In Scheiben eingelegte Kurkuma-Gurken

Zu der Zeit, als ich meine ersten Einlegegurken aus dem Garten verarbeiten musste, hatte ich bei Claudia von Dinner um Acht diese Kurkuma-Gurken entdeckt. Für Neues bin ich immer aufgeschlossen, außerdem reizte mich der Gedanke, dickere Gurken in Scheiben einzulegen.

Kurkumagurken

Anders als Claudia habe ich die Gurken nicht längs geschnitten sondern quer gescheibelt – das passte besser in die von mir vorgesehenen kleinen Weckgläser*. Beim genauen Durchlesen des Rezepts kam mir die dort verwendete Menge an Zucker dann doch sehr hoch vor, die habe ich kräftig reduziert.

Kurkumagurken fertig

Anders als eingelegte ganze Gurken müssen diese glücklicherweise nicht drei Wochen durchziehen. Ich habe es nach dem Einkochen gerade mal 3 Tage ausgehalten, dann musste ich probieren. Wow, die schmecken ja senationell! Sehr aromatisch mit perfekter Süße-Säure-Balance. Da muss unbedingt Nachschub für einen größeren Ansatz her!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: In Scheiben eingelegte Kurkuma-Gurken
Kategorien: Einlegen, Gemüse, Einkochen
Menge: 3 Weckgläser* à 250 ml

Zutaten

600 Gramm   Etwas dickere Einlegegurken
50 Gramm   Salz
1 Ltr.   Wasser
10-12 klein.   Zwiebelchen; Perlzwiebeln
H FÜR DEN ERSTEN SUD
300 ml   Wasser
300 ml   Weißweinessig (Tafelessig tut's wohl auch)
H FÜR DEN EINLEGESUD
250 ml   Weißweinessig
125 ml   Wasser
75 Gramm   Weißer Zucker
50 Gramm   Brauner Zucker
5 Gramm   Salz
1/2 Essl.   Gelbe Senfkörner
1/2 Teel.   Schwarzer Pfeffer
1/2 Teel.   Kurkumapulver
3     Dillblüten

Quelle

  stark modifiziert nach
  Dinner um Acht
  Erfasst *RK* 12.08.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gurken quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen.

Das Salz im Wasser auflösen und über die Gurken gießen. 3 Stunden an einem nicht zu warmen Platz ziehen lassen.

Die Gurken in ein Sieb gießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Salzlake wird nicht mehr benötigt.

Die Weckgläser vorbereiten: Gläser und Deckel spülen, mit heißem Wasser nachspülen, dann alles auf einen Rost in den kalten Ofen geben, auf 120°C schalten und sobald die Temperatur erreicht ist, mindestens 10 Minuten darin stehen lassen.

In einem Topf 300 ml Wasser mit 300 ml Essig mischen und aufkochen lassen. Die Gurken und geschälten Zwiebelchen hineingeben und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Abgießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr gebraucht.

Für den Einlegesud im Topf nun 250 ml Essig mit 125 ml Wasser mischen, beide Zuckersorten und die Gewürze dazugeben, aufkochen lassen. Die Temperatur zurückschalten und etwa 4 Minuten köcheln lassen.

Die heißen trockenen Gläser und Deckel aus dem Ofen holen und auf ein Holzbrett stellen. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze schalten.

Die Gurkenscheiben in die vorbereiteten Einmachgläser füllen (nicht zu fest), jeweils eine Dillbüte obenauf legen und mit der heißen Einmachflüssigkeit begießen (bis etwa 1-2 Fingerbreit unter den Rand). Mit Gummi und Klammern verschließen.

Die Gläser in eine größere Auflaufform (oder ein tiefes Blech) stellen, so dass sie sich nicht berühren. Die Auflaufform samt Gläser auf den mittleren Rost in den Ofen stellen. Dann etwa 5 cm hoch kochendes Wasser einfüllen (P: eine Wasserkocherfüllung, etwa 2 l).

Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen, dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

*Einmachgläser mit Gummiring und Klammern

Anmerkung Petra: perfekter Sud, Gurken schmecken wunderbar würzig. Favorit!

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6 Antworten auf „In Scheiben eingelegte Kurkuma-Gurken“

  1. Morgen ist bei uns Feiertag 😉 Aber ich will diese Woche auch unbedingt nochmal eine Fuhre einmachen, ich sammle schon meine eigenen Gurken und kaufe dann noch etwas dazu. Denn dann kommt der Urlaub und danach ist es zu spät 😉

  2. Hallo! Für den ersten Sud sind je 300ml Wasser/Essig angegeben, im Text stehen 400ml. Das ist aber vermutl. unerheblich, da das Verhältnis gleich bleibt, nicht wahr?

  3. Ja genau, im Prinzip ist das egal. Ich hatte 400/400 ml verwendet, fand das aber sehr reichlich, so dass ich die Zutatenliste im Nachhinein abgeändert habe. Im Text habe ich es einfach vergessen. Danke für’s aufmerksame Lesen!

  4. Ich habe das Rezept jetzt getestet, der Geschmack ist wirklich köstlich. Sie sind mir aber (zu) weich… Ist das bei dir auch so, oder sollte ich die „Köchel“-Zeit etwas kürzen?

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