Nachgekocht: Quinoa-Salat im Thai-Style mit Erdnuss-Ingwer-Dressing

Und schon wieder geht es in eine neue Runde von Koch mein Rezept, dem interaktiven Foodblog-Event.

In der aktuell 10. Ausgabe wurde mir Sarah von (no) plain vanilla kitchen als Partner zugelost. Sarah ist studierte Volkswirtschaftlerin und hat sich nach einem längeren Auslandsaufenthalt in der Schweiz einen Traum erfüllt und im Schwarzwald eine Lodge für Naturliebhaber eröffnet, in der sie Übernachtungen anbietet und die Raum für Familientreffen und diverse kulturelle Veranstaltungen bietet.

Quinoa-Salat im Thai-Style mit Erdnuss-Ingwer-Dressing

Da Sarah Sportlerin ist, wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit einer Auswahl an vorwiegend regionalen hochwertigen Produkten angeboten, alles ist auf die Bedürfnisse von aktiven Menschen zugeschnitten. Der „gesunde“ Aspekt zieht sich auch durch die Rezepte auf ihrem Blog, dabei soll natürlich der Genuss nicht zu kurz kommen.

Meinen Geschmack hat sie jedenfalls mit diesem veganen Quinoa-Salat im Thai-Style mit Ingwer-Erdnuss-Dressing voll getroffen, den sie im Rahmen ihres Quinoa-Projekts 2013 veröffentlicht hat.

Gemüse

Schon beim Schnibbeln des bunten Gemüses an einem tristen Wintertag kommt gute Laune auf!

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Ich habe dem Blog-Event jetzt übrigens eine eigene Kategorie spendiert.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bunter Quinoa-Salat im Thai-Style mit Erdnuss-Ingwer- Dressing
Kategorien: Salat, Thailand, Gemüse
Menge: 3 Portionen

Zutaten

H SALAT
80 Gramm Ungekochte Quinoa
200 Gramm Rotkohl; fein gehobelt
1/2 Rote Paprika; in Streifen
1/2 Gelbe Paprika; in Streifen
1 Frühlingszwiebel; in Ringen
200 Gramm Möhren; geraspelt
1/2 Bund Frisches Koriandergrün; grob gehackt
20 Gramm Erdnüsse; grob gehackt
H FÜR DAS DRESSING
2 Limetten: Saft
50 Gramm Erdnussbutter (P: stückige)
15 Gramm Geriebener Ingwer
1 Essl. Sojasauce
1/2 Essl. Ahornsirup
1 Essl. Dunkler Balsamico
1 Essl. Sesamöl
1/4 Teel. Chiliflocken (P: Maras)
Pfeffer
Salz
2 Essl. Gemüsebrühe; zum Anpassen der Konsistenz
H DEKORATION
Einige Gehackte Erdnüsse
Etwas Gehacktes Koriandergrün

Quelle

modifiziert nach
(no) plain vanilla kitchen
Erfasst *RK* 15.02.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Quinoa heiß abspülen, in Salzwasser etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb abgießen, wieder in den heißen Topf geben und zugedeckt noch 5-10 Minuten quellen lassen, anshcließend abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Gemüse kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

Alle Zutaten für das Dressing verrühren. Da mir das Dressing zu kompakt war, habe ich noch etwas Gemüsebrühe zugegeben.

Quinoa, Koriandergrün und Erdnüsse zum Gemüse in die Schüssel geben, mit dem Dressing übergießen und alles gut vermengen. Kurz durchziehen lassen, dann nochmal abschmecken. Den Salat zum Servieren in eine Schüssel füllen, mit gehackten Erdnüssen und Korianderblättchen bestreuen.

Anmerkung Petra: Eine ausgesprochen leckere, knackige und frische Kombination.

Vom Salat habe ich nur 2/3 der Originalmenge (die für 3 Personen vorgesehen war) zubereitet – das war aber immer noch mehr als reichlich für uns zwei. Vom Dressing habe ich die ganze Menge gemacht, dabei deutlich mehr Limettensaft verwendet.

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Knusprige Plattkartoffeln mit Walnuss-Dressing

Platt gebackene, knusprige Kartoffeln als Beilage sind hier im Haus schon lange gerne gesehen.

Knusprige Plattkartoffeln mit Walnuss-Dressing

Beim Rezept der Bon Appetit (leider scheint die Seite für Nicht-Abonnenten seit Neuestem nicht mehr völlig frei zugänglich zu sein) werden sie sozusagen in einer 2.0 Version serviert:

Making of

Die vorgekochten, geplätteten und im Backofen knusprig gebackenen Kartoffeln werden auf eine dünne Schicht Sour Cream (hier Schmand) gebettet und mit einem Dressing übergossen, das aus in Olivenöl gerösteten Walnüssen, Sardellenfilet, Knoblauch und Berberitzen besteht (Berberitzen haben mir hier besser gefallen als die Rosinen des Originals). Getoppt wird mit frischen Kräutern (hier Kresse und Koriander), beim Servieren kommt noch frisch gepresster Zitronensaft dazu.

Hackbällchen mit Knusprige Plattkartoffeln mit Walnuss-Dressing

Ich habe noch Lammhackbällchen mit orientalischen Aromen wie hier dazu gemacht. So gut!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Knusprige Plattkartoffeln mit Walnuss-Dressing
Kategorien: Beilage, Kartoffel, Salat
Menge: 2 Personen

Zutaten

450 Gramm Kleinere glattschalige Kartoffeln (P: Jazzy)
Salz
Olivenöl; getrennte Verwendung
Pfeffer
25 Gramm Walnusskerne; grob gehackt
1-2 Sardellen; gehackt
1 Knoblauchzehe; fein zermust
1 Essl. Berberitzen (P: Original 1 1/2 El Rosinen)
2 Teel. Chiliflocken (P: Maras)
100 Gramm Schmand
Gemischte frische Kräuter wie Petersilie, Dill.
-Koriander und/oder Basilkum (P: Kresse,
-Koriander)
Zitronenschnitze

Quelle

Molly Baz
Bon Appetit
November 2021
Erfasst *RK* 02.02.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 225°C vorheizen.

Die Kartoffeln in einem Topf mit kräftig gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und etwa 15 Minuten kochen, bis sie gerade eben durch sind (Dauer variiert je nach Größe, sie dürfen nicht zu lange kochen, sonst zerfallen sie später beim Plattieren zu sehr). Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.

Die Kartoffeln auf ein geöltes Backblech legen und mit dem Boden eines Topfes auf etwa 1 1/2 cm Dicke platt quetschen (evtl. ein Stück Klarsichtfolie dazwischen legen, damit nichts am Topfboden festklebt, ich habe den Boden mit einer Silikonhaube überzogen). Die Kartoffeln mit Olivenöl beträufeln und einmal wenden, leicht salzen und pfeffern. Das Blech in den Backofen schieben und die Kartoffeln in etwa 35-40 Minuten goldbraun und knusprig rösten.

In der Zwischenzeit 3 El Olivenöl mit den gehackten Walnüssen und Sardellen etwa 6-8 Minuten in einem Topf erhitzen, bis die Walnüsse goldbraun sind und die Sardellen zerfallen. Den Topf vom Herd nehmen, Knoblauch, Berberitzen und Chiliflocken einrühren, salzen.

Den Schmand auf einer großen Servierplatte verstreichen.

Die Kartoffeln daauf verteilen und die Walnuss-Sauce miit einem Löffel darauf verteilen. Die Kräuter darauf streuen und die Platte mit Zitronenschnitzen servieren.

Anmerkung Petra: Sieht klasse aus und schmeckt super. Passt zu Gegrilltem, ich habe orientalisch gewürzte Lammhackbällchen dazu gemacht.

Die Kartoffeln sollten beim Quetschen etwa die gleiche Dicke haben, damit sie gleichmäßig bräunen.

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Feldsalat mit Paprika, Grapefruit und gebratenem Schweinefilet

Auf einen Sonntag folgt ein Montag und der ist hier im Normalfall weiterhin 5:2-Fastentag, sprich es gibt eine Mahlzeit mit 400-500 kcal. Und da am Sonntag die schönen Mittelstücke vom Schweinefilet auf dem Teller lagen, waren jetzt noch Kopf und Spitze zu verwerten.

Feldsalat mit Schweinefilet

Ich habe daraus einen Hauptspeisensalat zusammengebastelt, der uns richtig gut gefallen hat – ein Rest rote und gelbe Paprika konnte ich auch gleich noch darin unterbringen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Feldsalat mit Paprika, Grapefruit und gebratenem Schweinefilet
Kategorien: Hauptspeise, Salat, Zitrus, Schwein, Diät
Menge: 2 Personen

Zutaten

280 Gramm Schweinefilet (Filetkopf oder Spitze geht auch)
10 Gramm Butterschmalz; zum Braten
100 Gramm Feldsalat
1/2 Rote Paprika; in kleinen Würfelchen
1/2 Gelbe Paprika; in kleinen Würfelchen
1 Grapefruit; filetiert, den Saft aufgefangen
1 Schalotte; fein gewürfelt
H DRESSING
Grapefruitsaft vom Filetieren
1 Essl. Sherryessig
Salz
Pfeffer
1/2 Teel. Dijonsenf
1 Teel. Honig
2 Essl. Olivenöl

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 01.02.2022 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Schweinefilet etwa 1 Stunde vor dem Braten auf Raumtemperatur bringen.

Alle Zutaten fürs Dressing verrühren, abschmecken. Schalotten- und Paprikawürfelchen hineingeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen mit einem Teller auf 70°C vorheizen. Das Filetstück in Scheiben von etwa 2 cm Dicke schneiden, diese salzen und pfeffern.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Schweinemedaillons darin von beiden Seiten etwa 2-3 Minuten kräftig anbraten (dünnere Stücke sind evtl. schon früher fertig). Die Scheiben auf den Teller legen und etwa 10 Minuten im Backofen ruhen lassen. Den Bratensatz mit einem Schluck Wasser ablöschen und loskochen.

Den Feldsalat im Dressing wenden und auf große tiefe Teller verteilen. Die Grapefruitfilets sowie die Medaillons darauf setzen und mit dem Bratensaft beträufeln.

Anmerkung Petra: entstanden durch Reste im Kühlschrank, hat uns aber sehr gut gefallen, auch das Dressing. Pro Person etwa 440 kcal.

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Japanischer Nudelsalat – Macaroni Salada

Als wir im September mit der kulinarischen Weltreise in Japan weilten, ist mir ein japanischer Nudelsalat aufgefallen. Ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Fan von Pasta-Salaten mit Mayonnaise, aber plötzlich war er da, der Jieper auf einen ebensolchen 😉

japanischer Nudelsalat

Neben Hörnchennudeln enthält der Salat auch Gemüse, meist Gurken und Möhren. Wichtig ist es, die Gurken (sei es als Scheiben oder als Julienne) zu salzen und dann nach kurzer Einwirkzeit gut auszudrücken, damit der Salat nicht verwässert. Ich habe auch noch Maiskörner untergemischt, die man auch häufig darin findet.

japanischer Nudelsalat nah

Eine weitere Standard-Zutat ist gekochter Schinken – auf den habe ich allerdings diesmal verzichtet, da es den Salat bei uns als Beilage zu Bratwurst gab. Dafür sind einige gekochte Wachteleier hineingewandert, die verwertet werden wollten.

japanischer Nudelsalat

Durch die Form der Hörnchennudeln wirkt der Salat angenehm leicht und kommt auch mit relativ wenig Mayonnaise aus. Darf es gerne wieder geben!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Japanischer Nudelsalat
Kategorien: Salat, Gemüse, Nudel, Japan
Menge: 2 Personen

Zutaten

120-150 Gramm Hörnchennudeln
150 Gramm Gurke; in Julienne (je nach Sorte geschält und
-entkernt)
1 groß. Möhre; Julienne
140 Gramm Mais (TK oder Dose, nicht im Original)
120 Gramm Gekochter Schinken; in Streifen (P: weggelassen,
-da zu Bratwurst serviert)
6 Wachteleier; gekocht, grob gehackt (P: nicht im
-Original)
Salz
Pfeffer
4 Essl. Mayonnaise; bevorzugt japanische Kewpie
2 Teel. Milder Essig
Zitronensaft; nach Geschmack
H MÖGLICHE VARIANTEN
2 Essl. Shisoblätter gehackt oder
1 Essl. Currypulver oder
2 Teel. Karashi Senf oder
1 Teel. Shichimi togarashi oder
2 Teel. Wasabi oder
1 Teel. Red Yuzu Kosho

Quelle

modifiziert nach
Tadashi Ono & Harris Salat
Japanese Soul Cooking
Erfasst *RK* 02.11.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Hörnchennudeln nach Anweisung kochen, in ein Sieb abgießen und kalt abbrausen, auskühlen lassen.

Die Gurkenstreifen in eine kleine Schüssel geben, gut salzen und mischen. Nach 5 Minuten die Gurke in ein Sieb abschütten und gut ausdrücken, in eine ausreichend große Schüssel geben. Möhrenstreifen, Hörnchennudeln, Mais und Schinken bzw. Eier dazugeben. Den Essig unterrühren, dann die Mayonnaise und alles gut mischen. Etwas durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft abschmecken.

Anmerkung Petra: in der Grundvariante ein milder, angenehm leichter Nudelsalat, der zu vielem passt. Wir hatten ihn etwas unjapanisch zu Bratwürsten. In Japan oft als Beilage zu yoshoku Gerichten (westlich beeinflussten Gerichten), dann aber oft mit Reis als weiterer Beilage.

Ich habe den Schinken weggelassen, dafür aber Wachteleier und Mais hinzugefügt, wie ich es in anderen Quellen gesehen habe.

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Korokke コロッケ – japanische Kroketten aus Kartoffeln und gebratenem Hackfleisch

Die kulinarische Weltreise mit Reiseleiter Volkermampft führt uns im September nach Japan. Ich weiß nicht, wieso das so ist, aber japanische Küche spielt in meinem kulinarischen Denken keine große Rolle, selbst Sushi reizt mich nicht allzu sehr.  Ich würde wahrscheinlich nie sagen: ach, lass doch mal wieder japanisch kochen! Asiatische Küche an sich liebe ich ja, ich denke dann aber meist an chinesische, koreanische, vietnamesische, indonesische oder thailändische Gerichte. Aber man soll ja seinen Horizont erweitern und so freue ich mich, Neues ausprobieren zu dürfen.

Mein erstes Rezept stammt aus Japanese Soul Cooking* von Tadashi Ono und Harris Salat. Zum Kauf hat mich u.a. folgendes Statement von Matt Gross, einem früheren Bon Appetit-Herausgebers verlockt: „Sushi? Bah! Japanese food is so much more than raw fish, and this book is a joyful (and useful!) exploration of the earthy, fatty, meaty, rib-sticking, lip-smacking fare—the noodles and curries and deep-fried delights—that millions of Japanese depend on every day.“

Korokke

Nun dann – hier also das Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann: knusprige Korokke – das Wort leitet sich von der japanischen Aussprache des Wortes „croquette“ ab –  mit fluffigem Spitzkohl und Tonkatsu-Sauce, die ich hier schon einmal vorgestellt habe. Im Hintergrund ist noch ein Tomatensalat mit einem Zwiebel-Ingwer-Dressing zu sehen.

Korokke Making of

Das Innere der frittierten „Kroketten“ besteht hauptsächlich aus gegarten Kartoffeln (hier wurden sie im Backofen gebacken, um den Feuchtigkeitsgehalt zu minimieren), etwas gebratenen Zwiebeln und gebratenem Hackfleisch. Essentiell ist es, die Masse vort dem Panieren mit Panko längere Zeit kalt zu stellen, sonst fallen die Patties beim Frittieren auseinander. Hier hat aber alles sehr gut geklappt: die gegarten Kartoffeln verbanden sich mit den anderen Zutaten zu einer klebrigen Masse, die sich sehr gut formen, panieren und ausbacken ließ.

Kohlsalat

Klassische Beilage ist ein Berg aus sehr dünn geschnittenem, durch ein Bad in Eiswasser richtig schön knackig gewordenem Spitzkohl. In Japan wird der gerne als Rohkostbeilage pur serviert, ich habe mich an einem Rezept aus Japanisch Grillen* von Jonas Gramby orientiert und ein Sesamdressing dazu serviert, das man erst im letzten Augenblick über den Salat träufelt. Uns hat das sehr gut gefallen!

Korokke Anschnitt

Der erste Bissen verblüfft dann schon etwas: unter der knusprigen Panko-Kruste kommt das durchs Braten weich gewordene Innere hervor, das schmeckt ein bisschen wie panierter Kartoffelbrei 😉

Weitere japanische Rezepte im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Korokke – japanische Kroketten aus Kartoffeln und gebratenem Hackfleisch
Kategorien: Kartoffel, Hackfleisch, Japan
Menge: 8 Stück

Zutaten

450 Gramm Mehlige Kartoffeln
2 Essl. Butter
120 Gramm Gemüsezwiebel-Würfelchen
240 Gramm Hackfleisch; Schwein oder Rind (P: gemischt)
2 Essl. Sojasauce
3/4 Essl. Zucker (Original 2 El)
Schwarzer Pfeffer
Salz; nach Geschmack
60 ml Sahne
Mehl; zum Panieren
2 Eier, verschlagen; zum Panieren
Reichlich Panko; zum Panieren
Ol; zum Frittieren
H SOWIE
Tonkatsu-Sauce; zum Servieren (P: s. Rezept)
Kohlsalat

Quelle

modifiziert nach
Tadashi Ono, Harris Salat
Japanese Soul Cooking
Erfasst *RK* 04.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kartoffeln in eine Schale oder ein Blech legen und im Backofen backen, bis sie ganz weich sind und ein Messer sie mühelos durchsticht (Original 20 Minuten – das ist aber deutlich zu kurz. Bei mir waren es gut 45 Minuten, obwohl ich relativ kleine Kartoffeln hatte).

Die Kartoffeln herausnehmen und noch heiß pellen, dann mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken – es sollen noch Stücke bleiben.

Die Butter in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Hackfleisch zugeben und unter dauerndem Rühren etwa 5 Minuten anbraten, bis es gar ist und alle Flüssigkeit verkocht ist, die Masse muss ganz trocken sein. Den Topf vom Herd nehmen und die Kartoffeln zugeben, alles kurz mit dem Kartoffelstampfer durcharbeiten. Sojasauce, Zucker und Pfeffer zugeben, dann die Sahne untermischen, bis sich alles gut verbunden hat – es sollen immer noch grobe Stücke der Kartoffeln erkennbar sein. Die Masse abschmecken (P: noch etwas Salz dazu gegeben).

Die klebrige Masse in 8 Stücke teilen und diese zu flachen Patties in Hamburgergröße formen. Die Patties auf ein Blech legen und unbedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Das ist wichtig, damit die Korokke nachher beim Braten nicht auseinanderfallen.

Eine Panierstraße mit 4 Tellern vorbereiten: auf einen Teller Mehl geben, in den nächsten (tiefen) Teller die verschlagenen Eier, in einen dritten Panko. Ein vierter Teller ist für die panierten Patties.

Den Backofen auf 80°C bringen. Eine große Pfanne mit reichlich Öl füllen, es soll mindestens 2,5 cm hoch stehen. Eine flache Schale mit Küchenpapier zum Abtropfen bereit stellen.

Unmittelbar vor dem Panieren das Öl auf 175°C bringen (am besten ein Frittierthermometer verwenden).

Erst jetzt die Patties aus dem Kühlschrank nehmen. Nacheinander erst in dem Mehl wenden, dann in Ei und zuletzt in Panko, diesen etwas andrücken und darauf achten, dass die Kroketten rundum von der Paniermasse umschlossen sind. Die Korokke portionsweise im heißen Öl goldbraun ausbraten, erst wenden, wenn eine Seite goldbraun ist. Die Temperatur des Öls soll während des Frittiervorgangs möglichst gleich bleiben. Die fertigen Kroketten auf dem Küchenpapier abtropfen lassen, dann im Backofen auf einer Platte warm stellen.

Zum Servieren jeweils einen fluffigen Berg knackigen Kohl auf einen Teller häufen und 2 Korokke daneben legen. Mit Tonkatsu-Sauce servieren.

Anmerkung Petra: Die Kroketten haben eine interessante Textur: außen sehr schön knusprig, das Innere ist relativ weich. Der Kohlsalat ergänzt das Gericht prima. Wir hatten noch einen japanischen Tomatensalat dazu.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kohlsalat – kyabetsu no sarada
Kategorien: Salat, Gemüse, Kohl, Japan, Dressing
Menge: 2 bis 4 Personen

Zutaten

1 klein. Spitzkohl
H GOMA TARE – SESAM-DRESSING
2 Essl. Kewpie-Mayonnaise; ersatzweise normale Mayo
1 Essl. Japanische Sesampaste; ersatzweise Tahini
1 Essl. Helles oder dunkles Miso; P: Shiro-Miso
1 Essl. Wasser
1-2 Teel. Reisessig
1 Teel. Mirin
2 Essl. Schwarze Sesamsaat, geröstet

Quelle

nach
Jonas Cramby
Japanisch grillen
Erfasst *RK* 04.09.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Kohl von den unschönen Blättern befreien und vierteln. Den Stunk herausschneiden und den Kohl in so feine Streifen wie möglich schneiden. Die Streifen in Eiswasser legen, damit er sehr knackig wird. Dann in einer Salatschleuder trocken schleudern. Wenn man ihn nicht gleich verwendet, kann man ihn in einer Gefriertüte im 0°C- Fach bis zum Servieren frischhalten.

Für das Dressing alles Zutaten verrühren, abschmecken.

Zum Servieren häuft man einen fluffigen Berg aus knackigem Spitzkohl auf den Teller und träufelt das Dressing erst unmittelbar vor dem Essen darüber.

Anmerkung Petra: In Japan wird der Kohl oft ungewürzt als Beilage zu Tonkatsu oder Shogayaki auf den Teller gegeben. Mir schmeckt er mit etwas Dressing besser.

Cramby gibt noch etwas Möhre in feinen Streifen und Koriandergrün dazu – meint aber, das sei nicht ganz authentisch, also habe ich es weggelassen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tonkatsu Sauce
Kategorien: Sauce, Japan
Menge: 300 Ml

Zutaten

100 ml Worcestershiresauce
2 Essl. Sojasauce
1 Essl. Mirin
1 Essl. Dunkelbrauner Zucker
3/4 Essl. Reisessig
1 klein. Zwiebel; fein gehackt
4 Datteln; gehackt
1/4 Granny Smith Apfel; geschält und gerieben (P:
-1/2 Idared)
1/2 Teel. Scharfer Senf
1 Prise Knoblauchpulver
1 Prise Pfeffer
100 ml Ketchup

Quelle

nach
Tim Anderson
JapanEasy
Erfasst *RK* 10.01.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Worcestersauce, Sojasauce, Mirin, Zucker, Essig, Zwiebeln, Datteln und Apfel in einem kleinen Topf vermengen, zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis Zwiebel und Datteln sehr weich sind. Den Senf, Knoblauchpulver, Pfeffer und Ketchup unterrühren und die Mischung anschließend im Mixer pürieren, bis sie homogen ist.

Hält sich im Kühlschrank fast unbeschränkt. Passt neben japanischen Gerichten wie Okonomiyaki (etwas süßer halten, mehr Zucker verwenden), Takoyaki, Tonkatsu (etwas säuerlicher halten, mehr Essig, Worcestersauce) und Yakisoba (etwas dünner und würziger halten, mehr Sojasauce, Worcestersauce) auch zu Bratwurst oder einem Specksandwich.

Anmerkung Petra: aromatische süß-säuerliche Sauce, verwendet für Yaki Udon.

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*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Die Rezepte der Mitreisenden (wird im Laufe des Monats ergänzt):

Wilma von Pane-Bistecca mit Chicken Karaage – frittiertes Huehnerfleisch Japanisch
Wilma von Pane-Bistecca mit Miso Broccolini – Japanisches Gemuese
Sonja von fluffig&hart mit Hähnchen Yakitori
Sonja von fluffig&hart mit Japanischer Milchpudding
Cornelia von SilverTravellers mit Heilbutt Filet à la Miso Glazed Seabass
Ute von Wiesengenuss mit Japanische Küche – Saibling Karaage
Simone von zimtkringel mit Nasu Dengaku – mit Miso glasierte Auberginen
Wilma von Pane-Bistecca mit Nasu Dengaku japanische Miso Auberginen
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Japanische Pfannkuchen – Okonomiyaki
Cornelia von SilverTravellers mit Okonomiyaki – herzhafte japanische Pfannkuchen
Wilma von Pane-Bistecca mit Japanische Gyoza Dumplings
Wilma von Pane-Bistecca mit Spargel und Auberginen Tempura
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Enten-Gyoza-Hot Pot – Kamo Gyoza Nabe
Simone von zimtkringel mit Miso-Ramen mit Pilzen und Zuckerschoten
Wilma von Pane-Bistecca mit Tamagoyaki – japanische Eierrolle
Britta von Brittas Kochbuch mit Ein paar Gedanken zu Japan
Britta von Brittas Kochbuch mit Champignon-Tofu-Spieße mit Edamamepesto
Tina von Küchenmomente mit Kasutera – Castella Cake
Cornelia von SilverTravellers mit Teriyaki Lachs mit Sesam – einfaches schnelles Gericht aus Japan
Michael von SalzigSüssLecker mit Okonomoiyaki-Puffer mit Tomatensalat und Wasabi-Vinaigrette
Cornelia von SilverTravellers mit Kürbisgemüse auf Japanische Art – Kabocha no Nimono
Volker von Volkermampft mit Gebackene Aubergine mit Sojasauce – ein einfaches japanisches Rezept
Volker von Volkermampft mit Japanische Hackbällchen (Niku-dango) in Süß-Saurer Soße

Salat mit Snackgurken, Garnelen und süßlich-scharfem Joghurtdressing

Wenn es die Umstände erlauben, legen wir weiterhin jede Woche zwei kalorienarme 5:2-Fastentage ein.

Salat mit Snackgurken, Garnelen und süßlich-scharfem Joghurtdressing

Im Sommer kommt dann oft ein Salat auf den Tisch, schließlich wollen die feinen Gemüse aus dem Garten ja verwertet werden. Momentan fallen reichlich Minigurken an. Eine Suche führte mich zu diesem Rezept, was ich etwas umgebaut und die Zutatenmengen angepasst habe.

Das Dressing (bei mir mit etwas weniger Süße, dafür aber mit mehr Säure) hat mir richtig gut gefallen. Trotz der üppigen Garnelen-Portion kommen hier gerade mal gut 300 kcal auf den Teller. Da wäre theoretisch sogar noch ein Scheibchen Baguette drin 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Salat mit Snackgurken, Garnelen und süßlich-scharfem Joghurtdressing
Kategorien: Salat, Gemüse, Krustentier, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H GARNELEN
360 Gramm Garnelen (Wildfang); roh, mit Schale
1 Knoblauchzehe; fein zermust
Salz
Pfeffer
1/3 Limette: Saft
Olivenöl; zum Braten
H SALAT
400 Gramm Snackgurken; ungeschält in Würfelchen
3 Radieschen; gewürfelt
150 Gramm Festere Salatblätter; in mundgerechten Stücken
H DRESSING
75 Gramm Griechischer Joghurt (P: mein sahniger)
1 Essl. Honig
2/3 Limette: Saft und 1 Tl abgeriebene Schale
1 Essl. Weißweinessig
Salz
Pfeffer
1 Rote Chili; entkernt, fein gewürfelt
1 Essl. Dill; fein geschnitten
1 Essl. Öl

Quelle

modifiziert nach
motioncooking
Erfasst *RK* 14.07.2021 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Garnelen mit heißem Wasser abbrausen und in einem Sieb im Kühlschrank auftauen lassen. Schälen und trockentupfen, dann mit Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen.

Für das Dressing Joghurt, Honig, Limettensaft und -schale, Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Öl mit einem Schneebesen verrühren, abschmecken.

Den gewaschenen und trocken geschleuderten Salat in eine Schüssel geben, Gurken- und Radieschenwürfel darauf verteilen.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Garnelen von jeder Seite etwa 2 Minuten anbraten, dann den Limettensaft darüberträufel, alles gut durchrütteln.

Die Garnelen auf dem Salat verteilen, das Dressing darüberträufeln und mit frischem Dill bestreuen.

Anmerkung Petra: ein schöner leichter Salat für Sommertage, gut 300 kcal pro Person. Das Dressing ist prima! Knuspriges Baguette passt gut dazu, wenn man nicht auf die Kalorien achtet.

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