Orangen-Pistazien-Parfait mit Blutorangensauce

Ein fruchtiges Dessert vom letzten Wochenende – komplett vorzubereiten und damit bestens geeignet für ein Menü mit Gästen.

Orangen-Pistazien-Parfait mit Blutorangensauce

Das Rezept stammt von Annemarie Wildeisen, die Sauce habe ich etwas abgewandelt mit Blutorangen gekocht und noch ein wenig von meiner gewürzten Orangenmarmelade hinzugefügt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Orangen-Pistazien-Parfait mit Blutorangensauce
Kategorien: Dessert, Eiscreme
Menge: 8 bis 10 Portionen

Zutaten

H PARFAIT
30 Gramm   Grüne Pistazienkerne
4     Orangen (davon 1 Bio-Orange)
4     Eigelb
100 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
1 Essl.   Zitronensaft
400 ml   Sahne
H BLUTORANGENSAUCE
5     Blutorangen
100 Gramm   Zucker
1 Teel.   Zitronensaft
1/2 Essl.   Butter
1/2     Zitrone: Saft
2 Essl.   Gewürzte Orangenmarmelade oder normale
      -Orangenmarmelade; nach Belieben
1-2 Essl.   Orangenlikör, nach Belieben

Quelle

  modifiziert nach Annemarie Wildeisen
  Erfasst *RK* 02.03.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine Terrinenform* sehr sparsam mit etwas Öl ausstreichen, dann mit Klarsichtfolie auslegen.

Die Pistazien grob hacken. Die Schale von 1 Orange dünn abreiben und beiseitestellen. Den Saft der Orangen auspressen und 250 ml abmessen. Ein Eiswasserbad bereitstellen.

Eigelb, Zucker und Vanillezucker in eine Metallschüssel geben. Über einem leicht kochenden Wasserbad zu einer cremigen Masse aufschlagen. Dann den abgemessenen Orangensaft dazugießen, die Orangenschale und den Zitronensaft beifügen und alles noch so lange weiterschlagen, bis die Creme wieder schön bindet. Diese in einem kalten Wasserbad eventuell mit Eis gekühlt kalt schlagen. Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Orangencreme ziehen. Zuletzt die Pistazienkerne untermischen. Sofort in die vorbereitete Form füllen, mit Klarsichtfolie abdecken und über Nacht gefrieren lassen.

Möchte man das Parfait länger aufbewahren, nach dem Durchfrieren sehr gut in Alufolie verpacken, sodass es keine Fremdgerüche annehmen kann. Haltbarkeit: 4-6 Wochen.

Zum Servieren die Wände der Form nur ganz kurz unter warmem Wasser spülen. Dann das Parfait aus der Form stürzen und die Klarsichtfolie entfernen. Das Parfait nach Belieben kurz im Kühlschrank antauen lassen. Dann in Tranchen schneiden und anrichten. Nach Belieben mit gehackten Pistazien bestreuen.

Für die Blutorangensauce 2 Blutorangen auspressen. Die restlichen Orangen mit einem scharfen Messer mitsamt weisser Haut schälen, dann die Schnitze aus den Trennhäuten schneiden.

Den Zucker mit 1 Tl Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam zu braunem Karamell schmelzen lassen. Die Butter beifügen und unter Rühren aufschäumen lassen. Den Orangensaft und restlichen Zitronensaft beifügen und alles etwa 5 Minuten auf lebhaftem Feuer ganz leicht sirupartig einkochen lassen, die Orangenmarmelade darin auflösen. Vom Feuer nehmen und die Orangenfilets beifügen, mit dem Orangenlikör abschmecken. Zugedeckt bis zum Servieren bei Zimmertemperatur beiseitestellen.

Sehr gut passen auch eine Passionsfruchtsauce oder ein kleiner exotischer Fruchtsalat dazu.

Anmerkung Petra: angenehm frisch-fruchtiges Dessert.

*meine Kunsstoff-Terrinenform hat etwa 1,2 l (25x10x8 cm)- die hat für die Parfaitmasse gerade eben nicht gereicht. Rest in 3 kleine Silikonförmchen gegeben.

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10 Antworten auf „Orangen-Pistazien-Parfait mit Blutorangensauce“

  1. Wieviel Blutorangen hast du eingekauft:)) Die mazerierten Orangenfilets waren aber auch nicht von schlechten Eltern. Fänd ich fast noch schöner zu diesem wundervollen Parfait.

  2. Petra, was ich Dich schon ewig mal fragen wollte- hast Du eigentlich eine Eismaschine? Oder brauchst Du die nicht, weil im Bayerwald eh 9 Monate im Jahr Winter ist und Du zu vereisende Süßspeisen nur mal kurz raus stellst?

  3. duni, ganz so funktioniert es denn dann (leider?) doch nicht 😉
    Ich hatte früher eine Philips Delizia mit Akkus, die man in der TK-Truhe vorkühlen musste, dann nach Nickys Empfehlngen eine Gaggia Gelatiera gekauft, siehe
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2007/07/kaffee-eis-mit-.html
    Mit der Maschine bin ich sehr zufrieden. Man muss allerdings sehen, dass die Maschine keine sehr große Kapazität hat. Wenn man permanent größere Mengen herstellen möchte, sollte man sich evtl. nach einem anderen Modell umsehen.
    Bei dem Wetter heute wäre übrigens ein Eis nicht verkehrt gewesen, das war ja richtig sommerlich, selbst hier im Bayerischen Wald 😉

  4. ja, heute war super wetter, wir packten ganz spontan unser mittagessen ( tomatenhuhn nach siebeck, mit kleinen kartoffeln, fenchelsalat und ein paar knusprige radiserln) zusammen und zogen in den hirschgarten, zu einer kuehlen mass.

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