Ein Wort vorab: Leider war sowohl Chili und Ciabatta als auch rausgelinst in den letzten Tagen für längere Zeit nicht erreichbar. Schuld ist eine massive DDoS-Attacke auf meinen Bloghoster Typepad. Ich hoffe, die Sache ist bald ausgestanden und es geht wieder problemlos weiter!
Jetzt aber zu angenehmeren Dingen 🙂 Aus dem Tessin habe ich wieder die italienische Kochzeitschrift Sale & Pepe mitgebracht. Das erste Gericht gabe es am Gründonnerstag: eine Quiche mit grünem Spargel und Erbsen (die Favabohnen des Originals sind hier leider nicht zu bekommen, meine ausgesäten sind inzwischen gerade mal einige Zentimeter hoch).
Besonders hat mir hier der Guss gefallen: die übliche Eier-Sahnemischung wird mit den pürierten gekochten Stangen angereichert, das ergibt eine schöne hellgrüne Färbung. Die Spitzen dürfen dekorativ die Torte verzieren.
Wer keinen Blätterteig mag, verwendet den Quicheboden seiner Wahl.
========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
Titel: | Quiche mit grünem Spargel und Erbsen |
Kategorien: | Kuchen, Pikant, Gemüse, Vegetarisch, Ostern |
Menge: | 1 Kuchen; 8 Stück |
Zutaten
1 | Butter-Blätterteig; ausgewellt für eine Form von | ||
-30 cm Durchmesser; oder der Lieblings-Quicheteig | |||
600 | Gramm | Grüner Spargel; 500 g netto | |
2 | mittl. | Lauchstangen; nur das Weiße und Hellgrüne (war | |
-bei mir 250 g gedünstet) | |||
Olivenöl; zum Dünsten | |||
100 | Gramm | TK-Erbsen (oder frisch gepalte); oder Favabohnen | |
3 | Eier | ||
200 | Gramm | Sahne | |
60 | Gramm | Frisch geriebener Parmesan | |
1 | Essl. | Frische Thymianblättchen | |
Salz | |||
Pfeffer |
Quelle
nach | |
Sale & Pepe April 2014 |
Erfasst *RK* 22.04.2014 von | |
Petra Holzapfel |
Zubereitung
Den Spargel putzen (Enden abbrechen oder abschneiden, Stiele soweit notwendig schälen), dabei etwa 8 cm von den Spargelspitzen abschneiden. Die Spitzen 5 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest kochen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Kochsud nehmen, kurz kalt abbrausen. Nun die verbleibenden Stiele ins Wasser geben und in etwa 15 Minuten richtig weich kochen, ebenfalls herausnehmen und in einem Mixer pürieren. Die gefrorenen Erbsen ins kochende Wasser geben und kurz auftauen, abgießen.
Den geputzen Lauch in Ringe schneiden und in etwas Olivenöl dünsten, salzen und pfeffern. Die Spargelspitzen der Länge nach halbieren.
Die Eier verschlagen, mit dem Spargelpüree, dem gedünsteten Lauch, den Parmesan und der Sahne verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Backofen auf 220°C mit einem Rost auf unterster Schiene vorheizen.
Den Teig samt Backpapier in die Form legen und an den Rand drücken, mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Thymianblättchen auf dem Boden verteilen. Einige Esslöffel Spargel-Creme auf dem Boden verteilen, die Hälfte der Spargelspitzen und die Hälfte der Erbsen darauf verteilen, dann die restliche Creme darauf geben, mit den restlichen Spitzen und Erbsen dekorativ abschließen.
Die Form für etwa 40-45 Minuten auf der untersten Schiene backen, bis der Teig goldbraun und knusprig und die Füllung gestockt ist.
Anmerkung Petra: sehr schöne frühlingsgrüne Quiche, die wir an Gründonnerstag gegessen haben.
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Ahhha, als treue Leserin sowohl von C & C und rausgelinst habe ich mich schon gewundert.
Die Quiche gefällt mir ausgesprochen gut und nach Sale & Pepe kann ich ja noch Ausschau halten.
Du kannst dir die Zeitschrift ja mal anschauen, ich habe noch ein paar weitere Rezepte gefunden, die mich interessieren. Ich spreche ja leider kein Italienisch, aber die Rezepte kann ich glücklicherweise schon verstehen 😉
So eine ähnliche Quiche habe ich vor – jessäs, das ist ja fast 30 Jahre her – in der Zeitschrift Freun.din gesehen und das Rezept aufbewahrt. Allerdings waren das damals weisse Spargeln und nicht grüne. Könnte ich auch wieder mal machen. Ich hab noch einen ganzen Bund grünen Spargel im Kühlschrank, den sollte man dringendst aufbrauchen.
Das gab es bei uns heute Abend. Sehr lecker und auch optisch ein Hit. Vielen Dank für das Rezept!
Freut mich sehr!
War da auch Spargelpüree im Guss? Ich fand das recht innovativ, hatte ich so noch nie gesehen. Wobei ich eigentlich jede Art von Spargelverwertung mag 🙂
Nee, da wurde irgendwie so eine Art Kartoffelbrei mit Spargelwasser, Sahne und Ei zubereitet als Guss. Das dann auf den Teig gestrichen und die Spargelstangen reingedrückt. Jedenfalls war das sehr lecker.