Heidelbeer-Trifle

Nach dem gestrigen Salat mit Lachs gleich noch ein zweites Rezept aus Bills Küche: ein Dessert, bei dem man Kuchenreste verwerten kann. Ich war darauf schon vor dem Backen des Pandoro aufmerksam geworden und habe gleich ein Stück davon für den Heidelbeer-Trifle abgezweigt – echte Reste hat’s beim Pandoro nämlich nicht gegeben, der war ratzfatz aufgegessen.

Heidelbeer Trifle

Ich würde beim nächsten Mal allerdings ganz normalen Biskuit oder Rührkuchen nehmen. Pandoro finde ich fast zu schade hierfür, der feine Geschmack geht durch’s Tränken mit Marsala und Schichten des Kuchens mit vanilliger Mascarpone-Eiercreme und säuerlichem Heidelbeer-Kompott etwas verloren.

In Einzelportionen in Gläsern angerichtet habe ich den Schichtaufbau nur zweimal wiederholt, für die im Original aufgeführten 4 Schichtungen braucht es schon eine hohe Schüssel. Lecker schmeckt der Trifle auch so 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidelbeer-Trifle
Kategorien: Dessert, Früchte, Kuchen
Menge: 6 bis 8 Personen

Zutaten

170 Gramm   Zucker
1 Essl.   Zitronensaft
250 Gramm   Heidelbeeren
5     Ganz frische Eier, getrennt
1     Vanilleschote, längs aufgeritzt, oder
1 Teel.   Gemahlene Vanille
250 Gramm   Mascarpone
400 Gramm   Pandoro oder Panettone, Biskuit- oder Sandkuchen,
      -in 4 cm dicke Scheiben geschnitten
185 ml   Marsala
45 Gramm   Mandelblättchen, geröstet

Quelle

  Bill Granger
  Bills Küche
  Erfasst *RK* 23.04.2007 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

In einem kleinen Topf 50 g Zucker, den Zitronensaft und 60 ml Wasser bei mittlerer Hitze verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zum Kochen bringen, die Heidelbeeren zugeben und bei schwacher Hitze 5 Minuten garen. Abkühlen lassen. Während die Heidelbeeren abkühlen, die Eigelbe und 120 g Zucker in einer Schüssel verschlagen, bis die Masse dick und hellgelb ist. Mit einer Messerspitze das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen und unter die Schaummasse rühren. Den Mascarpone zugeben und weiterschlagen, bis die Masse glatt ist.

Die Eiweiße in einer sauberen, trockenen Edelstahlschüssel aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Den Eischnee mit einem großen Metalllöffel in 2 Portionen locker unter die Mascarpone-Creme ziehen.

Den Boden einer Schüssel mit den Kuchenstücken auskleiden und diese mit etwa einem Viertel des Marsala tränken. Ein Viertel der Heidelbeeren mit ihrem Sirup darauf verteilen und ein Viertel der Mascarpone-Creme einfüllen. Die restlichen Zutaten in gleicher Weise einschichten, mit einer Schicht Mascarpone-Creme abschließen. 2 Esslöffel Heidelbeeren und etwas Sirup zum Garnieren zurückbehalten. Das Trifle zugedeckt mindestens 6 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren das Trifle mit den zurückbehaltenen Heidelbeeren und dem Sirup garnieren und mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen.

Anmerkung Petra: Die Hälfte des Rezepts reicht für 4 Portionsgläser (Eisbecher). Man kann hier allerdings nur 2 Schichtwiederholungen unterbringen. Vom Pandoro dünnere Scheiben (ca. 2 cm) abgeschnitten, es reichen dann etwa 100 g. Anderer Kuchen eignet sich genauso gut.

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Geflügelsalat mit Baguette „Monge“

Am letzten Wochenende gab es (nicht dokumentierte) Hähnchen vom Grill. Auf meinen Wunsch hat Helmut gleich noch eines mehr gemacht, das ich dann zu einem Geflügelsalat verarbeitet habe.

Geflügelsalat mit Ananas und Orange

Neben Resten einer Ananas und Orangenfilets habe ich ziemlich viele rote Zwiebeln in Streifen zugegeben, was dem Salat eine knackige Frische verleiht.

So ein Salat schreit ja geradezu nach einem ofenfrischen knusprigen Brot. Ich habe mich für ein Sauerteig-Baguette aus Éric Kaysers 100% Pain entschieden. Anders als Kayser habe ich den Teig in der Küchenmaschine geknetet und die Baguettes auf dem Backstein gebacken.

Baguettes nach dem letzten Gehen

Die Brote werden mit stark zugespitzen Enden geformt. Kayser lässt sie dann noch einmal 1 1/2 Stunden gehen. Hier sind sie kurz vor dem Einschießen zu sehen – sie waren bei mir sehr stark aufgegangen. Ich würde die Gehzeit beim nächsten Mal etwas verkürzen, um einen größeren Ofentrieb und damit vergrößerte Einschnitte zu bekommen.

Angebrochenes Baguette

Die fertigen Brote haben eine sehr knusprige, eher dicke Kruste. Durch den Anteil an Weizensauerteig schmecken sie sehr aromatisch und sind doch relativ schnell gemacht.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geflügelsalat mit Ananas und Orange
Kategorien: Salat, Geflügel, Hähnchen, Resteverwertung, Früchte
Menge: 4 Portionen

Zutaten

 

1     Hähnchen vom Grill
1/4     Ananas
2     Orangen
200 Gramm   Rote Zwiebeln; halbiert, in feinen Streifen
150 Gramm   Mayonnaise; am besten selbstgemacht
2     Romanasalatherzen
H DRESSING
3 Essl.   Orangensaft
150 Gramm   Schmand
1 Essl.   Currypulver; nach Geschmack
      Salz
      Pfeffer
      Zitronensaft

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 04.03.2007 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Hähnchen enthäuten, vom Knochen trennen und in Streifen zerzupfen. Die Ananas schälen, den Strunk ausschneiden und in Stücke schneiden. Die Orangen filetieren, dabei den Saft für das Dressing auffangen. Die Früchte mit dem Hähnchenfleisch in eine Schüssel geben

Für das Dressing die Mayonnaise mit dem Currypulver verrühren. Dann Orangensaft und Schmand untermischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Das Dressing über das Hähnchenfleisch geben, vorsichtig durchmengen und kurz ziehen lassen, gegebenenfalls nachwürzen.

Den Salat quer in Streifen schneiden und in einer flache Schüssel verteilen. Den Geflügelsalat darauf geben und sofort servieren.

Dazu passt frisch gebackenes knuspriges Baguette.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Baguette "Monge"
Kategorien: Brot, Sauerteig, Frankreich
Menge: 3 Baguettes

Zutaten

500 Gramm   Farine de Tradition T65 (Petra: Weizenmehl Type
      -550)
100 Gramm   Flüssiger Sauerteig
5 Gramm   Bäckerhefe
10 Gramm   Salz
270 Gramm   Wasser 20°C

Quelle

  modifiziert nach
  Eric Kayser
  100% Pain
  Erfasst *RK* 04.03.2007 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Hefe in 100 ml Wasser auflösen.

Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Eine Mulde machen und das Hefewasser, den Sauerteig und das restliche Wasser hineingeben. Etwa 4 Minuten auf Stufe 1, dann 6 Minuten auf Stufe 2-3 (Kenwood) kneten. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und bei Raumtemperatur 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Den Teig in drei gleich schwere Stücke teilen. Die Stücke rund formen und auf bemehlter Arbeitsfläche mit einem feuchten Tuch abgedeckt 40 Minuten gehen lassen.

Die Kugeln zu Baguettes mit spitzen Enden formen. Die Baguettes auf einem in Falten gelegten bemhelten Tuch (in couches) noch einmal 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen mit einem Backstein auf 220°C vorheizen.

Die Baguettes leicht mit Mehl bestäuben und mehrfach diagonal einschneiden.

Die Brote auf einem mit Grieß bestreuten Brotschieber einschießen, Wasser einschütten und etwa 20-30 Minuten backen, bis sie eine goldbraune Kruste haben.

Der Name Baguette "Monge" bezieht sich auf das erste Geschäft Kayser, das seinen Sitz in der Rue Monge in Paris hatte.

Anmerkung Petra: Kayser knetet laut Rezept von Hand und lässt die Baguettes zuletzt auf einem Blech gehen, auf dem er sie einschiebt das scheint mir eher die vereinfachte Version für den Normal- Haushalt zu sein.

Rustikale Baguettes mit sehr knuspriger, eher dicker Kruste, sehr guter Geschmack. Ich würde sie beim nächsten Mal etwas früher einschießen, damit die Einschnitte im Ofen noch etwas weiter aufgehen.

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Emmentaler-Burger mit Sesam-Dipsauce

Ich habe mir fest vorgenommen, für den Blog-Event Käse wieder einige neue Rezepte auszuprobieren. Beim Durchschauen meiner einschlägigen Kochbücher fällt mir in Lucas Rosenblatts Schweizer Käse ein Foto mit appetitlich gebräunten kleinen Küchlein auf, das Rezept dazu nennt sich "Orientalische Emmentaler-Burger". Den Namen kann ich beim Blick auf die Zutatenliste nicht so recht nachvollziehen: Was ist an höhlengereiftem Emmentaler orientalisch? Rechtfertigt die Verwendung von Hirseflocken, Kardamom und Muskatnuss diese Bezeichnung? Immerhin finden sich in der zugehörigen Sauce Sesam, Harissa und Zitronensaft – sonst aber auch nichts…

Egal, die Teilchen sehen lecker aus und man muss ja auch einmal etwas wagen. Hauptsubstanz der Burger ist trockenes Weißbrot, das mit wenig heißer Milch beträufelt wird. Ich habe noch einige staubtrockene Brötchen, die will ich hier einbauen. Die Milch schafft es nicht, alle Brotstückchen zu durchfeuchten, also noch einen kleinen Schuss dazu, aber nicht zuviel – ich weiß ja nicht, welche Konsistenz gewünscht wird. Die Brotmasse kommt dann zu angebratenem Speck und Zwiebeln mit etwas Hirseflocken in die Pfanne und wird dort sanft angedünstet. Ich versuche, beim Rühren die Stückchen so gut es geht zu zerkleinern und einen homogenen Feuchtigkeitszustand zu erlangen.

geformte Burger

Wenn man dann zu der Masse neben dem kleingewürfelten Käse und Gewürzen nicht nur ein Eigelb, sondern auch noch das Eiweiß gibt, kann man tatsächlich nette kleine Bällchen formen, die etwas plattgedrückt in die Pfanne kommen.

Den Dip habe ich erst so gemacht wie im Rezept – aber auch nach Zugabe von etwas Salz hat er mich nicht vom Hocker gerissen. Dann kam mir die Erleuchtung: Orientalisch – Sesam – Zitronensaft – da sollte doch Tahina passen? Und tatsächlich, plötzlich hat man ein sehr leckeres Dippsößchen!

Und so vereinen sich auf der Gabel gebratenes Käse-Semmelknödelchen, Sesamsauce und einige frische Kressesprossen zu einem gelungenen Ensemble. Ende gut, alles gut 🙂

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: "Orientalische" Emmentaler-Burger
Kategorien: Resteverwertung, Brot, Käse, Buffet, Snack
     Menge: 8 Kleine Burger

    120     Gramm  Trockenes Weißbrot (Petra: 3 trockene Semmeln)
    100        ml  Heiße Milch (Petra: etwas mehr)
     50     Gramm  Speckwürfelchen
      3            Gehackte Schalotten
      1      Essl. Hirseflocken
      1            Eigelb (Petra: 1 Ei)
      2      Essl. Gehackte Petersile
    1/2      Teel. Kardamom
    1/2            Muskatnuss (Petra: 1/2 TL)
    120     Gramm  Höhlengereifter Emmentaler, klein gewürfelt
                   -(Petra: 6 Monate gereifter Emmentaler)
                   Schwarzer Pfeffer
      2      Essl. Olivenöl extra nativ

========================== SESAMSAUCE ==========================
      1      Teel. Sesam
    1/2      Essl. Harissa
            Wenig  Zitronenzesten
      1      Essl. Zitronensaft

======================= DIPVARIANTE PETRA =======================
      2      Teel. Sesam
      1      Essl. Harissa
      2      Essl. Zitronensaft
            Etwas  Zitronenzesten
    2-3      Essl. Tahina
                   Salz
                   Pfeffer

======================== ZUM DEKORIEREN ========================
                   Frische Kresse

============================ QUELLE ============================
            nach
            Lucas Rosenblatt, Judith Meyer
            Schweizer Käse
            -Erfasst *RK* 31.01.2007 von
            -Petra Holzapfel

Brot klein würfeln und mit der Milch beträufeln.

Speck in einer Bratpfanne knusprig braten, Schalotten zufügen,
goldgelb andünsten. Hirseflocken sowie eingeweichte Brotwürfelchen
zugeben, unter ständigem Rühren einige Minuten dünsten. In eine
Schüssel geben, Eigelb, Petersilie, Gewürze und Käsewürfelchen
unterrühren, mit Pfeffer abschmecken.

Aus der Masse Burger von etwa 50 g formen, im Olivenöl bei mäßiger
Hitze beidseitig braten.

Sesamsauce: 1 gehäufter Teelöffel Sesamsamen kurz trocken rösten,
1/2 EL Harissa unterrühren, zum Schluss 1 EL Zitronensaft und wenig
abgeriebene Zitronenschalen unterrühre

Variante Petra: Die Sesamsamen kurz trocken rösten. In einem
Schüsselchen Harissa mit Zitronensaft und wenig abgeriebener
Zitronenschalen verrühren, Sesamsamen hineingeben. Nach Geschmack
Tahina unterrühren, salzen und pfeffern.

Anmerkung Petra: ich weiß nicht genau, was im Rezept unter
"trockenem Weißbrot" verstanden wird. Ich habe wirklich total
trockene Brötchen verwendet und diese so gut es ging in Stückchen
geschnitten. Die Milch befeuchtet das Brot nur teilweise, ich habe
deshalb noch einen kleinen Schuss Milch zugegeben und die Masse
etwas ziehen lassen. Beim Braten in der Pfanne habe ich dann
versucht, die Stückchen noch etwas zu zerkleinern und gut zu
durchmischen. Am Schluss waren keine trockenen Stücke mehr vorhanden.
Nur mit Eigelb hatte die Masse beim Kneten wenig Zusammenhalt, ich
habe deshalb noch das Eiweiß hinzugefügt - dann ging das Formen ganz
gut. Käse hätte aber auch 100 g gereicht, ich hatte am Schluss Mühe,
alle Käsewürfelchen im Teig zu integrieren. Gebraten bei sanfter
Hitze von beiden Seiten, dann auch auf die Ränder gedreht.

Die Sesamsauce des Rezept hat mich nicht begeistert - sie schmeckt
nur sauer und scharf. Ich habe deshalb noch Tahina, Salz und Pfeffer
untergerührt - superlecker. Bei mir gab's noch frische Kresse dazu,
eine feine Ergänzung.

Die kleinen Burger schmecken heiß, aber auch kalt mit der Dipsauce
sehr gut und würden sich sicher prima auf einem Buffet oder als
kleiner Snack machen. Schöne Verwertungsmöglichkeit für alte
Brötchen.

=====

Resteverwertung: Sandwichbrötchen und Thailändischer Kartoffelsalat

Natürlich sind von der langsam gebratenen Hohen Rippe Reste geblieben, köstlich als kalter Brotbelag mit etwas Meerrettich oder selbstgemachter Remoulade.

Fine Cooking schlägt eine Verwertung als "Prime Rib Sandwich with Roasted-Garlic Dijonnaise" vor. Das will natürlich ausprobiert werden. Ich habe seit dem "no-kead" Brot mit "no-knead" Brötchen nach Suzanne Dunaways No Need to Knead experimentiert, die kommen hier zum Einsatz (Rezept folgt noch).

Belegen der Brötchen

Die unter dem Grill gerösten Brötchenhälften bestreicht man mit einer "Dijonnaise" (dahinter verbirgt sich eine mit scharfem Senf und leckerem ofengeröstetem Rosmarin-Knoblauch gewürzte Mayonnaise) und gibt dünne Bratenscheiben, gebratene Zwiebeln und Pilze darauf. Ich habe noch ein paar Vitamine in Form von Feldsalat hinzugefügt.

fertige Sandwiches

Fertig zum Reinbeißen!

Die Leftovers kann man aber natürlich nicht nur mit Brot genießen. Für die Liebhaber scharfer Küche bietet sich ein thailändischer Salat an. Da ich von den Beilagen des Bratens auch noch Bamberger Hörnla übrig hatte, ist es ein Kartoffelsalat geworden.

Thai-Kartoffelsalat mit Rindfleisch

Eine tolle pikante Abwechslung, wenn man gerade Erholung vom Plätzchenbacken sucht 🙂 Die nötige Schärfe hat er von 2 Thai-Chilis bekommen, die aus Rosas Paket stammen und die ich eingefroren hatte.

===== Titelliste (2 Rezepte) =====

Brötchen mit gebratener Hoher Rippe und Knoblauch- Di ...
Thailändischer Kartoffelsalat mit Rindfleisch

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Brötchen mit gebratener Hoher Rippe und Knoblauch- Di ...
Kategorien: Brötchen, Rind, Sandwich, Pilz
     Menge: 4 Portionen

========================== DIJONNAISE ==========================
      6            Knoblauchzehen; gepellt
      3    Zweige  Rosmarin
      1      Essl. Olivenöl
                   Salz
     60        ml  Mayonnaise
      1      Teel. Dijonsenf

============================= SOWIE =============================
      4            Brötchen; Kaisersemmeln o.ä. (Petra: No-Knead-
                   -Brötchen)
    340     Gramm  Reste vom Slow-Roasted Prime Rib - Hohe Rippe
                   -aus dem Ofen
      2    Tassen  Zwiebeln; in Ringen, geschmort
      2    Tassen  Champignons; in Scheiben, gebraten

============================ QUELLE ============================
            nach
            Fine Cooking
            December 2006
            -Erfasst *RK* 07.12.2006 von
            -Petra Holzapfel

Für die Dijonnaise den Backofen auf 175°C vorheizen. Ein Stück
Alufolie in ein kleines ofenfestes Schälchen legen, den Knoblauch
und die Rosmarinzweige hineinlegen. Das Olivenöl darüber gießen und
mit etwas Salz bestreuen. Die Folie darüber fest verschließen und
alles etwa 30 Minuten im Ofen garen, bis der Knoblauch leicht
goldgelb und weich ist. Die Folie öffnen und leicht abkühlen lassen.
Die Rosmarinzweige wegwerfen. Den Knoblauch in eine kleine Schüssel
geben, das Öl verwahren. Den Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken
und dann Mayonnaise, Senf, 1/2 Tl des Rosmarinöls und eine kleine
Prise Salz hineinrühren.

Kurz vor dem Servieren den Backofengrill anheizen. Die Brötchen
durchschneiden. Die Schnittseite mit etwas Rosmarinöl bestreichen
und die Brötchen mit der Schnittseite nach oben unter den Grill
legen, bis sie goldbraun sind. Etwas Dijonnaise auf den
Brötchenhälften verstreichen. Das Rindfleisch auf den Unterteilen
arrangieren, darauf kommen die gebratenen Zwiebeln und Pilze. Mit
den Oberteilen abdecken und sofort servieren.

Anmerkung Petra: Prima! Ich habe noch etwas Feldsalat unter das
Rindfleisch gegeben.

: O-Titel   : Brötchen mit gebratener Hoher Rippe und Knoblauch-
: >           Dijonnaise

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Thailändischer Kartoffelsalat mit Rindfleisch
Kategorien: Salat, Kartoffel, Rind, Thailand
     Menge: 4 Portionen

    750     Gramm  Salatkartoffeln; (Bamberger Hörndl, Kipferl oder
                   -"la ratte")
    250     Gramm  Gekochtes Rindfleisch (Tafelspitz)
      1      Bund  Radieschen
    1/3            Rote Paprikaschote
    1/3            Grüne Paprikaschote
    1/3            Gelbe Paprikaschote
      1      Bund  Frühlingszwiebeln
      2            Knoblauchzehen
      2      Essl. Thailändischer Duftreis

========================== SALATSAUCE ==========================
      2      Essl. Fischsauce
      1      Essl. Sojasauce
      1      Essl. Chilisauce
      4      Essl. Limonensaft (oder Zitronensaft)
      2      Essl. Wasser
      1      Essl. Zucker und Honig (Petra: je ein TL)
      1      Teel. Sesamöl
      3      Essl. Geschmacksneutrales Öl
                   Thailändische Kräuter
                   Thai-Basilikum
                   Asiatische Minze
                   Koriandergrün
      1   Stängel  Zitronengras oder
                   Zitronenblätter

============================ QUELLE ============================
            ServiceZeit Essen und Trinken
            Sendung vom 3. August 2001
            -Erfasst *RK* 04.08.2001 von
            -Petra Holzapfel

Kartoffeln kochen und abkühlen lassen, pellen und in Scheiben
schneiden. Rindfleisch auf der Aufschnittmaschine in hauchdünne
Scheiben, dann in kleine Flecken oder Streifen schneiden, Radieschen
in Scheibchen hobeln, Paprika in schmale Streifen und
Frühlingszwiebeln samt Grün in schräge Scheibchen schneiden,
Knoblauch fein hacken.

Den Reis in einer Pfanne ohne weitere Zugabe anrösten. Abkühlen
lassen und grob zerstoßen - am besten in der Moulinette, notfalls
von Hand im Mörser oder einfach mit einer Flasche darüber rollen.
Mit einer Sauce aus den angegebenen Zutaten übergießen - den Honig
in etwas heißem Wasser auflösen - und vorsichtig umwenden. Ein paar
Minuten ziehen lassen.

Inzwischen die Kräuter vorbereiten: je eine Hand voll abgezupfter
Basilikum- und Minzeblätter in Streifen schneiden, den Koriander nur
abzupfen. Das Herz einer Stange Zitronengras und die beiden Kaffir-
Zitronenblätter in haarfeine Streifchen schneiden.

Die Kräuter mit dem Salat vermischen, mit den zerbrochenen
Reiskörnern, die für einen interessanten Biss sorgen, bestreuen und
sofort servieren.

Tipp: Wer es scharf mag, lässt die Chilisauce in der Marinade weg
und würzt mit frischen Chilischoten!

Anmerkung Petra: Reste von der langsam gebratenen Hohen Rippe
verwendet. Als Kräuter Hirschhornwegerich, Minze und Koriandergrün.
Anstelle von Radieschen etwas mehr Paprika. Im Dressing Chilisauce
sowie 2 Thai-Chilis (mit Kernen) in Ringen. Gemahlener gerösteten
Reis aus dem Asiamarkt. Ausgezeichnet!

=====

Resteverwertung Truthahn Teil 3: Chilaquiles

In der Novemberausgabe von Bon Appetit (deren Titelbild natürlich wie jedes Jahr ein Truthahn ziert) finden sich eine ganze Reihe an Vorschlägen für die Verwertung der beim Thanksgiving Dinner anfallenden Reste.

Einer davon ist mir gleich ins Auge gefallen: eine Pfanne mit lecker aussehendem Inhalt, obenauf liegen Käse und Kräuterblättchen. Die weitere Zusammensetzung konnte ich nicht genau ausmachen, nach dem Rezepttitel handelt sich um Turkey Chilaquiles.

Chilaquiles – das sagte mir erst einmal gar nichts. Nachforschungen ergaben, dass es sich hierbei um ein mexikanisches Gericht handelt, bei dem (oftmals nicht mehr ganz frische) Tortillastreifen frittiert und dann zusammen mit einer Tomatensauce und evtl. Fleischresten sowie Käse im Ofen überbacken werden – ein deftiges Resteessen, das oft zum Frühstück oder als Vorspeise serviert wird, manchmal gibt es sogar noch ein Spiegelei dazu.

Das Bon Appetit-Rezept verwendet der Einfachheit halber gekaufte
Zutaten wie ungesalzene Tortillachips und Fertig-Salsa – das kann man
natürlich machen.

Truthahn Chilaquiles

Für meine Chilaquiles habe ich Tortillastücke selbst knusprig gebacken und eine eigene Sauce aus gerösteten Paprika, Ancho-Chilis und Tomaten verwendet, die nötige Schärfe bringen Sliced Nacho Jalapeños (hot). Das Ergebnis ist superlecker! Die Truthahnreste schmeckt hierbei ausgesprochen zart und saftig. Ich bin sicher, Chilaquiles werden bei uns in Zukunft auch in anderen Varianten auf den Tisch kommen 🙂

===== Titelliste (2 Rezepte) =====

Truthahn-Chilaquiles
Rote Paprika-Ancho-Sauce

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Truthahn-Chilaquiles
Kategorien: Truthahn, Resteverwertung, Chili, Mexico
     Menge: 4 Portionen

======================== TORTILLA-CHIPS ========================
      6            Weizentortillas
                   Butter; zum Bestreichen

========================== CHILAQUILES ==========================
      2      Essl. Öl
      1            Mono-Knoblauch; oder entsprechend Koblauchzehen;
                   -gehackt
      4     mittl. Rote Zwiebeln; gehackt
    375     Gramm  Gegartes Truthahnfleisch; in kleine Stücke
                   -geschnitten
     60     Gramm  Eingelegte Chilis aus dem Glas; hier: Hot Sliced
                   -Nacho Jalapenos
600-700        ml  Mittelscharfe Chili Salsa; gekauft oder
                   -selbstgemacht*
      1      Teel. Chilipulver medium hot
                   Salz
                   Pfeffer
150-200     Gramm  Feta; zerbröckelt
    125            Mozzarella; in Würfelchen
            Etwas  Schmand; zum Beträufeln
                   Koriandergrün; zum Bestreuen

============================ QUELLE ============================
            eigenes Rezept nach einer Idee aus
            Bon Appetit
            November 2006
            -Erfasst *RK* 22.11.2006 von
            -Petra Holzapfel

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für die Tortillachips drei Tortillas mit weicher Butter einpinseln
und erst längs in Streifen schneiden, dann nochmal quer
durchschneiden, so dass mehr oder weniger gleichmäßige Stücke
entstehen. Die Tortillastücke auf ein mit Alufolie ausgelegtes Blech
legen, so dass sie sich möglichst wenig überlappen und im heißen
Backofen in etwa 8-10 Minuten goldbraun und knusprig backen. Aus dem
Ofen nehmen, in eine Schüssel geben und die restlichen Tortillas
genauso verarbeiten.

Die Backofentemperatur auf 230°C erhöhen.

3-4 El der gehackten Zwiebeln zum Bestreuen beiseite legen.

Das Öl in einem Topf erhitzen und die restlichen Zwiebel darin
goldgelb braten, dabei gegen Ende den Knoblauch zugeben. Das
Truthahnfleisch, das Chilipulver und die Jalapenos zugeben und etwa
3 Minuten unter Rühren braten. Die Chilisauce zugeben, gut
durchrühren, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn alles nach etwa 3 Minuten richtig heiß ist, die Tortillachips
zugeben und unterheben. Den gesamten Topfinhalt in eine geeignete
Auflaufform füllen und mit einer Mischung der beiden Käsesorten
bestreuen.

Die Form für etwa 5 Minuten in den Backofen stellen, der Käse soll
gerade eben schmelzen.

Die beiseite gestellten Zwiebelwürfelchen und den Koriander über dem
Auflauf verteilen und mit etwas Schmand beträufeln.

Sofort servieren.

Anmerkung Petra: Superlecker! Das Truthahnfleisch ist so sehr saftig
(kann man sicher auch gut mit Hähnchenfleischresten machen). Schön
scharf durch die Jalapenos!

*ich habe eine Mischung aus etwa 250 ml selbstgemachter Roter
Paprika-Ancho-Sauce mit einer Dose stückiger Tomaten (nochmals
abgeschmeckt) verwendet.

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Rote Paprika-Ancho-Sauce
Kategorien: Sauce, Gemüse, Chili
     Menge: 1 Liter

      5            Rote Paprikaschoten; ca. 1 kg
     75     Gramm  Ancho-Chilischoten
                   Kochendes Wasser
      1            Limette: Saft
                   Salz
      2      Essl. Öl
      2            Zwiebeln; gehackt
    2-3            Knoblauchzehen; gehackt

============================ QUELLE ============================
            eigenes Rezept
            -Erfasst *RK* 22.11.2006 von
            -Petra Holzapfel

Den Backofen mit Grill auf 250°C schalten.

Die kompletten Paprikaschoten in eine flache, mit Alufolie
ausgekleidete Arbeitsschale geben und unter den Grill schieben. Wenn
sich Blasen bilden und die Haut schwarz färbt, die Paprikaschoten
mit einer Zange eine Vierteldrehung weiter drehen. Wenn alle Schoten
komplett gedreht sind, die Schale aus dem Ofen nehmen, die
Paprikaschoten in eine Plastiktüte geben und verschließen.
Ausgelaufenen Saft in eine Schale geben und die Alufolie entfernen.

Während die Schoten etwas abkühlen, die Anchos (ohne Stiele und
Kerne) in die Schale legen und zum Rösten kurz in den Ofen geben,
dabei einmal drehen. Aufpassen, dass die Chilis nicht verbrennen!
Herausnehmen, in eine Schüssel legen und mit dem kochenden Wasser
übergießen. Beschweren, so dass die Chilis komplett bedeckt sind.
Etwa 1 Stunde einweichen, dann das Wasser abgießen und die Chilis
grob hacken.

Inzwischen die abgekühlten Paprikaschoten aufschneiden, den Saft
auffangen. Stiele und Kerne entfernen, enthäuten und in Stücke
schneiden.

Paprikastücke samt dem aufgefangenen Paprikasaft zusammen mit den
Anchos in den Mixer geben und pürieren.

Die Zwiebeln und den Knoblauch im Öl goldgelb anbraten und ebenfalls
in den Mixer geben, pürieren, dabei nach und nach etwas Wasser
zugeben, so dass man am Ende etwa 1 l dickflüssige Sauce erhält. Mit
Limettensaft und kräftig Salz abschmecken.

Anmerkung Petra: Die Sauce alleine schmeckt etwas herb bzw. hat eine
leichte Bitternote. Sie lässt sich prima mit gehackten Tomaten aus
der Dose mischen. Für die Chilaquiles habe ich eine 400 g-Dose
stückige Tomaten mit etwa 250-300 ml der Sauce verrührt und mit Salz
und Pfeffer abgeschmeckt. Restliche Sauce kann man portionsweise
einfrieren.

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Resteverwertung Truthahn Teil 2: Grießauflauf mit Cranberry-Orangen-Relish

Wie gestern versprochen, kommt hier ein weiteres Rezept, was Reste vom Truthahn-Essen verwertet. Diesmal nicht Reste vom Truthahn direkt, sondern von den Beilagen.

Grießauflauf mit Cranberry-Orangen-Relish

Als ich vor zwei Tagen in de.rec.mampf dieses Rezept las, kam mir gleich die Idee, anstelle der geforderten Preiselbeeren das frische Cranberry-Orangen-Relish einzusetzen.

Gesagt, getan – und nicht bereut!

Auflauf auf dem Teller

Die frisch-herbe Säure der Cranberries passt ausgesprochen gut zum süßen Grieß. Um eine schön karamellisierte Oberfläche zu erhalten, sollte man den Auflauf relativ weit oben im Backofen platzieren und die angegebene Zeit etwas verlängern bzw. den Grill zuschalten.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Schwedischer Grießauflauf (Variante mit Cranberry-Ora ...
Kategorien: Dessert
     Menge: 4 Personen

      1            Vanilleschote
      1       Ltr. Milch
    150     Gramm  Zucker
      1     Prise  Salz
    150     Gramm  Weichweizengrieß
      2            Eier (Größe M)
      2      Essl. Butter
      1      Glas  (212 ml) Wild-Preiselbeeren (Petra: Cranberry-
                   -Orangen-Relish, s. Rezept)
      1      Teel. Gemahlener Zimt
     50     Gramm  Mandelblättchen
                   Minze zum Verzieren
                   Fett für die Form

============================ ENERGIE ============================
                   -ca. 620 kcal

======================= ZUBEREITUNGSZEIT =======================
                   -ca. 40 Minuten

=========================== NÄHRWERTE ===========================
                   -Eiweiß..............18 g
                   -Fett................26 g
                   -Kohlenhydrate.......77 g

============================ QUELLE ============================
            Kochen leicht gemacht!
            Alltagsküche für Jedermann
            -Erfasst *RK* 20.05.2005 von
            -Karl-Heinz Boller

* Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch,
100 g Zucker, Vanillemark und Salz aufkochen. Grieß einrühren und ca.
5 Minuten quellen lassen.

* Inzwischen Eier trennen. Eiweiß mit den Schneebesen des
Handrührgerätes steif schlagen. Eigelbe und 1 EL Butter zum Grieß
geben und unterrühren. Eischnee vorsichtig unterheben.

* Eine Auflaufform fetten und Grieß darin gleichmäßig verteilen. Mit
einem Esslöffel Vertiefungen in den Grieß drücken. Preiselbeeren
abtropfen lassen und gleichmäßig in den Vertiefungen verteilen. 50 g
Zucker und Zimt mischen. 1 EL Butter in Flöckchen gleichmäßig auf
dem Grieß verteilen. Mit Zimt-Zucker bestreuen und im vorgeheizten
Backofen (E-Herd: 200° C/Umluft: 175° C/Gas: Stufe 3) ca. 10 Minuten
karamellisieren.

* Inzwischen Mandelblättchen rösten. Grießauflauf mit
Mandelblättchen bestreuen und eventuell mit Minze verzieren. Sofort
servieren.

Anmerkung Petra: Das Rezept eignet sich vorzüglich zur Verwertung
von frischem Cranberry-Orangen-Relish, was beim Truthahnessen übrig
geblieben ist. Einfach das Relish anstelle von Preiselbeeren in den
Grieß geben. Das Karamellisieren hat bei mir deutlich länger
gedauert (etwa 20 Minuten), ich habe zum Schluss den Grill
zugeschaltet. Auflauf etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann servieren.
Ausgezeichnet, Reste schmecken auch prima kalt.

: O-Titel   : Schwedischer Grießauflauf (Variante mit Cranberry-
: >           Orangen-Relish)

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