Frische Erbsensuppe mit Kokosmilch

Uff, das "Menü des Monats" für Juni ist fertig – gestern probegekocht 🙂

Vor 7 Jahren, im Mai 1997, sind wir mit dem Internetauftritt des Gartenbauvereins Geiersthal online
gegangen. Um auch aktuelle Inhalte anbieten zu können, habe ich mich
damals angeboten, jeden Monat ein Menü zusammenzustellen – bis jetzt
sind das 86 Menüs mit meist jahreszeitlichem Bezug im Archiv in meiner Kochkiste.
Nachdem ich zum Ende des Jahres aus der Vorstandschaft des Vereins
zurücktrete, stelle ich dann auch die Menüs ein. Dafür werden dort
weiterhin die in diesem Blog veröffentlichten Rezepte archiviert
werden.

Aber erst mal geht es noch weiter!
Als Vorspeise habe ich einen grünen Farbklecks in Form einer frischen Erbsensuppe ausgesucht:

Falls
man frische Erbsen in der Schale bekommt, sollte man die Schalen
unbedingt anfangs in der Brühe auskochen, mit der man dann die Suppe
kocht – das gibt ein Superaroma! Diesen Tipp habe ich mal von Ralph aus
Kalifornien erhalten, auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank dafür
🙂

Man
kann die Suppe natürlich auch mit TK-Erbsen machen, das habe ich jetzt
auch getan. Leider sind hier frische Erbsen fast nie auf Märkten zu
finden, man muss sie also schon im eigenen Garten anbauen.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Frische Erbsensuppe mit Kokosmilch
Kategorien: Suppe, Hülsenfrüchte, Kokos
     Menge: 4 Portionen

  1 1/2        kg  Erbsen in der Schale; oder
    500     Gramm  TK-Erbsen
      1      Essl. Butter
      1            Fein gewürfelte Zwiebel
      1      Teel. Frisch geriebener Ingwer
    750     Gramm  Gemüsebrühe
    150     Gramm  Dicke Kokosmilch
      1            Limette: abgeriebene Schale und Saft
                   Kerbel; zum Bestreuen

============================== QUELLE ==============================
                   Menü des Monats
                   GBV Geiersthal
                   Juni 2004
                   erfasst von Petra Holzapfel

Falls frische Erbsen verwendet werden: die Erbsen palen, beiseite
stellen. Die Schalen in die Gemüsebrühe geben und etwa 20 Minuten
auskochen, dann abgießen und die Schalen wegwerfen. Die Brühe wieder
auf 750 ml auffüllen.

Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfelchen und den
Ingwer darin andünsten. Mit Brühe aufgießen und die Erbsen zugeben,
köcheln lassen, bis die Erbsen weich sind. Einige Erbsen
herausnehmen und beiseite stellen. Die dicke Kokosmilch und die
Limettenschale zugeben und die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und
Limettensaft pikant abschmecken.

Die Suppe in Suppentassen füllen, einige Erbsen als Einlage
hineingeben und mit Kerbelblättchen bestreut servieren.

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Petras Schwarze Bohnensuppe

Meine Liebe zu Schwarzen Bohnen habe ich erst entdeckt, als Kathi 2001/2002 für ein Austauschjahr in Brasilien
war. Sie erzählte, dass bei vielen Familien, auch in ihrer
Gastfamilie Bohnen (meist püriert in Form einer dickflüssigeren Sauce)
und Reis bei keinem Essen fehlen dürfen, selbst wenn es sonst noch so
etwas wie z.B. Lasagne gibt 😉 Bei unserem Besuch dort im letzten Jahr konnten wir uns übrigens davon überzeugen 🙂

Als ich damals in München brasilianische schwarze Bohnen sah,
habe ich neugierig zugegriffen. Eines der ersten Rezepte, die bei
meinen Experimenten herauskam, war das Puten-Chili mit schwarzen Bohnen – ich mag ihre Konsistenz im Chili lieber als die der hier im Chili con Carne verbreiteten Kidneybohnen.

Schwarze Bohnen lassen sich wundervoll mit Chilischoten
kombinieren, besonders gelungen finde ich die Verwendung von Chipotles
en adobo in gehaltvollen Suppen.

Chipotles en adobo (Chipotles adobados) sind getrocknete, über
Mesquite-Holz geräucherte Jalapenos, die in einer säuerlichen
Tomatensauce eingelegt werden. Sie sind als Konserven in Geschäften mit
mexikanischen oder amerikanischen Lebensmitteln oder im Online-Handel
erhältlich. Reste friere ich in kleinen Portionsdöschen ein, sie halten
sich aber auch gut einige Zeit im Kühlschrank.

Diesmal habe ich die Chipotles und Reste meiner letztjährigen Jalapeño-Ernte in dieser vegetarischen Schwarze Bohnensuppe verwendet, die durch die Zutaten wie Schmand, Käse und frittierten Tortillastreifen zu einer sättigenden Hauptspeise wird.

Sehr gerne habe ich die Bohnen auch in Salaten, wie z.B. in dieser Bunten Salatschüssel.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Petras Schwarze Bohnensuppe
Kategorien: Suppe, Hülsenfrüchte, Südamerika
     Menge: 6 Personen

    500     Gramm  Schwarze Bohnen
      2      groß. Zwiebeln
      2      Essl. Olivenöl
      1      Essl. Frisch gemahlenen Kreuzkümmel
      3            Gehackte Knoblauchzehen
      3            Gehackte Jalapenos oder Chilis nach Wahl
  1 1/2       Ltr. Wasser
      2            Brühwürfel für je 1/2 l Brühe; nach Belieben
      3     Dosen  Gehackte Tomaten (Pizzatomaten) a 400 g
    1-2            Gehackte Chipotles en adobo (Dose)*
                   Salz
                   Pfeffer
      1            Limette: Saft

==================== FRITTIERTE TORTILLASTREIFEN ====================
    4-6            Tortillas
                   Öl; zum Frittieren

=========================== ZUM SERVIEREN ===========================
                   Schmand
                   Limettenachtel
                   Grob geraffelter Gouda
                   Gehacktes Koriandergrün

============================== QUELLE ==============================
                   eigenes Rezept
                   -Erfasst *RK* 27.05.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

Die Zwiebeln würfeln und im Öl glasig dünsten. Dann Kreuzkümmel,
Knoblauch und Chilis zugeben und kurz mitbraten. Nun die
abgegossenen Bohnen zugeben und mit Wasser aufgießen. Alles
zugedeckt 1 1/2 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen weich werden.

Nun die Tomaten, nach Belieben die Brühwürfel und die gehackten
Chipotles einrühren, salzen und pfeffern und weitere 30 Minuten
köcheln.

Währenddessen die Tortillas auf einen Stapel legen, einmal halbieren
und dann in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Reichlich Öl in
einer Pfanne erhitzen und die Tortillastreifen darin portionsweise
goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit dem Pürierstab einen Teil der Bohnen in der Suppe pürieren. Die
Suppe mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken und mit
Koriandergrün bestreuen.

Zum Servieren füllt man Schmand, Käse, Limettenachtel und
Tortillastreifen in Schälchen und jeder bedient sich nach Belieben.

Anmerkung: eine sättigende Suppe, die durch das Zusammenspiel der
dazu servierten Zutaten besonders lecker schmeckt.

*Chipotles en adobo (Chipotles adobados) sind getrocknete, über
Mesquite-Holz geräucherte Jalapenos, die in einer säuerlichen
Tomatensauce eingelegt werden. Sie sind als Konserven in Geschäften
mit mexikanischen oder amerikanischen Lebensmitteln oder im Online-
Handel erhältlich. Reste friere ich in kleinen Portionsdöschen ein,
sie halten sich aber auch gut einige Zeit im Kühlschrank.

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Scharf-saure Gemüse-Nudelsuppe

Wenn ich entbeintes Hähnchenfleisch brauche, so wie jetzt beim Hühnercurry mit Ananas,
dann verwende ich Karkasse und Knochen, um daraus Hühnerbrühe zu
kochen. Je nach Lust, Laune und Kühlschrank- oder Tiefkühlschrankinhalt
kommen noch Gemüsereste und Gewürze mit in den Topf. Die Brühe friere
ich oft zum späteren Gebrauch ein, Verwendungsmöglichkeiten gibt es ja
unzählige. Gestern habe ich diese schnelle, asiatisch gewürzte Nudelsuppe daraus gekocht,

deren Hauptbestandteile junger Spitzkohl, Tomate, Frühlingszwiebeln und vorgekochte Instant-Mie-Nudeln sind.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Scharf-saure Gemüse-Nudelsuppe (Hot & Sour Vegetable ...
Kategorien: Vorspeise, Suppe, Nudel, Gemüse, Asien
     Menge: 4-6 Portionen

    1,2       Ltr. Hühnerbrühe; oder Gemüsebrühe
      3      Essl. Reisessig
      3      Essl. Tomatenmark
      2      Essl. Tomatenketchup
    1-2      Essl. Sojasauce
                   Zucker; nach Geschmack
      1      Teel. Frisch geriebener Ingwer
    1/2      Teel. Sesamöl
    1/4      Teel. Sambal Oelek (oder Hot Pepper Sauce); nach
                   -Belieben mehr
    1/4      Teel. Frisch gemahlner Pfeffer
    100     Gramm  Instant Mie Nudeln; nach Vorschrift gegart udn
                   -abgegossen
    1/2     klein. Spitzkohl; in Streifen geschnitten (etwa 2
                   -Tassen)
      1            Tomate; in Würfelchen geschnitten
      3            Frühlingszwiebeln; in Ringe geschnitten

============================== QUELLE ==============================
                   modifiziert nach
                   Land O Lakes Recipe Collection
                   soup & bread
                   -Erfasst *RK* 18.03.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Brühe, Reisessig, Tomatenmark und -ketchup, Sojasauce, Ingwer,
Sesamöl, Sambal oelek und Pfeffer in einen Topf geben und zum Kochen
bringen. 5 Minuten köcheln lassen.

Den geschnittenen Kohl, die Tomatenwürfel und die Frühlingszwiebeln
(einige Ringe für die Dekoration beiseite stellen) zur Suppe geben.
Einige Minuten köcheln lassen.

Dann die gegarten Nudeln (evtl. mit einer Schere in kürzere Stücke
schneiden) zugeben und nochmals erhitzen.

Abschmecken und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

: O-Titel   : Scharf-saure Gemüse-Nudelsuppe (Hot & Sour Vegetable
: >           Noodle Bowl)

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Kochseminar in der Ente

Um 12 Uhr treffen wir Teilnehmer des Nachmittagskurses „Asiaküche“ im Bistro der „Ente“ auf diejenigen, die schon den Vormittagskurs besucht haben. Als erste Information hören wir, dass man kaum selbst Hand anlegt, sondern beim Vorkochen zuschaut.

Nach einem feinen, leichten asiatischen Menü (Vorspeisenteller mit
Zitronengrassüppchen, gebratenem Wachtelbrüstchen im Pandangblatt und
Tunfisch-Sashimi mit Ingwer-Gurken-Salat, Grünem Heilbutt-Curry mit
Auberginen auf scharf-aromatisch gewürztem Reis und als Abschluss
Konfekt zum Kaffee nach Wahl) erscheint Gerd M. Eis und verteilt nach einer Kurzvorstellung der Teilnehmer Kursunterlagen und Kochschürzen der Ente. Durch die echte Entenküche geht’s dann in die relativ kleine Seminarküche im Keller.

Zu Beginn ein bisschen Warenkunde: kleine Tellerchen mit Grundzutaten
(Sojasauce, Austernsauce, Chilisauce, Fischsauce, Sesamöl…) werden
herumgereicht, jeder darf probieren und raten, um was es sich handelt.

Am Beispiel des Zitronengrassüppchens lernen wir dann das ausgewogene
Würzen mit Sojasauce, Fischsauce und Palmzucker nach Thai-Art. Zur
Verwendung von hier nicht wie in Thailand im Überfluss vorhandenem
Zitronengras gibt er den Tipp, dieses nach Entfernen der Spitzen im
unteren Bereich platt zu klopfen (als Schlag-Werkzeug dient hierbei ein
Kochtopfboden) und so in der Brühe auszukochen, dadurch erschließt sich
das Aroma in seiner ganzen Kraft.

Nochmals grünes Fischcurry zu machen, erscheint ihm wohl etwas langweilig, also nehmen wir rote Currypaste und anstelle des Fischs Entenbrust, das
fertige Gericht wird mit einigen Lychees aufgepeppt.

Eis brät die Entenbrust auf der kreuzweise eingeschnittenen Hautseite bei nicht sehr starker Hitze an, um das Fett vollständig auszubraten und schiebt sie dann (ohne sie auf der Fleischseite anzubraten) für etwa 12 Minuten ins
120-130°C heiße Backrohr. Ich erwähne die Niedertemperaturmethode, die
ich bei der Entenbrust mit Rhabarber-Confit angewendet habe. Diese Methode hält er fürs Braten größerer Fleischstücke wie z.B. Rinderfilet oder Hochrippe für ausgezeichnet – es entspinnt sich eine Diskussion über das richtige Braten von Filetsteaks, bei der er uns den richtigen Garheitsgrad an der mehr oder weniger angespannten Handballenmuskulatur demonstriert. Zweite Möglichkeit: mit einer dünnen Rouladennadel in die Fleischmitte stechen und nach 2-3 Sekunden Verweildauer die Temperatur der Nadel an der Haut zwischen Oberlippe und Nase überprüfen – die Nadel soll sich hier heiß anfühlen (zum Vergleich wird die Nadel in eine Banane gesteckt, hier fühlt sie sich richtiggehend kalt an).

Nebenbei werden noch die Vorzüge eines Induktionsherds demonstriert: die Hitzeregulierung reagiert sofort, beim Überkochen brennt nichts an, selbst ein Zuckerhäufchen unter dem Kochtopfboden richtet beim Erhitzen der Kochplatte keinen Schaden an.

Nachdem wir uns bei einem Glas Menger-Krug Pinot brut gestärkt haben, bleibt noch Zeit für einen schnell zubereiteten lauwarmen Glasnudelsalat und –
auf besonderen Wunsch der Teilnehmer – eine kleine Creme brulee zum
Abschluss, vom Meister selbst mittels Campinggas-Lötlampe bruliert.

Fazit:
Leute, die bisher noch nicht nach Thai-Rezepten gekocht haben, haben
dadurch sicher Lust und Mut bekommen, so etwas selbst einmal
auszuprobieren. Und ich habe einiges über die Vorratshaltung in in einem Restaurant der Spitzenklasse (die gibt es nämlich fast nicht, alles wird frisch bestellt und verbraucht, sie ist damit billiger als die eines Gasthauses mit ellenlanger Speisekarte) und über die Philosophie seines Küchenchefs (immer beachten, dass wir hier mit „lebendiger Materie“ arbeiten…) gelernt.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Zitronengrassuppe „Ente“
Kategorien: Suppe, Asien
Menge: 4 Portionen

=========================== FÜR DIE BRÜHE ===========================
5-6   Stangen  Zitronengras
1            Entkernte Chilischote, in Streifen
1     Stück  Ingwer; ungeschält in Scheiben geschnitten
1-2            Knoblauchzehen; in Scheiben
Öl; zum Anschwitzen
800        ml  Selbstgemachte Hühnerbrühe

========================== ZUM ABSCHMECKEN ==========================
Fischsauce
Limettensaft
1-2      Essl. Kokosmilch
1      Teel. Palmzucker

============================== EINLAGE ==============================
4            Champignonköpfe
1            Entkernte Chilischote in feinsten Streifen
2            Knoblauchzehen in feinsten Streifen
Etwas  Ingwer in feinsten Streifen
4            Salzwassergarnelen oder
4            Scheibchen Hähnchenbrustfilet
Etwas  Koriandergrün

============================== QUELLE ==============================
Kochseminar Ente, Wiesbaden
-Erfasst *RK* 16.05.2004 von
-Petra Holzapfel

Die trockenen Spitzen des Zitronengrases abschneiden und das äußere
Blatt entfernen. Den unteren Teil mit einem schweren Kochtopf oder
Fleischklopfer plattklopfen, das Gras in Stücke von etwa 5 cm Länge
schneiden. Wenig Öl in einem Topf erhitzen, Zitronengras, Chili,
Ingwer und Knoblauch darin anschwitzen, mit Hühnerbrühe aufgießen
und zum Kochen bringen. Bei niedriger Hitze 20-30 Minuten köcheln
lassen.

Den Sud durch ein feines Sieb in einen Topf geben, mit Fischsauce,
Limettensaft, Kokosmilch und Palmzucker pikant abschmecken.

Die Champignonköpfe vierteln und mit Chili-, Knoblauch- und
Ingwerstreifen und nach Belieben Garnelen oder Hähnchenbrust sowie
gehacktem Koriandergrün in die Suppe geben.

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Soto Ayam – Hühnersuppe mit Kartoffelplätzchen

An
den Abiturtagen darf sich Kathi ein Essen wünschen. Heute hat sie sich
einen indonesischen Suppentopf ausgesucht, der mit diversen Beilagen
angereichert wird. Rezepte dieser Art sind bei uns sehr beliebt, da
sich jedes Familienmitglied nach Gusto bedienen kann.

Das Rezept für Soto Ayam stammt aus dem Buch "Die besten Rezepte aus der Fernöstlichen Garküche" von
Joyce Jue. Die aus dem chinesischen Viertel in San Francisco stammende
Spezialistin für chinesische und südostasiatische Küche gibt auch
Kochkurse. Ein Freund aus Kalifornien (hallo Ralph!) hat schon mehrere
Kurse bei ihr begeistert besucht, besonders interessant muss auch ein
Gang mit ihr zum Einkaufen durch Chinatown sein *Neid* 😉 Ein
weiteres Buch von ihr liegt in deutscher Übersetzung vor: Genießer unterwegs, Südostasien. Auch daraus habe ich schon diverse Rezepte mit Erfolg nachgekocht.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Soto Ayam - Hühnersuppe mit Kartoffelplätzchen
Kategorien: Suppe, Geflügel, Beilage, Kartoffel, Indonesien
     Menge: 6 Portionen

============================ HÜHNERBRÜHE ============================
      1            Huhn a 1,25 kg; zerteilt
      3            Selleriestangen mit Blättern
      1            Zwiebel; geviertelt
      2            Zimtstangen
      2            Kardamomkapseln

============================ GEWÜRZPASTE ============================
      3            Zitronengrasstiele; nur die zarten Herzstücke,
                   -grobgehackt
      4            Galgantscheiben, frisch a 2,5 cm Durchmesser oder
      2            Galgantscheiben, getrocknet, vor dem Hacken 30
                   -Minuten in Wasser eingeweicht
      1            Zwiebel; grob gehackt
      4            Knoblauchzehen
      6            Candlenuts; oder abgezogene Mandeln
      1            Ingwerstück, frisch a 4 cm; geschält und grob
                   -gehackt
      2      Essl. Koriander; gemahlen
      1      Teel. Pfeffer; frisch gemahlen
      1      Teel. Kurkuma
      2      Teel. Zucker
      1      Teel. Salz
      3      Essl. Wasser
      2      Essl. Öl

======================== KARTOFFELPLÄTZCHEN ========================
    500     Gramm  Kartoffeln; geschält und gekocht
      1            Frühlingszwiebel; fein gehackt
    1/2      Teel. Salz
      1            Ei; leicht verschlagen
                   Pflanzenöl; zum Braten

============================== QUELLE ==============================
                   Joyce Jue
                   Die besten Rezepte aus der fernöstlichen Garküche
                   -Erfasst *RK* 27.11.2000 von
                   -Petra Holzapfel

Für die Hühnerbrühe das Huhn in einem großen Topf mit Wasser
bedecken. Auf großer Flamme zum Kochen bringen und den dabei
entstehenden Schaum abschöpfen. Sellerie, Zwiebel, Zimtstangen und
Kardamomkapseln dazugeben und die Flamme auf die niedrigste Stufe
reduzieren. Den Deckel einen Spalt weit offen und etwa 40 Minuten
kochen lassen, bis das Fleisch rundum weiß geworden ist. Die
Hühnerbrust herauslösen und abkühlen lassen. Den Rest 20 Minuten
weiterköcheln lassen, um den Geschmack zu intensivieren.

Die Brühe abkühlen lassen und durch ein Sieb in eine Schüssel
umfüllen. Ruhen lassen, bis sich das Fett an der Oberfläche
gesammelt hat. Das Fett mit einem großen Löffel abschöpfen. Sie
benötigen für die Suppe etwa 2 l Brühe.

Das Brustfleisch häuten, von den Knochen lösen und in Stücke zupfen
(in Faserrichtung). Beiseite stellen. Die restlichen Hühnerteile
können Sie für ein anderes Gericht verwenden.

Für die Gewürzpaste Zitronengras, Galgant, Zwiebel, Knoblauch,
Candlenuts oder Mandeln, Ingwer, Koriander, Pfeffer, Kurkuma, Zucker
und Salz in einen Mixer geben und zerkleinern. Wasser einfließen
lassen, bis sich eine weiche Paste gebildet hat.

Das Öl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Die
Gewürzpaste hineingeben und unter ständigem Rühren kochen, bis sich
alles vermischt hat und zu duften beginnt (ca 5 Minuten). Die
durchgeseihte Hühnerbrühe dazugießen und 15 Minuten kochen lassen,
bis sich die Paste vollständig in der Brühe gelöst hat. Abschmecken,
wenn nötig nachwürzen und warmstellen.

Für die Kartoffelplätzchen alle Zutaten bis auf das Öl in eine
Schüssel geben. Die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer oder
einer kräftigen Gabel zerstampfen und gut durchmischen. Aus der
Kartoffelmasse 12 ca. 2,5 cm dicke Bällchen formen und diese flach
drücken, sodass sich Scheiben von etwa 4 cm Durchmesser ergeben.

In einer tiefen Pfanne Öl (ca. 2,5 cm hoch) auf 190GradC erhitzen.
Die erste Lage Plätzchen darin ca. 3 Minuten ausbacken, bis die
Unterseiten goldbraun sind. Dann wenden und ca. 1 Minute
weiterbraten, bis auch die 2. Seite goldbraun ist. Auf Küchenpapier
abtropfen lassen und warm stellen, bis alle Plätzchen fertig sind.

Zum Servieren das Hühnerfleisch auf Vorgewärmte Portionsschalen
verteilen. Die Brühe noch einmal heiß machen und darüber gießen.
Jede Schale mit 2 Kartoffelplätzchen und weiteren Beilagen nach
Wunsch garnieren. Heiß servieren.

Diese schmackhafte indonesische Suppe wird traditionell mit einem
Riesenaufgebot an Beilagen serviert: blanchierte Sojasprossen,
geviertelte hart gekochte Eier, Nudeln, chinesischer Sellerie oder
knusprig gebratene Zwiebelflocken zählen sozusagen zur
Standardaustattung.

Anmerkung Petra: Zum Kartoffelteig noch etwas Mehl gegeben.

Beilagen: Hartgekochte Eier, gehackte Cashewnüsse, Glasnudeln,
Sambal oelek, rohe Champignonscheiben, Frühlingszwiebel in Ringen,
knusprig geröstete Zwiebelringe, Sprossen...

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