Rosenkohl-Pfannkuchen mit Kräuterquark

Bei der Suche, was ich mit spontan gekauftem Rosenkohl denn so alles anfangen könnte, sprangen mich die "deftigen" Speck-Pfannkuchen aus einer Landlust an.

Rosenkohlpfannkuchen mit Kräuterquark

Etwas zeitaufwändig ist das Entblättern der Röschen: hier schneidet man am besten den Strunk mit zwei schräg (V-förmig) angesetzten Schnitten heraus, dann kann man die einzelnen Blättchen relativ gut abzupfen. Ich war mir erst nicht sicher wegen der Menge, aber ein Pfannkuchen dieses Kalibers hat bei uns gut für eine Person gereicht.

Beim Kräuter-Quark-Dipp kann man seinen persönlichen Vorlieben frönen – ich habe noch einen Rest meiner Spicy Ranch Sauce untergerührt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosenkohl-Pfannkuchen mit Kräuterquark
Kategorien: Hauptgericht, Imbiss
Menge: 3 Personen

Zutaten

H BELAG
350 Gramm   Frischer Rosenkohl
1     Zwiebel; fein gehackt
50 ml   Gemüsebrühe
9-12 Scheiben   Bacon
H TEIG
3     Eier
330 ml   Milch
150 Gramm   Mehl
      Salz
      Pfeffer
      Muskatnuss
      Butter; zum Braten
H KRÄUTERQUARK
125 Gramm   Quark 20%
125 Gramm   Schmand oder dicker Joghurt*
1     Schalotte; feinst geschnitten
      Gemischte Kräuter; nach Belieben
      Salz
      Pfeffer
      Piment d'Espelette oder Paprikapulver
  Einige   Tropfen Zitronensaft

Quelle

  Pfannkuchen modifiziert nach
  "Landlust" Heft 01/02 2009
  Erfasst *RK* 15.11.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Aus Eiern, Milch und Mehl einen glatten Pfannkuchenteig rühren. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Teig mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Den Rosenkohl putzen, dabei den Strunk mit 2 schrägen V-förmigen Einschnitten entfernen. So weit es geht die Blätter ablösen, das Innere vierteln.

In einem breiten Topf die Zwiebel in etwas Butter anschwitzen, dann die Rosenkohlblätter dazugeben. Die Brühe angießen, salzen und pfeffern. Alles 5 bis 7 Minuten schmoren, bis die Flüssigkeit vollständig verkocht ist. Den Rosenkohl abkühlen lassen und in den Pfannkuchenteig rühren.

Für den Dipp alle Zutaten verrühren, abschmecken.

Den Backofen auf 100 Grad vorheizen.

In eine pfannkuchen-taugliche Pfanne etwas Butter geben, 3-4 Speckstreifen einlegen und von beiden Seiten anbraten. Dann 1/3 der Pfannkuchenmasse darauf verteilen. Sobald die Unterseite bräunt und die Masse fest ist, den Pfannkuchen umdrehen und die zweite Seite braten. Den fertigen Pfannkuchen im Backofen warm halten und die restlichen zwei genauso backen.

Den Kräuterquark zu den Pfannkuchen servieren.

Anmerkung Petra: ein Pfannkuchen pro Person reicht gut.

*Ich habe den Quark mit etwas dickem Joghurt und dem Rest meiner Spicy Ranch Sauce vom Jalapeno-Cheeseburger vermischt.

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13 Antworten auf „Rosenkohl-Pfannkuchen mit Kräuterquark“

  1. Oh, Danke, das ist ja direkt mal was für mich 🙂 Das entblättern mach ich auch so – aber anders wird man damit ja nie fertig… Aber das Mysterium, warum der Rosenkohl entblättert lecker ist und als Knolle ungeniesbar, bleibt 😉

  2. Stimmt schon, die Blättchen sind lecker, z.B. als Salat
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2010/12/rosenkohl-salat-mit-warmer-brauner-butter-vinaigrette.html
    Aber auch die Röschen können schmecken – schon mal geröstet probiert?
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2005/11/gersteter_rosen.html oder
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2007/11/ofengersteter-r.html
    Ach, und die Ravioli muss ich auch unbedingt wieder einmal machen
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2006/01/gartenkochevent.html
    Merkt man eigentlich, dass ich Rosenkohl liebe? 😉

  3. Hello Petra,
    wow das ist was für mich.
    Pfannkuchen sind meine Leibspeise. Ich liebe sie in allen Variationen. Mmmmmm die machen mich förmlich an. Muss ich ausprobieren. Lecker lecker

  4. Das werde ich demnächst auch mal als schnelles Essen ausprobieren. Weils unter der Woche schnell gehen muss, werde ich den Rosenkohl wahrscheinlich nur in dünne Scheiben schneiden. Das funktioniert bestimmt auch.
    Roooseeeennkooooohhhl mjam! 🙂

  5. Sieht super aus, und ist sicher auch glutenfrei machbar, danke für die Inspiration, das scheint mir ein ideales Winteressen. (Ich könnte wetten ein paar Spritzer Sriracha machen sich da auch gut zu…)

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