Heiße Schenkel….

Barbara hat sich für das laufende Blog-Event etwas ganz Besonderes ausgedacht: es geht um aphrodisische Gaumenfreuden.

Entenschenkel mariniert

Und wie ich gestern unser Abendessen so da liegen sah, dachte ich spontan, das könnte sich hervorragend als Beitrag eignen. Hier noch etwas blass und verschämt….

Entenkeulen beim Anbraten

…doch schon bald kommen sich die Schenkel in Wallung näher und bekennen Farbe. Scharfmachende Chilis und Bockshornklee tun ein Übriges.

Entenschenkel auf bunten Kartoffeln

Ich habe die Entenschenkel in Tamarindensauce auf ein Bett von gebratenen orangefarbenen Süßkartoffen und blauen Vitelottes gelegt.

Voilà, bekommt man da nicht Lust?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmorte Entenkeulen in Tamarindensauce mit gebackenen Jalapeno-Süßkartoffeln
Kategorien: Geflügel, Ente, Sauce, Chili, Kartoffel
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H MARINADE
1 Essl.   Tamarindenpaste
1     Roter Jalapeno-Chili; klein geschnitten
1 Essl.   Tomatenmark
1 Teel.   Salz
1 Essl.   Zucker
1 Stück   Frische Ingwerwurzel (2,5 cm lang); klein
      -geschnitten
1     Knoblauchzehe; gehackt
1/2 Teel.   Gemahlener Kreuzkümmel
1 Teel.   Koriandersamen
H ENTENKEULEN
4 groß.   Entenkeulen
4 Essl.   Entenschmalz
6     Frische Curryblätter
1 Teel.   Bockshornkleesamen; leicht geröstet
300 ml   Entenbrühe oder Wasser
1     Roter Jalapeno-Chili; die Samen entfernt, klein
      -geschnitten
3 Essl.   Koriandergrün; gehackt
      Salz
      Schwarzer Pfeffer
H SÜSSKARTOFFELN
500 Gramm   Süßkartoffeln, orangefleischig; geschält und in
      -2 cm große Würfel geschnitten
250 Gramm   Blaue Kartoffeln: geschält und in 2 cm große
      -Würfel geschnitten
4 Essl.   Entenschmalz
1     Grüner Jalapeno-Chili; in dünne Ringe geschnitten
      Salz
      Schwarzer Pfeffer

Quelle

  modifiziert nach
  Paul Gayler
  HOT
  Erfasst *RK* 07.10.2001 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für die Marinade im Mörser pürieren. Die Entenkeulen mit der Marinade bestreichen, in einen TK-Beutel legen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Den Backofen auf 165°C vorheizen.

Einen gusseisernen Topf auf dem Herd auf mittelhohe Temperatur erhitzen (Petra: 6-7 von 9). 2 Schenkel mit der Hautseite nach unten hineinlegen und ohne sie zu bewegen anbraten, bis die Haut gut gebräunt und knusprig ist (Petra: etwa 4-5 Minuten). Umdrehen und weitere 3-4 Minuten braten. Die Schenkel herausnehmen und die restlichen beiden genauso braten, ebenfalls aus dem Topf nehmen. Das ausgetretene Fett bis auf 1 El abgießen.

Curryblätter und Bockshornkleesamen hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Die restliche Marinade und Brühe oder Wasser zugießen und zu einer Sauce verrühren. Die Sauce zum Kochen bringen, dann die Entenkeulen mit aufgelegtem Deckel in den heißen Backofen stellen.

Nach 1 Stunde die Schenkel umdrehen und eine weitere Stunde schmoren, bis das Fleisch ganz weich ist und sich vom Knochen löst. Die Schenkel aus dem Topf heben und nebeneinander auf einen Rost legen, den man auf die mit Alufolie ausgelegte Fettpfanne gesetzt hat. Die Backofentemperatur auf 250°C erhöhen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen, entfetten und etwas einkochen lassen. Roten Chili und Koriandergrün zugeben, mit Tamarindenpaste, Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.

Die Fettpfanne mit dem Rost in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und die Beine in etwa 8-10 Minuten knusprig braun braten.

In der Zwischenzeit das Entenschmalz in eine große beschichtete Pfanne oder eine Gusseisenpfanne geben und erhitzen. Die Kartoffel- und Süßkartoffelwürfel sowie die Chiliringe zugeben und in etwa 20-25 Minuten unter gelegentlichem Wenden braun braten und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Servieren die Kartoffeln-Mischung auf vier Teller verteilen, darauf die geschmorten Entenkeulen anrichten und mit Sauce übergießen.

Anmerkung Petra: das Original brät die Schenkel nach dem Anbraten 1 Stunde bei 200°C, die Kartoffeln (nur Süßkartoffeln) 25 Minuten im Backofen.

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9 Antworten auf „Heiße Schenkel….“

  1. Lust auf diese herrlichen Schenkel bekommt man da auf jeden Fall! 😉
    Irgendwie dachte ich, ich hätte die schon kommentiert… Hübsch, wie sie erst so verschämt mit den Gewürzen und der heißen Tamarinde heiß laufen durfen. Gefällt mir richtig gut! 🙂

  2. Diese Schenkel sehen echt zum Reinbeissen aus, bei uns gibt es momentan leider nur noch schnelle Küche – außer meine Mama bekocht uns.
    Bei Bockshornkleesamen musste ich schmunzeln – ich esse ihn momentan gefüllt in Kapseln, denn er soll die Milchbildung anregen, also Vorsicht 😉

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