Aprikosen-Streuselkuchen

Auf
dem Markt locken wieder kräftig gelb-orangene Aprikosen. Leider
schmecken die Früchte roh meist enttäuschend säuerlich-fade (ganz
anders die Marillen, die ich mal in der Wachau gekauft habe und von
denen ich immer noch schwärme…). Wesentlich bessere Qualitäten
entwickeln sie aber, wenn man sie in gegartem Zustand verwendet, sei es
für  süße oder für pikante Gerichte.

So
ist dieser Aprikosen-Streuselkuchen schon seit Jahren das erste, was
ich mache, wenn es die Saison beginnt und die Preise erschwinglich
werden. Die speziell hergestellten Streusel mit Mandelblättchen haben
es mir besonders angetan. Der Kuchen sollte leicht karamellisierte
Stellen aufweisen, deshalb wird er zum Schluss der Backzeit nochmal bei
hoher Hitze auf der obersten Schiene eingeschoben. Man kann auch kurz
den Grill zuschalten, aber aufpassen, dass der Belag nicht verbrennt!

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Aprikosen-Streusel-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Früchte, Nuss/mandel
     Menge: 20 Portionen

============================= STREUSEL =============================
    125     Gramm  Butter
    120     Gramm  Mandelblättchen
    125     Gramm  Mehl
    200     Gramm  Zucker
      2      Pack. Vanillezucker

============================== KUCHEN ==============================
    250     Gramm  Butter
                   Fett fürs Blech
      2        kg  Aprikosen
    250     Gramm  Zucker
      1     Prise  Salz
      5            Eier
      1            Zitronenschale
      2      Essl. Aprikosengeist
    500     Gramm  Mehl

============================== QUELLE ==============================
                   essen & trinken 6/83
                   erfasst von Petra Holzapfel

Zuerst die Streusel herstellen. Dazu die Butter in einer Pfanne
schmelzen lassen, die Mandelblättchen zugeben und goldbraun rösten.
Dann das Mehl unterrühren und leicht anschwitzen, aber nicht bräunen.
Das Gemisch in eine Schüssel umfüllen, mit dem Zucker und
Vanillezucker vermengen und zu Streuseln zusammendrücken.

Die Saftpfanne des Backofens mit Fett ausstreichen. Die Aprikosen
entsteinen, vierteln und beiseite stellen.

Die Butter schaumig rühren. Zucker, Salz und die Eier im Wechsel
zugeben und so lange rühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst
hat. Dann die fein abgeriebene Zitronenschale und den Aprikosengeist
miteinander vermischen und mitsamt dem Mehl unter den Teig rühren.

Den Teig auf die vorbereitete Saftpfanne streichen. Die
Aprikosenviertel dicht an dicht in den Teig drücken. Die Streusel
darüber verteilen. In den kalten Backofen auf die mittlere Sciene
schieben und bei 175°C 50 Minuten backen.

Danach das Blech auf die oberste Schiene schieben und bei 225°C
weitere 10 Minuten goldbraun werden lassen. Dann herausnehmen und
abkühlen lassen.

Mit Schlagsahne servieren.

Anmerkung: Schmeckt absolut sensationell!

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9 Antworten auf „Aprikosen-Streuselkuchen“

  1. Liebe Petra, liebe Kathi, vielen lieben Dank fürs Teilen. Wir hatten heute Gäste und alle waren total begeistert von dem leckeren Kuchen. Wir konnten gar nicht mehr aufhören und es blieb kaum was zum Einfrieren 😉 Liebe Grüsse, Paule

  2. Um. Ich backe gerade diesen Kuchen nach – ist da wirklich garkein Triebmittel drin? Ich glaube, ich nehm jetzt noch etwas Backpulver, just in case, aber geht es auch ohne? Danke und lieben Gruß von der blogpausierenden Schnuppensuppe!

  3. Huhu Rosa! Wie schön, von dir zu hören, ich hoffe, es geht euch allen gut 🙂 Es stimmt schon, es muss kein Backpulver in den Teig, die gut schaumig gerührten Eier reichen aus. Backpulver schadet aber auch sicher nicht – ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!

  4. Dank dir. Ich hab jetzt Backpulver hinzugegeben, der Teig ist bestens fluffig geworden, und der Kuchen oberköstlich! Uns gehts prima, mit kleinem Kind plus Vollzeitjob bleibt nur leider wirklich keine Zeit mehr fürs Blog.

  5. … gerade eben entdeckt, den Aprikosen-Streuselkuchen – das wäre ja mal eine Alternative zum Aprikosenkuchen mit Amarettini-Streuseln,
    der auch so lecker und bei mir jedes Jahr ein „Muss“ ist.
    Hält der Kuchen sich gut frisch, könnte man ihn auch schon am Vortag backen?
    Danke und viele Grüße!
    Anja

  6. Ich finde, er schmeckt durch die karamellisierten Streusel gerade eben abgekühlt, fast noch lauwarm, mit kalter Sahne tatsächlich am besten. Aber er hält sich gut, direkt schlecht schmeckt er am nächsten Tag natürlich auch nicht 😉 Man kann ihn auch gut einfrieren und dann im Ofen nochmal anwärmen.

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