petra: Hat uns prima geschmeckt! Das Gericht kann laut Ottolenghi als Beilage zu Brathuhn, Würsten oder Steak serviert werden – wir hatten Ofen-confierte Lammhüfte dazu. Als Hauptgericht würde ich noch ein paar Kartöffelchen dazu reichen. Ene Sauce im eigentlichen Sinn ist allerdings fast nicht vorhanden, das Sahne- Käse-Gemisch umhüllt den Blumenkohl mehr oder minder völlig. Gegenüber dem Original habe ich schon etwas mehr Käse und Sahne verwendet.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!