IMBB – 10th edition – Hildatoertchen

Normally I wouldn’t bake christmas cookies that early – but the Domestic Goddess calls our attention to a special event – a cookie swap! A great idea for the IMBB! Who could resist? I can’t!

So may I invite you to have a look into this year’s first cookie box:

Usually I end with about 15 boxes with different
"Weihnachtsplaetzchen" in the cool cellar at the beginning of december.
The four weeks before Christmas are called "Advent". The family will
gather around the table with a nicely decorated advent wreath with
4 candles (one more candle is lit for each of the Advent Sundays),
talking and eating x-mas cookies – and perhaps drink some Gluehwein – german glow wine 🙂

This year the structure of the family differs a little bit: daughter Kathi (20) is studying in Erlangen, Frani spends a year as an exchange student in Uruguay but we will introduce our chinese exchange student Ma Guang Zhen to the german christmas customs 🙂

So here’s the recipe for my Grandma Hermine’s

Hildatoertchen
makes about 35 cookies – I usually double the recipe

Dough
200 g all purpose flour
125 g almonds
150 g butter
125 g sugar
1/2 ts ground cinnamon
1 ts baking powder

Filling
red currant jelly or raspberry jelly

frosting
100 g confectioners‘ sugar
lemon juice

Place the un-skinned almonds in a heatproof bowl and pour
boiling water over them. Let sit for some minutes until you can remove
the brown skin easily. Dry them completely at about 60°C in an oven
with convection feature or at about 80°C in an normal oven, then ground
them finely.

Sift together flour, cinnamon and baking powder, then mix with
sugar and finely ground almonds. With two knices cut the butter into
the flour-mixture until it’s texture is fine and looks like cornmeal,
there may be larger pieces in the size of peas. Knead the dough
together. Be patient, this lasts a little bit but finally you arrive
there.

Wrap dough in plastic and let rest the dough in a cool place for
at least 1 hour. (the picture shows the dough in 2 pieces for the
doubled recipe)

Heat the oven to 200°C and prepare baking sheets with baking paper.

If the dough becomes too hard, let it stand at room temperature
for some time before rolling. Roll the dough on a little bit of flour
or between 2 sheets of waxed paper or plastic to about 1/2 cm thick.
Cut out round cookies (4 cm diametre) and transfer them to the sheets.
Gather and reroll the scraps.

Bake until very light brown (there should be no golden brown at the edges) about 7 minutes. Let cool.

With a table knive smear red jelly on top of one cookie and top with another one. Continue with the other cookies.

Combine confectioners‘ sugar and lemon juice to make a thick
frosting. With a brush apply the frosting to the cookies and let dry.

Store the cookies in a metal container between sheets of parchment.

Oh, may I confide something to you?

I couldn’t stop making just 1 sort of cookies – here are 4 more:

In the front from left to right: Hildatoertchen (well-known by now!), Zimtsterne (Cinnamon Stars), Falsches Butterbrot (False Butterbread – because they imitate "Vollkornbrot" with butter and chives) and Vanillekipferl (Vanilla Croissants), in the background Zimtkarten. Sorry – the recipes in the links are available only in german 🙁

Meine Weihnachtsplätzchen – Hildatörtchen

Diese Plätzchen nach einem Rezept meiner Oma Hermine sind jedes Jahr ein absolutes Muss!

Ich habe das Rezept auch für die 10.Ausgabe von IMBB – Is My Blog Burning ausgewählt, die als Thema einen virtuellen Plätzchentausch
hat. Eine ausführlich bebilderte Rezeptbeschreibung in Englisch (bitte
immer bedenken, dass ich vor 30 Jahren Abi gemacht habe ;-)) gibt es hier

Die Füllung besteht aus rotem Gelee: Johannisbeer oder Himbeer, was gerade zur Hand ist.

Man
sollte die Plätzchen wirklich nur ganz hell backen und vor dem Genuss
einige Tage in einer Blechbüchse durchziehen lassen, dann schmecken sie
am besten: ganz zart und fruchtig zitronig 🙂

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Hildatörtchen (Oma)
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
     Menge: 70 Stück

=============================== TEIG ===============================
    400     Gramm  Mehl
    250     Gramm  Mandeln; geschält und gerieben
    300     Gramm  Butter
    250     Gramm  Zucker
      1      Teel. Zimt
      2      Teel. Backpulver

============================== FÜLLUNG ==============================
                   Himbeer- oder Johannisbeergelee

=============================== GUSS ===============================
    200     Gramm  Puderzucker
                   Zitronensaft

============================== QUELLE ==============================
                   Hermine Bader
                   erfasst von Petra Holzapfel

Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten.

Auswellen und runde Plätzchen daraus ausstechen (ca. 4 cm
Durchmesser). Bei mittlerer Hitze (180°C) auf Backpapier in ca. 8-10
Minuten hellgelb backen.

Jeweils 2 Plätzchen mit dem Gelee aufeinander kleben.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine dickflüssige Glasur rühren und
die Törtchen damit überziehen.

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Meine Weihnachtsplätzchen – Vanillekipferl

Auch für die Vanillekipferl gibt es ein Rezept, was ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich habe es von Gaby Mayer, die es in einer Mailingliste gepostet hatte.

Venillekipferl 2011

Update 2011: Dank katha (siehe Kommentare) weiß ich nun, dass das Rezept ursprünglich von Katharina Prato ("Die süddeutsche Küche") stammt. Außerdem haben die Kipferl ein aktuelles Foto verdient 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vanillekipferln nach Katharina Prato
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Mandel, Weihnachten
Menge: 50 Stück

Zutaten

280 Gramm   Mehl
70 Gramm   Zucker
100 Gramm   Mandeln; geschält und gemahlen
1 Prise   Salz
210 Gramm   Butter; kalt
2 Essl.   Puderzucker
1 Pack.   Vanillezucker

Quelle

  erhalten von
  Gaby Mayer, ML
  Rezept nach Katharina Prato
  Die süddeutsche Küche
  Erfasst *RK* 21.11.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln, Salz und der kleingewürfelten Butter auf die Arbeitsfläche häufen. Mit einem großen Messer durchhacken. Dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten*. In Folie gewickelt kühl stellen.

Vom Teig jeweils walnussgroße Stücke à etwa 10 g abnehmen und zwischen den Handflächen erst rund, dann zu Röllchen, schließlich in kleine Hörnchen formen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Auf der Mittelschiene im auf 180°C vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.

Puderzucker und Vanillinzucker vermischen und die noch warmen Plätzchen darin wenden. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnetes Rezept, Kipferl buttrig knusprig, brechen nicht beim Wenden in Zucker und laufen nicht auseinander 🙂

Update 2011: Wie mir katha, esskultur.at, mitteilte, stammt das Rezept ursprünglich von Katharina Prato.

*Seit einigen Jahren mache ich den Teig im Foodprozessor, klappt ausgezeichnet. Ich besiebe die heißen Kipferl gleich mit dem Zuckergemisch.

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Meine Weihnachtsplätzchen – Zimtsterne

Früher habe ich ein anderes Zimtsternrezept gemacht, dabei aber immer mit klebendem Teig gekämpft. Seitdem ich dieses Rezept der Konditorei – oh, Verzeihung, der K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel, Wien 🙂 kenne, ist dieses Problem gelöst:

Zimtsterne

Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten, Zimtsterne mit Gelinggarantie!

Zimtsterne ungebacken - gebacken

Der Guss wird separat zubereitet. Bei der Herstellung ist es wichtig, die Masse wirklich lange genug zu schlagen, sie muss so dickflüssig werden, dass sie beim Bestreichen der Sterne nicht am Rand herunterläuft.

Update 2015: Micha meinte, die Zimtsterne seien ein guter Kandidat für ihr DUBB (*DerUnentdeckteBlogBuster*). Stimmt natürlich!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zimtsterne nach Demel
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mandel
Menge: 1 Rezept

Zutaten

500 Gramm   Mandeln; ungeschält gemahlen
300 Gramm   Puderzucker
2 Teel.   Akazienhonig
2 Teel.   Zimt
2     Eiweiß (70 g)
H GLASUR
1     Eiweiß
100 Gramm   Puderzucker

Quelle

  meine Vorgehensweise nach
  Konditorei Demel, Wien
  in Brigitte 24/92
  erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Mandeln, Puderzucker, Honig und Zimt in einer Schüssel mischen. Das ungeschlagene Eiweiß zugeben und alles erst mit den Quirlen des Handrührers kurz verrühren, dann mit den Händen verkneten. Den Teig portionsweise zwischen Klarsichtfolie gut 1/2 cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen.

Den Backofen auf 150°C vorheizen.

Für die Glasur ungeschlagenes Eiweiß und Puderzucker in ein schmales hohes Gefäß geben und mit den Quirlen des Handrührers so lange schaumig rühren, bis die Masse ganz weiß und sirupartig ist. Das dauert etwa 7 Minuten, evtl. auch länger. Der Guss muss sich dick auf die Sterne aufbringen lassen, ohne seitlich herunter zu laufen. Die Sterne sorgfältig damit bestreichen.

Die Sterne im vorgeheizten Backofen bei 150°C 10-15 Minuten backen; die Sterne sind noch recht weich. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Anmerkung Petra: wunderbares, völlig unkompliziertes Rezept!

Das halbe Rezept ergibt mit dem zweitkleinsten meines Dr. Oetker-Sternsets 2 Backbleche mit insgesamt 48 Zimtsternen.

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Update beim Übertragen der alten Blogeinträge: ausnahmsweise gibt's hier mal einen Auszug aus den Kommentaren des alten Blog:

mel honig

Super, das Zimtsterne-Rezept. Jede Jahr kämpfte ich mit dem Teig und wollte schon aufgeben. Hab auch immer wieder ein anderes Rezept ausprobiert. Jetzt dachte ich: nun gut zum letzten mal probier ich's und fand dieses Rezept. Ich muß sagen, das mache ich jetzt jedes Jahr wieder. Es war einfach toll. Der Teig ließ sich sogar auswellen. Ich hab nur so gestaunt.
Danke und schöne Weihnachten, mel honig

Simone

LOB LOB LOB. Jedes Jahr bin ich an Zimtsternen schier verzweifelt, aber dieses Rezept ist wirklich super. Wer gleich andere Rezepte von Dir ankucken und ausprobieren. Simone =

wuselchen

hallo
großes lob für das ezept. die sterne sind klasse und der teig klebt so gut wie gar nicht!!!
nur die backzeit musste ich um 5min verlängern.
lieben gruß

 

 

 

Meine Weihnachtsplätzchen: Falsche Butterbrote

Normalerweise fange ich ja erst kurz vor dem 1. Advent mit dem Backen von Weihnachtsplätzchen an, aber da die 10. IMBB-Ausgabe am Sonntag, den 21. November einen virtuellen Plätzchentausch zum Thema hat, muss ich ja schon mal anfangen. Und auf einem Bein steht man so schlecht – deshalb hier die ersten Backergebnisse:

Von links nach rechts im Vordergrund: Hildatörtchen, Zimtsterne, Falsches Butterbrot und Vanillekipferl. Im Hintergrund Zimtkarten nach Uschis Kommentar.

Los geht's mit den "Falschen Butterbroten": diese Plätzchen sollen durch ihr Aussehen Vollkornbrot mit Butter und Schnittlauch imitieren – daher der Name.

Wie bei allen Plätzchen darauf achten, dass man sie nicht zu lange bäckt. Also um die angegebene Zeit herum kontrollieren, ob sie schon fertig sind. Leider heizen die Backöfen oft sehr unterschiedlich.

Falsche Butterbrote 2011

Falsche Butterbrote aus der Produktion 2011

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Falsches Butterbrot
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Nuss, Schokolade
Menge: 130 Stück

Zutaten

H TEIG
160 Gramm   Butter
280 Gramm   Zucker
2     Eier
250 Gramm   Schokolade; gerieben
250 Gramm   Mandeln oder Nüsse
250 Gramm   Mehl
1 Prise   Salz
H FALSCHE BUTTER
5     Eigelb
250 Gramm   Puderzucker; gesiebt
H ZUM BESTREUEN
25 Gramm   Pistazien; feingehackt

Quelle

  nach
  meine Familie & ich 11/82
  erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Aus Butter, Zucker und Eiern eine Schaummasse rühren. Die übrigen Zutaten zugeben und einkneten. Das Ganze soll recht rasch vonstatten gehen, der Teig darf sich nicht zu stark erwärmen.

Aus dem Teig 3 cm dicke Rollen formen und kalt stellen (eine Stunde genügt, wenn's 2 Tage werden, so schadet das nicht.)

Dann mit einem sehr scharfen Messer Scheibchen von 1 cm Breite abschneiden. Notfalls etwas nachformen. Auf Backfolie bei 175°C ca. 8 Minuten backen. nicht zu lange backen, die Plätzchen sollen innen noch etwas weich sein.

Für die falsche Butter Eigelb und Puderzucker zu einer schön schaumigen Masse verrühren. Die erkalteten Plätzchen umdrehen, auf der Unterseite nicht zu dünn mit der "Butter" bestreichen, mit den Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

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Hefezopf

Das ist einer der
Kuchen meiner Kindheit: ein Zopf aus lockerem Hefeteig mit saftiger
Nussfüllung und Zuckerguss. Schmeckt ganz frisch am allerbesten 🙂

Der Guss bestand ursprünglich aus mit Wasser angerührtem Puderzucker, ich für meinen Geschmack bevorzuge Zitronensaft.

Für die saftige Füllung wird ein heißer Zuckersirup mit
gemahlenen Nüssen und ungeschlagenem rohen Eiweiß verrührt – eine
Methode, die ich sonst noch nie gesehen habe.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Hefezopf
Kategorien: Kuchen, Nüsse
     Menge: 6 Portionen

=============================== TEIG ===============================
    500     Gramm  Mehl
     20     Gramm  Hefe
    1/4       Ltr. Milch; lauwarm (knapp)
      1     Prise  Salz
     60     Gramm  Zucker
      1            Eigelb
     60     Gramm  Butter
      1      Essl. Vanillezucker

============================= FUELLUNG =============================
    200     Gramm  Haselnüsse, gerieben
    150     Gramm  Puderzucker
    100        ml  Wasser
      1            Eiweiß

=============================== GUSS ===============================
    150     Gramm  Puderzucker
      3      Essl. Zitronensaft
     30     Gramm  Haselnüsse, gehackt

============================== QUELLE ==============================
                   nach Lilo Bader
                   erfasst von Petra Holzapfel

Aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig bereiten und gehen lassen.

Für die Füllung Wasser und Zucker aufkochen, die Nüsse zugeben und
das ungeschlagene Eiweiß unterrühren. Abkühlen lassen.

Die Nussmasse auf dem rechteckig ausgerollten Teig verstreichen,
dann von der Längsseite her aufrollen.

Die Teigrolle der Länge nach aufschneiden und zu einem Zopf
eindrehen. Auf ein gefettetes Backblech geben und mit den gehackten
Nüssen bestreuen.

Bei 180-200°C 40-45 Minuten backen.

Noch warm mit dem Guss bestreichen.

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