Shawarma „Meatmarket“ mit israelischem Salat

Am verlängerten Wochenende brachte Enkel Valentin mit seinen knapp 2 Jahren wieder einmal fröhliches Leben ins Haus. Für den Anreisetag der jungen Familie bot sich ein gut vorzubereitendes Essen an. Ich hatte mir dafür das Shawarma „Meatmarket“ und einen israelischen Salat aus Tel Aviv – die Kultrezepte* ausgesucht. Weiterer Vorteil: ich kann euch neben dem Kubaneh modern und traditionell gebacken noch einen weiteren Beitrag für die kulinarische Weltreise von volkermampft mit Ziel Israel präsentieren 🙂

Shawarma mit israelischem Salat

Beim Familienessen mit knapp 2jährigem Kleinkind war keine Gelegenheit für ein fancy Foto. Der Umstand, dass der Schwiegersohn nach dem Rezept fragte, spricht aber für Qualität 😉

Shawarma 1

Ich habe früher schon mehrfach Shawarma gemacht, meist aus Hähnchenfleisch wie bei der Shawarma-gewürzten Hähnchen-Pita mit Salat und Joghurt-Tahini-Sauce. Die Besonderheit beim Rezept des Meatmarket-Restaurants: hier kommen sowohl Lammfleisch (im Original Lammbrust mit Knochen, bei mir Lammschulter mit Knochen) als auch Rindfleisch (Hohe Rippe) zum Einsatz. Am Vorabend wird das Fleisch mit einer sehr würzigen Paste eingerieben und über Nacht im Kühlschrank mariniert.

Shawarma 2

Im Buch wird das Fleisch dann in Backpapier und Alufolie fest eingewickelt und im Backofen bei 140°C  so lange gegart, bis es praktisch zerfällt. Ich habe es in einen Bräter gelegt, das Backpapier direkt daraufgelegt und unter dem Fleisch eingeschlagen. Die Form habe ich zusätzlich mit Alufolie abgedeckt. Garzeit war bei mir 4 Stunden.

Shawarma 4

Dann fällt der Knochen förmlich aus dem Fleisch und es lässt sich ganz einfach im Stil von pulled pork zerzupfen. Bis hierher kann man das Gericht gut vorbereiten.

Shawarma "Meatmarket"

Zum Servieren wird das zerzupfte Fleisch dann nur noch mit etwas gehackter Zwiebel in einer Pfanne scharf angebraten und mit weiterer Marinade nach Belieben aromatisiert.

Dazu gab es hier neben einem israelischen Salat aus Tomate, Gurke, roter Zwiebel, Pinienkernen und Petersilie noch einen Tahini-Joghurt und Fladenbrot oder Pita (khubz).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Shawarma „Meatmarket“
Kategorien: Fleisch, Lamm, Rind, Israel
Menge: 5 Personen

Zutaten

H MARINADE
12 Gramm Edelsüßes Paprikapulver
12 Gramm Pimentón de la Vera (P: 10 g süß, 2 g scharf)
45 Gramm Grobes Salz
45 Gramm Zucker
2 Essl. Knoblauchpulver (P: Knoblauch granuliert)
2 Essl. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Essl. Mittelscharfer Senf
1 Essl. Gemahlener Kreuzkümmel
60 ml Sonnenblumenöl
30 ml Trockener Weißwein
H FLEISCH
1 kg Hohe Rippe vom Rind
950 Gramm Lammschulter mit Knochen (Original 750 g
-Lammbrust mit Knochen)
1-2 Zwiebeln; fein gehackt
2-3 Essl. Olivenöl

Quelle

modifiziert nach
Reuven Rubin
Tel Aviv – Die Kultrezepte
Erfasst *RK* 23.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für die Marinade zu einer Paste verrühren. Etwa 10% davon beiseite stellen, mit dem Rest die Fleischstücke bestreichen (P: Marinade war reichlich, etwas mehr als 10% beiseite gestellt). Die Fleischstücke in Gefrierbeuteln über Nacht kalt stellen.

Das Fleisch 2 Stunden vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Backofen auf 140°C vorheizen. Fleisch in einen Bräter legen (hier rechteckiger Emaille-Bräter), einen Bogen Backpapier direkt auf der Fleisch legen und darunter einschlagen. Den Bräter mit Alufolie verschließen und für 3-5 Stunden (P: 4 Stunden) in den Backofen schieben, bis das Fleisch sehr weich ist. Dafür immer mal wieder eine Garprobe machen.

Das weiche Fleisch etwas abkühlen lassen und mit Hilfe von 2 Gabeln zerzupfen, dabei Knochen und Sehnen etc entfernen. Ich habe das zerzupfte Fleisch mit einigen Esslöffeln der ausgetretenen Flüssigkeit vermischt. Bis hierher kann das Gericht gut vorbereitet werden.

Unmittelbar vor dem Servieren das Öl in zwei großen Bratpfannen erhitzen, die Zwiebeln darin anbraten und dann das Fleisch scharf anbraten. Von der beiseite gestellte Marinade dazugeben (P: Menge nach Geschmack) und unterrühren.

Anmerkung Petra: Klasse, schön würzig! Hier gab es dazu Tahini- Joghurt (300 g griech. Joghurt, 2 Knoblauchzehen, 25 g Tahini, Zitronensaft, Salz), israelischen Salat und Fladenbrot. Prima vorzubereiten, daher schönes Gästeessen. Im Buch doppeltes Rezept für 10 Personen. Hier 4 Personen und ein Kleinkind – alles wurde leer.

=====

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Israelischer Salat
Kategorien: Salat, Israel, Beilage, Grill
Menge: 4 Personen

Zutaten

6 Reife feste Tomaten; entkernt, gewürfelt
3 Minigurken; mit Schale klein gewürfelt
1 Rote Zwiebel; fein gehackt
50 Gramm Pinienkerne; geröstet
1/2 Bund Glatte Petersilie; gehackt
1 Zitrone: Saft
2 Essl. Olivenöl
Salz
Pfeffer

Quelle

modifiziert nach
Reuven Rubin
Tel Aviv – Die Kultrezepte
Erfasst *RK* 23.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Pinienkerne und Petersilie in einer Schüssel vermischen.

Aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette anrühren und den Salat damit anmachen.

Anmerkung Petra: Prima! Gemacht zu Shawarma „Meatmarket“. Die gerösteten Pinienkerne haben mir besonders gut gefallen.

=====

Die weiteren Rezepte der Mitreisenden nach Israel:

Küchenlatein: Geröstete Auberginensuppe mit Ziegenfrischkäse
Backmaedchen 1967: Challah-jüdisches Zopfbrot
Küchenmomente: Baka mit Schoko-Nuss-Füllung (nach Ottolenghi)
zimtkringel: Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse
Chili und Ciabatta: Kubaneh – jemenitisch-jüdisches Sabbat-Brot
Brittas Kochbuch: Ein Buch und ein kleines Buffet
Brittas Kochbuch: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse
Brittas Kochbuch: Vegetarisch gefüllte Kibbeh
kohlenpottgourmet: Malabi mit Erdbeeren und Pistazien
Fränkische Tapas: Hummus
Küchenmomente: Rugelach mit Aprikosen-Nuss-Füllung
magentratzerl: Lazania
The Road Most Traveled: Mandelkekse aus Israel
Brotwein: Tomate Gurke Salat – Rezept für israelischen Salat
SavoryLens: Sabich – Streetfood aus Israel
zimtkringel: gefüllte Paprika nach Erika und Ruth
Brotwein: Shawarma
Brotwein: Pita Brot – Fladenbrot Taschen zum Füllen
volkermampft: Aubergine mit Chermoula, Bulgur und Joghurt
volkermampft: Die israelischen Restaurants Simbiosa und Neni in Hamburg
Stefan: Ein Menü mit Ossobuco, Oktopus und Mango-Papaya-Salat
volkermampft: Buchrezension – Jerusalem: Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
volkermampft: Hummus Kawarma – Lamm mit Zitronenmarinade
Fränkische Tapas: Israelische Gewürznüsse
Mein wunderbares Chaos: Lemmkebab auf der Zimtstange mit Minz-Tahini-Sauce und Pitah
Coconut & Cucumber: Sesam-Kekse – Tahini-Kekse nach Yotam Ottolenghi
Brotwein: Ofen-Hühnchen mit Zitrone und Topinambur
Chili und Ciabatta: Kubaneh auf traditionelle Art gebacken

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Rosenblütengelee

Kürzlich waren wir bei einer Infoveranstaltung über Essbare Blüten und Blätter im Kreislehrgarten, bei der es auch einige Kostproben gab, darunter ein Rosengelee. Ein genaues Rezept gab es allerdings nicht, nur den Hinweis, die Rosen seien mit heißem Apfelsaft übergossen worden, daraus dann ein Gelee gekocht worden.

Duftrosenblüten

Die Rosenblüte ist in vollem Gang, dieses Jahr fällt sie bei uns im Garten besonders üppig aus. So bin ich von Rose zu Rose gewandert und haben Blüten der besonders stark duftenden Sorten eingesammelt (darunter Souvenir de la Malmaison, Louse Odier, Fantin Latour, Gloire de France etc.) Für die Farbe habe ich auch einge dunklere Blüten (Tuscany Superb, Laguna) mitverwendet.

Rosenblütenblätter

Für meinen Ansatz habe ich 100 g Rosenblütenblätter pro Liter verwendet, bei denen ich jeweils das untere weiße Dreieck abgeschnitten habe – angeblich sorgt das für einen unerwünscht bitteren Geschmack.

Ich habe die Blüten in einen Mix aus Weißwein, naturtrübem Apfelsaft und Zitronensaft gegeben, aufgekocht, über Nacht ziehen gelassen und am nächsten Morgen abgesiebt. Die Flüssigkeit wurde dann mit Gelierzucker 1:1 versetzt und 3 Minuten sprudelnd gekocht.

Rosenblütengelee

Vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass ich nochmal einen zweiten Ansatz hinterher geschoben habe. Mit diesem Rezept konserviert man sich wirklich den duftenden Sommer!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosenblütengelee
Kategorien: Konfitüre, Einmachen, Blüte
Menge: 9 Gläser à 240 ml

Zutaten

Kräftig duftende Blüten von Duftrosen für
100 Gramm Vorbereitete Duftrosenblütenblätter
250 ml Apfelsaft
75 ml Zitronensaft; frisch gepresst
700 ml Weißwein
1 kg Gelierzucker 1:1; Menge anpassen

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 15.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Rosenblüten am besten bei warmem, trockenem Wetter ernten.

Kräftig duftende Rosenblüten entblättern und das weiße Dreieck am unteren Teil abschneiden (das kann das Gelee bitter machen). Benötigt werden etwa 100 g vorbereitete Blütenblätter (etwa 1 Litermaß locker gefüllt).

Apfelsaft, Zitronensaft und Weißwein in einen Topf geben. Die Rosenblütenblätter dazugeben und alles unter Umrühren zum Kochen bringen. Dann die Platte ausschalten und den Topf zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Morgen den Topfinhalt durch ein feines Sieb in einen ausreichend großen Topf gießen, die Flüssigkeitsmenge dabei abwiegen. Die gleiche Menge Gelierzucker dazugeben, erhitzen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen (Gelierprobe).

Das Gelee kochend heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen, sofort verschießen.

Anmerkung Petra: ungemein aromatisches, angenehm säuerliches Rosenblütengelee, schöne Konsistenz, klasse!

=====

Kubaneh auf traditionelle Art gebacken

Für die kulinarische Weltreise iniitiert von volkermampft mit Ziel Israel hatte ich letzte Woche ein jüdisch-jemenitisches Kubaneh vorgestellt, gebacken in einer offenen Form im relativ heißen Backofen.

Nachdem ich von diesem Brot so begeistert war, wollte ich natürlich auch die zweite im Rezept erwähnte Möglichkeit ausprobieren, so ein Kubaneh zu backen.

Kubaneh nach 12 Stunden Backzeit

Da das Brot traditionell am Sabbat serviert wird, verwenden strenggläubige Juden nämlich eine Methode, bei der das Brot schon am Vortag in einer geschlossenen Form in den Backofen geschoben wird und über eine lange Zeit von 12 Stunden bei niedriger Temperatur von 105°C eher gedämpft als gebacken wird. Moderne Backöfen bieten für solche lange gegarten Gerichte eine Sabbatfunktion an.

Ich habe also den Teig gleich in doppelter Menge hergestellt und eine Hälfte der Teigrollen in einen gut gebutterten Bräter gestellt. Bei Verwendung kleinerer Töpfe kann man die Rollen auch aufeinanderschichten.

Kubaneh mit Eiern gestürzt

Gestürzt präsentiert sich das Brot nach 12 Stunden Backzeit dann so wie hier. Zwischen den einzelnen Teigrollen  sind die Eier zu erkennen, die auf den Boden der Form gerutscht sind und deshalb auf ersten Bild nicht zu sehen sind.

zweierlei Kubaneh mit Zough

Beim Auseinanderreißen der Brötchen zeigt sich der deutliche Unterschied zum kurz gebackenen Brot: die Krume ist komplett karamellisiert und braun geworden. Die Butter zwischen den einzelnen Schichten wurde nicht so gut aufgenommen wie beim herkömmlich gebackenen Brot, das Brot wirkt dadurch fettiger.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jemenitisches Kubaneh traditionell gebacken
Kategorien: Brot, Israel, Jemen
Menge: 1 Brot

Zutaten

H VORTEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 550
100 Gramm Wasser
1/2 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
Vorteig
400 Gramm Weizenmehl Type 550
190 Gramm Kaltes Wasser
9 Gramm Frischhefe
40 Gramm Zucker (Original 60 g)
12 Gramm Salz (Original 20 g)
150 Gramm Sehr weiche Butter (P: verwendet etwa 125 g)

Quelle

modifiziert nach
Uri Scheft
Breaking Breads: A New World of Israeli Baking
Erfasst *RK* 15.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend den Vorteig herstellen: Alle Zutaten gut verrühren und abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Vorteig, Mehl, Wasser, Hefe und Zucker in die Küchenmaschine geben und etwa 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann das Salz einrieseln lassen und weitere 3-4 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich komplett von der Schüssel löst. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, vom Rand her jeweils nach außen ziehen und nach innen falten, Den Teig etwas drehen und diese Bewegung mehrmals wiederholen, bis man eine gleichmäßig gerundete Teigkugel erhält. Diese mit
der glatten Seite nach oben in eine saubere Schüssel geben und zugedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen.

Eine Kuchenplatte mit weicher Butter bestreichen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 8 Stücke à etwa 105 g teilen, zu runden Teiglingen abdrehen und auf die gebutterte Platte setzen. Abdecken und etwa 40-50 Minuten gehen lassen.

Eine geeignete Backform mit Deckel* (hier Bräter mit 24 cm Durchmesser) großzügig mit 2 El Butter bestreichen.

Eine saubere Arbeitsfläche (hier Rückseite eines großen glatten Holzschneidebretts) großflächig mit einem El Butter bestreichen. Einen Teigling darauflegen, einen El weiche Butter daraufgeben und den Teigling mit den Händen flach drücken, dabei immer weiter nach außen drücken, so dass ein hauchdünner Teigfladen mit etwa 30-33 cm Durchmesser entsteht. Nun zuerst die linke Seite des Teiges über die Mitte falten, dann die rechte über die linke, so dass ein dreilagiger Teigstreifen entsteht. Diesen wieder mit
etwas Butter bestreichen und dann von der unteren Seite her straff zu einem Zylinder aufrollen. Den Zylinder in der Mitte durchschneiden und mit den Schnittflächen nach oben in die vorbereitete Form setzen. Diese Prozedur mit den anderne Teiglingen wiederholen. Die Form abdecken und den Teig etwa 40-60 Minuten aufgehen lassen, bis die Zwischenräume weitgehend gefüllt sind.

Nach Belieben kann man auf den Teig oder in die Zwischenräume rohe Eier legen, die mitgebacken werden.

Den Backofen auf 105°C vorheizen.

1 El Butter schmelzen und damit die Teigoberfläche bepinseln. Die Form schließen und über Nacht für 12 Stunden in den Backofen schieben (Petra: Backofen auf ein Backende nach 12 Stunden programmiert. Strenge Juden benutzen die Sabbatfunktion, die hat bei mir aber eine Mindestlaufzeit von 24 Stunden).

Den Deckel der Backform abnehmen und das Brot auf eine Platte stürzen. Nach Belieben mit der Ober- oder Unterseite nach oben gedreht servieren.

Jeder reißt sich nun nach Wunsch Brötchen ab, die traditionell am Sabbat-Morgen noch warm mit geriebenen Tomaten und Zhoug, einer scharfen Chili-Kräuterpaste serviert werden. Falls Eier mitgebacken wurden, isst man diese dazu.

Anmerkung Petra: die traditionelle Backart, die ja eher ein Dämpfen ist, ergibt ein komplett anderes Brot als das auf moderne Art gebackene: die Krume ist komplett dunkel karamellisiert, die Butter nicht so gut aufgenommen wie herkömmlich gebackenen Brot, das Brot wirkt dadurch fettiger. Man kann auch einfach Teigbälle formen und diese vor dem Einschichten in der Form in Butter wenden. Die Eier sind nach 12 Stunden im Backofen ziemlich fest, die Farbe auch eher bräunlich.

*die traditionelle Backform ist ein relativ hoher Aluminiumtopf mit Deckel, die auch für Jachnun verwedet wird (Jachnun Pot).

Im Original bei Uri Scheft ohne Vorteig, mit 60 g Zucker und 20 g Salz – das wären 4%, bezogen auf die Mehlmenge! Normal sind 2-2,2%.

=====

Die weiteren Rezepte der Mitreisenden nach Israel:

Küchenlatein: Geröstete Auberginensuppe mit Ziegenfrischkäse
Backmaedchen 1967: Challah-jüdisches Zopfbrot
Küchenmomente: Baka mit Schoko-Nuss-Füllung (nach Ottolenghi)
zimtkringel: Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse
Chili und Ciabatta: Kubaneh – jemenitisch-jüdisches Sabbat-Brot
Brittas Kochbuch: Ein Buch und ein kleines Buffet
Brittas Kochbuch: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse
Brittas Kochbuch: Vegetarisch gefüllte Kibbeh
kohlenpottgourmet: Malabi mit Erdbeeren und Pistazien
Fränkische Tapas: Hummus
Küchenmomente: Rugelach mit Aprikosen-Nuss-Füllung
magentratzerl: Lazania
The Road Most Traveled: Mandelkekse aus Israel
Brotwein: Tomate Gurke Salat – Rezept für israelischen Salat
SavoryLens: Sabich – Streetfood aus Israel
zimtkringel: gefüllte Paprika nach Erika und Ruth
Brotwein: Shawarma
Brotwein: Pita Brot – Fladenbrot Taschen zum Füllen
volkermampft: Aubergine mit Chermoula, Bulgur und Joghurt
volkermampft: Die israelischen Restaurants Simbiosa und Neni in Hamburg
Stefan: Ein Menü mit Ossobuco, Oktopus und Mango-Papaya-Salat
volkermampft: Buchrezension – Jerusalem: Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
volkermampft: Hummus Kawarma – Lamm mit Zitronenmarinade
Fränkische Tapas: Israelische Gewürznüsse
Mein wunderbares Chaos: Lemmkebab auf der Zimtstange mit Minz-Tahini-Sauce und Pitah
Coconut & Cucumber: Sesam-Kekse – Tahini-Kekse nach Yotam Ottolenghi
Brotwein: Ofen-Hühnchen mit Zitrone und Topinambur
Chili und Ciabatta: Shawarma “Meatmarket” mit israelischem Salat

Gegrilltes Hähnchen-Sandwich mit Caesar-Dressing und Fenchelsalat

Kürzlich habe ich wieder einmal meine Hamburger Brötchen gebacken und eingefroren – mit solchen Vorräten steht einem schnellen Burger nichts im Wege.

Chicken Sandwich

Bei Bon Appetit hatte ich schon die erste Anregung bekommen: Molly Baz legt keine Hackfleisch-Patties, sondern gegrilltes entbeintes Hähnchenschenkelfleisch zwischen die gerösteten Brötchenhälften. Dazu gesellt sich ein sehr leckeres Spezial-Dressing und ein knackiger Fenchelsalat. Eine klasse Kombination!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gegrilltes Hähnchen-Sandwich mit Caesar-Dressing und Fenchelsalat
Kategorien: Hähnchen, Sandwich, Sauce, Salat
Menge: 4 Stück

Zutaten

H MARINADE
1 Essl. Dijonsenf
2 Teel. Worcestershire Sauce
2 Knoblauchzehen; fein zermust
2 Essl. Zitronensaft
2 Teel. Frisch gemahlener Pfeffer
80 ml Olivenöl
H SPEZIALSAUCE
1/2 Marinade
90 Gramm Mayonnaise
60 Gramm Fein gewürfelte kleine Cornichons
Salz
H HÄHNCHEN
4 klein. Hähnchenschenkel
1/2 Marinade
Salz
H FENCHELSALAT
1 groß. Fenchelknolle; äußeres Blatt und Stiele entfernt,
-in feinen Streifen
Salz
1/4 Teel. Chiliflocken (P: Piment d’Espelette)
Fenchelgrün; gehackt
2 Teel. Zitronensaft
2 Teel. Olivenöl
1 Handvoll Basilikum
H SOWIE
4 Burger Brötchen; aufgeschnitten
4-8 Knackige Salatblätter
1-2 Tomaten; in Scheiben

Quelle

Bon Appetit June/July 2019
Erfasst *RK* 13.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Dijonsenf, Worcestershire Sauce, Knoblauch, Zitronensaft und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren. Unter stetigem Rühren das Olivenöl einlaufen lassen, so dass man eine Emulsion erhält. Die Hälfte der Marinade in eine kleine Schale geben, mit der Mayonnaise und den Cornichons verrühren und mit Salz abschmecken. Dies ist das Caesar-Dressing, bis zum Gebrauch kalt stellen.

Die Hähnchenschenkel so entbeinen, dass man jeweils ein zusammenhängendes, flaches Fleischstück erhält: dafür die Schenkel mit der Haut nach unten flach auf das Schneidbrett legen und das Fleisch auf beiden Seiten der Knochen einschneiden, dabei das Messer möglichst dicht entlang der Knochen führen. Dann die Knochen mit der Messerspitze heraushebeln. Das Hähnchenfleisch salzen und in einen Gefrierbeutel geben.

Den Rest der Marinade zum Hähnchenfleisch geben, gut einmassieren. Entweder 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen oder bis zu 4 Stunden kalt stellen (P: 4 Stunden Kühlschrank).

Für den Salat Fenchelstreifen mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken, grob geschnittenem Basilikum, Zitronensaft und Olivenöl vermischen.

Den Grill auf mittlere Hitze bringen, den Grillrost ölen. Die Hähnchenstücke etwa 8-10 Minuten unter Wenden grillen, bis die Hautseite schön gebräunt und das Fleisch gar ist. Das Fleisch vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Währenddessen die aufgeschnittenen Brötchen mit der Schnittfläche nach unten knapp eine Minute auf den Grill legen, bis Grillmarks zu sehen sind.

Die gerösteten Schnittflächen der Brötchen mit dem Caesar Dressing bestreichen. Auf den Unterteil 1 oder 2 Salatblätter und Tomatenscheiben legen, darauf die Hähnchenschenkel. Etwas Fenchelsalat obenauf geben und mit dem Brötchenoberteil bedecken. Sofort servieren.

Anmerkung Petra: ausgesprochen leckere Sandwiches! Wenn man Burger Buns im Tiefkühler hat, ist das ein Essen, was nicht sehr viel Arbeit macht. Gute Esser verdrücken 2 Stück davon. Im Original mit „skinless, boneless chicken thighs“. Wer keinen Grill hat, nimmt zum Braten einfach die (Grilll-)Pfanne.

=====

Kubaneh – jemenitisch-jüdisches Sabbat-Brot

Die kulinarische Weltreise von Volkermampft macht im Juni Halt in Israel.

In Uri Schefts Breaking Breads: A New World of Israeli Baking* habe ich ein interessantes Pull apart-Brot der jemenitischen Juden in Israel gefunden: Kubaneh (Rezept hier auch online verfügbar).

Nach genauerem Hinschauen  habe ich das Rezept allerdings etwas abgewandelt: ich habe dem Brot für mehr Geschmack einen Vorteig spendiert, den Zucker und vor allem das Salz (Im Original 4% bezogen auf die Mehlmenge!) reduziert.

Kubaneh

Herausgekommen ist ein richtig hübsches Brot, ein absoluter Hingucker. Auch mit dem Geschmack bin ich sehr zufrieden! Das Brot vereint eine ausgesprochen knusprig-splittrige Kruste mit einem wattig-weichen Inneren.

Die Herstellung ist einfacher als man denkt – ich habe die einzelnen Schritte dokumentiert:

Kubaneh Making of 1

Der fertige Teig nach dem Gehen

Kubaneh Making of 2

wird in 8 Teile geteilt, diese dreht man zu runden Teiglingen ab, die man auf einer gebutterten Platte nochmal etwas aufgehen lässt.

Kubaneh Making of 3

Nun wird ein Teigling mit Butter bestrichen und auf gebutterter Fläche hauchdünn auseinandergedrückt. Das geht ganz schnell und völlig unkompliziert.

Kubaneh Making of 4

Nun schlägt man die linke Seite nach innen und klappt die rechte darüber, so erhält man eine dreilagige Teigbahn. Diese wird wieder gebuttert – Butter, man braucht viel Butter! 🙂

Kubaneh Making of 5

und von unten her straff aufgerollt.

Kubaneh Making of 6

Die Teigrolle schneidet man mit einem scharfen Messer mittig durch

Kubaneh Making of 7

und setzt die Teigrollen mit der Schnittfläche nach oben in eine üppig gebutterte Form.

Kubaneh Making of 8

Nach dem erneuten Aufgehen füllen die Rollen die Form gut aus.

Kubaneh Making of 9

Jetzt noch einmal kräftig mit flüssiger Butter bepinseln und ab in den Backofen, wo es knapp eine Stunde bei 175°C fallend auf 160°C gebacken wird..

Kubaneh Making of 10

Nach kurzer Ruhezeit kann dann das Brot aus der Form gestürzt werden.

Scheft meint, man kann das Brot nach den eigenen Vorlieben entweder mit der Unter- oder mit der Oberseite nach oben gedreht servieren. Am besten schmeckt das Brot leicht warm. Ich habe einzelne Brötchen dafür etwa 2-3 Minuten im Airfryer bei 175°C erwärmt – es schmeckt dann wie frisch, auch noch nach 2 Tagen.

Traditionell wird das Brot (im Yemen als Kubana bezeichnet) über Nacht bei  niedriger Temperatur in speziellen Backformen mit Deckel gebacken, die auch für Jachnun, ein anderes Sabbat-Gebäck, verwendet werden. Dadurch kann das Brot schon am Vortag in den Ofen geschoben werden und ist zum Frühstück am Schabbat fertig. Ein interessanter Artikel beschreibt diese Tradition und die Veränderung, die das Rezept im Lauf der Zeit erfahren hat.

Schon früher ausprobierte Brote aus Israel

Ein weiteres empfehlenswertes Rezept aus Israel, was hier immer mal wieder auf dem Speiseplan steht:

  • Hühnchen mit Senf, Orange und Honig, dazu Latkes
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Jemenitisches Kubaneh
Kategorien: Brot, Israel, Jemen
Menge: 1 Brot

Zutaten

H VORTEIG
100 Gramm Weizenmehl Type 550
100 Gramm Wasser
1/2 Gramm Frischhefe
H HAUPTTEIG
Vorteig
400 Gramm Weizenmehl Type 550
190 Gramm Kaltes Wasser
9 Gramm Frischhefe
40 Gramm Zucker (Original 60 g)
12 Gramm Salz (Original 20 g)
150 Gramm Sehr weiche Butter (P: verwendet etwa 125 g)

Quelle

modifiziert nach
Uri Scheft
Breaking Breads: A New World of Israeli Baking
Erfasst *RK* 10.06.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag den Vorteig herstellen: Alle Zutaten gut verrühren und abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Vorteig, Mehl, Wasser, Hefe und Zucker in die Küchenmaschine geben und etwa 5 Minuten auf Stufe 1 kneten. Dann das Salz einrieseln lassen und weitere 3-4 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich komplett von der Schüssel löst. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, vom Rand her jeweils nach außen ziehen und nach innen falten, Den Teig etwas drehen und diese Bewegung mehrmals wiederholen, bis man eine gleichmäßig gerundete Teigkugel erhält. Diese mit
der glatten Seite nach oben in eine saubere Schüssel geben und zugedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen.

Eine Kuchenplatte mit weicher Butter bestreichen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und in 8 Stücke à etwa 105 g teilen, zu runden Teiglingen abdrehen und auf die gebutterte Platte setzen. Abdecken und etwa 40-50 Minuten gehen lassen.

Eine geeignete Backform (hier eine geschlossene Kuchenform*, Moule à manqué) mit 24 cm Durchmesser großzügug mit 2 El Butter bestreichen.

Eine saubere Arbeitsfläche (hier Rückseite eines großen glatten Holzschneidebretts) großflächig mit einem El Butter bestreichen. Einen Teigling darauflegen, einen El weiche Butter daraufgeben und den Teigling mit den Händen flach drücken, dabei immer weiter nach außen drücken, so dass ein hauchdünner Teigfladen mit etwa 30-33 cm Durchmesser entsteht. Nun zuerst die linke Seite des Teiges über die Mitte falten, dann die rechte über die linke, so dass ein dreilagiger Teigstreifen entsteht. Diesen wieder mit
etwas Butter bestreichen und dann von der unteren Seite her straff zu einem Zylinder aufrollen. Den Zylinder in der Mitte durchschneiden und mit den Schnittflächen nach oben in die vorbereitete Form setzen. Diese Prozedur mit den anderne Teiglingen wiederholen. Die Form abdecken und den Teig etwa 40-60 Minuten aufgehen lassen, bis die Zwischenräume weitgehend gefüllt sind.

Rechtzeitig den Backofen auf 175°C vorheizen.

1 El Butter schmelzen und damit die Teigoberfläche bepinseln. Die Form in den Backofen schieben. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 160°C reduzieren und das Brot weitere 30-40 Minuten backen, bis es tief goldbraun ist (P: 40 Minuten).

Das Brot in der Form mindestens 20 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Nach Belieben mit der Ober- oder Unterseite nach oben gedreht servieren. Jeder reißt sich nun nach Wunsch Brötchen ab.

Anmerkung Petra: Ein wunderschönes Brot, optisch ein echter Hingucker! Sehr aromatisches „Zupfbrot“ mit krachend knuspriger, splittriger Kruste und wattig-weichem Inneren. Die „Brötchen“ lassen sich auch nochmal in Lagen auseinanderreißen.

Die Herstellung klingt vielleicht kompliziert, ist aber eigentlich völlig problemlos.

Schmeckt leicht warm am besten. Übriges Brot kann man in Gefriertüten aufbewahren und nochmal 2-3 Minuten im Airfryer bei 175°C erwärmen – es schmeckt dann wie frisch, auch noch nach 2 Tagen.

Im Original bei Uri Scheft ohne Vorteig, mit 60 g Zucker und 20 g Salz – das wären 4%, bezogen auf die Mehlmenge! Normal sind 2-2,2%.

Dies ist die moderne Form, ein Kubaneh zu backen. Traditionell wird es in einer geschlossenen Form bei etwa 105°C über Nacht gebacken (eher gedämpft) und am Sabbat-Morgen noch warm mit geriebenen Tomaten und Zhoug, einer scharfen Chili-Kräuterpaste serviert.

Hier Vorteig 17 Uhr, Hauptteig 10.30 Uhr.

*Bei Verwendung einer Springform diese am besten mit Alufolie umwickeln, damit keine Butter heraustropft.

=====

Die weiteren Rezepte der Mitreisenden nach Israel:

Küchenlatein: Geröstete Auberginensuppe mit Ziegenfrischkäse
Backmaedchen 1967: Challah-jüdisches Zopfbrot
Küchenmomente: Baka mit Schoko-Nuss-Füllung (nach Ottolenghi)
zimtkringel: Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse
Brittas Kochbuch: Ein Buch und ein kleines Buffet
Brittas Kochbuch: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse
Brittas Kochbuch: Vegetarisch gefüllte Kibbeh
kohlenpottgourmet: Malabi mit Erdbeeren und Pistazien
Fränkische Tapas: Hummus
Küchenmomente: Rugelach mit Aprikosen-Nuss-Füllung
magentratzerl: Lazania
The Road Most Traveled: Mandelkekse aus Israel
Brotwein: Tomate Gurke Salat – Rezept für israelischen Salat
SavoryLens: Sabich – Streetfood aus Israel
zimtkringel: gefüllte Paprika nach Erika und Ruth
Brotwein: Shawarma
Brotwein: Pita Brot – Fladenbrot Taschen zum Füllen
volkermampft: Aubergine mit Chermoula, Bulgur und Joghurt
volkermampft: Die israelischen Restaurants Simbiosa und Neni in Hamburg
Stefan: Ein Menü mit Ossobuco, Oktopus und Mango-Papaya-Salat
volkermampft: Buchrezension – Jerusalem: Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
volkermampft: Hummus Kawarma – Lamm mit Zitronenmarinade
Fränkische Tapas: Israelische Gewürznüsse
Mein wunderbares Chaos: Lemmkebab auf der Zimtstange mit Minz-Tahini-Sauce und Pitah
Coconut & Cucumber: Sesam-Kekse – Tahini-Kekse nach Yotam Ottolenghi
Brotwein: Ofen-Hühnchen mit Zitrone und Topinambur
Chili und Ciabatta: Kubaneh auf traditionelle Art gebacken
Chili und Ciabatta: Shawarma “Meatmarket” mit israelischem Salat

*=Affiliate-Link zu Amazon. Wenn darüber bestellt wird, kostet es genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann. Für diese Unterstützung herzlichen Dank!

Vegetarischer Reisnudelsalat mit Omelettröllchen

So ganz streng sind wir mit den Kohlehydraten an den 5.2-Fastentagen nicht, auch wenn ich meist versuche, sie im niedrigen Bereich zu halten.

Vegetarischer Reisnudelsalat mit Eierstreifen

Deshalb habe ich ganz fix diesen Asia-Nudelsalat ins Programm genommen, der mit dem Brigitte-Newsletter hier eintrudelte. Glasnudeln waren zwar nicht im Haus, dafür aber dünne Reisnudeln, die ich sehr gerne mag. Im Salat konnte ich gleich noch einen kleineren Salatkopf und etwas Koriander aus dem Hochbeet sowie auf dem Markt in Straubing erstandenes Thai-Basilikum unterbringen. Nach meinen Berechnungen komme ich auf etwa 500 kcal (im Brigitte-Rezept stehen 395), das liegt damit aber immer noch an der Grenze des Erlaubten 😉 Kommt garantiert wieder mal auf den Tisch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Vegetarischer Reisnudelsalat mit Omelettröllchen
Kategorien: Salat, Nudel, Eiergericht, Diät
Menge: 2 Portionen

Zutaten

2 Eier
90 ml Milch
1 Teel. Currypulver
Salz
1 Essl. Sonnenblumenöl
100 Gramm Romanasalat oder ähnlicher fester Salat; in
-Streifen
1-2 Rote Chilischoten; entkernt, in Streifen
2 Frühlingszwiebeln; in Ringen
100 Gramm Möhre; gestiftelt (P: Roko-Reibe)
1 Walnussgroßes Stück Ingwer; gerieben
100 Gramm Glasnudeln oder Reis-Vermicelli
3 Essl. Reisessig
2 Essl. Sojasauce
2 Essl. Geröstetes Sesamöl
1 Essl. Ahornsirup
H ZUM ANRICHTEN
Thai Basilikum
Koriandergrün
1 Essl. Sesam (P: vergessen)

Quelle

modifiziert nach
Brigitte 6/2019
Erfasst *RK* 21.05.2019 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Eier, Milch, Curry und 1/2 TL Salz verquirlen. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl bepinseln und darin nacheinander 3 sehr dünne Omeletts backen. Omeletts am besten noch in der Pfanne aufrollen, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen, dann in Streifen schneiden.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten (mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen).

Reisessig, Sojasauce, Sesamöl, Ahornsirup und Salz verrühren.

Je eine Handvoll Salat auf 2 große Tellern verteilen. Restliche Salatstreifen und die übrigen Salatzutaten mischen und auf den Salat häufen. Mit Omelettröllchen belegen und mit Kräutern und Sesam bestreuen.

Anmerkung Petra: große Portion, schmeckt richtig gut! Ohne Sesamsaat etwa 500 kcal pro Person. Mit 75 g Glasnudeln etwa 450 kcal.

=====