Thai-Reisnudelsalat mit grünem Spargel

Noch ein Rezept mit grünem Spargel möchte ich gerne loswerden, bevor die Saison zu Ende geht.

Thai-Reisnudelsalat mit grünem Spargel

Dieser wunderbar leichte Reisnudelsalat stammt aus dem Kochbuch Street Food – Deftig vegetarisch*, was ich hier schon einmal erwähnt habe. Anders als im Buch habe ich den Spargel nicht gekocht, sondern in wenig Öl angebraten, weiteres Öl braucht der Salat nicht. Wenn man die von mir verwendete Fischsauce weglässt, hat man ein veganes bzw. vegetarisches Gericht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Thai-Reisnudelsalat mit grünem Spargel
Kategorien: Salat, Nudel, Glutenfrei, Gemüse, Asien
Menge: 2 Personen

Zutaten

100 Gramm   Reis-Vermicelli
1 Essl.   Öl
500 Gramm   Grüner Spargel (ergab hier 280 g netto)
      Salz
2     Frühlingszwiebeln; in Röllchen
1/2 Bund   Koriander mit Stielen; gehackt
2 1/2 cm   Frischer Ingwer; fein gehackt
1-2     Rote Chilischoten; entkernt, gehackt
2 Essl.   Frisch gepresster Limettensaft
10 Gramm   Brauner Zucker
2 Essl.   Sojasauce oder Tamari
1 Essl.   Fischsauce oder Salz

Quelle

  modifiziert nach Anne-Katrin Weber
  Street Food deftig vegetarisch
  Erfasst *RK* 12.06.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Reis-Vermicelli nach Packungsanweisung einweichen bzw. kochen*, dann abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen.

Den Spargel putzen und im unteren Drittel schälen, Enden abschneiden. Den Spargel in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Spargel hineingeben und bei nicht zu großer Hitze etwa 5 Minuten unter Rühren braten, bis er bissfest ist. Leicht salzen.

Limettensaft, Zucker, Sojasauce, Fischsauce (oder Salz), Ingwer, Chilis und Frühlingszwiebeln in einer Schüssel verrühren. Spargel, Nudel und Koriander zugeben und alles gut mischen. 15 Minuten ziehen lassen, dann nochmal abschmecken.

Salat auf Portionsschalen verteilen und mit frischem Koriander bestreut servieren.

Anmerkung Petra: schnell gemacht, sehr frisch, leicht und lecker. Für gute Esser könnte es auch etwas mehr sein – ich habe sowieso schon mehr Spargel verwendet als im Original, bei dem der Spargel gekocht wird.

*meine Reis-Vermicelli sollten für Roh-Verzehr laut Packungsangabe 3-4 Minuten gekocht werden. Ich musste sie aber bestimmt 7-8 Minuten kochen, bis sie weich waren, hatten dann immer noch schönen Biss.

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Knusprige Kartoffel-Laibchen mit zwei Chutneys

Dieses Gericht aus Katharina Seisers Immer schon vegan* habe ich schon vor dem Urlaub auf den Tisch gebracht, es soll aber keinesfalls in Vergessenheit geraten.

Knusprige Kartoffel-Laibchen mit zwei Chutneys

Ich steh ja auf Kartoffelgerichte. Wenn sie dann noch knusprig und asiatisch – in dem Fall indisch – gewürzt daherkommen wie hier, umso besser! Deshalb ist dieses Gericht sofort ganz oben auf meine Nachkochliste gewandert. Ich musste nur warten, bis Helmut von einem Regensburg-Termin frisches Koriandergrün und Minze mitbringen konnte.

Vorbereitungen

Vorbereitungen mit der Buchvorlage: wie man sieht, bleibt das Buch leider nicht offen liegen, sondern benötigt schwere Hilfsmittel, hier meinen Fleischklopfer. Das ist aber bisher das einzige Manko, was mir aufgefallen ist 😉

Vom Dattel-Chutney habe ich gleich den ganzen Ansatz für 4 Personen hergestellt. Die Konsistenz fand ich auch nach längerer Kochzeit noch etwas flüssig, es dickte auch nicht wie versprochen beim Abkühlen ein. Hier würde ich einfach beim nächsten Mal mit etwas weniger Wasserzugabe arbeiten. Geschmacklich ist es aber prima und schmeckt auch zu anderen Gerichte, sogar (ganz unvegan) zu Käse.

Das Essen erfordert zwar einiges an Vorbereitungszeit, die Laibchen an sich sind aber ganz unkompliziert herzustellen und halten prima zusammen. Belohnt wird man für den Aufwand mit einem wirklich wunderbar aromatischen Gericht. Mache ich garantiert wieder!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Knusprige Kartoffel-Laibchen mit zwei Chutneys
Kategorien: Kartoffel, Hauptgericht, Dip, Indien, Vegan
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H DATTEL-TAMARINDEN-CHUTNEY*
1 Teel.   Kreuzkümmel; geröstet und gemahlen
1 Teel.   Koriander; geröstet und gemahlen
100 Gramm   Entsteinte Datteln; grob geschnitten
500 ml   Wasser (P: besser etwas weniger, s.u.)
70 Gramm   Jaggery (P: Muscovado)
50 Gramm   Tamarindenpaste
1/2 Teel.   Gemahlener Ingwer
1/2 Teel.   Chilipulver
1/2 Teel.   Salz
H MINZ-KORIANDER-CHUTNEY
1/2 Teel.   Kreuzkümmel; geröstet und gemahlen
1/2 groß.   Bund grüne Minze; grob gehackt
1/2 groß.   Bund frischer Koriander; grob gehackt
1     Knoblauchzehe; grob gehackt
2 klein.   Scharfe grüne Chilischoten; entkernt, grob
      -gehackt
1/4 Teel.   Frisch geriebener Ingwer
1 Essl.   Zitronensaft
3/4 Teel.   Salz
H KARTOFFEL-LAIBCHEN
1/2 Essl.   Kreuzkümmel; geröstet und gemahlen
1/2 Essl.   Koriander; geröstet und gemahlen
500 Gramm   Mehlige Kartoffeln
75 Gramm   TK-Erbsen
1/4 Bund   Koriandergrün; fein gehackt
3/4 Essl.   Frisch geriebener Ingwer
1 Teel.   Garam masala
1/2 Essl.   Salz
1 1/2 Essl.   Kichererbsenmehl; geröstet
1/2 Essl.   Chilipulver; Menge nach Geschmack anpassen
1/2 Essl.   Zitronensaft
      Öl; zum Braten

Quelle

  nach
  Katharina Seiser
  Immer schon vegan
  Erfasst *RK* 23.04.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die gesamten Korianderkörner und den Kreuzkümmelsamen für dieses Gericht am besten frisch rösten, auskühlen lassen, dann mahlen. (dafür etwas mehr ganze Samen verwenden, als gemahlen angegeben ist)

Die Datteln im Wasser etwa 15 Minuten weich kochen. Die restlichen Zutaten zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Mit dem Mixstab pürieren, 5 Minuten einkochen (P: bei mir war die Konsistenz noch sehr flüssig, auf 15 Minuten verlängert). Süß mit deutlicher Säure abschmecken. Auskühlen lassen, dabei soll das Chutney eindicken, war bei mir aber eher nicht der Fall. Ich würde beim nächsten Mal weniger Wasser verwenden.

Für das Minz-Koriander-Chutney alle Zutaten im Mixer fein zerkleinern; evtl. mit wenig Wasser verdünnen.

Für die Laibchen die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen, abgießen und offen auf der heißen Herdplatte ausdämpfen lassen. Die Kartoffeln schälen und stampfen, dann die restlichen Zutaten zugeben und alles gründlich mit den Händen vermengen. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken. Mit geölten Händen mandarinengroße Stücke abnehmen, zu flachen Frikadellen formen.

In einer beschichteten Pfanne bodenbedeckt Öl erhitzen. Die Laibchen darin von beiden Seiten in jeweils etwa 5 Minuten knusprig braun braten.

Die Kartoffel-Laibchen heiß mit den beiden Chutneys servieren.

Anmerkung Petra: ein wunderbares Essen, Aromenexplosion! Bei uns gab's noch (nicht ganz stilecht) einen Salat dazu. Für Laibchen und Chutney habe ich 40 g Koriandergrün verarbeitet.

*Auch wenn die Konsistenz des Dattel-Tamarinden-Chutneys etwas flüssiger war als erwartet: es schmeckt sehr fein. Da ich noch Datteln zu verwerten hatte, habe ich gleich die Menge für 4 Personen gemacht, reicht aber eher noch für mehr. Lässt sich auch prima zu anderen Gerichten essen.

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Indische scharf-saure Tomatensuppe (Rasam)

Fragt mal meinen lieben Mann, wie oft es vorkommt, dass ich ein Essen wiederhole. So gut wie nie, wird er anklagend sagen – das ist natürlich ziemlich übertrieben, aber es vergeht meist schon eine ziemlich lange Zeit bis dahin. Wenn ich aber ein Gericht innerhalb von 14 Tagen zweimal koche, dann muss es schon besonders gut geschmeckt haben!

Asia-Kräuter für Tomatensuppe

Die Rede ist von der scharf-sauren Tomatensuppe aus Immer schon vegan* von Katharina Seiser, die bekanntlich unter esskultur.at bloggt. Interessiert hatte ich ihren veganen Selbstversuch verfolgt und war jetzt natürlich sehr gespannt auf das Kochbuch mit traditionellen Gerichten aus aller Welt, was versprach, ganz ohne Ersatzprodukte auszukommen. Und genau das gefällt mir daran! Ich bin kein Vegetarier und schon gar kein Veganer, esse aber liebend gerne Gemüse und bin für alles offen, was richtig gut schmeckt. Schon beim Lesen des einleitenden Kapitels "Wie der Geschmack ins Essen kommt" frohlockte ich: wer auf Geruch (duftig), verschiedene Geschmacksrichtungen (sauer, salzig, bitter, scharf, umami) und Texturen (knusprig) baut, der hat eigentlich schon gewonnen 🙂

 Bei meiner ersten Rasam-Suppe (Rasam steht eigentlich für Saft und wird für eine Kombination von Tamarinde, gerne mit Tomate, Linsen und Gewürzen verwendet) hatte ich zwar noch Korianderstiele im Tiefkühler, aber kein frisches Grün zur Verfügung, auch musste ich frische Curryblätter durch deutlich weniger aromatische getrocknete ersetzen. Dennoch waren wir vom Essen absolut begeistert: die scharf-saure Suppe mit ihren komplexen Aromen zusammen mit knusprigen Pappadums lässt wirklich gar nichts vermissen 🙂

Leider waren die Fotos an einem trüben Tag auf die Schnelle zwischen Tür und Angel gemacht und wurden dem köstlichen Geschmackserlebnis absolut nicht gerecht. Wer sich jetzt vielleicht wundert, dass ich im Februar bzw. März von einer Suppe mit frischen Tomaten schwärme: ich friere schon seit Jahren im Sommer einige Beutel mit hocharomatischen Tomaten ein (oder lasse sie meine Blumen gießende Nachbarin einfrieren, wenn wir in Urlaub sind), die mir schon oft in der kalten Jahreszeit über ein Winter-Gemüse-Tief hinweg geholfen haben, wie etwa hier.

So packte ich jetzt die Gelegenheit beim Schopf und schickte Helmut mit einer entsprechenden Einkaufsliste nach München. Tatsächlich hat er sogar frische Curryblätter ergattert.

Wirklich schnell ist die Suppe nicht gemacht. Immerhin konnte ich diesmal den ersten Schritt überspringen: das herrlich duftende Rasam-Pulver reicht gut für mehrere Ansätze.

Rasam-Suppe

Hier nun also das Ergebnis des zweiten Kochversuchs meiner Rasam, diesmal stilecht mit reichlich frischem Koriandergrün serviert. Wer aromatisch-scharfe indische Gewürzküche liebt, sollte nicht zögern und zum Kochlöffel greifen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Scharf-saure Tomatensuppe – Rasamsuppe
Kategorien: Suppe, Gemüse, Indien, Vegan
Menge: 2 bis 4 Personen

Zutaten

H RASAM-PULVER
2 Essl.   Korianderkörner, ganz
1 Essl.   Kreuzkümmel, ganz
1 Essl.   Gelbe Linsen (P: gelbe Schälerbsen)
1 Essl.   Schwarze Pfefferkörner
1 Teel.   Bockshornkleesamen
2     Getrocknete scharfe rote Chilischoten
H SUPPE
50 Gramm   Tamarinde (ersatzweise 1 El Tamarindenextrakt)
150 ml   Heißes Wasser
50 Gramm   Rote Linsen
750 ml   Wasser
1/2 Teel.   Kurkumapulver
750 Gramm   Reife Tomaten (P: Sommerernte TK und 1 El
      -Tomatenmark)
1     Knoblauchzehe; fein gehackt
1     Scharfe grüne Chilischote; fein gehackt
1 Bund   Koriandergrün; Blättchen abgezupft, Stiele fein
      -geschnitten
1 Essl.   Weicher brauner Zucker; oder Rohrohrzucker
2 Teel.   Salz; mehr nach Geschmack
      Gemahlene Chilis; falls erforderlich
      Limettensaft; falls erforderlich*
H GEWÜRZ-ÖL
2 Essl.   Öl
1 Teel.   Braune Senfkörner
1 Teel.   Kreuzkümmel, ganz
1/2 Teel.   Kurkumapulver
10     Frische Curryblätter; ersatzweise getrocknete
1     Knoblauchzehe; angequetscht (P: gehackt)

Quelle

  nach
  Katharina Seiser
  Immer schon vegan
  Erfasst *RK* 03.03.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Rasam-Pulver Koriander, Kreuzkümmel und Linsen (P: Erbsen) in einem kleinen Topf unter Rütteln rösten, bis die Mischung zu duften beginnt. Pfeffer, Bockshornklee und Chili hinzugeben und kurz mitrösten. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und in einer Gewürzmühle zu feinem Pulver mahlen. Das Pulver hält sich gut verschlossen einige Monate.

Die Tamarinde mit heißem Wasser übergießen und 30 Minuten quellen lassen, dann mit den Händen fein zerdrücken (Samen entfernen), durch ein Sieb streichen.

Die Linsen mit Kurkuma in 750 ml Wasser aufkochen, etwa 15 Minuten garen, bis sie weich sind. Den Topf beiseite stellen.

Die Tomaten überbrühen, häuten und Stielansatz entfernen. (P: gefrorene Tomaten kurz unter warmes Wasser halten, die Haut lässt sich dann ganz leicht abziehen, Tomaten vierteln und auftauen lassen). Die Tomaten samt Kernen pürieren.

Tamarindenwasser (oder Tamarindenextrakt plus 150 ml Wasser) mit einem gehäuften El Rasam-Pulver, Knoblauch, Chilis, Zucker und Salz zum Kochen bringen. Das Tomatenpüree und die Linsen samt Kochwasser hinzugeben, aufkochen und die Korianderstiele beifügen. Einige Minuten köcheln lassen, abschmecken.

In einem kleinen Topf das Öl erhitzen, die Gewürze, Curryblätter und Knoblauch zugeben und unter andauerndem Rühren rösten, bis die Senfkörner anfangen zu springen. Das Gewürzöl sofort in die Suppe gießen, mit Koriandergrün bestreuen und heiß servieren.

Dazu passen Pappadums oder Reis.

Anmerkung Petra: absolut köstlich, wunderbar scharfsauer-aromatisch. Dazu Pappadums mit Pfeffer, 50 Sekunden auf einem Teller in der Mikrowelle bei 800 Watt aufgeknuspert.

*Obwohl ich ja Säure sehr liebe, war bei mir ein Abschmecken der Suppe mit Limettensaft nicht mehr notwendig.

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Curry-Brokkoli-Gemüsepfanne mit Fregola Sarda

Nachdem mir Serve Yourself: Nightly Adventures in Cooking for One* von Joe Yonan so gut gefallen hat, habe ich mir auch Eat Your Vegetables: Bold Recipes for the Single Cook* zugelegt, in dem der Autor der Washington Post vegetarische und vegane Rezepte für den kochenden Single gesammelt hat.

Curry-Brokkoli-Gemüsepfanne mit Fregola Sarda

Die Möglichkeit zu einem ersten Test bot sich rasch und als erstes landete diese Gemüsepfanne auf meinem Teller, bei der ich den eigentlich vorgesehenen israelischen Couscous durch Fregola sarda ersetzt habe. Der Brokkoli wird hier separat im Ofen geröstet, was ihm ein besonderes Aroma verpasst. Mit dem Curry war ich vielleicht etwas großzügig, ich habe nämlich geröstetes Sri Lanka Currypulver verwendet – über mangelnde Schärfe konnte ich mich nicht beklagen 😉

Schnell gemacht sind die eingelegten (quick-pickled,Fotos siehe hier) Rosinen, die dem Gericht eine angenehme süß-saure Note verleihen. Die halten sich im Kühlschrank ein Weilchen, man kann sie natürlich auch in anderen Salaten, oder aber wie ein Chutney als kleine Beilage zu Pasteten einsetzen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Curry-Brokkoli-Gemüsepfanne mit Fregola Sarda
Kategorien: Hauptgericht, Gemüse, Pasta, Vegan
Menge: 1 Person

Zutaten

175 Gramm   Brokkoli
1 Essl.   Olivenöl
1 Teel.   Madras-Currypulver (P: geröstetes Sri Lanka
      -verwendet, davon weniger)
      Salz
1     Knoblauchzehe; fein gehackt
175 Gramm   Cocktailtomaten; enthäutet, geviertelt (P: TK)
1 klein.   Möhre; in Scheibchen
50 Gramm   Fregola sarda
80 ml   Wasser
2 Essl.   Rohe ungesalzene Cashews; trocken geröstet, grob
      -gehackt
30 Gramm   Rucola; grob gehackt
1 Essl.   Eingelegte Rosinen (s. Rezept)

Quelle

  modifiziert nach
  Joe Yonan
  Eat Your Vegetables: Bold Recipes for the Single Cook
  Erfasst *RK* 24.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 240°C vorheizen. Den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen, die Stiele schälen und in Scheiben schneiden. Alles in eine ofenfeste Form geben und mit einem Teelöffel Olivenöl, dem Currypulver und etwas Salz gut vermischen. Für etwa 15 Minuten in den Backofen schieben, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist.

Das restliche Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Sobald sich Schlieren zeigen, Knoblauch, Tomaten und Möhren zugeben und unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Tomaten zusammenfallen. Fregola sarda, Wasser und Salz zugeben und bei nicht zu hoher Temperatur etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Pasta weich ist. Den Topf vom Herd nehmen, einige Minuten ruhen lassen, dann Rucola, einen Großteil des Brokkolis und Rosinen unterrühren.

Das Gericht auf einem Teller anrichten, restlichen Brokkoli und die Cashews darauf verteilen.

Anmerkung Petra: ich hatte mein geröstetes Currypulver verwendet, war schön scharf 😉 Leckere Kombination von Texturen und Aromen die säuerlichen Rosinen haben mir gut darin gefallen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Rosinen
Kategorien: Einlegen, Früchte
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

80 Gramm   Helle Rosinen
120 ml   Weißweinessig
50 Gramm   Zucker
1/2 Teel.   Chiliflocken

Quelle

  nach
  Joe Yonan
  Eat Your Vegetables: Bold Recipes for the Single Cook
  Erfasst *RK* 24.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Weißweinessig, Zucker und Chiliflocken in einem Topf aufkochen. Die Rosinen in ein Glas mit Schraubdeckel füllen und mit der heißen Flüssigkeit übergießen. Erkalten lassen, dann zuschrauben.

Im Kühlschrank aufbewahren, hält sich etwa 2 Monate.

Die süß-sauren Rosinen passen zu Salaten, Pasteten etc.

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Fladenbrot mit pikantem Hummus, Auberginen und frittierten Kichererbsen

Wie versprochen, kommt hier gleich die nächste Verwendungsmöglichkeit für den leckeren pikanten Hummus, eine Art Auberginen-Sandwich: Fladenbrot wird mit Hummus bestrichen, mit ofengebackenen Auberginenscheiben und mit frittierten Kichererbsen belegt.

Fladenbrot mit pikantem Hummus, Auberginen und frittierten Kichererbsen

Was mich nicht wirklich begeistert hat, waren die Auberginenscheiben, die mit Öl bepinselt nach Rezept unter dem Grill in 3-4 Minuten braun und weich werden sollten. Ich hatte da schon im Vorfeld meine Zweifel – ich habe die Scheiben dann einfach etwas länger im heißen Backofen gelassen, braun wurden sie so aber nicht. Wenn schon, denn schon – beim nächsten Mal würde ich sie lieber wieder in der Pfanne braten, so schmecken sie mir wesentlich besser.

Frittierte Kichererbsen

Der eigentliche Star bei diesem Essen sind für mich aber die frittierten Kichererbsen! Als ich die noch heiß mit Salz und geräuchertem Paprikapulver gewürzt und probiert habe, konnte ich kaum mit dem Naschen aufhören – die Kichererbsen sind richtig schön knusprig und durch das Pimentón de la vera würzig, ein toller Snack.

Ein parallel durchgeführter Versuch, nach einem anderen Rezept Kichererbsen fettarm im Backofen knusprig zu bekommen, scheiterte leider kläglich: da kamen bei mir nur harte Kügelchen heraus, kein Vergleich zu den frittierten. Im Internet kursieren allerdings jede Menge Rezepte für ofengebackene crispy chickpeas – vielleicht starte ich nochmal einen zweiten Anlauf. Für Hinweise auf ein gutes erprobtes Rezept bin ich dankbar!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot mit pikantem Hummus, Auberginen und knusprigen Kichererbsen
Kategorien: Sandwich, Aufstrich, Gemüse, Vegan, Orient
Menge: 1 Person

Zutaten

H KICHERERBSEN
40 Gramm   Gekochte Kichererbsen (Dose oder selbst gekocht)
120 ml   Olivenöl; zum Frittieren
1/2 Teel.   Fleur de Sel
1/4 Teel.   Pimentón de la vera
H AUBERGINEN
1 klein.   Aubergine (oder 1/2 normale Aubergine)
1 Essl.   Olivenöl; zum Bepinseln
      Salz
1 Teel.   Za'atar*
1     Pita oder Fladenbrot nach Wahl
1/2 Tasse   Pikanter Hummus; s. separat erfasstes Rezept

Quelle

  Joe Yonan
  Serve yourself
  via thekitchn.com
  Erfasst *RK* 07.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kichererbsen auf Küchenpapier trocken tupfen. Einen Teller mit Küchenpapier belegen.

Das Öl in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Wenn das Öl Schlieren zeigt, die Kichererbsen hineingeben und etwa 5-6 Minuten frittieren, bis sie bräunen und knusprig werden. Die Kichererbsen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf das Küchenpapier legen. Sofort mit Salz und Pimentón de la vera bestreuen. Das Öl für einen anderen Zweck durchsieben.

Ein Backblech mit Alufolie belegen. Die Auberginenscheiben mit Öl bepinseln, salzen und mit Za'atar bestreuen. Die Auberginenscheiben unter dem Grill 3-4 Minuten backen, bis sie braun und weich sind (P: das hat bei mir in der Zeit nicht funktioniert, ich habe sie daraufhin im 2heißen Backofen gebacken, bis sie weich waren – braun wurden sie so allerdings nicht). Die Auberginenscheinem auf einen Teller elgen und abkühlen lassen.

Den Hummus auf eine Seite des Fladenbrotes streichen, die Auberginenscheiben darauf legen, mit den knusprigen Kichererbsen belegen, Fladenbrot zusammenklappen.

Anmerkung Petra: Hummus und knusprige Kichererbsen sind der Hit! Die Auberginen würde ich lieber braten. Yonan verwendet zusätzlich noch zitrus-marinierte Zwiebeln. Ich habe mein khubz aufgeschnitten und den Belag als Füllung hineingepackt.

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Pikanter Hummus mit Orangen-Garnelen

Ich hatte mal wieder Lust auf Hummus. Auslöser war das Rezept aus Serve Yourself: Nightly Adventures in Cooking for One* von Joe Yonan, der bei der Washington Post eine wöchentliche Food-Kolummne schreibt. Das Besondere daran: der Hummus ist spicy, erhält seine pikante Würze durch Pimentón de la Vera und gemahlene Chilis.

Orangen-Garnelen mit pikantem Hummus

Bei der Überlegung, was ich dazu servieren könnte, stieß ich bald auf Garnelen, die vor dem Braten in einer Orangensaft-Marinade ziehen dürfen. Eine ausgezeichnete Wahl, wie sich herausstellte!

Spontan habe ich noch ein paar Möhren dazugemacht, die ich in der überschüssigen Garnelenmarinade geschmort und mit einigen Orangenfilets und Frühlingszwiebelringen vollendet habe. Dazu gab es wieder mein khubz.

Der Hummus hält sich im Kühlschrank einige Tage, er schmeckt auch prima als Brotbelag oder als Dipp für Gemüsestängelchen. Yonan empfiehlt ihn auch noch als Aufstrich auf einem Fladenbrot mit gebackenen Auberginenscheiben – davon erzähle ich euch morgen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Orangen-Garnelen
Kategorien: Krustentier, Früchte
Menge: 2 Personen

Zutaten

200 Gramm   TK-Bio-Tiger Prawns; Garnelen, roh, mit Schale
H MARINADE
1     Bio-Orange; Schale abgerieben und Saft
1     Knoblauchzehe; fein zerdückt
      Salz
1 Prise   Pimentón de la Vera
1/2 Teel.   Sumach
      Olivenöl; zum Braten
      Koriandergrün; zum Garnieren

Quelle

  Garnelen nach essen & trinken 3/2007
  Erfasst *RK* 03.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die tiefgekühlten Garnelen in einem Sieb mit kochendem Wasser übergießen und abtropfen lassen, im Kühlschrank auftauen. Die Schale bis auf das Schwanzsegment entfernen, die Garnelen entdarmen.

Alle Zutaten für die Marinade verrühren und in einen Tiefkühlbeutel geben. Die Garnelen zugeben und 1 Stunde im Kühlschrank marinieren. Die Marinade durch ein Sieb abgießen, die Garnelen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Garnelen von allen Seiten kurz anbraten (sie sollen gerade eben durch sein), dabei salzen.

Anmerkung Petra: Die Garnelen passen hervorragend zu pikanten Hummus und Fladenbrot. Ich habe separat noch einige Möhrchen in etwas Olivenöl und der abgegossenen Marinade geschmort, zum Schluss einige Orangenfilets und Frühlingszwiebelringe zugegeben.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pikanter Hummus
Kategorien: Aufstrich, Dip, Hülsenfrüchte, Orient, vegan
Menge: 425 G

Zutaten

2 Teel.   Olivenöl
3/4 Teel.   Gemahlene Chilis oder Chiliflocken
1/2 Teel.   Pimentón de la vera; geräuchertes Paprikapulver
      -(P: sweet)
265 Gramm   Gekochte Kichererbsen (aus der Dose abgespült
      -oder selbst gekocht)
75 ml   Kochflüssigkeit der Kichererbsen; oder Wasser;
      -Menge anpassen
3-4 Essl.   Tahini; Menge anpassen
3 Essl.   Zitronensaft; Menge nach Geschmack
1     Knoblauchzehe; gehackt
1/2 Teel.   Salz; mehr nach Geschmack

Quelle

  Joe Yonan Eat Your Vegetables: Bold Recipes for the
  Single Cook
  Erfasst *RK* 03.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen, bis es Schlieren bildet. Chili- und Paprikapulver einrühren, etwa 30 Sekunden unter Schwenken des Topfes erhitzen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Kichererbsen, Kochflüssigkeit, Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Würzöl in einen Mixer geben. Mixen, bis man eine glatte Masse erhält. Abschmecken: mehr Kochflüssigkeit zugeben, falls der Hummus zu fest ist, mehr Tahini, falls er zu flüssig ist.

Hummus lässt sich gut verschlossen bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt als Aufstrich auf Fladenbrot oder Crackern, als Dip, verdünnt als Salatsauce.

Anmerkung Petra: schmeckt köstlich! Wunderbar passen gebratene Orangen-Garnelen sowie khubz dazu.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.