Beeren-Cappuccino-Kuchen

Sabine hat „Fünf Sommer bis zum Lieblingsbeerenkuchen“ gebraucht. Ich hab mir das Rezept im letzten November gespeichert und es tatsächlich geschafft, ihn jetzt in bester Beeren-Saison nachzubacken 🙂

Brombeeren, weiße und rote Johannisbeeren sowie Himbeeren kamen aus dem eigenen Garten, die Heidelbeeren haben wir letztes Wochenende auf dem Weg zum Hochzellschachten gepflückt.

Hier gab’s den Kuchen zum Kaffeeklatsch mit der Freundin. Ich habe deshalb das Blechkuchen-Teigrezept halbiert in einer 26 cm Springform gebacken. Wie von Sabine empfohlen habe ich den Guss verdoppelt – für mich hieß das,  die Zutaten-Mengen so zu belassen wie im Original. Wie man am Anschnitt sieht, ergibt das ein gutes Verhältnis von Kaffeeboden zu Schmand-Belag.

Die Dekoration von ungebackenen Beeren umhüllt in meinem Fall von Himbeer-Johannisbeer-Gelee macht den Kuchen angenehm erfrischend. Die Zuckermenge im Kuchen ist eher sparsam angesetzt, weiter würde ich nicht reduzieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Beeren-Cappuccino-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Creme, Früchte
Menge: 1 Kuchen 26 cm

Zutaten

H BELAG
600 Gramm Gemischte Beeren: hier
Brombeeren
Himbeeren
Johannisbeeren rot und weiß
Waldheidelbeeren
H TEIG
2 Pack. Lösliches Espressopulver (sticks à 1,8 g)
50 ml Kochendes Wasser
125 Gramm Weiche Butter
90 Gramm Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (Kl. L, Zimmertemperatur)
200 Gramm Mehl
25 Gramm Speisestärke
1 3/4 Teel. Backpulver
3 1/2 Essl. Kaffeelikör (Kahlua)
H GUSS
1 Vanilleschote; ausgekratzes Mark
3 Eier (Kl. M)
400 Gramm Schmand
100 ml Milch
2 Essl. Speisestärke
25 Gramm Puderzucker
H BELAG
150 Gramm Himbeer-Johannisbeer-Gelee; anderes Gelee geht
-auch

Quelle

modifiziert nach
essen & trinken 8/2011 bzw.
Schmeckt nach mehr
Erfasst *RK* 08.08.2018 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Beeren verlesen. 200 g davon für die Dekoration kalt stellen. Die übrigen Beeren mischen.

Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier bespannen, den Rand buttern.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für den Teig das Espressopulver in 50 ml kochendem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und sieben.

Weiche Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers mindestens 5 Minuten hell-cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis sie komplett aufgenommen sind.

Die Mehlmischung abwechselnd mit dem kalten Espresso und dem Kaffeelikör unter die Butter-Ei-Masse rühren. Jeweils nur ganz kurz auf niedriger Stufe rühren, bis die Zutaten gerade verbunden sind.

Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. Die 400 g gemischten Beeren gleichmäßig darauf verteilen.

Die Form für 25 Minuten auf die 2. Schiene von unten in den vorgeheizten Backofen schieben

Währenddessen für den Guss die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Eier, Schmand, Milch, Stärke und Puderzucker und Vanillemark mit einem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, den Guss darauf gießen. Bei gleicher Temperatur weitere 20 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist. Den Kuchen herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Dekoration das Gelee in einem kleinen Topf erhitzen und glatt rühren. Die kalt gestellten Beeren dazugeben, gut mischen und alles auf dem Kuchen verteilen.

Anmerkung Petra: Original wird mit doppelter Teig- und Beerenmenge (Him-, Brom-, Heidelbeeren), aber einfacher Gussmenge auf dem Blech gebacken. Nach Sabines Empfehlung habe ich den Guss verdoppelt, war prima so. Kuchen ist nicht sehr süß, durch die Beerendoko obendrauf sehr erfrischend. Beeren passen prima zum Kaffee-Aroma!

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4 Antworten auf „Beeren-Cappuccino-Kuchen“

  1. ich muss ja meine Beeren inzwischen leider im Hofladen kaufen – aber das tue ich gerne, und da ich Beeren liebe, muss der Kuchen (am besten noch diesen Sommer) ausprobiert werden.

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