Zwei neue Brotschieber

Auf meine Weihnachts-Wunschliste hatte ich einen Brotschieber geschrieben. Der Grund: mein Backstein kam ursprünglich mit einem Schieber, der etwas schmaler ist als der Backstein. Wenn ich nun zwei Brote nebeneinander in den Ofen schieben wollte, hatte ich beim zweiten Brot Schwierigkeiten, weil das Teil eigentlich zu breit war. Um beide Brote gleichzeitig einzuschießen war es aber wiederum zu schmal. Ein Schieber in Backsteinbreite sollte dieses Problem eigentlich lösen.

Welche Freude, als ich unter dem Weihnachtsbaum gleich zwei Schieber vorfand, einen in Backsteinbreite und einen schmalen in halber Breite! Ganz oben ist der alte zu sehen. Nach diesem Muster hat unser Schreiner die anderen beiden angefertigt. Damit bin ich für alles gerüstet. Ausprobiert habe ich das kleine Teil gestern beim Kammbrot. Klappt ausgezeichnet!

Da habe ich ja schon zu Jahresbeginn einen Anwärter auf den Küchenhelfer 2007 🙂

Drück mich – squeeze me!

Nach dem Teigmesser muss ich unbedingt noch einen weiteren Küchenhelfer vorstellen:

Limettensqueezer - quetsche

Diese tolle emaillierte Zitronen-Limetten-Quetsche habe ich Ralph zu verdanken, der mir das gute Stück aus Kalifornien mitgebracht hat. Die halbierte Frucht legt man mit der Schnittfläche nach unten in die Presse. Beim Quetschen werden Kerne und Fruchtfleisch zurückgehalten.

Limettenquetsche

Der erste Einsatz mit Limetten überzeugt mich: funktioniert wirklich ganz einfach und deutlich schneller als mit einer herkömmlichen Zitronenpresse! Zu groß sollten die Zitronen für diese Quetsche allerdings nicht sein, sonst braucht man viel Kraft und es bleibt doch noch (bauartbedingt) ein Saftrest in der Frucht.

Joghurt-Schrot-Brot

Da gibt es doch tatsächlich nette Leute, die auch außerhalb der virtuellen Welt an mich denken!

Einschneiden des Joghurt-Schrot-Brot

Ich war ganz verblüfft, als der Postbote vor einiger Zeit einen an mich
adressierten Brief vorbeibrachte, der diese netten Zeilen mitsamt einem
messerscharfen Teigmesser von der Backmesse in München enthielt. Vielen Dank, Hartmut!

Joghurt-Schrot-Brot

Ausprobiert habe ich das gute Stück an einem Brot mit Joghurt und Weizenschrot, wieder eine Adaption eines Rezepts aus Brot – Pain. Die Klinge flutscht tatsächlich leicht durch den Teig 🙂 

Joghurt-Schrotbrot, aufgeschnitten

Ich habe im Brot nicht ganz fein gemahlenes Weizenschrot verwendet, das gibt der Krume einen angenehmen "Biss".

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Joghurt-Schrot-Brot
Kategorien: Brot, Joghurt
     Menge: 2 Brote a 700 g

    540     Gramm  Weizenmehl Type 812
    210     Gramm  Feines Weizenschrot; selbst gemahlen
    180     Gramm  Milch
    180     Gramm  Wasser
    200     Gramm  Naturjoghurt
     20     Gramm  Frischhefe
     40     Gramm  Butter
     18     Gramm  Salz

============================ QUELLE ============================
            eigene Vorgehensweise nach einem Rezept aus
            Fachschule Richemont
            Brot Pain
            -Erfasst *RK* 29.10.2006 von
            -Petra Holzapfel

In einem Teil des Wassers die Hefe auflösen. Weizenmehl,
Weizenschrot, Milch, Hefewasser, restliches Wasser und Joghurt in
die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1 etwa 5 Minuten
kneten. Nun die Butter in Flöckchen zugeben und unterkneten. Das
Salz zugeben und weitere 5-7 Minuten auf Stufe 2-3 (Kenwood) kneten.
Den Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 75-90
Minuten gehen lassen.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 2 Hälften teilen, jedes
Stück grob rund formen und etwa 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Nun erst rund wirken, dann zu länglichen Laiben formen, diese auf 2
Blatt Backpapier setzen. Abgedeckt gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf mittlerem Rost auf
225°C vorheizen.

Die Oberfläche der Laibe mit Weizenmehl Type 812 bestäuben und mit
schräg gehaltener Klinge über die ganze Länge einschneiden.

Die Brote auf dem Backpapier mit dem Brotschieber in den Ofen
einschießen, dabei eine Tasse Wasser in den Ofen schütten.

Nach 15 Minuten die Türe öffnen, restlichen Dampf abziehen lassen
und das Backpapier entfernen, die Brote weitere 20-30 Minuten backen,
bis sie goldbraun sind. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: Die Brote haben eine dünne, leicht knusprige Kruste.
Die fein- bis mittelpoorige Krume hat etwas Biss vom verwendeten
Schrot (mein selbstgemahlenes war nicht ganz fein). Prima.

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Altes Schätzchen

Dieser schwere Gussbräter, der wohl noch von meiner Großmutter stammt, hat jetzt nach einem Umweg über meinen Bruder (danke, Axel!) bei mir ein neues Zuhause gefunden.

Gussbräter

Um leichte Rostspuren zu beseitigen und ihn für neue Einsätze zu rüsten, habe ich ihn erst mal nach Vorbild der schmiedeeisernen Pfanne mit rohen Kartoffelstücken ausgebraten. Jetzt sieht auch das Innenleben wieder prima aus.

Stempel

Hier der Prägestempel – mich würde ja wirklich interessieren, wo der Topf herstammt und wie alt er ungefähr ist… Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen!

Rehschultern im Gussbräte

Hier haben locker 2 Rehblätter für das „geschmorte Rehblatt mit Buttermilch-Serviettenknödel“ nebeneinander Platz. Leider ist das längliche Kochfeld zum Anbraten auf dem Herd etwas klein für den Topf geraten… In den Backofen geht er aber gerade noch 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmortes Rehblatt mit Buttermilch-Serviettenknödel
Kategorien: Wild, Reh, Knödel
Menge: 4 Personen

Zutaten

H REHBLATT
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 klein. Lauchstange
50 Gramm Knollensellerie
1 Essl. Wacholderbeeren
1 Essl. Schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 klein. Zweige Rosmarin
1/4 Ltr. Rotweinessig
1 Ltr. Rotwein
2 Rehblätter (a 900 g)
6 Essl. Öl
Salz
Pfeffer
300 ml Schlagsahne
H BUTTERMILCH-SERVIETTENKNÖDE
250 Gramm Toastbrot o. Rinde
100 Gramm Schalotten
25 Gramm Butter
1/4 Ltr. Buttermilch
3 Eigelb (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
2 Eiweiß (M)
4 Essl. Öl

Quelle

Menü des Monats
GBV Geiersthal
Oktober 1997
erfasst von Petra
Holzapfel

Zubereitung

Zwiebeln, Möhren, Lauch und Sellerie würfeln. Wacholderbeeren zerdrücken, die Hälfte beiseite stellen. Gemüse, Gewürze, Kräuter, Essig und Rotwein mischen und die Rehblätter zugedeckt 24-48 Stunden darin marinieren. Rehblätter aus dem Sud nehmen und trockentupfen. Sud durch ein Sieb gießen, Gemüsemischung abtropfen lassen. Öl in einem Schmortopf erhitzen, Fleisch darin anbraten, salzen, pfeffern. Fleisch herausnehmen, Gemüse anbraten. Rehblätter darauflegen, die Hälfte der Marinade dazugießen und alles im
geschlossenen Topf auf der 2. Schiene von unten bei 160GradC ca. 2 1/2 Stunden garen. Fleisch warm stellen. Sud durch ein Sieb gießen. Gemüse gut ausdrücken. Sud bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Sahne und restliche Wacholderbeeren dazugeben und cremig einkochen lassen. Fleisch aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Für die Serviettenknödel das Toastbrot in 1 cm große Würfel schneiden. Die Schalotten pellen, fein würfeln und in der Butter andünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen, die Buttermilch in die Pfanne gießen und die Masse sofort über die Brotwürfel geben. Die Eier trennen und das Eigelb zur Buttermilch-Brot-Mischung geben. Alles gut mit einem Holzlöffel vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Brotmasse mindestens 2 Stunden ausquellen lassen. Eiweiß steif schlagen und behutsam untermischen. Die Knödelmasse
über eine Länge von 15 cm am Rand der Längsseite eines Küchentuchs verteilen. Die Masse fest einrollen und die Enden fest mit einer Schnur zubinden. Das Küchentuch ringsherum mit Öl einpinseln. Den Serviettenknödel in einen langen Topf oder Bräter in leicht sprudelndes Salzwasser legen, so dass er bedeckt ist und 55 Minuten darin ziehen lassen. Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen! Den Knödel aus dem Tuch rollen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

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Sie ist da!

Heute ist sie angekommen, meine Kenwood Titanium Major KM 005 samt bestelltem Zubehör, nur Pasta- und Tagliatelle-Aufsatz werden nachgeliefert.

Ist es übrigens normal, wenn der DPD-Fahrer ein
Paket einfach in die offene Garage stellt und diese dann zumacht,
ganz ohne einen Klingelversuch zu unternehmen? Ich vermute, er hatte
einfach keine Lust, das – zugegeben etwas größere Paket – über den
kurzen, etwas stufigen Weg bis zur Haustüre zu transportieren…

Jetzt wird erst mal ausgepackt und die Küche umgeräumt!

Schmiedeeiserne Bratpfannen

In de.rec.mampf und diversen Foren werden immer wieder die schmiedeeisernen Pfannen der Hammerschmiede Franz Scholl in Badoberdorf positiv erwähnt.

Am letzten Montag habe ich mir dort nun auch vier Pfannen in
verschiedenen Größen bestellt, schon am Mittwoch war das Paket hier.
Ganz schlicht mit Rechnung – und nur 8 Euro Versandkosten. Ein prima
Service!

Gestern habe ich die Pfannen nach der beigelegten Anweisung
eingebraten. Gut, dass zu der Zeit niemand an der Türe geklingelt hat –
er hätte wohl gemeint, ich hätte das Essen eingeäschert 😉

"Die Pfannen sind für alle Elektro- u. Gasherde, sowie offenes Feuer geeignet.
Vor Erstgebrauch muss die Pfanne eingebraten werden:
Dazu
die Pfanne erhitzen, Fett oder Öl, rohe Kartoffelscheiben u. ca. 1 EL
Salz in die Pfanne geben, kräftig durchbraten. Nach 20 – 30 Min. lösen
sich die Kartoffel, dann das Backgut in den Abfalleimer geben und die
Pfanne mit Küchenpapier ausreiben (nicht spülen).
Jetzt ist die schmiedeeiserne Bratpfanne gebrauchsfertig.
Das
Bratgut hängt nicht an, es muss allerdings mit Fett gebraten werden. Je
öfter die Pfanne benutzt wird, desto dunkler wird die Oberfläche, was
sich nur vorteilhaft auf die Qualität des Bratgutes auswirkt.
Reinigung:
Nach dem Gebrauch mit Küchenpapier auswischen, starke Verkrustung mit
Wender loskratzen, in heißem Wasser (ohne Spülmittel!) einweichen u.
mit Spülbürste ausspülen. Die Pfanne trocknen und mit wenig Öl
einreiben. Es darf kein Scheuermittel verwendet werden.
Ihre Speisen – in einer Stahlpfanne zubereitet – sind in Geschmack, Farbe und Güte kaum zu überbieten."

Nach den entsorgten Kartoffeln musste ich gleich mal einige Scheiben
zum Testverzehr braten. Super, da klebt nix, obwohl es mehlige
Kartoffeln waren!

Übrigens, gerade entdeckt: beim Grillsportverein hat jemand einen schönen Bericht vom Einbraten mit diversen Fotos eingestellt.