Heidelbeer-Ricotta-Hotcakes

Das Rezept für diese lecker-luftigen Heidelbeer-Ricotta-Hotcakes stammt aus olive, einem Magazin, was ich bei unserem London-Aufenthalt gekauft habe.

Die Hotcakes sind ideal für ein ausgedehnt gemütliches Frühstück, können aber auch als Dessert durchgehen (in meiner Kochkiste
habe ich sie unter Desserts eingeordnet – aber nur deshalb, weil keine
andere passende Rubrik existiert). In dem Fall würde ich nur 1-2
Hotcakes servieren, ausgesprochen gut kann ich mir dann anstelle des
Joghurts eine Kugel Vanilleeis dazu vorstellen..

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Heidelbeer Ricotta Hotcakes
Kategorien: Pfannkuchen, Früchte, Brunch
     Menge: 6 Portionen

    350     Gramm  Ricotta
    185        ml  Milch
      4            Eier; getrennt
    140     Gramm  Mehl
      1      Teel. Backpulver
      1     Prise  Salz
                   Butterschmalz; zum Braten
    200     Gramm  Heidelbeeren

=========================== ZUM SERVIEREN ===========================
                   Vollmilchjoghurt
                   Ahornsirup
                   Puderzucker

============================== QUELLE ==============================
                   nach
                   olive
                   July 2004
                   -Erfasst *RK* 20.08.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Ricotta, Milch und Eigelb in einer Schüssel verrühren.

Mehl und Backpulver über die Mischung sieben und unterrühren.

Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und unter die
Ricottamischung ziehen.

Eine große beschichtete Pfanne mit etwas Butterschmalz erhitzen. Pro
Hotcake einen großem Löffel Teig in die Pfanne geben und einige
Heidelbeeren darauf verteilen. Über nicht zu starker Hitze etwa 2
Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist, dann umdrehen und
weiterbacken, bis sie goldbraun und gar sind.

Jeweils 3 Küchlein auf einen Teller geben, etwas Joghurt dazugeben,
mit Ahornsirup beträufeln und mit Puderzucker bestäuben.

=====

Süßkartoffel-Bonsai :-)

Suesskartoffel

Diese hübsche Kreation hat nicht mein Garten hervorgebracht,
sondern sie ist still und heimlich in einem Winkel meines
Küchenschrankes gewachsen 🙂

Tomaten-Eiersalat

Dieser Tomaten-Eiersalat eignet sich gut für ein unkompliziertes Essen an warmen Tagen sowie zur Verwertung gekochter Eier in größerer Menge.

Beim Salat habe ich heute noch einige Speckscheiben kleingeschnitten, knusprig gebraten und über den Salat gestreut (Resteverwertung :-))

Tomaten-Eier-Salat

Update März 2016: der Salat schmeckt immer noch prima – glücklicherweise sind die Bilder inzwischen doch etwas besser geworden!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Eiersalat
Kategorien: Salat, Tomate, Ei
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2     Mini-Romana oder ein bunter Mix von Blattsalaten
8     Eier, hartgekocht
4     Tomaten
H DRESSING
1 Essl.   Senf, mittelscharf
2 Essl.   Weißweinessig
      Salz
      Pfeffer
100 ml   Sahne
2 Essl.   Öl
H ZUM BESTREUEN
      Schnittlauch
      Kresse

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 13.04.2000 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Salat zerpflücken, waschen und trockenschleudern. In eine große flache Glasschüssel geben. Die Eier pellen und vierteln. Die Tomaten achteln, dabei die Strünke herausschneiden. Eier und Tomaten auf dem grünen Salat verteilen, leicht salzen und pfeffern. In einer kleinen Schüssel die Zutaten für das Dressing mit dem Schneebesen verrühren, abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Sauce über die Eier und Tomaten verteilen, mit Schnittlauchröllchen und Kresse bestreuen. Nicht mischen.

Dazu schmeckt knuspriges Ciabatta.

=====

Endlich!

Im rauen Klima des Bayerischen Waldes dauert alles etwas länger…

Tomatereif_0

Aber jetzt ist es auch hier so weit: die Tomaten werden reif!

Die
Pflanzen (7 x die bewährte Sorte Piccolino, 3 x Maranello als
Neuversuch) tragen üppig. Da im Freiland immer wieder Braunfäule
auftrat, pflanze ich seit Jahren alle Tomaten in große Töpfe, die dann
vor unseren Brennholzvorräten unter dem Balkonüberstand stehen. Seither
habe ich keine Probleme mehr mit Krankheiten.

the Ultimate Ribs…

…das ist der Titel eines Rezepts, was uns aus dem ganz dem Grillen gewidmeten Juli-Heft von Bon Appetit (The Barbecue Issue) anlacht.

Die Zutatenliste ist lang, die die Zubereitung dauert auch etwas länger:
die
Rippchen werden über Nacht in eine Biermarinade gelegt und vor dem
Grillen mit Senf eingestrichen und mit einem ersten "rub" (einer
Trockenmarinade) bestreut.

Nun kommen die Teile 1 1/2 Stunden in den fürs indirekte Grillen vorbereiteten Kugelgrill.

Die garen Rippchen werden nun mit einem zweiten rub bestreut und
in Alufolie verpackt nochmals 15 Minuten gegrillt, zum Schluss nochmals
15 Minuten ohne Aluabdeckung.

Das Ergebnis lässt sich sehen: saftige Rippchen mit einer
süßlich-pikanten Glasur – ausgesprochen lecker, die besten, die ich je
gegessen habe 🙂 Da kommt auch mein bisheriges Rezept für Spareribs überhaupt nicht mit.

Und so kommen die Rippchen auf den Tisch: mit Kartoffelschnitzen aus dem Ofen und einer fruchtigen Key West Barbecue Sauce.

Weil nicht alle Rippchen auf unseren 47 cm Weber Grill passen –
ha, der größere ist inzwischen schon geordert 🙂 – habe ich die
restlichen Leitern analog bei 150°C im Backofen gemacht, auch nicht
gerade schlecht, allerdings fehlt der leicht rauchige Geschmack.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Die ultimativen Grill-Rippchen
Kategorien: Grill, Schwein, Marinade, USA
     Menge: 4-6 Portionen

======================= MARINADE UND RIPPCHEN =======================
    480        ml  Warmes Wasser
    480        ml  Lagerbier
     50     Gramm  Brauner Zucker
      3      Essl. Salz
      3      Essl. Olivenöl
      3      Essl. Frischgepresster Zitronensaft
      2      Essl. Frisch gepresster Limettensaft
      2        kg  Schweinerippchen

======================= ERSTE TROCKENMARINADE =======================
     50     Gramm  Brauner Zucker
      1      Essl. Getrocknetes Bohnenkraut
      1      Essl. Knoblauchgranulat
      1      Essl. Paprikapulver edelsüß
    1/8      Teel. Nelkenpulver
    250     Gramm  Mittelscharfer Senf (Original: yellow (ballpark)
                   -mustard)
      1            Wegwerf-Aluschale für indirektes Grillen
      2    Tassen  Buchen-Holzchips; 1 Stunde in Wasser eingeweicht
                   -(Original: Erle, Apfel, Hickory, Kirsche)
                   Pflanzenöl

====================== ZWEITE TROCKENMARINADE ======================
     50     Gramm  Brauner Zucker
      1      Teel. Cayennepfeffer
      1      Teel. Senfpulver

=============================== SOWIE ===============================
                   Key West Barbecue Sauce (s. Rezept)

============================== QUELLE ==============================
                   gekürzt und leicht modifiziert nach
                   Rick Browne in
                   Bon Appetit
                   July 2004
                   -Erfasst *RK* 16.08.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Am Vortag beginnen!

Für die Marinade die ersten 7 Zutaten in eine Schüssel geben und
rühren, bis sich Salz und Zucker gelöst haben. Die Marinade in eine
stabile Gefriertüte gießen, die Rippchen zugeben, verschließen und
über Nacht im Kühlschrank lassen, dabei ab und zu wenden.

Für die erste Trockenmarinade die ersten 5 Zutaten in einer kleinen
Schüssel vermischen. Die Rippchen aus der Marinade nehmen und
trockentupfen. Die Rippchen mit Senf bestreichen. Die braune
Zuckermischung darüberstreuen und 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen
lassen.

Den Rost vom Grill abnehmen. Eine Wegwerf-Aluschale in die Mitte des
Grills setzen, mit Wasser bis zu 2,5 cm Höhe auffüllen. Den Grill
zum indirekten Grillen (Original: mittlere bis schwache Hitze, nach
unserer Erfahrung eher mittel) vorbereiten.

Die Chips abgießen, auf 2 Blätter Alufolie verteilen, die Alufolie
über den Chips zusammenfalten und an den Enden zusammenkneifen. In
die Oberseite der Alufolie einige Löcher stechen. Die Päckchen auf
die Grillkohle legen (die Kohle muss aber noch Luft bekommen). Den
Grillrost ölen und auflegen. Die Rippchen mit der fleischigen Seite
nach oben über die Aluschale legen. Den Grill zudecken und die
Rippchen 1 1/2 Stunden grillen, bis sie gar sind und das Fleisch
anfängt, sich von den Knochen zu lösen. Nach jeweils 30 Minuten die
Rippchen drehen. Bei Bedarf im Grillkamin anbrannte Kohlen nachlegen.

Für die zweite Trockenmarinade die ersten drei Zutaten in einer
kleinen Schüssel mischen.

Zwei Lagen feste Alufolie übereinander auf die Arbeitsfläche legen,
die Rippchen mit der fleischigen Seite nach oben darauflegen. Die
Oberfläche mit der Trockenmarinade bestreuen. Die Rippchen mit einer
weiteren Lage Alufolie abdecken, die Kanten zusammenkneifen.

Die Rippchen wieder auf den Grill legen und zugedeckt weitere 15
Minuten grillen. Dann die obere Lage Alufolie abnehmen, den Grill
schließen und die Rippchen nochmals 15 Minuten grillen, bis der
Zucker karamelisiert.

Die Rippchen zwischen den Knochen auseinanderschneiden, mit der
Sauce servieren.

Anmerkung Petra: die besten Rippchen, die ich bisher gegessen habe!

Wir hatten 7 Leitern, auf den 47 cm Webergrill passen nur 3-4. Die
restlichen habe ich analog dem Rezept bei 150°C im Backofen auf dem
Bratrost über der wassergefüllten Fettpfanne gegart, dann wie
angegeben 15 Minuten in Alufolie eingepackt. Die letzten 15 Minuten
dann im Anschluss an die anderen auf dem Grill. Auch gut, sehr
saftig, es fehlt allerdings der leicht rauchige Geschmack.

Ich habe dazu Kartoffelschnitze aus dem Ofen gemacht: Kartoffeln in
einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und spanischem
Paprikapulver wenden, auf einem Backblech ausbreiten und auf
unterster Schiene 1 Stunde bei 150°C mitgaren. Dann die Rippchen in
Alufolie auf den untersten Rost geben und die Schnitze auf mittlerer
Schiene weiterbraten. Sobald die Rippchen auf den Grill kommen,
Kartoffeln wenden und die Temperatur auf 200°C erhöhen.

=====

Heidelbeer-Shortcakes

Für das Dessert zu den ulitmativen Schweinerippchen habe ich ebenfalls ein Rezept aus der Juli-Ausgabe von Bon Appetit ausgesucht:

Heidelbeer-Shortcakes.

Das Rezept lässt sich prima vorbereiten und ist dann zum Servieren schnell zusammengesetzt.
Zum Marinieren der Heidelbeeren habe ich meinen vor knapp 1 Monat angesetzten Cassis verwendet, er ist wunderbar geworden.

Noch in Vor-Blog-Zeiten habe ich im Frühjahr übrigens ein Rezept für Erdbeer-Shortcakes ausprobiert, was Ralph mal an die Gaumenträumer-Liste geschickt
hat. Ebenfalls superlecker, die Shortcakes gehen hier etwas höher auf.
Die Cakes kann man alternativ natürlich auch mit anderen Früchten
füllen.

Update beim Übertragen der alten Blogeinträge: Das Rezept für Erdbeer Shortcakes findet sich hier.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Heidelbeer-Shortcakes
Kategorien: Dessert, Gebäck, Früchte, USA
     Menge: 8 Portionen

=============================== CREME ===============================
    240     Gramm  Schlagsahne* (Orig. heavy whipping cream)
    240     Gramm  Creme fraiche

============================== BEEREN ==============================
    400     Gramm  Frische Heidelbeeren; falls vorhanden wilde
                   -Heidelbeeren
      6      Essl. Zucker
     60        ml  Cassis; Schwarz-Johannisbeer-Likör
      1      Essl. Frisch gepresster Zitronensaft

========================= BUTTERMILCH-KEKSE =========================
    300     Gramm  Weizenmehl Type 405
    100     Gramm  Zucker
      1      Essl. Backpulver
      1      Teel. Natron
    1/2      Teel. Salz
     90     Gramm  Gekühlte Butter; in Flöckchen
    240        ml  Gekühlte Buttermilch; Menge anpassen (ich habe
                   -deutlich weniger gebraucht)
      2      Essl. Schlagsahne; zum Bestreichen
                   Brauner Zucker; zum Bestreuen
                   Puderzucker; zum Bestreuen

============================== QUELLE ==============================
                   Bon Appetit
                   July 2004
                   -Erfasst *RK* 16.08.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Für die Creme Schlagsahne und Creme fraiche mit dem Handmixer
aufschlagen. (Kann bis zu 6 Stunden im Voraus gemacht werden.
Abgedeckt kalt stellen und vor dem Gebrauch nochmal durchschlagen).

Für die Beeren 1/4 der Heidelbeeren in einer Schüssel mit der Gabel
zerdrücken. Zucker, Likör und Zitronensaft damit vermischen, die
restlichen Beeren einrühren. Mindestens 2-4 Stunden durchziehen
lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Für die Kekse den Backofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit
Backpapier auslegen.

Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel
vermischen. Die Butter zugeben und mit den Fingerspitzen ins Mehl
reiben, bis eine grießartige Konsistenz erreicht ist. Die Hälfte der
Buttermilch zugeben und vermischen, bis sich feuchte Klumpen bilden.
Falls die Masse zu trocken ist, nach und nach weitere Buttermilch
zugeben. Den Teig zu einem Ball zusammendrücken.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer knapp 2 cm dicken Platte
auseinanderdrücken und mit einem Ausstecher Kreise von 2 1/2 inch
(6,3 cm Durchmesser, ich habe gut 7 cm genommen) ausstechen.
Teigreste nochmal zusammendrücken und wieder ausstechen.

Die Kekse auf das vorbereitete Blech legen, mit Sahne bestreichen
und großzügig mit braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen
etwa 20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist
(Stäbchenprobe, Höhe knapp 2 cm). Auf einem Rost etwa 30 Minuten
abkühlen lassen. Kann bis zu 3 Stunden im Voraus zubereitet werden,
bei Raumtemperatur stehen lassen.

8 Kekse waagrecht durchschneiden, die Unterteile auf Teller legen.
Einen großen Klacks Creme auf die Kekse geben, die Beeren darauf
verteilen und mit den Oberteilen abdecken. Mit Puderzucker bestreuen
und servieren.

Übrige Kekese am nächsten Morgen toasten und mit Butter und
Konfitüre servieren.

Anmerkung Petra: Sehr lecker! Man kann die Kekese auch am nächsten
Tag nochmal kurz erwärmen und zusammensetzen, Beeren und Creme noch
gut verwendbar. Aus dem halben Rezept habe ich 5 Shortcakes erhalten.

*heavy whipping cream ist Schlagsahne mit einem Fettgehalt von 36-
40% Fett. Ich habe für das halbe Rezept die aufgerahmte dicke Sahne
von Weihenstephaner Schlagsahne (32% Fett) abgenommen und zusammen
mit Creme fraiche aufgeschlagen - ergibt eine sehr stabile Creme.

=====