Rahmkuchen mit Mandarin-Orangen

Kürzlich flatterte per Newsletter das Rezept für einen Rahmkuchen mit üppiger Füllung (400 g Crème fraîche, 400 g Sahne, 400 g Sauerrahm) ins Haus. Einen Rahmkuchen kannte ich von einer Freundin aus dem Saarland, diese hatte ihn immer mit einem Quark-Ölteig gebacken (als Rahmkuchen Rita an verschiedenen Stellen im Netz zu finden) . Ein bisschen Recherche zeigte, dass das lecker-Rezept auch bei chefkoch existiert, mit sehr guten Bewertungen, aber auch einigen Abwandlungen.

Rahmkuchen mit Mandarinen-Orangen

Ich habe mich entschieden, dem Kuchen (26 cm Springform) nur die Hälfte an Belag zu spendieren, dafür aber noch eine Lage Mandarin-Orangen mit einzubauen. Damit hat der Kuchen eine Größe, die auch für einen kleineren Haushalt zu bewältigen ist. Und er schmeckt wirklich prima, schön cremig und nicht zu süß. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich sogar die doppelte Menge an Früchten verwenden.

Making of

Wer sich übrigens mal gefragt hat, wie die Mandarinen so perfekt geschält in die Dose kommen, dem empfehle ich dieses interessante Galileo-Video.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rahmkuchen mit Mandarin-Orangen
Kategorien: Kuchen, Creme, Früchte
Menge: 12 Stücke

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
200 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
80 Gramm Butter
1 groß. Ei
H BELAG
1-2 Dosen Mandarin-Orangen (175 g Abtropfgewicht)
H FÜR DEN GUSS
2 Eier
70 Gramm Zucker
200 Gramm Schmand
200 Gramm Schlagsahne
200 Gramm Sauerrahm
20 Gramm Bourbon-Vanille-Puddingpulver
1/8 Teel. Gemahlene Vanille
1 Zitrone: abgeriebene Schale

Quelle

modifiziert nach
diversen Rezepten im Netz
Erfasst *RK* 01.02.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine Springform (26 cm) mit Backpapier belegen, den Rand leicht fetten.

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einen Foodprocessor geben und kurz mixen. Butter in Flöckchen dazugeben, nochmal mixen. Nun das Ei zugeben und alles zu einem Teig mixen, von Hand kurz zusammenkneten. Altrnativ den Teig auf der Arbeitsfläche zusammenkneten.

1/3 des Teiges abnehmen, den Rest zu einer runden Platte ausrollen und die Springform damit belegen. Den Rest Teig zu 3-4 langen Rollen formen, diese an den Rand der Springform legen und gleichmäßig etwa 3 cm hoch andrücken. Die Form für etwa 20 Minuten in den Tiefkühler stellen (oder etwas länger in den Kühlschrank).

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die Mandarin-Orangen in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Die Eier mit dem Mixer schaumig schlagen, Zucker einrieseln lassen und gut 5 Minuten hellcremig aufschlagen. Dann nacheinander Schmand, Schlagsahne und Sauerrahm unterrühren. Zuletzt das Puddingpulver, Vanille und die Zitronenschale unterrühren.

Die Mandarin-Orangen auf dem Kuchenboden verteilen und die Sahnecreme darauf gießen. Den Rahmkuchen in den vorgeheizten Backofen schieben und etwa 55 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist. Bei mir war der Kuchen dann noch recht blaß, ich habe deshalb für gut 1 Minute den Grill zugeschaltet (Achtung, bräunt dann sehr schnell!).

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, falls erforderlich den Rand mit einem schmalen Messer von der Springform lösen.

Anmerkung Petra: schmeckt prima! Leicht cremig, nicht zu süß, angenehm fruchtig. Ich würde beim nächsten Mal 2 Dosen Mandarinen verwenden.

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3 Antworten auf „Rahmkuchen mit Mandarin-Orangen“

    1. Stimmt! Ich meinen alten Aufzeichungen gibt es eine Thüringer Schmandtorte, die ich zu Studentenzeiten schon mal gebacken habe. Der Unterschied: dort wird ein dicker Pudding gekocht (doppelte Menge Puddingpulver), unter den dann der Schmand gerührt wird. Dieser Belag kommt auf die Mandarinen und wird dann gebacken.

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