Trauerspiel Teil 1-3

Bevor hier über Erfreuliches berichtet wird (Lissabon! Für Neugierige gibt es bei Kathi erste Fotos zu gucken), eine traurige Bestandsaufnahme aus dem Garten:

Toter Cox Orange

Unser Cox Orange hat kapituliert: dem rauen Wetter des Bayerischen Waldes konnte er auf Dauer nicht trotzen. Die Rinde war nach dem harten und unermitteltem Frost dieses Winters rundum komplett aufgeplatzt – einige Blüten hat er noch verzweifelt getrieben, die sind inzwischen aber auch vertrocknet.

Erfrorene Walnusstriebe

Unseren Walnussbaum haben die späten Fröste (letzte Woche -3°C) genau wie auch im letzten Jahr erwischt. In den unteren Bereichen sind noch einige grüne Blätter zu sehen, weiter oben ist alles schwarz. Also wieder keine Nussernte dieses Jahr 🙁

Keine Minze

Was sehen wir hier? Eine Katze, stimmt. Was hier aber eigentlich wuchern sollte und es viele Jahre lang auch getan hat, ist krause Minze und Pfefferminze. Ich kam kaum hinterher, sie in Zaum zu halten. Dieses Jahr ein Komplettausfall – so etwas hätte ich nicht für möglich gehalten.

17 Antworten auf „Trauerspiel Teil 1-3“

  1. Och Mensch… Schade! 🙁
    Wir haben auch nochmal nachgeschaut, die Spitzen der Walnussbäume sehen auch so aus, aber der Großteil lebt noch. Also bei weitem nicht so schlimm wie letztes Jahr oder bei Euch. Minze kommt auch nicht mehr, ein alter Salbeistock ist kaputt (der andere hat so halbwegs überlebt), eine Menge Lavendelpflanzen sind eingegangen. Aber bei weitem nicht so heftig wie bei Euch. Also mehr grönländische Pflanzen… Wir hatten mal eine Bayernfeige gekauft, ewig teuer und bis -20°C haltbar, die ist jeden Winter total runtergefroren, bis wir sie entsorgt haben. Das Klima ist halt etwas rauh… Auswandern?
    Die Nachbars(?)katze ist jedenfalls hübsch. 🙂

  2. der winter war eine katastrophe, nicht nur im bayerwald! bei uns auf den balkonen sind die rosen eingegangen, lavendel und rosmarin habens auch nicht gepackt, der ahorn ist wohl auvh hinueber.

  3. Aber wenigstens lebt die Katze…..
    Schade um die Bäume – die Kräuter wachsen schneller nach.
    Bei uns hat es Lavendel, Rosmarin und eine Topfrose erwischt.

  4. Da gehts mir wie Zorra! Da kann man nur mittrauern.
    Aber vielleicht tröstet dich das:
    unser Olivenbaum – schon beachtlich groß – sieht nicht mehr so aus, als würde er wieder ausschlagen. Vorgestern wurde er in einem Verzweiflungsakt geköpft. Vielleicht überlegt er sichs nun.
    Die Mispeln hatten so herrlich geblüht Anfang Januar, das warme Wetter damals. Wir schwelgten wieder in der schönsten Ernte. Einer treibt zum Glück wieder nach, der andere wohl nie mehr. Aber Mispeln aus dem Garten: dieses Jahr definitiv nicht.
    Und dann habe ich letztes Jahr noch Lorbeer-Ringe gebastelt. Von 2 Metern Höhe fangen wir wieder von unten an.
    Oder die Passionsblume, die den ganzen Schopf umwuchert hat….
    Liebe Petra, du bist nicht allein, ich weiß, wies dir ist.

  5. da fühle ich so richtig mit dir – bei mir hat es meine Bayernfeige erwischt, keine Feigen heuer, sie treibt jetzt gerade ganz zaghaft ein paar Blättchen aus der Erde. Ebenso den Gewürzfenchel, der schon jahrelang ausgeharrt hatte. Und die Minzen – ich dachte immer, sie seien wie Unkraut, unverwüstlich … einfach weg.

  6. Das tut weh, wenn die Pflanzen einfach eingehen, besonders wenn es einen solch schönen Apfelbaum trifft.
    Meine Minzen haben überlebt, sie sind aber in einem Beet an der Hauswand und ich habe sie mit Zweigen abgedeckt.
    Erfroren sind Rosmarin (hatte letztes Jahr prima geklappt), Salbei und meine Hortensien.

  7. Der Winter war wirklich schlimm, auch in der norddeutschen Tiefebene. Bei mir hat es einen Losbaum und 2 Rosen gerissen und sogar den Thymian (vom Rest der mediterranen Kräuter ganz zu schweigen). Die Magnolienblüte ist eingegangen. Was aber viel bedenklicher ist, in der Kirschblütenzeit (sehr kalt und nass) sind kaum Bienen geflogen. Dieses Jahr wird es nix mit den Sauerkirschen, nix mit der Nashiernte und das geht hier allen so. Kaum etwas an den Obstbäumen. Nur die ganz frühen Blüher sind davongekommen. Aber gleich einen Baum zu verlieren ist arg.

  8. Oh nein 🙁 Schon wieder die Nüsse.. und sogar die Minze hats dahin gerafft? Nicht zu fassen! Schnell neue eingraben, die kommt ja doch recht schnell wieder..
    Wie gehts den Tomaten und den Balkonblumen?

  9. Och nöö, das ist aber traurig, vor allem die Bäume werden im Laufe der Jahre irgendwie zu Familienmitgliedern. Schade!
    Unser Salbei ist fast komplett verschwunden, auch bei der Nachbarin. Rosmarin total hin, dabei hatte ich im letzten Jahr recht viel gepflanzt. Ich habe jetzt ein Zweiglein aus dem tartuffli-Karton in Wasser gesetzt, vielleicht wird es ja was. Kirschen werden wir auch nicht viele haben, die Bienen waren noch nicht munter, als die Blüte einsetzte. Doof.

  10. Ich hatte ja im Blog schon verkündet, wie wenige Überlebende wir letzten Winter hatten. Ich habe da sowieso immer meine Probleme, selbst mit den Pflanzen, die drin überwintern. anyway, bei der Minze war ich platt. Die ist doch sonst trotz Frost tapfer immer wieder gekommen. Diesmal Ebbe…
    Freuen sich die Pflanzenzüchter, wenn wir nachrüsten müssen… 😉

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