Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot aus Sri Lanka

Im Oktober führt uns die kulinarische Weltreise von volkermampft nach Sri Lanka.

Natürlich interessiere ich mich immer für die Brote, die in den Ländern unserer kulinarischen Weltreise gebacken werden. In meinen Sri Lanka-Kochbüchern sind das meist Fladenbrote wie etwa Pol Roti (Kokos Fladenbrot). Aber es gibt auch anderes:

fertiges Roast Paan

Das Roast Paan habe ich über dieses Video von Shobanas Kitchen entdeckt, die Zutaten stammen aus diesem Rezept.

Making of

Dafür wird ein einfacher Weißbrot-Hefeteig erst zu Bällchen geformt, diese dann fladenförmig ausgerollt und entweder direkt mit einem Butter-Kokosöl-Mix bestrichen in Formen geschichtet oder wie hier erst nochmal aufgerollt und dann mit jeweils einem Blatt Backpapier getrennt in eine Kastenform gegeben. Nach dem Aufgehen wird das Brot gebacken,

Roast Paan

die Scheiben dann sofort auseinandergenommen und nochmal kurz von beiden Seiten im heißen Backofen geröstet. Roast Paan ist eine perfekte Beilage zu würzig-scharfen Curries.

Das geröstete Brot wird aber auch mit verschiedenen pikanten Füllungen als Sandwich verkauft. Man kann es auch süß zu einer Art French Toast weiter verarbeiten, bei dem das Brot in eine mit Zimt und Kardamom gewürzte Milchmädchen-Eier-Mischung getaucht wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot
Kategorien: Brot, Beilage, SriLanka
Menge: 6 Scheiben

Zutaten

250 Gramm Weizenmehl Type 405
5 Gramm Frischhefe (Original 2 Tl Trockenhefe oder
-10 g Frischhefe)
10 Gramm Zucker
130 Gramm Wasser; mehr nach Bedarf (P: zusätzlich noch
-13 g zugegeben)
5 Gramm Salz
15 Gramm Butter
10 Gramm Kokosöl
H ZUM BEPINSELN
Butter
Kokosöl

Quelle

Sin-a-mon Tales und Shobanas kitchen
Erfasst *RK* 07.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Zucker und Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Das Wasser zugießen und alles auf Stufe 1 zu einem Teig zusammenkneten. Auf Stufe 2 schalten, Kokosöl und Butter in Flöckchen zugeben, das Salz einrieseln lassen. Falls gewünscht, schluckweise noch etwas Wasser zugeben. Es soll ein glatter, wenig klebender Teig entstehen.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und ungefähr 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Butter und Kokosöl in einem Schüsselchen verflüssigen (P: Mikrowelle). Eine kleine Kastenform (P: 20×11 cm oben gemessen) mit der Mischung gut einfetten. 5 Blätter Backpapier zuschneiden, Größe etwa 10 x 10 cm.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 Stücke (P à 72 g) teilen. Die Stücke zu Bällen abdrehen.

Jeweils einen Ball nehmen und zu einem länglichen Rechteck ausrollen*. Den Teig mit dem Butter-Kokosölgemisch bepinseln und von der kurzen Seite aufrollen. Die Rolle soll jetzt quer in die Backform passen. Die restlichen Teigbälle genauso verarbeiten.

Die Rollen jetzt quer in die Backform legen, dazwischen jeweils ein Blatt Backpapier setzen. Die Oberseite der Rollen mit dem Fettgemisch bepinseln. Das Brot abgedeckt etwa 1 1/2 Stunden aufgehen lassen, bis es den oberen Teil der Form erreicht hat.

Rechtzeitig den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die Form in den Backofen schieben und das Brot etwa 25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Die Backofentemperatur auf 200°C erhöhen.

Die Form herausnehmen, das Brot aus der Form stürzen, die Scheiben voneinander trennen und auf ein Blech legen.

Das Blech für 5 Minuten in den Backofen schieben, dann herausnehmen, die Scheiben umdrehen und nochmal 5 Minuten im Ofen rösten.

Die Scheiben auf einem Rost abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: das Brot wird gerne mit Dal oder Sambol gegessen. Man kann es auch füllen oder süß als French Toast servieren (s. separates Rezept).

Ich habe die Hefemenge reduziert, deshalb muss der Teig etwas länger gehen.

*Alternativ kann man auch die Teigbälle etwas auseinanderziehen, dann einmal von der langen Seite her zusammenklappen und flachdrücken, einölen und die entstandenen „Fladen“ in eine Backform schichten. Wenn sie gut eingeölt sind, lösen sich die Scheiben auch ohne Backpapier nach dem Backen gut voneinander.

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Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Wilma von Pane-Bistecca mit Sri Lankan Schweinefleisch Curry
Britta von Brittas Kochbuch mit Fisch-Curry mit Kokos-Sambal aus Sri Lanka
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Tintenfisch-Curry mit duftendem Reis, Tomaten-Sambol und Möhren-Sambol
Wilma von Pane-Bistecca mit Auberginen Curry aus Sri Lanka
Simone von zimtkringel mit Okra Curry – Bandakka Curry
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Curry mit gebratenen Eiern, Lauch temperadu und Pol Roti aus Sri Lanka
Volker von volkermampft mit Cashew-Erbsen Curry aus Sri Lanka
Volker von volkermampft mit Meatball Curry – sri-lan­kische Hackbällchen
Volker von volkermampft mit Kokos-Roti mit Zwiebeln und Chili – der Klassiker aus Sri Lanka
Felix von FEL!X KITCHEN mit WAMBOOTU PÄHI | AUBERGINEN «SÜSS-SAUER»
Ulrike von Küchenlatein mit Ingwer-Koriander-Tee
Sylvia von Brotwein mit Spinat-Kichererbsen-Dal – Chana Dal
Jill von Kleines Kuliversum mit Cashew Curry aus Sri Lanka
Jill von Kleines Kuliversum mit Rote Beete Curry aus Sri Lanka
Wilma von Pane-Bistecca mit Huehnerfleisch-Auberginen Curry aus Sri Lanka
Susanne von magentratzerl mit Hühnchencurry mit Cashew und Kokos
Susi von Turbohausfrau mit Fisolencurry
Tina von Küchenmomente mit Dattelkuchen aus Sri Lanka
Sus von CorumBlog 2.0 mit Cashew-Curry mit gelbem Reis

23 Antworten auf „Roast Paan – geröstetes weiches Scheibenbrot aus Sri Lanka“

    1. Ja klar, manche nehmen auch nur Butter. Man könnte natürlich auch einen Vorteig einbauen für mehr Geschmack 🙂 Aber wenn man das Brot zu einem echten scharfen Sri Lanka Curry isst, spielt das wahrscheinlich keine große Rolle mehr 😉

  1. Hallo Petra,

    die Brote sehe toll aus und eine großartige Idee um noch mehr Butter an das Weißbrot zu bekommen.

    Werde ich mir auf jeden Fall für die Kinder merken.

    Gruß Volker

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