Gurken-Dill-Salat aus Polen

Heute gibt’s ein ganz einfaches Rezept für einen Gurken-Dill-Salat nach Polska – The New Polish Cooking* von Zuza Zak.

Polnischer Gurkensalat

Der mit Zitronensaft und saurer Sahne angemachte Salat hat uns aber so gut geschmeckt, dass ich das Rezept hier zur Erinnerung vermerken möchte.

Tellerbild

Wie im Buch gab es auch hier panierte Putenschnitzel dazu – ich habe das Fleisch zwar wie von Zak beschrieben zuerst mit einer Mischung aus zermustem, mit Salz und Pfeffer gewürztem Knoblauch eingerieben, es dann aber auf klassische Art paniert.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Polnischer Gurken-Dill-Salat
Kategorien: Salat, Gemüse, Dressing, Polen
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Gurke; geschält
1 mittl. Schalotte; geschält
1 Essl. Zitronensaft
120 Gramm Saure Sahne
1/2 Teel. Zucker
1 Essl. Gehackter Dill
Salz
Pfeffer

Quelle

Zuza Zak
Polska
The New Polish Cooking
Erfasst *RK* 05.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Gurke und Schalotte in möglichst feine Scheiben hobeln oder schneiden und in eine Schüssel geben. Den Zitronensaft darüber gießen, salzen und pfeffern. Saure Sahne, Zucker und Dill verrühren und alles zu den Gurken geben, sanft durchmischen und bis zum Servieren etwas ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

Anmerkung Petra: hat einen ganz speziellen Geschmack, sehr fein! Hier gemacht zu panierten Putenschnitzeln.

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Käsehappen mit Röstzwiebeln und ein Spezial-Campari Tocco Rosso

Für die Runde 11 des vernetzenden Blogevents Koch mein Rezept wurde mir the cooking knitter zugelost. Wie der Name schon vermuten lässt, widmet Julia ihren Blog zwei Leidenschaften: dem Stricken und dem Kochen. Julia kommt aus Hessen und bloggt schon seit 2009. Süßes wie Kuchen oder Desserts sind weniger ihr Ding, dafür liebt sie Fingerfood, Tapas und Sushi, grillt gerne und nützt auch gerne ihren Slowcooker.

Spezial-Tocco Rosso

Ich präsentiere euch hier gleich zwei Rezepte aus Julias Repertoire – ganz einfach, weil sich beide prima verbinden lassen. Im Glas ist ein etwas abgewandelter Campari Tocco Rosso, der uns mit seiner Bitternote und der angenehm zitronigen Note sehr gut gefallen hat,

Käsehappen mit Röstzwiebeln

dazu dürfen ein paar Käsehappen mit Röstzwiebeln geknabbert werden. Diese kleinen knusprigen Teilchen erinnern von der Herstellungsweise etwas an pikante Biscotti.

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Campari Tocco Rosso
Kategorien: Cocktail, Alkohol
Menge: 1 Glas

Zutaten

40 ml Campari
20 ml Holunderblütensirup
20 ml Zitronensaft
100 ml Trockener Sekt
Eiswürfel

Quelle

modifiziert nach
the cooking knitter
Erfasst *RK* 27.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Campari, Sirup und Zitronensaft mit Eiswürfeln shaken und in ein Glas mit 2-3 Eiswürfeln abseihen. Mit Sekt aufgießen.

Anmerkung Petra: Schöner Drink, angenehm bitter-säuerlich. Im Original bei Julia mit 120 ml Sekt und nur 1 cl Zitronensaft ohne Shaker gemacht.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Käsehappen mit Röstzwiebeln
Kategorien: Apero, Gebäck, Keks, Pikant, Käse
Menge: 72 Kekse

Zutaten

320 Gramm Weizenmehl
2 Teel. Weinsteinbackpulver
1 Teel. Salz (Menge nach Geschmack, am besten testen!)
Frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
100 Gramm Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
100 Gramm Kalte Butter
120 Gramm Geriebener würziger Cheddar
125 Gramm Sahne*; Menge anpassen (Original 75 g)

Quelle

nach the cooking knitter bzw.
Lisa Lemke
Sommerküche
Erfasst *RK* 02.05.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Pfeffer und Röstzwiebeln mischen. Die kalte Butter in Flöckchen zugeben und mit den Fingern ins Mehl einarbeiten. Nun den geriebenen Käse untermischen und so viel von der Sahne, dass beim Kneten ein homogener Teig entsteht, der nicht mehr bröselt.

Vom Teig 20 g Portionen abnehmen, diese zu Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Das Blech für etwa 15 Minuten in den Backofen schieben, bis die Kugeln leicht Farbe nehmen.

Das Blech herausnehmen, die Backofentemperatur auf 100°C reduzieren.

Die Kugeln mit einem scharfen Sägemesser halbieren und nochmal für 40-60 Minuten (P: 60 Minuten) zum Trocknen in den Backofen schieben.

Die Happen abkühlen lassen und in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Anmerkung Petra: würzig-knuspriges Knabbergebäck zu Wein oder Apero. Ich habe noch kräftig frisch gemahlenen Pfeffer zugegeben, auch Paprika oder etwas Chilipulver wäre denkbar.

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Kartoffel-Thunfisch-Kroketten

Im Newsletter der Lecker hießen die Teilchen Bergkäse-Kartoffel-Sticks,

ich habe sie in Kartoffel-Thunfisch-Kroketten umbenannt. Auf jeden Fall lassen sie sich aus zerdrückten Salzkartoffeln, Thunfisch, etwas Käse und Frühlingszwiebeln mit etwas Mehl und Eigelb ganz unkompliziert formen. Die  Masse wird dann gut gekühlt und zu Kroketten geformt, diese paniert (hier wegen zu wenig Panko-Vorräten mit einem Panko-Semmelbrösel-Gemisch) und anschließend in heißem Fett knusprig ausgebacken.

Dazu gab’s wie empfohlen eine Aioli und einen grünen Salat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Thunfisch-Kroketten
Kategorien: Kartoffel, Käse, Fisch
Menge: 2 Personen

Zutaten

H KARTOFFELMASSE
400 Gramm Vorwiegend festkochende Kartoffeln
Salz
1 Dose Thunfisch in Öl (Abtropfgewicht 165 g);
-abgetropft und zerpflückt
60 Gramm Bergkäse; fein gerieben
2 Lauchzwiebeln; in feinen Ringen
10 Gramm Weiche Butter
35 Gramm Mehl
1 Eigelb
Pfeffer
H ZUM PANIEREN
Mehl
1 Ei
1 Essl. Milch
Panko (japanisches Paniermehl, P: hier gemischt
-mit Semmelbröseln)
Öl zum Frittieren
Zitronenspalten; zum Servieren

Quelle

modifiziert nach
LECKER 9/2016
Erfasst *RK* 27.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, waschen, in grobe Stücke schneiden und zugedeckt in kochendem Salzwasser etwa 20 Minuten garen.

Kartoffeln abgießen, kurz ausdämpfen lassen, dann durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein zerstampfen. Sofort Butter, Mehl, Käse und Eigelb untermischen. Thunfisch und Lauchzwiebeln unterrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Masse in eine Schüssel umfüllen und mit Folie zugedeckt etwa 30 Minuten kalt stellen.

Ei und Milch verquirlen. Mit bemehlten Händen aus je 1 gehäuften EL Kartoffelmasse längliche Kroketten formen. Diese nacheinander erst in Mehl, dann im verquirlten Ei und schließlich in Panko- Semmelbröselgemisch wenden. Die Kroketten nochmals etwa 30 Minuten kalt stellen.

Das Öl in einem weiten Topf auf etwa 175°C erhitzen.

Die Kroketten darin portionsweise unter gelegentlichem Wenden goldbraun frittieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen, im Backofen warmhalten.

Die Kartoffel-Thunfisch-Kroketten mit Zitronenspalten zum Beträufeln servieren. Dazu passt Aioli und ein grüner Salat.

Anmerkung Petra: Ganz unkompliziert zu machen, schmecken gut. Die Masse ergab bei mir 11 Stück. Für die Aioli habe ich einfach etwas Mayonnaise mit zerdrückten confierten Knoblauchzehen, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrührt.

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Wirsing-Reis-Hack-Auflauf

Ich gebe zu: so ein bisschen Vorbereitung braucht dieser Wirsing-Reis-Hack-Auflauf schon, den ich in der Bon Appetit gefunden habe.

Auflauf nach Art einer Kohlroulade

Dort wird er als Cabbage Roll Casserole bezeichnet, ist also einer nach osteuropäischer Art mit Hackfleisch, Reis und Dill gefüllten Kohlroulade nachempfunden. Bei diesem Rezept werden die Zutaten aber nicht in Kohlblätter gerollt, sondern wie eine Lasagne geschichtet, wobei der Wirsing die Stelle der Nudelblätter einnimmt.

Hack anbraten

Das mit Knoblauch und Dill gewürzte Hackfleisch wird ohne zu Rühren stückig angebraten, bis eine schöne Bräung erreicht ist.

Schichten des auflaufs

Die einzelnen Komponenten Hackfleisch-Tomatensauce, Reis und blanchierte Wirsingblätter können gut vorbereitet werden. Zusammensetzen sollte man den Auflauf aber erst vor dem Backen.

vor dem Backen

Auf die oberste Schicht Wirsingblätter kommt noch Crème fraîche und geraffelter Käse, dann geht es ab in den Ofen. Zeit, die Küche wieder auf Vordermann zu bringen 🙂

Belohnt wird man mit einem echten Wohlfühlessen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Wirsing-Reis-Hack-Auflauf
Kategorien: Auflauf, Kohl, Hackfleisch, Reis, Käse
Menge: 3 bis 4 Portionen

Zutaten

1/2 Bund Dill; gehackt
2 Knoblauchzehen; gehackt
300 Gramm Gemischtes Hackfleisch
Salz
Pfeffer
Olivenöl
1 mittl. Zwiebel
1/4 Teel. Chiliflocken
1/8 Teel. Zimtpulver
400 Gramm Dosentomaten
60 ml Wasser
1 Wirsingkopf; davon schöne Blätter (P: 9 Stück)
125 Gramm Basmatireis; gewaschen
1 Zitrone: abgeriebene Schale
125 Gramm Crème fraîche
125 Gramm Grob geriebener Mozzarella (oder Gouda)

Quelle

modifiziert nach
Bon Appetit February 2021
Erfasst *RK* 11.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

In einer Schüssel Hackfleisch, 1/3 vom Dill und 1/3 vom Knoblauch, Salz und Pfeffer mit den Händen durcharbeiten.

In einem schweren Bräter 1 El Öl erhitzen und das Hackfleisch in kleineren Klumpen hineingeben. Ohne umzurühren etwa 5 Minuten anbraten, bis die Unterseite gut gebräunt ist. Umrühren und eine weitere Minute braten, das Fleisch dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Etwas Öl in den Topf geben und die Zwiebel und etwas Salz darin etwa 6-8 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten. Nun Chiliflocken, Zimt und den restlichen Knoblauch zugeben und etwa 30 Sekunden rührbraten.

Das Hackfleisch wieder zurück in den Topf geben und die Tomaten einrühren, dabei Fleisch und Dosentomaten mit dem Löffel in kleinere Stücke zerteilen. 60 ml Wasser zugeben und zum Simmern bringen. Alles auf nicht zu starker Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist, die Konsistenz soll etwas weicher als Tomatenmark sein.

Währenddessen ein Backblech mit Küchentüchern auslegen. Einen Topf mit kräftig gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Vom Wirsing die äußersten unschönen Blätter entfernen, die nächsten großen Blätter für den Auflauf abtrennen. Das geht am besten, wenn man dafür den Kohlkopf rund um den Strunk etwa 2-3 cm tief einschneidet. Von jedem Kohlblatt V-förmig die dicksten Teile der Rippe ausschneiden. Jeweils 3-4 Blätter auf einmal im kochenden Wasser blanchieren, bis sie etwas weicher sind (Original 30 Sekunden, ich habe sie 2-3 Minuten drin gelassen). Die Blätter mit einer Zange herausnehmen und auf den vorbereiteten BHandtüchern abtropfen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Wasser wieder zum Kochen bringen, den Reis hineingeben und 5 Minuten kochen. Den Reis in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser überbrausen. Reis abtropfen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit der Zitronenschale und dem restlichen Dill vermischen.

Eine Auflaufform (P: 22×33 cm) mit Öl ausstreichen. Den Boden mit einer Lage sich leicht überlappender Wirsingblätter auslegen. 60 ml der Hackfleischsauce abnehmen und beiseite stellen. Die Hälfte der restlichen Sauce über dem Wirsing verteilen, darauf die Hälfte der Reismischung geben. Erneut eine Lage Wirsingblätter darauflegen, die restliche Sauce und den restlichen Reis darauf verteilen, darauf die letzte Lage Wirsingblätter legen. Die Creme fraiche obenauf geben, die beiseite gestellte Sauce darauf klecksen und alles mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Die Auflaufform mit Alufolie verschließen und für 20 Minuten bei 200°C auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Dann die Folie entfernen, die Temperatur auf 220°C erhöhen und den Auflauf weitere 18-20 Minuten backen, bis er brodelt und der Käse goldgelb ist. Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.

Hackfleischsauce, Reis und Wirsingblätter können separat bis zu 3 Tage im Voraus vorbereitet werden, den Auflauf aber erst kurz vor Backen zusammenbauen.

Anmerkung Petra: braucht zwar etwas Vorbereitung, ist aber echtes Wohlfühlessen.

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Freestyle-Spare Ribs mit scharfer Honigglasur und Sprossenbrokkoli

Diese köstlichen Spareribs in würziger Sauce sind mein nächster Beitrag für die kulinarische Weltreise mit Ziel Singapur. Das Rezept habe ich in dem empfehlenswerten Shiok Singapur* von Alt-Bloggerkollegin Nicole Stich gefunden.

Freestyle Ribs

Die Rippchen sind einfach zum Finger abschlecken gut!

Making of

Die Spareribs (hier St. Louis Style vom Ibérico) werden erst im Bräter angebraten, dann mit Aromaten im Ofen geschmort und zum Schluss nochmal auf dem Blech mit einer süßlich-scharfen Glasur unter dem Grill „aufgeknuspert“, wie Nicky es nennt, bevor sie zum Schluss mit der eingekochten Sauce überzogen werden.

Sprossenbrokkoli

Als Beilage habe in Ermangelung von chinesischem Blütenkohl Sprossenbrokkoli verwendet, kein ganz schlechter Ersatz.

Ribs und Sprossenbrokkoli

Sonst überlasse ich Spareribs ja meist dem Grillmeister, siehe hier. Diese können es aber auf jeden Fall mit Grill-Rippchen aufnehmen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Freestyle-Spare Ribs mit scharfer Honigglasur
Kategorien: Schwein, Sauce, Singapur
Menge: 2 Personen

Zutaten

1 Möhre; in dicken Scheiben
1 Walnussgroßes Stück Ingwer; in dicken Scheiben
2 Schalotten; grob gewürfelt
3-4 Knoblauchzehen; grob gewürfelt
1 kg Spareribs*; Schweinerippchen, (hier 750 g St.
-Louis Style vom Ibérico)
Salz
2 Essl. Öl
4 Gewürznelken
3 Sternanis
5 Getrocknete Shiitake-Pilze; 2 Stunden in warmem
-Wasser eingelegt
300 ml Hühnerbrühe (hier selbst gemacht); mehr nach
-Bedarf
50 ml Schwarzer Reisessig, Chinkiang Essig
2 Essl. Dunkle Sojasauce
2 Essl. Brauner Zucker
1 Teel. Schwarze Pfefferkörner
1-2 Teel. Maisstärke
35 Gramm Honig
1 Essl. Chilisauce; hier Sriracha mit Knoblauch

Quelle

modifiziert nach Nicole Stich
Shiok Singapur
Erfasst *RK* 10.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen.

Die Silberhaut auf der Unterseite der Rippchen abziehen. Die Rippchen in Stücke schneiden und leicht salzen. Die Shiitakepilze aus dem Einweichwasser nehmen, die Stiele abschneiden, Pilze in Streifen schneiden.

Einen gusseisernen Bräter auf dem Herd stark erhitzen. Das Öl hineingeben, umschwenken und die Rippchen darin portionsweise rundum kräftig anbraten. Ribs herausnehmen und im Bratfett Möhre, Ingwer, Schalotten, Knoblauch, Nelken und Sternanis anrösten. Shiitakepilze mit der Brühe, Essig, Sojasauce, Zucker und Pfefferkörnern dazugeben, aufkochen lassen, die Rippchen einlegen und alles zugedeckt auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. Die Rippchen nach 1 Stunde wenden. Nach 2 Stunden sollten die Rippchen sehr weich sein, das Fleisch aber noch nicht vom Knochen fallen.

Den Bräter aus dem Ofen nehmen, die Rippchen auf das vorbereitete Backblech legen. Die Ofentemperatur auf 250°C mit Grillfunktion schalten.

Die Sauce aus dem Bräter durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf gießen. Das Fett mit einem Löffel so gut es geht abschöpfen. Von der Sauce 3 El abnehmen und in ein kleines Schüsselchen geben, beiseite stellen.

Die Sauce im Topf bei starker Hitze um etwa 1/3 einkochen lassen, dabei am Schluss nach Belieben mit wenig in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden, abschmecken.

Die abgenommene Sauce mit Honig und Chilisauce nach Geschmack zu einer Glasur verrühren. Mit dieser Glasur die Rippchen rundum bestreichen und im oberen Drittel des Backofens unter den Grill einschieben. Die Rippchen etwa 4-6 Minuten anrösten, sie dürfen aber keinesfalls verbrennen.

Die Rippchen auf eine vorgewärmte Platte legen, mit der Sauce überziehen und servieren.

Dazu passt Reis, ich habe noch Sprossenbrokkoli dazu gemacht.

Anmerkung Petra: ein köstliches würzig-aromatisches Essen! Wir hatten für 2 Personen nur ein Rack Rippchen mit 750 g im TK, 1 kg wäre auch locker weggegangen. Die Saucenmenge oben ist für 1 kg ausreichend, evtl. 100 ml mehr Brühe verwenden.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sprossenbrokkoli mit Shiitake und Sesam
Kategorien: Gemüse, Beilage, Singapur
Menge: 2 Personen

Zutaten

3-4 Getrocknete Shiitakepilze
400 Gramm Sprossenbrokkoli; Broccolini, Bimi (Original
-chinesischer Blütenkohl, choi sum)
2 Knoblauchzehen; geschält
1-2 Rote Chilischoten; entkernt, in Streifen
2-3 Essl. Öl
1 Teel. Helle Sesamsaat
2 Essl. Helle Sojasauce
Zucker
Salz
Pfeffer
1 Teel. Sesamöl

Quelle

modifiziert nach Nicole Stich
Shiok Singapur
Erfasst *RK* 10.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Shiitakepilze in einer Schüssel mit warmem Wasser übergießen und mindestens 2 Stunden einweichen. Die Pilze herausnehmen, die ledrigen Stiele abschneiden, Hüte in grobe Würfel schneiden, Einweichwasser aufbewahren.

Den Sprossenbrokkoli putzen, dabei nach Bedarf festere Stängel abziehen, in etwa 5 cm lange Stücke schneiden. Kohl waschen und abtropfen lassen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Ganze Knoblauchzehen, Pilzwürfel und Chilistreifen in die Pfanne geben und kurz anrösten. Den Kohl dazugeben und kurz rührbraten, dann 3-4 El Einweichwasser der Pilze dazugeben. Etwa 3-4 Minuten weiter braten, dann den Sesam zugeben und noch 2-3 Minuten rührbraten, bis der Kohl die gewünschte Garheit hat. Die Kohlpfanne mit heller Sojasauce, Zucker, Salz, Pfeffer und Sesamöl pikant abschmecken.

Anmerkung Petra: Ich habe den Choisum (Choy sum) des Originals durch Sprossenbrokkoli ersetzt. Sehr schöne Beilage zu den Freestyle- Spareribs!

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Britta von Brittas Kochbuch mit Korean Popcorn Chicken
Britta von Brittas Kochbuch mit Shiok Singapur – Ein Buch und ein paar Gedanken zum Reiseziel
Cornelia von SilverTravellers mit SINGAPUR Essen und Trinken (+Rezept Singapore Sling)
Sonja von fluffig & hart mit Nasi goreng Singapore-Style
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Singapur Nudeln
Wilma von Pane-Bistecca mit Singapore Style Noodles, ein Gericht, das den falschen Namen traegt
Britta von Backmaedchen 1967 mit Strawberry Mousse Jelly Cake
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Gedämpfter Klebreis nach Hokkien-Art
Cornelia von SilverTravellers mit Afternoon Tea – ein stilvolles Erlebnis in Singapur
Gabi von Langsam kocht besser mit Chicken Satay & Nasi Impit
Simone von zimtkringel mit Asem-Asem Daging
Susanne von magentratzerl mit Garnelencurry mit Ananas
Susanne von magentratzerl mit Chicken Murtabak
Sonja von fluffig & hart mit Chicken Satay
Cornelia von SilverTravellers mit Papaya Salat – die Rettung für unreife Papayas
Regina von bistroglobal mit Singapur Laksa mit Fisch und Hähnchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Schnelles Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma
Wilma von Pane-Bistecca mit Curry Puffs – Food from Singapore
Britta von Brittas Kochbuch mit Teh Tarik Crème brûlée mit Erdbeer-Bananen-Sorbet
Britta von Brittas Kochbuch mit Duck Fried Rice
Wilma von Pane-Bistecca mit Five-Spice Shrimp Cakes
Ute von wiesengenuss mit Singapur – Laksa mit Garnelen, Kokos und rau ram
Britta von Backmaedchen 1967 mit Kokos Flower Buns
Manuela von Vive la réduction! mit Bombay-Kartoffeln und Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma
Cornelia von SilverTravellers mit Pomelo Salat mit Minze
Michael von SalzigSuessLecker mit Sugee-Cake
Tina von Küchenmomente mit Semifreddo-Dessert aus Singapur
Britta von Brittas Kochbuch mit Ban Mian – Nudelschale mit Schweinehack und Pak Choi
Dirk von low-n-slow mit Nasi Biryani und Singapur
Sus von CorumBlog 2.0 mit Frühstück wie in Singapur mit Kaya-Toast
Volker von volkermampft mit Singapore Chili Crab – Königskrabben Rezept aus Singapur

Choreg – armenische Osterbrötchen

Letztes Jahr bin ich bei Serious Eats auf ein Rezept für Choreg gestoßen, ein armenisches Osterbrot. Der Autor Andrew Janjigian stellt das Osterbrot zum einen als Dreistrangzopf vor, der die Dreifaltigkeit symbolisiert, zum anderen als Brötchen. Diese werden traditionell oft zu Knoten geformt, aber auch Spiralbrötchen oder kleine Zöpfchen sind üblich.

armenische Osterbrötchen Choreg

Ich habe mich für die Knotenbrötchen entschieden. Soviel vorab: ich bin von Konsistenz, Geschmack und Aroma begeistert!

Mahlep

Ganz wichtiger Bestandteil ist Mahlep aus den gemahlenen Kernen der Felsenkirsche/Steinweichsel (Prunus mahalep). Mahlep hat einen ganz intensives, süßlich-nussiges Aroma und wird gerne in der Küche des mittleren Ostens verwendet, so z.B. im griechischen Neujahrskuchen Vasilopita, im Osterbrot Tsoureki oder in türkischen Mahlepli Poğaça. Ich habe es zum erstenmal benutzt, aber garantiert nicht zum letzten Mal! Neben Mahlep kommt noch etwas Schwarzkümmel (Nigella) hinein.

Making of

Für den Teig wird zuerst ein Tangzhong gemacht, ein Mehlkochstück bzw. Mehlschwitze. Etwas verwundert hat mich die relativ hohe Mehlmenge im Vergleich zur Flüssigkeit. Dadurch heißt es schnell arbeiten: sobald die Masse andickt, sollte man den Topf vom Herd nehmen und die verkleisterte Paste in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, wo die Weiterverarbeitung stattfindet. Durch den hohen Ei- und Buttergehalt ist der Teig sehr weich und klebrig. Nach 2 stretch & fold-Zyklen bei Raumtemperatur darf er über Nacht im Kühlschrank gehen.

Making of

Am nächsten Morgen teilt man den Teig in 12 Stücke und formt diese in kleine Zylinder vor. Nach einer kurzen Teigruhe werden sie zu Strängen ausgerollt und diese zu Knotenbrötchen geformt. Vor dem Backen wird das Gebäck mit einer Eierstreiche bepinselt und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreut. Ich habe die Backtemperatur gegenüber dem Original (165°C) erhöht, angebacken bei 200°C und fertiggebacken bei 175°C.

Choreg aufgeschnitten

Beim Aufschneiden offenbart sich das wattig-zarte, duftende Innere. Mit etwas kühler Butter sind sie ein Hochgenuss!

Und weil die Brötchen wirklich empfehlenswert sind, reiche ich sie beim Blogevent CLXXXIV – Hefeteigliebe von Backmädchen 1967 ein.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Choreg – armenische Osterbrötchen
Kategorien: Brot, Brötchen
Menge: 12 Brötchen

Zutaten

H TANGZHONG
80 Gramm Milch
40 Gramm Weizenmehl Type 550
H TEIG
60 Gramm Milch
3 Eier (L, 165 g)
70 Gramm Zucker
325 Gramm Weizenmehl Type 550
15 Gramm Frischhefe*
5 Gramm Schwarzkümmel (Nigella sativa)
5 Gramm Mahlep (Felsenkirschkerne); gemahlen
7 Gramm Salz
85 Gramm Kalte Butter; in Flöckchen
H ZUM FERTIGSTELLEN
1 Ei verquirlt mit
1 Teel. Wasser und
1 Prise Salz
1 Essl. Sesamsaat
1 Teel. Schwarzkümmel

Quelle

modifiziert nach
Andrew Janjigian bei
Serious Eats
Erfasst *RK* 09.04.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Tangzhong Milch und Mehl in einem kleinen Topf klumpenfrei verrühren. Bei nicht zu hoher Temperatur unter dauerndem Rühren erhitzen bis die Mischung zu einer dicken kartoffelpüreeartigen Paste wird, Topf dann sofort vom Herd nehmen und den Inhalt in die Schüssel der Küchenmaschine schaben.

Milch, Eier und Zucker zur Mehlpaste geben und mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Jetzt Mehl, Hefe, Schwarzkümmel und Mahlep zugeben. Die Schüssel in die Küchenmaschine setzen und den Teig mit dem Knethaken auf niedriger Stufe 2-4 Minuten kneten, bis der Teig zusammenkommt und keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Den Teig in der Schüssel zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Nun das Salz zugeben und etwa 1 Minute auf niedriger Stufe kneten. Die Butter in Flöckchen zugeben, auf die nächste Stufe schalten und 12-15 Minuten kneten, bis der Teig beginnt, sich von den Seiten der Schüssel (aber nicht vom Boden) zu lösen. Der Teig ist weiterhin sehr klebrig, aber elastisch.

Den Teig in eine leicht geölte saubere Schüssel geben, abdecken und bei Raumtemperatur etwa 45 Minuten gehen lassen.

Mit feuchten Händen den Teig unter Drehung der Schüssel 6 mal dehnen und falten (s&f), d.h. jeweils unter den Teigrand greifen, den Teig hochziehen und an der gegenüberliegenden Seite ablegen. Den Teig weitere 45 Minuten gehen lassen und erneut wie vorher dehnen und falten.

Jetzt den Teig 30-90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen um die Hälfte vergrößert hat (P: 45 Minuten). Die Schüssel jetzt abgedeckt für 12-18 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für Osterbrötchen den Teig direkt aus dem Kühlschrank auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, dabei nicht entgasen. Den Teig leicht bemehlen und in 12 gleichschwere Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 5 cm langen Teigling aufrollen. Abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen (im Original 30 Minuten – da der Teig im warmen Zustand sehr klebrig war, wollte ich ihn noch kühl weiterverarbeiten).

Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen.

Nun die Teigstücke jeweils zu etwa 25 cm langen Strängen ausrollen und in Knotenform bringen. Dafür aus einem Strang jeweils ein „Auge“ legen, durch das ein Ende des Strangs durchgesteckt wird. Die Knoten auf das vorbereitete Backblech legen und abgedeckt 1 1/2-2 Stunden gehen lassen, bis sich ihre Größe fast verdoppelt hat. (P: 1 1/2 Stunden).

30 Minuten vor Backbeginn den Backofen auf 200°C vorheizen (Original 165°C). Die Knoten leicht mit dem vorbereiteten Eiwasch bepinseln, 5 Minuten stehen lassen, dann nochmals leicht bepinseln und mit der Sesam-Schwarzkümmel-Mischung bestreuen.

Das Blech auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben, die Temperatur nach 10 Minuten auf 175°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind (evtl. durchgehend 175°C testen).

Die Brötchen vor dem Servieren mindestens 15 Minuten abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: Traumhafte Brötchen! Zart und fluffig-wattig mit einem wunderbar duftigen Aroma – auf Mahlep sollte man deshalb nur im äußersten Notfall verzichten.

Der Tangzhong arbeitet mit relativ wenig Flüssigkeit und wird daher sehr schnell sehr fest. Damit er gut aus dem Topf kommt und nicht austrocknet, sollte man ihn deshalb sofort vom Feuer nehmen, wenn er dick wird.

Man kann aus dem Choreg-Teig auch einen großen Zopf flechten. Dafür den Teig in 3 Stücke teilen, den Zopf nach dem Flechten 1 1/2-2 Stunden gehen lassen.

Zeitplan: Vortag gegen 17 Uhr Tangzhong und Teigbereitung, über Nacht Kühlschrank (20.30), weiter im Zeitfenster 8.30-14.30, hier 10 Uhr.

*Ich habe die Hefemenge des Originals verringert, dort waren 9 g Trockenhefe angegeben, das entspräche 27 g Frischhefe. Außerdem habe ich die Backtemperatur erhöht.

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