Salzbraten für ein faules Wochenende

Dieses Rezept besticht durch seine Einfachheit: keine komplizierten
Zutaten, kein ewiges Stehen in der Küche, dafür Zeit zum Spazierengehen
– oder bei der Kälte doch lieber Zeit für ein schönes Buch oder die
Lektüre quer durch andere Food Blogs 😉

Beim Ergebnis allerdings wird man sicher Lob einheimsen – das Fleisch wird garantiert supersaftig und zart!

Die Vorbereitung besteht lediglich darin, den Schweinenacken auf ein
Salzbett zu legen, mit Senf einzustreichen und zu pfeffern. In den Ofen
schieben und 3 Stunden die Füße hochlegen 🙂

Dazu gibt’s Salate nach Wahl (Krautsalat, Kartoffelsalat, gemischter Salat).

Wer’s etwas exotischer mag, serviert roh gebratene
Süßkartoffelwürfelchen dazu.

Sehr gut passt da auch Chipotle-Mayo
(Rezept siehe hier)
als kleiner Dip. Moritz mag’s eher fruchtig: sein Favorit ist eine
Mayo, die mit etwas Schmand und Currypulver sowie pürierten Aprikosen,
Pfirsichen oder Mango-Chutney verrührt wird.

Reste vom Braten schmecken gut als kalter Aufschnitt. Oder als Zutat zum Italienischen Salat.

===== Titelliste (2 Rezepte) =====

Salzbraten
Roh gebratene Süßkartoffeln

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Salzbraten
Kategorien: Fleisch, Schwein
     Menge: 6-8 Personen

============================== FLEISCH ==============================
      2        kg  Schweinekamm ohne Knochen
1-1 1/2        kg  Salz (billigste Sorte)
                   Mittelscharfer Senf
                   Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
                   -Erfasst *RK* 11.03.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Ein großes Stück auf ein Backblech legen, darauf das Salz verteilen.
Das ungewürzte Fleisch auf das Salzbett legen, auf der Oberseite
dick mit Senf bestreichen und großzügig mit Pfeffer aus der Mühle
bestreuen.

Das Blech in den Ofen schieben und 3 Stunden braten.

Herausnehmen, etwas ruhen lassen, vom Salzbett nehmen und
aufschneiden.

Dazu passt nach Belieben Salat (Kartoffelsalat, Krautsalat,
gemischter Salat), aber auch roh gebratene Süßkartoffeln. Wenn man
will, kann man auch Dips dazu reichen (Chipotle-Mayo,
Remouladensauce, Mayo-Curry-Dip mit Pfirsichen oder Aprikosen).

Ganz einfach, trotzdem wird das Fleisch ausgesprochen zart und
saftig!

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Roh gebratene Süßkartoffeln
Kategorien: Beilage, Süßkartoffel
     Menge: 4 Portionen

      1        kg  Süßkartoffeln mit orangenem Fruchtfleisch
                   Öl; zum Braten
                   Salz

============================== QUELLE ==============================
                   -Erfasst *RK* 11.03.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Die Süßkartoffeln schälen und in Würfelchen von etwa 1 cm
Kantenlänge schneiden.

Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die
Würfelchen unter wiederholtem Wenden goldbraun braten. Salzen.

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6 Antworten auf „Salzbraten für ein faules Wochenende“

  1. Hi!
    Den soll es morgen auf meiner Geb.Party geben. Nur – was kann ich für eine Sosse dazu anbieten. Als Beilagen habe ich an versch. Salate und Brot gedacht.
    Übrigens – ganz klasse Blog. Ich komme fast täglich vorbei.
    Gruß
    Sabine

  2. Hallo Sabine,
    wie ich schon schrieb, gibt es bei mir meist kalte Saucen dazu (s. Rezept), was sich bei Salaten als Beilage ja auch anbietet. Du kannst natürlich auch so eine Art Bratensauce dazu anbieten, wobei ich dabei nicht auf Fertigprodukte zurückgreifen würde, sondern sie selbst machen würde (Gemüse und Knochen goldbraun rösten, etwas Tomatenmark dazu, mit Rotwein/Brühe ablöschen und einköcheln, nach Belieben binden etc.).

  3. Hallo Petra,
    ja, gell, das ist ein tolles, einfaches Rezept. Deine Variante mit Senf klingt auch sehr interessant. Danke für deinen Kommentar auf meiner Seite! War erstaunt, schon einen Kommentar zu bekommen, war der Post doch erst für Samstag geplant. Ich hatte aus Versehen das falsche Datum für meinen Post (war geplant für 05.11. und ich hatte geschrieben 05.10.) eingetragen. Das habe ich jetzt korrigiert und dafür das heutige Datum genommen.
    GGLG Barbara 🙂

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