Thai-Curry mit Schweinehack und Rosenkohl – Geng Dang Muu

Scharf-würzige Thai-Curries sind hier immer gerne gesehen. Auf der Titelseite der aktuellen Bon Appetit lockte eines namens Geng Dang Muu mit eher ungewöhnlichen Zutaten: den Gemüsepart übernehmen nämlich Rosenkohl und Lauch. Der Autor, ein Restaurant-Inhaber mit Wurzeln in Laos, erklärt, dass es sich hierbei um den Mix eines Familienrezepts mit Zutaten aus der neuen Heimat Georgia handelt.

Rosenkohlcurry

Ok, mit dem Originalfoto hat mein Curry nicht viel gemeinsam, vor allem nicht die intensive Farbe, was auch andere Nachkocher bemerkten 😉

Ich habe den angebratenen Rosenkohl und Lauch anders als im Original am Schluss noch etwas mitschmurgeln lassen, da uns die Röschen sonst zu bissfest gewesen wären. Im Prinzip hat uns die Kombination aber sehr gut gefallen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Thai-Curry mit Schweinehack und Rosenkohl – Geng Dang Muu
Kategorien: Curry, Schwein, Hackfleisch, Kohl, Thailand
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3 Essl. Kokosöl
1/2 Lauchstange; in Streifen
Salz
250 Gramm Rosenkohl; geputzt, halbiert
20 Gramm Rote Currypaste
1 Teel. Palmzucker
2 Teel. Fischsauce; mehr nach Geschmack
2 Kaffirlimettenblätter
225 Gramm Schweinehackfleisch
200 Gramm Kokosmilch
1 Limette: Saft (P: nicht im Original)
Reichlich Frisches Thaibasilikum (P: Koriandergrün)

Quelle

Bon Appetit October 2020
Erfasst *RK* 29.10.2020 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

1 El Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Den Lauch hinzugeben, leicht salzen und etwa 5 Minuten rührbraten, bis das Gemüse goldbraun wird. Den Lauch in eine Schüssel geben.

Einen weiteren El Kokosöl in die Pfanne geben und den Rosenkohl einlagig mit der Schnittfläche nach unten etwa 3 Minuten braten ohne zu Rühren, bis die Unterseite goldbraun ist. Die Röschen umdrehen und weiter 2 Minuten braten. Rosenkohl herausnehmen und zum Lauch geben.

Das restliche Kokosöl in die Pfanne geben. Currypaste, Palmzucker, Fischsauce und die Limettenblätter in die Pfanne geben und unter permanentem Rühren etwa 1 Minuten braten, bis die Paste dunkelbraun wird. Nun das Schweinehack zugeben und etwa 2 Minuten braten, dabei das Fleisch in kleinere Stücke teilen. Die Kokosmilch zugießen und die Hitze etwas reduzieren. Rosenkohl und Lauch wieder zugeben und alles noch etwa 5 Minuten schmurgeln, bis der Kohl die erwünschte Konsistenz hat (im Original wird das Gemüse erst zugegeben, wenn man die Pfanne nach den 5 Minuten Schmorzeit vom Herd nimmt). Nochmal abschmecken – ich habe noch Limettensaft und Fischsauce zugegeben.

Nun das Thaibasilikum einrühren (P: hatte ich nicht) und das Curry mit Jasminreis servieren.

Anmerkung Petra: Ich habe Rosenkohl und Lauch am Schluss nochmal mitschmoren lassen, da uns der Rosenkohl noch zu viel Biss hatte. Dazu gab es Jasminreis. Hat uns gut gefallen!

Das Gericht stammt aus dem Restaurant Danthai in Atlanta und vereint traditionelle Küche aus Laos/Thailand mit Zutaten aus USA.

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11 Antworten auf „Thai-Curry mit Schweinehack und Rosenkohl – Geng Dang Muu“

  1. Danke für da Rezept zu diesem köstlichen Gericht! Soeben nachgekocht und genossen, hat uns ganz hervorragend geschmeckt! Die Röstaromen und die leichte Süße des Rosenkohls ergänzen sich perfekt mit Schärfe des Currys, Süße des Palmzuckers und Cremigkeit der Kokosmilch. Die Limettenblätter und ein Spritzer Limettensaft geben eine frische Note hinzu. Auch das Schweinehack als Fleischeinlage hat mir gut gefallen. Basilikum oder Koriander war nicht im Haus, haben wir auch nicht vermisst.
    Wird definitiv ins Repertoire aufgenommen!

  2. Wunderbar – das gefällt mir sehr! Muss es ja eigentlich 😉
    Kommt auf „die Liste“. Beim Kokosöl muss ich mir noch etwas einfallen lassen … (Lagerbestand mittlerweile auf 0)
    Kop Khun Krap für das bestimmt köstliche Rezept!

  3. Wir lieben Curries! Mit Rosenkohl kann ich mir ein thai-Curry recht gut vorstellen, auch wenn der typische Rosenkohlgeschmack in dieser Kombination zu leichten irritationen auf der Zunge führen dürfte. 😉 Ich habe auch schon einige Experimente mit Rosenkohl durchgeführt und finde, dass er perfekt mit geröstetem (noch mal in der Pfanne kross geröstet) harmoniert. Mit Rosenblüten weniger. 🙂

  4. Sieht sehr lecker aus und wird sicher demnächst bei uns auf den Tellern landen 🙂 Meine Frage wäre noch, wo du gute Kaffir-Limettenblätter beziehst? Da bin ich schon länger auf der Suche nach einer guten Quelle. Danke für deine tollen Rezepte und viele Grüße aus dem Landkreis Passau!

    1. Kaffir-Limettenblätter sind hier tatsächlich ein Problem. Ich hatte lange Zeit ein kleines Bäumchen, von dem ich die Blätter genommen habe bzw. habe sie beim Rückschnitt eingefroren. Letzten Winter hat es aber leider das Zeitliche gesegnet und meine Vorräte gehen zur Neige 🙁 Früher kam mein Mann öfter nach München oder Regensburg, da sollte man sie im Asiamarkt finden. Habt Ihr in Passau nicht auch einen gut sortierten Asialaden? Hier auf dem Land ist leider Fehlanzeige, nicht mal Deggendorf hat einen. Viel Erfolg und schöne Grüße!

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