Schwäbischer Träubleskuchen

Schon 2006 und 2007 habe ich es versprochen, nun habe ich es tatsächlich Dank eines Anstubsers von Barbara geschafft und meinen Schwäbischen Träubleskuchen abgelichtet.

Schwäbischer Träubleskuchen

Das Rezept habe ich von meiner Mutter übernommen. Der Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren und so für die Johannisbeer-lose Zeit konservieren, man kann ihn aber auch ohne Probleme mit eingefrorenen Beeren zubereiten.

Einen ähnlichen Kuchen hat übrigens kürzlich auch Eva gebacken.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwäbischer Träubleskuchen
Kategorien: Kuchen, Beere, Schwaben
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

H MUERBETEIG
250 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
100 Gramm Zucker
2 Eigelb
150 Gramm Butter
H BELAG
6 Zwieback; gerieben
500 Gramm Johannisbeeren, evt. TK
6 Eiweiß
200 Gramm Zucker
150 Gramm Mandeln; gerieben

Quelle

Familienrezept
erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Bei Verwendung von TK-Johannisbeeren diese in einem Sieb antauen lassen.

Mehl und Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Den Zucker auf dem Mehlrand verteilen, die Eigelbe in die Mulde geben. Die kalte Butter in Flöckchen außen herum geben. Mit 2 großen Küchenmessern den Teig durchhacken, bis alles Fett fein verteilt ist. Den Teig dann rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2/3 des Teiges ausrollen und damit den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) belegen. Aus dem restlichen Teig Rollen formen und als Rand andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Kalt stellen.

Die Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, Zucker und Mandeln unterheben. Die Hälfte der Masse mit den Johannisbeeren leicht vermengen. Den geriebenen Zwieback auf den Teigboden streuen, die Johannisbeermasse daraufstreichen. Den Rest der Mandelmasse darüber verteilen, glattstreichen und sofort auf der untersten Schiene bei 200°C im vorgeheizten Backofen 45 Minuten backen, dann noch 10 Minuten im abgeschalteten Backofen stehen lassen.

Falls der Kuchen zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Nach dem Abkühlen mit Schlagsahne servieren. Der Kuchen kann schon am Vortag zubereitet werden, auch Einfrieren ist problemlos möglich.

=====

19 Antworten auf „Schwäbischer Träubleskuchen“

  1. Danke, Petra! 🙂
    Unsere schwäbischen Mütter scheinen sich alle abgesprochen zu haben, so ähnlich gab’s das früher. Ich erinnere mich, dass meine Mutter immer Probleme mit dem Durchweichen des Teigs hatte – Zwieback ist eine super Lösung.

  2. Nach dem Rezept deiner Mutter habe ich diesen Kuchen auch schon öfters gebacken und er kam immer sehr gut an. Liebe Grüße
    P.S.: Grilltipps waren gut, das Essen gigantisch, wenn das Fleisch auch noch länger (wir hatten nur 3,5 Stunden) gebraucht hätte. Bericht folgt

  3. Ein nettes Rezept, dass ich gerne ausprobieren werde. Nur das mit der Verteilung der Butter mit zwei Messern stelle ich mir vor, als ob Chefkoch in der Muppetsshow die Küche verwüstet.

  4. Hallo Roland,
    Muppetshow ist zwar eine nette Vorstellung, es funktioniert aber ganz unspektakulär 😉 Man kann zur Herstellung des Mürbeteigs auch einen „Food Processor“ benützen, so denn man einen hat.

  5. Mjam! Auch will!
    Muss aber noch warten, bei uns auf dem Berg sind die Johannisbeeren noch nicht soweit. Bin grad am Überlegen, ob es vielleicht mit einem Gemisch mit den Schwarzen ginge…..?
    Lieben Gruss

  6. Hallo Billi,
    ein Gemisch mit schwarzen Beeren habe ich noch nicht probiert – aber warum nicht? Ich will übrigens noch Cassis-Schnitten (mit schwarzen Johannisbeeren) ausprobieren. Geerntet wird, wenn der Regen aufhört…

  7. Hallo Petra, den hab ich gestern nachgebacken 🙂 Mürbteig einfach von Hand zusammengeknetet und dann kaltgestellt, und statt Zwieback ein paar EL Semmelbrösel genommen.
    Gaaanz köstlich, alle Gäste waren schwer begeistert, vielen Dank für’s Rezept!

  8. Leckerer, einfacher Kuchen für das entspannte backen am Wochenende. 🙂
    Geht zur Not auch ohne Zwieback. Die angegebenen Zuckermengen besser nicht reduzieren, sonst schmeckt die Eischneemasse etwas fad.

  9. Hallo Petra,
    wenn man gefrorene Beeren verwenden möchte, sollte man diese dann auftauen oder nicht? Ich habe so viele verschiedene Meinungen zu dem Thema gelesen…ich weiß nur, dass ich einmal Johannisbeer-Baiser-Schnitten mit unaufgetauten Beeren gebacken habe und der Kuchen wurde total matschig…
    Liebe Grüße
    Andrea

  10. Hallo Petra,
    ich mache meinen Träubleskuchen genauso wie Du und lasse wenn ich gefrorene Beeren benutze diese nur antauen damit man sie zerteilen kann. Allerdings nehme ich für den Guß nur 3 Eier. Schlage die Eiweiß mit dem Zucker zu Schnee und rühre kurz die Eigelbe mit einem Schneebesen unter, die Nüsse dazu und fertig. So sind die Eigelb auch aufgebraucht und es schmeckt wunderbar.
    Liebe Grüße
    Irmgard

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.