Vierkorn-Kasten

Im Februar hatte ich den Dreikorn-Kasten bei Hefe und mehr entdeckt und gebacken, allerdings gleich in der 1 1/2 fachen Menge. Der Teig war bei mir sehr weich und ließ sich nur äußerst schwer zu einem Laib formen, ich hatte deshalb den Teig für das zweite Brot einfach in die Form gegeben und glatt gestrichen.

Vierkornkasten

Nun habe ich das Brot wieder gebacken, dabei aber im Brühstück und im Hauptteig die Hälfte des Dinkelmehls durch Emmer-Vollkornmehl ersetzt. Die Hälfte der Sonnenblumenkerne habe ich durch Goldenen Leinsamen ersetzt, weil Vorräte aufgebraucht werden sollten.

Auch hier habe ich den Teig einfach wieder in die Formen gelöffelt, was die Herstellung sehr vereinfacht.  Herausgekommen ist ein sehr aromatisches, kernig-saftiges Brot mit ausgezeichnetem Frischhaltevermögen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vierkorn-Kasten
Kategorien: Brot, Kasten, Vollkorn
Menge: 2 Brote à 900g

Zutaten

H SAUERTEIG
225 Gramm Lichtkornroggen-Vollkornmehl
225 Gramm Wasser
22 Gramm Roggen-Anstellgut
H VIERKORN-KASTENBRÜHSTÜCK
90 Gramm Sonnenblumenkerne*
90 Gramm Gold-Leinsamen*
75 Gramm Dinkelvollkornmehl (P: auch schon Type 1050
-verwendet)
75 Gramm Emmer-Vollkornmehl
450 Gramm Kochendes Wasser
18 Gramm Salz
H TEIG
Sauerteig
Brühstück
150 Gramm Dinkelvollkornmehl (P: auch schon Type 1050
-verwendet)
150 Gramm Emmer-Vollkornmehl
25 Gramm Granat-Rotkornweizen-Vollkornmehhl
12 Gramm Hefe
180 Gramm Wasser
H ZUM FORMEN
Roggenschrot

Quelle

modifiziert nach
Hefe und mehr
Erfasst *RK* 02.08.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Sauerteig am Voraband Mehl, Wasser und Sauerteig zu einem homogenen Teig verrühren und 14-16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Sonnenblumenkerne und Leinsamen in einer Pfanne rösten (man kann auch nur Sonnenblumenkerne verwenden).

Für das Brühstück alle Zutaten vermischen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tages alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und den Teig erst 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann etwa 5-8 Minuten auf Stufe 2.

Den Teig in eine saubere Schüssel füllen und abgedeckt 90 Minuten gehen lassen.

2 Kastenformen (25 cm Länge) buttern und mit Roggenschrot ausstreuen.

Jeweils die Hälfte des Teiges (etwa 970 g) in die Kastenformen geben. Da der Teig sehr weich ist, habe ich ihn einfach in die Formen gelöffelt und mit einem feuchten Schaber glatt gestrichen. Die Oberfläche ebenfalls mit Roggenschrot bestreuen.

Die Teiglinge abgedeckt nochmal 90 Minuten gehen lassen. Sie sollten die obere Kante der Form knapp erreichen.

Den Ofen in der Zwischenzeit mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 250°C aufheizen. Die Brote in den Ofen schieben und 10 Minuten mit Dampf backen. Nun die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen.

Tipp: Wer statt 2 kleinen Broten 1 großes Backen möchte, verlängert die Backzeit um 10-15 min.

Anmerkung Petra: Sehr saftiges Brot, prima! Im Original ein Dreikorn- Kasten aus Dinkel-, Roggen- und Weizenmehl mit Sonnenblumenkernen.

*Ich habe jeweils die Hälfte des Dinkels im Brühstück und im endgültigen Teig durch Emmermehl ersetzt und die Hälfte der Sonnenblumenkerne durch Gold-Leinsamen, weil ich Vorräte abbauen wollte.

Auch beim Originalrezept war bei mir ein Formen der Brote nicht möglich, da der Teig sehr weich war.

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6 Antworten auf „Vierkorn-Kasten“

  1. Liebe Petra,

    ich habe das Rezept ausprobiert und 2 nicht sehr hoch gewordene mit aufgerissener Kruste Brote gebacken. Der Teig war gut aufgegangen, aber als ich die Masse in die Formen gelöffelt hatte, muss wohl etwas passiert sein. Wenn ich wüsste was? Ich benutze nur Mehle der Drax Mühle.
    War zu viel Feuchtigkeit im Teig?

    Danke und Gruß

    Karin

    1. Puh, Ferndiagnosen sind beim Brotbacken so gut wie unmöglich. Ich hatte auch teilweise Drax-Mehle. Sind die Teige denn in den Kästen gut aufgegangen? Ich habe sie bis knapp zum oberen Rand gehen lassen.

        1. Ich schaue da nicht nur auf die Zeit, sondern wirklich auf das Ergebnis. Manchnmal dauert es eben ein bisschen länger oder auch kürzer (gerade bei den momentan herrschenden Temperaturen).

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