Spargel I

Über Ostern haben wir im Tessin mit Schweizer Freunden schon wunderbaren grünen Spargel aus Kalifornien (!) nach bewährtem Rezept Roh gebratener Spargel mit Bärlauch-Risotto genossen.

Am Mittwoch gibt’s tatsächlich auf dem Markt grünen Spargel vom Gäuboden, damit kann ich ein ganz simples Rezept aus Bon Appetit, April 2004 ausprobieren: Grüner Spargel wird im Backofen knackig gegart und dann mit Farfalle, Mascarpone und frisch geriebenem Parmesan vermischt. Im Original wird das noch ergänzt durch geröstete, grob gehackte Haselnüsse, mir gefallen Pinienkerne dazu besser. Das Rezept findet Eingang in mein Menü des Monats Mai 2004. Leider gibt’s davon kein Foto, da wegen Termindruck alles sehr schnell gehen musste – wird bei Wiederholung der Rezepts nachgereicht 😉

Weisser_spargel

Gestern dann der erste weiße deutsche Spargel aus Abensberg – wunderbar knackig frisch und beim Schälen vollsaftig. Auf Wunsch der Spargelesser in der Familie ganz klassisch mit zerlassener Butter, gekochtem Schinken und Salzkartoffeln. Mmmh, das ist der Frühling!

Blumen am Haus

Wie jedes Jahr um den 1. Mai beginnt hier bei herrlichem Frühlingswetter der Run auf Gärtnereien und Gartenmärkte – Balkone Terrassen und Blumenkästen wollen bepflanzt werden. Das gibt Gesprächsstoff am Gartenzaun und in der Straße: na – was für Blumen setzt du dieses Jahr in deine Kästen?

Ich habe mich wieder für eine Mischung in rosa, pink und dunkelblau entschieden: Petunien, hängende und stehende Geranien, Kapmargariten und – anstelle der letzjährigen Fächerblumen, die völlig untergegangen waren – auf speziellen Wunsch von Helmut Tapien. Die Mischung hatte sich im letztjährigen heißen Sommer bewährt. Wer weiß, was diesmal auf uns zukommt…

Nun warten noch erste Salate, Kohlrabi, Steckzwiebeln  aufs Einsetzen. Die ausgesäten Tomaten (als bewährte Sorte Picolino und Maranello zum ersten Mal) entwickeln sich gut, ebenfalls die Chilis (Jalapeño, Serrano und Piment d’Espelette). Eine Pflanze NuMex-Chilis hat im Haus den Winter gut überstanden und trägt schon wieder die ersten Früchte.

Veilchenessig

Auch im Bayerischen Wald verblühen die letzten Veilchen…

Ich dachte erst, nur duftende Veilchen würden sich zum Konservieren eignen, habe dann aber gelesen, dass auch andere Varietäten dafür geeignet sind. Also habe ich einen Versuch mit meinen Gartenveilchen gemacht.

Der Essig hat inzwischen ein deutliches Aroma und eine hübsche Farbe angenommen. Dafür setzt man 1-2 Handvoll Veilchen in 1/2 l gutem Weißweinessig an und lässt die Mischung 1-2 Wochen auf einem sonnigen Fensterbrett stehen. Dann abfiltrieren oder einige Blüten im Essig belassen, kühl und dunkel aufbewahren. Der Essig eignet sich gut für Salate mit Blüten oder Kräutern.

Ein Anfang – mein Küchentagebuch startet

Durch Zufall – eine Google-Suche – bin ich letzte Woche auf einen wirklich interessanten Food-Blog gestoßen – Il Forno.
Von da aus dann immer mehr Blogs gelesen und immer mehr und
neue Anregungen erhalten, faszinierend. Nun probier ich das selbst auch
mal 🙂