Röstbrot mit Avocado und gepickelten Radieschen

Heute habe ich einen Vorschlag für ein kleines, feines Abendbrot.

Röstbrot mit Avocado und Radieschen

Geröstetes Brot wird mit einer würzigen Avocadopaste bestrichen, darauf kommt ein Mix aus kurz in Limettensaft marinierten Radieschenscheiben und roten Zwiebeln. Die Idee stammt von hier, ich habe allerdings die Avocado etwas stärker gewürzt. Das Ganze ist schnell gemacht und schmeckt sehr schön frisch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Röstbrot mit Avocado und gepickelten Radieschen
Kategorien: Brot, Aufstrich, Vegetarisch
Menge: 2 Brote

Zutaten

2 Scheiben Sauerteigbrot
H RADIESCHEN
100 Gramm Radieschen; in dünnen Scheiben
2 Limetten: Saft
1 Teel. Zucker
Salz
1 klein. Rote Zwiebel; feinst geschnitten
1/2 Essl. Olivenöl
1-2 Essl. Frischer Dill; gehackt
H AVOCADO
1 Reife Avocado
1 Essl. Limettensaft; von den Limetten oben
Salz
Pfeffer
1/4 Teel. Kreuzkümmel
Piment d’Espelette

Quelle

modifiziert nach
Nadiya Hussain
Nadiya’s Family Favourites
Erfasst *RK* 11.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Vom Limettensaft 1 El für die Avocado abnehmen und beiseite stellen. Den Rest in eine Schüssel geben und mit roter Zwiebel, Zucker, Salz, Olivenöl und Dill verrühren. Die Radieschen zugeben und alles mindestens 10 Minuten marinieren lassen.

Währenddessen die Avocado aufschneiden, entkernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken, mit Limettensaft, Salz, Kreuzkümmel und Piment d’Espelette würzig abschmecken.

Das Sauerteigbrot rösten (Toaster oder Backofen).

Die Avocadomasse auf den Broten verteilen. Die Radieschen in ein Sieb geben und kurz abtropfen lassen, dann mitsamt der roten Zwiebel auf der Avocadomasse verteilen und sofort servieren.

Anmerkung Petra: schnell gemachtes Abendessen, fanden wir richtig klasse.

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Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass

In einem Newsletter von Meilleurduchef wurde vor Jahren ein Rezept für einen Chinois angepriesen. Das ist ein Kuchen aus einem mit Crème pâtissiére gefüllten Briocheteig in Schneckenform, im Elsass auch Schneckekueche genannt (dazu auch Wikipedia). Ich fand das Rezept interessant und habe es in meiner Datenbank abgelegt. Bei der Überlegung, was ich für  die kulinarische Weltreise von volkermampft machen könnte, fiel es mir wieder in die Hände.

Chinois - Schneckekueche

Auf der Webseite von Meilleurduchef ist das Rezept in allen Schritten mit Fotos dokumentiert. Einige kleinere Anpassungen habe ich vorgenommen: die Hefe erst am Schluss dem Teig zuzufügen, in den schon die Butter eingearbeitet ist, fand ich etwas seltsam. Ich habe den Teig analog zu meinem normalen Briocheteig geknetet.

Chinois Making of

Ich habe den Teig schon am Vortag gemacht und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Dadurch lässt sich der sehr weiche Teig wesentlich besser weiterverarbeiten.

Die Teigmengen im Originalrezept stimmen meiner Meinung nach auch nicht: dort wird mit 200 g Teig ein Boden rund ausgerollt, mit 350 g ein Rechteck, das dann gefüllt wird. Das Rezept ergibt aber deutlich mehr Teig, wie auch ein Kommentator anmerkt. Mit meiner Aufteilung (250 g für den Boden, der Rest für das Rechteck) hat aber alles prima funktioniert.

Chinois Anschnitt

Das Ergebnis: ein wunderbar fluffiger Briochekuchen mit cremigen Schichten zwischen den einzelnen Teigsträngen, die sich lang abziehen lassen.

Der Chinois ähnelt von der Form her dem Rosenkuchen mit Schokotröpfchen, den ich schon einmal gebacken habe.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass
Kategorien: Kuchen, Dessert, Brunch, Frankreich
Menge: 1 Kuchen 24 cm

Zutaten

H BRIOCHETEIG
400 Gramm Weizenmehl* (P: 405 und 550 1:1 gemischt)
40 Gramm Puderzucker
12 Gramm Frischhefe (Original 15 g)
4 Eier Raumtemperatur (P: Größe L*, vielleicht
-besser M)
30 Gramm Wasser
8 Gramm Salz
190 Gramm Butter; kühl, in Flöckchen
H CRÈME PÂTISSIÈRE
60 Gramm Zucker
20 Gramm Speisestärke
3 Eigelb
250 Gramm Milch
1/2 Vanilleschote: aufgeschlitzt, Mark ausgekratzt
2 Essl. Grand Marnier; nach Belieben (Original brauner
-Rum)
H DEKORATION
Hagelzucker
1 Eigelb; mit 1 El Wasser verquirlt, zum
-Bestreichen
H ZUCKERGUSS
75 Gramm Puderzucker
Etwas Zitronensaft

Quelle

modifiziert nach Meilleurduchef
Erfasst *RK* 15.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Mehl mit dem Puderzucker und der Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Die Eier und das Wasser zugeben und alles auf Stufe 1 etwa 4 Minuten kneten. Auf Stufe 2 schalten, das Salz einrieseln lassen und die Butter in Flöckchen zugeben. Der Teig ist sehr weich. Etwa 12-15 Minuten auf Stufe 2-3 kneten, der Teig soll sich am Schluss von der Schüssel lösen.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag die Crème pâtissière herstellen: die Milch mit 15 g Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Mark in einen Topf geben und aufkochen. Topf vom Herd nehmen.

Die Eigelb mit dem restlichen Zucker weiß-schaumig aufschlagen, die Speisestärke unterrühren. Die Vanilleschote aus der Milch entfernen, die heiße Milch unter Rühren zu der Eigelbmasse geben, dann alles wieder zurück in den Topf geben. Den Topfinhalt unter dauerndem Rühren zum Kochen bringen, die Creme dickt dabei puddingartig ein. Vom Herd nehmen, in eine saubere Metallschüssel füllen und in Eiswasser kalt rühren. 2 El Grand Marnier unter die Creme rühren und beiseite stellen.

Eine Backform (Moule à manqué 24 cm Durchmesser) ausbuttern.

Den Teig direkt aus dem Kühlschrank kalt weiterverarbeiten. Etwa 250 g abnehmen und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche rund auf Backformgröße ausrollen. Den Boden der Form damit auslegen.

Den restlichen Teig zu einem Rechteck (hier etwa 30×49 cm) ausrollen. Die Crème darauf geben und mit einer Palette gleichmäßig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle in 7 gleich große Stücke schneiden.

Eine Rolle mit der Schnittfläche nach oben in die mit Teig ausgelegte Form setzen. Die anderen 6 Rollen gleichmäßig außen herum setzen. Die Form abdecken und den Teig nochmal 1 1/2 Stunden aufgehen lassen, bis er die Form ausfüllt.

Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

Den Chinois mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit etwas Hagelzucker bestreuen.

Die Form in den Backofen schieben und etwa 40 Minuten backen, nach 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. (Originalbackzeit 25 Minuten, reichte bei mir nicht)

Nach der Backzeit den Kuchen aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter setzen.

Den Puderzucker mit etwas Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss anrühren und den Chinois damit beträufeln, aber nicht komplett glasieren.

Anmerkung Petra: Ganz fluffiger, leckerer Kuchen mit cremigen Schichten zwischen den einzelnen Teigsträngen, die sich lang abziehen lassen. Toll!

Man kann auf die Crème als Variante auch Schokotropfen, Früchte wie Aprikosen oder gebrannte Mandeln aufstreuen.

*Ich hatte ziemlich große Eier und deshalb statt der 375 g Mehl im Original 400 g verwendet. Dennoch war der Teig sehr weich, löste sich aber doch gerade eben von der Schüssel. Gut gekühlt ließ er sich aber prima weiter verarbeiten.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Volker von Volkermampft mit Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch
Britta von Backmaedchen 1967 mit Clafoutis-französischer Kirschauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Sauerteigbrot im Poilâne-Stil
Susanne von magentratzerl mit Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone
Susanne von magentratzerl mit Gefüllte Artischocken
Susanne von magentratzerl mit Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen
Tina von Küchenmomente mit Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich
Ronald von Fränkische Tapas mit Tarte Tatin
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Cannelés Bordelais
Sylvia von Brotwein mit Französisches Baguette – Das Original selbst backen
Sylvia von Brotwein mit Französisches Landbrot mit Sauerteig
Sylvia von Brotwein mit Crepes und Galettes
Britta von Brittas Kochbuch mit Quiche Lorraine
Britta von Brittas Kochbuch mit Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne)
Britta von Brittas Kochbuch mit Coq au Riesling
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Tarte Dijon
Britta von Backmaedchen 1967 mit Éclairs mit Crème pâtissière
Simone von zimtkringel mit Tarte Bourdaloue
Cornelia von SilverTravellers mit Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein
Wilma von Pane-Bistecca mit Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle
Ulrike von Küchenlatein mit Orgeat-Sirup hausgemacht
Ulrike von Küchenlatein mit La Mauresque und andere französische Aperitifs
Petra von Chili und Ciabatta mit Fondant au chocolat
Susi von Turbohausfrau mit Radieschenblättersuppe
Nadine von Möhreneck mit Crème caramel (vegan)
Tina von Küchenmomente mit Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise)
Volker von Volkermampft mit Pain au cafe – Espresso Brot
Volker von Volkermampft mit Le pain au levain – Französisches Weizenbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Gougeres von Alain Ducasse
Gabi von Langsam kocht besser mit Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker)
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Pain Brié
Petra von Chili und Ciabatta mit Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue
Ulrike von Küchenlatein mit Tartine For’Bon
Ulrike von Küchenlatein mit Straßburger Zwiebelsuppe
Ulrike von Küchenlatein mit Kastenbrot mit Pfeffer und der perfekte Toast
Tanja von Tanjas bunte Welt mit Crepes Suzette
Wilma von Pane-Bistecca mit Vanilla Caramel Madeleines
Wilma von Pane-Bistecca mit Rhabarber Tarte Tatin
Ulrike von Küchenlatein mit Avocado Tartine mit Banane und Zitrone
Petra von Chili und Ciabatta mit Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles
Britta von Brittas Kochbuch mit Chouquettes
Sylvia von Brotwein mit Galette bretonne: Grundrezept und „complète“ mit Schinken, Käse, Ei
Michael von SalzigSüssLecker mit Bretonische Vorspeisen aus Concarneau – Vive la France
Ulrike von Salon Matilda mit Matcha Macarons, Avocado, Lemon Curd
Wilma von Pane-Bistecca mit Vanilla Souffle
Volker von volkermampft mit Pain Marette (pain de campagne) – französisches Weißbrot
Volker von volkermampft mit Bouillabaisse à la Marseille – die klassische französische Fischsuppe
Katja von Kaffeebohne mit Zwiebel-Tarte
Nanni von Helden der Vorzeit mit Cuisine francaise: Schoko-Kuchen – Gâteau reine de Saba
Carina von Coffee2Stay mit Französisches Käsesoufflé
Carmen von Tanz auf der Tomate mit Le Croque Monsieur

Le Broufado – Schmorfleisch aus der Camargue

Mein zweiter Beitrag für die kulinarische Weltreise von Volker mampft mit Ziel Frankreich  kommt aus dem Süden des Landes, genauer gesagt aus der Provence bzw. noch genauer der Camargue.

Broufado

Das Schmorgericht le broufado (auch la broufade) wird den Rhoneschiffern zugesprochen und trägt deshalb auch oft den Zusatz „des mariniers du Rhône“.

Broufado Collage

Rezepte gibt es jede Menge , so z.B. hier, hier und hier. Allen gemeinsam sind die Grundzutaten Rindfleisch, Olivenöl, Kräuter, Zwiebeln, Anchovis, Kapern, Essig sowie Wein, wobei die Mengenangaben teilweise stark differieren. Das Fleisch wird immer einige Stunden mit Olivenöl, Kräutern und etwas Essig mariniert – manchmal wird hier schon Wein zugegeben, manchmal auch die anderen Würzzutaten wie Anchovis und Kapern.

Broufado Wein

In einigen Rezepten (so in Meuth-Duttenhofers Provence-Kochbuch) wird das Fleisch nun angebraten. Meist wird es aber einfach direkt mit Zwiebeln sowie einer Paste aus Kräutern, Anchovis, Kapern und Knoblauch in einen Topf geschichtet. Traditionell ist das ein Tontopf, heute meist ein Bräter, ich habe einen Römertopf verwendet.  Zum Garen wird alles mit etwas Wein begossen,  bevor es dann für einige Stunden zugedeckt in den Backofen kommt. Das Fleisch soll am Schluss so weich sein, dass es sich mit dem Löffel zerteilen lässt. Hier gab es Backkartoffeln und Ofentomaten dazu.

Der passende Rotwein kam auch aus der Gegend: ein Château Pesquié Terrasses 2016 aus der Appellation Ventoux im Anbaugebiet Rhône.

Das Essen braucht zwar Zeit, aber kaum Aufmerksamkeit – ein schönes Gericht für einenen Sonntag , an dem man nicht nur in der Küche stehen will, so wie hier am Muttertag. Mein einziger Kritkpunkt: ich würde beim nächsten Mal ein nicht ganz so mageres Stück wie die Semerrolle verwenden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Broufado – ein Schmorgericht aus der Camargue
Kategorien: Römertopf, Rind, Frankreich
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 kg Rindfleisch aus der Keule (P: Semerrolle*)
H MARINADE
4 Essl. Olivenöl
1 Teel. Pimentkörner; leicht angemörsert
1 Teel. Pfefferkörner; leicht angemörsert
3 Nelken
Einige Zweige frischer Thymian
2 Lorbeerblätter
3 Essl. Sherryessig
Etwas Salz
H SOWIE
300 Gramm Zwiebeln; in Streifen
1/2 Bund Glatte Petersilie
6 Anchovis
4 Knoblauchzehen
3-4 Essl. Kapern
H ZUM AUFGIESSEN
100 ml Rotwein
H BEURRE MANIÉ
1 Essl. Butter
1 Essl. Mehl

Quelle

eigenes Rezept nach diversen Vorlagen in Büchern und im
Netz
Erfasst *RK* 14.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Fleisch parieren und in gut 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Alle Zutaten für die Marinade verrühren. Das Fleisch abwechselnd mit der Marinade in einen Tiefkühlbeutel schichten, diesen verschließen und alles über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Etwa eine Stunde vor Zubereitungsbeginn das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen.

Für die Beurre manié Butter und Mehl verkneten, kalt stellen.

Petersilie hacken, Knoblauch hacken, Anchovis fein zerdrücken. Alles zusammen mit den Kapern vermischen und nochmal grob durchhacken.

In einen gewässerten Römertopf (Original Tontopf, ein nicht zu großer Bräter mit Deckel geht auch) jetzt abwechselnd Fleischscheiben, Zwiebeln und Petersilienpaste schichten, bis alles aufgebraucht ist. Den Rotwein darübergießen und den Topf in den Backofen schieben, auf 150°C schalten und das Fleisch etwa 4 Stunden schmoren lassen, das Fleisch soll am Schluss so weich sein, dass es sich mit dem Löffel zerteilen lässt. Ich habe die Sauce nach etwa 3 Stunden nochmal abgeschmeckt. Nach Bedarf muss man noch etwas Flüssigkeit angießen. Kurz vor Ende der Garzeit die Sauce mit der Beurre manié nach Geschmack binden und nochmal kurz weiter garen.

Den Topf herausnehmen, die sichtbaren Kräuter entfernen. Broufado wird oft mit Kartoffeln wie etwa Pell- oder Salzkartoffeln serviert, aber auch Kartoffelpüree passt sehr gut.

Anmerkung Petra: Ein schönes Schmorgericht, was zwar etwas Zeit braucht, aber fast keine Arbeit macht. Ich würde beim nächsten Mal ein weniger mageres Fleisch vorziehen. Hier gab es Ofenkartoffeln dazu und einige im Ofen gebratene Rispentomaten.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Volker von Volkermampft mit Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch
Britta von Backmaedchen 1967 mit Clafoutis-französischer Kirschauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Sauerteigbrot im Poilâne-Stil
Susanne von magentratzerl mit Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone
Susanne von magentratzerl mit Gefüllte Artischocken
Susanne von magentratzerl mit Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen
Tina von Küchenmomente mit Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich
Ronald von Fränkische Tapas mit Tarte Tatin
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Cannelés Bordelais
Sylvia von Brotwein mit Französisches Baguette – Das Original selbst backen
Sylvia von Brotwein mit Französisches Landbrot mit Sauerteig
Sylvia von Brotwein mit Crepes und Galettes
Britta von Brittas Kochbuch mit Quiche Lorraine
Britta von Brittas Kochbuch mit Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne)
Britta von Brittas Kochbuch mit Coq au Riesling
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Tarte Dijon
Britta von Backmaedchen 1967 mit Éclairs mit Crème pâtissière
Simone von zimtkringel mit Tarte Bourdaloue
Cornelia von SilverTravellers mit Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein
Wilma von Pane-Bistecca mit Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle
Ulrike von Küchenlatein mit Orgeat-Sirup hausgemacht
Ulrike von Küchenlatein mit La Mauresque und andere französische Aperitifs
Petra von Chili und Ciabatta mit Fondant au chocolat
Susi von Turbohausfrau mit Radieschenblättersuppe
Nadine von Möhreneck mit Crème caramel (vegan)
Tina von Küchenmomente mit Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise)
Volker von Volkermampft mit Pain au cafe – Espresso Brot
Volker von Volkermampft mit Le pain au levain – Französisches Weizenbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Gougeres von Alain Ducasse
Gabi von Langsam kocht besser mit Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker)
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Pain Brié
Ulrike von Küchenlatein mit Tartine For’Bon
Petra von Chili und Ciabatta mit Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass
Ulrike von Küchenlatein mit Straßburger Zwiebelsuppe
Ulrike von Küchenlatein mit Kastenbrot mit Pfeffer und der perfekte Toast
Tanja von Tanjas bunte Welt mit Crepes Suzette
Wilma von Pane-Bistecca mit Vanilla Caramel Madeleines
Wilma von Pane-Bistecca mit Rhabarber Tarte Tatin
Ulrike von Küchenlatein mit Avocado Tartine mit Banane und Zitrone
Petra von Chili und Ciabatta mit Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles
Britta von Brittas Kochbuch mit Chouquettes
Sylvia von Brotwein mit Galette bretonne: Grundrezept und „complète“ mit Schinken, Käse, Ei
Michael von SalzigSüssLecker mit Bretonische Vorspeisen aus Concarneau – Vive la France
Ulrike von Salon Matilda mit Matcha Macarons, Avocado, Lemon Curd
Wilma von Pane-Bistecca mit Vanilla Souffle
Volker von volkermampft mit Pain Marette (pain de campagne) – französisches Weißbrot
Volker von volkermampft mit Bouillabaisse à la Marseille – die klassische französische Fischsuppe
Katja von Kaffeebohne mit Zwiebel-Tarte
Nanni von Helden der Vorzeit mit Cuisine francaise: Schoko-Kuchen – Gâteau reine de Saba
Carina von Coffee2Stay mit Französisches Käsesoufflé
Carmen von Tanz auf der Tomate mit Le Croque Monsieur

Forellen-Mechoui, Bulgursalat mit Labneh

Als #freitagskochtdermann-Essen hatte sich Helmut gegrillte Makrelen aus Küchenschätze aus dem Libanon* ausgesucht. Mechoui bezeichnet eigentlich ein gegrilltes Lamm, wird aber auch für andere Arten Fleisch (oder Fisch) verwendet. Makrelen als fettreiche Fische lassen sich prima grillen, waren aber momentan leider nirgends aufzutreiben.

Forellen-Mechoui

Aber wofür hat man den Angler im Haus? Dann switchen wir eben um auf Forellen, was wirklich keine schlechte Wahl war 🙂 Den letzten Schliff erhält der vorher marinierte Fisch nach dem Grillen durch ein zitronig-kräuteriges Zwiebeldressing.

Bulgursalat mit Labneh

Unter den Beilage konnte ich mir erst nicht so recht etwas vorstellen. Ein Salat aus Bulgur mit Labneh, gibt das nicht eine etwas pampige Masse? Nein, überhaupt nicht! Das ist eine richtig schöne frische Mezze, die uns ausgezeichnet gefallen hat. Zur Herstellung von Labneh und der weiteren Verwendungsmöglichkeit habe ich schon vor 10 Jahren einmal einen Blogbeitrag geschrieben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Forellen-Mechoui
Kategorien: Fisch, Grill, Libanon
Menge: 2 Portionen

Zutaten

2 Forellen à 400 g (Original Makrelen*)
H MARINADE
2 Knoblauchzehen, grob geschnitten
1/2 Bund Koriandergrün mit Stängeln; fein gehackt
1 Teel. Süßes Paprikapulver
1 Zitrone: Saft
2 Essl. Olivenöl
1 Messersp. Scharfes Chilipulver
15 Gramm Tahini
20 Gramm Walnusskerne
Salz
H SAUCE
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Zitrone: Saft
1 Teel. Sumach
1 klein. Rote Zwiebel, fein gehackt
1/2 Handvoll Petersilie, fein gehackt
Salz

Quelle

modifiziert nach
John Gregory-Smith
Küchenschätze aus den Libanon
Erfasst *RK* 04.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für die Marinade mit etwas Wasser mischen, mixen und in einen Gefrierbeutel geben. Die Fische hineingeben, den Beutel verschließen und 30 Minuten im Kühlschrank marinieren, dabei öfter wenden.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Sauce vermischen und bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Einen Grill für direktes Grillen bei mäßiger Hitze vorbereiten (Grillkohle knapp einlagig). Die Fische aus der Marinade nehmen und von jeder Seite 3-4 Minuten grillen. Zum Servieren einen Löffel voll Sauce darübergeben, den Rest separat in einem Schälchen reichen.

Für die Frische einige Tomaten und/oder Gurkenscheiben dazu legen.

Anmerkung Helmut vom 17.04.2020: Ein schönes Essen. Dazu gab es Bulgursalat mit Labneh (gleiches Kochbuch)

*Im Originalrezept wurden Makrelen genommen, die aus Jahreszeit- und Coronagründen nicht verfügbar waren.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bulgursalat mit Labneh
Kategorien: Beilage, Getreide, Libanon
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H BULGURSALAT
90 Gramm Bulgur
150 Gramm Labneh (nicht zu trocken)
Zitronensaft
20 Gramm Walnusskerne, grob gehackt
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
5-6 Stängel Minze, fein gehackt, dazu einige Blätter grob
-zerrissen zum Garnieren
Olivenöl
Salz
H LABNEH
200 Gramm Griechischer Joghurt (10 % Fett)

Quelle

nach
John Gregory-Smith
Küchenschätze aus dem Libanon
Erfasst *RK* 21.04.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Tag vorher: Den Joghurt in ein feines Tuch (P: Käseleinen) geben, zu einem Ballen zusammenbinden und an einem kühlen Ort (Kühlschrank oder Keller) für etwa 24 Stunden über einer Schüssel aufhängen.

Am nächsten Tag den Bulgur ohne Salz in kochendes Wasser geben, 7-8 Minuten kochen lassen, in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und gut abtropfen lassen.

Bulgur, Labneh, Zitronensaft und Salz in eine Schüssel geben, gut mischen und 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, durchrühren und die Konsistenz anpassen. Den Hauptteil der Nüsse, der Minze und der Frühlingszwiebeln untermischen.

Den Salat auf eine Servierplatte häufen, mit den restlichen Zutaten bestreuen, nach Belieben mit etwas Olivenöl beträufeln.

Anmerkung Petra: angenehm cremig-frischer Beilagensalat, gab es bei uns zu Forellen-Mechoui.

Es lohnt sich, gleich etwas mehr Labneh zu machen, das ergibt einen feinen frischkäseartigen Brotaufstrich. Etwas länger abgetropft lässt er sich zu Bällchen rollen und in Olivenöl einlegen.

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Fondant au chocolat

Diesen Monat führt uns die kulinarische Weltreise von Volkermampft nach Frankreich.

Frankreich ist sicher das Land, das ich am besten kenne. Schon in meiner Kindheit waren Franzosen ein vertrauter Anblick: meine Heimatstadt Tübingen war damals Garnisonsstadt mit 2000 stationierten Franzosen samt Angehörigen. In der 12. Klasse ging die Klassenfahrt in unsere Partnerstadt Aix-en-Provence, wenig später verbrachte ich 2 Wochen bei einer befreundeten Familie in Paris und an der Loire. Und nach dem Abi unternahm ich mit meiner damaligen besten Freundin eine vierwöchige Fahrt mit Käfer und Zelt einmal rund um Frankreich: durch Paris ging es in die Normandie und Bretagne, weiter über die Atlantikküste und durch die Pyrenäen sowie Andorra ans Mittelmeer und in die Provence, durch die französischen Alpen fuhren wir wieder zurück. Ich besitze noch das Tagebuch mit den Abrechnungen, viel Geld hatten wir nicht zur Verfügung: in den 4 Wochen haben wir inkl. Benzin für 5000 gefahrene Kilometer, 2 Hotel-Übernachtungen in Paris und Campingplätzen bzw. Camping au ferme gerade mal 800 DMark ausgegeben 😉

Später ging es mit den Frankreich-Urlauben weiter: die erste gemeinsame Wochenend-Tour mit Helmut führte ins Elsass, es folgten diverse Camping-Aufenthalte in der Bretagne, am Atlantik und am Mittelmeer, später mit den Kindern zusammen. Leider wohnen wir im östlichsten Zipfel von Bayern, damit ist Frankreich einfach sehr weit weg und Besuche beschränken sich inzwischen auf Ausflüge ins Elsass wie etwa hier, wenn wir Tochter Kathi im Dreiländereck bei Basel besuchen.

Als ersten französischen Beitrag habe ich am Wochenende einen klassischen Fondant au chocolat gebacken, einen sehr schokoladigen, zartschmelzenden Kuchen aus dunkler Schokolade, Butter, Eiern, Zucker und einem Hauch Mehl.

Fondant au chocolat

Wenn es beim Verspeisen auf das genussvolle „Oh lala!“ ankommt, dann ab in die Küche! Wer eher Wert auf opulente Optik legt, der sollte doch vielleicht etwas anderes in Betracht ziehen: der feuchte Kuchen ist per se keine Schönheit. Aufgepimpt mit einem großen Klecks Sahne und frischen Erdbeeren wird er aber zum Hochgenuss, versprochen 🙂

Dieses Rezept habe ich übrigens vor 19 Jahren von einem Kontakt aus der französischen Newsgruppe fr.rec.cuisine bekommen, dem damaligen französischen Pendant zum deutschen kulinarischen Diskussionsforum de.rec.mampf. Im Blog findet sich schon ein anderes, etwas weniger butterlastiges Rezept, was selbst bei unserem damaligen chinesischen Gastschüler großen Anklang fand.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fondant Au Chocolat nach Hubert Muller
Kategorien: Dessert, Kuchen, Schokolade, Frankreich
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

300 Gramm Dunkle Schokolade (P: Lindt 70% Cacao)
250 Gramm Butter
200 Gramm Zucker
5 Eier; getrennte Verwendung*
1 Prise Salz
30 Gramm Mehl
Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

nach
Hubert Muller per Mail
Erfasst *RK* 17.11.2001 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine geeignete Form (P: Moule à manqué, Kuchenform ohne abnehmbaren Rand) ausbuttern und mit Mehl bestäuben.

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Butter und Schokolade bei milder Hitze schmelzen (Herd oder Mikrowelle).

Zucker und Eigelbe sehr schaumig schlagen (P: Küchenmaschine, etwa 7-10 Minuten).

Das gesiebte Mehl unterrühren, dann in zwei Portionen den mit einer Prise Salz cremig-steif geschlagenen Eischnee unterziehen.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 30 Minuten bei 160°C backen.

Den Kuchen kurz ruhen lassen, dann auf eine Kuchenplatte stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Hervorragend mit einem großen Klecks Sahne und ein paar frischen Früchten wie Erdbeeren oder Himbeeren! Noch leicht warm ist der Kuchen sehr weich, abgekühlt schmelzend zart.

*ich habe auch schon mal versehentlich die ganzen Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen – ging auch.

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Die Rezepte der Mitreisenden:

Volker von Volkermampft mit Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch
Britta von Backmaedchen 1967 mit Clafoutis-französischer Kirschauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Sauerteigbrot im Poilâne-Stil
Susanne von magentratzerl mit Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone
Susanne von magentratzerl mit Gefüllte Artischocken
Susanne von magentratzerl mit Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen
Tina von Küchenmomente mit Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich
Ronald von Fränkische Tapas mit Tarte Tatin
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Cannelés Bordelais
Sylvia von Brotwein mit Französisches Baguette – Das Original selbst backen
Sylvia von Brotwein mit Französisches Landbrot mit Sauerteig
Sylvia von Brotwein mit Crepes und Galettes
Britta von Brittas Kochbuch mit Quiche Lorraine
Britta von Brittas Kochbuch mit Axoa de Canard d’Espelette (Baskische Entenhackfleischpfanne)
Britta von Brittas Kochbuch mit Coq au Riesling
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Tarte Dijon
Britta von Backmaedchen 1967 mit Éclairs mit Crème pâtissière
Simone von zimtkringel mit Tarte Bourdaloue
Cornelia von SilverTravellers mit Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein
Wilma von Pane-Bistecca mit Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle
Ulrike von Küchenlatein mit Orgeat-Sirup hausgemacht
Ulrike von Küchenlatein mit La Mauresque und andere französische Aperitifs
Susi von Turbohausfrau mit Radieschenblättersuppe
Nadine von Möhreneck mit Crème caramel (vegan)
Tina von Küchenmomente mit Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise)
Volker von Volkermampft mit Pain au cafe – Espresso Brot
Volker von Volkermampft mit Le pain au levain – Französisches Weizenbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Gougeres von Alain Ducasse
Gabi von Langsam kocht besser mit Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker)
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Pain Brié
Petra von Chili und Ciabatta mit Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue
Ulrike von Küchenlatein mit Tartine For’Bon
Petra von Chili und Ciabatta mit Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass
Ulrike von Küchenlatein mit Straßburger Zwiebelsuppe
Ulrike von Küchenlatein mit Kastenbrot mit Pfeffer und der perfekte Toast
Tanja von Tanjas bunte Welt mit Crepes Suzette
Wilma von Pane-Bistecca mit Vanilla Caramel Madeleines
Wilma von Pane-Bistecca mit Rhabarber Tarte Tatin
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Petra von Chili und Ciabatta mit Königinpastetchen mit Kalbsbries und Morcheln – Bouchées à la reine, ris de veau et morilles
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M’smen mit würzigem Merguez-Rührei und Zitronen-Harissa-Joghurt

Im letzten Blogeintrag habe ich euch die marokkanischen M’smen vorgestellt, knusprig-blättrige Pfannen-Fladenbrote.

M'smen mit Rührei und Merguez

Hier kommt nun eine Verwertungsmöglichkeit, die ich bei Food & Wine gefunden habe: die Brote dienen als Unterlage für ein würziges, mit gebratener Merguez und Paprika aromatisiertes Rührei, was mit etwas pikantem Joghurt getoppt wird.

Das Merguezbrät war noch vom letzten Wursten im Tiefkühler – damit ist es ein schnell gemachtes Essen. Leider geht die Knusprigkeit der Brote dabei etwas verloren, da die M’smen  die Feuchtigkeit des Belags aufnehmen. Ich würde sie beim nächsten Mal lieber separat dazu servieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: M’smen mit würzigem Merguez-Rührei und Zitronen- Harissa-Joghurt
Kategorien: Brot, Eiergericht, Wurst
Menge: 2 Personen

Zutaten

4 Eier
Salz
Pfeffer
150 Gramm Merguez; ohne Pelle
1 Rote Spitzpaprika (100 g); entkernt, gewürfelt
1 mittl. Zwiebel; gehackt
1/2 Teel. Harissa
2 M’smen (marokkanische Fladenbrote); aufgewärmt
Frische Minzblättchen; gehackt
H ZITRONEN-HARISSA-JOGHURT
125 Gramm Joghurt (P: mein sahniger)
1 Zitrone: abgeriebene Schale
1 klein. Knoblauchzehe; fein zermust
1/2 Teel. Harissa
Salz
Pfeffer
1/2 Essl. Frische Minzblättchen; in dünnen Streifen

Quelle

Food & Wine March 2019
Erfasst *RK* 06.05.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eier, Salz und Pfeffer in einer Schüssel schaumig schlagen.

Die Wurst in einer Pfanne bei mittelhoher Temperatur etwa 10 Minuten braun braten, dabei mit einem Spatel in Stücke teilen. Die Wurst auf Küchenpapier abtropfen lassen. Überschüssiges Fett abgieße, einen Rest in der Pfanne behalten. Die Temperatur etwas reduzieren.

Paprika und Zwiebeln in die Pfanne geben, unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten braten. Harissa unterrühren. Die verschlagenen Eier und die gebratene Wurst zugeben und alles unter sanftem Rühren 1-2 Minuten garen, die Eier sollen noch cremig sein.

Zum Servieren die M’smen in einer trockenen Pfanne 1 Minute von jeder Seite erhitzen, auf Teller legen. Die Rühreimischung gleichmäßig auf den Fladenbroten verteilen, mit dem Zitronen-Harissa- Joghurt beträufeln und mit Minze garnieren.

Für den Zitronen-Harissa-Joghurt alle Zutaten außer der Minze in einer Schüssel verrühren, abschmecken. Der Joghurt hält sich bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren die Minzstreifen unterrühren.

Anmerkung Petra: schön würziges Essen. Der knusprig-blättrige Charakter der M’smen kommt allerdings bei dieser Anrichteweise nicht so gut zur Geltung – evtl. besser dazu reichen und nicht darauf.

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