Tomatensugo mit Stangensellerie

Auch ein langer, sonniger und mit speziellen Ereignissen, Unternehmungen und Besuchen der Kinder proppenvoll gefüllter Urlaub geht leider mal zu Ende – vielleicht hat der eine oder andere ab und zu mal bei rausgelinst reingelinst. Nach 4 Wochen Abwesenheit holt einen die schnöde heimische Realität leider wieder schnell ein: ein viel zu hoher, dazu noch feuchter Rasen will gemäht, die Wühlmaushügel geplättet, das wuchernde Unkraut beseitigt werden.

Zu den angenehmeren Tätigkeiten gehört es, die in Abwesenheit angefallenen Tomatenschätze zu verwerten. Die freundliche Nachbarin hat wie auch in den letzten Jahren eifrig Beutel um Beutel gefüllt und eingefroren. Neben meinem Standardrezept für das pikante Tomatensugo hat mir letztes Jahr das grobere Tomatensugo mit Stangensellerie der essen & trinken sehr gut gefallen, das wollte ich unbedingt wieder machen.

Tomaten Ochsenherz

Dafür habe ich diesmal 3 kg Ochsenherztomaten verwendet, von denen das größte Exemplar in der Mitte sage und schreibe 542 g auf die Waage brachte.

Tomatensugo

Weitere Zutaten sind Zwiebeln, Stangensellerie und Kräuter aus dem Garten sowie ausreichend Zeit, um den Inhalt des Schmortopfes in eine sämige Sauce zu verwandeln. Doch die Ameise in mir freut sich über gefüllte Gläser im Vorratskeller, die man hervorzaubern kann, wenn es mal fix gehen soll.

Die nächsten Tomaten werden übrigens zu gerösteten Ofentomaten für den Winter verarbeitet, das Rezept ist sozusagen eine Gemeinschaftsproduktion von Micha und mir 🙂 Update: diesmal 3 kg im Primus geschmurgelt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatensugo mit Stangensellerie
Kategorien: Einmachen, Sauce, Grundrezept, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

3 kg   Tomaten (P: TK-Ochsenherztomaten)
6     Frische Lorbeerblätter
12 Stiele   Thymian
1 Teel.   Oregano; gefriergetrocknet
5 Zweige   Rosmarin
400 Gramm   Staudensellerie
400 Gramm   Zwiebeln
5     Knoblauchzehen
100 ml   Olivenöl
2 Essl.   Brauner Zucker
      Salz
      Pfeffer
3 Essl.   Aceto balsamico

Quelle

  modifiziert nach
  essen & trinken 8/2015
  Erfasst *RK* 20.09.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Stielansatz mit einem spitzen Messer aus den Tomaten schneiden. Tomaten portionsweise in kochendem Wasser blanchieren, herausheben und abschrecken. Tomaten häuten und würfeln. Tk-Tomaten einfach gefroren unter kaltes Wasser halten, sie lassen sich ganz einfach häuten.

Lorbeerblätter einreißen, mit Thymian und Rosmarin mit Küchengarn zum Strauß zusammenbinden. Staudensellerie putzen, mit dem Sparschäler schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls in feine Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Sellerie und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze unter Rühren andünsten, ohne dass die Zwiebeln Farbe nehmen. Knoblauch unterrühren und kurz mitdünsten. Mit Zucker bestreuen und schmelzen lassen. Tomaten, 1 El Salz und den Kräuterstrauß zugeben. Offen aufkochen und bei milder Hitze 1 1/2-2 Stunden zu der gewünschten Konsistenz einkochen lassen, den Kräuterstrauß evtl. schon etwas früher entfernen.

Den Sugo mit Salz, Pfeffer und dem Balsamicoessig abschmecken.

Den Sugo mit einem Einfülltrichter randvoll in saubere Twist-off- Gläser gewünschter Größe füllen, verschließen und 5 Minuten auf den Deckel stellen. Gläser umdrehen und vollständig abkühlen lassen. Hält kühl und dunkel mindestens 6 Monate.

Die Tomatensauce kann auch eingekocht oder eingefroren werden, siehe Originalrezept.

Anmerkung Petra: Prima. Die Methode ergibt ein groberes Sugo – wer es feiner will, dreht es noch durch die flotte Lotte. Ich nehme als feineres Sugo gerne mein "pikantes Tomatensugo".

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