Apfel-Zimt-Auflauf mit Quitten

Unser Quittenbaum hat dieses Jahr wieder fleißig abgeliefert 🙂 So viele kann ich unmöglich selbst verarbeiten, ich habe schon jede Menge verschenkt. Natürlich stehen zur Verwertung neben bewährten Rezepten auch immer wieder neue auf dem Prüfstand.

Eine Anregung kam aus einem Buch, was mir liebe Freunde bei ihrem letzten Besuch aus der Schweiz mitgebracht hatten: Launische Forelle und Kirschensturm* des geschätzten Lucas Rosenblatt (hier ein Link auf weitere Rezepte im Blog), ein Apfel-Zimt-Auflauf mit Quitten. Ich muss sagen, dass mich die Beschreibung im Buch etwas irritiert hat, da ist nämlich von einem Quittensüppchen die Rede, auf dem der warme Auflauf in tiefen Tellern serviert werden soll.

Apfel-Zimt-Auflauf mit Quitten

Die Herstellungsweise des "Süppchens" ist etwas zeitaufwendig: da wird zum einen ein Püree gemacht, daneben aus Schalen und Kerngehäuse ein Fond gekocht, in dem dann weitere Quitten als Würfelchen bissfest gegart werden. Zum Schluss werden Püree und Würfelchen vereint. Obwohl ich schon mehr Flüssigkeit verwendet und den beim Garen verbleibenden Fond mit zugegeben habe, wurde daraus kein Süppchen, es blieb eben Püree mit Würfelchen 😉 Beileibe nicht schlecht, aber eben anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Den lockeren, schön saftigen Apfel-Auflauf kann man in Portionsförmchen oder in einer größeren Form backen, hier kam aus praktischen Gründen letzteres zum Einsatz. Schmecken tut der Auflauf warm, aber auch kalt.

Quitten

Quittenernte 2017

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Zimt-Auflauf mit Quitten
Kategorien: Dessert, Auflauf, Herbst, Früchte, Warm
Menge: 6 Personen

Zutaten

H AUFLAUF
300 Gramm   Äpfel; am besten Boskop
100 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
      Abgeriebene Zitronenschale
80 Gramm   Haselnussöl (P: geröstet)
1     Ei
2 Teel.   Rum (P: Cointreau)
200 Gramm   Dinkelmehl (P: Type 630)
1 Teel.   Zimtpulver
7 Gramm   Backpulver
50 Gramm   Walnusskerne (P: grob gehackt)
      Butter; für die Formen
H SOWIE
6 klein.   Formen oder
1     Springform 20 cm Durchmesser*
H QUITTEN
1 kg   Vollreife Quitten
1     Vanilleschote
200 ml   Wasser (P: 300)
100 Gramm   Akazienhonig
2 Essl.   Zucker
1/2     Zimtstange
8     Koriandersamen; zerdrückt

Quelle

  modifiziert nach
  Lucas Rosenblatt
  Launische Forellen und Kirschensturm
  Erfasst *RK* 17.10.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Auflauf Äpfel schälen, halbieren und entkernen. In 1/2 cm große Würfel schneiden. Mit Zucker, Vanille und Zitronenschale mischen und 30 Minuten ziehen lassen.

Das Haselnussöl mit dem Ei und dem Rum oder Cointreau verrühren.

Mehl, Backpulver und Zimt vermischen und löffelweise unter das Öl-Ei- Gemisch heben. Die marinierten Äpfel und Walnüsse darunter ziehen. Die Masse in gebutterte Formen füllen. Im 180°C heißen Ofen 20 Minuten (große Form 40 Minuten, P: besser 45 Minuten) backen.

Für das Quittenkompott** die Quitten schälen, vierteln und entkernen. Die Fruchtschalen und das Kerngehäuse aufbewahren.

Die Hälfte der Schnitze klein schneiden. Die Vanilleschote aufschlitzen und mit den zerkleinerten Quitten, 100 ml Wasser und dem Honig zugedeckt weich schmoren. Die Vanilleschote auskratzen und entfernen, die gekochten Früchte pürieren.

Die Quittenschalen und das Kerngehäuse mit 100 ml (P: 200 ml) Wasser aufkochen. Zucker, Zimt und Koriander zufügen udn 10 Minuten köcheln lassen. Den Fond abseihen.

Die restlichen Quitten in 5 mm große Würfel schneiden und im Fond weich garen.

Das Püree mit den abgetropften Würfelchen (P: mitsamt noch vorhandenem Fond) mischen und in tiefe Teller verteilen. Den noch warmen Apfel-Zimt-Auflauf darauf anrichten.

Anmerkung Petra:Der Auflauf ist fein: schön saftig und doch luftig.

*Ich habe den Auflauf in einer 18 cm Springform gebacken – Backzeit dann evtl. noch 5 Minuten verlängern.

**Im Buch ist die Rede von einem "Quittensüppchen". Obwohl ich für den Fond schon die doppelte Menge Wasser verwendet habe, und nachher den nach dem Garen noch vorhandenen Fond mit zum Püree gegeben habe, ist ein eher festes Kompott entstanden. Die Zubereitung ist relativ zeitaufwendig. Jedes andere Quittenkompott würde mir auch dazu gefallen. Alternativ schmeckt sicher auch eine Kugel Vanilleeis oder eine Vanillesauce zum Auflauf.

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Grießpudding mit Heidelbeerkompott und Amarettini

Die Waldheidelbeerernte letztes Jahr war üppig – dementsprechend liegen noch reichlich Vorräte im Tiefkühler. So werde ich immer hellhörig, wenn ich wieder neue Rezepte sichte, so wie kürzlich über einen Newsletter bei Lecker. Ich konnte gar nicht anders, als das Dessert zuzubereiten 🙂

Grießpudding mit Heidelbeerkompott und Amarettini

Die angegebene Menge kam mir für 4 schon sehr reichlich vor, ich habe sie gleich mal auf 2/3 gekürzt. Aber auch damit ergeben sich noch 4 große Gläser – im Rahmen eines Menüs würde ich das auf 8 Portionen aufteilen.

Geschmacklich hat uns das geschichtete Dessert aber absolut überzeugt: nicht zu süßer cremiger Grießpudding (ich habe entgegen meiner sonstigen Gewohnheit diesmal tatsächlich Weichweizen verwendet) wechselt mit fruchtigem Beerenkompott ab, dazu die Mandeltöne der Amarettini, klasse! Das schiebe ich gerne in den Ordner "Gäste-geeignet"!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Grießpudding mit Heidelbeerkompott und Amarettini
Kategorien: Dessert, Creme, Früchte, Keks
Menge: 4 bis 8 Gläser

Zutaten

H HEIDELBEERKOMPOTT
15 Gramm   Speisestärke
150 ml   Kirschnektar; aufgeteilt (2 x 75 ml)
200 Gramm   TK-Heidelbeeren; aufgeteilt (2 x 100 g)
15 Gramm   Vanillezucker
15 Gramm   Zucker
H PUDDING
500 ml   Milch
45 Gramm   Zucker; getrennte Verwendung (25 g + 15 g)
55 Gramm   Weichweizen-Grieß
1     Ei (M); getrennt
1 Prise   Salz
75 Gramm   Schlagsahne
H SOWIE
50 Gramm   Amarettini; grob zerbröselt

Quelle

  modifiziert nach
  Lecker
  Erfasst *RK* 07.02.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für das Heidelbeerkompott die Stärke mit 70 ml Nektar glatt rühren. 100 g Heidelbeeren, Vanillezucker, 15 g Zucker und 70 ml Nektar in einem Topf aufkochen. Die angerührte Stärke einrühren, unter Rühren etwa 1 Minute köcheln lassen. 100 g tiefgefrorene Beeren zugeben, unterrühren und beiseite stellen.

Für den Pudding Milch und 25 g Zucker aufkochen. Den Grieß unter Rühren mit dem Schneebesen einstreuen, einmal aufkochen. Herdplatte ausschalten und den Pudding zugedeckt etwa 5 Minuten quellen lassen. Währenddessen das Eigelb mit 75 g Sahne verschlagen, in den Grießbrei einrühren.

Den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen, dann langsam 15 g Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee unter den Grießpudding heben.

Den Grießpudding noch warm abwechselnd mit dem Heidelbeerkompott in Gläser schichten, dabei immer ein paar Amarettinibrösel zwischen die Schichten geben. Die Gläser bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Amarettinibröseln bestreuen.

Anmerkung Petra: Geschmacklich super, nicht zu süß, schöner Kontrast von cremigem Pudding und säuerlichem Kompott. Die Amarettini passen klasse! Bei längerem Stehen lösen sich die Amarettinibrösel, deshalb sollte man die letzten erst unmittelbar vor dem Verzehr aufstreuen.

Zur Menge: ich habe 2/3 vom Originalrezept zubereitet, das eigentlich für 4 Personen gedacht war – das fand ich aber deutlich zu viel. Auch die obige Menge für 4 Personen ist noch üppig und im Rahmen eines Menüs nicht zu schaffen. Für 4 große Gläser habe ich geschichtet: 80 g Grießpudding, 40 g Heidelbeerkompott, 80 g Grießpudding, 40 g Heidelbeerkompott, dazwischen jeweils einige Amarettinibrösel. Vor dem Servieren mit den restlichen Bröseln bestreuen.

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Orangen-Grieß-Mousse mit Cranberry-Kirsch-Kompott

Desserts kommen hier im Normalfall nicht so häufig auf den Tisch. Feiertage sind da allerdings eine Ausnahme!

Orangen-Grieß-Mousse mit Cranberry-Kompott

Eine Nachspeise habe ich jetzt aber doch schon im Voraus ausprobiert und war von diese Orangen-Grieß-Mousse sehr angetan: wunderbar fluffig-leicht, angenehm wenig süß. Das Cranberry-Kompott ist alleine recht herb mit leichten Bitternoten, passt aber gut zur Mousse. Um es etwas gefälliger zu machen, werde ich die Hälfte der Cranberries durch Sauerkirschen ersetzen. Das Rezept habe ich entsprechend angepasst.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Orangen-Grieß-Mousse mit Cranberry-Kirsch-Kompott
Kategorien: Dessert, Creme, Früchte
Menge: 8 Personen

Zutaten

H KOMPOTT
130 Gramm   Brauner Zucker
200 ml   Sauerkirschsaft
1 Prise   Gemahlene Chilis
200 Gramm   Cranberries (frisch oder TK)
200 Gramm   Sauerkirschen; halbiert (TK)
1     Bio-Zitrone: abgeriebene Schale
H MOUSSE
4 Blätter   Gelatine
2     Bio-Orangen: Saft und abgeriebene Schale (etwas
      -zur Dekoration abnehmen)
1/2 Ltr.   Milch
100 Gramm   Hartweizengrieß
2     Eier; getrennt
3 Essl.   Orangenlikör; nach Belieben
1 Prise   Salz
100 Gramm   Zucker
250 Gramm   Sahne
H SOWIE
  Etwas   Abgeriebene Orangenschale; zum Bestreuen

Quelle

  modifiziert nach
  Living at Home 12/2010
  Erfasst *RK* 15.12.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den braunen Zucker in einen kleinen Topf häufen und unter Erhitzen karamellisieren lassen. Dabei erst vorsichtig rühren, erst wenn sich am Topfboden eine geschmolzene Zuckerschicht gebildet hat.

Den Kirschsaft vorsichtig zugießen (spritzt etwas!). So lange köcheln, bis sich der Zucker gelöst hat, dann die Cranberries, Kirschen, Zitronenschale und eine Prise gemahlene Chilis zugeben. Weiterköcheln bis zur gewünschten Konsistenz. Nochmal abschmecken (Zucker?) und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Orangensaft in einem kleinen Topf auf etwa 4 El einkochen lassen, zur Seite stellen.

Die Milch aufkochen, den Grieß unter Rühren einrieseln und 4-5 Minuten auf dem Herd quellen lassen. Den Topf vom Herd nehmen.

Die Gelatine ausdrücken und in die heiße Grießmasse einrühren, anschließend Likör, Eigelb, Orangenschale und eingekochtem Orangensaft unterrühren. Die Masse in eine Schüssel füllen, mit Klarsichtfolie abdecken (oder mehrfach umrühren) und bei Zimmertemperatur etwas auskühlen, aber nicht fest werden lassen.

Das Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht. Die Sahne steif schlagen. Die Hälfte der Sahne mit einem Schneebesen unter den Grieß rühren, die übrige Sahne und den Eischnee unterheben.

Die Mousse in eine saubere Schüssel oder in Portionsgläser füllen und mindestens 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen. Mit dem Cranberry-Kirsch- Kompott servieren.

Anmerkung Petra: Grießmousse sehr fluffig locker, nicht sehr süß, lecker! Im Original wird das Kompott nur mit Cranberries gemacht, das ist alleine etwas herb, passt dazu aber in der Kombination gut. Ich verwende gerne Cranberries und Sauerkirschen.

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Süß-salzige Käsecreme mit Sauerkirschkompott und Sesam-Mandelbröseln

Kürzlich stolperte ich im Netz über ein Ottolenghi-Rezept für einen Sweet and salty cheesecake with cherries and crumble. Beim näheren Hinschauen entpuppte sich der vermeintliche "Käsekuchen" als Dessert aus einer Feta-Frischkäsecreme, einem Kirschkompott und einer gebackenen Mandel-Streuselmasse mit schwarzer Sesamsaat. Ottolenghi betont, alle Komponenten seien gut vorzubereiten und daher wunderbar Gäste-tauglich. Solche Gerichte liebe ich ja sehr, das musste ausprobiert werden. Nach dem Brotbacken in meinem Elektrosteinbackofen habe ich deshalb gleich eine Schale mit den vorbereiteten Mandelstreuseln hineingeschoben. Meine Instagramm-Follower haben die kleine Vorab-Versuchsprobe der Brösel mit Joghurt, etwas Kornelkirschsirup und Granatapfelkernen schon gesehen – sehr vielversprechend!

Süß-salzige Käsecreme mit Sauerkirschkompott und Sesam-Mandelbröseln

Die drei Komponenten vereint: eine spannende Komposition aus süß und salzig, aus cremig und wunderbar knusperbröselig, aus sahnig und fruchtig. Die Bröselmenge ist sehr reichlich bemessen – glücklicherweise! Inzwischen steht das Glas mit den Resten neben dem Joghurt auf dem Frühstückstisch und bereichert diesen als Topping. Wenn es leer ist, back ich wieder neue Brösel 🙂 Anstelle der im Original vorgesehenen Brombeeren gab's bei mir frische Granatapfelkerne, die gefallen mir mit ihrer Säure und dem Crunch noch besser.

Kirschkompott

Beim Kirschkompott habe ich gefrorene Sauerkirschen verwendet, die Orangenschale abgerieben zugegeben. Den eigentlich vorgesehenen Orangenlikör habe ich versehentlich unter den Tisch fallen lassen, das ist mir erst jetzt beim Übersetzen des Rezepts aufgefallen 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Süß-salzige Käsecreme mit Sauerkirschkompott und Sesam-Mandelbröseln
Kategorien: Dessert, Creme, Früchte, Topping
Menge: 4 bis 6 Personen*

Zutaten

H KÄSECREME
100 Gramm   Feta
300 Gramm   Doppelrahm-Frischkäse
40 Gramm   Zucker
1     Zitrone: Schale abgerieben
130 Gramm   Crème double
      Frische Granatapfelkerne (Original: 90 g frische
      -Brombeeren)
2 Essl.   Olivenöl; zum Beträufeln (P: weggelassen)
H SESAM-MANDELBRÖSEL
100 Gramm   Gehackte blanchierte Mandeln
50 Gramm   Butter; in Würfeln
50 Gramm   Vollkorn-Weizenmehl
25 Gramm   Weizenmehl Type 405
50 Gramm   Brauner Zucker
1 Essl.   Schwarzer Sesam
1/4 Teel.   Salz
H SAUERKIRSCHKOMPOTT
600 Gramm   Tk-Sauerkirschen (Original: Kirschen); aufgetaut
90 Gramm   Zucker
4     Sternanis
1     Bio-Orange: abgeriebene Schale
4 Essl.   Orangenlikör** (Cointreau oder Grand Marnier)

Quelle

  modifiziert nach
  Yotam Ottolenghi
  Erfasst *RK* 05.10.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Käsecreme den Feta so glatt wie möglich zerdrücken. Feta mit Frischkäse, Zucker und Zitronenschale verrühren. Die Crème double mit dem Handrührer aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden, dann in zwei Portionen unter die Frischkäsecreme ziehen. Die Masse mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, maximal 3 Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Brösel den Backofen auf 180°C vorheizen. Mandeln, beide Mehlsorten und Zucker in einer Schüssel mischen. Die Butter in Flöckchen zugeben und mit den Händen einarbeiten. Zucker, Sesamsaat und Salz einrühren (P: habe alles zusammen zu Streuseln verarbeitet). Die Masse in eine flache feuerfeste Schale geben und 12 Minuten backen, bis die Brösel goldbraun sind (P: hat bei mir im Primus etwas länger gedauert).

Für das Kompott die Kirschen, Zucker, Sternanis und Orangenschale in einen Topf geben und erhitzen. Etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. Den Orangenlikör zugeben und weitere 2 Minuten köcheln. Abkühlen lassen, das Kompott dickt dann noch etwas ein.

Zum Servieren einen dicken Klecks Käsecreme auf einen Teller geben, mit reichlich von den Bröseln bestreuen, reichlich Kompott darauf geben, dann nochmal Brösel und mit Granatapfelkernen abschließen (Original Brombeeren).

Alle Komponenten dieses Desserts können im Voraus zubereitet werden, die Käsecreme bis zu 3 Tage im Voraus. Die Brösel sind sehr reichlich und halten sich in einem gut verschließbaren Gefäß prima, sie machen sich auch sehr gut als Topping auf Joghurt.

Anmerkung Petra: Etwas ungewohnte, aber sehr leckere Zusammenstellung. Im Original für 4 Personen, dafür finde ich die Mengen aber recht üppig. Ottolenghi träufelt am Schluss noch Olivenöl über das Dessert, das war mir aber dann doch zu viel. Die Brombeeren des Originals habe ich durch gerade vorhandene Granatapfelkerne ersetzt, fand ich durch den zusätzlichen Crunch super. Himbeeren habe ich auch ausprobiert, haben mir aber nicht so gut gefallen.

Als einfachere Variante bietet sich griechischer Joghurt mit Kornelkirschsirup, Bröseln und Granatapfelkernen an, fand ich auch richtig klasse und etwas leichter.

*Die Orangenlikörzugabe habe ich vergessen und nicht vermisst 😉

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Himbeer-Johannisbeer-Eierlikör-Tiramisu

Irgendwann im März bin ich über dieses Eierlikör-Tiramisu mit Erdbeeren gestolpert. Gut fand ich, dass es auf gefrorenen Erdbeeren basiert, so konnte ich Reste aus dem Tiefkühler abbauen, frische Erdbeeren haben da ja noch nicht wirklich Saison. Die Eier kommen in Form von Eierlikör in die Creme – ein Vorteil, wenn man das Dessert im Sommer servieren möchte.

Himbeer-Johannisbeer-Eierlikör-Tiramisu

Da der Garten momentan ja bekanntermaßen reichlich Johannisbeeren und Himbeeren liefert, habe ich die Creme diesmal abwechselnd mit einer Fruchtsauce und Löffelbiskuits nach klassischen Tiramisu-Aufbau in eine Form geschichtet und mit ein paar Saucenspritzern und frischen Himbeeren dekoriert. Das kam so gut an, dass jeder nochmal Nachschlag wollte 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Himbeer-Johannisbeer-Eierlikör-Tiramisu
Kategorien: Dessert, Keks, Creme, Früchte, Likör
Menge: 4 Personen

Zutaten

H FRUCHTSAUCE*
125 Gramm   Himbeeren
125 Gramm   Johannisbeeren
60 Gramm   Zucker
H EIERLIKÖRCREME
1 Essl.   Zitronensaft
250 Gramm   Mascarpone
250 Gramm   Sahnequark
3-4 Essl.   Zucker
125 ml   Eierlikör
H SOWIE
200 Gramm   Löffelbiskuits
100 ml   Espresso; zum Tränken
200 Gramm   Himbeeren

Quelle

  Eierlikörcreme nach
  kochen&genießen 4/2013
  Erfasst *RK* 12.07.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Fruchtsauce Himbeeren und Johannisbeeren pürieren, durch die Flotte Lotte streichen, den Zucker einrühren.

Mascarpone, Quark, 3-4 EL Zucker, 1 EL Zitronensaft und Eierlikör glatt verrühren.

Die Hälfte der Löffelbiskuits in eine passende Form legen, mit der Hälfte des Kaffees besträufeln. Knapp die Hälfte der Creme darauf verteilen, mit der Hälfte der Fruchtsauce beträufeln. Gut die Hälfte der Himbeeren darauf verteilen. Die übrigen Löffelbiskuits einschichten, mit dem restlichen Kaffee beträufeln. Nun den Rest der Fruchtsauce obenauf geben, mit der Eierlikörcreme abdecken. Mit Himbeeren dekorieren, ich habe noch ein paar Spritzer Fruchtsauce obenauf gegeben.

*Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und die Hälfte der Sauce für eine spätere Verwendung eingefroren.

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Amarettini-Mousse-Becher mit Himbeeren, Johannisbeeren und fruchtiger Sauce

Sommervergnügen pur: in den Garten gehen und überall etwas zu Naschen finden! Himbeeren und Johannisbeeren gibt’s im Überfluss und wollen verwertet werden.

Amarettini-Mousse mit Himbeeren und Johannisbeeren

Einen Mix der beiden Beerensorten habe ich zu meinem bewährten Früchte-Coulis verarbeitet und zusammen mit einem Amarettini-Mousse serviert. Dazu habe ich Mousse und Coulis abwechselnd mit ein paar frischen Früchten in einen Becher geschichtet und noch ein paar zerkrümelte Amarettini dazwischen gestreut. So köstlich!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Amarettini-Mousse-Becher mit Himbeeren, Johannisbeeren und fruchtiger Sauce
Kategorien: Süßspeise, Dessert, Schokolade, Keks, Früchte
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H MOUSSE
125 Gramm Weiße Kuvertüre
1 Vanilleschote; Mark ausgekratzt
1 Blatt Weiße Gelatine
1 Ei (L)
1 Essl. Orangenlikör
250 Gramm Schlagsahne
50 Gramm Amarettini; grob zerkleinert
H FRÜCHTE-COULIS
250 Gramm Johannisbeeren (evt. TK, aufgetaut)
100 Gramm Himbeeren (evt. TK, aufgetaut)
50 ml Cassis (Schwarzer Johannisbeerlikör)
50 Gramm Puderzucker; gesiebt, mehr nach Geschmack
1 Essl. Honig
H SOWIE
12 Amarettini; grob zerdrückt
1-2 Handvoll Himbeeren
1-2 Handvoll Johannisbeeren

Quelle

Mousse nach
essen & trinken 4/95
Erfasst *RK* 12.07.2016 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für die Mousse die Kuvertüre grob hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Das Vanillemark unter die Kuvertüre mischen.

Währenddessen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Das Ei mit dem Orangenlikör in einem Schlagkessel auf dem Wasserbad zu einer dicklichen Creme aufschlagen. Die Gelatine ausdrücken und in der Creme auflösen.

Die Kuvertüre unter die Eiercreme rühren. Schlagkessel in kaltes Wasser setzen und die Creme kaltrühren. Die Sahne steif schlagen und zusammen mit den Amarettini nach und nach unter die Schokoladencreme heben. Die Mousse mindestens 5 Stunden kalt stellen.

Für den Früchte-Coulis die Johannisbeeren und Himbeeren mit Likör, Puderzucker und Honig pürieren und durch die Flotte Lotte drehen.

Zum Anrichten einige Johannisbeeren und Himbeeren in ein Glas oder einen Eisbecher geben. Jeweils einen guten Esslöffel Mousse darauf setzen, etwas Coulis darübergießen und mit ein paar Amarettinbröseln bestreuen, das in gleicher Reihenfolge noch einmal wiederholen. Mit ein paar frischen Früchten garnieren und sofort servieren.

Anmerkung Petra: köstliche Kombination aus süßer Mousse, säuerlich-fruchtiger Sauce und knusprigen Bröseln.

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