Blog-Event VII: Kürbis – Kürbistarte mit Schafskäse

Desideria hat passend zur Jahreszeit zum Kürbis-Kochwettbewerb aufgerufen.
Zuletzt habe ich meine Beiträge zu diversen Blog-Events immer erst in
letzter Minute und mit hängender Zunge abgeliefert, diesmal nicht 😉

Kürbis
wurde bei uns zu Hause überhaupt nicht gegessen. Während des Studiums
in Würzburg habe ich dann riesige gelbe Kürbiskugeln (Typ Gelber Zentner, allerdings etwas fade und weich kochend) auf dem Markt bewundert und meinen ersten Kürbis süß-sauer
eingelegt. In den letzten Jahren ist der Kürbis richtig in Mode
gekommen: das Angebot ist um viele attraktive Sorten reicher geworden.

Einige sind besonders schön fürs Auge, wie z.B. der Türkenbund-Kürbis (rechts vorne im Bild).

Besonders
gut auch für kleinere Haushalte geeignet ist der ziemlich
festfleischige Hokkaido (links vorne), den ich auch schon im Garten
angebaut habe.

Kürbisse
lassen sich äußerst vielseitig verwenden. Gerne essen wir Kürbissuppen
in allen möglichen Variationen, aber auch Kürbisbrote, wie z.B. das Ostpreussische Kürbisbrot, das Kürbisbrot mit Dinkelmehl oder den Pikanten Kürbis-Gugelhupf. Einige weitere Rezepte werde ich hier in den nächsten Wochen bestimmt noch vorstellen.

Fürs Event habe ich eine pikante Kürbistarte ausgesucht, eines meiner Lieblings-Rezepte mit diesem vielseitigen Gemüse:

Mir
gefällt die Tarte nicht nur vom Optischen her gut – der Kontrast
zwischen ganz leicht süßlichen, weichen Kürbisspalten und pikantem
Schafskäse-Guss auf einem knusprigen Blätterteigboden macht auch das
Verspeisen zum Genuss!

Ich
verwende als Boden fertig ausgewellten Blätterteig. Anders als im
Originalrezept wird der bei mir nicht vorgebacken. Darauf ordne ich die
dünn geschnittenen Kürbisspalten (ich habe den Hokkaido aus dem Foto
oben genommen) mehr oder weniger regelmäßig an.

Nun
noch mit einem Guss aus Creme fraiche, Sahne, Eiern, zerkrümelten
Schafskäse, Eiern und einer feingewürfelten Chilischote (es darf
natürlich nach Geschmack auch etwas mehr sein!) begießen und ab in den
Ofen auf die – ganz wichtig – unterste Schiene.

Durch die Unterhitze wird der Blätterteigboden der Tarte schön braun und knusprig. Guten Appetit!

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.0

     Titel: Kürbistarte mit Schafskäse
Kategorien: Kuchen, Pikant, Kürbis
     Menge: 4 Portionen

      1      Pack. TK-Blätterteig, rund ausgewellt
    450     Gramm  Gramm Hokkaido-Kürbis*
      1            Rote Chilischote; mehr nach Geschmack
    150     Gramm  Creme fraiche
    100        ml  Schlagsahne
      3            Eier
    200     Gramm  Schafskäse
                   Salz
                   Cayennepfeffer

============================== QUELLE ==============================
                   modifiziert nach
                   essen & trinken 11/2001
                   -Erfasst *RK* 23.10.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Den Blätterteig auftauen. Den Kürbis schälen, entkernen und in 1/2
cm dicke Spalten schneiden. Die Chilischote entkernen und fein
würfeln.

Creme fraiche, Sahne und Eier verschlagen, Schafskäse zerkrümeln,
mit der Chilischote zugeben. Mit Salz und Cayenne kräftig würzen.

Den Blätterteig entrollen und auf dem Papier in die Tarteform (30 cm
Durchmesser) legen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Kürbisspalten auf dem Blätterteigboden verteilen, die Käse-Ei-
Masse darübergießen. Im Backofen auf der untersten Schiene in etwa
45-50 Minuten backen, bis der Boden knusprig und die Oberfläche
goldbraun ist.

Anmerkung Petra: *Das Original verwendet 800 g Hokkaido. Je nach
Beschaffenheit der Schale kann man ihn auch ungeschält verwenden.
Ich backe den Teig nicht vor, da hierbei der Rand hat die Tendenz
hat, abzusacken, während man die Füllung hineingibt. Wenn man die
Tarte auf unterster Schiene backt, wird der Boden auch so sehr schön
knusprig. Kürbisspalten salzen oder Guss kräftig würzen. Sehr gut.

=====

Pide mit Lammhack und Feta

Unsere Lammhackvorräte müssen
so langsam aufgebraucht werden. Da gibt es natürlich viele
Möglichkeiten, z.B. als Hackbällchen oder Hackwürstchen wie etwa Lammhack-Kroketten mit Spinatreis oder Lammhackspießchen vom Grill mit Tzatziki.

Eine weiteres, ausgesprochen leckeres Gericht ist diese "türkische Pizza", die ursprünglich aus dem von mir schon öfter empfohlenen Buch Hot von
Paul Gayler stammt. Ich habe es leicht abgewandelt und backe anstelle
von 2 kleineren Pizzen immer gleich ein Backblech, damit die Meute auch
satt wird.

Der
mit gekochter Kartoffel angereicherte Hefeteig wird auf der Unterseite
wunderbar knusprig, wenn er auf der untersten Schiene des
Backofens gebacken wird, während die mit gewürztem, gegartem Lammhack
und Feta belegte Oberfläche einen saftigen Kontrast bietet. Auch hier
bietet sich eine Joghurtsauce als Beilage an.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Pide mit Lammhack und Feta
Kategorien: Kuchen, Pikant, Hackfleisch, Lamm, Käse
     Menge: 4 Portionen

    225     Gramm  Hartweizenmehl (355g)
                   Mehl; für die Arbeitsfläche
      1      Teel. Salz (1 1/2 Tl)
     75     Gramm  Kartoffeln; gekocht und zerstampft (115 g)
     15     Gramm  Frische Hefe (22 g)
      1      Teel. Zucker (1 1/2 Tl)
    125        ml  Wasser, lauwarm (185 g)
      2      Essl. Olivenöl (3 El)
                   Öl; für die Schüssel

=============================== BELAG ===============================
      3      Essl. Olivenöl
    350     Gramm  Lamm-Hackfleisch, mager (500 g)
      1            Zwiebel, klein gehackt (2)
      1     klein. Scharfer Chili; die Samen entfernt, klein
                   -geschnitten (2)
      2            Knoblauchzehen; (4) durchgepresst
      1      Essl. Tomatenmark (2 El)
      1      Essl. Koriandersamen; gemahlen (2 El)
    1/2      Teel. Cayennepfeffer (1 Tl)
    100     Gramm  Feta; zerbröselt (200 g)

============================== QUELLE ==============================
                   Hot
                   Paul Gayler
                   -Erfasst *RK* 07.10.2001 von
                   -Petra Holzapfel

Mehl und Salz in eine Rührschüssel sieben, in die Mitte eine
Vertiefung drücken, die zerstampften Kartoffeln hineingeben. Hefe
und Zucker in eine kleine Schüssel geben, das lauwarmes Wasser
zugießen und alles gründlich, verrühren, bis Hefe und Zucker
aufgelöst sind. Die Hefelösung unter die Kartoffel-Mehl-Masse
mischen, den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der bemehlten
Arbeitsfläche kneten, bis er eine weiche, geschmeidige Konsistenz
hat, nach Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Den Hefeteig in eine
leicht eingeölte Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch bedecken
und bei Zimmertemperatur 1-1 1/ 2 Stunden gehen lassen.

Für den Belag das Öl in einer Kasserolle mit schwerem Boden erhitzen,
das Lammhack hineingeben und braten, bis es gut angebräunt ist.
Zwiebel, Chili und Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Tomatenmark und die Gewürze unterrühren, die Mischung weitere 2
Minuten braten, dann 150 ml Wasser angießen. Alles zum Kochen
bringen, danach die Temperatur reduzieren und die Lammhack-Mischung
in 10-12 Minuten dicklich einkochen und dann abkühlen lassen. Den
Backofen auf 190 GradC vorheizen, ein großes Backblech einschieben,
damit sich dieses ebenfalls aufheizt. Den Teig nochmals kurz
durchkneten, halbieren und beide Stücke jeweils zu einem Kreis von
gut 20 cm Durchmesser ausrollen. Die Teigfladen mit Olivenöl
bestreichen. Die abgekühlte Lammmasse darauf verteilen, mit dem
zerbröselten Feta bestreuen und die Brotpizzen im Ofen auf dem
heißen Backblech etwa 10-12 Minuten backen, bis der Boden knusprig
ist. Warm servieren.

"Pide" ist eine Art türkische Pizza, die mit pikant gewürztem
Lammfleisch belegt wird, das an " köfte " erinnert. Kurz vor dem
Servieren beträufle ich die "pide " gern mit etwas Joghurt, den ich
mit geriebener Zwiebel und gehackter Minze vermischt habe - so zügle
ich das feurige Temperament des pikanten Lamms etwas.

Anmerkung Petra: Teig-Rezept mit 1 1/2 facher Menge gemacht, reicht
für 1 Backblech (nicht vorgeheizt verwendet). Belag mit 500 g
Hackfleisch, restliche Mengen wieder verdoppelt.

Backen auf unterster Schiene (oder falls Brotbackstein im Ofen ist,
auf der Schiene darüber). Der Boden ist dann an der Unterseite schön
knusprig.

Dazu Joghurt mit fein gehackter Zwiebel und frischer, gehackter
Minze.

Sehr gut!

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Schwarzwurzel-Quiche mit Spinat

Schwarzwurzeln
findet man leider nicht mehr häufig in den Geschäften, dabei sind sie
doch ein feines Wintergemüse. Ausführliche Infos und einige Rezepte
findet man hier.

Viele
schrecken vor dem "Rüsten", wie der Schweizer sagt, also
der küchenfertigen Vorbereitung der langen, schlanken schwarzen und
sandigen Wurzeln zurück. Aber so schlimm ist es gar nicht! Am Besten
Einmal-Handschuhe anziehen – der beim Schälen austretende milchige Saft
klebt und gibt häßliche Flecken. Es bietet sich an, die Wurzeln nach
dem Abspülen im Spülbecken zu schälen und dann sofort in ein Gefäß mit
Wasser zu geben, dem man Essig oder Zitronensaft zugesetzt hat: das
verhindert ein Braunwerden der geschälten Wurzeln.

Klassisch werden Schwarzwurzeln mit einer Bechamel-Sauce serviert, sehr lecker schmecken sie aber auch roh gebraten.

Diesmal
habe ich mich aber für eine nette vegetarische Quiche entschieden und
ein Rezept aus der Brigitte 2/2003 etwas abgewandelt.

Neben
Schwarzwurzeln kommt noch etwas Spinat in den Belag. Mit fertig
ausgerolltem Blätterteig geht’s jetzt ganz schnell, Vorbacken ist auch
nicht nötig.

Empfindliche Menschen sollten noch wissen, dass Schwarzwurzeln (wie auch Topinambur) einen hohen Gehalt am Polysaccharid Inulin
haben und der Verzehr größerer Mengen daher zu Blähungen führen kann –
man sollte den Verzehr der Quiche also vielleicht mit seinem
Terminkalender abstimmen 😉

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Schwarzwurzel-Quiche
Kategorien: Kuchen, Pikant, Gemüse
     Menge: 5 Portionen

    200     Gramm  TK-Blätterteig (Petra: 1 Pk. fertig ausgewellter
                   -Teig a 230 g)
    150     Gramm  TK-Blattspinat
    500     Gramm  Schwarzwurzeln (Petra: 1 kg, ergab gut 500 g
                   -geputzt)
    200        ml  Milch
      2      Essl. Zitronensaft
                   Salz
    300     Gramm  Creme fraiche
      3            Eier (Petra: 4)
     50     Gramm  Parmesan-Käse (Petra 100 g)
                   Frisch gemahlener Pfeffer
                   Muskatnuss
                   Mehl zum Ausrollen (-)
                   Hülsenfrüchte zum Vorbacken (-)
      2    Prisen  Piment d'Espelette oder gemahlene Chilis (nicht
                   -im Original)

============================== QUELLE ==============================
                   Brigitte 2/2003
                   -Erfasst *RK* 01.01.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Blätterteig und Spinat auftauen. Schwarzwurzeln schälen, abspülen
und in einer Mischung aus Milch, 200 ml Wasser, Zitronensaft und
Salz etwa 20 Minuten kochen. Wurzeln abspülen und schräg in Scheiben
schneiden. Ausgedrückten Spinat und Schwarzwurzeln mischen. Creme
fraiche, Eier und geriebenen Parmesan verrühren. Spinat und
Schwarzwurzeln dazugeben und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener
Muskatnuss würzen.

Blätterteigscheiben übereinander legen und auf wenig Mehl auf die
Größe einer großen Form (Durchmesser 26 cm) oder 5 kleiner
Tartelettfomen (Durchmesser 8 cm) ausrollen. Teig in die Form legen,
mit Backpapier bedecken, Hülsenfrüchte darauf verteilen und im auf
200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorgeheizten Backofen etwa 10
Minuten vorbacken.

Hülsenfrüchte und Papier entfernen. Gemüsemischung auf den Teig
geben. Bei gleicher Temperatur etwa weitere 20 Minuten backen, die
große Form braucht länger.

Dieses Rezept ist für 5 Portionen berechnet und enthält pro Portion:

Eiweiß: 13 g, Fett: 43 g, Kohlenhydrate: 15 g, ca. 495 Kilokalorien,
2070 Kilojoule

Fertig in 1 Stunde 30 Minuten

Anmerkung Petra: Ich habe LEISI-Fertigblätterteig in einer 30 cm
Tarte-Form verwendet. Den Teig nicht vorgebacken, sondern gleich
gefüllt und auf dem unsersten Rost 40-45 Minuten gebacken. Lecker,
schön knuspriger Boden auch ohne Vorbacken.

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Flammkuchen

Bei unserem Ausflug in die Pfalz sind natürlich auch wir nicht am Neuen Wein vorbeigegangen, sondern haben uns einen Kanister mit Rotem mitgebracht.

Deshalb
gibt’s heute Abend gleich Flammkuchen 🙂 Als Teig nehme ich oft
Pizzateig, diesmal habe ich den Brotbackautomat die Arbeit tun lassen
(Rezept gibt’s hier),
Den Teig hab ich schon am Morgen gemacht, dann im Kühlschrank gehen
lassen und wieder zusammengeschlagen. Durch das längere kühle Gehen
schmeckt der Teig einfach besser.

Den
Belag habe ich wie im folgenden Rezept gemacht, anstelle von Creme
fraiche allerdings Schmand verwendet. Natürlich kann man auch den
Boden des Rezepts machen – hier wird keine Hefe verwendet.
Gebacken wurde jeweils 1/4 des Teiges (sehr dünn ausgerollt!) mit 1/4 des Belags auf einem Backstein bei 275°C:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Elsässer Flammmekueche (Auberge St.Martin)
Kategorien: Kuchen, Pikant, Zwiebel, Speck, Frankreich
     Menge: 6 Portionen

===================== SPEZIAL-FLAMMEKUECHE-TEIG =====================
    430     Gramm  Mehl
                   Salz
      4      Essl. Öl oder Schmalz
    1/4       Ltr. Wasser

=============================== BELAG ===============================
    400     Gramm  Creme fraiche
    400     Gramm  Zwiebeln
    200     Gramm  Speck, durchwachsen in dünnen Scheiben

============================== QUELLE ==============================
                   Auberge St. Martin
                   Kientzheim, Elsass
                   erfasst von Petra Holzapfel

Das Mehl auf die Arbeitsfläche häufen, in die Mitte eine Vertiefung
drücken, dorthin das Salz geben, das Öl und schließlich das Wasser.
Gleichzeitig mit einer Gabel rührend das Wasser sofort mit dem Mehl
vermischen. Schließlich zu einem weichen Teig kneten, der sich
allerdings nicht klebrig anfühlen darf.

Tip: In der Kuchenmaschine gelingt der Teig am einfachsten: alle
Zutaten bis auf das Wasser einfüllen, auf hoher Geschwindigkeit
laufen lassen und dabei das Wasser angießen, bis ein geschmeidiger
Teig entstanden ist. Den Teig in Portionen teilen und jeweils sehr
dünn ausrollen, dabei zum Rund formen.

Die Teigplatten dick mit Creme fraiche bestreichen, die in dünne
Ringe gehobelten Zwiebeln darauf verteilen, den in schmale Streifen
geschnittenen Speck dazwischen streuen.

Im sehr heißen Ofen 5-10 Minuten backen, bis der Boden knusprig
geworden ist und der Belag brodelt.

Anmerkung Petra: Als Boden auch schon meinen Pizzateig aus dem
Backautomaten genommen, sehr dünn ausgewellt.

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Lachsschneckchen und Parmesan-Scones

Was macht man zu einem Glas Sekt oder wahlweise Holunderblütensirup mit Sekt aufgegossen, wenn man wenig Zeit zur Vorbereitung hat?

Sektkuehler

Helmut hat Geburtstag und nach dem Salsa-Workshop bei Haiko bleibt nicht viel Zeit, bis unsere Mittänzer als liebe Gäste vor der Türe stehen.

Schnell gemacht und dennoch sehr lecker sind diese beiden Kleinigkeiten:

Blätterteigscheiben etwas ausrollen, flächendeckend mit
geräuchertem Lachs in Scheiben belegen, aufrollen, mit einem Messer
kleine Scheibchen abschneiden, backen und

schon sind die Lachsschneckchen fertig.
Ganz praktisch: man kann die Schneckchen prima einige Tage vorher
backen und einfrieren. Vor dem Servieren dann nur nochmal zum Auftauen
und leichten Erwärmen in den Backofen schieben.

Diese Parmesan-Scones nach einem Rezept aus Nancy Silverton’s Pastries from the La Brea Bakery sollte man besser frisch machen,

dann kommt die knusprig-blättrige Konsistenz am besten zur Geltung.

Das Prinzip: Eiskalte Butter wird mit einem "Food processor"
(ich weiß immer noch nicht, wie das allgemeingültig in deutsch genannt
wird: Küchenmaschine mit Schlagmessern? Egal, Ich nehme ein altes
Modell des Thermomixes dafür, das ich mal günstig ersteigert habe –
nein, damals noch nicht bei ebay,
sondern bei einem Gerichtsvollzieher ;-)) in einer Mehl-Käse-Mischung
verteilt und dann mit Schmand zu einem Teig verarbeitet. Wichtig ist
hierbei, den Teig nicht zu stark zu kneten – die Butter soll nicht ganz
gleichmäßig verteilt werden, das garantiert später die leckere "flaky"
Beschaffenheit des Gebäcks.

===== Titelliste (2 Rezepte) =====

Lachsschneckchen
Parmesan Scones

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Lachsschneckchen
Kategorien: Gebäck, Pikant, Blätterteig, Fisch
     Menge: 1 Rezept

      3  Scheiben  Blätterteig a 45 g, 12 x 12 cm
    150     Gramm  Räucherlachs; in Scheiben

============================== QUELLE ==============================
                   erfasst von Petra Holzapfel

Die Blätterteigscheiben nebeneinandergelegt auftauen lassen. Die
Scheiben auf wenig Mehl leicht ausrollen, dann flächendeckend mit
den Räucherlachsscheiben belegen. Von der Schmalseite her aufrollen,
mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm breite Scheibchen schneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Schneckchen
darauflegen, im vorgeheizten Backofen bei 220°C etwa 15 Minuten
backen, bis sie leicht gebräunt sind.

Die Schneckchen schmecken sehr gut als kleine Knabberei zu einem
Glas Wein.

Man kann das Gebäck sehr gut auf Vorrat zubereiten und einfrieren,
zum Servieren einfach nochmal 5 Minuten bei 200°C in den Backofen
schieben.

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========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Parmesan Scones
Kategorien: Gebäck, Pikant, Käse
     Menge: 1 Rezept

    365     Gramm  Weizenmehl Type 405
  1 1/3      Essl. Backpulver
      2      Teel. Salz
     90     Gramm  Parmesan; frisch gerieben
    135     Gramm  Butter; in Flöckchen, 10-15 Minuten eingefroren
     30     Gramm  Schnittlauch; in Röllchen
    250     Gramm  Schmand; oder Creme fraiche

=============================== SOWIE ===============================
     30     Gramm  Butter; geschmolzen
      2      Essl. Parmesan; frisch gerieben
                   Schwarzer Pfeffer; grob gemahlen

============================== QUELLE ==============================
                   leicht modifiziert nach
                   Nancy Silverton's Pastries from The La Brea
                   Bakery
                   -Erfasst *RK* 02.11.2003 von
                   -Petra Holzapfel

Den Backofen auf 205°C vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz und Käse in die Schüssel einer Küchenmaschine
mit Schlagmessern* (Food Processor) geben und mischen. Die
Butterflöckchen zugeben und pulsierend mischen, bis die Mischung
eine grießähnliche Konsistenz hat.

Diese Mischung in eine Schüssel geben, die Schnittlauchröllchen
dazugeben und in die Mitte eine Mulde drücken. Den Schmand in die
Mitte geben und mit einer Hand die trockenen Zutaten grob damit
vermischen, es entsteht eine trockene, krümelige Masse.

Die Hände waschen, abtrocknen und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf
die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und einige Male sanft kneten,
bis ein Teigball entsteht. Den Teig auf etwa 1 1/2 cm Dicke
ausrollen oder auseinanderdrücken. Mit einem runden Ausstecher
(Petra: 5 cm Durchmesser) Plätzchen ausstechen. Den restlichen Teig
wieder zusammendrücken, flachdrücken und erneut Plätzchen ausstechen.
Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
mit zerlassener Butter bestreichen, mit Parmesan bestreuen und mit
grobem schwarzem Pfeffer übermahlen.

Die Scones etwa 25 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und
goldbraun sind.

Anmerkung Petra: *im alten Thermomix gemischt.

Scones gehen super auf und haben eine blätterteigartige Konsistenz.
Hervorragendes Knabbergebäck zu Wein!

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Schnelle Quiche mit grünem Spargel

Zur Zeit ist wieder viel im Garten zu tun:, da freut man sich über ein umkompliziertes, aber dennoch feines Abendessen.

Spargelquiche

Im
Kühlschrank wartet noch ein Pfund grüner Spargel dann ist da noch ein
Rest Kräuterfrischkäse, etwas Schmand… Also ein Päckchen fertig
ausgewallten Leisi-Blätterteig (den finde ich ungemein praktisch,
deshalb bringe ich immer etwas Vorrat davon aus der Schweiz mit und
friere ihn ein) aufgetaut und los geht’s:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Quiche mit grünem Spargel
Kategorien: Kuchen, Pikant, Gemüse
     Menge: 4-6 Personen

      1      Pack. Blätterteig (fertig ausgewellt, 32 cm
                   -Durchmesser)
    500     Gramm  Grüner Spargel
    200     Gramm  Schmand (oder Schmand und Kräuterfrischkäse wie
                   -etwa Le Tartare gemischt)
      4            Eier
     60     Gramm  Frisch geriebener Parmesan
                   Salz
                   Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
                   eigene Idee
                   -Erfasst *RK* 18.05.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Den Spargel waschen, das untere Drittel schälen und in etwa 4 cm
lange Stücke schneiden. In Spargelsud (falls vorhanden, sonst in
Wasser) bissfest garen, dann abtropfen lassen.

Den Backofen mit einem Rost auf der unteren Schiene auf 200°C
vorheizen.

Schmand und evtl. Kräuterfrischkäse mit den Eiern verrühren, dann
den Käse damit untermischen, salzen und pfeffern.

Eine Tarteform (30 cm Durchmesser) mit dem Blätterteig auslegen, den
Spargel darauf verteilen. Darüber die Schmandmischung geben und
glattstreichen.

Die Tarte auf der unteren Schiene etwa 40-45 Minuten goldbraun
backen.

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