Menemen

Ich muss zugeben, dass mir der Name Menemen zuerst nichts sagte. Das Foto für die Eier auf Tomaten-Paprikagemüse im Kochbuch Food from Plenty sah aber dermaßen verlockend aus, dass ich praktisch sofort die Pfanne aus dem Schrank geholt habe.

Menemen - türkische Tomateneier

Obwohl es sich eigentlich um eine eine türkische Frühstücksspeise handelt, kann ich das Gericht auch als kleines Mittagessen empfehlen. Serviert wurde mit einer Knobi-Joghurtsauce und Fladenbrot zum Auftunken.

Momentan ist hier sicher beste Saison dafür, Tomaten, Paprika und Chilis kamen aus eigenem Anbau 🙂

Es existieren unzählige Menemen-Varianten. Oft wird das Ei (mehr oder weniger) verrührt, wie hier bei Neues von der Insel zu sehen. Wer es nicht vegetarisch möchte, gibt einige Wurstscheiben hinein.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Menemen
Kategorien: Gemüse, Eierspeise, Frühstück, Türkei
Menge: 1 Person

Zutaten

1 Essl.   Olivenöl
1 klein.   Zwiebel; in breiten Streifen
1     Grüne oder rote Paprika (Petra: 2 türkische
      -Spitzpaprika Eigenbau); entkernt, in breiten
      -Streifen)
1     Grüne Chili ; entkernt, fein gehackt (Petra:
      -Jalapeno)
1-2 Essl.   Tomatensugo und
200 Gramm   Tomaten; gehäutet, grob gehackt; ODER
      -200 g Tomaten aus der Dose
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Gehackte glatte Petersilie (oder Koriander,
      -Minze)
1     Ei
      Chiliflocken; Pul biber
2-3 Essl.   Feta; zerkrümelt, nach Belieben
H SOWIE
2-3 Essl.   Joghurt
1/2 klein.   Knoblauchzehe; zerdrückt
      Salz
      Pfeffer
      Fladenbrot

Quelle

  modifiziert nach
  Diana Henry
  Food from Plenty
  Erfasst *RK* 21.09.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und zuerst Zwiebeln, dann auch Paprika und Chilis braten, bis die Zwiebeln goldgelb sind. Die Tomaten zugeben und köcheln, bis die Paprika weich, die Mischung aber noch flüssig wie eine Sauce ist. Die Kräuter einrühren. Das Ei aufschlagen wie ein Spiegelei aufs Gemüse schlagen. Etwa 15 Minuten sanft weiterköcheln lassen, bis das Eiweiß fest, das Gelb aber noch flüssig ist. Die Gemüsemischung dickt dabei ein.

Währenddessen Joghurt mit Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren.

Das Ei salzen und pfeffern und mit etwas Chili bestreuen, nach Belieben etwas Feta darüberkrümeln.

Die Pfanne mit der Joghurtsauce und Fdadenbrot servieren.

Anmerkung Petra: schnell, einfach und lecker.

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Curry-Geflügelsalat mit Clementinen

Letzten Freitag hat es Chili und Ciabatta zu einer ausführlichen Erwähnung in der Süddeutschen gebracht, was mich vollkommen verblüfft hat. Gelobt wurde, dass es im Blog auch eine Rubrik für Resteverwertung gibt. Die will ich heute gleich mal füttern:

Curry-Geflügelsalat mit Clementinen

Von einem Zitronenhähnchen am Wochenende waren eine Brust und ein Unterschenkel übrig geblieben. Spontan erwachten Gelüste nach einem Geflügelsalat in cremiger Currysauce. Dazu passte auch die einzelne rote Spitzpaprika im Kühlschrank und ein hartgekochtes Ei. Also geschnibbelt, angemacht und probiert: irgend etwas Fruchtiges darin wäre nicht schlecht… Warum nicht filetierte Clementinen anstelle von nicht vorhandener Ananas?

Dazu kann man natürlich (evtl. getoastetes) Brot essen, ich mag den Salat aber auch gerne zu Bamberger Hörnchen, die ich als Pellkartoffeln gekocht habe.

Beim Clementinenkauf besitze ich leider nicht immer ein glückliches Händchen. Die zuletzt gekaufte Charge sah zwar frisch und glänzend aus und fühlte sich auch schön fest an – ich konnte aber bestimmt 3/4 der Früchte entsorgen, weil sie total trocken und fad waren. Geht das nur mir so? Gibt es ultimative Kauftipps?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Curry-Geflügelsalat mit Clementinen
Kategorien: Salat, Hähnchen, Resteverwertung, Gemüse
Menge: 2 Portionen

Zutaten

1     Hähnchenbrust oder auch etwas mehr, gegrillt
      -oder gebraten (Reste); in Würfeln
1     Hartgekochtes Ei; in Würfelchen
1     Rote Spitzpaprika; in Würfelchen
1     Schalotte; in Würfelchen
2     Clementinen; filetiert, Filets halbiert
1 Essl.   Schnittlauch; in Röllchen
1-2 Essl.   Glatte Petersilie; gehackt
H DRESSING
2-3 Essl.   Mayonnaise
2-3 Essl.   Schmand
1 Teel.   Currypulver
      Zitronensaft
      Salz
      Pfeffer
      Piment d'Espelette; oder Cayennepulver
H DEKORATION
      Clementinenfilets
      Petersilie

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 17.01.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Die Dressingzutaten verrühren und ebenfalls in die Schüssel geben. Alles vorsichtig vermischen, pikant abschmecken. Mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Nach Belieben dekorieren.

Anmerkung Petra: entstanden als Resteverwertung, ist aber sehr lecker.

Der Salat schmeckt mit einer Scheibe Bauernbrot, aber auch ausgezeichnet zu guten Pellkartoffeln wie etwa Bamberger Hörnchen oder La Ratte.

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Kartoffelcrêpes mit Blutwurst und Äpfeln

Die Kombination Kartoffel – Blutwurst – Apfel wie etwa in Himmel un Ääd ist ein absoluter Klassiker, der in unzählichen Varianten exisitiert, so z.B. auch schon hier auf dem Blog als Kartoffel-Blutwurst-Geröstel.

Kartoffelcrêpes mit Blutwurst und Äpfeln

Kürzlich gab es eine weitere: die Kartoffel verbergen sich hier im Crêpesteig – das ergibt wunderbar zarte, flaumige Pfankuchen. Gefüllt wird mit einer Mischung aus gerösteten Zwiebeln, Äpfeln und Blutwurst. Für mich gehört dazu unbedingt ein grüner Salat.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelcrêpes mit Blutwurst und Äpfeln
Kategorien: Pfannkuchen, Wurst
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H PFANNKUCHEN
100 Gramm   Mehl
100 Gramm   Gekochte, durchgedrückte Kartoffeln
6     Eier
50 Gramm   Flüssige Butter
500 ml   Milch
      Muskat von der Reibe
      Salz
      Weißer Pfeffer aus der Mühle
      Butterschmalz zum Braten
H FÜLLUNG
3 klein.   Zwiebeln, geschält und fein geschnitten
2     Boskop-Äpfel, geschält, entkernt und in kleine
      -Stücke geschnitten
300 Gramm   Feste, nicht zu stark geräucherte Blutwurst, in
      -kleine Stücke geschnitten
1 Essl.   Körniger Senf
2 Essl.   Crème fraiche
4 Essl.   Majoranblätter
H GUSS
2     Eier
4 Essl.   Crème fraiche
100 ml   Milch

Quelle

  nach
  "Was gibt's denn heut"-Newsletter vom 25.01.2007
  (www.was-gibts-denn-heut.de)
  MBW Marketinggesellschaft mbH, Breitscheidstr. 69, 70176
  Stuttgart, www.mbw-net.de
  Erfasst *RK* 29.01.2007 von
  M. O. M. G.

Zubereitung

Für die Pfannkuchen Mehl und durchgedrückte Kartoffeln verrühren, 6 Eier, Milch und flüssige Butter unter mixen, salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken. Den Teig eine Stunde ruhen lassen und dann in Butterschmalz dünne Pfannkuchen backen.

Die Zwiebeln in Butterschmalz goldgelb anrösten, die Äpfel mitdünsten und die Blutwurst hinzufügen. Etwas weiterbraten, dann in eine Schüssel geben, groben Senf und 2 El Crème fraîche zugeben. Die Majoranblätter untermengen, salzen und pfeffern.

Für den Guss die Milch mit den restlichen Eiern und der restlichen Crème fraîche verühren, salzen und pfeffern.

Die Pfannkuchen nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen. Jeweils 2-3 El der Blutwurstfüllung auf die Mitte der Pfannkuchen setzen und aufrollen. In eine Auflaufform setzen und mit dem Guss bestreichen.

Bei 160 °C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Minuten überbacken.

Anmerkung Petra: die Kartoffelcrepes sind wunderbar zart. Dazu passt ein frischer Salat.

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Bratreis mit knusprigen Ingwer-Knoblauchbröseln

Petra wieder mal allein zu Haus, dazu ein kläglicher Rest gekochter Reis im Kühlschrank.

Bratreis mit knusprigen Ingwer-Knoblauchbröseln

Gar nicht kläglich ist allerdings das, was man in Windeseile daraus zaubern kann, wenn man Mark Bittmans Video als Vorlage nimmt. Er zeigt darin die simple Herstellung von Ginger Fried Rice nach Jean-Georges Vongerichten, mit dem zusammen er zwei Kochbücher geschrieben hat.

Bittman betont, das wäre der beste Fried Rice, den er je gegessen hätte, den Ausschlag für diese Bewertung machten die Knusperbrösel. So weit möchte ich nicht gehen, aber er hat mir auf jeden Fall so gut geschmeckt, dass ich ihn gerne wieder auf den Speiseplan setze. Und vielleicht beim nächsten Mal ein bisschen mehr Reis koche, um Reste zu produzieren 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bratreis mit knusprigen Ingwer-Knoblauchbröseln
Kategorien: Reis, Resteverwertung, Ei, Schnell, Asien
Menge: 1 Person

Zutaten

1/2 Essl.   Feingehackter Ingwer
1/2 Essl.   Feingehackter Knoblauch
2 Essl.   Öl; zum Braten
1 klein.   Lauchstange; das Weiße und Hellgrüne in Ringen
120-150 Gramm   Gekochter Reis vom Vortag (Jasmin- oder
      -Basmatireis); Raumtemperatur
1 groß.   Ei
1/2 Teel.   Sesamöl
1 Teel.   Sojasauce

Quelle

  nach
  Mark Bittman bzw. Jean-Jacques Vongerichten
  Erfasst *RK* 14.10.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Öl in einer nicht zu kleinenPfanne erhitzen. Ingwer und Knoblauch hineingeben und unter gelegentlichem Rühren hellbraun werden lassen. Ingwer und Knoblauch mit einem Löffel herausfischen und auf Küchenpapier abtropfen lassen, dabei leicht salzen.

Den Lauch in die Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur in etwa 5 Minuten weich dünsten, leicht salzen. Die Temperatur etwas erhöhen, den Reis zum Lauch geben, gut verteilen und mitbraten.

Währenddessen in einer zweiten Pfanne ein Spiegelei braten.

Den Reis auf einen Teller geben, das Ei daraufsetzen, die Ingwer- Knoblauchbrösel darüberstreuen und alles mit Sojasauce und Sesamöl beträufeln.

Anmerkung Petra: Prima und schnell. Evtl. die Sojasauce vor dem Ei über den Reis träufeln.

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Pfifferlings-Tortilla

Am Wochenende sind wir cachenderweise durch den Wald gelaufen, beim ersten Cache anfangs etwas ziellos, da wir zu faul waren, im Vorfeld einige Berechnungen anzustellen. Vielleicht wären wir ja auch unfähig gewesen, die genauen Koordinaten zu berechnen, wer weiß 😉

Pfifferlingsfund

Das hatte dann aber auch sein Gutes, denn obwohl wir sonst nirgends einen müden Pfifferling gesehen haben  – an einer Stelle fanden sich gleich 135 g versammelt. Also das vorsorglich eingesteckte Pilzmesser herausgezogen und geerntet. Den Cache haben wir dann anschließend übrigens auch gefunden 🙂

Für Unwissende: hier der Wikipedia-Eintrag zu Geocaching, hier unsere Anfänge.

Pfifferlings-Tortilla

Verarbeitet wurde die fette Beute in dieser Kartoffel-Tortilla. Danke babs, für's Liefern des Rezepts 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfifferlings-Tortilla
Kategorien: Eierspeise, Pilze
Menge: 4 Portionen

Zutaten

400 Gramm   Festkochende Kartoffeln
80 Gramm   Durchwachsener Speck
100 Gramm   Zwiebeln
200 Gramm   Pfifferlinge
8     Eier (Kl. M)
100 ml   Schlagsahne
      Salz, Pfeffer, Muskat
20 Gramm   Butter
50 Gramm   Blattspinat, geputzt
1 Teel.   Thymian, gehackt

Quelle

  essen & trinken, Juli 2008
  Erfasst *RK* 20.06.2008 von
  babs

Zubereitung

Kartoffeln mit Schale 20 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen, abschrecken, pellen und in Scheiben schneiden. Speck und Zwiebeln fein würfeln. Pfifferlinge putzen. Eier mit Schlagsahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Butter in einer beschichteten Pfanne (24 cm Ø) erhitzen und die Pfifferlinge darin bei starker Hitze 2-3 Minuten braten. Speck und Zwiebeln zugeben und weitere 3 Minuten braten.

Kartoffeln, Blattspinat und Thymian zugeben, kurz durchschwenken und die Eier darübergießen. Abgedeckt bei milder Hitze 10 Minuten stocken lassen. Dann ohne Deckel im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen.

: Zubereitungszeit 1 Stunde
: Pro Portion 22 g E, 31 g F, 14 g KH = 429 kcal (1799 kJ)

Anmerkung Petra: Halbes Rezept mit 135 g Pfifferlingen gemacht wie oben, Pfannengröße ebenfalls 24 cm. Backzeit im Backofen nur 10 Minuten. Prima.

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Tunesisches Gemüsepüree – Salata Mischwiya

Und wieder einmal hat ein Blog-Event dankenswerterweise ein Rezept aus meiner Kochbuch-Sammlung bzw. Datenbank nach oben gespült, was schon fast in Vergessenheit geraten war. Anlass war diesmal der 9. mediterrane Kochevent mit dem Thema Tunesien, veranstaltet von Tobias kocht!

Tunesisches Gemüsepüree - Salata Mischwiya

Das grob gehackte "Püree" aus gebackenem Gemüse wird lauwarm oder kalt mit hart gekochten Eiern, Oliven, Kapern und Tunfisch angerichtet. Ich weiß natürlich, dass Tunfisch inzwischen größtenteils politically incorrect ist, aber ich hatte noch 2 Gläser handverlesene Spitzenqualität im Keller, gekauft im Eataly in Turin, eines davon musste nun dran glauben.

Gemüse vor dem Backen

Das Gemüse vor dem Backen im 250°C heißen Backofen: fleischige rote Paprika, eine rote Zwiebel in der Schale, grüne Peperoni und eine scharfe Jalapeño aus eigener Anzucht aus dem Tiefkühler (daher der Reifbelag) sowie Tomaten, die aber erst bei Halbzeit in den Backofen kommen.

Gemüse nach dem Backen

Das Gemüse nach dem Backen: von der Verwendung der dünnen Peperoni rate ich eindringlich ab, da sich diese entweder entmaterialisieren – siehe schwarzer Fleck in der Mitte und schwarze Fetzen außen herum 😉 oder nach dem Backen nur noch aus getrockneter Haut bestehen und entsorgt werden müssen. Die Jalapeño dagegen hat sich bewährt und eine angenehme Schärfe beigesteuert.

Ein wunderbares Essen für heiße Sommertage, das sich hervorragend vorbereiten lässt. Bei uns gab's dazu ein selbst gebackenes Ciabatta.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tunesisches Gemüsepüree – Salata Mischwiya
Kategorien: Gemüse, Paprika, Tomate, Thunfisch, Eier
Menge: 2 Portionen

Zutaten

300 Gramm   Rote Paprika, fleischig
1     Scharfe grüne Peperoni* (Petra: fleischige
      -verwenden! z.B. Jalapeno)
1 groß.   Rote Zwiebel
200 Gramm   Reife Tomaten
2     Knoblauchzehen
1 Teel.   Kümmelkörner (Petra: angerösteter Kreuzkümmel)
      Salz
3 Essl.   Olivenöl
2 Essl.   Zitronensaft
2     Hart gekochte Eier
100 Gramm   Thunfisch aus der Dose
50 Gramm   Grüne Oliven, entsteint
50 Gramm   Schwarze Oliven, entsteint

Quelle

  Petra Casparek
  Erika Casparek-Türkkan
  Küchen der Welt
  Arabien
  erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Ein Backblech mit Folie auslegen. Die Paprikaschoten, die Peperoni und die Zwiebel waschen und abtropfen lassen. Paprika, Peperoni und die ungeschälte Zwiebel auf das Blech legen. Im Backofen (Mitte; bei Umluft 220°C) etwa 15 Minuten backen. Dann die Tomaten waschen und zu den übrigen Gemüsen legen. Die Paprikaschoten und die Peperoni umdrehen und das Gemüse weitere 15 Minuten backen.

Das Gemüse aus dem Ofen nehmen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwas abkühlen lassen. Paprikaschoten und Peperoni häuten, Stiele und Kerne entfernen. Tomaten häuten. Stielansätze entfernen. Von der Zwiebel die harten Häute abnehmen.

Das Gemüse auf einem Brett fein zerhacken oder im Blitzhacker in kurzen Intervallen nicht zu fein pürieren, mit dem Saft in eine Schüssel geben. Knoblauch häuten, durch die Knoblauchpresse dazudrücken (Petra: mit Salz fein zermust). Kümmel mit Salz im Mörser fein zerstoßen, mit dem Knoblauch unter das Püree mischen und abschmecken.

Das Püree auf einem großen Teller oder auf Portionstellern verteilen, mit Öl und Zitronensaft beträufeln. Die Eier pellen, vierteln. Den Thunfisch in Stückchen teilen. Püree mit Eiern, Thunfisch und Oliven garnieren.

Info: Mischwiya wird auch gerne auf Baguette-Brotscheiben gestrichen und mit Oliven, Kapern, Thunfisch, (Schafs-)Käse und Eiern garniert gegessen.

Anmerkung Petra: wunderbares Essen für heiße Tage. Lässt sich prima vorbereiten. Im Original angeblich für 4 Personen, dann aber nur kleine Vorspeise.

Keine dünnen Peperoni verwenden, diese bestehen nach dem Backen nur noch aus Haut (wenn überhaupt…;-)). Jalapenos sind prima geeignet.

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