Muffins mit Lemon Curd-Füllung

Mein Backofen zickt, seine Lebensdauer scheint sich nach 16 arbeitsreichen Jahren dem Ende zuzuneigen. Das Aufheizen dauert ewig, Unterhitze gibt's reichlich, dafür hapert es bei der Oberhitze.

Lemon Curd Muffins

Zum Wochenende gab's deshalb nur ein schnelles Muffin-Rezept, was ich bei Nigel Slater entdeckt hatte: er füllt die Muffins mit Lemon Curd – und das hatte ich schon im Vorrat, gemacht mit meinen Amalfi-Zitronen. Bei einem "normal" funktionierenden Ofen dürfte die Oberfläche etwas brauner sein, geschmeckt haben uns die kleinen zitronigen Küchlein aber prima, Reste durften uns auf eine schöne Wanderung entlang der Ilz begleiten.

Lemon Curd

Die Herstellung von Lemon Curd nach Nigel Slater im Wasserbad

Weitere Rezepte rund um Lemon Curd

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Muffins mit Lemon Curd-Füllung
Kategorien: Muffin, Creme
Menge: 12 Stück

Zutaten

225 Gramm   Weizenmehl
2 Teel.   Backpulver
2 Prisen   Salz
100 Gramm   Zucker
1     Ei
125 Gramm   Joghurt (P: mein sahniger)
125 Gramm   Milch
75 Gramm   Geschmolzene Butter
150 Gramm   Lemon curd

Quelle

  Nigel Slater
  Rivercottage.net
  Erfasst *RK* 04.07.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die 12 Vertiefungen eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen.

Ei, Joghurt, Milch und geschmolzene Butter in einer Schüssel oder einem Messbecher verrühren und auf die trockenen Zutaten gießen, alles nur ganz kurz vermischen.

Jeweils 1 El Teig in die Papierförmchen geben, darauf das Lemon Curd verteilen (jeweils einen guten Tl), mit dem restlichen Teig abdecken.

Das Blech für etwa 25 Minuten in den Backofen schieben, bis die Muffins goldbraun sind. Die Muffins aus der Form nehmen und auf einen Rost geben. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Schmecken frisch am besten!

Anmerkung Petra: schnell gemacht, schön zitronig.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lemon Curd (Nigel Slater)
Kategorien: Aufstrich, Amalfi, Früchte
Menge: 2 Gläser

Zutaten

4     Unbehandelte Zitronen (P: Amalfi): abgeriebene
      -Schale und Saft*
200 Gramm   Zucker
100 Gramm   Butter; gewürfelt
3     Eier
1     Eigelb

Quelle

  nach
  Nigel Slater
  The Guardian
  Erfasst *RK* 19.05.2016 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Zitronenschale, -saft, Zucker und Butter in einen Schlagkessel geben und über ein heißes Wasserbad setzen, der Kessel darf das Wasser nicht berühren. Mit einem Schneebesen immer mal umrühren, bis die Butter geschmolzen ist.

Eier und Eigelb mit einer Gabel verrühren, die Mischung in den Schlagkessel geben und mit dem Schneebesen etwa 10 Minuten aufschlagen, bis die Masse eindickt.

Lemon Curd in Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren (Haltbarkeit: einige Wochen).

Anmerkung Petra: 3 Amalfizitronen, Saft und Schale verwendet, Saft aufgefüllt mit etwas normalem Zitronensaft auf 240 ml. Klappt gut und stressfrei im Wasserbad, brauchte etwa 8-9 Minuten. Schön säuerlich aromatisch!

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10 Antworten auf „Muffins mit Lemon Curd-Füllung“

  1. Wenn DEIN Ofen nach 16 Jahren in die Knie geht, dann hat er sich seinen Ruhestand aber auch wirklich verdient. Ich finde ja gerade hübsch, dass die Muffins oben etwas bleich sind!

  2. Ich schliesse mich Micha an. Die bleichen Köpfchen sehen richtig appetitlich aus. So schön fluffig, da möchte man am liebsten gleich in den Bildschirm beissen 😉
    Lemon Curd steht seit einer gefühlten Ewigkeit bei mir auf der Nachkoch-Liste… Das Zeug kann ich pur aus dem Gläschen in mich rein löffeln 😀

  3. Ich finde, die Muffins auch völlig i.O., meistens werden sie eher zu dunkel.
    Lemon Curd wollte ich auch schon einmal machen, bin aber bis jetzt nicht dazu kommen.
    Beim meinem letzten Besuch in Flensburg war ich in einem Laden und habe es einfach mal
    gekauft. Wunderbar, steht dem Nachbacken ja nichts mehr im Weg.
    Lieben Gruß
    Dagmar

  4. Das stimmt schon – trotzdem wäre mir lieber, er würde noch funktionieren 😉 Jetzt wird es endgültig Zeit, die 26 Jahre alte Küche zu ersetzen, die an allen Ecken und Enden Mängel zeigt. Aber ich steh etwas hilflos vor dem aktuellen Angebot und muss mich jetzt durchwursteln und die Spreu vom Weizen zu trennen, d.h. unnötige Spielereien von wünschenswerten Neuerungen unterscheiden…

  5. @Petra: Das vielseitig einsetzen stimmt zwar – aber mich verlockt es auch meistens zum Einsatzgebiet Löffel -> Mund 😉 Ein ganz gefährliches Zeug. Die Muffins sehen aber auch zum Anbeißen aus und werden bestimmt bald Nachgebacken (eine gut Ausrede um Lemon Curd zu machen)!

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