Johannisbeerkuchen mit Mascarponecreme

Momentan ist Haupterntezeit für Johannisbeeren. Einen Teil der Früchte habe ich konserviert, sprich eingefroren oder eingemacht – einen Teil versuche ich aber auch frisch zu verarbeiten. Mit einigen Sachen, die ich gemacht habe, werde ich euch demnächst hier bombardieren 😉

Johannisbeerkuchen mit Mascarponecreme

Den Anfang macht dieser Kuchen mit roten Johannisbeeren, der uns letztes Wochenende begleitet hat. Die "Creme" im Titel darf man nämlich nicht so wörtlich nehmen, beim Backen wird der dünne Belag recht fest. Er ist deshalb tatsächlich gut picknick-geeignet – wir hatten ihn bei zwei ausgedehnteren Geocaching-Wanderungen im Gepäck. Lustigerweise hieß einer der Caches Der Riesen-Johannisbeerkuchen 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Johannisbeerkuchen mit Mascarponecreme
Kategorien: Kuchen, Früchte
Menge: 12 Stücke

Zutaten

200 Gramm   Sahne
100 Gramm   Zucker
1 Essl.   Vanillezucker
1     Biozitrone: abgeriebene Schale
3     Eier
200 Gramm   Mehl
1/2 Pack.   Backpulver
1 Teel.   Kardamom
H FRÜCHTE
200 Gramm   Frische rote Johannisbeeren; entrispt
2 Essl.   Speisestärke
H MANDELSTREUSEL
30 Gramm   Mandelblättchen
25 Gramm   Zucker
20 Gramm   Butter
H CREME
1     Ei
125 Gramm   Mascarpone
2 Essl.   Speisestärke*
50 Gramm   Zucker
50 Gramm   Johannisbeeren; entrispt
      Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

  modifiziert nach
  Living at Home 7/2008
  Erfasst *RK* 18.07.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Sahne in eine Schüssel gießen und anschlagen. Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale zur Sahne geben, alles halb steif schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Kardamom und Backpulver sieben und unterziehen. Es soll ein schwer reißender Teig entstehen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Springform (26 cm Ø) buttern und dünn mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form geben und glatt streichen. 200 g Johannisbeeren in 2 El Stärke wenden, in ein Sieb schütten, um überschüssige Stärke zu entfernen und auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen für 35 Minuten auf der zweituntersten Schiene in den Backofen schieben.

Währenddessen Mandelblättchen und Zucker mischen. Die Butter schmelzen und zu der Mischung geben, alles verrühren.

Das Ei trennen. Eigelb, Zucker, Stärke und Mascarpone zu einer glatten Creme rühren. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Creme auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen. Die Mandelmischung und die übrigen Johannisbeeren daraufstreuen.

Den Kuchen weitere 20-25 Minuten backen (eventuell nach 15 Minuten abdecken).

Kuchen abkühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: Der Titel täuscht etwas, da die "Creme" beim Backen recht fest wird. Ansonsten aber schöner Kuchen, der auch picknickgeeignet ist.

*evtl. die Speisestärke weglassen, damit der Belag etwas cremiger bleibt.

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22 Antworten auf „Johannisbeerkuchen mit Mascarponecreme“

  1. Ich mag jedes Gebäck viel lieber wenn es richtig ausgebacken ist, wie dein Kuchen hier. Meine Johannisbeeren sind schon unter Dach und Fach. Aber ich bekomm noch welche, von lieben Freunden:)Was könnte man machen, damit die Creme ein bisschen cremiger bleibt, mehr Mascarpone?

  2. och schade, der Kuchen ist schon aufgegessen. Ich wollte dich und deinen Kuchen gerade zum Kaffee zu mir einladen. 🙂
    Sieht sehr lecker aus!!!!!

  3. sieht total lecker aus.Werde ich morgen für uns backen.Ich freue mich schon auf weitere Rezepte.
    Ich wünsche allen ein schönes WE.
    LG
    Michaela

  4. Das heißt, der Riesen-Johannisbeerkuchen wurde endlich gehoben? Sehr schön! Wie der Kuchen übrigens auch – hier ist leider ziemliche Kuchenebbe.. Das hat man nun vom Auszug 🙁

  5. Wahnsinn! Ich liiiiiebe Johannisbeeren und bin deankbar für jedes Rezept! Kann ich den Kuchen einfrieren? Wir sind jetzt nur noch zu zweit und schaffen auch einen 18-cm-Kuchen nicht mehr, bevor er trocken wird…
    LG
    Monika

  6. Ich wollte mal den eingefrorenen Johannisbeeren vom letzten Sommer an den Kragen gehen und hab daher deine Rezepte durchsucht – das hier sieht sehr lecker aus! 😉
    Kann ich das wohl auch mit gefrorenen Beeren machen – und würdest du die vorher auftauen oder gefroren verwenden? Vielleicht hast du ja Erfahrungswerte 🙂

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