Lachs-Burger mit gepickelten Gurken

Heute schiebe ich schnell mal ein Burger-Rezept ein, was ich schon im letzten Sommer bei einem Besuch von Kathi gemacht habe. Damals war viel los und wenig Zeit zum Bloggen. Das Bild ist mir jetzt wieder in die Finger gefallen und ich fand es doch erhaltenswert.

Lachsburger mit gepickelten Gurken

Die Patties bestehen aus Lachsfilet, wobei 1/3 davon fein zerkleinert wird, der Rest bleibt gröber. Dadurch bekommt man eine angenehm saftige Konsistenz. Frische liefert ein Kräutersalat und kurz gepickelte Gurken (ich habe damals meine fleißig produzierenden Mini-Snackgurken verwendet), Würze steuert eine Spezialsauce bei. Das Rezept für die Hamburgerbrötchen findet sich hier.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lachs-Burger mit gepickelten Gurken
Kategorien: Sandwich, Brötchen, Fisch, Gemüse
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H LACHSPATTIES
675 Gramm Lachsfilet; Mittelstück ohne Haut und Gräten
5 Frühlingszwiebeln; Grün fein gehackt, Weißes in
-dünnen Streifen für Salat s.u.
2 1/2 cm Ingwer; geschält, gerieben
1 Knoblauchzehe; fein zermust
2 Essl. Mayonnaise
1 Teel. Salz
H SPEZIALSAUCE
160 ml Mayonnaise
1 Teel. Geröstetes Sesamöl
1 Teel. Reisessig
Salz
H GURKEN
Salz
3 Etwas größere Minigurken (Persian Cucumbers)
1/2 Serrano Chili; in feinen Streifen
1 Teel. Zucker
2 Teel. Reisessig
H UND
60 ml Öl; zum Braten
1/2 Tasse Reismehl; zum Wenden
H KRÄUTERSALAT
Frische Kräuter (Minze, Koriander, Petersilie)
-mit zarten Stielen
Brunnenkresse; oder Kresse
2 Teel. Geröstete geschälte Sesamsaat
1 Teel. Reisessig
Salz
Weiße Frühlingszwiebelstreifen, s.o
H SOWIE
4 Burgerbrötchen (P: selbst gemacht)

Quelle

nach
Bon Appetit
June 2017
Erfasst *RK* 06.02.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Lachs in 5 cm Stücke schneiden. Etwa 1/3 davon in einen Mixer geben und zu einer feinen Paste mixen. Den restlichen Lachs zugeben und 4-5 mal pulsierend mixen, bis die größten Stücke nur noch gut 1/2 cm groß sind. Den Lachs in eine große Schüssel geben. Frühlingszwiebelgrün, Ingwer, Knoblauch, 2 El Mayonnaise und 1 Tl Salz zugeben, alles gut durchmischen. Aus der Masse 4 Patties von knapp 2 cm Dicke formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech platzieren, mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens
1, maximal 3 Stunden kalt stellen.

Währenddessen für die Spezialsauce Mayonnaise, Sesamöl und Reisessig mischen, mit Salz abschmecken und kalt stellen.

Die Gurken mit einem Sparschäler der Länge nach in Streifen schneiden. In eine Schüssel geben und mit einer Prise Salz gut durchkneten, dann in einem Sieb etwas ausdrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Chili, Zucker und 2 Tl Reisessig zu den Gurken geben und mischen. Bis zum Gebrauch kalt stellen.

Das Öl in einer nicht haftenden Pfanne erhitzen. Die Patties aus dem Kühlschrank nehmen und mit Reismehl bestreuen. Die Patties sind nicht sehr fest, lassen sich aber dennoch mit dem Reismehl nochmal gut nachformen. Patties ins heiße Öl legen und von jeder Seite 3-4 Minuten braten. Evtl. in 2 Portionen braten.

Die Kräuter, Brunnenkresse, Sesam und Frühlingszwiebelweiß mit 1 Tl Reisessig und etwas Salz abschmecken.

Die Burger aufschneiden, leicht anrösten und mit Lachspatties, Spezialsauce, Kräutersalat und gepickelten Gurken belegen.

Anmerkung Petra: 3/4 Rezept gemacht mit Kathi, war fein.

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Wirsing-Kartoffelsuppe mit Würstchen

Für das heutige 5:2-Fastentagsrezept habe ich wieder einmal den Suppentopf gefüllt.

Wirsing-Kartoffelsuppe mit Würstchen

Drin ist eine herzhafte Wirsing-Kartoffelsuppe samt Saitenwürstchen, das macht gut 400 kcal pro Person.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Wirsing-Kartoffelsuppe mit Würstchen
Kategorien: Suppe, Eintopf, Gemüse, Wurst, Diät
Menge: 2 Personen

Zutaten

10 Gramm Butter
50 Gramm Zwiebelwürfelchen
300 Gramm Wirsing; in Streifen
1/2 Teel. Kümmel; nach Geschmack
150 Gramm Kartoffelwürfelchen
700 ml Gemüsebrühe oder Wasser
100 ml Kaffeesahne
3 Saitenwürstchen; Wiener (200 g, 100 g 326 kcal)
Gehackte Petersilie; zum Bestreuen

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 13.02.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen, die Zwiebeln darin andünsten. Wirsing zugeben und weiterdünsten, bis er etwas zusammenfällt, dann die Kartoffelwürfel und Kümmel dazugeben. Mit Brühe auffüllen und zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis der Wirsing und die Kartoffeln weich sind. Die Sahne zugeben und nochmal kurz weiterköcheln, dann die Suppe fein pürieren und abschmecken.

Die Würstchen einlegen und heiß werden lassen. Mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.

Anmerkung Petra: gut. Pro Person gut 400 kcal.

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Auberginen-Blumenkohl-Salat mit Lammrücken und Granatapfel-Harissa-Dressing

Als ich kürzlich Bettina Matthaeis Salate zum Sattessen* in der Hand hatte (der Kartoffelsalat mit Eiern und Joghurt-Dressing stammte daraus), fiel mein Blick auf Auberginen mit Lamm und Granatapfel-Harissa-Dressing. Eine gute Anregung und perfektes Timing!

Auberginen-Blumenkohl-Salat mit Lammrücken und Granatapfel-Harissa-Dressing

Eine kleinere Aubergine lag nämlich gerade im Kühlschrank. Das war zwar weniger als im Rezept gefordert, deshalb habe ich den knappen halben Blumenkohl, der auch weg musste, gleich mit verarbeitet. Beide Gemüsesorten habe ich im Backofen geröstet, analog zu diesem Rezept. Gerade auch der Blumenkohl bekommt dadurch ganz köstliche Röstaromen und schmeckt komplett anders als gekochter oder gedünsteter.

Einen leicht süßen Granatapfelsirup hatte ich gerade gekocht, den habe ich im Dressing neben Nar ekşisi anstelle von Ahornsirup verwendet. Lammfilet war zwar nicht mehr im Vorrat, dafür aber ein Stück ausgelöster Lammrücken, das ich kräftig angebraten und nach der Niedertemperaturmethode im Backofen fertiggegart habe.

Beim Anrichten der einzelnen Salatkomponenten machte sich schon Vorfreude breit: eine wunderbare Kombination ist da heraus gekommen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen-Blumenkohl-Salat mit Lammrücken und Granatapfel-Harissa-Dressing
Kategorien: Salat, Hauptgericht, Gemüse, Lamm, Dressing
Menge: 2 Personen

Zutaten

H SALAT
1 Aubergine (250 g)
1/2 klein. Blumenkohl
125 Gramm Gekochte Kichererbsen (selbst gekocht oder Dose)
250 Gramm Lammrücken; in 2 Stücken
2 Rote Zwiebeln; in Spalten
Salz
Olivenöl
H DRESSING
1 Essl. Granatapfelsirup (P: hier selbst gemachter)
1 Essl. Saurer Granatapfelsirup (Nar eksisi)
1/2 Teel. Harissa
50 ml Gemüsebrühe oder Lammfond
Salz
Pfeffer
Gehackte glatte Petersilie
Frische Minze

Quelle

sehr frei nach
Bettina Matthaei
Salate zum Sattessen
Erfasst *RK* 13.02.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Aubergine quer in gut 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese beidseitig mit Olivenöl bepinseln, salzen und auf eine Hälfte des Backblechs legen.

Den Blumenkohl ebenfalls in gut 1 cm dicke Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Salz vermischen und auf die andere Hälfte des Backblechs legen. Das Blech für etwa 20 Minuten in den Backofen schieben, dann das Gemüse wenden und weitere 15 Minuten rösten, bis das Gemüse weich ist und braune Stellen aufweist. In den letzten 5 Minuten die mit etwas Öl vermischten Kicherbsen mit aufs Blech geben.

Alle Zutaten für’s Dressing verrühren.

Das Blech mit dem Gemüse aus dem Backofen nehmen, die Temperatur auf 80°C reduzieren, eine Platte mitwärmen.

Auberginen und Blumenkohl vom Blech nehmen und auf eine Platte schichten, die Kichererbsen im Dressing wenden, auf dem Gemüse verteilen, den Hauptteil des Dressings darüber geben.

Den Lammrücken salzen und pfeffern. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Lammfleisch darin von allen Seiten in etwa 5-6 Minuten rundum braun braten (auch auf den Anschnitten). Das Fleisch auf die vorgewärmte Platte im Backofen legen und etwa 20-30 Minuten (P: 20 Minuten, war dann schön rosa) nachgaren lassen. Die Zwiebelspalten ins Bratfett geben und bei nicht zu starker Hitze weich schmoren, salzen und pfeffern.

Den Lammrücken in Scheiben schneiden, den ausgetretenen Fleischsaft zum restlichen Dressing geben. Die geschmorten Zwiebeln und das Lamm auf dem Auberginen-Blumenkohlsalat verteilen, das restliche Dressing darüberträufeln und den Salat mit gehackter Petersilie und Minze garniert servieren.

Anmerkung Petra: Das Rösten des Gemüses im Backofen und der Blumenkohl stammt von mir, macht sich aber ausgezeichnet. Im Original wird Lammfilet verwendet, keine Minze. Wunderbarer Hauptspeisensalat.

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Spinat-Käse-Strata

Manch einer mag sich jetzt fragen: Strata, was soll das denn sein? Für den, der es noch nicht kennt: ein wunderbar gästetauglicher, meist herzhafter Frühstücksauflauf aus den USA, der ganz ohne Stress am Vortag vorbereitet wird. Über Nacht kann er dann im Kühlschrank so richtig schön durchziehen und wird am Morgen nur noch in den Backofen geschoben und goldbraun gebacken. Immer drin ist Brot (gerne auch nicht mehr ganz taufrisches) und ein Eierguss.

Spinat-Käse-Strata Teller

Die übrigen Zutaten sind sehr variabel: in meiner Strata tummeln sich Spinat und Käse nach einer Vorlage von Gourmet, aber auch Schinken, Pilze und anderes Gemüse wie Tomaten, Paprika, Mais oder Artischocken sind denkbar.

Spinat-Käse-Strata ungebacken

So sieht das Ganze am Vortag aus: in diesem Zustand wird die Form abgedeckt und für mindestens 8 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank geschoben.

Spinat-Käse-Strata

Goldbraun und knusprig, frisch aus dem Backofen:  jetzt kann die Strata serviert werden.

Wen die zweite Auflaufform dahinter interessiert: darin befinden sich wunderbar fluffige Zimtschnecken, die ebenfalls die Nacht im Kühlschrank verbracht haben – eine Spende von Tochter Kathi. Auch die werden am Morgen nur noch in den Backofen geschoben und liefern dann den süßen Part. Das Rezept gibt’s beim Kochfrosch 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spinat-Käse-Strata
Kategorien: Auflauf, Brot, Gemüse, Käse, Brunch
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

400 Gramm TK-Spinat; aufgetaut
1 groß. Zwiebel; gehackt
2 Essl. Butter
Salz
Pfeffer
Muskatnuss; frisch gerieben
400 Gramm Landbrot; in Würfeln von 2,5 cm Kantenlänge (hier
-Schwarzwälder Kruste)
180 Gramm Gruyère; frisch gerieben
60 Gramm Parmesan; frisch gerieben
660 ml Milch
8 groß. Eier

Quelle

modifiziert nach
Gourmet February 2003
Erfasst *RK* 28.01.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend beginnen.

Den aufgetauten Spinat gut ausdrücken, dann hacken.

Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln zugeben und in etwa 4-5 Minuten glasig dünsten. Den Spinat einrühren, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Topf vom Herd nehmen.

Eine Gratinform (etwa 20×30 cm) buttern. Die Brotwürfel in der Form verteilen, den Käse darübergeben, den Spinat gleichmäßig darauf und dazwischen verteilen, dabei alles locker durchmischen.

Milch und Eier verquirlen, salzen und pfeffern. Die Eiermilch über die Masse in der Form gießen, Brot etwas in die Milch drücken. Die Form mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich das Brot mit dem Guss vollsaugen kann.

Die Form 30 Minuten vor Backbeginn aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Strata etwa 45-55 Minuten ohne Abdeckung backen, bis sie schön aufgegangen und die Oberfläche goldbraun ist.

Anmerkung Petra: klasse Frühstücks- oder Brunchrezept für Gäste, muss am Morgen nur gebacken werden. Kann komplett bis zu einem Tag im Voraus vorbereitet werden.

Man könnte auch noch Schinken- oder Speckwürfel einarbeiten.

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Nachgebacken: Hüttenbrezeln

Unser derzeitiges Lieblings-Laugengebäck:

Hüttenbrezeln

die Hüttenbrezeln vom Plötzblog. Höchste Zeit, sie hier im Blog zu verewigen 🙂

Teiglinge vorformen

Beim Formen habe ich mich am Brotdoc orientiert und die abgewogenen Teigstücke zu kurzen Zylindern aufgerollt.

Stränge ausrollen

Diese wurden dann nach kurzer Ruhezeit auf eine endgültige Länge von etwa 60 cm ausgerollt. Ich liebe ja die schwäbische Brezel mit ihrem dicken flaumigem Bauch und den dünnen knusprigen Ärmchen. Demensprechend ist der Strang bei mir in der Mitte deutlich dicker, der Rest schön dünn, an den Enden dürfen aber gerne kleine „Knubbel“ stehen bleiben, die dann beim Formen „angeklebt“ werden.

Brezel

Fertig geformte Brezel.

gehen lassen mit Ärmchen unten

Die Brezeln gehen mit den Ärmchen nach unten auf eine Couche und dürfen erst bei Raumtemperatur abgedeckt gehen

verhauten lassen

bevor sie umgedreht werden und ohne Abdeckung in der Kälte (Kühlschrank, Tiefkühler oder derzeit gerne mit kaltem Wind draußen) absteifen sollen.

belaugen

Dann sind sie fertig zum Belaugen mit 4%iger Natronlauge. Ich backe die 12 Brezeln in meinem Elektrosteinbackofen Primus und kann deshalb alles 12 Brezeln auf einmal belaugen und backen. Im normalen Backofen erst nur die Hälfte der Brezeln belaugen, die restlichen noch kalt gestellt lassen.

fertig belaugt

Nach dem Laugen werden die Brezeln eingeschnitten, mit grobem Salz bestreut und  wandern in den vorgeheizten Backofen.

Hüttenbrezeln

Zum Schluss des Backvorgangs empfiehlt es sich, die Brezeln kurz mit Wasser zu besprühen, dadurch bekommen sie einen schönen Glanz.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hüttenbrezeln (Petra)
Kategorien: Brot, Brötchen, Lauge, Primus
Menge: 12 Brezeln

Zutaten

H VORTEIG
210 Gramm Weizenmehl Type 550
210 Gramm Wasser (kalt)
2 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
Vorteig
455 Gramm Weizenmehl Type 550
70 Gramm Roggenanstellgut (5°C, weich)
175 Gramm Milch (5°C, 3,8% Fett)
14 Gramm Salz
7 Gramm Frischhefe
42 Gramm Schweineschmalz

Quelle

nach Plötzblog
Erfasst *RK* 02.12.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Vorteigzutaten vermischen und 20-24 Stunden bei 5°C reifen lassen. (Hier: Vorteig 13 Uhr, Backbeginn 9-13 Uhr)

Am Backtag alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem festen, geschmeidigen Teig kneten (Teigtemperatur maximal 22°C).

Beim Backen im Elektrosteinbackofen: Rechtzeitig den Primus anstellen! 290°C Oberhitze, 200°C Unterhitze

Den Teig 20-30 Minuten bei Raumtemperatur (ca. 20°C) ruhen lassen.

Auf unbemehlter Arbeitsfläche arbeiten : 12 Teigstücke à 98 g abstechen. Den Teig gleich etwas flach drücken, dann zu kurzen Zylindern aufrollen, diese 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Die Zylinder jetzt zu etwa 60 cm langen Strängen mit bauchiger Mitte und möglichst dünnen Enden ausrollen, die am Schluss einen kleinen Knubbel aufweisen dürfen. Den Strang zu Brezeln schlingen (Vorgehensweise Brotdoc: Bauch oben hinlegen, Ärmchen darunter verschlingen, dann Bauch auf Ärmchen klappen) und über Kopf 90-100 Minuten in Leinen bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alternativ kann man die Brezeln über Nacht mit Tuch abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Die Teiglinge umdrehen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und im Kühlschrank (auch TK) oder an bewegter Luft (Wind) mindestens 20 Minuten absteifen (anhauten) lassen. (P: besser etwas länger, die Teiglinge sollen kalt und richtig fest sein).

Arbeitsfläche mit Folie/Zeitung auslegen. Zum Belaugen Handschuhe und eine Brille tragen.

Für 4%ige Natronlauge 750 ml Wasser in eine größere Edelstahlschüssel geben und 30 g NaOH zufügen, vorsichtig umrühren.

Die abgesteiften Brezeln mit Hilfe einer Lochkelle jeweils 3-4 Sekunden lang in die Lauge geben, dabei mit dem Löffel komplett untertauchen, herausheben, kurz abtropfen lassen und auf ein Silikon beschichtetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (beim Backen im normalen Backofen nur das Blech belaugen, das direkt danach gebacken wird, den Rest der Brezeln weiter anhauten lassen).

Die gelaugten Brezeln mit scharfer Klinge flach am Bauch einschneiden (P. eher im oberen Bereich) und mit Hagelsalz bestreuen.

Im Elektrosteinbackofen Primus bei 250°C bei gleichbleibender Temperatur etwa 15-18 Minuten auf Sicht backen.

Im normalen Backofen bei 250°C fallend auf 230°C ohne Dampf 15 Minuten hintereinander backen (lt. Homebaking: anfangs Ofentüre mal kurz auf, um Eigenschwaden abziehen zu lassen). Dabei die zweite Portion erst belaugen, wenn die erste fertig ist.

Die Brezeln kurz vor Backende oder unmittelbar nach dem Backen mit Wasser absprühen, das sorgt für schönen Glanz.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3,5 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: ca. 24-28 Stunden

Anmerkung Petra: Teig ließ sich prima verarbeiten, sollte aber relativ kühl bleiben. Ergibt richtig schön knusprige Brezeln mit fluffiger Krume. Klasse!

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Indonesische Fleischbällchen mit feuriger Tomatensauce

Über die Zutat „Erdnussbutter“ stieß ich in der Datenbank auf die indonesischen Fleischbällchen aus einer gut 20 Jahre alten essen & trinken. Als Anmerkung hatte ich damals notiert: „Sauce ohne Sambal oelek kochen, dann teilen, Elternteil kräftig schärfen!“ Das waren noch Zeiten 😉 Heute müssen wir auf keine mitessenden Kinder mehr Rücksicht nehmen – ich habe das Gericht gleich mal auf den aktuellen Essensplan gesetzt.

indonesische Fleischbällchen mit feuriger Saucemit

Im Originalrezept wird vor den Bällchen noch etwas Krupuk frittiert und dazu gereicht, war hier aber nicht im Haus. Ich habe stattdessen den indonesischen gelben Gewürzreis nach Eline dazu serviert.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Indonesische Fleischbällchen mit feuriger Tomatensauce
Kategorien: Hackfleisch, Rind, Sauce, Frittieren, Indonesien
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

H TOMATENSAUCE
400 Gramm Tomatenpolpa (Dose); oder gehäutete entkernte
-Tomaten, gehackt (netto)
75 Gramm Schalotten; fein gewürfelt
20 Gramm Frische Ingwerwurzel; gerieben
1 Limette; ausgepresst; mehr nach Geschmack
15 Gramm Brauner Zucker
1/2 Essl. Sambal oelek; Menge nach Geschmack anpassen
1/2 Teel. Nelken; gemahlen
1/2 Teel. Muskatblüte; gemahlen
Salz
1 Essl. Dunkles Sesamöl
H FLEISCHBÄLLCHEN
25 Gramm Erdnüsse; geröstet und gesalzen, gehackt
250-300 Gramm Rinderhack (P: 300 g gemischt)
1 Ei
25 Gramm Erdnussbutter
1 Knoblauchzehe; gepresst
1/2 Essl. Koriander; gemahlen
1/2 Essl. Kreuzkümmel; gemahlen
Öl; zum Frittieren
1 Ei; zum Wenden
75 Gramm Sesamsaat ungeschält; zum Panieren
H ZUM SERVIEREN
1-2 Limetten; in Vierteln

Quelle

nach
essen & trinken 02/98
Erfasst *RK* 21.02.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Zucker in einem weiten Topf goldbraun schmelzen lassen. Zuerst Schalotten und Ingwer darin anschwitzen, dann die Tomaten untermischen. Mit Sambal oelek, Nelken, Muskatblüte und etwas Salz pikant würzen. Tomatensauce bei milder Hitze etwa 40 Minuten leise kochen lassen, dabei öfters umrühren. Nach Ende der Garzeit mit der Hälfte des Limettensafts und dem Sesamöl würzen.

Das Hackfleisch mit Ei, der Erdnussbutter, den Erdnüssen, dem Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel und dem restlichen Limettensaft verkneten, die Masse mit Salz würzen. Aus dem Fleischteig mit leicht angefeuchteten Händen 15 glatte Bällchen formen (P: hier à 30 g).

Den Backofen mit einer Platte auf 75°C aufheizen. Das Fritieröl auf 175°C erhitzen.

Das restliche Ei in einem tiefen Teller verquirlen, den Sesam in einen zweiten Teller geben. Die Bällchen zuerst im Ei wenden und dann gleichmäßig mit dem Sesam panieren.

Die Bällchen portionsweise etwa 3-4 Minuten im heißen Öl goldbraun ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen, im Backofen warm halten.

Inzwischen die Tomatensauce erhitzen, die restliche Limette in Spalten schneiden, beides mit den Fleischbällchen servieren.

Anmerkung Petra: Die Sauce ist mit der oben angegebenen Menge Sambal oelek schön scharf, empfindlichere Gemüter sollten weniger verwenden. Im Original werden noch Krupuk, frittierte Krabbenchips dazu serviert, hatte ich aber nicht. Hier gab’s noch einen gelben indonesischen Reis als Beilage, passte auch gut.

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