Meine Gemüsebrühe

Mein selbst gemachtes Gemüsebrühpulver habe ich schon vor längerer Zeit im Blog vorgestellt. Das kommt zum Einsatz, wenn ich kleinere Mengen Brühe brauche, oder aber ein Gericht noch einen kleinen Kick zum Abschmecken braucht.

Gemüse für Gemüsebrühe

Zum Ansetzen von Gemüsesuppen oder zum Trinken koche ich aber lieber eine Brühe aus frischem Gemüse. Damit ich mein Rezept auch garantiert wiederfinde, wird es jetzt auch im Blog verewigt. Die Menge und Auswahl der Gemüse ist hier natürlich nicht strikt vorgegeben – man sollte sich einfach an dem orientieren, was man bekommt oder verträgt (der Sohn ist Sellerieallergiker, kommt er zu Besuch, wird der Sellerie weggelassen). Die Pilze und die getrockneten Tomaten sorgen für einen vollmundigen Geschmack (Umami).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Meine Gemüsebrühe
Kategorien: Grundrezept, Suppe, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 3 L

Zutaten

1/2 Essl.   Öl
3     Zwiebeln; halbiert
1     Knoblauchzehe; angequetscht
3     Möhren
2     Petersilienwurzeln
3 Stangen   Sellerie oder einige Stücke Knollensellerie
      -(nicht bei Sellerieallergikern!)
1     Lauchstange
2-3     Reife Tomaten
2-3     Fenchelstücke
2     Getrocknete Tomaten
2     Thymianzweige
  Einige   Petersilienstängel
2     Frische Lorbeerblätter; geknickt
1/2 Essl.   Pfefferkörner
3     Pimentkörner
3     Nelken
1 Handvoll   Getrocknete Steinpilze; nach Belieben
4 Ltr.   Kaltes Wasser
1 Essl.   Salz

Quelle

  meine eigene Variante nach der Vorlage von
  Katharina Seiser
  Österreich vegetarisch
  Erfasst *RK* 02.01.2015 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gemüse putzen und grob in Stücke teilen.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebeln mit den Schnittflächen hineinlegen und anbräunen. Das übrige Gemüse in den Topf geben, mit kaltem Wasser auffüllen, Gewürze und Salz zugeben und offen zum Kochen bringen. Die Temperatur so regeln, dass der Topfinhalt nur ganz leise offen simmert.

Nach etwa 2 Stunden die Flüssigkeit durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Spitzsieb geben, erkalten lassen und portionsweise einfrieren.

Anmerkung Petra: sehr aromatische Brühe, prima Suppengrundlage. Man kann gut beim Gemüseputzen abfallende, nicht ganz so schön aussehende Stücke einfrieren und dann in der Brühe auskochen. Falls vorhanden, kann auch etwas Kohlrabi, Brokkoli oder Blumenkohl (z.B. Strünke) mit hinein.

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16 Antworten auf „Meine Gemüsebrühe“

  1. Das mach ich genau so wie du: Reste vom Gemüse über die Woche sammeln, ein Bund Suppengemüse kaufen, Paradeiser und Trockenpilze dazu, ein paar Gewürze, im Sommer noch Liebstöckel, fertig ist eine gute Suppenbasis. Das mach ich so alle zwei Wochen und wecke die Suppe dann ein oder falls Platz ist, ab in den Tiefkühler.

  2. Gott, bin ich froh, dass nicht nur ich das mit den Resten so mache … der Mann fragte schon dezent nach, ob nur ich so sparsam wäre. Nachdem mein Tiefkühler fast platzt, begeistert mich die Idee der Turbohausfrau, die Brühe einzuwecken.

  3. Danke, so etwas suche ich schon lange. Nimmst Du für Rinder- oder Hühnerbrühe das gleiche Rezept plus Fleisch, oder eher dann anderes oder weniger Gemüse?

  4. Rinderbrühe mache ich nach diesem Rezept http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2014/03/fleischbr%C3%BChe-rindfleischsuppe.html
    Hühnersuppe koche ich sehr häufig und eigentlich immer frei Schnauze. Ich kaufe meist 2 Hähnchen bei unserem fahrenden Eiermann, zerlege diese, aus den Karkassen koche ich meine Brühe: Karkassen, Zwiebel, Möhre, Lauch, Sellerie, Pimentkörner, Pfefferkörner, Lorbeerblatt, etwas Salz dazu. Will ich eine Asia-Brühe, so kommen noch ein paar Ingwerscheiben, Zitronengras oder Kaffirlimettenblätter und wenn vorhanden Korianderwurzeln dazu. Die Brühen simmern jeweils etwa 3-4 Stunden ganz sanft (sollen nur blubb…blubbb machen), dann schöpfe ich sie durch ein Mulltuch und lasse sie über Nacht draußen erkalten. Das Fett lässt sich dann leicht abheben.

  5. ich geb in meine brühen gern noch ein paar champignons, es gehen auch nur schalen und stiele. gefühlt koch ich, duni-suppenkaspar, nämlich zur zeit dauernd brühe! sei es, weil liebe freundinnen krank sind und hühnersuppe benötigen, v was “ leichtes“ wünscht oder schmorgerichte aufgegossen werden wollen. ach ja, ramen hatten wir vor kurzem auch noch…

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