Kartoffelgratin aus dem Dutch Oven

Nicht nur ich, sondern auch Helmut bekommt neues Küchenspielzeug 😉

Nachdem er in letzter Zeit Dauerleser der Foren des Grillsportvereins ist (ha, irgendwann wird auch ein Internetmuffel angefixed), ist er dort irgendwann zwangsläufig über die Abteilung Dutch Oven gestolpert. Also muss so ein Teil her. Nach längeren Überlegungen (Größe – Höhe –  Hersteller –  Vorbehandlung) und einigen Schwierigkeiten ergattert er bei Ebay einen  vorbehandelten flachen 12“ DO der amerikanischen Firma Camp Chef.

eingeschichtetes Kartoffelgratin im Dutch Oven

Hier glänzt der Topf in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne 🙂

Als erstes steht das im Forum als Einsteigerrezept gehandelte Kartoffelgratin auf dem Plan. Gekochte Kartoffelscheiben werden im Wechsel mit Zwiebeln und geriebenem Käse eingeschichtet, den Abschluss macht eine Käseschicht. Zum Schluss wird alles mit Sahne übergossen.

Dutch Oven in Betrieb

So wird gekocht: 10 glühende Brikettkohlen unter dem Topf und 19 Stück auf dem Deckel, der umgedreht auch als Pfanne verwendet werden kann – damit erhält man bei dieser Topfgröße eine Temperatur von etwa 205°C.

Spezialausrüstung fürs nächtliche Outdoor Cooking

Inzwischen ist es finstere Nacht geworden, das erfordert beim Grillmeister eine Spezialausrüstung 😉

fertiges Kartoffelgratin

Nach dem Lüften des Deckels kommt der leckere Inhalt zum Vorschein, der das köstliche Bürgermeisterstück vom Grill begleiten darf – die erste Bewährungsprobe wurde mit Bravour gemeistert 🙂

Um eine etwas tiefere Bräunung wie auf diesem Foto zu erzielen, müsste man noch etwas mehr Oberhitze geben, die Gardauer erhöhen oder etwas mehr Inhalt einfüllen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelgratin im Dutch Oven
Kategorien: Beilage, Kartoffel, DutchOven
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1 kg   Kartoffeln
300-400 ml   Sahne
      Salz
      Pfeffer
      Muskatnuss
3 groß.   Zwiebeln; fein gehackt
200-250 Gramm   Geriebener Käse*

Quelle

  nach
  Grillsportverein
  Erfasst *RK* 05.03.2007 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen und abschrecken, gleich pellen.

Kartoffeln in gleich große Scheiben schneiden und eine Schicht in den geölten Dutch Oven legen.

Darauf Zwiebeln geben, salzen, pfeffern, Muskatnuss darüber reiben, Käse einstreuen und wieder mit einer neuen Schicht Kartoffeln beginnen.

Solange fortfahren, bis der Dutch Oven fast voll ist. Bei der letzten Schicht die Zwiebeln weglassen (die verbrennen sonst) und mit Käse überstreuen.

Mit der Sahne übergießen und den Deckel auflegen.

Mit sehr viel Oberhitze und wenig Unterhitze das Verbrennen vermeiden und 30 Minuten garen.

Als Variation kann Speck, Schinken oder auch Sardellen hinzugefügt werden.

Dauer: 90 Minuten

http://www.grillsportverein.de/rezepte-forum/rezept198-kartoffelgratin.html

Helmut: als Käse eine Mischung aus mittelaltem Gouda und Parmesan verwendet, oberste Schicht nur Gouda. Für flachen 12“ Dutch Oven unten 10 glühende Kohlen, oben 19 Stück verwendet – soll 205°C Innentemperatur ergeben. Gegen Ende obere Schicht etwas verstärkt, um die Bräunung zu verstärken.

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Selbstgemachte Spaghetti mit Tunfischsauce

Schon lange jammere ich Helmut die Ohren voll, dass ich einen zweiten Backofen zum Brotbacken gut gebrauchen könnte. Letzten Samstag waren wir nun bei einer Vorführung des MKB-Studios von Steinbacköfen der Firma Häussler in der Nähe von Vilshofen und haben einen Elektro-Steinbackofen und einen Holzbackofen im Gebrauch gesehen. Letzterer ist zwar nett, kommt bei mir aber aus Bequemlichkeitsgründen sicher nicht in Frage 😉

Wenn man sein Publikum schon mal versammelt hat, will man natürlich weitere Begehrlichkeiten wecken und führt auch noch die elektrische Edel-Nudelmachine mit verschiedenen Matritzen vor (bei uns war es noch das alte Modell mit schwerem Messing). Ich gebe zu, ein nettes, allerdings auch sehr teures Spielzeug, das sogar Helmuts Interesse weckte, zumal das Produkt in Form der fertigen Nudeln wirklich sehr ordentlich aussah und die Herstellung so gut wie keine Arbeit macht.

Bei dieser Gelegenheit wurde ich natürlich wieder an die elektrische Nudelmaschine erinnert, die bei  mir seit langem im Keller schlummert. Ich hatte sie vor Jahren dorhin verbannt, als es mir nicht gelungen war, damit ein präsentables Ergebnis zu erzielen. Jetzt hatte ich aber gesehen, wie so ein Teig für diese Art von Maschinen auszusehen hat – nämlich ausgesprochen krümelig. Vielleicht lag da ja mein Fehler? Wieder zu Hause habe ich die Simac PastaMatic MX 700 gleich aus dem Karton mit der Bestimmung "Flohmarkt" befreit, um ihr eine letzte Chance zu geben.

Teig in der Nudelmaschine

So in etwa soll der Teig nach dem Kneten aussehen: es sollen sich walnussgroße, feuchte, aber nicht klebrige Klumpen gebildet haben, wie auch sehr gut hier beschrieben. Ich habe den Teig früher sicher zu feucht gehalten.

Spaghetti

Dann klappt das auch mit den Nudeln besser 🙂 Einen Tick mehr Ei bzw. Wasser hätten die Nudeln wahrscheinlich vertragen, die Oberfläche ist noch etwas rau, was sich aber beim Mischen mit Sauce nicht unbedingt als nachteilig erweist.

getrocknete Nudeln

Weil ich sie nicht gleich verwerten konnte, habe ich die Spaghetti erst auf dem Nudel-Trockenständer und dann auf den Siebgittern meines Dörrapparates gelagert.

Spaghetti mit Tunfischsauce

Und so sehen sie gekocht mit Tunfischsauce aus – gar nicht schlecht 🙂

Ach ja, nächste Woche bekomme ich übrigens meinen Elektro-Steinbackofen Primus samt Knetmaschine (Häussler Alpha) – bei so einem Angebot des lieben Ehemannes sagt man schließlich nicht nein 🙂 Jetzt muss nur noch der Elektriker Kraftstrom in meinen Hauswirtschaftsraum legen, dann kann es losgehen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spaghettini mit Thunfisch
Kategorien: Italien, Nudeln, Fisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2     Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
3     Sardellen
2 Dosen   Thunfisch in Öl(à 210 g)
50 Gramm   Cornichons
1 1/2 Bund   Schnittlauch
30 Gramm   Butter
2 Essl.   Öl
100 ml   Weißwein, trocken
300 Gramm   Crème Fraiche (Petra: 125 g Schmand)
125 ml   Sahne (Petra: 125 ml Sahne)
      Salz
      Pfeffer a.d.M.
1 Prise   Zucker
1 1/2 Essl.   Zitronensaft
80 Gramm   Kapern
1     Eigelb
400 Gramm   Spaghettini

Quelle

  Essen & Trinken 2/93
  Erfasst von Sylvia Mancini

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Sardellen fein hacken. Den Thunfisch in einem Sieb abtropfen lassen. Cornichons in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Butter und 1 EL Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Sardellen und die Hälfte des Thunfisches darin andünsten. Mit Weißwein ablöschen und gut einkochen lassen. Creme fraiche und Sahne dazugeben und etwas einkochen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft herzhaft würzen. Mit dem Schneidstab des Handrührers pürieren, anschließend durch ein feines Sieb streichen*.

Den restlichen Thunfisch, Kapern und Cornichons in die Sauce geben, einmal aufkochen lassen. Das Eigelb verrühren und unter die Sauce rühren. Die Sauce darf nicht mehr kochen. Zuletzt den Schnittlauch dazugeben.

Inzwischen reichlich Salzwasser mit restlichem Öl zum Kochen bringen. Die Nudeln bißfest darin kochen, abgießen und gut abtropfen lassen. Die Nudeln in eine vorgewärmte Schüssel geben, die Sauce unterheben und sofort servieren.

Anmerkung Petra: gemacht mit selbstgemachten Spaghetti aus der Simac PastaMatic. Sehr lecker!

*Den Schritt "durchs Sieb streichen" keinesfalls auslassen! Damit entfernt man nämlich den faserigen ausgekochten Thunfisch und erhält eine dünnflüssige feine Sauce, die durch das Eigelb wieder etwas Bindung erhält. Der restliche Thunfisch wird ja nur kurz in der Sauce erhitzt und bleibt dadurch saftig. Zumindest dafür guten Thunfisch verwenden.

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Zwei neue Brotschieber

Auf meine Weihnachts-Wunschliste hatte ich einen Brotschieber geschrieben. Der Grund: mein Backstein kam ursprünglich mit einem Schieber, der etwas schmaler ist als der Backstein. Wenn ich nun zwei Brote nebeneinander in den Ofen schieben wollte, hatte ich beim zweiten Brot Schwierigkeiten, weil das Teil eigentlich zu breit war. Um beide Brote gleichzeitig einzuschießen war es aber wiederum zu schmal. Ein Schieber in Backsteinbreite sollte dieses Problem eigentlich lösen.

Welche Freude, als ich unter dem Weihnachtsbaum gleich zwei Schieber vorfand, einen in Backsteinbreite und einen schmalen in halber Breite! Ganz oben ist der alte zu sehen. Nach diesem Muster hat unser Schreiner die anderen beiden angefertigt. Damit bin ich für alles gerüstet. Ausprobiert habe ich das kleine Teil gestern beim Kammbrot. Klappt ausgezeichnet!

Da habe ich ja schon zu Jahresbeginn einen Anwärter auf den Küchenhelfer 2007 🙂

Drück mich – squeeze me!

Nach dem Teigmesser muss ich unbedingt noch einen weiteren Küchenhelfer vorstellen:

Limettensqueezer - quetsche

Diese tolle emaillierte Zitronen-Limetten-Quetsche habe ich Ralph zu verdanken, der mir das gute Stück aus Kalifornien mitgebracht hat. Die halbierte Frucht legt man mit der Schnittfläche nach unten in die Presse. Beim Quetschen werden Kerne und Fruchtfleisch zurückgehalten.

Limettenquetsche

Der erste Einsatz mit Limetten überzeugt mich: funktioniert wirklich ganz einfach und deutlich schneller als mit einer herkömmlichen Zitronenpresse! Zu groß sollten die Zitronen für diese Quetsche allerdings nicht sein, sonst braucht man viel Kraft und es bleibt doch noch (bauartbedingt) ein Saftrest in der Frucht.

Joghurt-Schrot-Brot

Da gibt es doch tatsächlich nette Leute, die auch außerhalb der virtuellen Welt an mich denken!

Einschneiden des Joghurt-Schrot-Brot

Ich war ganz verblüfft, als der Postbote vor einiger Zeit einen an mich
adressierten Brief vorbeibrachte, der diese netten Zeilen mitsamt einem
messerscharfen Teigmesser von der Backmesse in München enthielt. Vielen Dank, Hartmut!

Joghurt-Schrot-Brot

Ausprobiert habe ich das gute Stück an einem Brot mit Joghurt und Weizenschrot, wieder eine Adaption eines Rezepts aus Brot – Pain. Die Klinge flutscht tatsächlich leicht durch den Teig 🙂 

Joghurt-Schrotbrot, aufgeschnitten

Ich habe im Brot nicht ganz fein gemahlenes Weizenschrot verwendet, das gibt der Krume einen angenehmen "Biss".

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Joghurt-Schrot-Brot
Kategorien: Brot, Joghurt
     Menge: 2 Brote a 700 g

    540     Gramm  Weizenmehl Type 812
    210     Gramm  Feines Weizenschrot; selbst gemahlen
    180     Gramm  Milch
    180     Gramm  Wasser
    200     Gramm  Naturjoghurt
     20     Gramm  Frischhefe
     40     Gramm  Butter
     18     Gramm  Salz

============================ QUELLE ============================
            eigene Vorgehensweise nach einem Rezept aus
            Fachschule Richemont
            Brot Pain
            -Erfasst *RK* 29.10.2006 von
            -Petra Holzapfel

In einem Teil des Wassers die Hefe auflösen. Weizenmehl,
Weizenschrot, Milch, Hefewasser, restliches Wasser und Joghurt in
die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1 etwa 5 Minuten
kneten. Nun die Butter in Flöckchen zugeben und unterkneten. Das
Salz zugeben und weitere 5-7 Minuten auf Stufe 2-3 (Kenwood) kneten.
Den Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 75-90
Minuten gehen lassen.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 2 Hälften teilen, jedes
Stück grob rund formen und etwa 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Nun erst rund wirken, dann zu länglichen Laiben formen, diese auf 2
Blatt Backpapier setzen. Abgedeckt gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf mittlerem Rost auf
225°C vorheizen.

Die Oberfläche der Laibe mit Weizenmehl Type 812 bestäuben und mit
schräg gehaltener Klinge über die ganze Länge einschneiden.

Die Brote auf dem Backpapier mit dem Brotschieber in den Ofen
einschießen, dabei eine Tasse Wasser in den Ofen schütten.

Nach 15 Minuten die Türe öffnen, restlichen Dampf abziehen lassen
und das Backpapier entfernen, die Brote weitere 20-30 Minuten backen,
bis sie goldbraun sind. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: Die Brote haben eine dünne, leicht knusprige Kruste.
Die fein- bis mittelpoorige Krume hat etwas Biss vom verwendeten
Schrot (mein selbstgemahlenes war nicht ganz fein). Prima.

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Altes Schätzchen

Dieser schwere Gussbräter, der wohl noch von meiner Großmutter stammt, hat jetzt nach einem Umweg über meinen Bruder (danke, Axel!) bei mir ein neues Zuhause gefunden.

Gussbräter

Um leichte Rostspuren zu beseitigen und ihn für neue Einsätze zu rüsten, habe ich ihn erst mal nach Vorbild der schmiedeeisernen Pfanne mit rohen Kartoffelstücken ausgebraten. Jetzt sieht auch das Innenleben wieder prima aus.

Stempel

Hier der Prägestempel – mich würde ja wirklich interessieren, wo der Topf herstammt und wie alt er ungefähr ist… Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen!

Rehschultern im Gussbräte

Hier haben locker 2 Rehblätter für das „geschmorte Rehblatt mit Buttermilch-Serviettenknödel“ nebeneinander Platz. Leider ist das längliche Kochfeld zum Anbraten auf dem Herd etwas klein für den Topf geraten… In den Backofen geht er aber gerade noch 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmortes Rehblatt mit Buttermilch-Serviettenknödel
Kategorien: Wild, Reh, Knödel
Menge: 4 Personen

Zutaten

H REHBLATT
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 klein. Lauchstange
50 Gramm Knollensellerie
1 Essl. Wacholderbeeren
1 Essl. Schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 klein. Zweige Rosmarin
1/4 Ltr. Rotweinessig
1 Ltr. Rotwein
2 Rehblätter (a 900 g)
6 Essl. Öl
Salz
Pfeffer
300 ml Schlagsahne
H BUTTERMILCH-SERVIETTENKNÖDEL
250 Gramm Toastbrot o. Rinde
100 Gramm Schalotten
25 Gramm Butter
1/4 Ltr. Buttermilch
3 Eigelb (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
2 Eiweiß (M)
4 Essl. Öl

Quelle

Menü des Monats
GBV Geiersthal
Oktober 1997
erfasst von Petra
Holzapfel

Zubereitung

Zwiebeln, Möhren, Lauch und Sellerie würfeln. Wacholderbeeren zerdrücken, die Hälfte beiseite stellen. Gemüse, Gewürze, Kräuter, Essig und Rotwein mischen und die Rehblätter zugedeckt 24-48 Stunden darin marinieren. Rehblätter aus dem Sud nehmen und trockentupfen. Sud durch ein Sieb gießen, Gemüsemischung abtropfen lassen. Öl in einem Schmortopf erhitzen, Fleisch darin anbraten, salzen, pfeffern. Fleisch herausnehmen, Gemüse anbraten. Rehblätter darauflegen, die Hälfte der Marinade dazugießen und alles im
geschlossenen Topf auf der 2. Schiene von unten bei 160GradC ca. 2 1/2 Stunden garen. Fleisch warm stellen. Sud durch ein Sieb gießen. Gemüse gut ausdrücken. Sud bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Sahne und restliche Wacholderbeeren dazugeben und cremig einkochen lassen. Fleisch aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Für die Serviettenknödel das Toastbrot in 1 cm große Würfel schneiden. Die Schalotten pellen, fein würfeln und in der Butter andünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen, die Buttermilch in die Pfanne gießen und die Masse sofort über die Brotwürfel geben. Die Eier trennen und das Eigelb zur Buttermilch-Brot-Mischung geben. Alles gut mit einem Holzlöffel vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Brotmasse mindestens 2 Stunden ausquellen lassen. Eiweiß steif schlagen und behutsam untermischen. Die Knödelmasse
über eine Länge von 15 cm am Rand der Längsseite eines Küchentuchs verteilen. Die Masse fest einrollen und die Enden fest mit einer Schnur zubinden. Das Küchentuch ringsherum mit Öl einpinseln. Den Serviettenknödel in einen langen Topf oder Bräter in leicht sprudelndes Salzwasser legen, so dass er bedeckt ist und 55 Minuten darin ziehen lassen. Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen! Den Knödel aus dem Tuch rollen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

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