Miso-Schweinebauch mit marinierter Birne auf Salat

Es war Foodfreak, die mich auf eine Seite mit winterlichen Salatrezepten von Nigel Slater beim Guardian hinwies.

Miso-Schweinebauch mit marinierter Birne auf Salat

Besonders der Schweinebauch hatte es mir angetan, also gar nicht lange gezögert!

Weißes Miso war noch im Vorrat, Schweinebauch, etwas Salat und Birne schnell besorgt. Einzig die nicht mehr richtig funktionierende Oberhitze in meinem Backofen machte mir etwas Sorgen, aber glücklicherweise geht die Grillfunktion noch. Mit einer kleinen Änderung hat dann tatsächlich alles prima funktioniert.

Die kleinen salzig-karamellisierten Fleischstückchen mit ihren schmelzenden Fettschichten sind einfach wunderbar! Die in einem nur wenig süßen, essigsauren Sud gegarten Birnenhälften passen ausgezeichnet dazu. Das darf liebend gerne wieder auf den Tisch 🙂

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Miso-Schweinebauch mit marinierter Birne auf Salat
Kategorien: Salat, Schwein, Früchte, Einlegen
Menge: 2 Personen

Zutaten

H BIRNE
1     Feste, reife Birne
4 Essl.   Weißweinessig
8     Pfefferkörner
1 Essl.   Zucker
1 Teel.   Salz
100 ml   Wasser
H SCHWEIN
400 Gramm   Schweinebauch ohne Knochen*; in Scheiben
40 Gramm   Honig
50 Gramm   Weißes Miso
40 Gramm   Körniger Senf (P: Moutarde de Meaux)
H SOWIE
      Salatblätter** (am besten stabilere Sorten)

Quelle

  nach Nigel Slater
  The Guardian
  Erfasst *RK* 16.01.2017 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Birne schälen, längs halbieren und das Kerngehäuse ausschneiden.

Wasser, Essig, Zucker, Pfefferkörner und Salz in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen.

Die Birnenhälften in den Topf legen und bei sanfter Hitze köcheln lassen, bis sie gar sind (Kontrolle mit einer Messerspitze – ich habe sie 5 Minuten gegart, dann gewendet und weitere 5 Minuten gegart). Den Topf vom Herd ziehen, zudecken und ziehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Fleischscheiben in eine flache Grillpfanne legen (P: Arbeitsschale), mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 30 Minuten im Backofen rösten, bis die Scheiben braun sind und brutzeln (P: wegen kaputter Oberhitze nach 20 Minuten auf Grill umgeschaltet, Scheiben nach Bräunen einmal gewendet und auch andere Seite gebräunt).

Währenddessen in einem kleinen Topf Honig, Misopaste und Senf zu einer dicken Paste verrühren und erhitzen.

Die Schweinebauchscheiben aus dem Ofen nehmen – ich habe das ausgetretene Fett weitgehend abgegossen. Die Scheiben in etwa 3 cm breite Streifen schneiden und in der Miso-Mischung wenden. Streifen wieder nebeneinander in die Schale legen und noch einmal für 7-10 Minuten in den Backofen schieben, bis sie brutzeln und die Glasur karamellisiert.

Einige Salatblätter auf zwei Tellern geben**, das Fleisch darauf verteilen, jeweils eine Birnenhälfte daneben anrichten.

Anmerkung Petra: schmeckt klasse! Wunderbar karamellisiertes Fleisch, schmelzendes Fett. Die süß-säuerliche Birne ist eine tolle frische Ergänzung.

*Mein Schweinebauch hatte noch die Schwarte, diese vor dem Braten eingeschnitten. Schwarte teilweise vor dem Glasieren abgeschnitten, war aber wahrscheinlich gar nicht nötig.

**Ich habe etwas mehr Salat dazu serviert und ihn deshalb mit einem milden Dressing angemacht.

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12 Antworten auf „Miso-Schweinebauch mit marinierter Birne auf Salat“

  1. Herrlich, danke für das tolle Rezept, schon verlinkt. Nigel Slater mag ich ja sowieso, von Dir getestet, besser geht es nicht! Beim Guardian schaue ich auch regelmäßig vorbei, dieses Rezept wäre mir aber ohne Deinen Hinweis durch die Lappen gegangen, es gibt einfach zu viele Verführungen im Netz, wie schön, wenn man da auf die Tipps der Blogger-Kollegen vertrauen kann. Danke Dir!

  2. Als ich ich dieses Rezept las, war mir klar was ich kochen werde. Allerdings musste ich auf Hoi Sin Paste ausweichen, da es kein Miso gab. Den Salat hatte ich vor Arbeitsbeginn eingekauft und im Auto gelagert. Den kann ich vergessen, er ist erfroren! Die Birnen köcheln gerade. Danke Petra, für das Rezept!

  3. Ja, für mich bist Du eine wichtige kulinarische Perlentaucherin, besser könnte man das nicht sagen! Geerdet und ohne kommerzielle Absichten, machst Du einfach das, was Dir Spaß machst und lässt Dich dabei vor keinen Karren spannen, auch wenn das viele bei einem über so viele Jahre erfolgreichen Blog erwarten und irgendwo tolerieren würden und dafür liebe ich Deine Beiträge, es ist leider nicht immer selbstverständlich und vielleicht auch irgendwie selten geworden beim Bloggen.

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