Meine Weihnachtsplätzchen: Limettenschnitten

Letzte Woche – die Plätzchen-Back-Aktion hatte schon begonnen, die to-do-Liste stand eigentlich – habe ich einige weihnachtlich orientierte Backbücher durchgesehen. Man weiß ja nie, ob sich dort nicht doch vielleicht noch ein besonders interessantes Rezept versteckt 😉

Limettenschnitten

Angelacht haben mich dann in Spitzbüble, Anisbrötli, Bärentatzen und weitere köstliche Familienrezepte die Limettenplätzchen, so dass ich sie gleich noch ins Programm genommen habe – auch weil die Herstellung relativ einfach klang:

Einen Mürbeteig herstellen (ich mache das grundsätzlich nur noch im Food Prozessor), diesen zu einer rechteckigen Platte ausrollen, backen, mittig durchschneiden, die eine Hälfte mit einer Creme aus Butter, Puderzucker, Limoncello und Mandeln bestreichen, die andere Platte daraufsetzen.

Limettenschnitten, nah

Dekoriert wird mit Fäden aus weißer Schokolade und Puderzucker.

Neugierig wie ich bin habe ich die Platten nach dem Zusammenbau leicht "begradigt" und vom Ausschuss probiert. Naja, eben fester Mürbeteig mit einer Creme…

Nach einem Tag im kalten Keller habe ich die Platte dann in kleine Stückchen geschnitten. Und siehe da: das Ganze ist wunderbar durchgezogen, die Teilchen schmecken jetzt komplett anders, richtig rund. Und sind eine echte Bereicherung des Plätzchentellers!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Limettenschnitten
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

200 Gramm   Mehl
75 Gramm   Zucker
75 Gramm   Mandeln, gehäutet, gemahlen
125 Gramm   Kalte Butter; in Flocken
1 Prise   Salz
1     Ei
1     Limette: abgeriebene Schale
H FÜLLUNG
75 Gramm   Weiche Butter
60 Gramm   Puderzucker
2 Essl.   Limoncello-Likör
30 Gramm   Mandeln, gehäutet, gemahlen
H ZUM VERZIEREN
      Weiße Kuvertüre
      Puderzucker

Quelle

  modifiziert nach
  SWR Fernsehen
  Spitzbüble, Anisbrötli, Bärentatzen
  Rezept von Michaela Fetzer, Medingen
  Erfasst *RK* 28.11.2012 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl auf das Backblech sieben, Zucker, Salz und Mandeln darunter mischen. Butter, Ei und Limettenschale dazugeben und zu einem glatten Teig kneten. Kalt stellen. Meine Vorgehensweise: Mehl, Zucker, Mandeln, Salz und Limettenschale in einem Food Processor mischen. Die Butter in Flöckchen zugeben, pulsierend mischen, dann das Ei zugeben und alles erneut pulsierend mischen. Die Masse auf der Arbeitsfläche rasch zu einem Teig zusammenkneten. Diesen flach drücken und in Klarsichtfolie eingepackt kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig auf einem bemehlten Backbrett 2 mm dick zu einer rechteckigen Platte (Petra 25 x 35 cm, möglichst akurat) ausrollen und aufs Blech legen.

Die Teigplatte in 8 bis 10 Minuten hell backen. Erkalten lassen.

Für die Füllung die Butter mit Puderzucker schaumig rühren, Likör und Mandeln untermischen.

Die Teigplatte in der Mitte durchschneiden. Die Füllung auf eine Seite streichen, die andere Hälfte darauflegen. Die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und in ein kleines Pergamentpapiertütchen füllen. eine kleine Spitze abschneiden und feine Linien auf die Teigplatte spritzen. Anschließend gleich mit Puderzucker leicht bestäuben.

Einige Stunden kalt stellen, dann mit dem Messer in kleine Schnitten schneiden.

Anmerkung Petra: Der anfangs feste Teig zieht mit der Füllung schön durch und gibt ein ausgesprochen leckeres zartes Gebäck.

Im Original wird nur 1 El Mandeln in der Füllung verwendet.

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19 Antworten auf „Meine Weihnachtsplätzchen: Limettenschnitten“

  1. Die haben schon in dein Nougatsternenpost angesprochen 🙂 ich Backe jährlich orangenschnittli, da wird mit der Füllung gebacken, diese waren eine perfekte Ergänzung…. Meine Liste wächst und wächst.
    Liebs Grüessli
    Irene

  2. Hm, gut sehen die aus. Die Einfachheit spricht mich zusätzlich an. Mürbeteig jage ich übrigens auch immer durch den Food Processor – und freue mich jedes Mal, wie in ein paar Sekunden ein Teig zusammenkommt….

  3. Ich hab mich schon an einigen dieser Teilchen (lemon millionaire shortbread) versucht und war nie so richtig begeistert – jetzt weiss ich auch warum! Der Limoncello fehlte 🙂 – sehen super aus.

  4. Ohh.. eigentlich dachte ich ja, ich brauche keine mehr, aber diese hier treffen sowas von genau meinen Geschmack!
    Außerdem find ich sowas (zumindest ansatzweise ;-)) frisches auch mal nett zu Weihnachten.

  5. Ich sollte hier nicht mehr lesen, jetzt will ich ALLE deine Plätzchen nachbacken. Die, die ich schon von dir gebacken habe in den letzten Jahren, backe ich sowieso. Norbert freut sich 🙂

  6. Verflixt sehen die lecker aus, würde ich auch gerne backen, wie lange halten sie sich in der Blechdose ??.Ich backe ca. 40 Sorten Plätzchen und davon sind ca 30 Sorten immer gleich die anderen mache ich immer mal wieder nach Rezepten die ich so wie hier entdecke. Wäre toll, wenn mir jemand die Frage beantworten könnte. Dankeschön.

  7. Die sind auch klasse, backe ich dieses Jahr wieder. Die Schnitten kann man hervorragend in einer Dose einfrieren, sie halten sich dann ein knappes Jahr wie frisch (letzte Woche ausprobiert mit einigen Exemplaren der Vorjahresproduktion ;-))

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