Mini-Stachelbeer-Milchmädchen-Käsekuchen

Inzwischen kann ich von meinen neu gepflanzten roten Stachelbeeren die ersten Früchte ernten. Sehr viele sind es noch nicht, aber für diesen Kuchen hat es doch gereicht.

Stachelbeer-Milchmädchen-Käsekuchen

Allerdings nur, weil ich das halbe Rezept in einer kleinen 18 cm-Springform gebacken habe – das erfordert gerade mal 200 g Beeren.

So ganz happy war ich mit dieser Variante eines bodenlosen Käsekuchens allerdings doch nicht: die Mandel-Karamellmasse fand nicht komplett Platz, außerdem löste sich der Karamell beim längeren Stehen auf dem feuchten Kuchen fast komplett auf, übrig blieben die gerösteten Mandelstückchen. Zumindest das Platzproblem dürfte sich in der größeren Originalausgabe nicht stellen.

Während mir der Kontrast von süßer Käsemasse und säuerlichen Früchten gut gefiel, verzog Helmut doch ab und zu das Gesicht, wenn er auf eine Beere stieß 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Stachelbeer-Milchmädchen-Käsekuchen
Kategorien: Kuchen, Früchte, Milchmädchen
Menge: 16 Stücke

Zutaten

400 Gramm   Stachelbeeren
200 Gramm   Weiche Butter
200 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillin-Zucker
6     Eier (Größe M)
750 Gramm   Magerquark
1 Dose   (400 g) gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)
1 Pack.   Käsekuchenhilfe*
1 Essl.   Mehl
100 Gramm   Mandeln, ohne Haut (Petra: gehackte Mandeln)
2 Essl.   Klarer Honig
100 Gramm   Schlagsahne
1 Essl.   Puderzucker (weggelassen)
      Fett und Paniermehl für die Form

Quelle

  lecker.de
  Erfasst *RK* 21.06.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Stachelbeeren waschen, putzen und abtropfen lassen. Einige Beeren zum Verzieren beiseite stellen.

100 g Butter, 100 g Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Nacheinander Quark, Kondensmilch und Käsekuchenhilfe unterrühren. Stachelbeeren mit Mehl bestäuben, unter die Quarkmasse heben.

Eine Springform mit hohem Rand (26 cm Ø) gut fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Quarkmasse einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: nicht geeignet/ Gas: Stufe 2) zunächst ca. 40 Minuten backen.

Inzwischen Mandeln grob hacken. 100 g Butter, 100 g Zucker, Honig und Sahne in einem Topf aufkochen, ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mandeln untermischen. Kuchen aus dem Ofen nehmen. Mandelmasse daraufgeben und verstreichen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen. Bei gleicher Temperatur weitere 15-20 Minuten backen. Kuchen am Rand von der Form lösen, in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit beiseite gelegten Stachelbeeren verzieren.

Zubereitungszeit ca. 1 1/4 Stunden. Wartezeit ca. 2 Stunden. Pro Stück ca. 1630 kJ/390 kcal. E 13 g/F 21 g/KH 37 g.

Anmerkung Petra: ich habe die Hälfte des Rezepts in einer 18 cm- Springform gebacken – die Hälfte der Bienenstich-Mandelmasse passte da aber nicht komplett drauf. Der Karamell der Masse weicht beim Stehen auf und war am Tag zwei praktisch nicht mehr vorhanden.

Ich fand die Kombination von süßer Käsemasse und Früchten lecker (zumal es nicht übermäßig viele sind), Helmut waren die Stachelbeeren etwas zu sauer.

*an Stelle von Käsekuchenhilfe für den kleinen Kuchen 1/2 Päckchen Vanillepudding und 1 El Grieß verwendet.

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9 Antworten auf „Mini-Stachelbeer-Milchmädchen-Käsekuchen“

  1. Die Stachelbeeren sind Spalter :). Nun hübsch aussehen tut dein Kuchen, und weißt du was, der wird zur nächsten Saison nachgebacken. Mal sehen auf welches Lager wir uns schlagen: das Helmut- oder Petralager. Übrigens Glückwunsch zum gewonnenen Abo!! Bei dir ist es gut aufgehoben, du wirst und doch sicher etwas daraus zeigen ;)?!

  2. Du mußt viele Beerensträucher haben. Ich habe schon zu Siglinde von Ollsabissl gesagt, dass ich mich erst zu diesen Gewächsen ermutigen muss, da ich von den Wucherungen Angst habe.

  3. Dein Kuchen hat mich motiviert in den Garten zu gehen und die letzten Stachelbeeren zu pflücken: 375 g. Ich werde auch das halbe Rezept machen, allerdings in einer 20er Springform. Mal sehen ob dann die Mandelmasse ganz darauf passt. Mal sehen, ob ich heute Nachmittag dann noch 1-2 Kuchenesser finden kann um das Problem des zweiten Tages zu umgehen…

  4. Stachelbeeren habe ich früher auch nicht gemocht – inzwischen kann ich ca. 5 Stück essen, aber zu süß und matschig sollten sie doch nicht sein… Der Garten gibt gerade mehr her als ich so esse, also merke ich mir Deinen Kuchen mal. 🙂

  5. Ich habe auch die Tage einen Stachelbeerkuchen gebacken. Allerdings mit Hefeteig und Baiser. Leider habe ich ihn vermurkst, deswegen ist er auch nicht auf meinem Blog zu finden. 🙁
    Sieht sehr lecker aus!!

  6. Also Stachelbeeren und Johannisbeeren wuchern ja nun nicht gerade. Die stehen bei mir an einem Zaun zum Nachbarn, nicht ganz ideal sonnig – aber für unseren Bedarf reicht die Ernte. Die Himbeeren dürften sich gerne noch ausbreiten, die machen bei mir immer wieder mal Zicken – Triebe vertrocknen, Neutriebe sind spärlich…

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