2 x Thunfischsalate 5:2-tauglich

Seit 2 Monaten mache ich jetzt die 5:2-"Diät", bei der an 5 Tagen normal gegessen und an 2 Tagen "gefastet" wird – wobei das Fasten nicht sprichwörtlich zu nehmen ist, für Frauen sind nämlich 500 kcal, für Männer sogar 600 kcal erlaubt. Freundlicherweise zeigte die Waage heute ihren Tiefststand, gut 5 kg sind schon verschwunden, und das so einfach und gut machbar, ich bin begeistert!

Zur Feier des Tages habe ich zwei Salat-Rezepte mit Thunfisch und Hülsenfrüchten mitgebracht. Beides sind üppige Portionen, schmecken prima und machen satt.

Endiviensalat mit warmer Vinaigrette, Kichererbsen und Thunfisch

Den ersten Salat habe ich leicht abgewandelt aus der letzten Fine Cooking: Endiviensalat, Kichererbsen, rote Zwiebeln, angemacht mit einer warmen Vinaigrette und mit Thunfisch und geriebenem Parmesan belegt. Ich habe weniger Öl als im Original verwendet und noch Möhrenstreifchen hinzugefügt.

Thunfisch-Mais-Salat mit Kidneybohneny

Die Anregung für den zweiten Salat kam aus der 5:2 Facebook-Gruppe. Hier tummeln sich Möhren, Mais, Kidneybohnen, Frühlingszwiebeln mit Thunfisch und Tomaten auf dem Teller, auf den ich vorher noch eine Handvoll grünen Salat verteilt hatte

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Endiviensalat mit warmer Vinaigrette, Kichererbsen und Thunfisch
Kategorien: Salat, Hülsenfrüchte, Fisch, Gemüse, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

150 Gramm   Thunfisch in Olivenöl*; abgetropft, Öl
      -aufgefangen
20 Gramm   Aufgefangenes Öl vom Thunfisch
40 Gramm   Gemüse- oder Hühnerbrühe
50 Gramm   Zwiebel; feingehackt
1     Knoblauchzehe; feingehackt
1 Essl.   Zitronensaft
1/2-1 Essl.   Sherryessig
1 Prise   Gemahlene Chilis
      Salz
      Pfeffer
250 Gramm   Endiviensalat; in Streifen
100 Gramm   Möhre; in feinen Streifen (P: RoKoReibe)
2 Essl.   Gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch,
      -Kerbel…)
150 Gramm   Kichererbsen (Dose, abgespült)
1 klein.   Rote Zwiebel; in feinen Streifen
20 Gramm   Parmesan; gerieben

Quelle

  modifiziert nach
  Fine Cooking April/May 2015
  Erfasst *RK* 13.03.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die gehackten Zwiebeln darin andünsten. Knoblauch dazugeben und glasig dünsten. Die Brühe zugeben, kurz aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen, Zitronensaft, Essig und Chiliflocken zugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Endiviensalat in eine große Schüssel geben, Möhrenstifte, Kräuter, Kichererbsen und rote Zwiebelstreifen hineingeben. Die warme Vinaigrette über den Salat geben und alles gut mischen, nochmal abschmecken. Den Salat auf 2 große Teller verteilen. Den Thunfisch grob zerpflückt obenauf legen, mit dem Parmesan bestreuen.

Anmerkung Petra: üppige Portion, schmeckt wirklich ausgezeichnet!

pro Person etwa 400 kcal (*verringert sich bei der Verwendung von Thunfisch naturell nochmal um etwa 50 kcal)

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Thunfisch-Mais-Salat mit Kidneybohnen
Kategorien: Salat, Gemüse, Fisch, Hülsenfrüch, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Möhren
1 mittl.   Zwiebel; gewürfelt
1 klein.   Dose Mais (150 g)
1 Dose   Kidneybohnen
100 Gramm   Thunfisch in Olivenöl;
      -abgetropft
200 Gramm   Cocktailtomaten; geviertelt
2     Frühlingszwiebeln; in
      -Röllchen
H FÜR DAS DRESSING
1 1/2 Essl.   Essl. Balsamicoessig
75 ml   Gemüsebrühe oder Wasser;
      -mehr nach Bedarf
8 Gramm   Senf
6 Gramm   Honig
      Salz
      Pfeffer
10 Gramm   Pflanzenöl

Quelle

  nach einem Rezept in der
  Facebook 5:2-Gruppe
  Erfasst *RK* 19.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für das Dressing mischen, abschmecken.

Die Möhren in feine Streifen schneiden, mit Zwiebeln, Mais und Kidneybohnen in eine Schüssel geben. Den Thunfisch zerpflücken und mit dem Dressing untermischen.

Den Salat auf Teller verteilen (ich habe als Unterbau noch etwas grünen Salat verwendet), mit Cocktailtomaten und den Frühlingszwiebeln garnieren.

Pro Portion etwa 400 kcal (mit Thunfisch naturell 330 kcal)

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Gemüse-Fisch-Curry

Die Inspiration für dieses 5:2 taugliche Gericht mit etwa 400 kcal pro Person habe ich mir bei Alfons Schuhbeck geholt.

Fisch-Gemüse-Curry

"Leichte" Kokosmilch, die mehr Wasser, aber dafür Bindemittel enthält, verwende ich nicht. Ich habe deshalb, um an anderer Stelle einige Kalorien einzusparen, das Bemehlen und Braten des Fischfilets in Öl weggelassen und dieses einfach im Gemüse-Ragout garziehen lassen. Bei der Menge der gelben Currypaste muss man sich von eigenen Vorlieben leiten lassen – mir ist 1 Teelöffel für 2 Personen wie im Original deutlich zu wenig 😉

Die knackige Gemüse-Mango-Komposition hat uns prima gefallen. Beim Fisch würde ich beim nächsten Mal Zander vorziehen – schmeckt mir persönlich einfach besser.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Buntes Fisch-Gemüse-Curry
Kategorien: Gemüse, Fisch, Diät, Lowcal
Menge: 2 Personen

Zutaten

250 Gramm   Möhren; in Würfelchen
250 Gramm   Kleine feste Zucchini; in Würfelchen
1     Mango (200 g Fruchtfleisch); in Würfelchen
100 Gramm   Zwiebel; gewürfelt
10 Gramm   Öl
30 Gramm   Gelbe Currypaste; Menge nach Geschmack
100 Gramm   Kokosmilch
125 ml   Wasser; nach Bedarf
      Salz
      Pfeffer
      Fischsauce; nach Geschmack
200 Gramm   Fischfilet; z.B. Rotbarsch; Seelachs
1 Spritzer   Zitronensaft
10 Gramm   Erdnüsse; grob gehackt
1/2 Bund   Koriandergrün; grob gehackt

Quelle

  modifiziert nach Schuhbeck-Diät
  Erfasst *RK* 10.03.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einem weiten Topf erhitzen, die Zwiebel darin andünsten. Die Currypaste einrühren, dann Möhren, Zucchini und Mango zugeben, umrühren. Kokosmilch und etwa Wasser zugeben und einige Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Nach Belieben mit Fischsauce abschmecken.

Den Fisch in Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft und Salz würzen. Den Fisch zum Gemüse geben, die Hitze reduzieren und kurz garziehen lassen. Die Hälfte vom Koriander unterrühren.

Das Gericht in eine vorgewärmte Schüssel füllen, mit den Erdnüssen und dem restlichen Koriander bestreut servieren.

Anmerkung Petra: leckere Gemüsemischung! Ich persönlich mag lieber Zander oder Forelle als Rotbarsch.

Pro Portion etwa 400 kcal.

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Indische scharf-saure Tomatensuppe (Rasam)

Fragt mal meinen lieben Mann, wie oft es vorkommt, dass ich ein Essen wiederhole. So gut wie nie, wird er anklagend sagen – das ist natürlich ziemlich übertrieben, aber es vergeht meist schon eine ziemlich lange Zeit bis dahin. Wenn ich aber ein Gericht innerhalb von 14 Tagen zweimal koche, dann muss es schon besonders gut geschmeckt haben!

Asia-Kräuter für Tomatensuppe

Die Rede ist von der scharf-sauren Tomatensuppe aus Immer schon vegan* von Katharina Seiser, die bekanntlich unter esskultur.at bloggt. Interessiert hatte ich ihren veganen Selbstversuch verfolgt und war jetzt natürlich sehr gespannt auf das Kochbuch mit traditionellen Gerichten aus aller Welt, was versprach, ganz ohne Ersatzprodukte auszukommen. Und genau das gefällt mir daran! Ich bin kein Vegetarier und schon gar kein Veganer, esse aber liebend gerne Gemüse und bin für alles offen, was richtig gut schmeckt. Schon beim Lesen des einleitenden Kapitels "Wie der Geschmack ins Essen kommt" frohlockte ich: wer auf Geruch (duftig), verschiedene Geschmacksrichtungen (sauer, salzig, bitter, scharf, umami) und Texturen (knusprig) baut, der hat eigentlich schon gewonnen 🙂

 Bei meiner ersten Rasam-Suppe (Rasam steht eigentlich für Saft und wird für eine Kombination von Tamarinde, gerne mit Tomate, Linsen und Gewürzen verwendet) hatte ich zwar noch Korianderstiele im Tiefkühler, aber kein frisches Grün zur Verfügung, auch musste ich frische Curryblätter durch deutlich weniger aromatische getrocknete ersetzen. Dennoch waren wir vom Essen absolut begeistert: die scharf-saure Suppe mit ihren komplexen Aromen zusammen mit knusprigen Pappadums lässt wirklich gar nichts vermissen 🙂

Leider waren die Fotos an einem trüben Tag auf die Schnelle zwischen Tür und Angel gemacht und wurden dem köstlichen Geschmackserlebnis absolut nicht gerecht. Wer sich jetzt vielleicht wundert, dass ich im Februar bzw. März von einer Suppe mit frischen Tomaten schwärme: ich friere schon seit Jahren im Sommer einige Beutel mit hocharomatischen Tomaten ein (oder lasse sie meine Blumen gießende Nachbarin einfrieren, wenn wir in Urlaub sind), die mir schon oft in der kalten Jahreszeit über ein Winter-Gemüse-Tief hinweg geholfen haben, wie etwa hier.

So packte ich jetzt die Gelegenheit beim Schopf und schickte Helmut mit einer entsprechenden Einkaufsliste nach München. Tatsächlich hat er sogar frische Curryblätter ergattert.

Wirklich schnell ist die Suppe nicht gemacht. Immerhin konnte ich diesmal den ersten Schritt überspringen: das herrlich duftende Rasam-Pulver reicht gut für mehrere Ansätze.

Rasam-Suppe

Hier nun also das Ergebnis des zweiten Kochversuchs meiner Rasam, diesmal stilecht mit reichlich frischem Koriandergrün serviert. Wer aromatisch-scharfe indische Gewürzküche liebt, sollte nicht zögern und zum Kochlöffel greifen!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Scharf-saure Tomatensuppe – Rasamsuppe
Kategorien: Suppe, Gemüse, Indien, Vegan
Menge: 2 bis 4 Personen

Zutaten

H RASAM-PULVER
2 Essl.   Korianderkörner, ganz
1 Essl.   Kreuzkümmel, ganz
1 Essl.   Gelbe Linsen (P: gelbe Schälerbsen)
1 Essl.   Schwarze Pfefferkörner
1 Teel.   Bockshornkleesamen
2     Getrocknete scharfe rote Chilischoten
H SUPPE
50 Gramm   Tamarinde (ersatzweise 1 El Tamarindenextrakt)
150 ml   Heißes Wasser
50 Gramm   Rote Linsen
750 ml   Wasser
1/2 Teel.   Kurkumapulver
750 Gramm   Reife Tomaten (P: Sommerernte TK und 1 El
      -Tomatenmark)
1     Knoblauchzehe; fein gehackt
1     Scharfe grüne Chilischote; fein gehackt
1 Bund   Koriandergrün; Blättchen abgezupft, Stiele fein
      -geschnitten
1 Essl.   Weicher brauner Zucker; oder Rohrohrzucker
2 Teel.   Salz; mehr nach Geschmack
      Gemahlene Chilis; falls erforderlich
      Limettensaft; falls erforderlich*
H GEWÜRZ-ÖL
2 Essl.   Öl
1 Teel.   Braune Senfkörner
1 Teel.   Kreuzkümmel, ganz
1/2 Teel.   Kurkumapulver
10     Frische Curryblätter; ersatzweise getrocknete
1     Knoblauchzehe; angequetscht (P: gehackt)

Quelle

  nach
  Katharina Seiser
  Immer schon vegan
  Erfasst *RK* 03.03.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Rasam-Pulver Koriander, Kreuzkümmel und Linsen (P: Erbsen) in einem kleinen Topf unter Rütteln rösten, bis die Mischung zu duften beginnt. Pfeffer, Bockshornklee und Chili hinzugeben und kurz mitrösten. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und in einer Gewürzmühle zu feinem Pulver mahlen. Das Pulver hält sich gut verschlossen einige Monate.

Die Tamarinde mit heißem Wasser übergießen und 30 Minuten quellen lassen, dann mit den Händen fein zerdrücken (Samen entfernen), durch ein Sieb streichen.

Die Linsen mit Kurkuma in 750 ml Wasser aufkochen, etwa 15 Minuten garen, bis sie weich sind. Den Topf beiseite stellen.

Die Tomaten überbrühen, häuten und Stielansatz entfernen. (P: gefrorene Tomaten kurz unter warmes Wasser halten, die Haut lässt sich dann ganz leicht abziehen, Tomaten vierteln und auftauen lassen). Die Tomaten samt Kernen pürieren.

Tamarindenwasser (oder Tamarindenextrakt plus 150 ml Wasser) mit einem gehäuften El Rasam-Pulver, Knoblauch, Chilis, Zucker und Salz zum Kochen bringen. Das Tomatenpüree und die Linsen samt Kochwasser hinzugeben, aufkochen und die Korianderstiele beifügen. Einige Minuten köcheln lassen, abschmecken.

In einem kleinen Topf das Öl erhitzen, die Gewürze, Curryblätter und Knoblauch zugeben und unter andauerndem Rühren rösten, bis die Senfkörner anfangen zu springen. Das Gewürzöl sofort in die Suppe gießen, mit Koriandergrün bestreuen und heiß servieren.

Dazu passen Pappadums oder Reis.

Anmerkung Petra: absolut köstlich, wunderbar scharfsauer-aromatisch. Dazu Pappadums mit Pfeffer, 50 Sekunden auf einem Teller in der Mikrowelle bei 800 Watt aufgeknuspert.

*Obwohl ich ja Säure sehr liebe, war bei mir ein Abschmecken der Suppe mit Limettensaft nicht mehr notwendig.

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Hähnchen-Gemüse-Curry im Papier

Dieses Annemarie Wildeisen Rezept kam mir für den 5:2-Fastentag (ich neige ja eher dazu, ihn "Wenig-Ess-Tag" zu nennen – Fasten ist für mich etwas anderes ;-)) gerade recht.

Hähnchen-Gemüse-Mix

Ein bisschen Gemüse schnibbeln, mit Hähnchenbrustwürfeln und gewürzter Kokosmilch mischen,

gefüllte Beutelchen

in handliche Backpapier-Päckchen packen und diese in den vorgeheizten Backofen setzen. Nach 20 Minuten war das Fleisch hier noch nicht ganz durch, ich habe ihm deshalb noch 10-15 Minuten mehr gegönnt.

Beutel geöffnet

Dann erwartet einen beim Öffnen ein feines Essen, das für die futterlose Zeit tagsüber locker entschädigt 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hähnchen-Gemüse-Curry im Papier
Kategorien: Hähnchen, Gemüse, Papillote
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Möhren; in Stiften 1/2 x 3 cm
100 Gramm   Lauch; das Weiße, in Scheiben
250 Gramm   Zucchini; in Stiften 1/2 x 3 cm
150 Gramm   Kokosmilch
1 Essl.   Mildes Curry
1/2 Teel.   Scharfes Curry; nach Belieben (P: Anapurna)
1     Knoblauchzehe; gehackt
4 Essl.   Gehackte glatte Petersilie
1 Essl.   Gehackte Minze
2     Hähnchenbrustfilets à 150 g
1-2 Spritzer   Zitronensaft
2 Stücke   Backpapier
10 Gramm   Butter
      Salz
      Pfeffer

Quelle

  nach Annemarie Wildeisen
  Kochen
  Erfasst *RK* 09.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech auf der zweiten Schiene von unten einschieben und mit aufheizen.

Die Möhren in wenig kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten vorgaren, dabei nach 3 Minuten den Lauch zugeben. Durch ein Sieb abgießen und kalt abbrausen.

Die Hähnchenbrustfilets in Würfel von etwa 2 cm Kantenlänge schneiden, salzen und pfeffern.

Die Kokosmilch in eine Schüssel geben, Currypulver, Knoblauch, Petersilie und Minze einrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Gemüse und die Hähnchenwürfel zugeben und alles gut mischen.

2 große Bögen Backpapier (etwa 35 x 35 cm) zuschneiden. Jeweils 1 Tl Butter auf jeden Bogen geben, mittig verstreichen. Die Hähnchen- Gemüse-Mischung auf die Bögen häufen, die Ecken zusammennehmen, gut zusammendrücken und mit Küchenschnur zu Beutelchen binden.

Die Beutel auf das heiße Backblech setzen und etwa 30-35 Minuten backen (Original: 20 Minuten bei 180°C, da war bei mir aber das Huhn noch nicht durch).

Die Beutel auf tiefe Teller setzen und erst bei Tisch öffnen.

Anmerkung Petra: Prima, das Gemüse bleibt schön knackig. Im Original wird Basmatireis und eine Joghurtsauce dazu empfohlen, habe ich aber nicht vermisst (das Gericht ist zwar cremig, bringt aber nicht so viel Sauce mit, dass man unbedingt etwas dazu bräuchte).

Pro Person etwa 400 kcal

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Lachs mit Blattspinat und Gurken-Radieschen-Raita

Diesen 5:2-Teller muss ich unbedingt festhalten, auch wenn das Foto nicht wirklich berauschend ist – geschmeckt hat es uns nämlich prima.

Lachs mit Blattspinat und Gurken-Radieschen-Raita

Die Idee für das Gericht habe ich in der Bon Appetit gefunden, es dann aber doch hier und da abgeändert. Anstelle von Collard Greens habe ich frischen Blattspinat verwendet, den ich zur Zeit in ausgezeichneter Qualität bekomme. Das muss ausgenutzt werden 🙂

Dem Lachs (gute Qualität nehmen!) habe ich eine indisch angehauchte Gewürzmischung verpasst, er war wunderbar saftig-aromatisch. In den begleitenden Joghurt wanderten Gurken und Radieschen. Ich habe übrigens meinen sahnigen Joghurt genommen, der immer im Kühlschrank steht, Diät hin oder her 😉 Das Gericht passte dennoch locker in den Kalorienrahmen von 500 kcal.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lachs mit Blattspinat und Gurken-Radieschen-Raita
Kategorien: Fisch, Gemüse, Diät, Lowcal
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H RAITA
150 Gramm   Salatgurke; geschält
3     Radieschen
125 Gramm   Joghurt (P: mein selbst gemachter)
  Etwas   Zitronensaft
      Salz
      Pfeffer
1 Prise   Gemahlene Chilis
H BLATTSPINAT
1/2 Essl.   Olivenöl
2     Junge Knoblauchzehen
1 Teel.   Schwarze Senfkörner
500 Gramm   Frischer Blattspinat
      Salz
      Pfeffer
H FISCH
2     Lachsfilets ohne Haut à 125 g; (P: TK)
      Salz
      Pfeffer
1/2 Teel.   Gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Teel.   Gemahlener Koriander
1/2 Teel.   Kurkuma
1/4 Teel.   Gemahlener Ingwer
1/2 Essl.   Olivenöl
H SOWIE
2     Radieschen
6 Scheiben   Gurke

Quelle

  nach einer Idee von Bon Appetit March 2013
  Erfasst *RK* 05.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gurke entkernen und grob raffeln, in eine Schüssel geben. Die Radieschen fein stifteln (P: RoKo-Reibe), zu der Gurke geben, alles leicht salzen und 10 Minuten stehen lassen. Gurkenmix in ein Sieb gießen und gut ausdrücken. Den Joghurt in einer Schüssel mit dem Gurkenmix mischen, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas gemahlenen Chilis pikant abschmecken.

Den Blattspinat verlesen und waschen. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Knoblauchscheibchen darin anschmoren, die Senfkörner zugeben und kurz mitbraten. Dann den Spinat tropfnass zugeben und bei geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen, dann die Flüssigkeit so gut es geht offen verdampfen lassen, überschüssige Flüssigkeit abgießen.

Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Ingwer mischen. Falls der Lachs braune Stellen hat, diese herausschneiden. Die Fischfilets salzen und pfeffern, rundum mit der Gewürzmischung einreiben. Das Öl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen und den Fisch langsam von beiden Seiten braten, er soll gerade eben durch sein.

Die Lachsfilets auf zwei Teller verteilen, mit Blattspinat und Raita anrichten, nach Belieben noch Gurkenscheiben und Radieschen dazu legen.

Anmerkung Petra: schmeckte ausgezeichnet – der Fisch ist schön saftig und würzig, der Joghurt passt prima dazu.

Mit fettarmen (1,5%) Joghurt knapp über 400 kcal, mit meinem sahnigen etwa 450kcal.

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Geschmortes Ei auf orientalischem Gemüse (Shakshuka)

Als ich das Foto für die "Diät-Shakshuka" letzte Woche auf Instagram gepostet hatte, wurde ich darum gebeten, das Rezept doch im Blog einzustellen. Der Bitte komme ich natürlich gerne nach 🙂

Geschmortes Ei auf orientalischem Gemüse (Shakshuka)

Gefunden habe ich das Gericht in einer kalorienarmen Version bei der tz, es stammt aus der sogenannten Schuhbeck-Diät. Schuhbeck plädiert ja immer dafür, Öle möglichst wenig zu erhitzen. Er dünstet Zwiebelwürfelchen und Paprika deswegen anfangs in Gemüsebrühe und gibt das Olivenöl erst gegen Ende dazu – die Menge habe ich etwas reduziert und uns dafür 2 Eier pro Person gegönnt. Mein selbst gemischtes Ras-el-Hanout war übrigens gerade leer geworden, deshalb habe ich einfach Ingo Hollands Baharat* Gewürzmischung eingesetzt, die eine gewisse Schärfe mitbringt – nicht verkehrt, wie wir fanden 😉

Für nicht 5:2-ler: Im Blog finden sich auch "normale" Rezepte für eine Resteverwertungs-Shakshuka und für das ganz ähnliche Menemen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmortes Ei auf orientalischem Gemüse (Shakshuka)
Kategorien: Gemüse, Eiergericht, Diät, Lowcal
Menge: 1 Person

Zutaten

50 Gramm   Zwiebel; geschält
100 Gramm   Rote Paprika; geputzt
100 Gramm   Gelbe Paprika; geputzt
180 Gramm   Grüne Zucchini
125 ml   Gemüsebrühe
150 Gramm   Passierte Tomaten (Tetrapack)
1     Knoblauchzehe; fein gehackt
1 Teel.   Geriebener Ingwer
1 Teel.   Ras-el-Hanout (P: 1/2 Tl Baharat Ingo Holland)
30 Gramm   Frühlingszwiebel; in Ringen
1-2 Teel.   Petersilie; gehackt
1 Teel.   Olivenöl
2     Eier

Quelle

  modifiziert nach
  tz, Schuhbeck-Diät
  Erfasst *RK* 06.02.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Zwiebel und Paprika in etwa 1 1/2 cm große Stücke schneiden.

Die Zucchini der Länge nach vierteln, dann quer in etwa 1/2 cm dicke Stücke schneiden.

Die Paprika- und Zwiebelstücke in 50 ml Gemüsebrühe 5 Minuten bei milder Hitze andünsten, bis das Gemüse fast weich ist. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. Die Zucchinistücke dazugeben, umrühren.

Die passierten Tomaten dazugeben, Knoblauch, Ingwer und Ras-el- Hanout hinzufügen, die restliche Brühe angießen und salzen. Das Gemüse einmal aufkochen und 8-10 Minuten sanft köcheln lassen.

Die Frühlingszwiebel putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Mit der Petersilie und dem Olivenöl unter das Gemüse rühren und nochmals abschmecken.

Die Eier aufschlagen und mit etwas Abstand zueinander auf das Gemüse gleiten lassen. Einen Deckel auflegen und die Eier etwa 5 Minuten (P: eher 10 Minuten) garen, bis das Eiweiß gestockt und der Dotter noch etwas flüssig ist. Das Paprikaragout darf dabei nicht kochen, sondern sollte knapp unter dem Siedepunkt ziehen.

Das orientalische Gemüse mit den geschmorten Eiern auf vorgewärmte Teller verteilen.

Pro Portion 392 kcal.

Anmerkung Petra: sehr lecker, die Diät merkt man dem Rezept nicht an.

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