Cherry Chocolate Chippers (Kirsch-Schokolade-Kekse)

Für Weihnachtsplätzchen ist es mir ja noch ein bisschen zu früh, auch wenn
man sich natürlich bald ans Testen für den Cookie-Swap machen
sollte.

Aber sich bei diesem Regenwetter gemütlich mit einer Tasse Tee in die
Sofaecke zu kuscheln und im neuesten Kochbuch zu blättern – das kann doch fast
nur durch das Knabbern einer kleinen Leckerei perfektioniert werden 😉

Mein Vorschlag für heute:

Cookies mit getrockneten Sauerkirschen und Schokoladentröpfchen

Das Originalrezept aus
Gourmet verwendet 350 g Chocolate Chips. Bei den Preisen für
Schokoladentröpfchen habe ich das auf 250 g reduziert – und würde beim nächsten
Mal noch weniger nehmen. Dafür lässt sich meinem Geschmack nach die Menge an
getrockneten Sauerkirschen gut erhöhen: die leicht säuerlichen,
fruchtigen Inseln machen nämlich gerade den Reiz dieser Cookies aus. Wer keine
getrockneten Sauerkirschen bekommt, nimmt einfach Cranberries.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.3

     Titel: Kirsch-Schokoladen-Kekse - Cherry Chocolate Chippers
Kategorien: Keks, Schokolade, Dörrobst
     Menge: 50-60 Stück

    270     Gramm  Weizenmehl Type 405
      1      Teel. Backpulver
      1      Teel. Zimt
      1      Teel. Salz
    170     Gramm  Weiche Butter
    100     Gramm  Zucker
    150     Gramm  Brauner Zucker
      2      groß. Eier
      1      Teel. Vanilleextrakt
    250     Gramm  Schokoladentröpfchen (Halbbitter-Schokoladen-
                   -Chips)*
    140     Gramm  Getrocknete Sauerkirschen; grob gehackt,
                   -ersatzweise Cranberries**

============================== QUELLE ==============================
                   nach
                   Gourmet
                   Sugar and Spice
                   February 2000
                   Kristi Tursi, Essex Junction, VT
                   -Erfasst *RK* 04.11.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen.
Butter und Zucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen,
nacheinander die Eier und den Vanillextrakt zugeben, dazwischen
weiterschlagen, bis alles gut verrührt ist. Bei niedriger
Geschwindigkeit die Mehlmischung unterrühren, die Schokolade und die
Kirschen mit einem Gummispatel unterheben.

Den Teig esslöffelweise mit ausreichend Abstand auf mit Backpapier
belegte Backbleche setzen (etwa 20 Stück pro Blech). Die Kekse etwa
12-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun werden. Die Kekse auf
den Blechen 2 Minuten abkühlen lassen, bevor man sie zum kompletten
Abkühlen auf Roste legt (ich ziehe einfach das Backpapier mit den
Keksen auf einen Backrost).

Anmerkung Petra: Leckere Kombination von schokoladig-süß und
säuerlich, schnell und unkompliziert gemacht.

*Das Originalrezept verwendet 350 g Schoko-Chips, ich habe das auf
250 g reduziert. Nächstes Mal würde ich noch weniger Schokolade
einsetzen, dafür entsprechend den Fruchtgehalt erhöhen.

**Ich hatte nur 100 g getrocknete Sauerkirschen und habe den Rest
mit getrockneten Cranberries aufgefüllt. Ich kann mir die Kekse aber
auch sehr gut nur mit Cranberries vorstellen. Die Sauerkirschen hab
ich grob gehackt, damit sie sich besser verteilen.

In einer luftdichten Blechdose halten sich die Kekse 5 Tage.

Originalrezept unter
:http://www.epicurious.com/recipes/recipe_views/views/103079

=====

Meine Weihnachtsplätzchen – Lebkuchen-Brownies

Diese gehören zu Helmuts Favoriten und dürfen natürlich nicht fehlen 🙂

Der
Teig mit Schokolade und (bei mir gerösteten) Haselnüssen wird in einem
Stück in einer Form gebacken. Nach dem Auskühlen sticht man daraus
kleine runde Türmchen aus, die mit Schokoglasur überzogen und mit
Würfelchen von Dörraprikosen garniert werden. Das Gebäck ist relativ
weich und sollte vorsichtig zwischen Lagen von Butterbrotpapier
geschichtet aufbewahrt werden.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Lebkuchen-Brownies
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade, Haselnuss
     Menge: 45 Stück

     70     Gramm  Zartbitter-Kuvertüre
    200     Gramm  Butter; weich
    200     Gramm  Puderzucker
      2            Eier (M)
     70     Gramm  Haselnüsse; gemahlen
      1      Teel. Backpulver
                   Salz
      2      Essl. Brauner Rum (54%)
      2      Teel. Lebkuchengewürz
    250     Gramm  Mehl

============================== GLASUR ==============================
    150     Gramm  Vollmilch-Kuvertüre*
     20     Gramm  Palmin
     50     Gramm  Dörraprikosen; fein
                   -gewürfelt

============================== QUELLE ==============================
                   nach
                   essen & trinken 11/96
                   -Erfasst *RK* 05.12.2000 von
                   -Petra Holzapfel

Kuvertüre mit einem schweren Messer grob hacken, über einem heißen
Wasser schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Butter in eine große Schüssel geben, Puderzucker darübersieben, mit
den Quirlen des Handrührers sehr schaumig rühren. Eier unterrühren.
Kuvertüre, Nüsse, Backpulver, Salz, Rum und Lebkuchengewürz
hinzufügen und glattrühren. Mehl darübersieben, alles zu einem
glatten Teig verrühren.

Ein Backblech (25x25 cm)* mit Backpapier belegen, den Teig ca. 1,5
cm dick daraufstreichen und im vorgeheizten Backofen auf der 2.
Schiene von unten 25 Minuten backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Mit einem runden gewellten
Ausstecher (3,5 cm Durchmesser) Plätzchen ausstechen und auf ein
Kuchengitter setzen.

Kuvertüre mit Palmin schmelzen. Die Brownies damit überziehen und
mit Aprikosenstückchen belegen, solange die Glasur noch feucht ist.

*Anmerkung Petra: Original verwendet helle Kuchenglasur. Ich habe
den Teig in einer Tarteform (28 cm Durchmesser, den Boden mit
Backpapier belegt) gebacken.

=====

Meine Weihnachtsplätzchen – Heidesand

Diese unscheinbar aussehenden Plätzchen haben es in sich: ein unvergleichliches Aroma durchzieht am Backtag das Haus.

Dieses stammt von der Butter, die man erhitzt und leicht braun werden lässt. Zur Herstellung des shortbreadartigen Teiges muss sie aber zuerst wieder fest werden. Hier hat das kalte Wetter mal Vorteile: ich stelle den Topf dafür einfach nach draußen 🙂

Heidesand

Heidesand aus der Produktion 2011

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidesand
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 50 Stück

Zutaten

250 Gramm   Butter
250 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
400 Gramm   Mehl

Quelle

  erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht bräunen. Abkühlen und fest werden lassen.

Fett in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Zucker und Salz zugeben. Mehl nach und nach unterkneten. Den Teig zu einer Rolle (4 cm Durchmesser) formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 1 Stunde kühl stellen (oder 20 Minuten tiefkühlen).

Die Rolle in knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den auf 175°C vorgeheizten Backofen schieben und etwa 10 Minuten backen.

Das Backpapier mit den Plätzchen vom Blech ziehen und völlig auskühlen lassen, die Plätzchen sind erst nach dem Erkalten fest.

=====

Meine Weihnachtsplätzchen – Schoko-Quittenplätzchen

Das Rezept für diese Plätzchen stammt ursprünglich aus der „essen & trinken“ 11/96 und ist hier im Original nachzulesen. Es bietet eine gute Möglichkeit, mein Quittengelee zu verwenden.

Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, so röste ich die gemahlenen Haselnüsse in der Pfanne an und verwende als Guss eine Mischung von Halbbitter- und Vollmilch-Kuvertüre. Außerdem fabriziere ich anstelle von Ringen lieber Plätzchen – das ist nicht so arbeitsintensiv und schmeckt genauso gut 🙂

Foto von 2004 😉

SChoko-Quittenplätzchen 2022

Foto-Update 2022 – Plätzchen wegen Haselnussallergie des Sohnes mit gerösteten Mandeln gebacken und die Schokolade mit Pistazien bestreut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Quitten-Plätzchen
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten, Quitte, Schokolade
Menge: 40 Stück

Zutaten

300 Gramm Mehl
75 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
100 Gramm Haselnüsse; gemahlen und geröstet; alternativ
-Mandeln
200 Gramm Butterwürfel; kalt
150 Gramm Quittengelee
H ZUR FERTIGSTELLUNG
150 Gramm Vollmilch-Kuvertüre
150 Gramm Halbbitter-Kuvertüre
50 Gramm Krokant; alternativ gehackte Pistazien

Quelle

modifiziert nach einem Rezept aus
essen & trinken 11/96
Erfasst *RK* 01.12.2004 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Zucker, Salz, geröstete Nüsse und Butter mit 2 Messern durchhacken, bis man eine feinkrümelige Masse erhält. Diese dann mit den Händen zügig glatt verkneten, zur Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt 2 Stunden kalt stellen.

Den Teig zwischen Klarsichtfolie 3-4 mm dünn ausrollen.

Backofen auf 175°C vorheizen.

Mit einem runden Ausstecher (4 cm Durchmesser) dicht an dicht Kreise ausstechen. Plätzchen mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen und im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten 7 Minuten backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Jeweils die glatte Seite eines Plätzchens mit Quittengelee bestreichen und ein zweites Plätzchen darauf drücken.

Beide Kuvertüren grob hacken. Zusammen in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen, dabei verrühren. Die Kuvertüren in ein Glasschälchen geben und erstarren lassen, dann in der Mikrowelle bei 250 Watt gerade eben wieder schmelzen lassen.

Die doppelten Plätzchen bis zur Hälfte hineintauchen, die Glasur gut abtropfen lassen (bzw. von Rand und Boden etwas abstreifen) und auf mit Alufolie belegte Bleche setzen. Mit Krokant bestreuen, solange die Glasur noch feucht ist.

Anmerkung Petra: alternativ mit Mandeln und Pistazien gebacken wegen Haselnussallergie des Sohnes.

=====

Das Quitten-Gelee ist inzwischen übrigens wie erwartet etwas nachgedunkelt und erfreut durch ein leckeres säuerlich-fruchtiges Aroma 🙂

Quittengelee

Auch hier gibt es ein Foto-Update von 2022 🙂 Inzwischen verarbeite ich die Quitten in 2 Stufen zu Saft für Gelee nach lamiacucina, bei mir darf wie schon 2020 wieder der Instant Pot ran.

Meine Weihnachtsplätzchen – Hildatörtchen

Diese Plätzchen nach einem Rezept meiner Oma Hermine sind jedes Jahr ein absolutes Muss!

Keksdose

Ich habe das Rezept auch für die 10. Ausgabe von IMBB – Is My Blog Burning ausgewählt, die als Thema einen virtuellen Plätzchentausch hat. Eine ausführlich bebilderte Rezeptbeschreibung in Englisch (bitte immer bedenken, dass ich vor 30 Jahren Abi gemacht habe ;-)) gibt es hier

Die Füllung besteht aus rotem Gelee: Johannisbeer oder Himbeer, was gerade zur Hand ist.

Man sollte die Plätzchen wirklich nur ganz hell backen und vor dem Genuss einige Tage in einer Blechbüchse durchziehen lassen, dann schmecken sie am besten: ganz zart und fruchtig zitronig 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hildatörtchen (Oma)
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
Menge: 70 Stück

Zutaten

H TEIG
400 Gramm Mehl
250 Gramm Mandeln; geschält und gerieben
300 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
1 Teel. Zimt
2 Teel. Backpulver
H FÜLLUNG
Himbeer- oder Johannisbeergelee
H GUSS
200 Gramm Puderzucker
Zitronensaft

Quelle

Hermine Bader
erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten.

Auswellen und runde Plätzchen daraus ausstechen (ca. 4 cm Durchmesser). Bei mittlerer Hitze (180°C) auf Backpapier in ca. 8-10 Minuten hellgelb backen.

Jeweils 2 Plätzchen mit dem Gelee aufeinander kleben.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine dickflüssige Glasur rühren und die Törtchen damit überziehen.

=====

Meine Weihnachtsplätzchen – Vanillekipferl

Auch für die Vanillekipferl gibt es ein Rezept, was ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich habe es von Gaby Mayer, die es in einer Mailingliste gepostet hatte.

Venillekipferl 2011

Update 2011: Dank katha (siehe Kommentare) weiß ich nun, dass das Rezept ursprünglich von Katharina Prato ("Die süddeutsche Küche") stammt. Außerdem haben die Kipferl ein aktuelles Foto verdient 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vanillekipferln nach Katharina Prato
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Mandel, Weihnachten
Menge: 50 Stück

Zutaten

280 Gramm   Mehl
70 Gramm   Zucker
100 Gramm   Mandeln; geschält und gemahlen
1 Prise   Salz
210 Gramm   Butter; kalt
2 Essl.   Puderzucker
1 Pack.   Vanillezucker

Quelle

  erhalten von
  Gaby Mayer, ML
  Rezept nach Katharina Prato
  Die süddeutsche Küche
  Erfasst *RK* 21.11.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln, Salz und der kleingewürfelten Butter auf die Arbeitsfläche häufen. Mit einem großen Messer durchhacken. Dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten*. In Folie gewickelt kühl stellen.

Vom Teig jeweils walnussgroße Stücke à etwa 10 g abnehmen und zwischen den Handflächen erst rund, dann zu Röllchen, schließlich in kleine Hörnchen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Auf der Mittelschiene im auf 180°C vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.

Puderzucker und Vanillinzucker vermischen und die noch warmen Plätzchen darin wenden. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnetes Rezept, Kipferl buttrig knusprig, brechen nicht beim Wenden in Zucker und laufen nicht auseinander 🙂

Update 2011: Wie mir katha, esskultur.at, mitteilte, stammt das Rezept ursprünglich von Katharina Prato.

*Seit einigen Jahren mache ich den Teig im Foodprozessor, klappt ausgezeichnet. Ich besiebe die heißen Kipferl gleich mit dem Zuckergemisch.

=====