Biskuit-Schichtkuchen mit Himbeer-Joghurt-Füllung

Schon seit letztem Jahr liegt das Rezept für diesen feinen Himbeerkuchen nach lecker zum Ausprobieren bereit. Nun musste ich mich tatsächlich beeilen: die Sommerhimbeer-Ernte geht so langsam schon wieder dem Ende zu.

Biskuit-Schichtkuchen mit Himbeer-Joghurt-Füllung

Für die Himbeer-Joghurtfülle habe ich deshalb eingefrorene Himbeeren verwendet, für die Dekoration frische. Zum Bestreuen habe ich anstelle von Krokant die Ottolenghischen Sesam-Mandelbrösel verwendet – die gehen hier nie aus, weil wir sie liebend gerne als Knusperkomponente über unseren Joghurt streuen.

Ich habe hier zum erstenmal einen Biskuitteig in einer Kastenform gebacken. Da ich Bedenken hatte, der Kuchen würde sich evtl. nicht gut aus der Form lösen, habe ich die Form nicht wie empfohlen gefettet und bemehlt sondern mit Backpapier ausgelegt. Der Kuchen war dann beim Backen mittig etwas eingesackt – ob das daran gelegen haben kann? Für Tipps bin ich dankbar! Als Torten-Legastheniker 😉 habe ich es auch nicht geschafft, den Kuchen in drei gleich dicke Schichten zu teilen, die Decke war deutlich dünner. Da der Kuchen aber nach dem Füllen gestürzt wird, hatte das keine negativen Auswirkungen – durch die Joghurtcreme hält alles wunderbar zusammen.

Geschmacklich kann ich den Kuchen unbedingt weiterempfehlen! Gut gekühlt schmeckt er wunderbar fruchtig-frisch und weiß sich dazu noch auf der Kaffeetafel hübsch zu präsentieren 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Biskuit-Schichtkuchen mit Himbeer-Joghurt-Füllung
Kategorien: Kuchen, Kasten, Creme, Früchte
Menge: 1 Kastenform 30 cm

Zutaten

H TEIG
4     Eier
100 Gramm   Zucker
1 Essl.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
100 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
H FÜLLUNG
5 Blätter   Gelatine
300 Gramm   Himbeeren (TK gehen auch)
75 Gramm   Zucker
300 Gramm   Stichfester Vollmilch-Joghurt (P: mein sahniger
      -Joghurt)
150 Gramm   Crème fraîche
125 Gramm   Himbeergelee (Original 150 g)
1 Pack.   Sahnefestiger
200 Gramm   Schlagsahne (Original 250 g)
H ZUR DEKORATION
50 Gramm   Frische Himbeeren
1-2 Essl.   Haselnuss-Krokant (P: meine knusprigen
      -Sesam-Mandel-Brösel)

Quelle

  modifiziert nach
  lecker
  Erfasst *RK* 22.07.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine Kastenform (30 cm Länge) fetten und mit Mehl ausstäuben (ich habe die Form mit Backpapier ausgelegt*). Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eier mit den Schneebesen des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine dick-cremig rühren, dabei Zucker, Vanillezucker und Salz einrieseln lassen. Mindestens 10 Minuten aufschlagen, bis die Masse sehr voluminös ist. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eiercreme sieben und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die Kastenform geben und glatt streichen. Die Form in den Backofen schieben und 25-30 Minuten backen*. Etwa 5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Kann bis hierher schon am Vortag gemacht werden.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 200 g Himbeeren fein pürieren, durch die flotte Lotte oder ein Sieb streichen. Das Püree mit Zucker, Joghurt und Crème fraîche verrühren. Die Gelatine tropfnass auflösen (P: Mikrowelle), dann unter Rühren in die Joghurt- Creme rühren. Die restlichen Himbeeren in die Creme rühren, die Schüssel in den Kühlschrank stellen, bis die Creme beginnt, fest zu werden (ich habe TK-Himbeeren verwendet, dadurch zog die Creme recht schnell an).

Den Biskuitkuchen zweimal waagerecht durchschneiden.

Die saubere Kastenform mit Folie auslegen. Den unteren Boden in die Form legen. Das Himbeergelee glatt rühren und den Boden mit der Hälfte vom Gelee bestreichen.

Die Hälfte der Joghurtcreme auf den Boden geben und glatt streichen. Den mittleren Boden darauflegen und mit dem übrigem Gelee bestreichen. Die restliche Creme darauf verteilen. Den Deckel darauf setzen. Die Form mindestens 2-3 Stunden kalt stellen.

Vanillezucker und Sahnefestiger mischen. Die Sahne steif schlagen, dabei Sahnefestiger-Mischung einrieseln lassen.

Kuchen vorsichtig aus der Form auf eine Kuchenplatte stürzen, die Folie abziehen. Den Kuchen rundum mit der Sahne einstreichen, mit Himbeeren und Krokant oder Bröseln verzieren. Bis zum Servieren kalt stellen

Anmerkung Petra: wunderbar fruchtig-frischer Himbeerkuchen, sieht sehr hübsch aus.

*Ich hatte die Kastenform mit Backpapier ausgelegt, weil ich Bedenken hatte, den Kuchen aus der Form zu bekommen. Bei mir ist der Biskuit beim Backen mittig etwas eingesunken, war aber nicht schlimm. Ich habe es auch nicht geschafft, beim Durchschneiden gleich dicke Schichten zu produzieren, der Deckel war deutlich flacher. Da der aber nachher beim fertigen Kuchen unten ist, hat sich das nicht negativ bemerkbar gemacht. Durch die Joghurtcreme hält alles prima zusammen. Vom Himbeergelee reicht jeweils eine dünne Schicht, Sahne hatte ich auch übrig. Ich habe deshalb die Mengen im Rezept etwas reduziert.

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11 Antworten auf „Biskuit-Schichtkuchen mit Himbeer-Joghurt-Füllung“

  1. Hallo Petra,
    seit die Familie kleiner geworden ist, backe ich gerne Torten in Schnittenform. Sehr gut bewährt hat sich ein Backrahmen in entsprechender Form. Ich backe übrigens Bisquit immer auf Backpapier im Backrahmen oder -ring, da gibts nie Probleme mit dem Herauslösen. Meine Modelle sind verstellbar, sowohl der Runde, als auch der Eckige und auch der Kastenrahmen ist in der Länge verstellbar. So kann ich die Größe immer je nach anwesender Esser einstellen. Als Unterlage habe ich mittlerweile ein passendes Gitter, habe aber am Anfang jahrelang mit dem Blech gearbeitet. Es sollte nur plan sein. Liebe Grüße, Sylvia

  2. Mach Dir nix draus, dass du den Kuchen nicht in gleiche Teile geschnitten hast: ich kann noch nicht mal gleichgroße Tortenstücke im Rund schneiden: und das sorgt bei meinen Freundinnen (?), mit denen ich mich seit über 30 Jahren regelmäßig alle zwei Wochen treffe (der alte „Spielkreis“ der Tochter)regelmäßig für Heiterkeitsausbrüche und dumme Sprüche……
    Der Kuchen sieht sehr lecker aus. Ich hatte letztes Wochenende als Beitrag für ein Kuchenbuffet (Taufe!!!) einen Erdbeer-Limetten-Kuchen auf Ricottabasis gemacht, sehr lecker und nicht so „mastig“.
    Liebe Grüsse Brigitte

  3. Es beruhigt mich ja, dass ich da nicht alleine auf weiter Flur stehe! Bei den Tortenstücken orientiere ich mich am liebsten an einer Tortenplatte, deren Randdeko eine relativ gleichmäßige Aufteilung ermöglicht 😉
    Taufe – das war sicher ein schönes Fest! Ich denke allerdings fast, dass es sowas hier nicht geben wird, warten wir es mal ab. Dein Kuchenrezept hört sich prima an, das wäre was für meine Ricotta-Produktion als „Abfallprodukt“ von der Stracchino-Herstellung – ich musste nämlich schon wieder einen Ansatz machen. Gibt’s da einen Link oder ein Rezept?
    Herzliche Grüße aus dem heute eher herbstlich anmutenden Bayerischen Wald

  4. Danke für den Tipp! Backrahmen hab ich noch nie benutzt, vielleicht sollte ich mich damit mal beschäftigen. Ansonsten fiel mir noch die Variante einer Teigplatte auf dem Blech ein, die man dann einfach in den benötigten Größen zuschneidet.

  5. Hallo Petra, klar schick ich dir das Rezept, ich muß es nur nochmal abtippen, denn ich habe es als Foto auf WhatsApp bekommen 😉
    Liebe Grüsse, Brigitte

  6. Dieser Kuchen ist einfach klasse! Er wird fix in mein Repertoir aufgenommen. Anstatt Himbeeren mahm ich Heidelbeeren, aber trotzdem Himbeergelee. Mit welchem Gerät schneidest du deine Torten?

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