Meine Weihnachtsplätzchen: Mokkaschnitten

Im Original ("Mokka-Ecken") stammen diese Plätzchen aus einem Brigitte-Extra Heft von 1989. 4 Jahre lang habe ich sie nicht mehr gebacken – nicht, weil sie uns nicht geschmeckt hätten, sondern weil beim Schneiden der noch warmen frisch glasierten Kuchenplatte in Dreiecke immer eine unschöne Bröselei entstand und der schnell trocknende Guss viele Risse aufwies.

Mokkaschnitten

Dieses Jahr habe ich mir das Rezept mit einigen Änderungen wieder vorgenommen: ich habe für den Teig mittelfein gemahlene geröstete Haselnüsse und gute Schokolade verwendet sowie (warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?) die Kuchenplatte gleich nach dem Backen unglasiert in Quadrate geschnitten und dann noch warm mit dem Guss überzogen. Schmeckt prima und ist so auch optisch nicht zu beanstanden.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Mokkaschnitten
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Schokolade, Nuss, Kaffee
     Menge: 75 Stück

    200     Gramm  Butter
    200     Gramm  Brauner Zucker
      2            Eier
      2      Essl. Rum
      1      Teel. Zimt
    1/2      Teel. Nelkenpulver
    125     Gramm  Geröstete Haselnüsse; mittelfein gemahlen
    100     Gramm  Dunkle Schokolade (Petra 68%); gerieben
    250     Gramm  Mehl
      1      Teel. Backpulver
                   Backpapier

============================= GUSS =============================
      3      Teel. Instant-Kaffee-Pulver
      3      Essl. Heißes Wasser
    200     Gramm  Puderzucker
    100     Gramm  Mokkabohnen (Halbbitter-Schokolade)

============================ QUELLE ============================
            modifiziert nach
            Brigitte extra 23/89
            -Erfasst *RK* 14.12.2006 von
            -Petra Holzapfel

Ein Backblech mit Backpapier auslegen (das Backpapier mit etwas
Butter am Blech "festkleben").

Die weiche Butter und den Zucker mit den Quirlen des Handrührers
schaumig rühren. Nacheinander die Eier unterrühren, dann den Rum.
Die Nüsse mit Zimt und Nelkenpulver vermischen und mit der
geriebenen Schokolade unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver
vermischen und ebenfalls kurz unterrühren.

Den Teig möglichst gleichmäßig auf das Blech (etwa 30x40 cm)
streichen und in den Backofen schieben. Auf 175°C schalten und etwa
20 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort in Quadrate von etwa 4 cm
Kantenlänge schneiden (ich benütze dafür ein Lineal mit 4 cm Breite).

Für den Guss das Kaffeepulver mit dem heißen Wasser übergießen und
dann mit dem Puderzucker verrühren. Die noch warmen Quadrate mit dem
Guss bestreichen, mit jeweils einer Kaffeebohne belegen und auf
einem Rost trocknen lassen.

Anmerkung Petra: schmecken prima, sind relativ schnell gemacht und
sehen hübsch aus. Im Original werden u.a. grob gehackte ungeröstete
Nüsse und fein gehackte Blockschokolade verwendet. Dort wird der
Kuchen im Ganzen heiß glasiert und dann in größere Dreiecke
geschnitten. Dabei bröckelt der Guss aber heftig.

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9 Antworten auf „Meine Weihnachtsplätzchen: Mokkaschnitten“

  1. Ich habe die Mokkaschnitten vorgestern nachgebacken und finde sie sehr gut. Mein Mann übrigens auch. Könnte durchaus ein Rezept sein, das wir nächstes Jahr wieder backen werden.
    1989, als das Ur-Rezept in der Brigitte erschienen ist, war ich 16, und meine Mutter hatte garantiert auch das Plätzchen-Extra-Heft aus der Brigitte, aber die Mokkaschnitten sind uns damals garantiert nicht aufgefallen. Damals hätten mich aber allein schon die Mokkabohnen und der Kaffeeguss abgeschreckt… 😉 Lustig, dass sie es jetzt über diesen Umweg in mein Backrepertoire geschafft haben.
    Dafür backe ich noch heute jedes Jahr die Schokostangen aus dem Freundin-Plätzchen-Sonderheft aus dem Jahr 1986… 🙂

  2. Hallo Petra, wie haben heute die Mokkaschnitten gebacken! Man kann die Schnitten wunderbar schneiden, solange die Zuckerglasur noch weich und flüssig ist 🙂 könnte mir als Abwandlung auch vorstellen, eine Glasur aus Glühwein und Puderzucker zu machen und am Schluss evtl. Wildblumengewürz drauf zu machen 🙂

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