Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache

Manchmal braucht es etwas länger, bis ein Rezept aus den Tiefen der Rezeptverwaltung auftaucht und schreit: koch mich! oder back mich! Bei den Husarenkrapferl von low budget cooking waren es tatsächlich 5 Jahre – aber glücklicherweise sind sie aufgetaucht und glücklicherweise habe ich sie gebacken.

Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache

Die kleinen dunklen Plätzchen mit ihrer schokoladigen Füllung haben unser Herz und einen Platz bei den Favoriten gleich erobert. Nur mit der Ganache musste ich etwas kämpfen: hier habe ich eine Mischung aus Vollmilch und Edelbitter-Kuvertüre verwendet, die sich erst nach einem kleinen Aufenthalt im Kühlschrank spritzen ließ, was aber auch nicht dramatisch war. Beim nächsten Mal kommt einfach etwas mehr Schokolade als Sahne in die Mischung.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Kategorien: Keks, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade
Menge: 36 Stück

Zutaten

H TEIG
115 Gramm   Butter
115 Gramm   Zucker
1     Eigelb
1 Essl.   Sahne
120 Gramm   Mehl
60 Gramm   Kakao
1/2 Teel.   Fleur de Sel
H GANACHE*
60 Gramm   Sahne
80 Gramm   75% Schokolade (Petra: Kuvertüre Vollmilch-
      -Edelbitter 1:1)
1 Portion   Lösliches Espressopulver

Quelle

  modifiziert nach
  Low Budget Cooking Blog
  Erfasst *RK* 05.12.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, daraus zwei Rollen formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden kalt stellen, kann auch über Nacht sein.

Von der Rolle 10 g-Portionen abschneiden, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.

Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.

Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) oder des Dekopens in die Vertiefungen der Krapfen füllen.

Anmerkung Petra: sehr schokoladige, mürbe Kekse mit feiner Füllung, klasse!

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22 Antworten auf „Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache“

  1. Deine Plätzchen sehen immer aus wie gestanzt :). UND: von deinem Plätzchenteller müßte ich alle probieren (das ist als Vorwurf gemeint ;O)
    Die Mme Hedonistin vermisse ich. Nun schon eine ganze Weile.

  2. Zuerst einmal: ja, die Hedonistin fehlt!
    Und was deine Plätzchen anbelangt, kann man es nicht besser sagen, als Micha es schon getan hat: sie lachen einen alle an und man käme an keiner deiner Sorten vorbei.

  3. Oooh, Schokolade mit Schokolade! Vielleicht muss ich die wirklich noch machen vor Weihnachten … Alle Zutaten sind da. Danke für das Rezept! Ich hoffe, bei mir bleibt es nicht auch fünf Jahre liegen.

  4. Morgen gibt’s das zweite Blech mit diesen kleine Köstlichkeiten.
    Hier backt der Mann und er fand seine optisch nicht so perfekt gelungen wie die deinen, liebe Petra.
    Ein feines Rezept, und auch ich habe davon gekostet (was bei Süßem so zweidreimal im Jahr vorkommt).
    Sicher läßt du uns noch wissen, was du zu Weihnachten auftischst?

  5. Finde ich ja toll, ein backender Mann! Aber wenn du nicht Süßes isst, macht er das wohl aus Selbsthilfe 😉
    Bezüglich Weihnachten: alles steht noch nicht fest, aber die Grundzüge. Ein Klassiker sind inzwischen für Heilig Abend der Apero French 75, dann Gravad Lachs Martini, eine klare Suppe (ähnlich wie hier beschrieben
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2012/12/weihnachtsmen%C3%BC-2012-ein-vorschlag.html
    dann aber Pastetchen
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2005/12/pastetchen_unse.html
    und ein Dessert.
    Am 1. Feiertag gibt es nach einem schönen bunten und fruchtigen Salat Ente und am 2. ein Fondue chinoise.

  6. Oh, als Kind sollte ich schon in der Früh süß essen und konnte das nicht.
    Hie und da gelüstet es mich auch, es sollte dann luftig und schaumig sein.
    Der Mann sieht die Teigherstellung als Erweiterung seiner Handwerkertätigkeiten , wobei ich sehr gerne Pasta-und Brotteig bestelle.
    Die Pastetchen finde ich verlockend, da werde ich mal das Rezept weitergeben…
    Die Fondue chinoise gibt es bei uns am Heiligen Abend.
    Und zuvor frisch geräucherten, lauwarmen Karpfen, köstlich. Eine Tradition unserer Dresdner Nachbarn.

  7. Sehr leckeres Rezept! Beim Nachbacken habe ich festgestellt, dass ich bei meinem Ofen mit 12-15 min bei 140°C Umluft mehr Erfolg habe. Im ersten Testdurchgang mit Deiner Temperaturangabe sind mir die Kekse leider gnadenlos zerlaufen und aufgerissen.
    Ich bin schon am Überlegen, wie ich die Ganache für den nächsten Backgang verändere, um es eventuell als Zweierlei in Dekobeuteln zu verschenken oder einfach so zu genießen. Vielleicht etwas Kirsche-Chili, das geht doch immer?

  8. Backöfen sind in der Tat sehr unterschiedlich. Meiner kann z.B. schon seit Jahren keine Umluft mehr 😉
    Varianten bei der Ganache kann ich mir wunderbar vorstellen, auch eine weiße Ganache sähe sicher hübsch aus. Viel Erfolg beim Experimentieren!

  9. meine plätzchen sind ganz schön geworden :))
    danke fürs rezept!
    ist die angabe für die ganache nun so, wie du sie in zukunft machen würdest?
    vielen dank nochmal und einen schönen 4. advent!

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